Orte ohne eigene Funde

aus Rillen und Naepfchen, der freien Wissensdatenbank

(Unterschied zwischen Versionen)
Version vom 09:07, 8. Okt 2011
PSchels (Diskussion | Beiträge)

← Previous diff
Version vom 09:19, 8. Okt 2011
PSchels (Diskussion | Beiträge)

Next diff →
Zeile 1: Zeile 1:
'''Städte und Dörfer, in denen keine Schabespuren (Schleifrillen, Näpfchen) zu finden waren '''Städte und Dörfer, in denen keine Schabespuren (Schleifrillen, Näpfchen) zu finden waren
(womit nicht behauptet wird, dass an den genannten Orten nicht doch S oder N zu finden sein könnten):'''<br> (womit nicht behauptet wird, dass an den genannten Orten nicht doch S oder N zu finden sein könnten):'''<br>
- 
- 
- 
-Peter Schels 
- 
- 
- 
- 
- 
-Schabespuren auf Stein 
-(Rillen und Näpfchen) 
- 
- 
-Fakten, Überlegungen, Funde, Stand 08.10. 2011) 
- 
- 
-  
-Inhalt 
- 
- 
- 
- 
-Fakten und Überlegungen zu “Rillen” und “Näpfchen” 3 
- 
-Fremdsprachliche Bezeichnungen für „Rillen“ und „Näpfchen“ 33 
- 
-Relevante Daten zu Funden und Fundorten 34 
- 
-Literatur 35 
- 
-Fundorte 41 
- 
-Orte ohne eigene Funde 163  
-  
-Fakten und Überlegungen zu „Rillen“ und „Näpfchen“ 
- 
-Der Name Wetzrillen suggeriert – bis auf weiteres unbewiesener-, ja eher unwahrscheinlichermaßen –„durch Schleifen an einem harten Gegenstand [wieder] scharf machen, schärfen“ (Duden, Das große Wörterbuch der deutschen Sprache). Allgemeinere Aussage bietet der Ausdruck „Schabespuren“, den ich daher verwenden werde. 
-Vorbehaltlich einer noch zu leistenden exakteren Typologie lassen sich die bislang gefundenen Schabespuren drei Typen zuordnen:  
-a) lange, schmale Ritzen geringer Tiefe (R; „Schwertrilllen“, „Schwedenhiebe“). Zwischen 10 und  
- 50cm lang, wenige mm breit und tief. Bild unten: Heilsbronn, Spitalkapelle (Foto: H.S.) 
- 
- 
- 
-  
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
-b 1) schiffchenförmige Ausschabungen (S; nach unseren Funden der weitaus häufigste Typ. Häufig  
- am unteren, selten am oberen Ende breiter ausgebaucht. Querschnitt V- oder U-förmig) In den  
- Abmessungen stark differierend, meist ca. 15 – 20 cm lang, 3cm breit und 2cm tief. Sie  
- überschneiden fast nie die Fugen im Mauerwerk; bislang bekannte Ausnahmen: die ehem.  
- Synagoge in Memmeldorf/Ufr. (Bilder 1, 2 PS), Siebersturm in Rothenburg/o.T. (Bild 7, PS), Dorfkirche  
- in Zell (H. P. Probst), Kirche in Brenken (Büren-, Bilder 7, 9, 10 MK).  
- Bild unten: Gunzenhausen, St. Marien (Foto: P.S.) 
- 
- 
-  
-  
-Inwieweit die von U. Quack für die schwedische Insel Gotland beschriebenen Schleifrinnen (slipskåror) auf Granit- und Kalksteinfindlingen zu unserem Thema gehören, ist vorläufig unklar. Es seien über 3.000 dieser Rinnen – verteilt über ganz Gotland – gefunden worden; die Abmessungen betragen meist 70 – 110 cm in der Länge, 7 – 10 cm in der Breite und 1 – 7 cm in der Tiefe. 
-Prähistorische Steinschabungen sollen sich - nach W. Eitelmann, S. 66 - fast ausschließlich auf Sandstein finden, dies dürfte jedoch zumindest nicht für Südtirol und Skandinavien gelten. Sie haben in weit überwiegender Zahl die Kalottenform von Näpfchen (N), selten sind sie spindelförmig wie unsere Rillen (S) oder schnittförmig schmal wie unsere Ritzen (R). Man findet sie in Europa vor allem in England und Skandinavien, in Deutschland (im Pfälzer- und im Thüringerwald,im Harz und im Wasgau), in Österreich, Südtirol und in der Schweiz. Darüberhinaus wird von ähnlichen Schabungen in Palästina, Nord- und Südamerika und in China berichtet. Meist sind sie auf waagrecht liegenden Flächen von anstehendem Fels, erratischen Blöcken oder künstlichen Steinsetzungen (Menhiren, Megalithgräbern), selten auf senkrecht stehenden Steinpartien angebracht. Sie sind einzeln oder in Gruppen/Mustern eingeschabt, gelegentlich auch vergesellschaftet mit figürlichen Darstellungen (Kreise, Haken- oder Radkreuze). Die Fundstellen sind durch menschliche Nutzung - etwa als vielbegangene Wege oder Kultplätze - ausgezeichnet. Die Zeitstellung prähistorischer Schabungen reicht von der Jungsteinzeit über die Bronzezeit bis zur Eisenzeit, also über den Zeitraum von 5000 v. u. Z. bis zur Zeitenwende. (Mittelalterliche Schabungen scheinen erst mit dem Aufkommen von Sandsteinbauten nördlich der Alpen, also im 9./10. Jh., aufgenommen worden zu sein; der Brauch hat sich bis in die Neuzeit erhalten.) 
-Über Zwecksetzung und verwendete Schabe- oder Bohrwerkzeuge gibt es lediglich Mutmaßungen. Es ist zu berücksichtigen, dass Schabungen verschiedener Epoche nicht der ein-und-derselben Zwecksetzung unterliegen müssen; religiös-kultische, himmelskundliche, rechtsrituelle, magische oder praktische Bräuche oder alltägliche Betätigungen – etwa das Schleifen von Stein- oder Metallwerkzeugen – sind denkbar. 
- 
-b 2) schiffchenförmige Schabungen auf Backstein, meist an norddeutschen Kirchen der Backsteingotik.  
- Die S sind – Dank des Backsteinformats und weil auch hier Fugen nicht überschnitten werden –  
- relativ kurz, meist senkrecht, selten schräg. Querschnitt U-förmig. Bild unten: Greifswald, St.  
- Marien, lks. des Südportals. Foto PS, Aug. 2002) 
- 
-  
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
-c 1) kreisrunde, näpfchen- oder schalenförmige Eintiefungen (N) von oft auffälliger Symmetrie.  
- Durchmesser um 2 – 8 cm, Tiefe um 1,5 – 3 cm. Bild unten: Effeltrich, Mauer-Äußeres rechts neben  
- dem Tor zum Hof der Wehrkirche. (Foto: P.S.) 
- 
-  
- 
-c 2) Näpfchen auf Backstein, meist an Backsteinkirchen Norddeutschlands. Wesentlich kleiner als die  
- N auf Sandstein. Wohl aufgrund der Materialbeschaffenheit auch nicht von so idealer Kugel- 
- Kalotten-Gestalt. Abbildung unten: Stralsund, St.-Jakobi-Kirche, rechts des westl. Nordportals. Foto  
- PS, Aug. 2001) 
- 
-  
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
-An der „Seekapelle“ in Bad Windsheim (Bild WDSH 1, s.u.), an der Nikolauskirche in Henfenfeld  
- (Bild HENF 1), an einem Gebäude in Öhringen (Bild Öhringen2) und im Kloster Maulbronn  
- gefundene exakt kreisförmige, wie mit dem Zirkel gezogene Einritzungen von ca. 8 cm (10, 20 cm)  
- Durchmesser erachte ich b.a.w. als Unikate und nicht zum angesprochenen Thema gehörig. 
- 
-  
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
-Um die Bedeutung der Schabespuren, Ritzen und Näpfchen (im Weiteren S, R oder N) klären zu können, wären vor allem folgende Fragen zu erörtern: 1.) WANN hat 2.) WER mit 3.) welchem WERKZEUG 4.) zu welchem ZWECK und 5.) an welchen ORTEN diese Male auf Steinen angebracht. 
- 
-zu 1.) Epoche. Nach Prof. Dr. Walter Haas sind S an der Coburger Moritzkirche aufgrund baugeschichtlicher Untersuchungen „vor allerspätestens 1518“ entstanden. An einem 
-Innentor des Thurnauer Schlosses ist eine Serie von mehreren S mit der Jahreszahl 1658 überschrieben, sie ist also in früheren Jahren entstanden (PS).  
-An einer mit 1787 datierten, wahrscheinlich schon kurz nach 1744 entstandenen Mauer im unteren Hof der Plassenburg ob Kulmbach findet sich eine Vielzahl gut ausgeprägter S (PS).  
-Viele S an dem ehem. Brauhaus in Creußen (1806 [PS]), wenige am ev. Pfarrhaus in Pegnitz (1825-29 [PS]), wenige auch am zweiten Pfarrhaus in Lindenhardt (1835 [PS]). 
- Aus diesen Befunden lässt sich der Entstehungszeitraum vieler S etwa auf 1500 bis mindestens 1850 eingrenzen.  
-Ralf v. Samson Himmelstierna hat um 1980 in Teterow viele Beispiele von N und S gefunden, wo noch 100 Jahre früher der Heimatforscher Pastor Krüger „ausdrücklich keine Zeugnisse findet“.  
-H. Junghanns hat Schleifrillen an einem Denkmal in Bayreuth gefunden, das meiner Ansicht nach von etwa 1920 stammt. 
-J. Jünemann berichtet von Wetzrillen auf einem Grabstein in Göttingen, welche die eingemeißelte Inschrift von 1812 überschneiden und aufgrund ausgewiesener Lichtbilder zwischen 1940 und 1955 entstanden sein müssten.)  
-Der besagte Zeitraum umfasst somit – wenigstens – die Baustile von Spätgotik, Nachgotik, Renaissance, Barock, Rokoko, Klassizismus und Neoromanik bzw. -gotik. In die Epoche fallen – neben dem Auftreten endemischer und epidemischer Infektionskrankheiten wie Syphilis (ab etwa 1500), Fleckfieber, Scharlach, Pocken, Ruhr, Typhus und wiederholte Pestzüge (1600, 1604/05, 1613, 1626/27, 1633/34, 1713) – die folgenden, Glaubensnot, Verzweiflung, Elend, und Tod bringenden Ereignisse:  
- Reformation (1517-50)  
- Bauernkrieg (1524/25)  
- Schmalkaldischer Krieg (1546/47)  
- Gegenreformation (1555-1648) 
- Dreißigjähriger Krieg (1618-48) 
- Pfälzischer Erbfolgekrieg (1688-97) 
- Span. Erbfolgekrieg (1701-14) 
- Siebenjähriger Krieg (1756-63) 
- der Amerikan. Unabhängigkeitskrieg (in dem auf englischer Seite ca. 30.000 deutsche Miet- 
- Soldaten aus Braunschweig, Hessen-Kassel, Ansbach-Bayreuth und anderen dt.  
- Kleinstaaten mitfochten; 1776-83) 
- Kriege verschiedener Allianzen gegen Frankreich zwischen 1792 und 1805 
- der Preußisch-Napoleonische Krieg (1806/07) 
- und der Deutsche Befreiungskrieg (1813/14). 
-Während der ganzen Zeitspanne erzwangen Landsknechtshaufen und Soldaten Quartier und Verpflegung, wuchsen sich Bettelunwesen und Räubertum vagierender Banden zu einer furchtbaren Landplage aus, der bis ins 19. Jh. hinein keine auch nur annähernd adäquate Polizeimacht gegenüberstand. Zu bedenken ist, inwieweit Katastrophen und permanente Bedrohungen dieser Art das Sozialgefüge, die Verhaltensnormen und -abnormitäten beeinflusst haben, und ob sie Ursache für gewisse, inzwischen in Vergessenheit geratene massenpsychologische Phänomene und dadurch bedingte Bräuche gewesen sind. 
-Jahreszeit. Sollten die S auf Pilger oder sonstige Reisende zurückgehen, so wäre anzunehmen, dass sie anlässlich des Aufbruchs oder glücklicher Heimkehr angebracht worden sind. Da die günstigste Reisezeit in unseren Breiten der Sommer war, wäre der Aufbruch wohl ins zeitige Frühjahr, die Heimkehr in den Herbst gefallen, solange das Wetter warm genug und die hohen Gebirgswege schneefrei waren. Man könnte fragen, ob man zu diesen Jahreszeiten nicht der wärmenden Sonne nachgegangen wäre und sein Zeichen an einer dem Süden zugewandten Seite angebracht hätte. Von daher könnte es sinnvoll sein, die S nach der jeweiligen Himmelsrichtung auszuwerten.  
-Tageszeit. Was die Tageszeit anbelangt wäre zu überlegen, ob die S tagsüber und vor allen Leuten oder heimlich während der Nacht gemacht worden sind. Wofern – wie in Vorstehendem – die 
-Orientierung der Zeichen nach dem Sonnenstand als möglicherweise belangvoll erachtet wird, könnte man die Nacht als Entstehungszeit außer Betracht lassen. Viele S finden sich an Plätzen, an denen man auch nachts nicht hätte unbemerkt schaben können, da sie unter ständiger Bewachung standen (z.B. Stadt-, Burg- oder Schlosstore).  
- 
-zu 2.) Als Urheber kommen Personen beiderlei Geschlechts ab einem Alter von etwa 10 Jahren in Betracht. Jüngeren Kindern dürfte es an Geschicklichkeit, Ausdauer und Kraft gemangelt haben, 
-außerdem liegen manche S für Kinder zu hoch. Weitere Begrenzungen des in Betracht kommenden Personenkreises sind nicht ersichtlich, zumal besondere Sachkenntnis – etwa die eines Steinmetzen – nicht erforderlich ist. Darüberhinaus ist zu fragen, ob die S – einzeln oder in Serie – von ein-und-derselben Person oder von mehreren Personen gemacht wurden. Und: Wenn mehrere Personen beteiligt waren, geschah dies als gewollte Gemeinschaftsarbeit oder betätigte man sich eher gelegentlich, etwa so, wie Buddhisten in gelegentlichem Vorbeigehen Gebetsmühlen in Bewegung setzen. 
- 
-zu 3.) Als Werkzeug könnten spitz, rund oder in einer schmalen Schneide auslaufende Instrumente gedient haben, die nur unwesentlich weniger hart, gleich hart oder härter als Sand- bzw. Ziegelstein sind. In Frage kommen professionelle Werkzeuge oder grob zugerichtete Fragmente aus Metall (Eisen, Stahl, Bronze, Messing), aus Stein (Flint, Schiefer, Plattenkalk), aus Knochen, aus Horn, aus hartgebranntem Ton, aus Glas(-scherben) oder – eher unwahrscheinlich – aus Hartholz (Hainbuche, Ahorn). 
-Die große Einförmigkeit der S legt nahe, dass das verwendete Werkzeug überall das gleiche war, also allgemein verfügbar, weitverbreitet und über lange Zeit formtreu gewesen ist. Ich halte es für möglich, dass es sich um den Schlagstahl des Feuerzeuges gehandelt hat. Er hat die nötige Härte und gehörte wohl zu fast jedermanns Fahrhabe. Mittelalterliche Feuerstähle hatten mitunter die Form einer Brezel (Durchmesser ca. 6 – 8 cm), deren Schenkel nicht gekreuzt waren sondern runde Ösen bildeten. Durch die Ösen waren Zeige- und Ringfinger der geballten Schlagfaust gesteckt, der gerade oder leicht konvexe Rand wurde gegen den Feuerstein (Flint) geschlagen. Ein so geformter Feuerstahl wäre bestens zum Ausdrehen der „Näpfchen“, bei anderer Handhabung auch zum Ausschaben der Rillen geeignet. Den mit einem Durchmesser von 2 – 3 cm kleineren Näpfchen, die in Norddeutschland auf Backstein zu finden sind, könnten Feuerstähle entsprechen, wie sie z.B. im Mecklenburgischen Volkskundemuseum Schwerin-Mueß (im Objekt „Spritzenhaus“) oder in der Sammlung Haenlein/Fehre zu finden sind: deren konvexes Griffende ist häufig als Halbkreis von ca. 2 – 3 cm ausgeformt. (Abbildungen von Feuerstählen am Ende dieses Textes.) 
-Die ideale Ausformung der N in Form einer Kalotte (Kugelhaube) wie z.B. in Effeltrich, legt eine gleichmäßig ausgeführte Drehbewegung nahe, wie man sie etwa mit einem Fidelbohrer 
-zustande brächte. Für S sind mechan. Drehhilfen wie z.B. Kurbel-Schleifräder eher unwahrscheinlich. N könnten sich – ohne mechanisches Hilsmittel – von Hand durch axiales oder „taumelndes“ Drehen etwa des oben beschriebenen Feuerstahls, eines Kettenglieds, Eisenbechers oder -ringes formen lassen. 
-Die von K.-F. Haas entwickelte Hypothese von Eisenlöffeln als Schabewerkzeugen erachte ich als nicht haltbar: 1.) Schmiedeeisen – und sma. Eisenlöffel müssten daraus bestanden haben – ist zum Schaben auf Sandstein ungeeignet, da zu weich. 2.) schmiedeeiserne Esslöffel wären durch die kraftaufwendige Schabearbeit bald unbrauchbar geworden. 3.) Eisenlöffel dürften bis in die Neuzeit von der Masse der Bevölkerung eher selten benutzt worden sein, allgemein verbreitet waren hölzerne Löffel. 4.) Schaberillen legen von der Form her einen nach unten gerichteten Krafteinsatz nahe; sinnvoller wäre beim Löffelschaben gewesen, aufwärts zu schaben, um den Steinstaub in der Laffe zu sammeln.  
-Falls das verwendete Werkzeug Abrieb in den Oberflächen der Schabespuren hinterlassen hat, so dürfte dieser im Lauf der Zeit ausgewittert und somit nicht mehr nachzuweisen sein . Dies gilt nicht für Schabespuren innerhalb geschlossener Gebäude, etwa in Mainz, Brilon oder Windischenhaig (s.d.). Eine chemische Analyse von Oberflächenmaterial aus den dortigen Schabespuren könnte von Interesse sein. 
- 
-zu 4.) Hierher gehört die Frage, ob 4.1 das erschabte Material (feinster Sand, Steinstaub, „Heilsand“, „materia medica“ im Sinne von Materialmagie), 4.2 das ausgeschabte Mal (die Schabespur), 4.3 das Schärfen eines Werkzeugs/einer Waffe oder 4.4 die Entzündung eines Feuers Zweck der Anstrengung war.  
- 4.1.1 Der von Sakralbauten erschliffene Staub könnte, da er die Kraft kirchlicher Weihe in sich  
-trug, als Medizin (für Mensch und Tier) gedient haben (Sakramentenzauber). Dagegen  
-sprechen die vielen S an profanen Bauten, etwa an dem alten Brauhaus in Creußen, an  
-Säulen von Freiluft-Tanzböden (Limmersdorf, Langenstadt) oder an Tor- oder Zaunpfeilern  
-(Thurnau, Buchau, Neustädtlein).  
-Die Annahme von Hellmich (s. Lit.), heilkräftiger Steinstaub könnte von den Häusern  
-„Wissender“ – etwa von Schmieden, Henkern oder Schäfern – erschliffen worden sein, da  
-von der magischen Kraft der Bewohner auch auf deren Behausung übergegangen sei,  
-könnte dem Volksglauben der Zeit entsprochen haben. Sie erklärt aber nicht Funde an  
-anderen Stellen, etwa an vielen Bürgerhäusern (z.B. Seßlach, Bayreuth, Thurnau), an einer  
-Gartenmauer (Thurnau), an steinernen Zaunpfosten (Neustädtlein), an einem Amtmannshaus  
-(Burgkunstadt) usf. 
- Wenn es nur darauf angekommen wäre, eine bestimmte Menge Steinstaub zu gewinnen,  
-hätte es – zumal an Quaderkanten – effektivere Schabemöglichkeiten als an der Oberfläche  
-eines Steinquaders gegeben.  
-Denkbar ist, dass Staubgewinnung und die dabei gesetzte Marke zusammengehörige  
-Teile ein und der gleichen rituellen Handlung waren. Möglicherweise überwiegen senkrechte  
-Rillen, weil sich der Staub aus senkrecht gesetzten Rillen besser auffangen ließ. 
- 4.1.2 Der Staub von prominenten Bauten der Heimat könnte von Pilgern oder Soldaten in  
-einem Beutelchen in fremde Länder mitgenommen worden sein, damit er seinen Träger  
-durch Sympathiezauber wieder nach Hause „zöge“, oder dass er sie gegen Stich-, Hieb- und  
-Schussverletzungen gefeit – „fest“ – mache. 
- 4.1.3 Könnte der Staub im gemeinen Brauchtum eine Rolle beim Beerdigungs-Zeremoniell  
-gespielt haben, etwa dass man ihn dem Toten ins Grab mitgab oder nachwarf? Oder  
-streute man den Sand in fruchtbarkeitssiftender Absicht einem frischgetrauten Paar in den  
-Weg oder warf ihn über dessen Köpfe? (Diese Vermutung fand ich auch bei Bauriedel).  
-Oder war es ein für Neugeborene und/oder Wöchnerinnen übliches Apotropäikum ? 
- 4.1.4 Es wäre zu klären, ob und gegf. seit wann an Schulen (Stadt-, Dorf-, Kloster-) Streusand  
-zum „Löschen“ der Tintenschrift benutzt wurde. Nach meiner Vermutung dürfte Streusand  
-erst in Gebrauch gekommen sein, als Papier als Beschreibestoff in größerem Umfang in  
-Gebrauch kam, also etwa vom Ende des MA. an. Es wäre in Betracht zu ziehen, ob S  
-dadurch entstanden sein könnten, dass sich Schüler – evtl. strafweise – ihren Streusand  
-erschabten. Diese Hypothese wäre nur bei einer möglichst geringen Korngröße des  
-betroffenen Sandsteins zu halten. Weitere Voraussetzung wäre das Vorhandensein einer  
-Schule am gleichen Ort. Die Näpfchen unbd Rillen in Backsteinen, wie man sie in  
-Norddeutschland findet, können dem genannten Zweck nicht gedient haben: roter Löschsand  
-hätte das Papier verdorben. 
- 4.1.5 Massenhaft auf begrenzter Fläche auftretende S könnten den Schluss nahelegen, dass die  
-Verursacher professionell vorgingen, das Steinmehl vielleicht an Heiler oder Apotheker  
-verkauften. 
- 4.2 S könnten 4.2.1) abergläubischen Zwecken gedient, 4.2.2) reinen Zeichencharakter gehabt  
-haben, 4.2.3) Teil eines Ritus gewesen sein oder 4.2.4) durch spielerisches Treiben 
-entstanden sein. 
- 4.2.1.1 Die Rillen (S) könnten zu Zaubereien analog dem Vernageln oder Verspunden gedient  
-haben. Eine Vermutung könnte dahin gehen, dass sie mit einem Gemengsel mit oder über  
-dem Substrat der magischen Handlung (bei Krankheit etwa Urin, Sputum oder Haaren des  
-Patienten) verschlossen – zugeschmiert – wurden. Danach müssten die S ursprünglich sämtlich  
-„zugeschmiert“ gewesen und erst nachträglich ausgewittert sein.  
-S. Seligman berichtet, dass Näpfchen an Kirchen ausgeschliffen wurden, um ein Fieber  
-„hineinzupusten“. Demnach wären S im Sinne iatromagischer Praktiken der Volksmedizin  
-entstanden. Diese wurden zu bestimmten Zeiten (z.B. Mitternacht, Vollmond) und an  
-bestimmten Orten (Kirchen, Torwegen, Friedhofsmauern) ausgeführt. 
-A. Kögler geht davon aus, dass die Rillen und Näpfchen Zeugnis eines apotropäischen  
-Brauchs sind; sie wären somit aus der Absicht entstanden, böse Geister und deren üble Macht von den Plätzen fernzuhalten, die man mit den Schürfmalen als unangreifbar gezeichnet hatte. 
- 4.2.1.2 Die ellipsenförmigen Rillen, der Vulva der Frau ähnlich wie – vulgo – auch die runden  
-Schleiflöcher, könnten stilisierte Genitalzeichen gewesen sein, die von Frauen im Sinne  
-eines Fruchtbarkeitszaubers (bzw. dessen Gegenteils) oder von Männern im Sinne eines 
-Potenzzaubers ausgeschliffen wurden. Da sich das Zeichen als Ritzung hätte einfacher 
-herstellen lassen, mag der erschliffene Sand und/oder die hin- und hergehende – an das  
-Kopulationsgeschäft gemahnende – Bewegung des Schabens eine verstärkende Rolle  
-gespielt haben. Unwahrscheinlich dabei, dass die Kirche aufgrund ihrer notorisch  
-sexualfeindlichen Einstellung nicht vehement und auch heute noch belegbar dagegen  
-Stellung bezogen hätte. 
- 4.2.2.1 Vagierende Bettler und Gauner oder wandernde Handwerksgesellen könnten einander  
-durch S über örtliche Gepflogenheiten verständigt haben. Dagegen spricht der – verglichen  
-mit Gaunerzinken – offenbar geringe Informationsgehalt der S, die relativ zeitaufwendige  
-Herstellungsweise sowie der Umstand, dass sie auch innerhalb der wohlverwahrten Tore  
-eines Schlosses (Thurnau), eines Klosters (Banz) oder einer Burg (Plassenburg/Kulmbach, Veste  
-Rosenberg/Kronach, Burg Cadolzburg) zu finden sind. 
- 4.2.2.2 Leute, die während der Verbüßung einer Kirchenstrafe die Kirche nicht betreten  
-durften, könnten die S als Zeichen ihrer Anwesenheit am Kirchenäußeren während des  
-Gottesdienstes gemacht oder die abgebüßte Zeit durch Marken für bestimmte  
-Zeitabschnitte notiert haben. Dagegen spricht der Fund von S an Steinquadern höchst  
-profaner Bauzeugnisse, wie etwa an den Steinsäulen einer ehemaligen Tanzbrücke  
-(Langenstadt b. Kulmbach), am Brauhaus in Creußen, an einem Amtmannshaus  
-(Burgkunstadt) oder an Wohnhäusern (Thurnau, Bayreuth). 
- 4.2.2.3 Pilger, die unversehrt von einer Reise, etwa zu den „Schwellen der hl. Apostel“ (Petrus  
-und Paulus; in Rom) heimgekehrt waren, haben zum Dank Zeichen in Form der S gesetzt.  
-In diesem Fall könnte man weiter spekulieren, dass das Zeichen „Schiff“ für den Fischer 
-Petrus stünde. (Vgl. hierzu den von G. Kiesow erwähnten Brauch der Jakobspilger, ihr  
-Pilgerzeichen – die Muschel – „als Dank für die glückliche Heimkehr als Steinskulptur an  
-ihren Kirchen“ anzubringen.) Allerdings ist eine Vielzahl der „Schiffchen“ nach dem Ende  
-der großen Zeit der Pilgerfahrten, i.e. nach der Reformation, entstanden. Es wäre zu  
-erörtern, zu welchen Objekten oder Symbolen für den Betrachter der betroffenen Zeit sich  
-angesichts der S ein Bezug hergestellt hätte. Für S vom Typ 2 könnten dies – außer 
-dem genannten Genitale – etwa ein Schiffsrumpf, ein Brotwecken, eine Garnspindel, ein  
-Fisch oder ein Weberschiffchen gewesen sein. 
- 4.2.3 Es wird die Möglichkeit erörtert, dass S als bestätigender Rechtsakt bei Gerichtssitzungen, bei  
- Eidesleistung oder bei der Eheschließung gesetzt worden sein könnten. (Zwar wurde nach  
- ma. Brauch ein Teil der Heiratszeremonie „in facie ecclesiae“ vollzogen, dafür war jedoch –  
- sofern vorhanden – das Tor an der Nordseite [„Brauttür“] der übliche Ort. Eine Häufung in  
- diesem Sinn ist m.E. nicht zu beobachten, zudem fanden kirchl. Heiratszeremonien in der Zeit  
- nach 1500, als nach meinem Dafürhalten die S im wesentlichen entstanden, vor dem Altar  
- statt.)  
- Manche Autoren (z. B. H. Lück, W. Weiter) vermuten einen rechtsrituellen Akt als Motiv für das  
- Zeichenschaben. Da rechtliche Akte wie z.B. Gerichtssitzungen öffentlich stattzufinden hatten,  
- fänden sich die Rillen immer an für die Allgemeinheit zugänglichen, öffentlichen Stellen.  
- Tatsächlich wurde bis zum SMA. häufig im geweihten Bezirk Gericht gehalten. "Vor dem  
- Hauptportal bedeutender Kirchen bzw. in einer diesem vorgelagerten Halle (s. atrium) fanden  
- nach Rechtsbräuchen aus karolingischer und ottonischer Zeit noch bis zum SMA. weltliche und  
- kirchliche Gerichtsverhandlungen statt. Dies belegen zahlreiche Justizakten, so in Regensburg ("in  
- atrio", 1183), Frankfurt ("ante gradus ecclesie", 1232 und "ante portam", 1248) oder Goslar ("in  
- rufo ostio", 1236). Mancherorts, wie etwa in westfälischen Werden (St. Salvator, Maria und Petrus,  
- gegründet 799), wurde ein Westwerk speziell für Gerichtsverhandlungen und Synoden angelegt  
- (beurkundet 943). In Straßburg befand sich im 13. Jh. eine abgeschrankte und überdachte  
- Gerichtstätte am Südportal des Münsters unter einer Statue des königlichen Richters Salomon."  
- Das wohl häufigste Motiv des Tympanonreliefs über Kirchenportalen ist die Darstellung des  
- Jüngsten Gerichts; es sollte nicht nur Gottesdiensbesucher, sondern auch die Teilnehmer an  
- Gerichtssitzungen an die Heiligkeit eines Urteils, an Buße, Wiedergutmachung und Besserung  
- gemahnen. 
- Portale, vor denen gerichtliche Verhandlungen abgehalten wurden, waren häufig rot gefasst, Rot  
- war die Farbe der Gerichtsbarkeit, der Juristen und Richter. Derartige rote Portale lassen sich an  
- den Domen in Frankfurt, Paderborn, Münster, Würzburg, Magdeburg, Bamberg und Erfurt  
- nachweisen." (Zit. aus:  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/malexwiki/index.php/Hauptseite  
- Wenn S vielfach an Steinsetzungen zu finden sind, die aller Wahrscheinlichkeit nach  
- keinen Bezug zu rechtsrituellen Bräuchen haben, so könnte dies zwar als „Absinken“ eines  
- Rechtsaktes in folkloristisches Treiben gedeutet werden; unwahrscheinlich ist jedoch, dass S als  
- Bestandteil eines Rechtsaktes keinerlei Zeugnisse im Schrifttum und in Bildzeugnissen  
- hinterlassen haben sollten. 
-Über rituelles Waffenwetzen s. 4.3 
- 4.2.4 Der Autor eines Berichts über den ma. Herrenhof in Mußbach/Weinstraße (s. dort) hält  
-die S für „Zeichen dafür, dass hier einmal öffentlich Gericht gehalten wurde“. (Eine  
-Begründung dieser Ansicht wurde mir auf Anfrage hin nicht gegeben.) 
- 4.2.5 Für Kinderstreiche – selbst wenn sie Wettbewerbscharakter gehabt haben sollten – ist die  
-Herstellung von S, wie schon erwähnt, zu aufwendig, an manchen Stellen wegen deren  
-ständiger Überwachung (Burgtore), wegen der teilweise auffällig exakten Ausführung und 
-wegen ihrer hohen Positionierung am Außenbau unwahrscheinlich. H. Bauriedel schreibt:  
-„So berichteten die ältesten Bürger, dass sie als Kinder bereits vorhandene Rillen noch  
-tiefer ausgekratzt und neue Rillen in den Sandstein eingekratzt hatten. Und dies geschah  
-meistens im Wettstreit ....“ – wäre also bloße Nachahmung gewesen und hätte mit der  
-ursprünglichen Zwecksetzung nichts zu tun. – Jean Penders hält puren Vandalismus aus  
-Langeweile („vandalisme uit verveling“) für die wahrscheinlichste Ursache. 
- 4.3.1 Schärfen von Werkzeug. Es scheint unwahrscheinlich, dass Handwerker ihr Werkzeug  
-zum Schärfen irgendwohin getragen haben sollten, bestand doch kein Mangel an  
-geeigneten Wetzsteinen, die man auch in der Werkstatt oder am jeweiligen Arbeitsort  
-benutzen konnte (etwa solche aus kristallinem Schiefer oder hartem, feinkörnigem 
-Sandstein). Und Steinwerker, die am Steinbau selbst arbeiteten, würden die in mühsamer  
-Eigenarbeit behauenen Quader nicht durch Wetzspuren verunziert haben. Auch von  
-anderen Bauhandwerkern – Schmieden, Glasern, Zimmerleuten, Mörtelmachern usf. –  
-dürfte der Baumeister solches nicht geduldet haben. (Das einzige Beispiel, das nach  
-meinem Kenntnisstand für das Schärfen von Werkzeug – in diesem Fall der Schneiden 
-[Barten] von Beilen – spricht, ist die 1594/96 erbaute „Bartenwetzerbrücke“ über die Fulda  
-in Melsungen. Sie zeigt in der Oberfläche der steinernen Brüstung flache Mulden, die  
-durchaus durch das Schärfen von Axtschneiden entstanden sein können. (Q: G.Kiesow,  
-R.Wilms, eigener Befund.) Ob ähnliche flache Ausschliffe an den Gewändesäulen eines Portales  
-an der Nikolaus-Kirche in Büren (Q: Michael Koch  
-http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/B%C3%BCren ) ebenfalls dem  
-Wetzen von Werkzeugschneiden zu danken sind, sei dahingestellt. 
- 4.3.2 Schärfen von Waffen. Die Gestalt der S legt nahe, dass sie nicht durch wirkliches  
-Schärfen, allenfalls durch rituelles Wetzen der Spitzen (etwa v. Dolchen, Degen oder 
-Hellebarden) verursacht worden sein könnten. Ein derartiges Ritual vor der Eröffnung eines  
-Kriegszugs wäre aber wohl öffentlich begangen worden und hätte seinen Niederschlag in  
-zeitgenössischen Wort- und Bildberichten gefunden. 
- 4.3.3 Rituelles Stumpfmachen von Waffen, etwa vor Betreten eines heiligen Ortes (einer Kirche)  
- oder nach Beendigung eines Feldzugs, als Entsühnung des blutbefleckten Stahls. Auch hierfür  
- müssten sich schriftl. oder bildl. Belege finden. Zudem wäre ein rituelles Stumpfmachen unter  
- Schonung der Schärfe/Spitze vollzogen worden und hätte keine so tiefen Male hinterlassen. 
- 4.4 Für die von manchen Autoren (z.B. Dr. W. Funk) genannte Verursachung durch Anreiben  
- mittels einer kurbel-getriebenen Holzscheibe oder eines Drillbohrers (Feuerbohrers) zur  
- Entzündung eines liturgischen Feuers (Osterfeuer) fehlen bislang Belege in historischen  
- Quellen. Zudem scheint der Erfolg einer derartigen Technik des Feuermachens höchst  
- zweifelhaft (K.-F. Haas). Auch sprechen S-Funde an Profanbauten eher gegen diese Theorie.  
- (Diese Funde wären allenfalls mit dem paganen Brauch des Notfeuers zu vereinbaren. Dessen  
- apotropäische Wirkung war jedoch nur gegeben, wenn es durch die archaische Form der  
- Reibung von Holz auf Holz, nicht durch das Aneinanderschlagen von Stahl und Stein  
- entstanden war.) 
- Georg Steffel beschreibt eigene Versuche zum Feuerschlagen aus Sandstein mittels eines Stahls  
-(Stemmeisen) und mittels eines Feuerstahls. In beiden Fällen ist es ihm gelungen, zündfähige  
-Funken zu erzeugen, damit Zunder zum Glimmen zu bringen und leicht entflammbares Material  
-(Hobelspäne) zu entflammen. Weswegen jedoch zu Zeiten, da jedermann ein taugliches Feuerzeug  
-mit sich führte und damit leichter Funken schlagen konnte als aus einer Sandsteinmauer, die  
-umständlichere Methode in so großem Ausmaß gewählt worden sein soll, geht aus Steffels  
-Ausführungen nicht hervor. Auch ist nicht klar, weswegen beim Feuerschlagen aus der Wand stets „in die gleiche Kerbe“ gehauen worden sein sollte - glühende Stahlteilchen ließen sich doch an jeder beliebigen Stelle des Mauerwerks vom Feuerstahl abreißen. Weiters erschließt sich nicht, weswegen das – wohl ausschließlich nächtliche – Feuerschlagen überwiegend an der Südseite von Kirchen geschieht. 
-Der Versuch G. Steffels bestätigt die Mitteilung von Franz Bürk (Brief v. 21.01.2005): „... habe ich gleich Versuche unternommen, mit Markasit und danach auch einem Feuerstahl an Sandstein runtergeschlagen. Beide Male gab es sehr gute Funken. ... Eine Kundin hat bei mir vor zwei Jahren einen Feuerstahl und nitrierten Zunder bestellt, um anlässlich eines dortigen Kirchenfestes an der Wand des Gotteshauses Funken zu schlagen, es seien da im Gemäuer Schlagspuren vorhanden.“ 
-5.1 Bezüglich der Stellen, an welchen Schabemale zu finden sind, bietet sich ein breites Spektrum. Als gemeinsame Merkmale lassen sich erkennen: die Höhenlage an einem Steinwerk zwischen Bodenniveau und etwa Mannsgröße (Ausnahmen wie in Hallstadt/Ofr. sind sehr selten und finden sich wohl stets auf Spolien), leichte Zugänglichkeit (wenn auch mancherorts wie in versperrten Burgen oder Schlössern nur für Befugte) und – wenngleich nicht mit signifikanter Häufung – die Lage nach Süden hin. Bevorzugt sind auch Orte, an denen sich öffentlicher Personenverkehr bündelt, so etwa Kirchen, Friedhofsmauern, Torbauten, Brücken oder Häuser an vielbegangenen Straßen und Plätzen. Außerdem liegen alle Fundstellen auf unverputztem Sandstein- oder Ziegelmauerwerk und – so gut wie ausnahmslos – am Außenbau. (Ausnahmen: Brilon, Propsteikirche; Brenken, Pfarrkirche St. Kilian) 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
-Die Wahrscheinlichkeit von Erklärungsversuchen zum Entstehen von S und N lässt sich in drei Grade einteilen::  
-1.) Fabulös oder/und technisch unmöglich: 
- a) Spuren der Teufelskrallen 
- b) Kratzer von Löwenkrallen 
- c) Zeichen Armer Seelen, die um Erlösungshilfe flehen 
- d) Spuren von Regenschlag oder Frost 
- e) Auswitterung kugelförmiger Einschlüsse (nur in Ausnahmefällen) 
- f) Eintiefungen, verursacht von Fingern/Fingernägeln von Büßern 
- g) " " durch Anlehnen von Waffen 
- h) " " durch das Löschen ("Ausdrehen") von Fackeln 
- i) " " durch das Schärfen ("Wetzen") von Hieb- und Stichwaffen 
- j) Verständigungszeichen von - kriminellem - fahrendem Volk 
- k) Marken i. S. einer Familien- oder Taufchronik 
- l) senkrechte Kerben, verursacht durch die Hörner angebundenen Zugviehs 
- m) " " , entstanden durch den Deichselkopf eines mit Zugvieh bespannten Lastwagens  
- n) Griffelspitzen der Schulkinder 
- o) Kerben als Leit- und Sicherungsrinnen im Gerüstbau 
-2.) Möglich aber unwahrscheinlich: 
- a) Feuererzeugung (mittels Feuerstahl oder stahlbeschlagenem Werkzeug - "Feuerbohrer") 
- b) Rechtskultische Zeichen (etwa bei Waffenweihe, Eidesleistung, Eheschließung) oder Spuren  
- einer „Schwertweihe“ vor dem Kampf 
- c) Kinderspiele 
- d) Streusand-Schaben zum "Löschen" der Tintenschrift 
- e) Säubern der Wetzsteine vom Wetzschlick 
- f) "Minderwertig-Machen" von Bauwerken, um den Neid der Dämonen abzulenken. (Etwa so,  
- wie Orientteppiche von ihren Erzeugern durch Einknüpfen von "Fehlern" gegen neidische  
- Geister gefeit werden) 
- g) Nach Art des Drehens von Gebetsmühlen beim Ableisten eines Gelübdes erzeugte Spuren 
- h) rituelles "Stumpfmachen" von Waffen 
- i ) Vandalismus 
-3.) Möglich, nicht unwahrscheinlich 
-a) Erschleifen von "Heilsand" für Mensch und Tier (nach Empirie der Volksmedizin als  
- Adstringens oder Adsorbens oder nach diversen abergläubischen Erwartungen), auch als  
- Mittel für leichtes Zahnen oder gegen Warzen 
-b) Erschleifen von Sand, um ihn als Amulett mit sich zu führen ("Festmachen",  
- "Gefrorenmachen") 
- c) Erschleifen von Sand zu magischen Praktiken wie "Liebes-", "Fruchtbarkeits- bzw.  
- Unfruchtbarkeitszauber" usf. 
- d) Ausschleifen von S und N, um Krankheiten "hineinzupusten" bzw. zu "verspunden" oder als  
- Fluch- bzw. Wunschdeponie 
- e) Scharf machen von Stahlwerkzeugen eher grober Art (etwa Meißeln, Spitzflächen) 
- f) Auswitterung kugelförmiger Einschlüsse (kommt nur für Näpfchen in Betracht; s. Veßra) g) Gewinnung einer mineralischen Nahrungsergänzung 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
-Beispiele für Feuerschläger (17./19. Jh.):  
- 
-  
- 
- 
- 
-  
-  
-Für den tropfenförmigen Stahl lks. oben auf der oberen Tafel ist eine Größe von 90 x 26 x 6 mm angegeben. Der Stahl re. unten auf der unteren Tafel misst 112 x 49 x 5 mm . (Aus „Brandstifter! Eine kleine Kulturgeschichte des Feuerzeugs“, Niederrhein. Volkskundemuseum Kevelaer.) 
- 
- 
- 
- 
- 
-Resumee:  
- 
-Meine – zugestandenermaßen unbeweisbare – Meinung geht dahin, dass das Schaben ursprünglich Ausdruck des Volksglaubens war, dass Steinstaub heilende Wirkung bei Mensch und Tier bewirke. (Heilerde wird auch heute noch für eine Vielzahl von Indikationen verwendet.) Später könnte Staub von heimatlichen Bauten von Söldnern, Soldaten oder Auswanderern benutzt worden sein, um ihn in Beutel eingefüllt als Amulett mit sich zu führen.  
-Bei dem verwendeten Werkzeug könnte es sich um einen der damals gebräuchlichen Feuerstähle gehandelt haben; dieser wäre jedermann verfügbar, formkonstant und von der nötigen Härte gewesen. 
- 
- 
-Anmerkungen: 
- 
-Auffällig ist das bereits angesprochene und für mich bis heute festzustellende Fehlen von Hinweisen in Wort und Bild, die auf S oder auf deren Verursacher Bezug nehmen. War die Sache zu alltäglich und banal, um sich darüber aufzuhalten? War der Volksbrauch so tiefverwurzelt, dass die Kirche ihn mit stillschweigender Duldung hinnahm? Lösten die Ausschabungen Schamgefühle aus und wurden deswegen tabuisiert und mit Schweigen übergangen? Verursachten sie Angst vor magischen oder kriminellen Rückwirkungen und wurden daher totgeschwiegen? 
- 
-Es wäre zu klären, ob die – wenigstens drei – unterschiedlichen Typen von Schleifspuren zum gleichen Zeitrahmen gehören, ob sie in der gleichen Absicht gemacht wurden, ob jedem Typ bzw. einigen gemeinsam eine eigene Zielsetzung zugrundelag, und ob ein Teil von ihnen aus spielerischem Nachahmungsdrang entstanden ist. 
- 
-Denkbar, dass jüngere Schleifspuren gemacht wurden, ohne dass die Verursacher den ursprünglichen Zweck ahnten. „Es ist die im Leben aller Volksüberlieferungen immer wieder begegnende Erscheinung, dass dem Gesetz der Trägheit und Beharrung folgend Bräuche auch dann noch geübt werden, wenn ihre Voraussetzung und auch ihr Sinn und Zweck verloren gegangen ist.“ (Gustav Jungbauer, „Deutsche Volksmedizin“, S. 105) 
- 
-Es ist die Möglichkeit zu beachten, dass S-tragende Steine in Einzelfällen als Spolien an anderer Stelle vermauert wurden. R. Wilms unterstellt fallweise Absicht des Architekten. Funde an der Hallstädter Kirche, an der Außenbefestigung der Plassenburg, an einer Mauer in Nemmersdorf und an einem bodennahen Quader in Thurnau scheinen mir Fälle von sekundärer Vermauerung zu sein. Viele Schaberillen dürften durch natürliches Auswittern, durch Schönheitsreparaturen oder nach kriegsbedingten Beschädigungen bei Ausbesserungsarbeiten verlorengegangen sein (letzteres für die Crailsheimer Johannes-Kirche belegt). Andere wurden anscheinend nachträglich – aus Gründen der Ästhetik? – ausgegipst oder zugeschmiert (so an vielen Stellen in Bayreuth und Küps, an manchen in Kulmbach, Thurnau und Seßlach). Eher eine Ausnahme dürfte der Befund an der Jakobskirche in Marktschorgast sein, bei dem ein Feld von S absichtlich vom später aufgezogenen Putz, nicht jedoch von der Tünche freigehalten wurde. 
-Allgemein ist anzunehmen, dass der Bestand an Schabemalen in älterer Zeit wesentlich größer gewesen ist. Werden in unserer Zeit solcherart „beschädigte“ Steine bei Renovierungsarbeiten durch vorgeblendete Sandsteinplatten geschönt (z.B. an der Pfarrkirche in Nankendorf), so hat man früher Schabemale ausgegipst oder unter Putz gelegt (s. Geutenreuth). Viele Fundstellen gingen durch Abriss- oder Umbaumaßnahmen, durch Verschalung oder Ummantelung verloren, ein großer Teil versank im Schutt der Bombentrümmer. Der Restbestand sollte durch denkmalpflegerische Aktivität erhalten oder wenigstens in Bild und Wort dokumentiert werden. 
- 
-Zu erörtern wäre, ob gemäß 4.2.1.1 zugeschmierte Rillen der Regelfall gewesen sind, und die „Füllungen“ erst später auswitterten.  
-An manchen Orten (s. Kirchen in Thurnau und Roth) sind die S quer zur Längsrichtung mehr oder weniger grob gerieft, was im Widerspruch zu einer Schleifbewegung entlang der Längsachse steht. 
-Möglicherweise wurden die Querrillen angebracht, um einer Ausfüllung besseren Halt zu geben oder sind entstanden, als man die Rillen in denkmalschützerischer Absicht wieder von einer Ausfüllung befreite. 
- 
-Bislang konnten wir nur in drei Fällen (Quedlinburg, Wiesenthau, Wildenroth) S an natürlich liegendem Sandstein-Fels finden. Von Rudolf Wild stammt ein Bildbericht von Rillen auf einer Felswand in der Ruine Blumenstein (s. Schönau/Pfalz). H. Bauriedel berichtet von Rillen „auf Felsblöcken in Wiesen und Äckern und im alpinen Hochgebirge“ und meint, dass „Rillensteine auf freiem Felde die Fruchtbarkeit der Felder fördern sollten.“ R. Wilms belegt S auf Felsentischen bei Eppenbrunn und Glashütte (Pfälzer Heimat, Jg. 29, H. 4, S. 150, 151). Dr. A. Mazel registrierte S auf Sandsteinfelsbrocken im Norden von Northumbria (GB). (Zu Letzterem s. bei www.wissenschaft.de/wissen/news/230428.html unter dem Datum vom 10.10.2003: „Mysteriöse Steinritzungen geben britischen Archäologen Rätsel auf“, mit Bildern.) 
- 
-Häufig ist zu beobachten, dass die S am oberen Ende schmal beginnen und in der unteren Hälfte breit eingetieft sind. Diese Ausformung entspricht der Krafteinwirkung bzw. dem Bewegungsablauf bei der Handhabung eines geeigneten Werkzeugs (etwa eines Feuerstahls) und senkrechtem, von oben nach unten gerichtetem Einsatz: erst wird die Werkzeugspitze sachte auf die schon vorgeformte Spur aufgesetzt, dann mit größerem Kraftaufwand in den Stein geschürft. 
-Aussagekräftiges Beispiel: Plassenburg Kulmbach, Mauer im „Kasernenhof“. 
- 
-Nach meinen Funden und nach den in der Literatur geschilderten Beobachtungen sind Schabemale nur auf Sandstein- und Backsteinmauerwerk zu finden, wobei es noch Unterschiede zwischen verschiedenen Sandsteinarten zu geben scheint. Hat dies mit einem spezifischen Beschaffenheit von Stein- oder Backsteinmehl zu tun (Farbe, Körnung), wollte man sich die Staubgewinnung möglichst leicht machen bzw. sein Werkzeug schonen (schabte also an möglichst weichem Sandstein), traute man anderen Steinmehlen (etwa von Kalkstein, Granit) eine magische Wirksamkeit nicht zu, oder ist es Ausdruck regionaler Brauchtumseigenarten.  
- 
-Aufgrund von Beobachtungen während einer Rundfahrt durch den Odenwald glaube ich feststellen zu können, dass im Bereich des härteren Roten Sandsteins keine S und nur wenige N zu finden sind. Besuchte Orte waren u.a.: Schneeberg, Amorbach (mit Gotthard und Wildenburg), Michelstadt (mit Steinbach und Fürstenberg), Jagsthausen, Heidelberg, Neckarsteinach, Neckargemünd, Dilsberg, Kloster Schöntal. Auch auf dem roten Sandstein, der westl. von Stuttgart verbaut wurde (z.B. in Calw oder Hirsau), konnte ich keine Schabespuren finden.  
-In der Eifel, wo vornehmlich heimisches Vulkangestein verbaut wurde, habe ich nur wenige S, R und N gefunden, und diese auf Sandstein, wie er hier mancherorts ansteht. (Vgl. hierzu Funde in Alf, Bengel [Kloster Springiersbach], Kyllburg und Trier.) 
-Ebenso ergaben sich für das Gebiet der Frankenalb mit den dort anstehenden Kalksteinarten bisher nur spärliche (Nankendorf, Hollfeld, Waischenfeld) bzw. negative Befunde. Wo Ausschürfungen angetroffen wurden, fanden sie sich stets in Wandgliederungen, Laibungen oder Gewänden aus Sandstein, der von anderswoher stammte. Noch weniger Funde brachte bisher die Suche im Fichtelgebirge und im Bayerischen Wald, wo Hartgestein (Granite, Basalte, Gneis usf.) ansteht. Auch in Jena – gelegen auf und umgeben von Kalkgestein, die historischen Gebäude folgerichtig aus Kalkstein erbaut – konnte ich keine S finden. Das gleiche gilt für Paderborn und Münster sowie für Bauten im Bereich der Schwäbischen Alb (z.B. Klöster Lorch, Murrhardt, Adelberg, Bebenhausen) und für niederbayer. Donaustädte (Passau, Deggendorf, Straubing, Landshut, Regensburg). 
- 
-Bezüglich der Feststellung, dass S an Profanbauten fast stets an oder nahe bei den Toren zu finden sind, spricht U. Liessem von einem „quasi-Heiligmäßigem“, das Portalen aufgrund der Torsymbolik anhaftet. „Demnach ist es nur konsequent, wenn an den Portalen und an den Stadttoren Wetzrillen gefunden werden.“ (Pfälzer Heimat, Jg.29, H.2, S.68) 
- 
-Schleifrillen und Näpfchen sind an vielen Fundstellen vergesellschaftet; häufig liegen dabei N über S, seltener umgekehrt. Während S zumeist in Gruppen, parallel zueinander angeordnet sind, fast ausnahmslos ohne eine Quaderfuge zu überschneiden, finden sich N in regelloser Streuung. Auf Sandstein überwiegen der Anzahl nach die S, auf Backstein die N. 
- 
-Schleifmale finden sich fast ausschließlich am Außenbau. Aus eigener Anschauung sind mir als Ausnahmen nur der Dom zu Mainz und Windischenhaig 22 bekannt. 
- 
-Aus der Fülle verschiedener Fundstellen an sakralen und profanen Gebäuden, Mauern und Steinsetzungen schließt A. Leistner: „Man gewinnt den Eindruck, dass der Brauch, solche Schliffe anzubringen, den Weg über die Kirchenmauer, das Grabmal, Steinkreuz und den Bildstock nehmend, auch auf profane Bauten übertragen wurde“ – also quasi „abgesunken“ ist. 
- 
-Mir scheint nicht unwahrscheinlich, dass die Heilkraft, die man ursprünglich nur dem Staub von sakralen Bauten (Kirchen, Kapellen) und religiösen Steinsetzungen (religiöse Bildstöcke, Feldkreuze usf.) nachgesagt hatte, im Laufe der fortschreitenden Neuzeit, parallel der zunehmenden Verweltlichung und „Aufklärung“, auch dem Steinstaub von Profanbauten (Rathäusern, Brauhäusern, Gewerbe- und Wohnbauten) und profanen Steinsetzungen (Grenzmauern, Torpfeilern, Tanzbodensäulen usf.) zutraute. Von Interesse wäre, ab welcher Zeit R und N an derartigen profanen Erzeugnissen aus Hau- und Ziegelstein auftreten; das Problem dabei – wie auch bei R und N an Sakralbauten – ist, dass das jeweilige Baujahr kein Hinweis auf den Zeitpunkt des Schleifens sein muss.  
- 
-zu 1 Wenn S weit überwiegend an Bauten der Zeit von 1500 bis 1800 gefunden werden, so besagt dies nicht unbedingt, dass der Brauch erst in nachmittelalterlicher Zeit aufgekommen ist. Baudenkmäler aus früherer Zeit sind ganz einfach seltener, einmal weil Steinhäuser im MA. – von ausgesprochenen Steinbaugegenden abgesehen – eher die Ausnahme bildeten, und weil viele davon aus- oder umgebaut, abgetragen, verfallen oder zerstört worden sind. Interessant ist in diesem Zusammenhang der Überblick, den „Denkmäler in Bayern“ beispielsweise für den Bestand an Baudenkmälern in Kronach gibt (Kronach ist erstmals erwähnt 1003 als urbs Crana. Gezählt sind Bauten aus d. 12. - 18.Jh., wobei jeweils das älteste für ein Bauwerk angegebene Entstehungsdatum gewertet wurde):  
-12.Jh. - 0, 13.Jh. - 3, 14.Jh. - 4, 15.Jh. - 14, 16.Jh. - 18, 17.Jh. - 58. 18.Jh.- 74. 
- 
-zu 1 Zur Datierung der S ein bei J. Jünemann (1) gefundenes Kuriosum: „Auch das Grabmal des Professors Dr. Christian Gottlob Heyne auf dem St.-Bartholomäus-Friedhof beim Weendertor in Göttingen zeigt auf der 1812 eingemeißelten Inschrift 13 Wetzrillen und ein Näpfchen auf dem Sockel. Auf der Rückseite sind 10 kräftige Wetzrillen zu sehen.“ Aufgrund ausgewiesener Lichtbilder des Grabmals können diese Rillen erst zwischen 1940 und 1955 entstanden sein. (!) J. deutet dies als Relikt des inzwischen in Vergessenheit geratenen Brauchs des Steinstaub-Medizin-Schabens. 
- 
-zu 1 Im 5. Band des „Handbuch zur deutschen Rechtsgeschichte“ (HRG, S 1337-1339) steht unter dem Lemma „Wetzen, Wetzrillen“ als entscheidender Satz eines längeren Textes: „Alter und Bedeutung der Wr. sind nicht annähernd bestimmbar. Das gilt ebenso für die kreisförmigen Vertiefungen („Näpfchen“), mit denen Wr. häufig kombiniert auftreten. – Sicher ist nur, dass es sich um bewusst eingebrachte Vertiefungen handelt. In einigen Fällen werden sie schon mit dem Stein, der vielleicht eine besondere kultische Verehrung genoß, in das Bauwerk eingefügt worden sein.“ 
- 
-zu 1 Bemerkenswert scheint mir, dass mit den Schleifmalen häufig Fassadengliederungen an prominenter Position und von herausragender Qualität verunziert wurden, etwa Portalnischen wie in Thurnau oder Seßlach. Da man unseren Vorfahren – zumal als Hauseigentümern oder Besitzern steinerner Bauteile (wie Torpfeilern, Gartenmauern, Freitreppen) – den gleichen Besitzerstolz, Schönheits- und Ordnungssinn zutrauen darf wie uns Heutigen, ist es unwahrscheinlich, dass sie selbst geschliffen oder das Schleifen geduldet haben sollten. (Allenfalls in äußerstem Notfall, wenn denn einem Familienmitglied mit Staub vom eigenen Heim Heilung oder Schutz in der Fremde verschafft werden sollte – etwa für einen Sohn, der zum Militär eingezogen und ins Feld geschickt wurde. Für einen solchen Zweck konnte der Gewinnungsort des Sandes nicht prominent genug sein; in diesem Sinne hätte sich die Laibung bzw. das Gewände des Hausportals angeboten. Man müsste der Frage nachgehen, ob und wann in Ortschaften, wo S an Portalen von Bürgerhäusern vermehrt auftreten, Truppen angeworben worden sind.) – Möglicherweise wurde Hausbesitzern zu Spott oder Schaden „gewetzt“, „geschabt“, sei es heimlich, durch neidische Nachbarn oder unverhohlen, etwa durch einlagerndes feindseliges Kriegsvolk. (In diesem Zusammenhang könnte es interessant sein, nach Einquartierungen fremden Miltärs in Orten zu forschen, in denen sich Schabemale gehäuft finden. Größere Steinbauten könnten von den Truppen als Lagerraum oder Stallung benutzt worden sein; höhere Chargen hätten wohl Häuser wohlhabender Bürger oder Amtshäuser requiriert. Vor deren Portalen oder Zufahrtstoren dürften Wachposten gestanden haben, die sich möglicherweise durch „Schaben“ die Zeit vertrieben oder irgendwelche Aurüstungsgegenstände blank gerieben haben.)  
- 
-zu 1 Himmelstierna berichtet von Schabemalen (N) in Teterow, die ausweislich eines Berichtes des Heimatforschers Pastor Krüger nach 1881 entstanden sein müssen. 
- 
-zu 2 Das mhd. Substantiv schabernac, schavernac bzw. das Verb schavernacken für neckender Streich, bzw. jemanden einen Streich spielen – dessen Herkunft nicht geklärt ist –, könnte die „Neckerei“ (mhd. necken = beunruhigen, reizen, plagen) umschreiben, durch die man einen mit solchem Schaben reizte. 
- 
-zu 3 Brandes zitiert (S.25) aus dem „Großen Universallexikon aller Wissenschaften und Künste“ (Halle, 1735): „Feuerstahl, ist ein wohlgestalltes Eisen, so ein nöthiges Hauptstück eines wohlbestallten Feuerzeugs, und wird nach unterschiedener Form angetroffen; bald bestehet dieser Stahl aus einem viereckigen geraden Stücke, bald aus einer flachen und mit einem Griffe versehenen, bald aus einem oval und dergleichen mehr. ...“ 
- 
- Im HDA 2, Sp. 728 nach der Aufzählung mehrerer magischer Praktiken mit dem Feuerstahl: „Man bediente sich seiner wahrscheinlich deshalb vielfach zu abergläubischen Handlungen, weil er früher in keinem Haushalt fehlen durfte und zugleich zur Hand war.“ 
- 
-zu 4.1.1 Im HDA (4, 1417) ist unter „Kirchenstaub“ zu lesen: „Auffällige Rillen und Scharten am Mauerwerk einiger Kirchen im Osnabrücker Land glaubt Sartori ebenfalls dadurch entstanden, dass man den abgekratzten Staub des Gemäuers zu Krankenheilungen oder sonstigen magischen Zwecken verwenden wollte.“  
- 
- Aus dem Peda-Kunstführer Nr. 76/1993 über St. Jakobi in Perleberg (Berlin-Brandenburg), S. 16, verfasst von Renate de Haas: „Andere Steine im Sockel des Hohen Chores fallen mit tiefen Kratzspuren auf. Im Mittelalter wurde von diesen Steinen Wunderwirkung erwartet. Bei Krankheiten glaubten die Menschen an die heilende Kraft des herausgekratzten Sandes.“ 
- 
- Aus einem Artikel im Obermain-Tagblatt ( www.obermain.de/nachrichten/1099/details_38.htm ): 
-<In einem Urteil aus Münden, den 15. Mai 1841, "Der Knecht Friedrich ist geständig, Steinpulver zur Heilung von Schweinen an die Ehefrau des Gastwirts Ludwig Beuermann verkaiuft zu haben. Er wird zu 5 Thalern Strafe verurteilt."> 
- 
- Rudolf Mett schreibt im „Stadtführer Königsberg“ (Verlag J. Holl, Hofheim/Ufr., 1994, S. 8) über die Zwecksetzung von S: „Für Königsberg träfe vielleicht der mittelalterliche Aberglaube zu, dass das aus einer geweihten Stätte herausgekratzte Sandpulver gegen die Pest habe helfen können.“ 
- 
- Kurt A. Müller schreibt in „Kurmainzisch Land am Lahnberg“ zu Näpfchen und Schleif- oder Wetzrillen (an der Dorfkirche in Bauerbach bei Marburg/Lahn): „Aus Thüringen ist bekannt, dass hoffende Mütter mit Geldstücken Sand abschabten, dem sie gedeihliche Wirkung auf das werdende Leben zuschrieben“. (Zit. nach www.bauerbach.de/heimatbuch)  
- 
- Thomas Kuehtreiber vom Institut für Realienkunde des Mittelalters (Krems, Österreich) weist auf das Vorkommen von „Schabrillen“ an Sakralbauten in Niederösterreich hin, und darauf, „dass diese nach mündlicher Überlieferung mit der Herstellung von fiebersenkenden Elixieren in Verbindung gebracht werden, d.h. das Gesteinsmehl von sakralen Gegenständen .... wurde mit einer Flüssigkeit vermischt und dem Kranken verabreicht. Es soll noch urkundliche Belege für diesen Brauch in Österreich geben.“ (Zit. nach http://www.handshake.de/user/odin/fragen.htm)  
- 
- Hanspaul Menara schreibt in „Südtiroler Urwege“ (S. 22): „Was hat es mit dem alten Brauch auf sich, am Christophorusbild (sc. an der Außenseite der Goldrainer Pfarrkirche) zur Gewinnung von wundertätigem Pulver den Mörtel abzuschaben? Lebt hierin eine Kulthandlung fort, die in vorschristlicher Zeit im Reiben der Schalen bestand?“ 
- 
- Horst Kirchner in „Die Menhire in Mitteleuropa und der Menhirgedanke“: „Auch in Frankreich ist der Brauch alt, und wenn heute der Gesteinsstaub, beigemischt den Getränken, meistens von Grabmälern und Heiligenstatuen stammt, ist es wahrscheinlich, dass man auch ihn auf den Megalithen gesammelt hat. ... der Rest eines Dolmens, der bis 1789 angebetet, abgekratzt und abgeleckt wurde durch unfruchtbare Frauen. Man hat den Stein geschabt, um ihn zu reinigen vom Staub, der die Eigenschaft hat, Ohrenschmerzen zu heilen.“ Q: Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier auf dem Server des Freilichtmuseums Roscheider Hof, Konz. (mail to: kulturdatenbank@web.de) 
- 
- Aus S. Seligman „Die magischen Heil- und Schutzmittel aus der unbelebten Natur“: 
-S. 145 „... Umstand, der die Erde zum Schutzmittel macht: die zahllosen Sandkörner. In Neapel trägt man gegen die Jettatura (= der Böse Blick, d. Verf.) kleine Beutel mit Sand, namentlich mit Seesand: die Hexe ist dann gezwungen, jedes einzelne Korn zu zählen, bevor sie ihren Zauber ausüben kann, und inzwischen verstreicht die Stunde ihrer Macht.“ 
-S. 151 „Die Pilger von Loreto erhalten ein versiegeltes Kuvert mit etwas Staub von der Wand (Hervorhebg. durch d. Verf.) der S. Casa di Loreto. Etwas von diesem Staub wird in Wasser, Kaffee oder Fleischbrühe oder, in eine Oblate eingewickelt, als wirksames Mittel gegen alle Krankheiten, Dämonen und Hexen verschluckt.“ (Die Santa Casa - das Haus der Hl. Familie - war nach einer Legende des 15. Jh. durch Engel von Nazareth nach Dalmatien und von dort an die ital. Adriaküste gebracht und hier 1294 in einem Lorbeerhain [loretum] aufgestellt worden. Über der legendären S. Casa wurde 1468 die Wallfahrtskirche Santuario della Casa errichtet.) 
-S. 214 „Auch Grabsteine sind sehr heilkräftig. Grabsteinpulver von einem Heiligengrabstein war nach Gregor von Tours ein unübertreffliches Heilmittel gegen alle Krankheiten. („Plus enim valet parumper de pulvere basiliae quam mille cum medicamentis infanix“ = sinngemäß: Ein wenig Kirchenstaub vermag mehr als alle Magier mit ihren unsinnigen Mitteln“.) 
-S. 233 „In die ausgeriebenen Näpfchen der Marienkirche in Greifswald wurde das Fieber „hineingepustet“. Die Näpfchen an einer Kapelle im Kanton Wallis wurden immer tiefer ausgeschliffen, weil das ausgeriebene Ziegelmehl Kranken als Medizin gereicht wurde. ... Verwandt hiermit ist der Brauch, löcherartige Vertiefungen in Sühnekreuze zu bohren und das durch Ausschaben gewonnene Steinmehl zu Heilzwecken, wie zur Vertreibung des Fiebers, zum Schutz vor Pest usw., zu benutzen.“  
- 
- Peter Assion schreibt im Bayer. Jb. f. Volkskunde, 1978, S.7 ff: „Hinzu (zum Heilschlaf am Heiligengrab oder in der Kirche; PS) kamen variantenreich all jene Verfahren, die durch Berührung oder Einverleibung überweltlich „aufgeladener“ Substanzen absolute Heilkraft dem Kranken direkt zuführen wollten: Das Kontaktieren von Reliquien der Heiligen (Gebeine, Blutreste, Kleider usw.), die äußerliche und innerliche Anwendung reliquiarer Ölausflüsse, Abschabsel von Sarkophagen (später auch von Gnadenbildern, Gnadenaltären, Kirchenmauern, Bildstöcken usw.) und sonstiger Dinge aus Grabumgebung und Sakralraum (Ampel-Öl, Kerzenwachs, Weihwasser usw.)“ 
- 
- Rud. Eberstadt (s. Lit.) zitiert „Vergleichende Volksmedizin“ (von Hovorka u. Kronfeld): „ ... wurde nach dem Tod des heiligen Camillus von Lellis (1550 bis 1614; 1746 kanonisiert, Schutzpatron der Kranken und Spitäler) aus den Steinen seiner Zelle Staub bereitet, der den Kranken stets Heilung brachte, wenn sie ihn im gläubigen Vertrauen auf die Fürbitte dieses Heiligen anwandten, und der heute noch in dem Kamillanerkloster zu Vaals, einem holländischen Städtchen dicht an der deutschen Grenze bei Aachen verkauft wird. Die Heilkraft dieses Staubes ist bereits im frühen Mittelalter bezeugt. Dafür ist bezeichnend die Äußerung des Gregor von Tours: Ein wenig Staub aus der Kirche des heiligen Martin nutzt mehr als alle Wahrsager mit ihren unsinnigen Hilfsmitteln. ...“ 
- 
- Im „Handbuch des Aberglaubens“ (Ulrike Müller-Kaspar [Hg.], Wien: Tossa Verlag, 1999) steht unter „Kirchenstaub“: „Der Staub aus dem Inneren der Kirchen, aber auch abgeschabter Staub vom Kirchenbau ist heilkräftig, wenn er auf Wunden gelegt und glückbringend, wenn er ins Haus gebracht wird.“ 
- 
- Marie Andree-Eysn erwähnt in Ihrem Artikel „Kirchenstaub heilt Wunden“ außer von dem wundertätigen Staub vom Dache der casa santa in San Loretto (bei Ancona) von einem entsprechenden Heilstaub, abgewetzt von der Zellenwand des hl. Camillus von Leilis in dem Kamillanerkloster von Vaals, einem holländ. Städtchen bei Aachen und von Steinstaub aus einer Wallfahrtskapelle in Knock, Grafschaft Mayo/Irland. 
- 
- Aus dem Manuskript „Inseln, , Zypern, Teil 1 Südzypern“ von Lourdes Picareta, zur Sendung vom 23.10.2002 im Südwestfernsehen: „Die Südwestküste der Insel. Hier im Dorf Pano Arodes stehen neben der Kirche zwei antike Sarkophage. Dieser sei vom Heiligen der Liebe, Agapitos, dieser vom Heiligen des Hasses, Missitikos, sagen die Dorfbewohner. Sie sollen Wunder bewirken, Gutes wie Böses. ...“ Abgeschabtes Pulver vom Grab des Heiligen der Liebe, der Zielperson ins Getränk gemischt, erwirkt liebevolle Zuwendung. „Der Heilige des Hasses wird nicht so oft angerufen. Es gibt nur wenige abgekratzte Stellen. ... Willst Du, dass zwei Menschen sich streiten, nimmst du den Staub und machst ihm in das Getränk (sic!). ... Der eine Heilige bringt die Menschen zusammen. Der andere trennt sie.“ 
- 
- Bei Bächtold-Stäubli „Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens“ findet sich unter dem Lemma „Schalensteine“: „... An Orten, wo keine Schalensteine (erratische Blöcke oder gewachsener Fels mit schalenförmigen Ausschliffen. d. Verf.) in der Nähe bekannt sind, schleift man an den Mauern von Kirchen kleine Höhlungen aus; in den so ausgegrabenen Näpfchen an der Marienkirche in Greifswald fanden sich Spuren, dass Fett in sie gerieben wurde; das Fieber wurde in sie von Kranken »hineingepustet«. Die Näpfchen an einer Kapelle in Kanton Wallis werden immer tiefer hineingeschliffen, weil das herausgeriebene Ziegelmehl Kranken als Medizin gereicht wird.“ 
-Die Fettspuren in den Näpfchen dürften m. E. daher rühren, dass das erschliffene Steinmehl sofort in Fett gebunden und eine Paste bilden sollte, anstatt vom Wind verweht zu werden. Ob die erwähnten, zumeist wohl prähistorischen, Schalensteine – die ja aus natürlichem Felsgestein oder aus erratischen Blöcken bestehen – mit unseren Näpfchen auf Hau- und Backsteinen in einer Traditionslinie stehen, ist nicht geklärt. 
- 
- Karl Lukan vermerkt in „Das Waldviertelbuch“ (S. 38) zu „Näpfchenbohrungen“ auf einem roman. Steinkreuz: „Noch bis zum Ende des vergangenen Jahrhunderts (sc. des 19. Jh., PS) haben unsere Landsleute an eine Wunderkraft dieser alten Steine geglaubt und das beim Bohren eines solchen Näpfchens gewonnene Steinpulver mit Wasser verdünnt als Medizin selber getrunken (Fiebertrankl!) oder dem kranken Tier eingeflößt.“ In seinem „Weinviertelbuch“ (S. 187) schreibt der gleiche Autor zu Ausschabungen an einer Kirche in Großkrut: „Das bemerkenswerte an dieser vor 1278 erbauten Kapelle (einem Bauteil der Pfarrkirche. PS) ist die Außenwand – sie ist übersät mit kleinen und großen Näpfchen und Rillen. .... Bis in unser 20. Jh. bestand der Volksglaube an die Wunderkraft gewisser Steine, und es wurde das davon ausgeriebene Steinpulver mit Wasser vermischt als Heilmittel verwertet. Die Näpfchen und Rillen sind bei diesem Ausschaben entstanden.“ (Abb. dazu S. 66.) 
-Im gleichen Buch, S. 21: „Über das Gewinnen von Steinpulver aus Steindenkmälern haben vor kurzem deutsche Historiker sogar Urkundenbelege aus dem 16. und 17. Jh. entdeckt; damals standen auf die «hochströfliche Abgötterei», von Bildstöcken Steinpulver abzuschaben, strenge Strafen. ... Und noch im Jahre 1927 erließ der Bürgermeister von St. Anton in der Jeßnitz (in Niederösterreichs Voralpen) eine Anordnung, den sogenannten «Rainstein» mit einem Schutzgitter zu umfassen. Dieser Grenzstein mit der Jahreszahl 1713 galt bei der Landbevölkerung schon lange als Wunderstein, von dem man sich ebenfalls Steinpulver für ein heilsames Trankl abschabte. Der Bürgermeister wollte verhindern, dass dieser alte Stein einmal ganz und gar weggeschabt sein würde. ... Der selige Sarkander von Stockerau wurde durch diese Steinpulverabreibungen zuletzt zu einer so kümmerlichen Figur, dass man seine Erneuerung beschloss.“ 
- 
- J. Jünemann zitiert die Autoren Görges-Spehr: „Weil der heilige Blasius einst einen Knaben vom Erstickungstod durch Herausziehen einer Gräte aus dem Hals geholfen hatte, galt der von der Sankt- 
-Blasius-Kirche in Braunschweig abgeriebene Staub als heilkräftig gegen Bräune, Mandelentzündung, Diphteritis und andere Halsübel, aber auch gegen Zahnweh und sogar gegen die Pest.“ 
- 
- J. Jünemann (in „Rillen und Näpfchen ...“ und „Nachlese ...“) nennt mehrere historische und neuzeitliche Zitate, welche die Verwendung des Steingeschabsels zu Zwecken der Volksmedizin belegen.  
- 
- K. Deschner zitiert in Band 7 seiner „Kriminalgeschichte des Christentums“ (S. 431) K. Arnold: das Grabmal des Judenschlächters Ritter Arnold d. J. von Uissigheim, genannt „König Armleder“, in der Kirche von Uissigheim (bei Wertheim) wurde „bis ins 18. Jahrhundert insbesondere von den Wallfahrern nach Walldürn besucht, die von Fulda kommend hier Station machten. Der vom Grabstein abgeschabte Sand galt als Heilmittel bei Viehkrankheiten.“ 
- 
- Steinstaub wurde auch bei dem Versuch verordnet, das „Antoniusfeuer“ (Brotseuche, Ergotismus) zu heilen. Q: www.uni-tuebingen.de/uni/afm/science/aust/muensing/mun2.html 
-Das Antoniusfeuer ist während des ganzen Mittelalters nach Missernten sporadisch oder seuchenartig aufgetreten. Zwar wurde 1630 ein giftiger Pilz als Ursache erkannt, doch grassierte die Krankheit in Deutschland noch wenigstens bis 1770 (Manfred Vasold. Pest, Not und schwere Plagen. S. 193). 
- 
- R. Lenker zitiert in seinem Artikel „Schleif- und Wetzmarken im Kulmbacher Land“ aus der Abhandlung „Die Rund- und Wetzmarken an alten Kirchen“ von Dr. Heinrich Wankel: „... So habe man die Näpfchen an den Kirchenmauern mit Butter ausgeschmiert, weil man dem mit dem herausgeriebenen Steinpulver vermischten Fett eine Heilwirkung bei verschiedenen Krankheiten wie Krämpfen, Augenleiden, Hautausschlägen u.a.m. zuschrieb.“ 
- 
- W. Urban schreibt unter Bezug die Schälchen an der Marienkirche in Greifswald, in denen sich Spuren von Fett fanden: „Eine ähnlich dunkle Färbung zeigen einige Schälchen an der Kirche in Lenzen. Sollte eine solche Behandlung dazu geführt haben, dass einige Schälchenflächen konserviert wurden und besser erhalten sind als die umliegende Steinoberfläche, wie das in Burg auf Fehmarn deutlich wird.“ (mit Abblidung). 
- 
- Die schwarz inkrustierten S an der Thurnauer Schlosskirche, an der St. Marienkirche von Gunzenhausen und und an der St. Martinskirche im elsässischen Pfaffenheim könnten für die Praxis sprechen, den erriebenen Sand noch in der Rille mit Fett zu einer Salbe zu binden. Oder stammt der schwarze Belag von einer Tätigkeit, bei welcher Ruß freigesetzt wurde? (s. Fotos WR-Thurnau-Kirche1b, WR-Gunzenhausen1, sowie http://www.martineschnoering.com/article-21581925.html ) 
- 
- Heilerde wird auch heute noch benutzt, etwa als „Bullrichs Heilerde“, „Schindeles Mineralien“ oder als „Luvos-Heilerde“, und zwar in Form einer wässrigen Aufschwemmung zum Gurgeln bei Halsschmerzen oder zum Einnehmen bei Übersäuerung und zur Mineralstoff-Versorgung, als Paste zum Einreiben auf schmerzende Glieder oder zur Schönheitspflege (Gesichtsmaske). (Bullrichs Heilerde und Luvos-Heilerde bestehen aus naturreinem Löss, zu feinstem Pulver vermahlen, daher von Großer Oberfläche und fähig, Schadstoffe zu binden. Von mir erschabtes Sandsteinmehl wurde von der Firma FIATEC in 95326 Mainleus auf Korngröße untersucht. Dabei ergab sich eine durchschnittliche Korngröße von ca. 16 Mikrometer mm). Steinmehl, wie es bei meinen Schabe-Versuchen an Sandstein anfiel, dürfte von ähnlicher Feinheit und mineralischer Zusammensetzung sein. Sollte die Heilerde unserer Tage mit der Entstehung der Rillen und Näpfchen in der gleichen Linie empirischer Medizin stehen? 
- 
- Massenhaftes Auftreten gleichartiger S und/oder N an ein und demselben Bau, womöglich noch auf geschlossener Fläche, könnte ein Hinweis darauf sein, dass hier während eines seuchenhaften Krankheitszuges viele Leute gleichzeitig am Werk waren, um Medizinstaub zu erschaben. Einzelne S dagegen sind wohl eher auf gelegentliche Erkrankungen zurückzuführen, oder sind entstanden, um Sand für Amulette zu speziellen Zwecken zu gewinnen (etwa „Mach mein Liebchen gegen Verführungen fest wie Felsgestein“, „Bring mir den Liebsten hierher [zum Ort des Steins] heil zurück“). 
- 
-zu 4.1.2 Zitat aus einem Aufsatz aus dem „blickpunkt“ 4/1983 der evang. Kirche in Gundernhausen unter der Überschrift „Merkwürdigkeiten unter dem Kirchendach 2“: „... Es war deshalb Brauch, Erinnerungen an die alte Heimat in die neue mitzunehmen. So weiß man von Auswanderern, dass sie einen Beutel Heimaterde auf ihrem Reisewagen mit sich führten. Andere trugen als eine Art schützendes Amulett einen Lederbeutel auf der Brust, der Staub vom heimatlichen Gotteshaus enthielt. Diesen erhielt man durch Schaben mit einem harten Gegenstand an den Sandsteinen der Kirche. Der sich dabei ablösende Sand wurde in den Lederbeutel gefüllt. Im Sandstein entstanden so Wetzrillen, die man an alten Kapellen, Kirchen und Domen oft sehen kann.“ 
- 
- Bis ins 18. Jh. hat sich bei Landsknechten und Fußsoldaten der magische Brauch des „Festmachens“ oder „gefroren Machens“ gegen feindliche Kugeln und Hiebe erhalten. Zitat aus Liebe, Georg, „Soldat und Waffenhandwerk“, S.109: „noch 1726 sieht sich Fleming zu nachfolgender Philippika veranlasst: »Es finden sich bisweilen furchtsame, abergläubische und leichtsinnige Leute, sowohl unter den Offiziers als gemeinen Soldaten, die sich durch allerhand Gaukelpossen wider Schießen, Stechen und Hauen feste machen wollen; sie tragen allerhand Beutelchen bei sich mit mancherlei Kräutern und Wurzeln, auch Pergament-Zettelchen ....«. Könnte in besagten Beutelchen anstatt der Kräuter usf. nicht auch Sand von Bauten aus der Heimat enthalten gewesen sein, dessen sympathetische Macht den Träger für die Rückkehr in die Heimat „fest“ gemacht hätte? (Johann Friedrich Flem[m]ing, ca. 1670-1733, dt. militärwiss. Schriftsteller; „Der Vollkommene Teutsche Jäger“ (Leipzig 1719-21), „Der Vollkommene Teutsche Soldat“ (Leipzig 1726, Neudruck Graz 1967; die zitierte Stelle findet sich S 101). 
- 
- Wo immer man an Mauerwerk geschabt hat, um zu irgendwelchen Zwecken Steinstaub zu gewinnen, hatte man das Problem, den Staub aufzufangen und sicher zu verwahren. Zunächst musste das Wetter passen: es durfte weder zu windig noch regnerisch sein, wäre doch sonst der Staub verweht oder weggeschwemmt worden. Unter die Schabestelle musste dicht am Mauerwerk anliegend ein Blatt Pergament oder Papier, ein Becher, eine Zunderbüchse, ein Holzlöffels oder ein Beutelchen gehalten werden, worauf bzw. worin sich der Staub sammelte.  
- 
- Hanns Bächtold („Deutscher Soldatenbrauch und Soldatenglaube“, S. 15 f) beschreibt ein bei europäischen Soldaten noch im 1. Weltkrieg übliches Amulett : „ein Büchslein mit Erde vom väterlichen Grund und Boden gefüllt“, das Soldaten mit sich tragen, als „Schutz vor Not und Gefahr, Verwundung und Tod“. An anderer Stelle: Kämpfer aus den Abruzzen tragen in einem auf der bloßen Brust hängenden Säckchen eine von ihren Müttern ihnen zugesandte Handvoll Erde aus der Heimat mit sich herum, die sie, wenn es zum Sturme geht, hinter sich fortwerfen“. Wäre es möglich, dass anstatt irgendwelcher Erdkrumen Steinstaub verwendet wurde, der vom Elternhaus oder von einem Bauwerk abgeschabt war, das für den Soldaten von Bedeutung war (so etwa vom Tor eines Kirchhofs, wenn dort ein geliebter oder sonstwie verehrter Mensch begraben lag). 
- 
-zu 4.2.1 „Seelenloch“, Begriff bei Gustav Schmidt (Abb. S. 12) und Karl Dill (S. 42). Zitat an letzgen. Stelle: „... Am oberen Längsbalken (des Steinkreuzes; d. Verf.) ist ein rundes Loch von 5 cm Durchmesser und 2,5 cm Tiefe. Ist es ein Seelenloch? Nach altem Glauben trafen sich die Seelen der plötzlich Verstorbenen an Wegkreuzen oder Gabelungen. In den Steinen fanden die Seelen ihre Ruhe, weshalb man öfters kleine Löcher einmeißelte, damit die Seelen ein- und ausgehen konnten. ...“ (Vgl. hierzu die Fundstelle Kleetzhöfe). Sollten N (und S ?) aus dem gleichen Motiv entstanden sein, armen, unselig verschiedenen Seelen eine Zufluchtstätte zu schaffen? Während der vielfältigen Wirren der betr. Zeit sind ungezählte Menschen eines plötzlichen, unversehenen Todes („mala mors“) gestorben. Hatte man ihnen durch Steinlöcher Eintritt in die Geborgenheit eines wie auch immer bedeutsamen Mauerverbands gewähren wollen?  
-A. Leistner schreibt zu einem Rundnäpfchen („Seelenloch“) auf dem Querbalken eines Steinkreuzes: „Nach dem Volksglauben wurde dieses Loch angebracht, damit die Seelen plötzlich Verstorbener ein- und ausgehen, in diesem Steinkreuz ihre Ruhe finden konnten.“ 
- 
-zu 4.2.2 „ ...; unverständliche Zeichen üben ja immer auf den naiven Beschauer eine geheimnisvolle Wirkung aus. Die von bösen, gottlosen, als Pilger und Krämer (von den Gaunern zum „Ausbaldowern“ beliebt!) herumziehenden Leuten an und in Häusern angebrachten „unbekanndten Characteres“, von denen das Sächs. Mandat vom 15. November 1671 spricht und denen es schädlichen Einfluss auf das Leben derer zuschreibt, die sie berühren oder auch nur an ihnen vorübergehen (Cod. Aug. I, 1639), sind zweifellos Zinken gewesen.“ (aus: Fischer, Georg. „Volk und Geschichte“, Kulmbach: Freunde der Plassenburg e.V. [Hg.], 1962, S 259) 
- 
-zu 4.4.1 Dr. W. Funk behauptet – ohne Belege dafür anführen zu können – „In ähnlicher Weise (sc. wie das „Feuerbohren“; d. Verf.) haben wir uns auch die langen Wetzrillen entstanden zu denken und zwar durch eine hölzerne Scheibe, die in einem vermutlich dreieckigen Gestell durch eine Kurbel rasch gedreht werden konnte. Durch die Reibungshitze entzündet sich schließlich dieses Feuerrad, schliff aber gleichzeitig die Wetzrille aus dem Stein heraus. ... Sie (sc. die Wetzrillen) und die Näpfchen entstanden aufgrund einer liturgischen Vorschrift durch das Feuerrad, bzw. den Feuerbohrer beim Entzünden des österlichen Feuers.“ Meines Wissens wurde das „neue“ österliche Feuer zum Entzünden der Osterkerze zwar aus Stein („e silice“, aus dem Feuerstein [lat. silex]) geschlagen, aber wohl mit dem seinerzeit gebräuchlichen Feuerstahl. Und derartige „liturgische Vorschriften“ der kathol. Kirche sind m. W. nicht belegt. In reformierten Gegenden dürfte sich der angebliche rituelle Brauch des Feuerbohrens oder -reibens nicht erhalten haben. Wie erklären sich dann die vielen Rillen an dem 1806 erbauten ehem. Kommunbrauhaus in der Stadt Creußen, wo man schon 1528 die Reformation eingeführt hat? 
- 
-zu 4.4.2 Walter Frenzl teilt mir (am 10.11.2003) die Erzählung einer etwa 70 Jahre alten Besucherin seines Lichter-Museums in Walldürn-Wettersdorf mit: „Mein Vater hat berichtet, dass es in seiner Jugend folgendes gegeben hat – An zwei Schnüren oder starken Zwirnen gab es eine Metallscheibe, die zwei Löcher wie ein Knopf hatte und durch diese die beiden Schnüre gezogen waren. Wenn man die Schnüre herumwirbelte (sodass sie verdreht wurden) und dann an beiden Enden zog und wieder nachließ, dann drehte sich die Metallscheibe und man hielt sie an einen Feuerstein, der dann recht fest Funken zum Feuermachen gab.“ Hinsichtlich der „Schleifrillen“ ist diese Nachricht insoweit von Interesse, als man mit einer schnell drehenden Metallscheibe zwar aus Sandstein oder Mauerziegeln keine Funken schlagen kann, jedoch die beschriebene Technik möglicherweise zum Ausschleifen von Rillen taugen kann.  
- 
-zu 4.4.3 Bei Freudenthal („Das Feuer“, S.226) ist zu lesen: „Die Stahl-Stein-Erzeugung des Karsamstagfeuers spielt übrigens eine Rolle in dem Meinungsstreit über die auffälligen Einmeißelungen, Einschürfungen, Schleifrillen, Ritzen und Scharten, über die sogenannten Teufelskrallen, an alten Kirchen und profanen Bauwerken.“ Und (S. 205) zum Entzünden eines Notfeuers: „Im eichsfeldischen Gerterode kannte man neben dem Feuerreiben aus Holz auf der Drehbank auch das Verfahren, auf die Spindel eines Spulrades ein Stück Eisen zu setzen und so schnell zu drehen, bis Funken heraussprangen, eine Übertragung also des Feuerschleifens auf Metall, wo es technisch zum Feuerschlagen wird.“ (Mir wird daraus nicht klar, worauf das umgetriebene Eisen schlug, um Funken zu erzeugen. Am wahrscheinlichsten doch wohl auf Quarz- oder Flintstein. Jedenfalls wäre aber die Regel, dass ein Notfeuer durch die archaische Technik von Reibung von Holz auf Holz zu entzünden sei, durchbrochen.) 
-zu 4.4.4 Gegen die Theorie vom Zustandebringen den S mit scheibenförmigen, mittels Handkurbel gedrehter „Feuerräder“ scheint mir eine Beobachtung im Kloster Speinshart zu sprechen: Dort findet sich beiderseits der inneren Toröffnung des nördl. Torbaus je ein hochrechteckiges Fenster von 47 cm Breite und 132 cm Höhe. In deren Sandsteingewände sind etliche gut ausgeprägte S eingetieft, deren Querschnitt – von einer Ausnahme abgesehen – derart symmetrisch ist, dass auf senkrechten Werkzeugansatz geschlossen werden muss. (Lediglich eine S scheint von außen unter schrägem Ansatz gemacht worden zu sein.) Das Vermessen zweier Rillen ergab Längen („l“)von 20 bzw. 22 cm, größte Tiefen („t“) von 2 bzw. 6 cm. Nach der Formel r = (l2 + 4t2) : 8t ergibt sich ein Radius („r“) der hypothetischen Schleifscheibe von 26 bzw. 13 cm, was Durchmessern von 52 cm bzw. 26 cm entspricht. Zumindest die erste Scheibe hätte also bei dem aufgrund der symmetrischen Rillenform anzunehmenden senkrechten Ansatz nicht in die Fensteröffnung gepasst – schon gar nicht, wenn das Rad in einem Gestell gelagert gewesen sein soll. 
- 
-Hellmich verwirft die Theorie des Feuerschlagens bzw. -bohrens und neigt zu dem Erklärungsversuch der Gewinnung heilkräftigen Steinstaubes. Er empfiehlt zur weiteren Klärung das Studium „älterer Zauberbücher und einzelne(r) Formeln, die sich ja an scheinbar gar nicht damit in Zusammenhang stehenden Stellen, wie z.B. in Gebet- und Predigtsammlungen verstecken“. Auch mir scheint das Studium alter Gerichtsakten, kirchl. Visitationsberichte, (volksheikundlicher) Rezeptsammlungen oder Zauberbücher sinnvoll. (Peter Thaddäus Lang schreibt unter „Ein grobes, unbändiges Volk“ – Visitationsberichte und Volksfrömmigkeit [Münster: Aschendorff, 1994. KLK 54, S.50]: „... Die fast ausschließlich auf mündlicher Tradition beruhende Volkskultur hinterließ also die meisten schriftlichen Spuren dort, wo sie mit den auf Schriftlichkeit fußenden bürokratischen Apparaten von Kirche und Staat kollidierte. Da die Kirchenvisitation intensiv zum Aufspüren von inkriminierten Erscheinungsformen der Volkskultur eingesetzt wurde, gehören die Visitationsberichte zu den wichtigsten Quellen für deren Erforschung.“) Diesem Hinweis folgend habe ich im April 2002 begonnen, die folgenden transskribierten und edierten kirchl. Visitationsberichte zu studieren: 
-1.) Mai, Paul. „Das Bistum Regensburg in der bayerischen Visitation von 1559“ (Regensburg: Verlag des Vereins für Regenburger Bistumsgeschichte, 1993). Das außerordentlich interessante Werk gibt Aufschluss über die Verfassung der kathol. Pfarreinen des Bistums (was die Pfarrer, deren Alimentation, Bildung, Amtsführung und Lebenswandel, das Pfarrhausgesinde , die Pfarrkirnder anbetrifft), enthält aber keine – auch nur allgemeine – Bemerkungen über abergläubische Praktiken, oder gar spezielle Hinweise auf Schabespuren.  
-2.) Hirschmann, Gerhard. Kirchenvisitation im Landgebiet der Reichsstadt Nürnberg 1560/61 (Neustadt/Aisch: Degener & Co, 1994). Wiederum eine bemerkenswerte Quelle, diesmal zum Leben der lutherischen Pfarrer im Nürnberger Land im 16. Jh.; über geistl. Bildung und Lebenswandel der Pfarrer und der ihnen Nachgeordneten usf. aber hier auch darüber, „Ob sie etliche unter ihrer gemain wissen, die mit wahrsagerei umbgehen ....“ – also über abergläubische Praktiken der Pfarrkinder. Zum Teil wiedeholt angezeigt werden: Zauberei, Wahrsagerei, Götzendienst, Wetterläuten, Abbrennen von Wetterkerzen, Anfassen des Glockenseils in zauberischer Absicht, Anhexen eines Kindes (sc. einer Magd, die trotz dirnenhaften Umgangs kindlos bleibt), Vernageln (gegen Zahhnweh) usf.)  
-3.) Teutsch, Georg Daniel. Die Gesamtkirchenvisitation der Evangelischen Kirche A. B. in Siebenbürgen (1870-1888). (Köln/Weimar/Wien: Böhlau Verlag, 2001; Nachdruck der Ausgabe Hermannstadt 1925). Teutsch gibt unter dem Titel „Loca sacra“ in geradezu lyrischem Stil 
-detaillierte Darstellungen von Kirchen, Burgen und Friedhöfen, stilistische Erläuterungen und Schilderungen von allerlei Besonderheiten, ohne auch nur ein einziges Mal Rillen und Näpfchen zu erwähnen, die er seinerzeit wohl hätte nicht übersehen können (s. Klausenburg, Kronstadt, Schäßburg). Es ist anzunehmen, dass ihm der Gegenstand weniger erwähnenswert schien als etwa ein verwahrloster Kirchhofszaun. 
- 
- 
-Form und Abmessung frühneuzeitlicher und älterer Feuerstähle (Feuerschläger) sind teilweise von großer Konstanz und könnten durchaus als Werkzeuge zur Hervorbringung von Rillen und Näpfchen in Frage kommen. (Feuerstähle habe ich im Beleuchtungsmuseum Walldürn, in der Sammlung Graf Luxburg in Schweinfurt und im volkskundlichen Museum Schwerin-Mueß gesehen. Abb. finden sich u.a. im Ausstellungskatalog „Brandstifter!“ des Kulturkundl. Museums Kevelaer.) Zudem gehörten sie bis ins 19. Jh. zu Gegenständen des täglichen Gebrauch, die für Jedermann verfügbar waren und vielfach stets mitgeführt wurden. Walter Frenzl, der Leiter und Initiator des Lichtermuseums Walldürn-Wettersdorf, führt aus, dass der Schlagrand des des Feuerstahls nicht angerostet sein darf, da es sonst keine Funken schlagen würde; er gibt zu überlegen, ob „die Kratzspuren bei der Entfernung des Rostes“ entstanden sein könnten. - Eigene Versuche des Ausschleifens von Rillen auf Sandstein haben ergeben, dass weniger harte Metalle als Stahl, etwa Schmiedeeisen, nicht tauglich sind, da sie metallischen Abrieb in der Schleifspur hinterlassen, der ein weiteres Eintiefen be- oder gar verhindert.  
- 
- 
-Sowohl an natürlich anstehenden Sandsteinfelsen (s. Bilder Fels1 u. Fels2, Eichberg) wie an behauenen Quadern aus Sandstein (s. Bilder Veßra1 – 4, Kloster Veßra) finden sich auffällig gleichförmige und regelmäßige näpfchenartige Eintiefungen, die jedoch von natürlicher Auswitterung und nicht von irgendeiner menschlichen Tätigkeit herrühren. (s. auch unter „Kugelfelsen“ bei W. Eitelmann, S. 144.) Manche Funde von N (Bilder Neustädtlein1a, Neustädtlein1b, Thurnau20) sind von fraglicher Herkunft.  
- 
- 
-  
- 
- 
-Anlässlich einer Studienreise nach Ägypten im November 1999 fand Dr. Herbert Schels (HS) an vielen altägytischen Sandstein-Tempelbauten Schleifspuren, die sich von den unseren nicht wesentlich unterscheiden. Seinen Erkundigungen nach waren die betroffenen Bauten zeitweilig von koptischen Christen als Klöster oder Kirchen genutzt worden. Laut Auskunft eines historisch gebildeten ägyptischen Führers sollen die Male von Kopten stammen und mit einem bestimmten Teufelsabwehrzauber zusammenhängen. Die frappierende Ähnlichkeit der ägyptischen S mit den bei uns gefundenen legt den Gedanken an gemeinsame Zwecksetzung und Technik nahe. Vorerst bleibt dies jedoch reine Spekulation. 
-Originalfotos (S zeigend) von H. Schels: 
-1/76 Tempel v. Karnak, Sphingenallee (s. Foto WR-Karnak.JPG) 
-1/77 Tempel von Karnak, Sphingenallee, Sockel 
-2/40 Horus-Tempel v. Edfu, Ostwand des Innenhofes 
-2/41 Horus-Tempel v. Edfu, Ostwand des Tempeleingangs 
-2/58 Isis-Tempel auf d. Insel Philae, Säule im Tempelvorplatz 
-2/59 Isis-Tempel auf d. Insel Philae, hintere Außenwand 
-2/60 Isis-Tempel auf der Insel Philae, rechte Wand des Eingangspylons zur Mammisi. 
-2/63 Insel Philae, Trajans-Kiosk, südl. Außenwand (s. unten Foto WR-Insel-Philae.) 
- 
- 
-  
- 
- 
- 
-Herr B. Herschberger stellte mir ein Foto aus der Tempelanlage in Kom Ombo zur Verfügung, aufgenommen am 26.02.2009. (Kom Ombo ist eine Ortschaft in Oberägypten, ca. 50 km nördlich von Assuan am rechten Flussufer.) Die Rillen auf der Tempelwand erscheinen teilweise bemerkenswert weich konturiert, wie ausgewaschen. 
- 
-In dem Bild-Text-Band „Ägypten - eine Reise durch das Land der Pharaonen“ (Zürich, Stuttgart: Belser, 1989) finden sich S auf den folgenden Abbildungen: 
-S. 25 Relief in Medinet Habu, Sieg des Ramses, S re.u. 
-S. 29 Portal des Ptolemaios III. Euergetes in Karnak. Viele S lks, wenige re am Fuß der  
- Torwand. 
-S. 34 Relief des Amuntempels in Karnak, S u. N a. u. Bildrand 
-S.146 Hathor-Tempel bei Dendera, viele S an der Säulenfassade 
- über dem Fundament 
-S.164 Luxor, SO-Kolonnade des Hofs v. Ramses II., S am Sockel der lk. Standfigur von  
- Amenophis III. 
-S.218 Isis-Heiligtum auf der Insel Philae, viele S an den 
- Säulen der Kolonnade, in verschiedenen Höhen gestaffelt 
- 
-In dem Dumont Reiseführer „Ägypten“ findet sich auf einer der ersten Seiten eine Abbildung des Reliefs des Gottes Horus im großen Tempel des Amun Ra in Karnak. Zwischen den Beinen des Gottes und an der Basis darunter viele S in zwei übereinanderliegenden Reihen. 
- 
-In Band III. der Reihe „Ägypten“ von Jean Leclant (Hg.), München: C. H. Beck, 1981, finden sich S auf folgenden Abbildungen: 
-Abb. 16 Dendera, Hathor-Säulen im großen Hypostylsaal (S über der Basis der Säulen) 
-Abb. 21 Kom Ombo, Doppeltempel des Sobek und des Haroeris (S in der Außenseite der  
- Umfassungsmauer) 
-Abb. 29 Philae, westl. Säulengang des Isis-Tempels (S im unteren Teil der Rundsäulen) 
-Abb. 35 Dendera, Hathor-Tempel, Seitentür in der Ostmauer des großen Hypostylsaales (Sandst.  
- S außen über und lks. der Tür) 
-Abb. 40 Dendera, Hathor-Tempel: Neujahrskapelle (Sandst.) (S re. neb. einernach O weisenden  
- Tür) 
-Abb.248 Naga, Löwentempel, westl. Außenmauer (Sandst.) (S und N, bes. in der 2. Quaderreihe  
- von unten) 
-Abb.276 Karnak, Osiriskapelle (S re. u. lks. des Durchgangs) 
- 
-In Band II. der gleichen Reihe S auf den folgenden Abbildungen: 
-Abb. 7 Karnak, Bündelsäulen im Tempel des Amun Re (1 deutliche S an der drittletzten Säule) 
-Abb. 11 Karnak, Tempel des Amun Re (Viele s an der Schriftenwand links der Statuen) 
-Abb. 19 Luxor, Tempel des Amun Re (S hoch oben an den beiden Säulen zwischen den bzw. rechts  
- der Kolossalstatuen, und am Sockel der linken Statue; Sandstein)  
- 
-In „Archäologie - Die großen Abenteuer und Entdeckungen“ H. G. Niemeyer, R. Pörtner [Hgg.], Erlangen: Karl Müller Verlag, 1993) finden sich S auf folgenden Abbildungen: 
-S. 26 Karnak, Allee der Sphinxe mit den Widderköpfen. S in der lk. Flanke der vordersten  
- Widderfigur. 
-SS. 172/173 Luxor, erster Hof des Großen Tempels, S in verschiedenen Höhen an den Säulen. 
- 
-In „Ägypten - von der prähistorischen Zeit bis zu den Römern“ (D. Wildung. Köln: Taschen, 1997) sind S auf folgenden Abbildungen zu sehen: 
-S. 200 Edfu, Pronaos des Horus-Tempels, S über den Basen der Pflanzensäulen  
-S. 209 Isistempel auf Philae, S an der Süd-(Front-)Seite der inneren Pylone  
- 
-Bei J.Jünemann (2) findet sich ein bebilderter Hinweis auf „zahlreiche Wetzkerben an einem Sphinxfragment in Luxor (Ägypten) aus der Zeit von 1200 vor Christus“. Er schließt daraus auf einen „weltweit verbreiteten Ritus“.  
- 
-In “Ägypten – Welt der Pharaonen” (R. Schulz, M. Seidel [Hg.], Köln: Könemann, 1997) 
-S. 30, Abb 40, Statue des Gottes Min (Kalkstein) aus dem Tempel von Koptos ca. 8 kreisrunde, hoch- und querovale Ausschliffe an Rumpf und lk. Oberschenkel. 
-S. 169, Abb. 41, Karnak, Tempel des Amun Re, nördl. Außenwand des Hypostyls, viele S in den Reliefs zu Kriegszügen Sethos´ I. 
- 
- 
-Unseren “Schleifrillen” entsprechende „Wetzrillen“ (WR) fanden Inge und Ulrich Mey anlässlich einer Rundreise auf Mallorca (April 2000; zit. nach HS; s.a. unter Fundorte)): 
- 
-Palma de Mallorca: Kirche San Francisco. Gotische Kirche, Baubeginn 1281,1580 durch Feuer  
- teilweise zerstört. An der Außenwand links des Portals 3 große WR, rechts 7 kleine WR. 
-Campos del Puerto: Pfarrkirche San Julian. 1248 in der Bulle des Papstes Innozenz IV. genannt. 1858  
- bis 1873 restauriert und erweitert. Der Glockenturm datiert vom Jahr 1597. Ca. 15 WR  
- beiderseits der Befestigung eines Zauns. 
-Lluchmayor: Pfarrkirche San Miguel. 1248 in der Bulle des Papstes Innozenz IV. erwähnt. Der  
- heutige Bau stammt vom Anfang des 18. Jahrhunderts, der Glockenturm von 1820. 
- 6 WR rechts von der Seitentüre.  
-Santanyi: Pfarrkirche San Andres Apostol. Die Grundsteinlegung war am 25. Juli 1786, die  
- Einweihung 1811. 2 WR an der Nordseite der Kirche, 1 WR an der Südseite. 
- Casa Rectoral, das alte Pfarrhaus, gegenüber der rechten Kirchenseite, wurde Ende des  
- 16. Jahrhunderts restauriert (Calle Sol Nr. 9 ??). Rechts und links der Haustüre 2 – 3 WR. 
-Dietmar Kraatz hat im September 2004 in Palma de Mallorca an der ehem. Börse „La Lonja“, einem got. Bau aus der 2. Hälfte des 15. Jh., viele S an der nach Osten (zum Marktplatz hin) weisenden Front festgestellt. Die Rillen (20 – 30/90°/60) waren hauptsächlich am Portalgewände und in der Mauer beidseits des Portals gelegen (Fotos MALL 1-3). Das Gebäude macht wegen seiner prächtigen Gestaltung und wegen der am Außenbau angebrachten Skulpturen von Schutzheiligen der Kaufmannschaft durchaus den Eindruck eines Sakralbaus. 
-Ebenfalls von Dietmar Kraatz stammen Funde von Wetzrillen an den Tempelbauten von Karnak, Luxor und Philae (Januar 2006, Fotos). Die Tempel sind nach Auskunft ägyptischer Fremdenführer während der Spätantike als koptische Kirchen benutzt worden; somit könnten die Rillen einem christlich motivierten Brauch zuzuschreiben sein. 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
-Eine Bilanz (Stichtag 25.05.2008) ergibt, dass sich von den bis dahin aufgelisteten 1.220 Funden ( an 781 Fundorten) 665 (54,51%) an Sakralbauten (Kirchen, Kapellen, Klöster, Synagogen), und 555 (45,49%) an Profanbauten und Sandsteinwerken aller Art sowie auf natürlich liegendem Fels befinden. 
- 
-Sakral 665 
-Kirchen, Kapellen 591 
-Klöster 70 
-Synagogen 4 
-Profan 555 
-Wohnhäuser 160 
-Gewerbebauten (Schmieden, Brauhäuser, Backöfen, Lagerhäuser etc.) 37 
-Rats-, Amtshäuser 49 
-Schulen 13 
-Pfarrhäuser, Dekanate, Mesnerhäuser 28 
-Burgen Burgruinen 34 
-Schlösser 31 
-Tortürme, Tore, pfeilerflankierte Einfahrten 80 
-Marterl, Steinkreuze, Denkmäler, Epitaphien 58 
-Brunnen 4 
-Pranger 2 
-säulengetragene Tanzböden 5 
-Stadtmauern, freistehenden Mauern (an Kirchöfen, Grundstücken) 41 
-Stufen, steinerne Sitzbänke 3 
-Brücken 4 
-natürlich anstehender Fels 6 
- 
- 
-Zum Vergleich hierzu die entsprechende Bilanz vom 05.06.2005: damals fanden sich von 963 Funden 516 (53,6%) an Sakralbauten und 447 (46,4%) an anderweitigen Stellen. 
- 
-Die Auswertung einschlägiger Listen aus dem Nachlass meines Bruders Dr. Herbert Schels (HS) ergab 324 Fundstellen, von denen 213 (65,74%) Sakralbauten und 111 (34,26%) profanen Gebäuden und Steinwerken zuzuordnen sind. Die meisten Fundorte und –stellen fanden sich bei K.-F. Haas, der sich überwiegend auf frühere Autoren (Ende 19. Jh., Anfang 20. Jh.) stützt. Der vergleichsweise hohe Prozentsatz der Sakralbauten dürfte dadurch begründet sein, dass frühere Forscher ihre Suche hauptsächlich auf Kirchen beschränkten. Auch müsste der Prozentsatz von Funden an Steinwerken profaner Art bei jüngeren Erhebungen eigentlich deutlich geringer sein, da im Lauf der Zeit viele Profanbauten und wenige Sakralbauten verschwunden sind oder verändert wurden.  
- 
-Die aktuelle Bilanz am 06. Juli 2010 ergab 1.444 Fundstellen, von denen sich 854 (59,14%) an Gebäuden sakraler Natur, und 590 (40,86%) an Bauten und Steinwerken profaner Natur fanden. Das Zahlenverhältnis lässt sich wohl damit erklären, dass die in die Bilanz eingegangenen Funde vielfach von Autoren stammen, die sich im wesentlichen auf die Suche an Kirchen beschränkt haben. So schreibt der oft zitierte Franz Zobel 1926: „... sind nie gewöhnliche Wohnhäuser angeschliffen worden.“ Dem stehen immerhin 190 Rillen-Funde an Wohnhäusern in meiner letzten Statistik gegenüber.  
-  
- 
- 
-Bei einer Interpretation der Zahlen bzw. der Zahlenverhältnisse ist zu bedenken: 
-1.) dass wahrscheinlich die meisten der an der Rillen- und Näpfchensuche Beteiligten vor allem – wo nicht ausschließlich – an Kirchen gesucht haben, und dass infolgedessen viele S und N an weniger bedeutenden Gebäuden unentdeckt geblieben sein könnten; 
-2.) dass sehr viele Fundstellen an Privathäusern durch Umbau oder Abriss verloren gegangen sind, wogegen sich Großbauten wie Kirchen oder Schlösser viel häufiger unverändert erhalten haben; 
-3.) dass möglicherweise anfänglich (d.h. in Sinne unserer S und N: im Spätmittelalter) ausschließlich an Sakralbauten geschliffen und geschabt wurde, und der Brauch erst später “abgesunken” – profanisiert worden – ist, und auch an Sandsteinbauten nichtkirchlicher Zweckbestimmung geübt wurde. (An dieser Stelle seien die Rillen an der 1728 errichteten Synagoge in Memmelsdorf/Ufr. erwähnt, deren Außenbau [Sandsteinquader] die Zerstörung von 1938 überstanden hat.)  
-4.) dass Steinbauten in größerer Zahl erst in der Neuzeit errichtet worden sind, dass somit an den Holz- und Fachwerhäuser des MA. und der frühen Neuzeit sich kaum Steinmauern zum Schleifen angeboten haben konnten. Daraus wäre der relativ hohe Anteil von Sakralbauten an älteren Fundstellen erklärlich. 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
-Bezeichnungen der Schälchen, Schleifrillen und Näpfchen in anderen Sprachen: 
- 
-S: slipskåror, elfstenar, elfquarnar, skålgropar 
- 
-NL: duivelskrassen, duivelskuiltjes, schaalkuiltjes, napjes 
- 
-GB: sharpening grooves, carvings, cup marks 
- 
-F: cuvettes, pierres a ecuelles, polissoirs, griffes du diable 
- 
-PL: kubki i pregi (Näpfchen und Rillen) 
- 
-DK: aebleskivestene (Äpfelscheibensteine, nach einem Festgebäck), skaltegn (Schalenzeichen) 
- 
-I: Copello 
- 
-N: Skalgroper 
- 
- 
-Synonyme für „Schleifrillen“ und „Näpfchen“: 
-  
-Schabemarken, Schleifspuren, -rillen, -mulden, Wetzrillen, -zeichen, -furchen, -marken, -spuren, Pestrillen, -furchen, -schaben, Fieberrillen, Teufelskrallen, -kratzen, Kratzspuren; 
-Reibeschälchen, Quirl-, Rund-, Schabnäpfchen, Ausbohrungen, Seelenlöcher  
-Relevante Daten zu Fundorten und Funden 
- 
-Baugattung:  
- Kirche  
- evang./röm.-kathol. 
- Widmung........................................... 
- Spezifiz. ........................................ 
- Profanbau  
- evtl. Name ....................................... 
- Spezifiz. ........................................ 
- wandständiger Grabstein 
- freistehende Steinsetzung (Steinkreuz, Denkmal, Grabstein o.ä.) 
- freistehender Torbogen 
- Wehr-, Hof-, Gartenmauer, Steinbrücke, Pranger, Torpfeiler u.a. 
-Fundort (postalische Anschrift)....................................... 
- ...................................................... 
-Datum: ... ... .... 
-Erbauungszeit: des bestehenden Baus ........................... 
- des/der Vorgängerbauten ........................ 
- evtl. des zeichentragenden Bauteils ............ 
-Art der Zeichen 
- senkrecht, waagrecht, schräg (welche Neigung)......... 
- lange, schmale Ritzen (R), Länge .......... (Fotos womögl. zus. mit Metermaß) 
- schiffchenförmige Ausschabungen (S), Länge ......... 
- runde Näpfchen (N), Durchm. ......... 
- eher tief 
- eher flach 
- zugeschmierte S und N ...... 
- Kurzfassung, z.B. (15/90°/90) = durchschnittl. Länge 15cm/senkrecht/Mitte in ca. 90cm  
- Höhe) 
-Position am Baukörper und jeweilige Anzahl: 
- außen (innen) 
- am Chor 
- am Langhaus 
- am Turm 
- am Gewände/an der Laibung eines Portals 
- neben einem Portal 
- in/an der Laibung eines Fensters 
- (überwiegend) in welche Himmelsrichtung weisend ........... 
- an Straßen-, Rück-, oder Seitenfront  
- in .........m Höhe 
-Mauerwerk (Haustein, Bruchst.,Backst.,Putz)....................... 
-Art der zeichentragenden Hausteine 
- Sandstein (evtl. spezifizieren) 
- Kalkstein  
- Hartstein  
- Backstein (Ziegel) 
-Zahl der Zeichen insgesamt an der gleichen Fundstelle ...................... 
-Sofern kein eigener Befund, Quellenangabe: .......................  
-  
-Benutzte Literatur:  
- 
-Andree-Eysn, Marie. „Kirchenstaub heilt Wunden“ 
- Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 1906, S. 322 ff 
-Assion, Peter. „Geistliche und weltliche Heilkunst in Konkurrenz“ 
- (In: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde, 1978, 7 - 23)  
-Auer, Horst M. „Wetzrillen an den Mauern von Kirchen geben Rätsel auf“ 
- (In: Nürnberger Nachrichten, Sa. 02.10.1999 – Serie „Fundort Geschichte“)  
-Bächtold, Hanns. Deutscher Soldatenbrauch und Soldatenglaube 
- Straßburg: Verlag von Karl J. Trübner, 1917 
-Bächtold-Stäubli, Hans. Handbuch des deutschen Aberglaubens, 1 – 9 
- Berlin: de Gruyter, 1927/86 
-Bauriedel, Hans (Heimatpfleger der Stadt Creußen, Schulrat a.D.) 
- „Wetz-, Schab- und Schleifrillen auf Sandsteinen an Kirchenportalen  
- - Ursprung und kultische Funktion“.  
- (In: Mitteilungsblatt der Stadt Creußen – Heimatkunde-Ecke) 
-Bormuth, Heinz. „Steinmehl als Mittel der Volksmedizin“ 
- (In: „gelurt“ – Odenwälder Jahrbuch für Kultur und Geschichte 1996, Erbach 1995, S 9-12 
-Brandes Georg, Jarschel Rolf. Feuer und Flamme 
- Leipzig: VEB Fachbuchverlag, 1988 
-Braunschweig, Ev.-luth. Dompfarramt (Hg.) Der Braunschweiger Dom 
- Passau: Kunstverlag-Peda, 1994 
-Brethauer, Karl. „Steinbeile, Steinmehl, Schalensteine“ 
- (In: „Werraland“, 1955, Heft 7, S 13/14) 
-Cappel, Hans. „Wetzrillen“ und andere rätselhafte Spuren  
- (in: „Saarpfalz“, 2007, Heft 3, S 40-51)  
-Dehio Georg. Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Franken 
- München: Deutscher Kunstverlag, 1999 
-Deschner, Karlheinz. Kriminalgeschichte des Christentums, Band 7 (S. 431) 
- Reinbek: Rowohlt, 2002 
-Dill, Karl. „Die Flurdenkmäler des ehemaligen Landkreises Stadtsteinach“  
- Kulturreferat der Stadt Kulmbach (Hg.), Schriften zur Heimatpflege, Bd. 12, S. 42 
-Eberstadt, Prof. Dr. Rud. „Die sogenannten Teufelskrallen an alten Bauwerken“;  
- Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der dt.Geschichts- und Altertumsvereine, 1916, 11/12,  
- S. 286-293 
-Eitelmann, Walter. Rittersteine im Pfälzerwald 
- Neustadt/Weinstr.: W. Gräber GmbH, 1986, S. 182-185 
-Eitelmann, Walter. Wetzrillen und Schabnäpfchen 
- Neustadt/Weinstr., Privatdruck, 2006 vom Verfasser überlassen 
-Fieber, Wernfried und Schmitt, Reinhard. „Der Näpfchenstein in Neutz. Ein Beitrag zum Problem der  
- Näpfchensteine in Sachsen-Anhalt“  
- Die Ablichtung der Arbeit habe ich von Herrn Univ. Prof. Dr. jur. Heiner Lück erhalten (25.05.2005) 
-Freudenthal, Herbert. Das Feuer im dt. Glauben und Brauch 
- Berlin/Leipzig: De Gruyter, 1931 
-Funk, Dr. Wilhelm. „Eheschwert und Teufelskrallen“ 
- Fürther Heimatblätter, 19. Jg., 1969, Nummer 1, S. 1 - 13 
-Gebessler, August. Stadt und Landkreis Bayreuth (Reihe „Bayerische Kunstdenkmale“, VI) 
- München: Deutscher Kunstverlag, 1959 
-Grempler (geh. Rat, Dr.). „Ueber Altertümliches in Bunzlau“  
- Jahresbericht der Schlesischen Gesellschaft für vaterländische Cultur, 1893, S . 53-55  
-Güterbock Gotthilde. „Wetzkerben und Näpfchensteine“ 
- Der Odenwald, 3. Jg., 1956, Heft 1, S. 3 - 6 
- 
-Haas, Karl-Friedrich. „Gedanken zum Geheimnis der Wetzrillen“  
- Altnürnberger Landschaft e.V. Mitteilungen 46. Jg., Hefte 1 und 2 
-Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte (HDW), Band 5, Sp. 1337 ff (Heiner Lück) 
- Berlin: Erich Schmidt Verlag, 1998 
-Heinz, Walter und Kaschel, Werner. „Von Wetzrillen und Reibschälchen“ 
- Die Fränkische Alb – Zeitschrift für Heimatpflege und Naturschutz, 1/2001, S. 8 - 11 
-Heinzmann, Siegfried. „Von Wetzsteinrillen und Teufelskrallen“ 
- Das Heimatblättle – Eine Schwenninger Monatsschrift f. Heimat u. Volksleben, Juni 2003 
-Heller, Hartmut. „Denk mal! Unscheinbare Narben im Stein“ 
- Zs. Frankenland, 44, 1993, 226 - 232 
-Hellmich (Oberlandmesser, Stettin): „Nochmals die Teufelskrallen und Näpfchen an alten  
- Bauwerken“; Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der dt. Geschichts- und Altertumsvereine,  
- 1918, 3/4, S.71 bis 79. 
-Hellwig, Albert. Weltkrieg und Aberglaube 
- Leipzig: Verlag von Wilhelm Helms, 1916 
-Himmelstierna, Ralf von Samson: „Wer kratzte da am Stein? – Geheimnisvolle Schälchen und Rillen  
- auf Steinen und an Kirchenmauern“ 
- Mecklenburg Magazin (Regionalbeilage der Schweriner Volkszeitung), Nr. 19, 17. September  
- 1993, Seite 3 
-Hoffmann, Franz: „Schleifrillen und napfförmige Vertiefungen an Kirchen und Profanbauten“ 
- Einbecker Jb. 34, 1983, 64 – 74 
-Hörmann, Konrad': "Nochmals die sog. Teufelskrallen an alten Bauwerken" 
- Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der dt. Geschichts- und Altertumsvereine, 1919, Nr. 7/8, Sp.  
- 152-157 
-Hotz J., Geidner O., Maget J. Liebfrauenmünster Wolframs-Eschenbach (Kunstführer 1136) 
- Regensburg: Schnell & Steiner, 1999 
-Jünemann, Joachim: „Rillen und Näpfchen auf sakralen Denkmalen“  
- Beiträge zur Geschichte der Pharmazie, Beilage der Deutschen Apotheker Zeitung 29. Jg. 1977,  
- Nr. 4, S. 25 - 31 
-Jünemann, Joachim: „Nachlese zu Rillen und Näpfchen auf sakralen Denkmalen“,  
- Beiträge. z. Gesch. d. Pharmazie; Beilage der Dt. Apotheker Zeitung Band 31, 1980, Nr. 7,  
- S. 49 - 54 
-Kiesow, Gottfried. Kulturgeschichte sehen lernen, Band 1 
- Bonn: Verlag der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, 1998 
-Kögler, Artur. „Das Böse und seine Abwehr – über Rillen- und Näpfchensteine als apotopäische  
- Objekte“, in: Archäologie in Sachsen-Anhalt, 2004, Heft 2, Seiten 118 ff 
-Kohle, J. „Über Näpfchen und Rillen an alten Bauwerken"; i n: Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der  
- Deutschen Geschichts- und Altertumsvereine, Nr. 3/4, 1917, Sp. 112-113 
-Kohlstock, Karl. „Wetzzeichen an Kirchen, Grabsteinen, Kreuzen und Profanbauten in Thüringen“  
- Zeitschrift des Vereins für Thüring. Geschichte (1932), S 270 ff 
-Leistner, Armin. „Wetzrillen und Rundnäpfchen an sakralen und profanen Bauwerken des Coburger  
- Landes.“ 
- Jahrb. Coburger Landes-Stiftung Nr. 26, Dez. 1981, S. 145 - 180 
-Lenker, Richard: „Schleif- oder Wetzmarken im Kulmbacher Land“ 
- Aus der fränkischen Heimat, Beilage der Bayerischen Rundschau, 9, 1963  
-Lenker, Richard. Gesammelte Notizen, Briefwechsel und Artikel zum Thema WR und N.  
- Stadtarchiv Kulmbach. 
-Liessem, Udo. „Zur Frage der Wetzrillen an Sakral- und Profanbauten“  
- Pfälzer Heimat, Jg.29, H.2 (1978), S. 67-69 
-Liszka, Jozsef. „Vom Rhein zur Kleinen Ungarischen Tiefebene“ 
- In: Im Zeichen des Kleindenkmals, Festschrift zum 10jährigen Bestehen der Gesellschaft zur 
- Erhaltung und Erforschung der Kleindenkmale (GEEK) in Baden-Württemberg 1985-1995, S. 27.  
-Liszka, Jozsef. „Heilsames Pulver von heiligen Steinen?“ 
- Forschungszentrum für Europäische Ethnologie – Institut für Minderheitenforschung – „Forum“ 
- Komorn/Slowakei. Das Manuskript (mit ausgiebiger Literaturangabe) wurde mir vom Verfasser im  
- August 2005 überlassen 
-Lück, Heiner. s. Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte 
-Lukan, Karl. Das Waldviertelbuch. Kulturhistorische Wanderungen 
- Wien, München: Verlag Jugend und Volk, 1982 
-Lukan, Karl. Das Weinviertelbuch. Kulturhistorische Wanderungen 
- Wien, München: Verlag Jugend und Volk, 1992 
-Malter, Wilhelm (Hg.) Oberfranken Ost 
- Heroldsberg: Glock u. Lutz Verlag, 1984 
-Malter, Wilhelm (Hg.) Oberfranken West 
- Heroldsberg: Glock u. Lutz Verlag, 1984 
-Marx, E. „Längsrillen und Rundmarken an der Kirche zu Heppenheim a. d. Bergstraße“ 
- Correspondenzblatt des Gesamtvereins 28, 1880, 79 
-Menara, Hanspaul. Südtiroler Urwege 
- Bozen: Verlagsanstalt Athesia, 1980 
-Minst, Karl Josef. „Heilige Wetzrillen“ 
- Geschichtsblätter Kreis Bergstraße, Band 8 (1975), SS 221 - 225 
-Moser, Peter. Romanik in Franken 
- Bamberg: Babenberg Verlag, 2000 
-Mühlmann, Ottogerd. (zu WR an Burg Orlamünde) 
- Burgen und Schlösser, 1, 1979, S 23 
-Müller, Hans-Jörg. "Die Wetzsteine";  
- axis mundi, Newsletter 05.2008 ( www.axis-mundi.info ) 
-Naumann, Rolf. Romanische Backsteinkirchen im Elbe-Havel-Gebiet 
- Kreisheimatmuseum Genthin (Hg.), 1989 
-Niederrheinisches Museum f. Volkskunde u. Kulturgeschichte Kevelaer 
- Ausstellungskatalog „Brandstifter! Eine kleine Kulturgeschichte des Feuerzeugs“ 
- völcker druck Goch, 2002  
-Niessner, Fritz und Lore. „Vergessene Spuren – Urfeuer, Schleifrillen, Näpfchen“ 
- in Wasgaublick (1982), S. 211 – 214 
-Nöldeke, Ingeborg. „Von Wetzrillen, dem heiligen Antonius und der Vergiftung durch das Mutterkorn.“ 
- ( http://www.ev-kirche-schortens.de/91-0-Wetzrillen-an-der-St-Stephanus-Kirche-.htm )l 
-Perleberg, Ev. Kirchengemeinde Hg.), Kirchenführer St. Jakobi 
- Passau: Peda Kunstverlag, Peda-Kunstführer Nr. 76/1993 
-Petzet, M. (Hg.) Denkmäler in Bayern. Bände IV, V, VI 
- (Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken)  
- München: Oldenbourg, 1986 
-Picareta, Lourdes. Inseln, Zypern, Teil 1, Südzypern  
- (Manuskript einer Sendung des Südwestfernsehens, ES 23.10.2002) 
-Probst, Heinz P. „Wetzrillen, Teufelskrallen, Elfenmühlen: Spuren von heidnischem Aberglauben an  
- christlichen Kirchen in Oberhessen“ 
- Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins, Band 87 (2002), S. 193 – 211 
-Quack, Ulrich. Gotland – die größte Insel der Ostsee 
- Köln: Du Mont, 1991, S. 48 - 51 
-Rauch, Wolfgang. Wetzrillen & Näpfchen – Damit es nicht vergessen wird! 
- Pirmasens, Privatdruck (114 S.), 2005; Ausleihe über Pfälzische Landesbibliothek Speyer 
-Regler, Rudolf. „Geheimnisvolle Schrammen und Vertiefungen an der Kirchenmauer von St. Martin in  
- Amberg“ 
- Amberger Kulturspiegel, Amberg 1970 
-Riebeling, Heinrich. Steinkreuze und Kreuzsteine in Hessen. 
- Dossenheim/Heidelberg: Werner Noltemeyer Verlag, 1977 
-Röser, Heinrich: „Teufelskrallen an der Kirche von Rosenthal“ 
- Hess. Heimat 12, 1962, 23 - 24 
-Royar, Heinz. Rillen im Stein 
- Saarpfalz, 2, 2007, S. 57 - 62 
-Rug, Karl. „Wetzrillen an Kirchen und Stadttoren an der unteren Saar“ 
- in Zs. Unsere Heimat, 8 (1983), S 59 - 67 
-Saalfeld, Karlfritz. „Kleindenkmäler im Werra-Meißner Kreis“ 
- Schriften des Werratalvereins Witzenhausen, Heft 28 – 1995 
-Schels, Peter. „Rätselhafte Zeichen an Häusern und Kirchen“ 
- Heimat-Beilage der Bayerischen Rundschau, Nr. 1/2001 
-Schels, Peter. „Steinstaub für magische Praktiken“ 
- Heimat-Beilage der Bayerischen Rundschau, Nr. 2/2001  
-Schemm, Friedrich. „Die Wetzrillen an der St.-Nikolaus-Kirche in Ruffenhofen“ 
- Zeitschrift „Alt-Dinkelsbühl“, 1995, Heft 71, Seiten 44 - 45 
-Schmidt, Gustav. „An Mark- und Grenzsteinen“, Heimatbeilage zum Oberfränk. Schulanzeiger,  
- Regierung v. Oberfr. (Hg.), Bayreuth 
-Schulz. „Einschürfungen an mittelalterlichen Kirchen und Profanbauten“, Die Denkmalpflege, III.  
- Jahrgang, Nr. 9, Berlin, 17. Juli 1901, S. 65-66. Zu diesem Artikel eingegangene Mitteilungen in  
- Nr. 15, S. 118-120 und Nr. 16, S. 124-126. 
-Seidl, Heinrich zum Thema Wetzrillen und Näpfchen in: Frankenland, 45. Jg., Heft 3, März 1993 
-Seligman, S. Die magischen Heil- und Schutzmittel 
- Stuttgart: Strecker und Schröder, 1927 
-Sieghardt A. und Malter W. Eichstätt und Altmühltal 
- Heroldsberg: Glock und Lutz, 1979 
-Siefert, Helmut. „Die Marbueger Elisabethkirche – ein medizinhistor. Rundgang“ 
- Hessisches Ärzteblatt, 1972, 7, SS 641 – 654 
-Stein, Ferdinand. „Wetzrillen, Näpfchen und Scharten“ 
- Hersfelder Zeitung, Heimatland, Band 39, Nr. 4 
-Stettner, Dr. Th. „Unerklärte Einmeißelungen an mittelalterlichen Bauten“  
- Volkskunst u. Volkskunde, V. Jg., Nr. 6. Juni 1907 
-Thiel, Heinrich. Im Spiegel der Kirchen (Abb. 10, 12) 
- Nürnberg: Laetare Verlag, 1951 
-Tretropp, Romy. Rechtsgeschichte und Kulturgeschichte um Wechselverhältnis: Das Beispiel 
- des Wetzens an Sakral- und Profanbauten 
- Vortrag anl. eines rechtshistorischen Seminars an der Uni Zürich (2005), aufgrund einer  
- umfangreichen Seminararbeit gleichen Titels, eingereicht bei Prof. Dr. H. Lück, Juristische Fakultät  
- der Universität Halle-Wittenberg (29. März 2006). 
-Uhlmann, W. „Einschürfungen an alten Kirchen“ 
- Hannoversche Geschichtsblätter 1912, Jg. 15, S. 290/291 
-Urban, Werner. „Eingedrehte Schälchen und geschabte Rillen in Ziegeln mittelalterlicher Kirchen“ 
- Lauenburgische Heimat, Heft 135, 10. 1993, S. 3 – 42 
-Veckenstedt, E.: „Rillen u. andere Marken a. d. Kirchen und Teufelssteinen bes. i. d. Prov. Sachsen“ 
- Archiv f. Landes- u. Volkskunde d. Provinz Sachsen 1, 1891, 102 – 116 
-Villinger, Carl J. H.'''. "Wetzrillen an mittelalterlichen Bauten - Ihre Herkunft und Bedeutung" 
- Germanien, Monatshefte für Germanenkunde zur Erkenntnis deutschen Wesens, Heft 6, Juni 1938, SS  
- 194-200 
-Weimarer Schriften, Wanderungen um Weimar, 46/1991 (S. 45 zu Oßmannsstedt, S. 85 zu Liebstedt) 
-Weiss, Elmar. „Die drei odenwällischen Jungfern in Hemsbach“ 
- Museumsverein Buchen, „Museum und Geschichte“ 2003, S. 97 (zu Wetzstellen und Steinstaub) 
-Weiter, Werner. „Wetzrillen an mittelalterlichen Kirchen und Gebäuden“ 
- Manuskript eines unveröffentlichten Artikels, vom Autor überlassen (09.12.2009) 
-Wilms, Rudolf. „Wetzrillen an Kirchen der Zweibrücker Umgebung“ 
- Pfälzer Heimat, Jg.28, H.3 (1977), S. 81-86 
-Wilms, Rudolf. „Nachtrag zum Thema Wetzrillen“ 
- Pfälzer Heimat, Jg.29, H.4 (1978), S. 150-153 
-Winkler, C. (Architekt der histor. Denkmäler). „Noch einmal über Näpfchen und Rillen ...“ 
- Archiv für kirchl. Baukunst und Kirchenschmuck, Jahrgang 1877, Seiten 74 - 75 
-Zessin, Wolfgang. „Slawische Feuerschläger“ 
- Ursus, Mitteilungsblatt des Zoos Schwerin, 8. Jg., Heft 1, 21 – 31, Schwerin 
-Zessin, Wolfgang, „Feuerschläger aus dem Königreich Nepal“ 
- Ursus, Mitteilungsblatt des Zoos Schwerin, 9. Jg., Heft 1, 19 – 28, Schwerin 
-Zessin, Wolfgang. „Zur Typologie der Feuerschläger“ 
- Ursus, Mitteilungsblatt des Zoos Schwerin, 10. Jg., Heft 1, 63 – 86, Schwerin 
-Zillien, Felix. „Schleif- und Wetzrillen an mittelalterlichen Bauten“ 
- Heimatjahrbuch Lks. Alzey-Worms, 1997, S 91 ff<br> 
-Zobel, Franz. Schleifrillen an mittelalterlichen Bauten im Bereich des niedersächsischen Berglandes";  
- Braunschweigische Heimat, 17. Jahrgang 1926, Nr,1, S. 2-11<br> 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
-Auflistung von Fundorten und Fundstellen von Rillen und Näpfchen 
- 
-Funde von Schabespuren in Form von Wetzrillen (besser Schabe- oder Schleifrillen, „S“), Ritzen („R“) und Näpfchen („N“), auch als Schabemarken, Wetzzeichen, Reibschälchen usw. bezeichnet, am Außenbau mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Kirchen, an Außenmauern von Profanbauten und an diversen Steinarbeiten (Denkmälern, Wehrmauern, Brücken) der Zeit. Selten im Inneren von Gebäuden und selten auf natürlich liegendem Gestein. Befunde und Fotos, die nicht auf den Verfasser zurückgehen, sind durch Quellenangabe gekennzeichnet: DK = Dietmar Kraatz, HS = Dr. Herbert Schels, KD, ID = Klaus oder Ingrid Drechsler, UM = Uli Mey, RT = R. T., CG = Dr. Christahl-Günther, WF = Dr. Wolfgang Fritzsche, WU = Werner Urban, AdB = Ariane de Bortoli, HC = Hans Cappel, UP = Ute Pietrzak, RW = Rudolf Wild, AF = Arne Franke, FS = Dr. Frank Schultze, RR = Dr. Renate Reuther, MK = Michael Koch, AZ = Dr. Albrecht Zott 
-Verweise auf Autoren und Veröffentlichungen beziehen sich auf den Abschnitt [[Literatur]]. 
-Zu den Kürzeln: 
-a.d.L. = an der Laibung (sc. eines senkrecht in die Wand eingeschnittenen Portals oder Fensters), i.d.L. = in der Laibung; 
-a.G. = am Gewände (sc. eines schräg in die Wand eingeschnittenen Portals oder Fensters), i.G. = 
-im Gewände; 
-bez. = bezeichnet; 
-dat. = datiert; 
-im UZS = im Uhrzeigersinn (rechtsdrehend); 
-sc. = sci-licet (das heißt); 
-Strbpf. = Strebepfeiler; 
-zg., zugeschm. = zugeschmiert (mit Zement ö.ä. wandbündig ausgestrichen); 
-zu Ortsnamen mit einem Sternchen * findet sich Bildmaterial; 
-die Bilder können durch Anklicken vergrößert werden und lassen dann Details besser erkennen. 
-Die bisher festgestellten Fundorte befinden sich größtenteils in der BRD. Daneben in den folgenden europäischen Ländern: (Bezeichnung alphabetisch nach KFZ-Kennzeichen): A, CH, B, CZ, DK, ES, F, HR, HU, I, L, NL, PL, RO, S, und SK. Ferner in Israel und Ägypten.  
- 
-Leider sind einige Internet-Adressen, unter welchen ich Hinweise auf Schabespuren gefunden hatte, zwischenzeitlich aufgelassen worden. Ich habe sie trotzdem im Text belassen. 
-In der auf diese Aufstellung folgenden Liste finden sich Orte, an denen ich keine Schabespuren finden konnte. 
-Sinn der Auflistung ist, den Bestand an Rillen und Näpfchen festzuhalten, bevor er duch irgendwelche Baumaßnahmen oder durch Vandalismus vermindert wird. 
- 
- 
- 
- 
-52062 Aachen NRW) „R an der Taufkapelle“ Q und drei Fotos Klaus Drechsler (August 2005); die Fotos  
- zeigen teils annähernd senkrechte, parallel verlaufende Ritzen, teils irregulär  
- verlaufende Ritzen, die jedoch jeweils die Fläche eines Quaders nicht überschreiten. 
- „Aachen, Marschiertor, Wetzrillen im und am Tordurchgang Innenseite“ (Q mit Foto:  
- W. Rauch)  
- Eigene Befunde vom 28.05.2006: Marschiertor: R und S stadteinwärts rechts an und in  
- der Laibung des stadtseitigen Torbogens; R und S re. u. lks. i.d.L des mittleren (inneren)  
- Torbogens (Bild Aachen PS1, re. i.d.L. stadteinwärts gesehen). Tauf- oder  
- Johanneskapelle am Domhof, heutige Form vom 18. Jh., viele R und S an der  
- nördlichen Fassade (Bilder Aachen PS 2 und 3) und am ehemaligen Tor nach N hin  
- (Bild Aachen PS 4) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Aachen  
-'91183 Abenberg (Mfr., südlich von Schwabach). S an der "kath. Pfarrkirche St.Jakob und an einem  
- Ackerbürgerhaus" (Q: Seidl, Heller bei K.-F. Haas) 
-73099 Adelberg (B-W, Lks. Göppingen, ca. 7 km nordwestl. von Göppingen). Sandsteinkreuz (dat.  
- 15./16. Jh.) im Museum der Klostervilla. "Auf der einen Seite lange, über das ganze  
- Kreuz verlaufende, tiefe Schleifrillen." 
- (Q mit Foto: http://www.suehnekreuz.de/bw/adelberg.htm#2 ) 
-37139 Adelebsen (westl. von Göttingen). WR-Fund "an der Kirche St. Martin. ... Rillen verschwunden!" (Q:  
- Wehrhahn, bei K.-F. Haas) 
-53343 Adendorf, Wasserburg (Gem. Wachtberg, Ortsteil Adendorf; Rhein-Sieg-Kreis, NRW). „An den  
- roten Sandsteinpilastern, die das Tor zur Wasserburg A. flankieren - dieser Teil  
- wurde um 1600 errichtet -, sind mehr als dreidutzend Wetzrillen und -mulden  
- festzustellen. Teilweise sind die Rillen über die Mulden gezogen.“ (Q: U.Liessem) 
- “W + Nä an den Torpilaster“ (Q: W. Rauch) 
-29693 Ahlden (Ns, a. d. Aller, nordöstl. Nienburg). Rillen an "Kirche, Tor". (Q: Wehrhahn bei K.-F.  
- Haas) 
-91315 Ailersbach (ca. 5 km südl. Höchstadt/Aisch, BY, Mfr.). „Teufelskrallen an der Außenwand der  
- Martinskirche.“ Q: http://home.t-online.de/home/D.Kainbacher/page 26.htm 
- Nach eigener Beobachtung (17.06.01): Am südwestl. Eck der Kirche, nach Süden  
- hin, 2 Serien von je 9 S, mit weißer Tünche überstrichen (Foto AILSB 1). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Ailersbach  
-07980 Albersdorf (Thüringen, ca. 15 km südl. Gera) Rest eines Steinkreuzes: „Etwa 100 m südlich des  
- Ortes am Weg zum Schloss Berga, auf einer Anhöhe unter einer weithin sichtbaren  
- Linde, an der Gemarkungsgrenze nch Berga. Größe: 71:29:27; Material: Sandstein  
- ... an dem Kreuzrest sind mehrere Näpfchen und Wetzrillen angebracht ...“  
- (Q: www.suehnekreuz.de/thueringen/albersdorf ) 
-56859 Alf (am gleichnamigen Bach, kurz vor dessen Mündung in die Mosel gegenüber Bullay). „Erstes  
- Schulhaus“ (wohl 17./18. Jh., heute Museum): an der bergseitigen Sandstein- 
- Türlaibung und an der des Rundbogenportals zur Gasse nach Osten viele R (Bilder  
- ALF 1, 2, 3; 03.09.2004)  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Alf  
-95349 Alladorf (BY, Ofr., ca. 3 km südlich von Thurnau). Ev. Pfarrkirche St. Nikolaus, spätmittelaterliche  
- Chorturmkirche, seit dem 18. Jh. Saalkirche mit Ostturm. Am Südportal je 1 S rechts  
- und links in der Laibung (31.07.2009, Foto Alladorf 1) 
- Rechts von der Tür in der Ostflanke der Kirche R im Mauerwerk. (31.07.2009, Foto  
- Alladorf 2) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Alladorf  
-90402 Almoshof (an der B4 nördl. Nürnberg). „Rillen am Holzschuherschen Schlösschen“  
- (Q: Schulz, 1901) 
-36304 Alsfeld (Hessen, ca. 50 km östl. von Gießen). Walpurgiskirche (13.Jh), S und Näpfchen;  
- S am Pranger des Weinhauses am Markt (Q: odin@handshake.de ; Abb.  
- Kiesow, S.92; W. Urban; W. Rauch) 
- „Rathaus (1512 – 1516). WR an Nordseite (zur Kirche) und an 4 Pfeilern an  
- Marktplatzseite. Hochzeitshaus (erbaut 1564-71): WR an Ecke Mainzer Gasse  
- und Marktplatz, sowie an beiden Seiten des Eingangsin der Mainzer Gasse und  
- an den Fensterrahmen, außerdem an der rechten Seite des Eingangs zum  
- Marktkeller in der Baugasse. Minnigerodehaus, Rittergasse (erbaut 1687, heute  
- Museum und Verkehrsbüro). WR an Halbsäulen des Portals. 
- Dreifaltigkeitskirche (erbaut um 1435), WR an nördlichem Seiteneingang und an  
- Pfeilern (WR+N), sowie an Pfeilern des Chors.“ (Q: HS, W. Urban) 
- Bilder zu Alsfeld bei W. Eitelmann S. 255, 256, Nr. 652 – 662 sowie S. 298, Nr. 1706  
-- 1713. 
-"(Wetzrillen) am Eingang zum Tanzhaus von 1564, Gerichtssäule an der Ecke Mainzer Gasse - Marktplatz, Walpurgiskirche." (Q: W. Weiter) 
-90518 Altdorf''' (BY, Mfr., b. Nürnberg). Oberer Markt 4, ev. Stadtpfarrkirche St. Laurentius, Chor und Turm im Kern 14.Jh., Langhausneubau 1733-55. Viele S am Außenbau, fast sämtlich an der S-Seite, fast alle zugeschmiert (06.11.1999, Foto Altdorf1). Vom 12. 09 2010 stammen die Fotos Altdorf 1a (S am südwestl. Eck der Kirche) und Altdoef1b (S lks. des westl. Portals auf der Südseite). <br> 
-„S an der Hohen Schule“ (erb.1574) (Q: K.F.Haas)<br> 
-"Wetzrillen an der St. Laurentiuskirche" (Bildquelle W. Eitelmann, S. 256, Abb. 663 - 665) <br> 
-„Wetzrillen am Stadttor“. (Q: W. Eitelmann, S. 313, Abb. 1986, 1987)<br> 
-„S gegenüber v. Treururmgasse 1, Stadtmauer innen, Flurergasse, gegenüber Nr.4., Silbergasse“  
-90518 Altdorf (b. Nürnberg). Oberer Markt 4, ev. Stadtpfarrkirche St. Laurentius, Chor und Turm  
- im Kern 14.Jh., Langhausneubau 1733-55. Viele S am Außenbau, fast sämtlich  
- an der S-Seite, fast alle zugeschmiert (06.11.1999, Foto ALTD 1)  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Altdorf  
- „S an der Hohen Schule“ (erb.1574) (Q: K.-F. Haas) 
- „S gegenüber v. Treuturmgasse 1; Stadtmauer innen; Flurergasse, gegenüber Nr.4;  
- Silbergasse.“ (Q: K.-F. Haas)  
-04600 Altenburg (Thüringen, ca. 30 km nordöstl. Gera). „Torturm vom Schloß, in ca. 2,20 – 2,50 m  
- Höhe, rechts außen, mehrere senkrechte und auch schräge Schleifspuren am  
- Eingangstor.“ (Q: Kl. Drechsler, schriftl. Mitteilung v. 18.03.2007) 
-90146 Altendorf (an der A 73 südl. Bamberg, Höhe Ausfahrt Buttenheim). Hauptstraße Ecke  
- Egloffsteiner Ring, südliche Toreinfahrt zum Gasthaus Egloffsteiner Hof: S re. u. lks.  
- am Sandstein-Tor, teilweise zugeputzt. 2 S auch lks i.d.L. (von außen gesehen) der  
- Rundbogenpforte neben dem Tor. (Fotos ALTEND 1, ALTEND 2; 05.02.2005). 
- Anwesen Egloffsteiner Ring Nr. 38: an der Außenseite der Sandsteinmauer 2 S (Foto  
- ALTEND 3; 05.02.2005) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Altendorf  
-18556 Altenkirchen (M-V, auf Rügen). S und N "an der Pfarrkirche, Backstein." (Q: versch. Autoren, zit v.  
- K.-F. Haas) 
-39307 Altenklitsche (S-A, Dorf ca. 10 km NNO von Genthin, OT von Jerichow). Dorfkirche, barocker  
- Backstein-Putzbau, erbaut 1712 - 1715 über einem hölzernen Vorgängerbau:  
- "Erwähnenswert ist der Figurengrabstein des am 19. Juni 1584 verstorbenen Claus von  
- Lossow. Die ursprünglich an der Südseite des Gebäudes angebrachte Platte ist mit  
- rohen, unregelmäßigen Längsrillen (Wetzmarken) und Rundmarken ... reichlich  
- bedeckt." 
- (Q: http://de.wikipedia.org/wiki/Altenklitsche#Die_Dorfkirche_zu_Altenklitsche ) 
-96264 Altenkunstadt, ursprünglich St. Kilian (als Würzburgische Eigenkirche. 1336 an Langheim,  
- von da an Mariä Geburt geweiht), rk. Nach Zerstörung im Bauernkrieg 1527  
- Neubau. 1732/33 umgestaltet. Viele N am südwestl. Eckstrebepfeiler des 
- Kirchenschiffs, nach NW hin (29.03.2003). Sma. Friedhofsbefestigung. 
- R und N auf zwei goldgelben Sandsteinquadern südl. am ersten Joch des Hauses 
- (Foto, 26.06.2005) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Altenkunstadt  
- Judenhof 3, Synagoge (Sandsteinquaderbau von 1726, mit ost-westl.  
- Krüppelwalmdach; 1938 geschändet, danach profaniert). Einige kleine S auf einem  
- Quader der Westfassade (WR-AkustSynagoge3). Ostfassade des östl. Anbaus: erstes  
- und zweites der ebenerdigen, sandsteingerahmten Fenster, von Süden her: 1 schwache  
- S re. a. G. bzw. eine gut ausgeprägte S lks. a. G. (WR-AkustSynagoge2). (Befund vom  
- 06.05.2007) 
-95500 Altenplos (a.d. B85, ca 8km nördl. Bayreuth). Schlosshof 1, ehem. Schloss, erbaut von den  
- Herren von Stein, die 1736-64 hier saßen. Sandst.-Quaderbau mit Mansarddach,  
- Glockentürmchen, Vorder- und Rückseite mit übergiebeltem Mittelrisalit. Viele S  
- an der westl. Erdgeschossfront = Vorderfront (10-15/ 90°/40- 50); (Fotos APL 2, 3;  
- 12.06.2005), wenige S an Rück- und Süd- und Nord-Seite. 
- Schlosshof 9/11, ehem. Brauhaus, bez. „16 FS.VW. 98“; Rundbogentor a.d.Ost- 
- Seite: lks i.d.L.3 + 5S (25/90°/60 u. 80); (Foto APL 4, 12.06.2005) 
- An einem nördl benachbarten ebenerdigen Sandsteinbau (bez. 1744, heute  
- Lagerhaus) nach Norden hin (Schmalseite) 2 S (10/90°/100) u. nach Osten hin 8 S  
- (10-20/90°/90-100); (Foto APL1 H. S.; Foto APL 1a v. 12.06.2005, PS).  
- An dem Eck der Gartenmauer gegenüber 3 S (10/90°/100).  
- Schlosshof 12, Wohnhaus, re. a.d. Tür-Laibung 1 S (Foto APL 5, 12.06.2005).  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Altenplos  
-91217 Altensittenbach (Mittelfranken, nördl. Ortsteil von Hersbruck). Eckhaus Hauptstraße/Am 
- Biberhaus: an der westl. Schmalseite einige flache S (ca. 10/90°/100). (Foto  
- ASIBA 1, 12.06.2005) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Altensittenbach  
-17087 Altentreptow (MV, ca. 15 km nördl. Neubrandenburg). „Schabungen an St. Petri. Mitteilung  
- und Bild von Herrn Hartmann, Ratzeburg, am 14.09.1993“. (Q: W. Urban,  
- Schreiben v. 24.05.2003 ) 
-04626 Altkirchen (Thür., südl. Altenburg). „S an Kirche.“ (Q: Wankel bei K.-F. Haas) 
-A Altlichtenwarth (PLZ 2144, Bez. Gänserndorf, Weinviertel, Niederösterreich, ca. 20 km nordöstl.  
- Wien). „Schabrillen am gotischen Chor der Pfarrkirche Altlichtenwarth.“  
- (Thomas Kuehtreiber) 
-38729 Alt-Wallmoden (Ns, südwestl. von Bad Salzgitter). „S an Gutsmauer.“  
- (Q: Wehrhahn bei K.-F. Haas) 
- Altzella s. Nossen 
-92224 Amberg, „S an der Frauenkirche; davon viele zugeschmiert“ (Q: R.Wilms) 
- „Auch bei der Frauenkirche finden sich an der Ostseite und der Südseite ...  
- Schrammen und Vertiefungen (sc. S und N; PS). Größtenteils hat man sie mit  
- Füllmasse wieder ausgeflickt, teilweise sind sie noch erhalten geblieben.“ (Q: R.  
- Regler) 
- St. Martin: S und N am Chor nach NO, O, SO; beidseits des N-Portals (teilw.  
- zugeschm.); einige S und N (z.T. zugeschm.) am westl. Südportal; S und N  
- verteilt an der Südseite. 
- Herrnstr. 16, Rundbogentor, S re. u. lks. a. G.  
- Herrnstr. 14, Rundbogentor, lks. 1 S (zugeschm.) 
- Ehem. Zeughaus, jetzt LRA, am inneren und äußeren Torbogen kl. S a.G. 
- (03.04.2000) 
-72070 Ammern (Thüringen, Dorf ca. 3 km nördl. Mühlhausen/Thüringen). "An der Kirche sind R und N zu  
- sehen." (Q: www.suehnekreuz.de/geschichte 24.htm ) 
-63916 Amorbach, alle bedeutenden Gebäude aus dem MA und der Zeit bis 1800 in Putz und rotem  
- Sandstein neg.: Pfarrkirche St.Gangolf, Abteikirche und Konvent, Altes Rathaus,  
- Templerhaus, Zehntscheuer, Amtskellerei, Kirchenruine auf dem Gotthardsberg,  
- Burgruine Wildenburg.  
- Wallfahrtskirche Amorsbrunn, erbaut über einer stark schüttenden Quelle 
- (St. Christophorus am Chor; nahebei eine Gruppe von Marterln aus dem  
- 16./17.Jh.). “In der Nähe der Treppe sind mehrmals 5 Näpfchen in den  
- Sandstein eingetieft nach dem Muster einer 5 auf einem Würfel.“  
- (Q: www.mfg-uwe.de ) 
- “Amorbach, W an Flurdenkmal « Warzenstein»“ (Q: W. Rauch) 
- "Amorsbrunn, Näpfchenstein" (Foto R. Wild, 1997) s.  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Amorbach  
-16278 Angermünde (Brandenburg ; ca. 60 km nordöstl. Berlin). „In der Klosterkirche ... (1230/1300)  
- sind im Inneren des Gebäudes am Durchgang vom Mönchschor zum Hauptschiff  
- viele gut erhaltene Schälchen zu finden (1,5 – 6,00 cm Dm), auch etliche Scharten  
- unterschiedlicher Richtungen.“ (Q: W. Urban, schriftl. Mitteilung 6.2.2002) 
-17389 Anklam (MV, südöstl. Greifswald). S an Marienkirche. (Q: versch. Autoren bei K.-F. Haas) 
-49577 Ankum (Ns., Nördl. Osnabrück). S an "kathol. Kirche St. Nikolaus." (Wrasmann, 1912 bei K.-F.  
- Haas) 
-76855 Annweiler (am Trifels, Rheinl.-Pf.) ev. Pfarrkirche (1787/88 anstelle eines Vorgängerbaus  
- von ca.1500). „Je ein Stein mit tiefen S (Spolien?) zu beiden Seiten des Portals.“ 
- (Q: U.Liessem) 
-91522 Ansbach: „St. Johannis-Kirche. An Stützmauer der Südseite ca. 10 WR“ (Q: H. Heller; Mey  
- Juni 2000 bei HS, mit Foto) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Ansbach  
-99310 Arnstadt (TH), „Oberkirche“ (Saalkirche des Franziskanerordens, Kalkstein, dat. 1275).  
- Östl. N-Portal: zwei Serien von R re a. d. Laibung. (14.08.2000) 
- „Neue Kirche“ („Bachkirche“), größtenteils aus Kalkstein erbaut, einzelne  
- Sandsteinquader im Mauerwerk; auf einem solchen rechts des Westportals  
- senkrechte R und schräge S (Foto ARN1; 18.06.2003) Südl. Querhausarm: 2 R an  
- einem Quader des südwestl. Ecks nach Westen hin (12/90°/150). 
- Liebfrauenkirche, Kalksteinbau, wegen Restaurierungsarbeiten nur am Chor  
- einsehbar. Keine Funde (18.06.2003) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Arnstadt  
-96260 Arnstein (BY, Ofr., b. Weismain). Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus (1734), Putzbau mit SSt.- 
- Gliederungen. Westportal: je 1 S i.G. (zugeschm.), lks. a.G 1 S (?) 
-76829 Arzheim (westl. Vorort v. Landau/RhldPf), Hauptstr. 50 (Weinstube Hahn), rundbogiges  
- Sandstein-Hoftor: je 1 S lks. im und am Gewände, je 1 S re. im und am Gewände  
- (20/90°/80). (25.04.2000) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Arzheim  
-63739 Aschaffenburg, „S an der Stiftskirche St. Peter und Alexander, begonnen vor 1000.“ (Q: C.J.H.  
- Villinger bei R.Wilms). N im Kreuzgang der Stiftskirche (Q: H. Seidl). 
- „... dass auch im Kreuzgange der Stiftskirche in Aschaffenburg einige Säulenschäfte  
- gut gearbeitete und nach oben und unten spitz auslaufende senkrechte Rillen  
- zeigen“. (Q: Die Denkmalpflege, Nr. 15, 27. Nov. 1901, S. 119) 
- Eigener Befund v. 22.08.2004: R und S an mehreren Säulen des westl., nördl. und  
- östl. Kreuzgangsflügels. (Begonnen nach 1220, vollendet um 1260; „einer der  
- schönsten und am besten erhaltenen roman. Kreuzgänge in Europa“, Christ.  
- Giegerich). (Fotos ASB 1, 2) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Aschaffenburg  
-06449 Aschersleben (SA, ca. 20 km östl. Quedlinburg). Ev. Stadtkirche St. Stephan, gotisch, Sand-  
- und Kalkstein. Nordseite: östl. Portal: re. u. lks. davon je 1 R (15/90°/100). An dem  
- östl. vom Portal folgenden Strbpf. 2 S (15/90°/120). Südseite: am letzten, östl.  
- Strbpf. R nach drei Siten (15 – 20/90°/80). (25.04.2004; Bild ASL 1) 
- Johannis-Torturm: feldseitig 3 R lks. a.d.L (20-25/90°/180) und 7 R re.i.d.L (15- 
- 20/90°, 120°/160); stadtseitig R re. u. lks. i.d.L.  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Aschersleben  
-93449 Ast (BY, Opf., bei Waldmünchen) „S an einem Steinkreuz.“ (Q:Schmeissner, bei K.-F. Haas) 
-97239 Aub (BY, Mfr., ca. 15 km südl. Ochsenfurt). Reste der Befestigung aus dem 15./16. Jh., spätgot.  
- Rathaus mit Pranger. Spital (16.Jh.) Kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt  
- (dreischiffige Halle mit eingez. Chor und Chorflankenturm; Westbau um 1250,  
- das Übrige um 1615): Südseite, am letzten (westl.) Strbpf. 8 – 10 N (3 – 8 cm  
- Durchm., in 70 – 100 cm Höhe, nach Westen weisend). An dem benachbarten Strbpf.  
- 2 N nach Süden hin. An den beiden Strbpf. der Nordseite mehrere zugeschmierte  
- N. (02.06.2000) 
- „N am Eingang zum Karner neben der Pfarrkirche.“ (Q: H. Seidl) 
-91275 Auerbach (BY, Opf.; seit dem 14.Jh. Bergstadt) kath. Pfarrkirche St.Johannes der Täufer, gegr.  
- im 11.Jh., Umbauten in got. (15.Jh.) und barockem Stil (18.Jh.). 10 S an der W- 
- Flanke des Turmes (15.Jh.), davon 7 auf einem Quader. (05.01.2000) 
-64625 Auerbach (He, an der Bergstraße, ca. 3 km nördl. Bensheim). „Rillen an der evangel. Kirche. im  
- alten Friedhof.“ (Q: Dehio, bei K.-F- Haas) 
-91726 Aufkirchen (BY, Mfr., ca. 10 km östl. v. Dinkelsbühl). „Rillen und Näpfchen an der Südseite  
- der Kirche“ (Q: Friedrich Schemm) 
-91347 Aufseß (BY, Ofr., Fränkische Schweiz). „Rillen an der Burg.“ (Q: K.-F. Haas, s. Unteraufseß) 
-CZ Auscha s. Ustek 
-55422 Bacharach (am Rhein). „S auf der Nord- und Südseite des Chores der Werner-Kapelle“ (Q:  
- HS, mit Fotos). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Bacharach  
-49635 Badbergen (Ns, ca. 5 km südl. Quakenbrück)."Rillen an der evang. Kirche St. Georg" (Q:  
- Wehrhahn u.a. bei K.-F. Haas) 
-76887 Bad Bergzabern (Rheinland-Pfalz). „Wetzrillen an einer Haustür in der Stadtmitte von Bad  
- Bergzabern“. (Q: W. Eitelmann, S. 65, Abb. 37, 38 und S. 303, Abb. 1796 - 1799) 
- Herr Rudolf Wild aus Annweiler präzisiert den Standort: "Es handelt sich um den  
- Torbogen Marktstraße 61" ... und sandte am 18.05.2010 (mit dem Zusatz "ehem. Nr.  
- 211, am Schluss-Stein Brezel als Bäckerzeichen") die folgenden drei Fotos: 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Bad_Bergzabern  
-99438 Bad Berka (Th., ca. 10 km SSW v. Weimar). Herr Dr. A. Zott in einer Zuschrift v. 04.10.2011:  
- "Rillen an der Marien Stadtkirche (an Eingangssäule, Sandstein; Südportal, in Ziegeln)  
- und am Pfarrhaus-Portal" mit Bildern v. 03.10.2011) 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Bad_Berka  
-95460 Bad Berneck. Ev. Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit (vormals St. Nikolaus), über Vorgängerbau  
- Anfang 14. Jh., Westturm 1518, Langhaus 1796-80 (frühklassizist.). Portikus des  
- Südportals, linke freistehende Säule: 1 S über der Basis nach Osten hin,  
- 2 kleinere S nach Westen hin.  
- Burgruine „Altes Schloss“, Bergfried, Südseite: an einem Sandsteinquader nahe  
- dem Westeck in Kniehöhe 1 S (20/90°/60) und mehrere N (?). (Foto BERN 1; 
- 03.03.01) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Bad_Berneck  
- Burgruine „Hohenberneck“ (Burg Neuwallenrode; erb. 1478-91). Nur Torgewände  
- und Eckquader aus Sandstein, sonst Bruchsteinmauerwerk aus örtl. Hartstein  
- (Diabas). An dreien der Eckquader rechts des äußeren Tores ca. 11 N. Die  
- Halbsäule lks. am Torbogen ist am unteren Ende muldenförmig ausgeschliffen. 
- Rechts am Gewände des Tores zum Palas ca. 10 N. 
- Am südöstl., aus Sandsteinquadern aufgeführten Eck des Palas 1 S (25/90°/50)  
- nach Osten hin.  
-06647 Bad Bibra/Unstrut (Sachsen-Anhalt). Lauchaer Str. 9, linker Sandsteinpfeiler der  
- Toreinfahrt, ca. 8 S i. G. (20/90°/50). 
-38271 Baddeckenstedt (Ns, südwestl. Salzgitter). „Rillen an der St. Pauluskirche“. (Q: Zobel bei K.-F.  
- Haas) 
-33014 Bad Driburg s. Driburg 
-67098 Bad Dürkheim, an der Weinstraße. Ev. Pfarrkirche („Schlosskirche“). Got. Hallenkirche  
- aus dem 14.Jh. An den Strebepfeilern von Schiff und Chor, vor allem nach S hin,  
- vereinzelte S. Viele Kanten der Strbpf. ellipsenförmig angeschliffen. Ein Teil  
- dieser etwa 15 cm hohen Schleifspuren wurde ausgebessert. 
- Römerstr. 28, Sandstein-Rundbogentor, je 1 S re. u. lks. im Gewände. 
- Römerstraße 32, Sandstein-Rundbogentor, 1 S lks. am Gewände. 
- Klosterruine Limburg ob. Dürkheim: Keine S (22.04.00) 
- "Wetzrillen an der Schlosskirche" (Bildquelle W. Eitelmann, S. 257, Abb. 688 –  
- 691) 
- „Wetzrillen lks. und re. am Tor von Haus Nr. 26. (Q: W. Eitelmann, S. 303, Abb. 1800  
- - 1802) 
-16259 Bad Freienwalde s. Freienwalde 
-76332 Bad Herrenalb s. Herrenalb 
-36251 Bad Hersfeld (Hessen, im mittleren Fuldatal). Steinkreuz im Städt. Museum: „Das Steinkreuz  
- befindet sich als Leihgabe des Landesmuseums Kassel seit 1920 im Städt. Museum. ....;  
- die Oberkanten von Kopf und Armen zeigen deutliche Wetzspuren.“ (Q: Heinr.  
- Riebeling, 1977) 
- „Wetzkerben an der Kirche (Stadtkirche? [1300-1584)] in Hersfeld.“ (Q: Helmut Siefert) 
-04924 Bad Liebenwerda s. Liebenwerda, Bad- 
-97980 Bad Mergentheim, „S an der Johanneskirche“ (1250-74) (Q: R.Wilms) 
-55583 Bad Münster (Rhld.-Pfalz, an der nahe ca. 3 km südl. Bad Kreuznach). „Rillen re. und lks. an  
- einem Tor der Burgruine Gans“. (Q: W. Eitelmann, S. 317, Abb. 2047 – 2049) 
-55902 Bad Münstereifel s. Münstereifel 
-38259 Bad Salzgitter (Ns, ca. 15 km nördl. Goslar, ca. 7 km SSO von Salzgitter). „Wetzrillen an der  
- Kirche“. (Q: W. Eitelmann, S. 258, Abb. 696 – 698) 
-99955 Bad Tennstedt (Th., ca. 25 km nordöstl. Erfurt). Evang. Stadtkirche, Kalkstein, Sandstein nur am  
- Westportal (stark ausgewittert) und an der schrägen Oberkante des Sockels  
- (Wasserschlag) der Westfront. An der Sockelschräge rechts des Westportals: 4 S (5 –  
- 12/90°/120) (2 Fotos TEN1, TEN2; 16.06.2003); an der Sockelschräge zwischen  
- dem Eckstrebepfeiler und dem nördl. (lks.) darauf folgenden Strbpf.: ca. 70 S (Daten  
- wie vorher). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Bad_Tennstedt  
-34537 Bad Wildungen (He., ca. 8 km westl. Fritzlar). „... im Museum befindet sich ein sog. Näpfchen-  
- oder Schalenstein. Auf der Oberfläche sind zahlreiche Vertiefungen zu sehen. Der  
- Stein stammt aus dem Edertal.“ (Natürliche Auswitterungen?)  
- (Q: Heinz P. Probst ) 
-19336 Bad Wilsnack (Brdbg., ca. 12 km wsw von Wittenberge, im Naturpark Elbetal). „Schabefunde am  
- Ziegelmauerwerk der Wallfahrtskirche.“ (Q: W. Urban; 06.06.1994) 
- Gemeint ist die monumentale Wunderblutkirche, eine unvollendete dreischiffige got.  
- Backsteinhalle, die bis zur Reformation das berühmteste Wallfahrtsziel Norddeutschlands  
- (“Santiago Nordeuropas”) war. 
- Von Dr. A. Zott stammt die Mitteilung (mit Bildern v. 02.10.2011) über R & N an St.  
- Nikolai; die N werden örtlich "Pestkuhlen" genannt. 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Bad_Wilsnack  
-74206 Bad Wimpfen (am Neckar, ca 10 km nördl. Heilbronn). Siehe Wimpfen am Berg und Wimpfen im  
- Tal. 
-91438 Bad Windsheim (BY, Mfr.,). Freilichtmuseum: Sandsteinmarterl aus Röttenbach Krs. Erlangen- 
- Höchstadt. Errichtet um 1500. Je eine S an der Breit- und Schmalseite des  
- Sockels, ca. 30cm lang.  
- Seegasse 3, ev. Nebenkirche St.Maria am See („Seekapelle“, got. Saalbau mit  
- Turm und eingez. Dreiachtelchor): An der nördl. Außenwand des Chores in 1,5m  
- Höhe 5 + 2 + 1 exakt kreisrunde, wie mit dem Zirkel gezogene Ritzungen von  
- 8cm Durchmesser (Foto WDSH 1; 18.10.2003). Im übrigen ist die Kirche ringsum  
- (reparaturbedingt?) bis ca in 2,5m Höhe verputzt.  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Bad_Windsheim  
- Keine eigenen Funde an anderen Gebäuden der Altstadt.  
- K.-F. Haas fand S an der Kilianskirche [1730 über älterem Bau]), ebenso H. Heller. 
-91083 Baiersdorf bei Forchheim (BY, Ofr.,). Ev. Stadtkirche: Flache S an der West- und Nord-Seite des  
- Turms und an der schmalen südl. Westfassade des Schiffes (neben dem Turm). Viele S  
- und N an den Strebepfeilern des Chors, wenige S und N an der Nord-Seite des  
- Schiffes. (16.01.2000) 
-58802 Balve (NRW, Südwestfalen, Märkischer Kreis; im 9. Jh. als villa Ballova belegt). Kath. Pfarrkirche  
- St. Blasius, roman. Hallenkirche aus dem 12. Jh. Ritzen (R) an einer Säule des Portals  
- am südlichen Querhaus.  
- Q (mit einem Hinweis auf Ablichtungen in dem Buch "Balve und sein romanisches Erbe"  
- von Werner Ahrens): Bernhard Felix Schulte  
-96049 Bamberg (BY, Ofr.) Dom „In der Krypta unter dem Ostchor an mehreren der roman. Rundpfeiler  
- Wetzrillen, teils zugeschmiert.“ (Q: Heinr. Junghanns, Thurnau; telefon Mitteilung v.  
- 26.05.2007) 
- Alte Hofhaltung (Kaiser- und Bischofspfalz, zurückgehend auf das 11. Jh.) Nord-Ost- 
- Fassade, zum Domplatz hin: S an dem Pilaster links der Pforte links des südöstl. Hoftors  
- (Bild BA-Hofhaltung1, BA-Hofhaltung1a; 27.11.2006). 
- Treppenturm gleich links nach dem Durchtritt durch das süd-östl. Hoftor: R rechts am  
- Portal (Bild BA-Hofhaltung2). 
- Spitzbogiges Portal hofseitig im südöstl. Flügel der A.H.: S rechts a.d.L. (Bild  
- BA-Hofhaltung3). 
- Alter Graben 1 (Eckhaus zum Stephansberg), stattl. Bau mit Sandstein-  
- gliederung und Walmdach; 18.Jh. An dem gerundeten Eck nach S: 3 S  
- (15/90°/80), offen; 9 S (20/90°/100 bzw. 120), zugeschmiert. Nach Westen: ca. 9 S 
- (20/90°/100), zugeschm. 
- Dominikanerstr. 10: dreigeschossiges Eckhaus, 16./18. Jh., Rundbogenportal re u.  
- lks i.d.L. je 1 S (15/90°/80), re offen, lks zugeschm. 
- Judenstr. 16 (dreiseitig freistehendes Haus mit Mansarddach zwischen Unterem  
- Stephansberg und Concordiastr.; 1747): an der nord-östl. Ecklisene 7 S (10/90°/100), 
- zugeschm. An der s-östl. Ecklisene 1 S (10/90°/100), offen. 
- Judenstr. 17, „Haus zur Trommel“, Außenerscheinung 18. Jh, Halbwalmdach; am  
- Rundbogentor: je 1 S (20/90°/100) re u. lks i.d.L.; 1 S (25/90°/180) an der  
- Straßenseite des lk Eckquaders. 
- Karmelitenplatz 1/3: Karmelitenkloster und Karmelitenkirche St.Theodor. An  
- dem zugemauerten Westportal der Kirche (17.Jh., mit Bauteilen aus d. 12.-  
- 16.Jh.): 26 S lks a.G., 3 S re a.G. Lks. des West-Portals 15 S offen, ca. 21 S  
- zugeschm. 
- „Wetzrillen an Kreuzgang-Säule“ (Q: W. Rauch) 
- Obere Pfarre (kath. Pfarrkirche „Zu unserer Lieben Frau“), bedeutendster  
- gotischer Kirchenbau Bambergs, Langhaus 1338-1350, Hochchor ab 1392. An  
- der Westflanke des Turmsockels 4 S (25/90°/190), zugeschm; ca 10 N (6/190)  
- zugeschmiert, ca. 4 N (wie vor), offen. Links vom Ölberg an der Westseite 4 N  
- (6/150 - 180), zugeschm. An der ganzen Länge der Nord-Fassade viele zugeschm.N 
- Schulplatz 2, reichgegliederter Sandsteinquaderbau mit Mansarddach; Ende  
- 18.Jh. An der re. Ecklisene 2 S (20/90“/50). 
- Siechenstr. 94, Spitalkapelle des ehem. Sebastiansspitals. Portal in der  
- Straßenfront: 2 S und 1 zugeschm. S lks i.d.L. An der südl. Chorschräge ca. 8  
- zugeschm. S. (11.03.01) 
- „Wetzrillen, teilweise zugeschmiert, an der Nikolauskapelle“. (Q. W. Eitelmann, S. 258, 
- Abb. 699 – 701) 
- „Wetzrillen und Näpfchen an der St. Gangolfkirche“. (Q: W. Eitelmann, S. 258, Abb.  
- 702 – 704) 
- „Viele alte Wetzrillen an der Alten Hofhaltung“. (Q: W. Eitelmann, S. 298/299, Abb.  
- 1717 – 1723) 
- „In Bamberg fand ich in der Stadtmauer in dem als «Fischerei» bezeichneten Winkel bei  
- einem alten Festungsturm, der als Wachtstube gedient hatte, eine ganze Reihe von  
- «Teufelskrallen», in der bekannten Form auf der zweituntersten Schicht der Quadersteine  
- ausgehöhlt.“ (Q: Rud. Eberstadt)  
- "Wetzrillen Haus Concordiastr.; Stadtmauer („Fischerei, Wachturm); St. Gangolf,  
- Haupteingang rechts.“ (Q: versch. Autoren bei K.-F. Haas) 
- Wetzrillen an der Basis eines Marterls vor Hausnummer 40 (?), Egelseerstr., Bamberg- 
- Wunderburg (Q: F. und B. Schultze, mit Foto BA-Egelseerstr.) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Bamberg  
- 96231 Banz (BY, Ofr., bei Lichtenfels). Ehem. Benediktinerkloster. Entstanden über einer Burg der  
- Schweinfurter Grafen, die 1069 in ein Benediktinerkloster umgewandelt und  
- 1071 an das Bistum Bamberg übergeben worden war. Nach starken  
- Beschädigungen während der Bauernaufstände und des Dreißigjährigen Krieges  
- wurde 1695 bis 1772 der Neubau in heutiger Form aufgeführt. Als Baumaterial  
- diente der gelbe, feinkörnige Eisensandstein der nahegelegenen  
- Klostersteinbrüche. Nach der Säkularisation (1803) kam das Kloster 1814 in den  
- Privatbesitz des Bayernherzogs Wilhelm und diente als Sommerresidenz der  
- Wittelsbacher – ein Grund für die hervorragende Erhaltung der Bausubstanz.  
- Klosterkirche St.Peter und Dionysius, jetzt kath. Pfarrkirche. Wandpfeilerkirche  
- mit eingezogenem Chor und Doppelturmfassade. Soweit einsehbar keine S. 
- S: an dem gerundeten Eck links nach der Tordurchfahrt zum unteren Hof (nach  
- SW hin) 2 S, 15cm, in 1m Höhe.  
-1. EG-Fenster zw. Tor und dem genannten Eck: 2 S lks a.d.L. 
-2. Fenster 2 S lks, 1 S re a.d.L. 
- An der Hofseite des östl. Teils des nord-östl. Flügels am unteren Hof  
- (Gastwirtschaft/Küche): am letzten F. vor der Durchfahrt zum Wirtschaftshof 2 S  
- re a.d.L. 
- An der Hofseite des westl. Teils des n-östl. Flügels am unteren Hof: am 1. Fenster  
- nach der Tür lks a.d.L. 2 S (20 cm), am 2. Fenster re a.d.L. 2 S, lks a.d.L. 3 S  
- (10cm), a.d. Wand zw. 2. u. 3. Fenster 13 S (10-20cm), am 3. Fenster re a.d.L. 2  
- S, lks a.d.L. 2 S (10cm), a.d. Wand bis zum SW-Eck 9 S. 
- An der Hofseite des n-östl. Flügels des unteren Baus: 
- 1.F. (südöstl. der Durchfahrt zum Wirtschaftshof) neg. 
- 2.F. neg. 
- an der Wand zw. 2. u. 3.F. 3 S  
- 3.F. neg. 
- 4.F. neg. 
- 5.F. re 3, lks 1 S a.d.L. 
- 6.F. re 1 a.d.L. 
- 7.F. re 1, lks 2 S a.d.L. 
- 8.F. re 2, lks 2 S a.d.L. 
- 9.F. re 1, lks 2 S a.d.L. 
- 10.F. re 4, lks 4 S a.d.L. 
- 11.F. re 4, lks 2 S a.d.L. 
- 12.F . lks 2 S a.d.L. 
- An der Hofseite des südwestl. Flügels des unteren Baus: 
- am 2. F. südöstl. des Ecks re a.d.L. 2 S 
- an der 1. Tür südöstl. des Ecks 3 S lks i.d.L. (in 1m H.) 
- Klosterkirche St.Dionysius: soweit einsehbar neg. 
- An dem einzelstehenden Bau unterhalb der Kirche SO-Seite: 1.F.re des Portals, re  
- a.d.L. 3 S, lks a.d.L. 1 S, a.d. Wand zw. Port. u. 1. F. re. 12 S (15cm, mit 
- scharfer Rinne am Grund) 
-36456 Barchfeld (Th, 22 km südl. Eisenach an der Werra). „WR und N an der kath. Kirche.“ (Q: W.  
- Eitelmann, S. 258, Abb. 705 – 707) 
- "... bemerkte ich mehrere Rillen an den Eingängen der inschriftlich 1752 erbauten  
- evangelischen Pfarrkirche in Barchfeld." (Q: J. Kohle bei R. Eberstadt) 
-14929 Bardenitz (Brandenbg., ca. 4 km nördlich der Straße von Treuenbrietzen nach Jüterbog). Evang.  
- Dorfkirche aus der ersten Hälfte des 13. Jh., Backsteinbau. "An der Nordost-Seite des  
- Chors (nach Osten zeigend) befinden sich Ritzzeichnungen und  
- Näpfchenstrukturen." 
- ( http://userpage.fu-berlin.de/engeser/potsdam- mittelmark/bardenitz/bardenitz.html  
- mit Bild) 
-16727 Bärenklau (Bra., wenige km südwestl v. Oranienburg; am Ortseingang der Alten Straße eine  
- Kapelle von 1666 in Form eines regelmäßigen Sechsecks). Herr Dr. A. Zott hat an der  
- Kapelle das anhängende Bild mit Ritzen auf Ziegel aufgenommen (25.04.2011). 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/B%C3%A4renklau  
-PL Bär(en)walde/Mieszkowice (Neumark, nordöstlich von Frankfurt/Oder, östlich von Bad  
- Freienwalde). „Näpfchen an der Kirche." (Q: Bülow, 1878 bei K.-F. Haas) 
-52428 Barmen (NRW, Nordeifel, auf halber Strecke zwischen Jülich und Linnich an der Rur). Kath.  
- Pfarrkirche St. Martin (12. – 15. Jh.), Bruchstein-Mauerwerk, Sandstein-Rahmungen an  
- Fenstern und Portalen. Südportal: R re. a.G. (Bild Barmen 1, 03.06.2006), R re. i.G.  
- (Bild Barmen 2). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Barmen  
-18356 Barth (Mecklenburg-Vorpommern). Marienkirche, got. Backsteinbau 13. – 15. Jh. Keine  
- eigenen Funde (07.08.2001).  
- W. Urban: „Schabungsfunde am Ziegelmauerwerk von St. Marien“  
- (04.05.1999). 
- K. Drechsler: „Schleifspuren und Näpfchen an der ev. St.-Marien-Kirche in  
- Barth.“ (Mitteilung v. Nov. 2009, mit drei Fotos Barth KD1 – 3) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Barth  
-CH Basel. „Wetzrillen und Näpfchen an der Münsterkirche“. (Q: W. Eitelmann, S. 258, Abb.  
- 708 – 710) 
-35043 Bauerbach (He., bei Marburg/Lahn). „Näpfchen und Schleifrillen am Kirchturm.“ Q: Kurt A.  
- Müller, „Kurmainzisch Land am Lahnberg“, www.bauerbach.de/heimatbuch (Die  
- Pfarrkirche St. Cyriakus stammt aus dem 12. Jh. Die Näpfchen und Rillen befinden sich  
- auf zwei wiederverwendeten Steinen die an der Ostseite bzw. im Sockel der Südseite  
- vermauert sind.) 
-96148 Baunach (BY, Ofr.). Marktplatz 12, kath. Pfarrki. St. Oswald; viergeschossiger Turm mit Spitzhelm  
- und Scharwachttürmchen westl. in der Mittelachse sowie stark eingez. Chor  
- 15./16.Jh. über älterem Kern, Langhaus modern, um 90° aus der Ostung 
- gedreht (1970-72). In die S-O-Ecke des Turms ist ein rundes Treppentürmchen  
- eingestellt; an dessen Basis in 1m Höhe zehn 20cm lange S (90°) und 1 N. 
- Magdalenenweg. Kath. Wallfahrtskap. St.Magdalena, eingez. Chor (1420),  
- quadratisches Langhaus (1473-80). Viele N, zumeist zugeschmiert, an der  
- gesamten Südseite. (22.11.2000) 
-95444 Bayreuth (BY, Ofr.). Kirchplatz 1, evang. Stadtkirche Heilig-Dreifaltigkeit. Dreischiffige, genau  
- geostete Basilika mit westl. Turmpaar (Untergeschoss des N-Turms im Kern 12./13.Jh., 
- Türme 1380-1420, Obergeschosse 1518-29, barocke Hauben, steinerne  
- Verbindungsbrücke) über Vorgängerbauten (romanische Baureste, ab 1437  
- gotischer Bau, nach Brand Wiederaufbau 1611-1614). S (sämtlich in ca 1,5-1,8m 
- Höhe, Schiffchenform, durchschn. 15cm lang): Nordportal (Brauttor), am  
- nächstgeleg. östll. Strebepfeiler 2 S (zugeschm.). Rechts neben dem Westportal  
- 15 S (FotoBayreuthKi1, 11.08.05). Südfront zwischen 2. u. 3. Strebepfeiler östl. des  
- Südportals 2 S. Chor, Südseite, 4 S u. 15 N (Foto BayreuthKi2).  
- Kirchplatz 6, ehem. Lateinschule, heute Histor. Museum, Sandsteinquaderbau mit 
- Satteldach und Zwerchhaus, 1571/72 und 1615/18). Portal a.d. Südseite  
- (dat. 1704), re. a. d. L. 1, lks. i. d. L. 6 S (Foto Kirchpl6, 11.08.05). 
- Kirchgasse 20, Haustür an der Südseite: je 1 S re u. lks a. d. L. (ca. 30/90°/110); 
- Front zu der östl. Gasse hin: ca. flache 20 S über die ganze Länge der Front  
- (10 – 20/90°/70). 
- Kanzleistr. 7, Tor IV (Ehem. Markgräfl. Kanzlei, 17. – 19. Jh. Derzeit  
- Bezirksverwaltung der Reg. v. Ofr., 2. Innenhof). An der etwa  
- nach SW gerichteten Rückfront viele tiefe S am Rundbogentor, an den rechts  
- daneben gelegenen Fensterlaibungen und an dem Eingang des rechtwinklig  
- anschließenden Gebäudeteils (Fotos BayrKanzleistr7a – c, 11.08.2005) 
- Kanzleistr. 9, ev. Pfarrhaus, Sandsteinquader-Giebelhaus, Portal a.d. nördl.  
- Straßenfront dat. 1704; S: lks. i. d. L. 12, lks. a. d. L. 9 und re. i. d. L. 4, re. a. d. L..  
- 10 (Foto Kanzleistr9, 11.08.2005). 
- Kanzleistr. 11, ev. Dekanat. Sandstein-Walmdachhaus, Portal (nördl.) dat. 1681.  
- S lks i.Tpf. 2 (zugeschm.), lks. a.Tpf. 1 (zg.), re i.Tpf. 1, re a.Tpf. 2 + 1 N. 
- Kanzleistr. 13. Giebelhaus, verputzt, mit polygonalem Erker und Barockportal  
- (nördl., dat. 1686). 1 S (zg.) an der Säule lks. des Portals. 
- Kulmbacher Str., gegenüber Pferdemetzgerei Maisel, Haus-Nr. 70,  
- "Handwerkerdenkmal, WR in der Sockelzone". (Q: Heinr. Junghanns, mit 3 Fotos,  
- 07.10.2007; lt. Herrn Bartl vom Stadtarchiv BT errichtet 1922 und zwar im  
- Zusammenhang mit dem Bau einer mittlerweilen abgegangenen Siedlung der  
- Kriegsbeschädigten)  
- Friedrichstr. 6, Sandsteinquaderbau mit Mansarddach, zusammengebaut mit Nr  
- 8 u. 10, 1734-48. In der östl. Straßenfront, re. v. Eingang, 4 S. 
- Friedrichstr. 10, s.o., 2 S (zg.) re. v. Eingang. 
- Friedrichstr. 11, ehem. Waisenhaus und Gymnasium, zusammengebaut mit Nr. 9  
- und 13. Sandsteinquaderbau, 1732/33, südl. Portal, 5 S lks. davon und 8 S re.  
- davon in der Wand der östl. Straßenfront. 
- Hohenzollernring 73, Wohnhaus, dreigeschossiger Eckbau (bez.1748), EG und  
- 1.OG Sandsteinquader, darüber Putz, Satteldach, 1 S (45, leicht  
- geschwungen/90°/60) lks i.d.L. des Rundbogenportals. 
- Ludwigstr. 27, 1794, mit weiteren zwei Sandsteinquader-Häusern Nr. 23 und 25 
- zusammengebaut. S: An der nach NW weisenden Straßenfront rechts der Tür 6  
- (zg.) und lks. davon 8 (zg.). 
- Ludwigstr. 21, Neues Schloss, S: am nordöstl. Eck eine, an der nordöstl. Schmalseite 2  
- (zg.). 
- Maximilianstr. 6-14, Altes Schloss: Schlosskirche „Zu unserer Lieben Frau“, kath.  
- (1754-56). Westfront: an der Wand lks. v. Portal 14 S, an den Portalsäulen v. Nord  
- nach Süd: 2, 6 (Portal) 5, 1 S (teilw. zg.).  
- Maximilianstr. 33, Altes Rathaus, Sandsteinquaderbau, dreigeschossig mit  
- Walmdach, Portal dat. 1724. S lks. am Tpf. 2 (zg.), re. am Tpf. 5 (zg.). 
- Maximilianstr. 64, ev. Spitalkirche des Bürgerspitals, Saalbau mit reich  
- gegliederter süd-östl. Sandst.quader-Schaufront (1748-50). Ca. 13 S (10- 
- 30/90°/75; alle zg.) in der Wand zw. d. Portalen. 
- Maximilianstr. 74, Eckhaus, Sandsteinquaderbau mit Walmdach, 2. Hälfte 18. Jh.  
- 1 S lks. a.d.L. des Eingangs (35/90°/120). 
- Richard-Wagner-Str. 14, Gasthaus „Zum Oberen Tor“, Traufseitenhaus um 1700.  
- lks. an der Sandstein-Fassade mehrere zugeschmierte S (20/90°/100). 
- Neunundneunzig Gärten Nr. 1 Zwei nebeneinanderliegende Haustüren; je 1 S  
- links a.d.L. (linke Tür) bzw. links i.d.L. (rechte Tür) der Sandsteinrahmung.  
- (19.04.2009, zwei Fotos) 
- Sophienstr. 10, Wohnhaus, Giebelbau mit Schopfwalm (im Kern 17.Jh.). 1 S  
- (30/90°/60, zugeschm.) i.d.L. des Sandstein-Rundbogentors. 
- Spitalgasse, Haus hinter Maximilianstr. 71, 1 S (20/90°/100) in der  
- Sandsteinquaderwand re. nb. d. Rundbogentor. 
- Spitalgasse 6, unregelmäßiger Sandst.quader-Eckbau mit Halbwalmdach (im  
- Kern 17.Jh., derzeit „Cafe Fledermaus“). Ca. 4 S (zg.) in der Wand re. nb. d.  
- Eingang. 
- Von-Römer-Str. 26, Wohnhaus, zugeschm. S lks. a. und i. d. L. der Haustür (Foto  
- Bayr v. Römerstr., 11.08.2005) 
- Adolf-Wächter-Str. 17. Museum. An dem Sandstein-Wohn-Stall-Haus (bez. 1745):  
- S lks. in u. an der Laibung der Haustür, S lks. a.d.Laibung der Stalltür. 
- St.Georgen 50, ev. Kirche St.Sophien, Emporensaalbau über zentral- 
- kreuzförmigem Grundriss mit Südturm, Langhaus 1705-11. Kirche des Ordens  
- „De la sincerite” (Kanzelaltar). Keine S.  
- Eremitage (markgräfliches Lustschloss mit großer Parkanlage, 18. Jh.).  
- Ruinentheater (erb. 1743 von Saint Pierre), Kulissenarchitektur in Sandstein; S an der  
- südlichen, dem Zuschauer zugewandten Front, und an dem östl. und westl. Flügelbau,  
- nach Süden hin, am linken Bogen lks.i.d.L., am rechten Bogen re.a.d.L. (19.02.206,  
- Bilder BT-E-1-5) 
- Karl Dill nennt – nach Georg Steffel – in seinem Aufsatz „Das Rätsel der Schleifspuren“  
- folgende Fundorte (und Anzahl von Rillen) in Bayreuth: „an der Schlosskirche  
- vierundzwanzig, am Schlossturm sechs, am Gontardhaus (Schlossberglein 3) vier, am  
- Alten Schloss zweiundvierzig, am Alten Rathaus achtundzwanzig, am Historischen  
- Museum neun, an der Stadtkirche neunzig (davon 15 runde Vertiefungen), an der  
- Spitalkirche einundzwanzig, in der Kanzleistraße am Haus Nr. 9 fünfzehn, am Haus Nr.  
- 11 fünf und am Haus Nr. 13 sechs. Viele der aufgezählten Rillen sind jetzt nicht mehr  
- vorhanden bzw. nicht mehr zu sehen.“ 
- „Von Karl Dill nicht genannt wurden die Rillen am Palais d´Adhemar, Maximilianstraße  
- 10. Sie befinden sich auf einem Sandsteinquader links des Eingangs zum Harmoniehof.  
- Trotz der Übertünchung sind sie bei günstigem Lichteinfall deutlich zu erkennen.“ (Q:  
- Georg Steffel) 
- „... habe ich in Bayreuth-St.Georgen an dem Haus Nr. 40 eine einzelne Wetzrille  
- entdeckt. ... Die Rille, die sich in einer Höhe von etwas mehr als 1 m befindet, ist etwa  
- 14 cm lang, erreicht in der Mitte eine maximale Breite von ungefähr 2 cm und ist nur  
- etwa ½ cm tief. Sie befindet sich rechts am Sandsteinrahmen der Eingangstür ...“ (Q: G.  
- Steffel, Brief v. 11.05.2007; dazu Bild Bayreuth StG 40 GSt) 
- "Anwesen St. Georgen 8. Es handelt sich dabei um den Durchgang zu einer ehemaligen  
- markgräflichen Kaserne. Am Eingang von der Straßenseite her befinden sich auf der  
- Innenseite des rechten Torbogens, etwa in Augenhöhe, zwei ca. 15 cm lange, maximal  
- 5 cm breite und etwa bis 2 cm tiefe Wetzrillen, die von rechts oben schräg nach unten  
- links verlaufen. ... An der Innenseite des linken hinteren Torbogens sind, ebenfalls in  
- Augenhöhe, drei Wetzrillen vorhanden. ... Die ehemalige Kaserne wurde 1708 erbaut."  
- (Q: Georg Steffel, Mitteilung vom 06.10.2009, dazu zwei Fotos Bayreuth StG 8/1 GSt  
- und Bayreuth StG 8/2 GSt) 
- "Am Haus Brandenburger Straße 15, das im Jahre 1853 als  
- "Armenbeschäftigungsanstalt" errichtet wurde, befinden sich auf der linken Seite des  
- Innenhofeingangs, in ca. 0.60 m Höhe sechs schmale Rillen. Sie sind zwischen 5 und  
- 7,5 cm lang, knapp 5 mm breit und maximal 6 mm tief. ..." (Q: Georg Steffel,  
- Mitteilung vom 06.10.2009, dazu ein Foto Bayreuth Brdbgstr 15 GSt) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Bayreuth  
-L Beaufort (Burg in Luxemburg). „Wetzrillen am Burgtor.“ (Q: W. Eitelmann, S. 315, Abb. 2013,  
- 2014) 
-F Beauvais (Picardie). Kathedrale, 13. – 16. Jh., unvollendet, es stehen nur Chor und  
- Querhaus. „Saint Etienne, noordpoortal: diverse >graffiti< op deur en poortaal,  
- waaronder (verse ?) duivelskrassen“ (Q: J. Gautner, „Romanische Plastik“,  
- Wien: Schroll, 1948)  
-97595 Bechtheim (Rhld.-Pf., bei Worms). „S an der kath. Kirche“ (Q: C.J.H. Villinger bei R. Wilms) 
-66424 Beeden (Rhld.-Pf., südl. Ortsteil v. Homburg/Saar), „Jetzt hat Hans Cappel solche Wetzrillen an  
- einem Stein an der alten Kirchhofsmauer in Beeden entdeckt.“ (Q: Gerd Meiser,  
- Mitteilung v. W. Rauch, 18.07.2006). Foto dazu bei Hans Cappel, S. 41 
-91463 Beerbach (BY, Ofr., ca. 6 km nordwestl. Lauf). "Rillenstein am Turm der St. Egidienkirche."  
- (Q: K.-F. Haas). 
-15848 Beeskow (altsorb. Bezkov = Ort, an dem Holunder wächst; Brdbg., LKS Oder-Spree; an  
- der Spree, ca. 30 km westl. v. Eisenhüttenstadt). St. Marien-Kirche (14./15. Jh.),  
- vierschiffige Hallenkirche mit Umgangschor und einem siebenteiligen  
- polygonalen Chorschluss sowie zinnenbewehrtem Westturm, größte Kirche der  
- Backsteingotik in Brandenburg. Nach Zerstörung 1945 und notdürftiger  
- Sicherung in den Folgejahren Wiederaufbau seit 1990). Viele N und einige R am  
- Außenbau des Chors. Ein cluster von ca. 10 N am südöstl. Strebepfeiler des  
- Schiffs nach NW hin in ca. 1 m Höhe. (Bilder WR-Beeskow 1, 2; 30.05.2011) 
- s. http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Beeskow  
-99947 Behringen (ehem Großbehringen, Thür., zwischen Eisenach und Bad Langensalza). "Lange  
- Rillen auf einem Grabstein im Kirchhof." (Q: Kohlstock, 1932, bei K.-F. Haas) 
-90571 Behringersdorf (BY, Mfr., b. Nürnberg). „S am Tucherschloss“ (1720). (Q: K.-F. Haas) 
-37130 Beienrode (He, ca. 10 km südöstl. Göttingen). "Wetzrillen an der Kirche." (Q: Zobel, 1926, bei  
- K.-F. Haas) 
-96277 Beikheim (zwischen Marktgraiz und Mitwitz), Dorfmitte, Brunnen, runde Steinfassung,  
- Kuppelhaube über zwei Sandsteinsäulen. Bez. 1569. Schleifmale um unteren, 
- nach außen weisenden Ende der Abfasungen an der westlichen Säule. 
-74585 Beimbach (B-W, ca. 15 km NNW Crailsheim). Dorfkirche (Chorturmkirche). R auf 3 Eckquadern  
- des südöstl. Turmecks nach Osten hin (05.11.2004, Foto BMB1). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Beimbach  
-49191 Belm (Ns., ca. 5 km nordöstl. Osnabrück). „Bei den Restaurierungsarbeiten (sc. an der St.  
- Dionysiuskirche) im Jahre 1980 wurden die Wetzrillen am Portal der Südseite z.T.  
- wieder freigelegt ... Ebenfalls sind einige Näpfchen vorhanden ...“ 
- (Q: < www.kath-kirche-belm.de/stdiofuehrer/stdionysius.htm >. gefunden am  
- 11.07.2003) 
-I Benevent (Hauptstadt der gleichnamigen südital. Provinz). „reeks scherpe, vertikale krassen, op  
- vrijwel regelmatige afstand van elkaar“; „hoofdpoortaal, met rechts ervan de  
- krassen“ (Q: Th. F. Kelly [Hg.], „La Cathedrale de Benevent“ aus der Serie  
- „Estetiques et Rituels de Cathedrales d´Europe“, Amsterdam: Ludion, 1999, SS. 35  
- und 57) 
-54538 Bengel (Rhld.-Pf., an der Alf, einem linken Zualuf der Mosel), Karmelitenstr. 2, Karmelitenkloster  
- Springiersbach, 1102 als Augustiner-Chorherren-Stift gegründet. Im Torweg des  
- Klosterbaus „Am Weinberg“, nach innen gehend linkerhand, auf einem alten  
- Torbogen aus grauem und rotem Sandstein ca. 10 R (5 – 25/90°/180).  
- (Bild SPRGB; 03.09.2004)  
-64625 Bensheim (B-W, a. d. Bergstraße). „Wetzrillen an der Kirche“. (Q: Dr. G. Schweier, bei W.  
- Eitelmann, S. 322, Abb. 2137 und W. Eitelmann, S. 259, Abb. 715, 716) 
-53894 Berg (Rhld.-Pf., ca. 8 km nordwestl. Mechernich/Eifel). Kath. Pfarrkirche St. Peter. In die westl.  
- Friedhofsmauer aus Kalkstein sind 12 Sandstein-Gedenkkreuze oberflächenbündig  
- eingemauert; enige davon zeigen N (29.05.2006, Bilder Berg 1, 2)  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Berg  
-49625 Berge-Bippen (Ns., ca. 27 km ONO von Lingen). „Wetzrillen am Nordportal der Kirche in Bippen“  
- (erb. 800-900 als Wehrkirche). Q: http://www.berge-news.de  
-18528 Bergen auf Rügen (M-V). "Rillen und Näpfchen an ehem. Nonnen-Kloster-Kirche." (Q: versch.  
- Autoren 19. Jh. bei K.-F. Haas) 
-10178 Berlin (Stadt und Land Berlin). "An einzelnen Kirchen, z.B. an der Nicolaikirche und an der  
- Marienkirche in Berlin ... kommen nur Rundmarken vor." (Q: Krüger)<br> 
- N auf Sandstein- und Ziegelmauerwerk an "Marienkirche, Sockel; Marienkirchhof Nr.  
- 14; Nikolaikirche; Nikolaikirchhof Nr. 13; Klosterkirche". (Q: versch. Q. bei K.-F. Haas) 
-13597 Berlin-Spandau (Reformationsplatz 12, ev. Kirche St. Nikolai, got. dreischiffige Backstein- 
- Hallenkirche aus dem 14. Jh.; Turm mit barockem Helm.) Herr Dr. A. Zott berichtet von  
- WR + N neben einem Turmaufgang der Kirche (Fund vom 14.08.2011). Örtliche  
- Benennung der N als "Gebetsgrübchen". 
-CH Bern „An dem Berner Münster sah ich eine größere Zahl (sc. v. Rillen, d. Verf.) auf der  
- südlichen, gegen die Münstertergasse gerichteten Seite, und zwar, was besonders  
- interessant schien, in Sandsteinblöcken, welche ziemlich tief zum Boden  
- herabreichten.“ (Q: Virchow in Zeitschrift für Ethnologie und Urgeschichte, Berlin, Band  
- 11 (1879), S. 334.) 
- R. T. beschreibt Wetzrillen am Berner Münster (Mitteilung v. 14.03.2006, mit Fotos). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Bern  
-16321 Bernau (Brandenburg, ca. 15 km nordöstlich von Berlin). "N an der Pfarrkirche St. Maria  
- (Marienkirche)." (Q: K.-F. Haas) 
- Dazu Dr. A. Zott: "sehr viele WR und N rechts vom Südtor der Dorfkirche". (Fund und  
- Bild vom 29.06.2011) 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Bernau  
-27804 Berne (auf halbem Weg zwischen Bremen und Oldenburg). „An vielen Kirchen des  
- Oldenburger Landes finden sich auffällige senkrechte Rillen. So finden sich diese  
- Rillen z.B. an den Eingängen der Kirche von Schortens bei Jever und der  
- Alexanderkirche in Wildeshausen und in der St. Ägidius Kirche zu Berne.  
- (...Nordportal,... Wesersandstein.)“ Die „Rillen“ entsprechen – ausweislich der  
- beigefügten Fotos – dem, was ich als „Ritzen“ bezeichne. 
- Q: www.neundorfer-ulf.de/kirche-berne/wetzrillen.htm (17.01.2005 ; 2 Fotos) 
-89182 Bernstadt (B-W, ca. 10 km nordöstl. Ulm/Donau). "N an Kirche" (Q: Oelenheinz, 1901 bei K.-F.  
- Haas) 
-66802 Berus (SL, ca. 25 km westl. Saarbrücken). „Die heutige Pfarrkirche ist ein Neubau aus der  
- Zeit um 1750 .. Hinter dem dreiseitigen Chor dieser Kirche findet sich noch der alte  
- spätgotische Rechteckchor des Vorgängerbaus. ... der östl. (sc. Strebepfeiler) ist mit  
- mehr den 50 alten Wetzrillen bedeckt. ... Am Sockel des neueren Baus finden sich  
- einige kleinere Rillen, zum Teil mit Mörtel verfüllt.“ 
- „Am Portal der Vorburg des ehemaligen Schlosses ... (gegen 1590) ... am dritten  
- Quader des Torbogens links und nahe der doppelmäuligen Schießscharte zeigen  
- sich neun senkrechte Rillen. Andere befinden sich innerhalb des Bogens.“ 
- (Q: K. Rug, mit jeweils einem Foto) 
- „ ... in Berus ... an der St. Martinskirche (auf der Talseite an einem Stützpfeiler gut  
- ausgeprägt und zahlreich); dort auch am Portal der Vorburg des ehemaligen Schlosses  
- nahe bei der Kirche.“ (Q: Hans Cappel, S. 42) 
- Bilder zum Rathaus und zu St. Martin bei : www.saarchaeologie.de/galerie/wetzrillen.htm  
- (Wetzrillen) "am Portal der Vorburg des ehemaligen Schlosses, heute Gemeindehaus  
- und an einem südlichen Strebepfeiler der Sakristei der Pfarrkirche." (Q: W. Weiter) 
-91282 Betzenstein (BY, Ofr., Fränk. Schweiz, ca. 12 km südwestl. Pegnitz. „Kleinste Stadt Frankens“).  
- „Wetzrillen am Stadttor“ (Q: R. Lenker) 
- Eigene Feststellung (15.05.2005): Schlossstr. 13, großes Hoftor des Stadtschlosses:  
- 1 S lks. I. d. L.; „Hinteres Tor“, stadtseitiger Torbogen: 4 S lks. I. d. L. (2 Fotos) 
-F Betzenstein/Elsaß. „Wetzrillen links innen am Stadttor von Betzenstein/Elsaß“ (Q: W. Eitelmann, S.  
- 64, Nr. 32, 33) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Betzenstein  
-PL Beuthen/Bytom (ehem. Oberschlesien, ca. 85 km nordwestl. Krakau). „Die Leibungen des  
- Turmeingangs der kath. Pfarrkirche ... weisen über 100 solche Näpfchen von der Größe  
- einer Mark bis zu der eines Fünfmarkstückes auf ... alle niedriger als etwa 1m!“  
- (Q: Hellmich, mit Foto; auch Bülow und Dehio, 1906, bei K.-F. Haas) 
-06794 Beyersdorf (S-A, ca. 20 km nordöstl. Halle/Saale). „Wetzrillen an der Friedhofskirche“. (Q: W.  
- Eitelmann, S. 259, Abb. 723 – 725) 
-55765 Birkenfeld (Rhld.-Pf., ca. 15 km südwestl Idar-Oberstein im Saar-Nahe-Bergland). „Wetzrillen- 
- Vorkommen im kirchlichen Bering.“ (Q: K. Rug) 
- Bei W. Eitelmann Bilder S. 259, Nr. 726 - 728 
-38889 Blankenburg (SA, ca. 15. km. westl. Quedlinburg). Rathaus, 1233 errichtet, 1584 im Stil der  
- Renaissance erneuert). An der Rückseite des Gebäudes gelegenes spitzbogiges  
- Portal, Zugang zum Ratssaal, der Hanglage wegen ins 1. OG führend: S und N  
- rechts an und in der Laibung, links in der Laibung (teilweise ausgebessert).  
- (Bild BLB 1, 2; 27.04.2004) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Blankenburg  
-74572 Blaufelden (B-W, an der B 290, ca. 15 km nördl. Crailsheim). Ev. Pfarrkirche St. Ulrich: Links an  
- und in der Sandstein-Laibung des Südportals R und S, rechte Laibung stark  
- ausgebessert. (26.04.2002) (Foto BLFD1, 04.11.2004). 5 S auch an einem  
- Eckquader des südwestl. Kirchenecks nach S hin (10-15/90°/130).  
- (04.11.2004). 
-96954 Blexen (Ns., ca. 5 km nordöstl. Nordenham, an der Weser). "Wetzrillen an der Kirche."  
- (Q. Siebs, 1917, bei K.-F. Haas) 
-66440 Blickweiler (OT von Blieskastel). „“... ähnliche Beobachtung (sc. abgeschliffener Steine) in  
- Blickweiler an der Nordseite des Kirchturms an mehreren Sandsteinquadern.“  
- (Q: Hans Cappel, S. 42)  
-F Bliesguersviller (im unteren Bliestal, gleich jenseits der deutsch-französischen Grenze). "Im  
- Dorf Bliesguersviller an der Kirche St. Quirin ... sind schöne Rillen zu sehen." 
- (Q: Hans Cappel, S. 42) 
-66440 Blieskastel (SL, auf halbem Weg zwischen Saarbrücken und Zweibrücken). „Bei Bl.  
- steht ein 7,5 m hoher Menhir, der Gollenstein. Auch an diesem Stein finden  
- sich langgezogene Rillen.“ (Q: Niessner) 
- Bei Hans Cappel, S. 42: "Ein reichlich abgeflachter [abgeschliffener] Stein im  
- Mauerwerk an der Schlosskirche in Blieskastel - etwas abseits rechts neben dem  
- Portal - sollte nicht unbeachtet bleiben, weil ähnliche Ausprägungen auch an  
- anderen Kirchen vorhanden sind; ..." 
-66271 Bliesransbach (im Bliestal, ca. 15 km südwestl. von Saarbrücken). Schabespuren "in  
- Bliesransbach an der Wintringer Kapelle (wenige auffällige Kratzspuren)." (Q:  
- Hans Cappel, S. 42) 
-66440 Böckweiler (SL; ca. 7 km südwestl. Zweibrücken). „Wetzrillen im kirchlichen  
- Bering“ (Q: K. Rug) 
- „Kirche, W am Strebepfeiler“ (Q: W. Rauch)  
- "Deckstein mit Sägerillen auf der Kirchhofmauer" (sc. der Kirchhofmauer; d.  
- Verf.); (Q: Hans Cappel, S. 40; dazu Foto S. 41, Abb. 1); 
- (ebenfalls bei Hans Cappel, S. 48, Abb. 9, Bildautor Günter Schweier, 
- Friedelsheim, 18.01.1998. Bildunterschrift: „Schön ausgeprägte Rillen zwischen  
- den beiden Konchen (sc. der Kirche) zur Hochwaldstraße hin. Aufnahme der  
- noch damals steinsichtig belassenen Ecklisene.“) 
- Bilder dazu auch bei:  
- http://www.saarchaeologie.de/galerie/wetzrillen.htm#boeckweiler  
-53111 Bonn (NRW, am Rhein). „Wetzrillen am Münster.“ (Q: W. Eitelmann, S. 259, Abb. 729 –  
- 731) 
- Wetzrillen an der „Münsterkirche, rechts neben dem Kryptafenster an der  
- Ostseite des nördlichen der beiden die Apsis flankierenden Türme. Marktsäule  
- (heute vor dem Nordportal des Münsters).“ (Q: W. Weiter) 
-74357 Bönnigheim (B-W, ca. 15 km südwestl. Heilbronn). „Rillen am Chor der Cyriacuskirche“  
- (Q: Oelenheinz, Mitteilung an Schulz [s.d.], 1901) 
- „Wetzrillen an der Zyriakuskirche.“ (Q: W. Eitelmann S. 259, Abb. 732 – 734) 
- „Wetzrillen am Stadttorturm.“ (Q: W. Eitelmann, S. 310, Abb. 1930 – 1932) 
-73441 Bopfingen (B-W, Ostalbkreis). Stadtkirche (1472), ev., „S und Näpfchen im Sandstein“  
- (Q: http://www.bopfingen.de). 
- „Rillen an St. Blasii“. (Q: Oelenheinz, Mitteilung an Schulz[s.d.], 1901) 
-14641 Börnicke (Brdbg., Lks Havelland, an der B273, an der Deutschen Alleenstraße, halbwegs zwischen  
- Kremman und Nauen, ca 20 km südwestl. v. Oranienburg; Name = {Ort am}  
- Brünnlein). Dorfkirche, spätgot. Backsteinbau mit Blendgiebel, Turm aus dem 18. Jh.  
- "Sehr viele WR und N an der Südseite." (Q: Dr. A. Zott, Fund v. 14.06.2011, mit 24  
- Fotos) 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/B%C3%B6rnicke  
-F Börsch/Boersch (Unterelsaß, südwestlich von Rosheim). "Wetzrillen am Oberen Tor, am Aephter  
- Tor, am Unteren Tor." (Q: Fehn, 1909, bei K.-F. Haas) 
-27246 Borstel (Niedersachsen, an der B 214 zwischen Sulingen und Nienburg). St. Nikolai-Kirche.  
- „Schleifrillen in den Steinen der Nordost- und Südwestecke des Baues. Alte  
- Überlieferungen besagen, dass bereits im 12. Jh. Steinstaub mit Wasser vermischt  
- als Heilmittel diente.“ (Q: Heimatverein Borstel e.V. im Internet) 
-30659 Bothfeld (Ns., Stadtteil von Hannover). "Wetzrillen an der ehem. kath. Pfarrkirche St. Nikolai."  
- (Q: Liessem, 1978, Wehrhan, 1911, 1912, bei K.-F. Haas) 
-16727 Bötzow (Brdbg., Lks. Oberhavel, ca. 12 km südwestl. v. Oranienburg). Nikolaikirche, spätgot.  
- Feldsteinbau (15. Jh.), hatte Bedeutung durch ihre Lage an dem einst vielbegangenen  
- Pilgerweg nach Wilsnack und weiter nach Santiago de Compostela. "WR und N auf  
- Ziegel in Türnähe." (Q: Dr. A. Zott, Fund v. 11.06.2011, mit drei Bildern) 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/B%C3%B6tzow  
-F Bouxwiller (Elsaß, Dept. Bas Rhin, ca. 20 km westl. von Haguenau; dt. Buchsweiler). „Ev.  
- Pfarrkirche, S. an einem Eckstein.“ (Q: W. Rauch) 
- „Wetzrillen an der Kirche.“ (Q: W. Eitelmann, S. 260, Abb. 735 – 737) 
- „Wetzrillen an einem Eckstein der evang. Pfarrkirche.“ (Q: O. Schäfer b. R. Wilms) 
-F Bouzonville (dt. Busendorf, lothring. Busendorff). Marktort im Dept. Moselle, Region Lorraine. Ein  
- Foto von Dr. G. Schweier bei W. Eitelmann (Abb. 2139, S. 322) zeigt S  
- unterschiedlicher Länge und Tiefe auf einem Steinquader. Leider ohne nähere Angaben  
- zur Fundstelle. 
- Wetzrillen "links und rechts vom Haupteingang der ehemaligen Abteikirche." (Q: W.  
- Weiter) 
-74336 Brackenheim (B-W, ca. 10 km WSW von Heilbronn; Geburtstadt v. Theodor Heuß). Stadtkirche St.  
- Jakob, mehrere zugeschmierte S beiderseits des spitzbogogen Portals an der  
- Südseite (2 Fotos; 18.08.2008). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Brackenheim  
-14770 Brandenburg an der Havel (Brandenburg, ca. 60 km südwestl. von Berlin). "Gotthardskirche, Portal  
- (Sandsteine eingesetzt)" (Q: Wankel, 1894, Schwartz, 1879 bei K.-F. Haas) 
-56338 Braubach (Rhld.-Pf., am Rhein, ca. 12 km südl. Koblenz). „... an der Marksburg ... Dort ist am  
- Fuchstor, das im 15. Jh. erneuert wurde, ein Sandstein mit einer langen Rille in zweiter  
- Verwendung eingesetzt ...“ (Q: Niessner) 
-38100 Braunschweig (Ns.) Dom St.Blasii, ab 1173, „S am Nordportal“ (Q: Kiesow, S. 87) „Am ... Sankt-  
- Blasius-Dom ..... befinden sich an der Nordosttür 28 Rillen.“ (Q: J.Jünemann) 
- „Im nördlichen Querhausarm befindet sich das legendäre Löwenportal. Legendär  
- deshalb, weil die tiefen Kratzspuren in seinem Gewände stets zu Sagen Anlass  
- boten. ... Es ist jedoch am wahrscheilichsten, dass hier wie so oft der  
- mittelalterliche Brauch des Sandauskratzens für Heilzwecke geübt wurde.“ (Q:  
- „Der Braunschweiger Dom“, Kirchenführer des ev.-luth. Dompfarramtes  
- Braunschweig, erschienen bei Kunstverlag PEDA, Passau) 
- „Wetzrillen am Dom St. Blasius, an der Brüdernkirche und an der Hofburg  
- Dankwarderode“. (Q: versch. Autoren d. 18./19. Jh. bei K.-F. Haas)  
- Von Frau Dr. Christahl-Günther stammen die Fotos Braunschweig 1 - 3 (Sommer 2008;  
- sie zeigen das Löwenportal an der Nordostseite und zweimal einen Ausschnitt davon;  
- auffällig, dass sich Rillen überwiegend auf dem dunklen Sand-, weniger auf dem hellen  
- Kalkstein finden.) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Braunschweig  
-06796 Brehna (ca. 20 km nördöstl. Halle/Saale). „Wetzrillen an der Stadtkirche.“ (Q: W. Eitelmann, S.  
- 260, Abb. 741 – 743)  
-79206 Breisach am Rhein. „Wetzrillen und Näpfchen am Weißen Turm.“ (Q: W. Eitelmann, S. 314, Abb.  
- 1990 – 1992) 
-66440 Breitfurt (Saarland, ca. 5 km südl. von Blieskastel an der Blies). "WR an der Rückseite der Kirche."  
- (Q: www.saarpfalz.de) 
- "In Breitfurt befinden sich die Rillen an der hinteren Ecke des Langhauses gegen den  
- "Wiesenweg" an drei übereinander liegenden Quadersteinen: fünf Rillen über dem  
- schmalen Sockel am unteren Stein." (Q: Hans Cappel, S. 44) 
- Von Herrn Thomas Mersch (TM, 29.06.2011) stammt die Mitteilung: "an unserer  
- Dorfkirche in Breitfurt (zu 66440 Blieskastel gehörend) sind welche (sc. Rillen) in  
- Grasnarbenhöhe zu finden, aber nur an einem Stein." Dazu folgende drei Bilder: 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Breitfurt  
-33142 Brenken (NRW, Kreis Paderborn, nördl. OT von Büren, am Flüsschen Alme gelegen). 
- Herr Michael Koch machte folgende bebilderte Mitteilung (mail vom 25.06.2011): 
- "Anbei ein weiteres Highlight: S an und in Pfarrkirche St. Kilian in Büren-Brenken, Kreis  
- Paderborn, ehem. Kreis Büren. Daten: Kirche weitestgehend romanisch, ab dem 12. bis  
- zum 13. Jahrhundert. Kirchengründung unbekannt, wohl ursprünglich Eigenkirche der  
- Herren von und zu Brenken. Die Behauptung, dass die Gründung karolingisch oder  
- durch Karl selbst initiiert sei, dass der Turm zunächst als Wehrturm aufgeführt und damit  
- älter als Kirche sei (vgl. Wiki), ist nicht zu beweisen. Der Turm entspricht in Ausführung  
- und Material der Kirche, vom Typus her vergleichbar mit vielen anderen stattlichen  
- Kirchtürmen des 12. Jahrhunderts in der Gegegend. Die angesprochene Behauptung,  
- Kirche oder Pfarre hätten karolingische Wurzeln ist eine häufige Behauptung vor allem  
- von Heimatforschern der jeweiligen Ortschaften. Auch das Kilianspatrozinium ist nicht  
- beweisbar. 
- Beschreibung: Die Anlage der Kirche mit Westturm, Pfeilerbasilka, Querschiff mit  
- Nebenapsiden, dazu Chorquadrat mit Hauptapsis zeugen von Bauformen frühestens  
- von nach 1100 - bis zur Spätromanik. 
- Der Turm hat im Untergeschoss Arkaden, in der Kirche findet sich ein hervorragender  
- Taufstein aus der Zeit um 1170. Die Basilika wurde zunächst auf eine flache Holzdecke  
- hin konzipiert, nach Fertigstellung der Obergadenwände entschloss man sich aber zu  
- einer Einwölbung, daher wurden jweils ein Fenster im Orbergaden zugemauert und mit  
- Vorlagen zugestellt. 
- Fotos zeigen auffallend viele S rund an den Wänden der Kirche. Besonders ausgiebig  
- wurde im Turmuntergeschoss "gewetzt": Eine Arkadensäule ist praktisch entstellt (Bilder  
- 2, 3, 6). 
- Wichtig und interessant: St. Kilian weist die zweitmeisten S der mir bekannten rom.  
- Kirchen in Westfalen auf und steht nur weniger Kilometer nordöstlich der Pfarrkirche von  
- Büren, die ebenfalls (zumindest außen) stark durch S. entstellt wurde.  
- Info zu Basisdaten: Dehio. Westfalen. A.a.o. 1969. 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Brenken  
-PL Breslau/Wroclaw (ehem. Hauptstadt der preuß. Provinz Schlesien, gelegen an der Mündung der  
- Ohle beiderseits der Oder). "Wetzrillen an einem Bildstock, der sog. Dompnig-Säule."  
- (Q: Hellmich, 1918, bei K.-F. Haas) 
-75015 Bretten (BW, ca. 20 km östl. Karlsruhe). „Wetzrillen an der Stadtkirche.“ (Q: W. Eitelmann, S.  
- 260, Abb. 745 – 748) 
-63679 Breungeshain (ca. 5 km östl. von Schotten/HE im Naturpark Hoher Vogelsberg). „... ist in der  
- Kirche hinter dem Altar der sog. Taufstein zu sehen. ... Der Stein weist an den  
- Seitenflächen schalen-ähnliche Vertiefungen auf, die der Volksmund Elfenmühlen  
- nennt.“ Q: Heinz P. Probst 
-15757 Briesen (Brandenburg, ca. 60 km nordwestl. Cottbus, westl. vor dem Spreewald). "Näpfchen an  
- der Dorfkirche." (Q: Bülow, 1878, bei K.-F. Haas) 
-59929 Brilon (NW). „Kirche St. Petrus und Andreas (kath.) 1276. WR beiderseits des Nordportals,  
- an der Südwand des Turmes und beiderseits des Westportals.“ (Q und Foto: HS) 
- „Viele Wetzrillen an der Propsteikirche“. (Q: W. Eitelmann, S. 260/261, Abb. 749 –  
- 760) 
- Dazu Bild: Wetzrillen in der Propsteikirche St. Petrus und Andreas.jpg 
- "A room in the church tower. Column with traces of grinding ("Wetzrille")". 
- (Q:  
- http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Wetzrillen_in_Propsteikirche_St._Petrus_und_Andreas.jpg ) 
- Bilder von Michael Koch :  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Brilon  
-PL - Bromberg/Bydgoszcz (Polen, Hauptstadt der Woiwodschaft Kujawien-Pommern, an der Weichsel  
- ca. 100 km nordöstl. von Posen/Poznan) "Näpfchen an der kath. Pfarrkirche, Ostseite".  
- (Q: Hockenbeck, 1885, bei K.-F. Haas) 
-CZ - Broumov/Braunau (ehem. Reichsgau Sudetenland). Friedhofaskirche Zu Unserer Lieben Frau: "Noch  
- heute kann der Besucher am linken Türpfosten des Seiteneingangs die Spur des  
- Schwedenhiebes sehen." 
- (Q: http://www.braunau-sudetenland.de/braunau/sagen/schweden.htm ) 
-38226 Bruchmachtersen (Ns., b. Salzgitter). Histor. ev.-luth. Kirche. „Schleifrillen auf einem 
- Sandsteinquader an dem ehem. Eingang zur Kirche“  
- (Q: www.kirche-salder.de/Bruchmachtersen.htm ; mit Bild) 
-91052 Bruck (BY, Mfr., südwestl. am Stadtrand von Erlangen). Haus "Hauptstr. 56, je eine Wetzrille rechts  
- und links am Türpfosten". (Q: Seidl, 1956, bei K.-F. Haas) 
-37581 Brunshausen (Ns, am nordwestl. Stadtrand von Bad Gandersheim). "Wetzrillen an Kirche, 1926  
- Scheune". (Q: Zobel, 1926, bei K.-F. Haas) 
-95336 Buchau (BY, Ofr., LKr. Kulmbach). Dorfkirche St. Michael, ev, erster Bau 1139 von Bischof Otto  
- von Bamberg mit Tauf- und Begräbnisrecht begabt. Neubau in spätgot. Zeit, Turm  
- 1653 umgebaut. 1721 Barockisierung des Langhauses. Keine S. 
- Anwesen Gastwirtschaft Vogel. An dem der Wirtschaft nächstgelegenen  
- Sandsteinpfeiler der südwestl. Einfahrt (bez. 30) insges. 28 S nach Süden, Osten und Norden hin. (Foto Buchau 1) 
- „Marter im Pfarrhof, WR an deren Kopf.“ (Q: R. Lenker) (Foto Buchau 2 ; 04.01)  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Buchau  
-74722 Buchen im Odenwald (B-W, Neckar-Odenwald-Kreis, ca. 27 km SSO von Miltenberg am Main).  
- "Näpfchen am Beguinenklösterle". (Q: K.-F. Haas) 
- "Das 1489 erbaute Beguinenklösterle in Buchen besaß einst zwei Gesimssteine, die dicht  
- mit Näpfchen bedeckt waren. Nach einer Renovierung vor wenigen Jahren blieb nur der  
- an der westlichen Schmalseite erhalten." (Q: G. Güterbock, 1956, mit Foto) 
-91052 Büchenbach (BY, Ofr., ca. 3 km westl. Erlangen). "Kirchenburg, Umfassungsmauer innen,  
- Wetzrillen." (Q: Seidl, 1996, bei K.-F. Haas) 
-14547 Buchholz (S-A, an der B 2, ca. 40 km NNO von Wittenberg). „Rillen an einer kursächsischen  
- Postsäule in Buchholz bei Treuenbrietzen aus der Zeit um 1725 ...“ (Q: Franz  
- Hoffmann, veröffentl. 1983) 
-90574 Buchschwabach (BY, Mfr., ca. 15 km. südwestl. v. Nürnberg, südl. Roßtal). "Wetzrillen an der  
- evang. Kirche St. Maria-Magdalena, Turm. Ostseite." (Q: K.-F. Haas) 
-F Buchsweiler (Bouxwiller, Unterelsaß, ca. 20 km westl. Haguenau). „Wetzrillen an einem  
- Eckstein der evang. Pfarrkirche.“ (Q: O. Schäfer b. R. Wilms) 
-49740 Bückelte (Ns., ca. 6 km westl. von Haselünne). "S im Gewände eines Portals derSt. Antonius- 
- Kapelle." (Q: Jean Penders,  
- http://www.documentatie.org/uds4/zoekpagina3t.asp?search=Duivelskrassen ,  
- Bild 12) 
-63654 Büdingen (He, ca. 50 km nordöstl. Frankfurt/M). „Wetzrillen an der Stadtkirche von Büdingen“ 
- (Q: www.evangelisches-gundernhausen.de/geschichte/merkwürdig.htm) 
- „An den Außenpfeilern des Chors (sc. der Marienkirche, d. Verf.) Wetzrillen“ 
- (Q : www.buedingen-Touristik.de/altstadt ) 
- „viele Wetzrillen am Pfeilersockel ... und im Bereich der Sockelmauer“ (sc. der  
- Marienkirche zu Büdingen). (Q: W. Rauch, mit Fotos; auffallend: sämtliche S  
- überschneiden die Fuge!) 
- "An der Südseite des Chores (sc. der Marienkirche) fallen eine Vielzahl von  
- Schabemarken an den äußeren Strebepfeilern ins Auge. Unterhalb der Rillen finden sich  
- näpfchenartige Vertiefungen."  
- (Q: http://lexikon.freenet.de/Marienkirche_%28B%C3%BCdingen%29 ) 
-97258 Bullenheim (BY, Mfr., ca. 12 km südöstl. Ochsenfurt). „N an der Kapellenruine am Kapellberg.“ 
- (Q: H. Seidl) 
-PL Bunzlau/Boleslawiec (Polen, ehem. Schlesien, östl. von Görlitz, an der Bober). "Über 100  
- Wetzrillen und Näpfchen an der kath. Stadtpfarrkirche; Wetzrillen an der Stadtmauer."  
- (Q: K.-F. Haas) 
-33142 Büren (NRW, ca. 25 km südwestl. Paderborn). „Sehr viele Wetzrillen an St. Nikolaus.“  
- (Q: W. Eitelmann, S. 261, Abb. 761 – 768) 
- Die St. Nikolaus-Kirche ist eine dreischiffige roman. Kreuz-Basilika aus der Mitte des 12.  
- Jh. (PS) 
- Zu Büren Bilder von Michael Koch: 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/B%C3%BCren  
-39288 Burg (S-A, Lks. Jerichower Land, ca. 20 km nordöstl. V. Magdeburg). Berliner Torturm der  
- ehemaligen Stadtbefestigung, erste Hälfte 14. Jh., dreigeschossig, Feldstein- und  
- Backsteinmauerwerk. "Das Vorhandensein von kirchentypischen "Näpfchen" am  
- westlichen Eingangsbereich ... zeigen Gemeinsamkeiten ... zur Architektur ... der  
- Oberkirche." 
- (Q: < http://www.pakendorf-burg.de/turm_berlin.htm >) 
-74582 Burg Amlishagen (B-W, ca. 30 km nord-östl. Schwäbisch Hall, bei Gerabronn). „Viele  
- Wetzscharten am Torbau“ (sc. der Burg).  
- (Q: < community.webshots.com/slideshow >; Eitelmann, S. 261, Abb. 761 – 768) 
-23769 Burg auf Fehmarn (S-H). St. Nikolaus. „5 Schälchen nach N, 6 nach S; 1 Scharte nach N.“  
- (Q: W. Urban) Die St. Nikolaus-Kirche ist eine dreischiffige roman. Basilika aus  
- dem 13. Jh. (PS) 
-66996 Burg Blumenstein s. 66996 Schönau/Pfalz 
-03096 Burg im Spreewald (Brandenburg, ca. 15 km WNW von Cottbus). "Näpfchen an der Wendischen  
- Kirche." (Q: Virchow/Jentsch, 1879, bei K.-F. Haas) 
-96110 Burgellern (BY, Ofr., ca. 1 km nördl. Scheßlitz). Kath. Filialkirche St. Maria-Magdalena und  
- Katharina, barocker, genordeter Sandsteinbau (einschiffiger Saalbau mit Dachreiter,  
- 1716). Viele R und N an der nach Süden (!) weisenden Portal-Schmalseite in  
- der Wand lks. (westl.) des Portals. Viele R an der nordwestl. Schmalseite des Hauses  
- (Foto Burgellern; 06.07.2003) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Burgellern  
-06463 Burg Falkenstein (SA, bei Meisdorf, ca. 20 km südöstl. Quedlinburg). Auf einem Feslssporn  
- über dem Selketal gelegene Höhenburg der Edelherren von Konradsberg.  
- Bauhistorischer Idealtyp einer Ritterburg. Am 2. Burgtor 3 – 4 R lks. i. d. L.  
- (28.04.2004) 
- Hierzu auch Bildbericht von R. T. (v. 01.05.2007): 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Burg_Falkenstein  
-96224 Burgkunstadt (BY, Ofr.) Marktplatz 14, St.Heinrich und Kunigunde, r.k. Stadtpfarrkirche v. 1783,  
- Sandsteinquaderbau mit westl. Einturmfassade. Keine S. 
- Marktplatz 13, Ehemaliges Amtmannhaus, Walmdachbau von 1720,  
- Portalumrahmung mit Relief der Marienkrönung über Wappen der Burkhart, 2 S  
- re. i.Tpf.; lks ?  
-91560 Bürglein (BY, bei Heilsbronn/Mfr.). Ev. Pfarrkirche St. Johannes Bapt. (Saalbau im  
- Markgrafenstil, bez. 1725; Turm 13./14.Jh. mit Fachwerkobergeschoß des  
- 18.Jh.) Südportal, lks. a.d.L. 5 S (20/90°/80). (05.10.1999) 
-66871 Burg Lichtenberg s. 66871 Thallichtenberg 
-64407 Burg Rodenstein s. 64407 Fränkisch-Crumbach 
-31840 Burg Schaumburg (Ns., Wesertal, ca. 12 km OSO von Rinteln, bei Hessisch Oldendorf auf dem  
- Nesselberg). „Wetzrillen am äußeren Burgtor (12. Jh.).“ (Q: Lülves, 1912, Wehrhahm,  
- 1911 (Foto), alle bei K.-F. Haas) 
-34286 Burg Spangenberg s. Spangenberg 
-90559 Burgthann (BY, ca. 20 km südöstl. Nürnberg). „Wetzrillen an der Burg“. (Q: W. Eitelmann, S. 315,  
- Abb. 2021 – 2024) 
- "Wetzrillen am Feuerhaus (19. Jh.?), westliche Mauer". (Q: Stremel, 1930, bei K.-F.  
- Haas) 
-09629 Burkersdorf (Sa, ca. 12 km südöstl. von Freiberg a. d. Freiberger Mulde). "Wetzrillen an der Kirche,  
- westl. Tür." (Q: Steche, 1883, bei K.-F. Haas) 
-95488 Busbach (BY, Ofr., zwischen Bayreuth und Hollfeld). Ev. Dorfkirche St. Peter und Paul (1737  
- renoviert, Schiff barock, Turm ma.) Südportal, je 1 schmale, nur ca 10 cm lange S lks.  
-a. und i. G. (Fotos Busbach 1, Busbach 2; 31.07.2009) 
- Von Sandsteinpfeilern flankierter südlicher Eingang zum Kirchhof: linker Pfeiler, je 1 S  
- nach außen und zum Durchgang hin. (Foto Busbach 3; 31.07.2009)  
- Haus Nr. 31, ev. Gemeindehaus (etwa v. 1850), 3 kurze und schmale R lks. neben  
- der Tür (Foto Busbach 4). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Busbach  
-96155 Buttenheim (BY, Ofr., zwischen Bamberg und Forchheim). Kath. Pfarrkirche St. Bartholomäus.  
- S und R an der O-Seite des ehem. Chorturms (aus dem 14./15.Jh.), R an der Südseite  
- des Turms (beiderseits des gusseisernen Kruzufixes und an der O-Seite der nördl. an  
- den Turm angebauten Sakristei. (Das Schiff der ursprünglichen Kirche wurde 1755  
- abgerissen und an Turm und Sakristei ein – nunmehr genordetes und größeres –  
- barockes Schiff angelehnt. (16.01.2000) 
-99628 Buttstädt (TH, ca. 18 km NNO von Weimar). Dorfkirche in Kalkstein. Zwischen Treppenturm  
- und Strebepfeiler an der Südseite findet sich eine schräge Fundamentstütze aus  
- Sandstein, die viele S nach Süden und nach Westen hin aufweist (Foto BUT1;  
- 16.06.2003) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Buttst%C3%A4dt  
-PL Bydgoszcz s. Bromberg 
-90556 Cadolzburg (BY, Mfr., Burg und Markt westl. Fürth; früheste Schreibweise Kadoldesburc). Tor zum  
- Innenhof der Hauptburg (Burghof 4, 13.-15.Jh., Neugestaltung 16.Jh.), innen  
- a.d.L.re. 5S (15/90°/100), i.d.L.re. 4R (2x10 u. 2x35/90°/150). Außen lks. S u. R  
- a.d.L., re. R.a.d.L. (04.10.1999) 
- Marktplatz 17, giebelständiges Sandsteinquaderhaus; 2 S (zugeschm.) lks. in der  
- Wand, S re und lks der Tür. (12.04.2003) 
-F Cahors (Südwest-Frankreich, Dep. Lot). “Wetzrillen und Näpfchen an St. Etienne”. (Q: W.  
- Eitelmann, S. 261, Abb. 769 – 771) 
-03205 Calau/Kalawa (Brdbg., ca. 20 km SSO v. Lübben u. dem Spreewald, im Winkel A 13 - A 15).  
- Herr Klaus Drechsler beschreibt einen Befund (Juli 2011) an der evang. Stadtkirche,  
- einem spätgot. Backsteinbau aus dem 13./14. Jh., Turm 15. Jh.: "Südseite, rechts vom  
- Eingang: 1, Strebepfeiler 6 N, 2. Strebepfeiler 2 N; am Westeingang rechts 4 N, an der  
- Turmseite links 5 N, Größe zw. Daumenkuppe und darüber." 
-39240 Calbe (S-A, a. d. Saale, ca. 30 km südöstl. Magdeburg). “Schabungsfunde an  
- St. Stephan; 1998, Mitteilung und Bilder von Herrn Beranek.” Q: W. Urban,  
- Mitteilung vom 24.05.2003. (St. Stephan ist eine spätgot. Hallenkirche des 15. Jh. 
- mit Backstein-Vorhalle und zwei niedrigen Türmen. d. Verf.) 
-PL Cammin/Kamien Pomorski (Polen, nordöstl. von Stettin). „N an der Domkirche“ (einem  
- Backsteinbau, d. Verf.) (Q: Bülow, 1878, bei K.-F. Haas) 
-ES Campos del Puerto (Mallorca). „Pfarrkirche S. Julian. Ca. 15 WR am Glockenturm (1597)  
- beiderseits der Befestigung eines Zauns“. (Q: U. Mey bei HS, April 2000, 2 Fotos).  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Campos_del_Puerto  
-93413 Cham (BY, Oberpfalz, am Regen). „Eingefügter Wetzrillenstein am Stadttorturm“. (Q: W.  
- Eitelmann, S. 310, Abb. 1933, 1934)  
- Christenberg, der s. 35117 Münchhausen 
-CZ Chrudim (mittelalterl. Stadt in Ostböhmen, ehem. Wallfahrtsort). „Solta führt in seinem kurzen  
- Artikel die Abbildung der Rillen an der Mariä-Himmelfahrts-Kirche in Chrudim an, ...“  
- (Q: J. Liszka; die zitierte Abb. zeigt Rillen und Näpfchen auf einem Quader der  
- Kirchenwand. Einige der N sind eher oval oder birnenförmig.) 
-23743 Cismar (b. Grömitz, Ost-Holstein). In Teilen erhaltenes Benediktinerkloster aus dem 13. Jh.  
- (Backstein-Gotik). An einem nach ONO gerichteten Strebepfeiler des Chores auf  
- einem Backstein drei exakt kreisrund und glatt in Gestalt einer Kugelkalotte  
- ausgedrehte Näpfchen von etwa 2 cm Durchmesser. Dem Anschein nach noch  
- nicht alt. (03.09.2002) 
-38678 Clausthal-Zellerfeld s. Zellerfeld, Clausthal 
-96450 Coburg (BY, Ofr.) Kirchhof 1, ev. Stadtpfarrkirche St. Moritz (Chor 14.Jh., Langhaus 16.Jh.,  
- Westbau 15.Jh.) S aufgrund archäologischen Befundes und Baugeschichte zw.  
- 13. und 15. Jh. entstanden (Q: A. Leistner) 
- Nordseite: Treppengehäuse am N-Turm, Sockel, 15 S (15/90°/50), 7 N. 
- Strebepf. re. d. N-Portals, 11 S, 7 N. Wand re. d. N-Portals, 5 S (mit scharfer 
- Rille am Grund). Sakristei, Wand (5 größere) und Strebepfeiler (5 kleinere) S.  
- Eckstrebepfeiler 4 S, Ostwand 1 S.  
- Südseite: SO-Wand des Chors 16 S (10/90°/50) 
- Strebepfeiler am Außenbogen 4 S; Portalpfeiler des Bogens, Sockel, 2 + 21 + 9 
- S. 2.Strpf. westl. d. S-Portals: in oberer Reihe 18 S u. 2 N (letztere zugeschm.) In 
- unterer Reihe 26 S u. 2 N. 3.Strpf. westl. d. S-Portals: 3 S in 2,5m Höhe, 3 S in  
- 2,0m, 39 in 1,70m.  
- Westfront wg. Einrüstung und Verhängung nicht einzusehen. (A. Leistner zählt am  
- Gewände des westl. Hauptportals insgesamt 14 S und 21 N – alle mit Mörtel  
- verputzt. Der gleiche Autor fand am gesamten Außenbau 223 s und 53 N.)  
- Herrngasse 17, Renaissancebau in Sandstein (heute Stadtbücherei):  
- Rundbogentor, re. (3) u. lks. (4) ausgeschm. S (30/90°/150). 
- Ketschengasse Nr. 15, viergeschossiges Traufseitenhaus, wohl 16./17.Jh. „Tiefe  
- und breite WR links (9) und rechts (7) im Torbogen.“ (Q Ketschengasse: H.S.) 
- Veste Coburg. Hohe Bastei: viele N – oft in Clustern angeordnet – an der obersten  
- Quaderreihe der Ummauerung. 
- Pfarrkirche Heilig-Kreuz, als Wallfahrtskirche nahe einer Furt durch die Itz 1398 –  
- 1401 erbaut, 1413/14 erweitert, 1734 – 1739 erneuert. Sandstein am gesamten  
- Außenbau stellenweise ausgebessert, teilweise unter Putz. N an der Südostwand des  
- Chors (teilweise zugeschmiert, teilweise – nach Auswittern des Putzes – wieder offen).  
- Ca. 22 S lks. des Südportals (20/90°/40, dazu viele kleine N. Am westl.  
- Strebepfeiler der Südseite ca. 13 S nach Osten hin (10/90°/40), je eine S nach  
- Süden und Westen (wie die vorigen). Am südl. Strbpf. der Westwand einige S und N  
- (Steine stark ausgewittert). In der Wand rechts des Westportals 4 S (8/90°/70).  
- Nordseite: in der Wand zwischen dem westl. Strbpf. und dem nach Osten olgenden  
- sowie an diesen beiden Strbpf. viele N, teils zugeschmiert. In besagtem Wandstück  
- auch drei annähernd kreisrunde rinnenförmige Ausschürfungen von ca. 8 cm  
- Durchmesser, mit punktförmigen Vertiefungen am Boden. Ein gleiches Mal an der  
- Westseite, in ca. 4 m Höhe ,über dem Kaffgesims, zwischen dem nördl. und dem  
- nächsten Strbpf. (01.06.2002) 
- Weitere Funde, berichtet von A. Leistner: 
- Bürgerhaus Neugasse 1 („Vogtei“), ältestes Haus Coburgs, im UG 11. Jh.“An der  
- Leibung des Eingangs zum Obergeschoss des Hauses im Innenhof befinden sich  
- links und rechts je eine Wetzrille.“  
- Bürgerhaus Markt 9, Riemannsche Hofbuchhandlung, 1430 urkundl. erwähnt. „In  
- drei Sandsteinquader der Südwand des Hauses sind 10 Wetzrillen und 7  
- Rundnäpfchen eingeschliffen.“ 
- Von Herrn Dr. A. Zott stammen zwei Fotos zur Moritzkirche, aufgenommen am  
- 08.09.2010. 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Coburg  
-67283 Colgenstein (Rhld.-Pf., heute OT von Obrigheim, südwestl. von Worms). „Steinzeichen an der ev.  
- Kirche“ Q: F. Zillien 
-F Colmar (Oberelsaß, südl. von Straßburg, westl. von Breisach). „St. Martin, Mitteilung und Foto  
- von Herrn Beranek, Siek, Juli 1996.“ (Q: W. Urban, Schreiben v. 24.05.2003) 
- „Wetzrillen und Näpfchen am Münster St. Martin“ (sc. in Colmar). (Q: W. Rauch,  
- mit Bild) 
-PL Conitz/Chojnice (ehem. Westpreußen, Woiwodschaft Pommern, ca. 100 km südwestl. von  
- Danzig/Gdansk). "Wetzrillen und Näpfchen an der kath. Pfarrkirche (Ziegelstein)."  
- (Q: Wankel, 1884, Bülow, 1878, bei K.-F. Haas) 
-09633 Conradsdorf (Sachsen, ca. 2 km nordöstl. Freiberg/Sa.) Sandsteinkreuz am nordöstl. Dorfausgang  
- (Richtung Falkenberg), am Nebengebäude des Pfarrhofs. ""Es trägt einen Jagdspeer  
- eingeritzt und an den Außenflächen der Kreuzarme im ganzen 11 "Rundmarken", die  
- ähnlich den Wetzrillen in katholischer Zeit vermutlich bei abergläubischer Gewinnung  
- von Steinstaub zu Heilzwecken eingerieben wurden." (Q mit Foto und Zeichnung:  
- < www.suehnekreuz.de/sachsen/conradsdorf.htm >) 
-31863 Coppenbrügge (Ns, ca. 10 km östl. von Hameln). "Wetzrillen an einem Grenzstein." 
- (Q: Jünemann, 1980, bei K.-F. Haas) 
-03046 Cottbus (Brandenburg, an der Spree). „... tiefe ovale Marken an der romanischen Klosterkirche  
- zu Cottbus.... am Südeingange in der Länge von von ein bis zwei querliegenden  
- Backsteinen“ (Q: Veckenstedt, veröffentlicht 1891). Gemeint ist die um 1300  
- entstandene Kirche des abgegangenen Franziskanerklosters (PS). 
- „Rillen und Näpfchen an der Franziskanerkirche und an der Oberkirche.“ (versch  
- Autoren d. 19. Jh. bei K.-F. Haas) 
- W. Eitelmann verweist auf Rillen und Näpfchen an der Oberkirche St. Nikolai in Cottbus  
- (S. 261, Abb. 775 – 777). 
- Zu Rillen und Näpfchen an der Oberkirche finden sich Fotos bei Flickr unter Oberkirche  
- St. Nikolai (Fotostream von wie-wolf): 
- < http://www.flickr.com/search/?q=Oberkirche%20Sankt%20Nikolai&w=all > 
-74564 Crailsheim (B-W, Kreis Schwäbisch Hall). Das Altstadt-Ensemble wurde 1945 von allierten  
- Bombern fast völlig zerstört.  
- Evang. Stadtkirche St.Johannes, errichtet 1398 - 1440 als dritter Steinbau 
- am gleichen Ort. Dreischiffige spätgot. Halle, Turm im nördl. Chorwinkel.  
- Mauerwerk an vielen Stellen nach 1945 erneuert, dadurch auch Verlust von S  
- (nach einer Crailsheimer Stadtgeschichte von H.J.König, ausgelegt in der  
- Johanneskirche). Kalkstein-Mauerwerk, Sandstein-Gliederungen und Gewände.  
- Süd-Seite: am Fenster vor dem westl. Portal (Fensterbank ca. 3m über Grund), lks.  
- Im Gewände 5 S, re. im Gew. 4 S, am Gew. 5 S, jeweils ca. 40cm über der  
- Fensterbank. Nord-Seite: Tür zum Treppenhaus, lks. i.Tpf. 2 S in Türgriffhöhe; Nord- 
- Portal, re. i.Tpf. 6 S in Hüfthöhe.  
- Keine Funde an der Liebfrauenkapelle (gew. 1393), Spitalkapelle und -Bauten (um  
- 1400), Diebsturm, Gottesackerkapelle (1579/80). 
-95473 Creußen bei Bayreuth. Pfarrer-Will-Platz 1, ev. Pfarrkirche St. Jakobus, SSt.-Quaderbau mit  
- eingez. Chor und Westturm, 2.Hälfte 15.Jh., in die Stadtbefestigung einbezogen.  
- Vorbau am S- Portal (bez. 1700): Östl. Pfeiler, vorne 2 mal 4 S (20/90°/60 bzw. 80),  
- hinten ein mal 4, ein mal 5 S (wie vor, in 80 bzw. 100cm Höhe) Wandpfeiler lks. v.  
- Portal 5 S in 100cm Höhe. (Fotos Creußen 3 u. Creußen 4) 
- Marktplatz 14, ehem. Kommunbrauhaus, ebenerdiger SSt-Quaderbau, 1806.  
- Südl. Front: lks.v.Portal 55 S, re.v.Portal 29 S. Westseite 75 S. Ostseite (u.  
- Fensterbank) 35 S re. daneben 9 S lks. daneben 3 S (alle S 30/90°/60,  
- teilweise sehr tief). (Fotos Creußen 1u. Creußen 2; 08.99) 
- Habergasse 17, Traufseitenbau, Sandsteinquader, um 1800. Haustür: rechts a.d.L.  
- übereinander 2 eher schmale S. An der Laibung der zu einem Fenster reduzierten  
- zweiten Tür (rechts daneben): rechts und lks. je 1 S a.d.L. (21.03.2002) 
- Vorstadt 23, Wohnhaus, SSt.-Quaderbau mit Halbwalmdach und reich  
- gegeliederter Fassade, bez. 1788. 1 S in 1,5m Höhe an der südl. Schmalseite. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Creu%C3%9Fen  
-99831 Creuzburg (Th., an der Werra). Nikolaikirche, Kalkstein, Sandstein am Nord- und am Südportal  
- und an den Eckquadern; erbaut 1215 (vom alten Bau ist der roman. Chor und Teile des  
- Turms erhalten). R am 2. und 3. Sandstein-Eckquader des NW-Ecks, in 80 cm  
- Höhe nach Norden und Westen hin sowie in 60 cm Höhe nach Westen hin.  
- R rechts neben W-Portal (2 R bei 50 cm, 1 R bei 100 cm, 2 R bei 150 cm Höhe). 
- Turm: Südwesteck ca. 5 R (10 – 15/90°/90, 100). (Foto Creuzburg 1) 
- Nordöstl. Schmalseite des Schiffs und Strebepfeiler am daranliegenden Eck  
- viele R. (15.08.2000, 18.06.2003) 
- Liboriuskapelle (neben Werrabrücke; Sandsteinbau, errichtet 1499/1500). N an  
- den Strebepfeilern. (18.06.2003) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Creuzburg  
-01920 Crostwitz (SA, zwischen Kamenz und Bautzen). „... ein schönes Steinkreuz (Sandstein). Die  
- Höhe des Kreuzes liegt zw. 130 – 140 cm. An diesem Kreuz zählte ich 21 gut  
- sichtbare senkrechte Schleifspuren.“ (Q: K. Drechsler, Dresden, Mitteilung v.  
- 15.05.2005; Fotos Crostwitz KD 1 und 2)  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Crostwitz  
-PL Daber/Dobra Nowogardzka (Stadt in der Woiwodschaft Westpommern, ca. 60 km östl. von  
- Stettin). "Hunderte Rillen und Näpfchen an der Kirche St. Marien; Ziegelmauerwerk."  
- (Q: Bülow, 1878, Dehio, 1906 bei K.-F. Haas) 
-15374 Dahmsdorf (Br., ca. 2 km nordwestl. v. Müncheberg b. Fürstenwalde). Ruine einer alten  
- Wassermühle Müncheberger Str. 1a. (1429 als Dahmsdorfer Mühle erstmals  
- urkundl. Belegt.) „Im Eingangsbereich Näpfchen und Rillen.“  
- Q: www.amt-müncheberg.de/amtvona-z  
-39579 Dahrenstedt (S-A, ein kleines Straßendorf im Lks. Stendal (Altmark), ca. 8 km südwestl. v. Stendal).  
- "In der Friedhofsmauer ein gr. Stein mit 2 Näpfchen 3-4 cm Ø." (Q: K. Drechsler,  
- Mitteilung v. 04.08.2010.) Die Näpfchen stammen einer Sage nach von Kaiser Otto I.,  
- der sie mit seinem Stock im Vorbeireiten in den Stein gestoßen hat. 
-PL Danzig/Gdansk (ehemals ostpreußische Stadt an der Pommerschen Bucht). "N, teils auch WR, an  
- den Ziegelbauwerken Marienkirche, Katharinenkirche, Nonnenkirche, Johanniskirche,  
- Franziskanerkloster".  
- (Q: Wankel, 1884, Bülow, 1878, Zobel, 1926 bei K.-F. Haas) 
-96148 Daschendorf (BY, Ufr., ca. 10 km nördl. Bamberg, b. Baunach). „Haus Daschendorf“,  
- schlossartiges Gebäude oberhalb der Kapelle, Besitzer Dr. Jann. Mit Sandstein  
- gerahmtes Eingangstor lks. des Tores in der Hofmauer: lks. 2, re. 4 R a.d.L. (8 – 15/ca.  
- 90°/ 150). (16.05.2004) 
-31737 Deckbergen (Ns., ca. 3 km östl. von Rinteln, an der Straße nach Hameln). Östlich über  
- Deckbergen liegt Schloss Schaumburg (Scoenborg). „An einem viereckigen Torturm,  
- einst Drostenwohnung, Einschürfungen und Schliffe an den Quadern des Torpfostens.“  
- (Q: < home.t-online.de/home/ABuesching/info16.htm >) 
-67146 Deidesheim (Rhld-.Pf.). Spitalkapelle: Kanten der Strebepfeiler an der Nordseite an manchen  
- Stellen ellipsenförmig angeschliffen (Schleifmale je ca. 15 cm hoch). Andere  
- Ecken sind neu verputzt und scharfkantig. (24.04.00) 
-NL Delden „Delden – OVE – Blasiuskerk, Ned. Herv. – duivelskrassen“  
- (Q: mit Foto, Jean Penders, s.  
- http://www.documentatie.org/uds4/zoekpagina3t.asp?search=Duivelskrassen Bild 6 )  
-04509 Delitsch (Sa, ca. 25 km nördl. Leipzig). "Wetzrillen und Näpfchen an der Stadtkirche St. Peter und  
- Paul auf Ziegelstein." (Q: Wehrhahn, 1912, Fromme, 1913 bei K.-F. Haas) 
-73770 Denkendorf (B-W, Lks. Esslingen, nördl. an der A 8 zwischen Kirchheim u. Teck und Möhringen,  
- Ausf. 54 oder 55). Friedhofskirche, ehem. Kloster- und Wallfahrtskirche. "An der  
- südlichen Türe zeigen sich links ... Schürfungen, ... kann man annehmen, dass sie ...  
- von Wallfahrern stammen, die sich Sandsteingrieß abgeschabt haben ..." 
- (Q: http://www.kloster-denkendorf.de/die_friedhofskirche.htm ) 
-HU Dercsényi, St.-Michaels-Kirche, Rillen und Näpfchen am Südtor (Hinweis mit Bild von  
- Romy Tretropp, 14.03.2006). 
-76857 Dernbach (Rhld.-Pf., nördl. Albersweiler/Haardt). „S seitl an einem Strebepf. südl. am Chor der  
- kath. Dorfkirche St. Jodokus.“ (Q: A.E.Hohmann bei R.Wilms) 
- „Wetzrillen am Strebepfeiler der Südseite“ (der Kirche „Heiligste Dreifaltigkeit in  
- Dernbach/Pfalz. (Q: W.Rauch, mit Bildern) 
- Anm. d. Verf.; die Kirche in Dernbach war ursprünglich St. Jodokus geweiht, wurde  
- nach Zerstörung im 30jährigen Krieg und Wiederaufbau 1721-25 der Heiligsten  
- Dreifaltigkeit zugewidmet. 
- Dazu auch bei W. Eitelmann S. 261, Abb. 779, 780 (Wetzrillen an einem unverputzen  
- Strebepfeiler des ansonsten verputzten Kirchenbaus).  
- Zu den Wetzrillen an einem Strebepfeiler der Dernbacher Kirche das anhängende Foto  
- von Rudolf Wild (Annweiler): Dernbach RW 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Dernbach  
- Von Rudolf Wild stammt auch der Hinweis auf den einschlägigen Link: 
- http://www.dernbach-pfalz.de/dernbach-und-seine-menschen/katholische-kirche/index.html  
-F Dettwiller (Elsaß). „Wetzrillen an der Kirche“. (Q: W. Eitelmann, S. 262, Abb. 781 – 784) 
- Bild 781 zeigt die Westfassade eines klassizistischen Baus (PS). 
- "Schleifrillen an der rechten Sandstein-Laibung eines zugemauerten Rundbogenportals  
- an der Südseite der Kirche." (Q: < http://fr.wikipedia.org/wiki/Dettwiller > , mit Foto) 
-90547 Deutenbach (BY, Mfr., am südl. Ortsrand von Stein bei Nürnberg). "Wetzrillen an einem Backofen  
- und an einem Häuschen (welcher Art?) in der Deutenbacher Str. (Q: K.-F. Haas) 
-PL Deutsch-Leippe (ehem. Kreis Grottkau, Oberschlesien). „N an der kath. Pfarrkirche St. Martin,  
- Ziegelstein.“ (Q: Lutsch, 1894, bei K.-F. Haas) 
-55606 Dhaun s. Schloss Dhaun 
-64807 Dieburg (He., ca. 20 km ONO Darmstadt). „Wetzrillen an der Gnadenkapelle in Dieburg.“ (Q:  
- www.evangelisches-gundernhausen.de/geschichte/merkwürdig.htm) 
- « Wetzrillen und Näpfchen an der kath Pfarrkirche Petrus und Paulus, Sandstein. Kirche  
- 1890 abgerissen, der Turm blieb stehen ! » (Q : Marx, 1881, Weiler, 1971, Roeschen,  
- 1913, bei K.-F. Haas) 
- "WR am Portal der Marienkapelle in Dieburg" (Q: Rudolf Wild, mit drei Bildern) 
- "Dieburg, Strebepfeiler zwischen Südportal und Ostchor der Wallfahrtskirche. (Q und  
- Aufnahmen RW 4 und 5, 1997) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Dieburg  
-91227 Diepersdorf (BY, Mfr., im östl. Winkel des Autobahnkreuzes Nürnberg gelegen). «Eine Wetzrille  
- auf Sandstein an einem Haus, Ecke nach Haimendorf. » (Q : K.-F. Haas) 
-91456 Diespeck (BY, Mfr., ca. 3 km nordöstl. Neustadt/Aisch an der B 470). Spitzbogiges Tor in der  
- westl. Kirchhofmauer (südl. eines Rundbogentors) der Dorfkirche: 1 S re. i. d. L. (von  
- außen gesehen; 05.02.2005). 
-90599 Dietenhofen (BY, Mfr., an der Bibart, ca. 20 km WSW Fürth). „Im alten Kirchhof zu Dietenhofen ....  
- liegt südlich der Kirche (sc. der Andreaskirche, d. Verf.) ein Barockgrabstein, der über  
- und über mit solchen Wetzrillen bedeckt ist ...“ (Q: Dr. W. Funk) 
- „Wetzrillen auf Sandstein an der evang. Pfarrkirche St. Andreas, Westeingang.“ (Q:  
- Seidl,1993, bei K.-F. Haas) 
-96145 Dietersdorf (BY, Ofr., Ortsteil von Seßlach). Kath. Kirche St. Kilian, 13. Jh. “Das Portal mit  
- gekehltem Gewände an der Südostwand der Kirche trägt Wetzrillen.“  
- (Q: A. Leistner)  
-97332 Dimbach (BY, Ufr., bei Volkach). Wallfahrtskirche St. Maria de Rosario, romanisch. „An der  
- südlichen Außenmauer des Chors zahlreiche Rillen.“ (Q: P. Moser in „Romanik in  
- Franken“) 
-91550 Dinkelsbühl (BY, Mittelfranken). „ ... Rillen ... an der St. Georgs-Kirche in Portalnähe und am  
- Wörnitztor in Dinkelsbühl etwa in Kniehöhe, auch waagrecht ...“ (Q: Friedrich  
- Schemm) 
- „Wetzrillen auf Sandstein am kath. Münster St. Georg, am Kornspeicher  
- (Jugendherberge), am Stadttor und am Wörnitztor, am Sockel von Wethgasse 4.“  
- (Q: K.-F. Haas) 
-01744 Dippoldiswalde (Sa., ca. 20 km südwestl. Dresden). Stadtkirche: „Der untere Teil des Portals ist in  
- einer Höhe von 2 m mit halbkugelartigen Aushöhlungen im Durchmesser von 2 bis  
- 5 cm reichlich besetzt. Gleichzeitig kommen schartenartige Einwetzungen von 35 bis  
- 75 cm Länge vor ...“ (Q: Die Denkmalpflege, Berlin, Nr. 16/1901, S. 126) 
- „Wetzrillen und Näpfchen auf Sandstein an der Stadtkirche St. Marien und Laurentius,  
- Portal.“ (Q: Wankel, 1884, Steche, 1883, bei K.-F. Haas) 
- Zur Situation am Hauptportal der Stadtkirche ein Foto von H. S. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Dippoldiswalde  
-PL Dirschau/Tczew (ehem. Ostpreußen, südlich von Danzig). „Wetzrillen und Näpfchen bzw. nur  
- Näpfchen an der kath. Pfarrkirche und der evang. Pfarrkirche, auf Ziegelmauerwerk." (Q:  
- Wankel, 1884, Bülow, 1878, bei K.-F. Haas) 
-PL Dobiegniew s. Woldenburg 
-95359 Döllnitz (BY, Ofr., b. Kasendorf). Derzeit unbewohntes Wohn-Stall-Haus Nr. 26, (einstöckiger  
- Sandsteinquaderbau mit angebauter Scheune, ca. 1850). Nord- ( Straßen-) seite:  
- 3 WR lks. an der Türlaibung mit Resten von Ausstrich mit Gips (?), 2 – 3 R lks.  
- i.d.L.. Ost- (Giebel-) seite: 8 S (6-8/90°) an der Fensterbank des mittleren  
- Fensters (Foto Döllnitz 1; 04.2001; das Haus wurde 2005 aufwendig erneuert und ist  
- wieder bewohnt). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/D%C3%B6llnitz  
-96250 Döringstadt (BY, bei Ebensfeld/Ofr.). Kath. Pfarrkirche St. Martin. Wehrturm (1412) mit 4 über Eck  
- gestellten Scharwachtürmchen. Haus von 1712. An zwei Sandsteinquadern rechts  
- unter dem Fenster in der Ostseite des Turmes je 1 S (12, 8/90°/80).  
- Nebengebäude von Anwesen Bischof-Senger-Str. 18, laut Auskunft einer Nachbarin  
- ehem. Brauhaus, bez. 1808 (1803?). Links an der Straßenfront, in der ersten  
- Quaderreihe über dem Sockel, auf mehreren Quadern eine Serie von ca. 12  
- markanten S (20/90°/60) (24.05.2003, Foto DÖR1); nahe dem rechten Eck der  
- gleichen Seite in der gleichen Reihe 2 S; nach dem schmalen Gang zu, an der östl.  
- Längsseite, ca. 27 S, verteilt auf die gesamte Länge der ersten Quaderreihe über  
- dem Sockel (15, 20/90°/60). (24.05.2003, Foto Döringstadt 1) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/D%C3%B6ringstadt  
-66606 Dörrenbach (Ostertal) (Rhld.-Pf., südl. von St. Wendel, an der Oster). „Geringe Spuren (sc. von  
- Schabungen) finden sich an der Margaretenkirche in Dörrenbach (Ostertal)“. (Q: Hans  
- Cappel, S. 42) 
-99338 Dosdorf (Thür., ca. 5 km südwestl. von Arnstadt). „Schabemale „an der Kirche.“ (Q:  
- Kohlstock).  
- „Wetzrillen am Kirchhoftor“. (Q: W. Eitelmann, S. 294, Abb. 1633 – 1635) 
- Schabemale „an der Kirche“ (Q: Kohstock , 1932. 1998 nichts gefunden, K.-F. Haas)  
-37127 Dransfeld (Ns., ca 12km westl. v. Göttingen an der B3). „In die Vorgeschichte zurückreichender  
- Kultort mit einigen „Opfersteinen“ (Sandstein), an denen N und R zu finden sind.“  
- (Q: Hartis Homepage[http://www.heim6tu-Clausthal.de/~hawo/Harti9Kult.hatm] ) 
- „Vor der östlichen Kirchentür von Sankt Martin in Dransfeld (Südniedersachsen)  
- befand sich eine helle Sandsteinplatte ... mit 10 Näpfchen... Auf der  
- Sandsteinplatte vor der südlichen Kirchentür ist noch ein ausgeschabtes  
- Näpfchen erhalten geblieben. ...“ (Q: J.Jünemann) 
-19243 Dreilützow (Mecklenburg). „Schabespuren an der Backsteinkirche (Gutskapelle).“ Q: W.  
- Urban; 11.03.1993. 
-01099 Dresden-Neustadt (Sa., nördl. der Elbe). „Im Eingang des Japanischen Palais (in Sichtweite des  
- Goldenen Reiters), zu beiden Seiten in der Höhe von ca 2,20 m sah ich zahlreiche  
- (senkrechte) Schleifspuren. Die untere Sandsteinverplattung scheint jünger zu sein und  
- hat keine Spuren. Die Schleifspuren haben verschiedene Maße und Tiefen (zw. 15 – 20,  
- auch 40 – 50 cm)“ (Klaus Drechsler, Mitteilung v. 05.06.2006) 
-33014 Driburg (NRW, ca. 20 km östl. Paderborn). „Wetzrillen und Näpfchen an Burg Dringenberg“. (Q:  
- W. Eitelmann, S. 316, Abb. 2032 – 2035) 
-37115 Duderstadt (Ns, Untereichsfeld, Krs. Göttingen), „ 350 Rillen an der Servatiuskirche (15./16.Jh.),  
- etwa 80 Rillen an der Propsteikirche St.Cyriakus (13.-15.Jh.)“ (Q: J.Müller bei  
- R.Wilms) 
- „Wetzrillen und Näpfchen auf Sandstein an der evang. Kirche St. Servatius (auch  
- Unterkirche), an der evang. Cyriakuskirche und an der Festungsmauer.“ (Q: Wilms,  
- 1978, Zobel, 1926 bei K.-F. Haas)  
- Eigene Funde am 28.12.2006: Propstei- oder Oberkirche (wegen ihrer Größe und  
- Pracht „Eichsfelder Dom“ genannt, dreischiffige Halle, westl. Doppelturmfassade, erbaut  
- ab 1240): viele in Gruppen angeordnete S rings am Außenbau (Fotos  
- DuderstadtPropsteikirche1, DuderstadtPropsteikirche2). 
- Rathaus (eines der ältesten und schönsten Rathäuser Deutschlands; dreitürmiger  
- Fachwerkbau auf Sandstein-Unterbau; Kernbau 1302, Ausbau bis ins 17. Jh.): R an der  
- Ost- und an der Westseite (Fotos DuderstadtRathaus1 und DuderstadtRathaus2). 
- St. Servatius („Unterkirche“, erbaut ab 1340, dreischiffige Halle, westl. Einturmfassade):  
- Viele S und N an der Südseite (Fotos DuderstadtSt.Servatius1, DuderstadtSt.Servatius2)  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Duderstadt  
-66125 Dudweiler (Saarland, bei Saarbrücken). „Der Alte Turm aus dem frühen 14. Jh. ist das älteste  
- Gebäude Dudweilers. Neben dem Turm sind auch noch Reste der alten Friedhofsmauer  
- erhalten ... Einige der dachförmigen Decksteine weisen deutlich sichtbare Wetzrillen  
- auf.“ (Q: www.umfragencenter.de/wetzrillen.html – mit Bild v. April 2003) 
- (Erwähnung auch bei K. Rug unter „Vorkommen [sc. von Wetzrillen] im kirchlichen  
- Bering“, bei H. Cappel und bei W. Weiter) 
- Bilder bei: < http://www.saarchaeologie.de/galerie/wetzrillen.htm >  
- < http://www.umfragencenter.de/wetzrillen.html > 
-48249 Dülmen (NRW, ca. 30 km südwestl. von Münster). „St. Viktorkirche (kath.) an der Apsis in der  
- Nähe der (Sakristei-?) Türe ca. 11 WR 20 cm lang und etwa 4 cm breit.“ (Q: Foto, Mey  
- bei HS) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/D%C3%BClmen  
- Jean Penders zeigt dazu ein Foto , s. 
- http://www.documentatie.org/uds4/zoekpagina3t.asp?search=Duivelskrassen 
- Bild 10 
-26427 Dunum (Ns, Ostfriesland, Dorf zwischen Esens und Wittstock, ca. 12 km landeinwärts der  
- Nordseeküste). Evang. Kirche, 1. Drittel 13. Jh., Backsteinbau."In diesem Bereich (sc.  
- der Südostecke) sind außen - bei der Rose - mittelalterliche Schleif- und Wetzspuren zu  
- sehen." (Q: < http://www.dunum-urlaub.de/gemeinde.htm >) 
-67098 Dürkheim s. Bad Dürkheim  
-96250 Ebensfeld-Niederau (BY. Ofr., kl. Dorf am Main), überdachter Sandstein-Dorfbrunnen, bez. 1699.  
- An den Rückseiten (von der Straße her gesehen) und den nach außen gewandten Seiten  
- der beiden Steinsäulen viele S (15 – 35/90°/100). (Fotos Ebensfeld-Niederau 1, 2;  
- 08.07.2003) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Ebensfeld-Niederau  
-37139 Eberhausen (Ns, ca. 18 km westl. Göttingen, südwestl. von Adelebsen). "Wetzrillen an der  
- Kirche:" (Q: Zobel, 1926, bei K.-F. Haas) 
-96106 Ebern (BY, Ufr., a.d.Baunach, Krs. Haßberge), kath. Pfarrkirche St.Laurentius (1457-91).  
- Schiff: S-Seite 45 S und 15 N (in 1,5m). Am südl. Eck der Westfront 2 S, 6 N  
- (zugeschm.) In den südl. Winkel zw. Langhaus und Chor eingestelltes  
- Treppentürmchen: 35 S, 4 N. An der Südseite des Chors: 72 S, 3 N. An  
- Strebepfeilern der Nordwand des Schiffs 26 S (davon 4 zugeschm.) und 8 N.  
- Ehem. Kirchhofskap. und Beinhaus St.Peter und Paul (1464-69, 1805 profaniert).  
- Am s-östl. Strebepfeiler 3 S. 
- Friedhofskap. am nördl. Stadtrand, spätgot, Haus barock überformt. Rechts des  
- S-Portals 2 S und 1 N; an der s-östl. Chorwand 5 N. 
-55583 Ebernburg (He, a.d. Lahn, ca. 5 km südl. Bad-Kreuznach). Schabemale „an der ev. Kirche.“ 
- (Q: W. Rauch) 
-96237 Ebersdorf (BY, Ofr., ca. 10 km südöstl. Coburg). Chorturmkirche St. Laurentius, mit spitzem Helm  
- und Scharwacht-Ecktürmchen, ca. 15. Jh. Südöstl. Eck des Kirchenschiffes: am 3.  
- Eckquader über Grund je 2 S nach Süden und nach Osten. (Foto EBSDF 1;  
- 18.12.2004) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Ebersdorf  
-16225 Eberswalde (Brandenburg, westl. des Oderbruchs)."Wetzrillen und Näpfchen auf Ziegelstein an  
- der Kirche." (Bülow, 1878, bei K.-F. Haas) 
-96224 Ebneth (BY, Ofr., bei Burgkunstadt). Ensemble Schlossgut. Bestehend aus Schloss (Hauptstr. 16,  
- verputzt, Sichtfachwerk am OG) mit trockengefallenem Wassergraben, Kapelle  
- (EG 16.Jh., OG 1749. Verputzt. Freitreppe zum Betraum im OG; Dachreiter),  
- Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäuden. Erstmals 1400 beurkundet. Kernbau des  
- jetzigen Schlosses von 1490, nach Brand 1657 wiederaufgebaut, 1752  
- umgebaut. Soweit einzusehen keine S.  
- 2 S an der linken Seite der Straßenfront des Wirtschaftsgebäudes gegenüber  
- Hauptstr. 14. 
-L Echternach (an dem Flüsschen Sauer gelegen, das die Grenze zu Deutschland bildet).. „In  
- Echternach wurden bei der letzten Restaurierung des <Denzelt> (14. bis 15.  
- Jh.) im Jahre 1993 tiefe Kerben entdeckt, die unter einer Schicht von Mörtel und  
- Putz verschwunden waren. Der Unterbau des öffentlichen Gebäudes, der auf einem  
- Marktplatz gelegen war, muss ... als Schleifstein gedient haben ....“ (Q: Der Wenzel- 
- Rundweg, 1000 Jahre in 100 Minuten. Edition S. Paul, Luxembourg.) Der Denzelt ist  
- ein gotisches Gerichtsgebäude, erbaut 1444-65. Der Name ist wahrscheinlich von  
- „Dingstatt“ abgeleitet. 
- Eigener Befund (27.08.2004): An mehreren Pfeilern der Rathaus-Vorhalle gut  
- ausgeprägte S (Foto Echternach 1).- Das Westwerk der Willibrordus-Basilika, einer  
- ehemaligen Klosterkirche, war 1944 von deutschen Truppen gesprengt worden und  
- musste gänzlich neu errichtet werden. Mir ist unbekannt, ob dieser Eingangsbereich  
- vorher Schabezeichen aufgewiesen hat.  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Echternach  
- Keine Male am Außenbau der früheren Pfarrkirche St. Peter und Paul. 
-95488 Eckersdorf (BY, Ofr., bei Bayreuth). Ev. Pfarrkirche St. Ägidius. Langhaus barock, an der Südseite  
- viele zugeschmierte runde Löcher (N?). Turm gotisch, nach Süden hin 4 breite S  
- (30/90°/270). (09.07.2000) 
-67480 Edenkoben (Rhld.-Pf.). Klosterstraße 6: rechteckiges Tor lks. neben Rundbogentor (bez. 1711),  
- auffällig viele, meist schräge S an und in der Laibung re. u. lks. (Fotos Edenkoben 1 u. 2  
- [04.00]) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Edenkoben  
-91090 Effeltrich (BY, Ofr., bei Forchheim). Kirchenburg St.Georg. Die ursprüngliche Kirche aus dem  
- 13./14.Jh. wurde im 1.Markgrafenkrieg 1449/50 stark beschädigt. Zusammen  
- mit dem größeren Kirchenwiederaufbau erfolgte um 1500 die Ummauerung. Viele  
- S und N re. neben dem nach SO gelegenen Torbau (Fotos Effeltrich 1, 2;  
- 12.01.99) sowie im Torgang.  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Effeltrich  
- Keine S an der Kirche. Wenige S an der Innenseite der Ummauerung (im O),  
- mehrere an der Außenseite (nach allen Richtungen). (12.1999) 
- "Rillen und Näpfchen an der Pfarrkirche St. Georg." (Q: Seidl, 1993, bei K.-F. Haas) 
-CZ 350 01 Eger (tschech. Cheb). „Hrad (= Burg), ehemaliger Eingang zum 1. Stock – links Näpfchen  
- (Foto); an der schönen Doppelkapelle gabs ein Weihwasserbecken mit Näpfchen.“  
- Q und ein Foto Klaus Drechsler (August 2005) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Eger  
-15518 Eggersdorf (Br., ca. 25 km nördl. von Fürstenwalde a.d. Spree). Sma. Dorfkirche in Feld- und  
- Backstein, verputzt. „Im Eingangsbereich Näpfchen und Rillen“. 
- Q: www.amt-müncheberg.de/amtvona-z 
-91330 Eggolsheim (BY, Ofr., ca. 15km s-östl. v. Bamberg), kath. Pfarrkirche St. Martin. Turm 1405 und  
- 17. Jh., klassizist. Halle v. 1827 - 30. 1 S und viele R am EG des Turms nach W zu,  
- viele N nach Süden hin. (12.02.2000; Fotos Eggolsheim 1-4; 26.07.2003) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Eggolsheim  
-15926 Egsdorf (Brandenburg, ca. 5 km OSO von Luckau). Schabemale an der "Kirche". (Q: Patrunky,  
- 1989 (?) bei K.-F. Haas) 
-71139 Ehningen (B-W, unmittelbar westl. Böblingen). Evang. Marienkirche, 15./16. Jh. wahrscheinl.  
- anstelle eines Vorgängerbaus. "WR auf einem Eckstein an der Nordwestecke der Kirche."  
- (Q: www.hgv-ehningen.de/trugenberger5.htm ) 
-37574 Einbeck (Ns.). „St. Jakobikirche Südseite links und rechts neben dem Portal je 3 WR, im  
- Eingang ebenfalls 3 WR.“; „St Alexandrikirche links von Eingang 10, rechts von  
- Eingang 24 15-20 cm lange WR, links im Eingang tiefe WR.“ (Q: HS) 
- "Portal des südlichen Querhauses (sc. der Münsterkirche St. Alexandri) ...  
- Schleifrillen rechts ind links der Tür ..."  
- (Q: http://www.muenstergemeinde.de/print.php?reporeid_print=73 ) 
- Zu Schleifrillen, Näpfchen und Ritzen an den Einbecker Kirchen St. Alexandri, St.  
- Jacobi und St. Bartholomäi auch bei Franz Hoffmann, mit 9 Fotos, veröffentl. 1983. 
- „Wetzrillen und Näpfchen an der Marktkirche St. Jacobi, Wetzrillen an St. Alexander,  
- Neustädterkirche und am Rathaus (früher).“ (Q: Hofmann, 1983, Dehio,  
- 1977, bei K.-F. Haas) 
- "Schleifrillen am Münster, an der Markt- und Neustädterkirche." (Q; F. Zobel,  
- 1926) 
-96472 Einberg (BY, Gemeinde Rödental b. Coburg). Ev. Pfarrkirche St. Marien, um 1200 erbaut,  
- spätere Um- und Neubauten. „Die Südmauer trägt 27 Wetzrillen und 14  
- Rundnäpfchen.“ (Q: A. Leistner.) 
-99817 Eisenach (Thür.) Schabemale an der "Nicolaikirche". (Q: Steche, 1883 und 1889, bei K.-F. Haas) 
-98673 Eisfeld (Th., ca, 12 km östl. Hildburghausen). Ev. Stadtkirche Hl. Dreifaltigkeit. S an den Strbpf.  
- beidseits des N-Portals sowie in der Mauer rechts des Portals. Westseite: 5 S am  
- südwestl. Strbpf. Südseite: 73 S an Strebepfeilern und Mauerflächen von Schiff und  
- Chor. Die meisten davon re. und lks. des Südportals. (PS, 12.03.2000) (Foto H.S.) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Eisfeld  
-06295 Eisleben (Sachsen-Anhalt, Lutherstadt, ca. 35 km westl. Halle/Saale). „Wetzrillen an der  
- Rathaustür“. (Q: W. Eitelmann, S. 299, Abb. 1732 – 1734) 
- "WR und N an der Andreaskirche." (Q: W. Eitelmann, S. 264, ABB. 827 - 829) 
-PL Elblag/Elbing (ehem. Ostpreußen, Lübische Kaufmannssiedlung nahe einer Deutschordens- 
- Burg). „Die Südseite der Nikolaikirche ... ist voll von Schabungen ...“ (Q: W. Urban,  
- schriftl. Mitteilung an d. Verf. Befund 06.09.2001.)  
- Jozsef Liszka: „In der Wand der St.-Nikolaus-Kirche in Elbing fanden die Forscher 238  
- Rillen und 1054 halbkugelförmige Entiefungen (sc. auf Backsteinmauerwerk).“  
-CZ Elbogen s. Loket 
-17493 Eldena (b. Greifswald/Vorpommern). Ruine eines Zisterzienserklosters. Backsteinbauweise,  
- 12. – 14. Jh. Kirchenruine: am südl. Strebepfeiler der Westfassade viele N nach  
- Westen hin. N auch an der übrigen Westfassade bis ca. 2,5 m über Grund. (Foto 
- Eldena 1 [01.08.2001])  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Eldena  
-73479 Ellwangen (B-W, Ostalbkreis; Ortsteil Neunheim). "Wetzrillen an der Zehntscheuer (frühes 18. Jh.,  
- Ellwangerstr. 6 b". (Q: K.-F. Haas) 
-48432 Elte (NRW, Münsterland, ca. 6 km südöstl. Rheine). „Alte Kirchhofsmauer (sc. der Ludgerikirche) ...  
- enthält einige sehr alte grobe Sandsteinstücke mit starken Ausschabungen und  
- Wetzrillen ...“ (Q: www.suehnekreuz.de/nrw/elte.htm) 
-79215 Elzach (B-W, im Elztal, ca. 30 km nordwestl. Freiburg/Br.) Kath. Stadtkirche St. Nikolaus, roter  
- Sandst. Portal an der Südseite des spätgot. Chores (1522/28): lks. 2, re. 1 S am  
- Gewände (15/90°/100). (21.05.2002,) 
-95517 Emtmannsberg (BY, Ofr., ca. 6 km südöstl. von Bayreuth). Ev. Pfarrkirche St. Bartholomäus, ehem  
- Chorturm im UG. 14.Jh., Obergeschosse mit Langhaus 16.Jh. Keine S.  
- Ehem. Schloss der Frh. v. Stein, von der urspr, dreifflügeligen Anlage nur noch  
- der Mittelbau (1664-89) mit Torgang erhalten. Außen, rechts des Torbogens, 3 S  
- und viele zugeschm. S. Auf der gleichen Seite innen am Torbogen 1 S. Links  
- außen am Torbogen 1 S. Innerer (hofseitiger) Torbogen: re. u. lks. i.d.L. je 3 S. 
- (03.03.01) 
-91238 Engelthal (BY, Mfr., ca. 5 km südl. Hersbruck). „Im Südbereich des früheren Klosterdorfes sind an  
- der Außenseite einer Scheunendurchfahrt unzählige Wetzrillen erhalten.“ (Q: Heinz,  
- Walter, mit Foto). 
- Eigener Befund vom 27.11.05: an der Sandsteinlaibung der von Heinz genannten  
- „Scheunendurchfahrt“ – gemeint ist der Torweg durch ein Wirtschaftsgebäude in  
- Kalkbruchsteinbauweise, wohl das ehemalige südliche Torhaus – re. und lks. ca. 20  
- Rillen, regellos verteilt und überwiegend schräg (Fotos Engelth. 1–3). An der  
- Südseite eines Speichergebäudes im Ökonomiehof, nordwestl. der genannten  
- Scheunendurchfahrt, einige S an der Sandstein Rundbogenpforte (Fotos Engelth. 4,  
- 5). Keine Funde an den übrigen erhaltenen histor. Bauten, dem östl. und nördl.  
- Torhaus und an der Klosterkirche (Kalkstein-Bruchmauerwerk, verputzt, keine  
- Sandstein-Zierglieder).  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Engelthal  
-32130 Enger (NRW, Kreis Herford, ca. 12 km nordöstl von Bielefeld). Zuschrift von Herrn Michael Koch  
- (19.06.2011):  
- "Anbei zwei Fotos von S an der ev. Pfarrkirche Enger, Kreis Herford, ehemals katholische  
- Stiftskirche St. Dionysius Enger. Das Stift schon vor 947 gegründet. Enger und Kirche  
- beanspruchen, die Grablege Widukinds zu sein. Dies ist bereits früh belegt.  
- "Wallfahrten" wg. Widukind bezeugt (1377 Besuch Kaiser Karls IV am tatsächlichen oder 
- vermeindlichen Grab in der Kirche. Grabplatte Widukinds um 1100). 
- Bestehende Kirche aus dem 12. Jh. (Chorjoch, Querhaus, Nebenapsiden) und 
- spätromanisch (13. Jh.): Hauptapsis mit Lisenen Profilsockel in Werkstein. Schiff als  
- Halle nach Zerstörungen gotisch errichtet (1. Hälfte 14. Jh.). 
- Turm aus älterem Material freistehend neben der Kirche nachmittelalterlich. Portale und  
- Fenster später erneuert. Portale neuromanisch gestaltet (oder rekonstruiert?). 
- Foto von S an der Hauptapsis (1. unterer Teil einer Lisene, 2. Werkstein der Apsis). 
- Daten zur Kirche: Dehio. Westfalen. a.a.O. 1969." 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Enger  
-91227 Entenberg (BY, Mfr., ca. 25 km östl. Nürnberg, zwischen Lauf und Altdorf). "Wetzrillen auf  
- Sandstein an der Kirche St. Peter und Paul." (Q: K.-F. Haas) 
-66957 Eppenbrunn (Rhld.-Pf., ca. 10 km WSW von Prmasens). „Beim Dianabild dicht über der frz.  
- Grenze in der Nähe des Altschlossfelsens ... liegt ein etwa tischgoßer Fels, der  
- ebenfalls Wetzrillen zeigt und zwar vier längliche Wetzrillen und vier Näpfchen.“  
- (Q: R.Wilms) Bilder bei W. Rauch. 
-75031 Eppingen (B-W, 30 km westl. Heilbronn). „Wetzmarken an der Kath. Pfarrkirche Unsere Liebe  
- Frau, erb. 1435“.  
- (Q: http://www.eppingen.de/de/tourismus/stadtrundgang.php . -  
- Foto von Dr. G. Schweier bei W. Eitelmann (S. 322, Abb. 2142); Erwähnung auch bei  
- Jozsef Liszka)) 
-85435 Erding (BY, ca. 25 km nordöstl. München) „in der spätgotischen Stadtpfarrkirche Sankt Johann  
- in Erding (Backsteinbau) befindet sich im westlichen Vorhaus ein ... Grabstein aus  
- Sandstein ... Über diese Inschrift verteilt finden sich etwa 30 Näpfchen (Durchmesser  
- exakt 2-Euro-Stück) und drei sehr lange Wetzrillen (auf der linken Seite des  
- dargestellten Ritters.“ (Q: Cl. Stein, Mitteilung v. 20.10.2005) 
-99084 Erfurt (Thür.) „Reglerkirche“ (benannt nach regulierten Chorherren). Baumaterial Kalkstein. S an  
- der Sandstein-Laibung eines vermauerten Fensters rechts über dem Westportal.  
- (15.06.2003, Foto Erfurt1).  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Erfurt  
- Keine weiteren Funde. (Außenwände von Dom und St. Severi und Predigerkirche  
- wegen Absperrungen nur teilweise einsehbar.) 
-91054 Erlangen (BY, Mfr.) Altstadt: Keine eigenen Funde. H. Heller fand S an der Dreifaltigkeitskirche  
- (1709/21). 
- „Wetzrillen an der evang. Altstädter Pfarrkirche, Dreifaltigkeitskirche.“ (Q: Heller, 1993,  
- bei K.-F. Haas) 
-91459 Erlbach s. Markt Erlbach 
-96126 Ermershausen (BY, Ufr., Haßberge, nordwestl. Maroldsweisach). Eckgrundstück  
- Hauptstraße 40 (Steinmetzbetrieb Vogt; Haus bez. [Nr.] 72, J. v. W.)  
- Mansarddachhaus mit Sandsteinpfeilern an der Hofeinfahrt. An den westl  
- Eckquadern des Hauses und an beiden Torpfeilern viele S, teilw. dünn oder mit  
- scharfem Grat am Grund. (Fotos Ermershausen 1a, 1b, 1c; 10.03. 2002) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Ermershausen  
-06463 Ermsleben (SA, ca. 20 km südöstl. Quedlinburg). Ev. Pfarrkirche St. Sixtus, ca. 15. Jh.,  
- Kalkbruchstein-Mauerwerk, Eckquader und Laibungen Sandstein. An einem  
- Eckquader des südwestl. Kirchenecks nach Süden hin eine Serie von ca. 10 R  
- (10 – 15/90°/160). (25.04.2004) 
-99894 Ernstroda (Thüringen, ca. 12 km südwestl. Gotha). „Wetzrillen am Rock“ (sc. einer weibl. Figur auf  
- einem Sandstein-Epitaph; PS). (Q: W. Eitelmann, S. 296, Abb. 1679 – 1681) 
-66482 Ernstweiler (Rhld.-Pf., bei Zweibrücken). Christuskirche (gegr. 13.Jh.), „eine Serie von S  
- unterschiedlicher Länge am rechten Gew. des Turmportals“ (Q: R.Wilms). 
-67167 Erpolzheim (Rhld.-Pf., nord-westl. v. Bad Dürkheim). Hauptstraße 40, Sandstein-Hoftor: S  
- lks. a.d. Laibung, re. an u. in der L (teilweise unter Farbe). Hauptstr. 46:  
- Sandstein-Hoftor 1 S. lks. i. d. L. (re. zugeputzt?) (23.04.00) 
-37547 Erzhausen (Ns, ca. 6 km nördl. Einbeck, an der Leine). "Verputzfreie Rillensteine an der Kirche."  
- (Q: W. Eitelmann, S. 264, Abb. 833 - 835) 
-76831 Eschbach (Rheinld.-Pfalz, südl. Weinstraße, am Westrand der Haardt). Ca. 2 km westl. der  
- Ortschaft liegt auf einem Bergrücken die Burgruine Madenburg. „Wetzrillen am Burgtor  
- und am Tor der ehem. Wendelinkapelle, jetzt Buchhandlung“. (Q: W. Eitelmann, S.  
- 318, Abb. 2068 – 2075) 
-91224 Eschenbach (BY, Mfr., ca. 5 km östl. Hersbruck). „Vom Dorfplatz her kommend gelangt man zur  
- alten Hirschbachbrücke. Hier, gleich am ersten linken Begrenzungsstein, sind mehrere  
- Wetzrillen festzustellen.“ (Q: Heinz, Walter; mit Foto) 
-92676 Eschenbach (BY, Opf.) Marienplatz 6, kath. Pfarrkirche St. Laurentius (got. Sandsteinquaderbau).  
- Turm: Nordseite: 4 S auf einem Quader der untersten Reihe über dem Fundament  
- (15 – 20/90°/150). (10.05.2003)  
-37269 Eschwege (He.). Nikolaiturm (Turm der nach der Reformation abgegangenen  
- Godehardskirche aus dem 12. Jh.): am westl. Turmportal1 ellipsenförmiger  
- Ausschliff am rechten Gewände. Linkes Gewände stark ausgebessert (Foto Eschwege 1  
- [16.08.2000]) 
- An der O-Seite des Turms mehrere Quader mit N (1 – 3 cm Æ; Auswitterungen?),  
- im Mörtel der ausgebesserten Flächen neue N. (Foto Eschwege 2 [16.08.2000]) 
- Neustädter Kirche „St. Katharinen“, spätgot. Halle (1374 – 1509).Südportal: N  
- links im Gewände (auf gelbem Sandstein, Kirchenmauern aus rotem Sandstein). 
- Südöstl. Strbpf. des Chors: 1 R (20/85°/110).  
- Strbpf. re. neben N-Portal: 2 S (30/90°/80) nach O hin, 
- 1 S (30/90°/80) nach N hin. 
- Marktkirche St. Dionys (Pfarrkirche der AltstadtTurm 9./10. Jh., got Halle 15.Jh.) 
- S an beiden Strbpf. neben dem Südportal (insges. ca. 20 Stück), S in der Wand  
- re. davon (ca. 9 Stück). (Foto Eschwege 3) 
- "Kirche ... Eschwege, Rillen in der Außenwand" (Q U. Mey bei HS, mit Foto Eschwege  
- UM 4) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Eschwege  
-73728 Esslingen (B-W, am Neckar). „Rillen an St. Dionys“. (Q: Oelenheinz, Mitteilung an Schulz [s.d.],  
- 1901 
-76857 Eußerthal (Rhld.-Pf., ca. 18 km südwestl. von Neustadt/Weinstr.) „Die aus dem ehemaligen  
- Zisterzienserkloster Eußerthal noch recht zahlreichen Bauspolien findet man im  
- ganzen Ort verteilt ...“ Sie tragen teilweise S. (Q: R.Wilms).  
- „Bachbett, W auf Quaderspolie“ (Q: W. Rauch) 
- An dem erhaltengebliebenen und restaurierten Teil der Klosterkirche (Weihe  
- 1262) fand ich keine S. (25.04.2002) 
- "Das Foto betrifft Eußertal, neben der Straße vor der Abteikirche." (Q: mit dem  
- anhängenden Foto: Rudolf Wild) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Eu%C3%9Ferthal  
-F Falaise (Calvados, ca. 35 km südl. Caen). „Sehr alte WR an der Kirche“. (Q: W. Eitelmann, S.  
- 264, Abb. 839 – 841) 
-90537 Feucht (BY, Mfr., südlich von Nürnberg). "Ca. 4 kleine Wetzrillen an der Kirche St. Jakob,  
- Sandstein." (Q: K.-F. Haas) 
-91555 Feuchtwangen (BY, Mfr., ca. 10 km nördl. Dinkelsbühl). „Kreuzgang des Benediktinerklosters, WR  
- an Pfeiler“. (Q: R. Lenker) 
- „Wetzrillen am vorderen Sandsteinpfeiler des Kreuzgangs.“ (Q: Weiler, 1971 bei K.F.  
- Haas. Haas: „nicht gefunden“) 
-96317 Fischbach (BY, Ofr., bei Kronach). St. Jakobus, ev. Im Kern um 1500, Umbauten 1589, 1660 und  
- 1702-03. Turm am Süd-Abschnitt der West-Fassade älter. S an der Schräge der  
- Stützmauer des Turmes, wohl wegen der Schräglage stärker vom Regen  
- beaufschlagt und daher ausgewittert.  
- Neben der Kirche ein kleines Renaissanceschlösschen (nach 1525 über älterem  
- Kern), dreigeschossiger Walmdachbau mit reich gegliedertem Portal. Neg. 
-90402 Fischbach (BY, Mfr., am südöstl. Stadtrand von Nürnberg.) "Wetzrillen auf Sandstein am  
- Harsdörferschen Schlösschen und am Scheurischen Schloss." (Q: K.-F. Haas) 
-39524 Fischbeck (Sachsen-Anhalt, westl. Tangermünde). Ev. Dorfkirche (Backstein, 13. Jh.). N re  
- und lks neben dem Südportal sowie lks neben Nordportal. (12.08.2001;  
- Foto Fischbeck 1) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Fischbeck  
-18442 Flemendorf (M-V, zwischen Barth und Stralsund). „... sah ich an der Dorfkirche, ca. in 150 cm  
- Höhe links am Eingang einen rötlichen Stein (evtl. harter Sandstein) mit zwei senkrechten  
- Schleifspuren ca. 15 – 18 cm, dazwischen eine Schleifspur senkrecht von ca. 5 – 6 cm.  
- Dieser Stein sitzt (mit anderen) in der Ziegelmauer.“ (Q: Klaus Drechsler, Mitteilung vom  
- 03.10.2006, mit Skizze; Foto von 2009) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Flemendorf  
-91301 Forchheim (BY, Mfr., an der Mündung der Wiesent in die Regnitz). St. Martinstr. 18, kath.  
- Stadtpfarrkirche St. Martin (dreischiffiges Langhaus, eingez. Chor, 11.- 16.Jh.,  
- in der NW-Ecke eingest. Turm zu 6 Geschossen, 14.Jh.). Ringsum an  
- Außenmauern u. Strebepf., bes. a.d. S-Seite u. am Chor viele S (20/90°/60, einige  
- zugeschm.), weniger N (teilw. zugeschm.) und wenige R (Fotos Forchheim 1, 2, 3;  
- 10.09.2004) . 
- Hauptstr. 24, Rathaus, EG Sandstein-Quaderbau, OG Fachwerk (15./16.Jh.) An  
- der Fassade zum Markt 1 S (20/90°/70); an der rückseitigen Front des südl.  
- Anbaus, der Martinskirche u. dem Gässchen zugwandt, mehrere S (Foto Forchheim 4;  
- 10.09.2004. 
- Kapellenstr. 9, kath. Marienkapelle, einschiffiger Bau mit Dachreiter (im Kern  
- 12.Jh., Umbauten 14.-18.Jh.) Am barocken S-Portal 2 S re. i.d. Laibung  
- (20/90°/80).  
- Sattlertorstr., Saltorturm. Stadtseitig re. u. lks. des Tors viele S, R und N (?). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Forchheim  
-91466 Forst (BY, Mfr., b. Gerhardshofen, nordwestl. Neustadt/Aisch). Kleine Dorfkirche in ummauertem  
- Kirchhof. Am (von außen gesehen) rechten Sandstein-Pfeiler des nördl.  
- Friedhofstores 4 S (15.20/90°/80). (03.10.2002, Foto Forst 1) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Forst  
-35066 Frankenberg a.d. Eder (He). „Liebfrauenkirche (ev.) WR in der Vorhalle des Westportals  
- und an Westseite der Außenwand links im Portal.“ (Q: HS) 
-60275 Frankfurt/Main (He). „Wetzrillen am Kaiserdom St. Bartholomäus und an der evang. Nikolaikirche  
- auf Sand- bzw. Backstein.“ (Q: Wehrhahn, 1912, bei K.-F. Haas. Haas: an beiden  
- Kirchen nichts gefunden.) 
-15230 Frankfurt/Oder (Brandenburg). „Steinzeichen an der Marienkirche“. (Q: F. Zillien) 
- „Rillen und Näpfchen an der Marienkirche“. (Q: W. Eitelmann, S. 265, Abb. 848 –  
- 855) 
- „Rillen und Näpfchen auf Sandstein am Nordwestportal der Marienkirche; Näpfchen auf  
- Sand- und Ziegelstein an der Unterkirche (reformierte Kirsche St. Nikolai?“ (Q:  
- Villinger, 1938, Riehl und Scheu, 1861, Albrecht, 1901, Bühlow, 1878, Voigt, 1861,  
- alle bei K.-F. Haas) 
- Rillen und Näpfchen an der nach Norden gerichteten Türe zur Taufkapelle des Doms  
- (sc. der St. Marien-Kirche), auch Brauttüre genannt, sowie Näpfchen im  
- Ziegelmauerwerk über der Sockeloberkante." (Q: Villinger, mit 5 Fotos) 
- Klaus Drechsler (Mitteilung v. 16.09.2009): "Schleifspuren und Näpfchen an St. Marien  
- am nördl. Portal rechts und links sowie am Grundmauersockel" 
-64407 Fränkisch-Crumbach (He., Odenwald, Naturpark Bergstraße, ca. 20 km ONO von  
- Bensheim/Bergstraße). Burg Rodenstein; Ruine einer Schildmauerburg aus dem 13.  
- Jh. 
- Frau Christa Schels übermittelte mir die anhängenden Fotos (Rodenstein 1 – 3, s. Link), 
- die ein ihr bekanntes Ehepaar, K. und R. E., im Juni 2011 gemacht hatte. 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Fr%C3%A4nkisch-Crumbach  
-76833 Frankweiler (Rhld.-Pf., südl. Pfälzerwald, b. Annweiler). „An der Südseite der Frankweiler Kirche,  
- hinter dem Hoftor an der Außenwand, findet man auf dem Sockel sog. „Wetzrillen“ oder  
- „Schleifrillen“ in den Sandstein eingewetzt.“ 
- (Q: www.deutsche-weinstrasse.de/panorama.htm ) 
- „Wetzrillen an der Frankweiler Kirche“ (Q: W. Eitelmann, S. 265, Abb. 856 – 858). Die  
- Bilder 857 und 858 zeigen Rillen auf der Wasseraufschlagsschräge des Sockels (PS). 
- Zur protest. Kirche in Frankweiler die anhängenden zwei Fotos von Rudolf Wild  
- (Annweiler): Frankweiler RW 1 und Frankweiler RW 2: 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Frankweiler  
-PL Frauenburg/Frombork (ehem. Ostpreußen, am Frischen Haff). „Am Dom St. Maria und St.  
- Andreas … an der Südseite sind 5 klassische Schälchen zu finden, 3 cm Dm., auf 3  
- Steinen links vom Haupteingang“. (Q: W. Urban, schriftl. Mitteilung; Befund  
- 06.09.2001) 
-96231 Frauendorf BY, Ofr., ca. 7 km östl. Staffelstein in einem Nebental des Obermaintales). St.  
- Ägidius, barocke Dorfkirche aus goldgelbem, feinkörnigen Sandstein. R lks. am und  
- im Gewände des Westportals; zugeschmierte R am Sockel an der Ostseite der  
- Sakristei. (06.07.2003) 
-48231 Freckenhorst (NRW, bei Warendorf). Die Stiftskirche (geweiht 1129) eines um 860 bis 1811  
- bestehenden Damenstifts und ein Teil des Kreuzgangs (13. Jh.) sind von der  
- Anlage erhalten geblieben. Bauten in Kalkstein, nur Zierglieder in Sandstein. An  
- einigen der Doppelsäulen des Kreuzgangs R und N (18.08.00). 
-09599 Freiberg (Sachsen, südwestl. von Dresden). „WR an der Goldenen Pforte des Doms“. (Q: W.  
- Eitelmann, S. 265, Abb. 859 – 862)<br> 
- "Rillen und Näpfchen an der Kapelle der Freiberger Patrizierfamilie Schönlebe, ebenso  
- an der kurfürstlichen Begräbniskapelle im Dom." (Q: Steche, 1884, K.-F. Haas) 
-79098 Freiburg im Br. (B-W). „Münsterarchitekt Kempf weist darauf hin, dass das Freiburger Münster 2  
- bis 2,5 cm breite Rillen zeigt ...“ (Q: Die Denkmalpflege, Berlin, Nr. 16, 18. Dez.  
- 1901, S. 126) 
- Eigener Befund vom 21.05.2002: Die gesamte Südseite ist wegen Reparaturarbeiten  
- eingerüstet und abgeschrankt und somit nicht einsehbar. Der Bau besteht aus rotem  
- Sandst., erneuerte Teile zumeist aus hellgelb-weißlichem Stein. Lks der Torlaibung  
- des Westportals 4 S (15/90°/190; Foto Freiburg 1). Nordseite: lks. des  
- Schöpfungsportals viele N, am ersten Strebepfeiler von Westen her eine Serie von  
- ca. 5 S (nach O hin; Foto Freiburg 2).  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Freiburg/Breisgau  
- "Wetzspuren auf dem Rücken des Portallöwen." (Besagter romanischer Löwe entstand  
- "deutlich vor dem 12. Jh." und befindet sich heute im Augustinermuseum. Q:  
- http://www.gerda-henkel-stiftung.de/panorama_projekt.php?language=de&nav_id=247  
- mitgeteilt von W. Ftitzsche) 
- In der Freiburger Altstadt, die durch Luftangriffe weitgehend zerstört war, keine  
- weiteren Funde. 
-34513 Freienhagen (Nordhessen, an der B 251, Stadtteil von Waldeck). Ev. Kirche St. Peter und Paul,  
- erstmals erwähnt 1270. „Zahlreiche Wetzspuren neben dem Portal.“ (Q:  
- http://regiowiki.hna.de/Kirche_Freienhagen ) 
-16259 Freienwalde (Bad Fr., MV, nordöstl. von Berlin, westl. am Oderbruch). "N auf Ziegel- und  
- Granitmauerwerk." (Q: neben anderen Lemcke, 1912, Bülow, 1878, bei K.-F. Haas) 
-67251 Freinsheim (Rhld.-Pfalz, ca. 6 km nördl. Bad Dürkheim). „Wetzrillen am Stadttor“. (Q: W.  
- Eitelmann, S. 311, Abb. 1939 – 1942) 
-54450 Freudenburg (Saarland, ca. 8 km südl. Saarburg). „... Stadttor mit gotischem Spitzbogen. Links  
- am Torbogen, wenn man zum Ort hineingeht, etwa in halber Höhe der heut sehr  
- hochliegenden Tür finden sich etwa 8 senkrechte Rillen an zweien der Torquader.“  
- (Q: K. Rug, mit Foto) 
- "Wenige Rillen an der Innenseite des Stadttors in 2 m Höhe." (Q: W. Weiter) 
- Bei < http://www.saarchaeologie.de/galerie/wetzrillen.htm > finden sich zwei Fotos,  
- deren erstes Rillen rechts an der Laibung des Tores, das zweite Rillen auf  
- Mauerquadern links des Tores zeigt. 
-61169 Friedberg (He). kath. Stadtkirche „Unserer Lieben Frau“, bedeutende got. Hallenkirche  
- aus rotem Sandstein, Wandflächen verputzt, fertiggestellt um 1400. An der Wand der  
- südl. Torhalle, an den beiden Treppentürmen und an den Strebepfeilern der Südseite  
- viele S (20/90°/100) und wenige N. Die S teils verschmiert, teils mit scharfer mittiger  
- Furche. (21.04.00; Bilder Friedberg 1 – 3 v. 25.05.2006)) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Friedberg/Hessen  
-PL Friedeberg/Strzelce Krajenskie (ehem. Neumark, nordöstl von Landsberg/Warthe). "Näpfchen am  
- Chor der Marienkirche." (Q: Bülow, 1878, bei K.-F. Haas) 
-93491 Friedersried (BY, Opf., bei Cham). „S am Gewände des roman. Portals (9.- 11.Jh.) der  
- Filialkirche Hl. Drei Könige und St.Matthäus.“ (Q.: www.landkreis-cham.de) 
-34560 Fritzlar (He., ca. 28 km südwestl. von Kassel, auf einer Terasse oberhalb der Eder gelegen). „Dom  
- St. Peter (kath.). WR an Außenwand (Westen) des Paradieses ... (lang, eng,  
- einige WR über zwei Steine). Eine WR an der Südseite des Chors. 
- Hochzeitshaus (1580 – 1590): WR an beiden Seiten des Südtores zum Hof“ (Q:  
- HS) Siehe auch unter „Werkel“. 
-PL Frombok s. Frauenburg  
-36112 Fronhausen (NRW, ca. 30 km nordöstl. von Wetzlar). "Rillen und Näpfchen an der Pfarrkirche,  
- Rillen an Neuere Burg." (Q: Wörner 1882, Steche, 1883, bei K.-F. Haas) 
-15517 Fürstenwalde (Brandenburg, an der A 12 zwischen Königswusterhausen und Frankfurt/Oder, an  
- der Spree). "N am St. Marien-Dom (Backstein)". (Q:Wankel, 1884, Friedel, 177,  
- Dydynski, 1885, bei K.-F. Haas) 
- Klaus Drechsler berichtet von "über 15 Näpfchen zwischen Daumengröße, also 1,5 cm  
- und 4,5 cm Größe." (Mitteilung vom 16. 09.2009) 
-90762 Fürth (BY, Mfr.) Kirchenplatz, ev. Stadtpfarrkirche St. Michael, Chor (Ende 15.Jh.) Westturm (um  
- 1400), Langhaus (um 1675). An der stark ausgebesserten südl. Außenmauer  
- etliche z.T. zugeschmierte S (15/90°/170, eher flach).  
- Torvorbau; Westseite, 1 zugeschm. S. 
- Wand östl. des Torvorbaus: an vielen Stellen erneuert; 
- unter Gedenktafel Gustav Adolf ca. 5 flache S (15/90°/1,7cm); 
- rechts unterh. des 4. Fensters 2 flache S. 
- Kirchenplatz 5, klassizistische Frontfassade von 1817/18, 1 fl. S (20/90°/0,7). 
- Kirchenplatz 4, zur Gasse hin, 7 fl. S (15/90°/80) 
- Königstr. 59, traufseitiger SSt.Quaderbau , 18.Jh., Straßenseite (nach Süden hin): 1 S  
- re. d. lk. Tür, 1 S lks. d. re. Tür. (04.10.1999) 
-66564 Fürth (Ostertal) (Rhld.-Pf., ca. 25 km westl. von Landstuhl). "Geringe Spuren (sc. von Schabungen)  
- finden sich am Alten Turm in Fürth (Ostertal)". (Q: Hans Cappel, S. 42) 
-55288 Gabsheim (Rhld.-Pf., Lks. Alzey-Worms, ca. 15 km nordöstl. v. Alzey). "Wetzrillen am Kirchturm  
- von Gabsheim." Flache Ritzungen "am Innengewände der Turmtür und an der südwestl.  
- Kirchturmecke." 
- (Q mit Fotos: http://www.gabsm.de/ki/ki_steinm.html ) 
-19205 Gadebusch (M-V, ca. 20 km WNW von Schwerin). „Stadtkirche St. Jacob und St. Dionysius.  
- 2 Schälchen nach Süden hin.“ (Q: W. Urban) 
-27777 Ganderkesee (Niedersachsen, Lks. Oldenburg, ca. 20 km westl. von Bremen). "Erhaltene Spuren  
- an der Kirche in Ganderkesee sind ... Wetzrillen." (Q: Heinz-Günther Vosgerau in:  
- Menschen, Bilder und Geschichten. Jahrbuch für den Landkreis Oldenburg, 2008) 
-96224 Gärtenroth (BY, Ofr., Gem. Burgkunstadt). Dorfkirche St.Maria, St.Petrus und St.Paulus, ev.  
- (13./14.Jh., Umbauten 1752/53 und 1806). Chorturmanlage, v. Redwitzïsche  
- Patronatskirche. 3 S rechts des Südportals. 
-66996 Gebüg (Rhld.-Pf., im südl. Pfälzer Wald, ca. 20 km SSO von Pirmasens): „Burgruine Blumenstein,  
- eine ypische Wasgauburg auf freistehendem Felsgipfel. S am oberen Burgeingang.“  
- (Q: http://www.walthari-klause.de/Blumenstein.htm ) 
-F Gebweiler s. F Guebwiller/Gebweiler 
-49596 Gehrde (Ns, ca. 30 km nördl. von Osnabrück, bei Bersenbrück). "Rillen am Bruchsteinmauerwerk  
- der evang. Kirche St. Christopherus, Westeingang." (Q: Wehrhahn, 1912, Trimpe,  
- 1880, bei K.-F. Haas) 
-30989 Gehrden (Ns, ca. 15 km südöstl. von Hannover). "Rillen an der evang. Pfarrkirche, Backstein."  
- (Q: Wehrhahn, 1911 (mit Foto), bei K.-F. Haas) 
-96145 Gemünda (BY, Ofr., OT von Seßlach, b. Coburg). Pfarrkirche, geosteter got. Chor  
- (Sandsteinquader). An dessen nördl. und nordöstl. Stützpfeilern insgesamt ca. 10  
- S. (05.03.2003). 
- Haus Nr. 21, Gemeindehaus mit Schmiede, bez. 1587. Arbeitsplatz unter dem  
- von Sandsteinpfeilern getragenen Fachwerk-OG. „An dem der Straße am  
- nächsten stehenden Pfeiler sind Schliffe festzustellen, die vermutlich unseren  
- Wetzrillen zuzurechnen sind.“ (Q: A. Leistner) 
-77723 Gengenbach (B-W, Schwarzwald, Ortenaukreis, an der Kinzig). „Wetzrillen am Torturm“. (Q: W.  
- Eitelmann, S. 311, Abb. 1943, 1944) 
-NL Gent „Abrahamstraat 11 e.o. – Berg van Barmhartigheid. Detail hoofdingang (1621) met  
- duivelskrassen in linker dagkant“ (Q: mit Foto Jean Penders, s.  
- http://www.documentatie.org/uds4/zoekpagina3t.asp?search=Duivelskrassen Bild 4) 
-74582 Gerabronn (B-W, ca. 30 km südwestl. Rothenburg/o. T.). Ev. Kirche Hl. Geist, am oberen Ende  
- des runden Prallsteins am nordwestl. Kircheneck 4 S (05.11.2004, Foto Gerabronn 1),  
- 2 S im Sockel rechts daneben. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Gerabronn  
-96161 Gerach (BY, Mfr., ca. 17 km NNW von Bamberg nahe der B 279). Pfarrkirche St. Veit. Spätroman.  
- Sandsteinquaderbau aus dem 13. Jh. Westportal: 5 S re. a.G., 3S lks. i.G. und 2 S  
- lks. a.G. (20.10.2002, Fotos Gerach 1, 2) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Gerach  
-96190 Gereuth (BY, Mfr., nördl. Ebern im Haßgau). Wasserschloss (1706-1714, Dreiflügelbau mit  
- Eckpavillons, von einem Graben umgeben, mit Brücke und Portal), Schlosskirche  
- St. Philippus (1714, Einturmfassade, eingez. Chor), Wirtschaftsgebäude. 
- Arkadenfront des östl. vom Schloss gelegenen Wirtschaftsbaus („Altes Schloss“),  
- 2. Säule von Süden her: 9 S am untersten Rundstein (25/90°/80). 
- Tor der Schlosszufahrt, re. äußerer Pfeiler: nach Süden hin 2 S (20/90°/40). 
- (04.06.00) 
-97447 Gerolzhofen (BY, Mfr., ca. 40 km nordöstl. von Würzbueg). Von der Ummauerung (14. und 15.  
- Jh.) sind einige Türme und Mauerreste erhalten. Amtsschloss (um 1580, heute „Neues  
- Rathaus“), „Altes Rathaus“ (um1600), viele Fachwerkhäuser aus dem 16. u. 17. Jh.  
- Kath. Stadtpfarrkirche „St.Maria de Rosario und St.Regiswindis“, spätgotisch (ab  
- 1436), zwei neben dem eingez. Chor eingestellte Türmen, Chor wohl von  
- Vorgängerkirche. Am 1. nord-östl. Strbpf. R nach O weisend. Südseite: lks. des  
- Ölbergs ca. 12 N (in 80 – 250 cm Höhe). An den nach O folgd. Strpf. mehrere R. 
- Ehem. Friedhofskapelle St. Johann Baptist (beg. 1497; Sepultur im  
- Untergeschoss). Am 1. südwestl Strbpf. ca. 10 N nach Osten weisend in 60 – 190  
- cm Höhe. Im Eck nach dem nächsten Strbpf. ca 8 N (80 – 100). (04.06.2000) 
- „Wetzrillen am Haupteingang der Pfarrkirche Maria de Rosario.“ (Q: Seidl, 1933, bei  
- K.-F. Haas)  
-95494 Gesees (BY, Ofr., am Sophienberg bei Bayreuth). Name abgel. aus dem der ehem.  
- Wallfahrtskirche „Maria ad sedes beatae virginis“). Kirchweg 11, Ev. Kirche St.Marien,  
- ehem. Kirchenburg. Fundamentreste um 800 und um 1250. Gotische Erweiterung und  
- Einwölbung 1410. Marienwallfahrt seit d. 11.Jh. und über die Reformation hinaus  
- bis ins 20.Jh. Re. v. W- Portal: 1 S (15/90°/100), 1 S (20/90°/100, zugeschm.),  
- 2 N (8/50, eines davon zugeschm.) 
-59590 Geseke (NRW, Kreis Soest, ca. 12 km OSO vn Lippstadt). Mitteilung von Herrn Michael Koch  
- (MK), mail vom 24.06.2011: 
- "anbei Fotos von S an der Kath. Pfarrkirche St. Pankratius in Geseke-Störmede, Kr.  
- Soest. Ort im 9. Jh. erwähnt. Im 13. Jh. Burg- & Stadtgründung, baldige Zerstörung 
- beider. Burg wiederhergestellt. Ort blieb jedoch unbedeutend. 
- Kirchengebäude: Westturm ist Rest eines roman. Baus nach 1150. Romanisch noch 
- der gerade schließende Chor und Teile des Querhauses. Der Rest als Hallenkirche  
- spätgotisch, nach 1521. 
- S am Gewände des spätgotischen Südportals. 
- Daten: Dehio. Westfalen. A.a.O. 1969." 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Geseke  
-96242 Gestungshausen (BY, Ofr., b. Sonnefeld). Ev. Pfarrkirche, 18. Jh. mit Kirchhofummauerung.  
- „Das Tor im Osten gehört vermutlich ... in die spätgotische Zeit. Im Rahmen  
- dieses Tores befinden sich zwei verwitterte Wetzrillen.“ Q: A. Leistner 
-96260 Geutenreuth (BY, Ofr., b. Weismain). Kath. Filialkirche St. Erhard. Putzbau, Chorturmkirche mit  
- flachgedecktem Langhaus, im Kern 12./13.Jh., Chor 14.Jh., Turm 1486, Schiff  
- 1743. Keine S. Einige Jahre nach diesem Negativbefund erfolgte eine  
- Generalrenovierung der Kirche, in deren Verlauf der Außenputz abgeschlagen  
- wurde (BR 20.06.2005, S 16). Dabei kamen beiderseits des Westportals viele S zu  
- Tage, allerdings gestört durch Werkzeugspuren vom Putzabschlagen. (Fotos  
- Geutenreuth 1 – 2, 20.06.2005). Eine Besichtigung am 02.09.05 ergab, dass die  
- Kirche vollständig neu verputzt war. 
- Kirchhofmauer, Südseite, außen, re vom Eingang 10 N (Foto Geutenreuth 3,  
- 20.06.2005). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Geutenreuth  
-35390 Gießen (He., im Lahntal). "... Die alte Gießener Stadtkirche spielt eine Rolle, genauso wie das  
- Zeughaus mit seinen Teufelskrallen auf Hüfthöhe an der Außenwand ..." 
- (Q: http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten/9499031.htm ) 
-18569 Gingst (M-V, Insel Rügen). „Näpfchen an der Kirche“. (Q: W. Eitelmann, S. 266, Abb. 873 – 875) 
-36037 Gläserzell (He., nördl. Stadtteil von Fulda). „.. die alte Kapelle St. Katharina ... um oder vor 1500.  
- An einem Eckquaderstein finden sich ca. 16 Rillen von bis zu 28 cm Länge und  
- 2,5cm Tiefe ...“ (Q: Heinz P. Probst, mit Foto) 
- PL Glatz/Klodzko (ehemals Niederschlesien, ca. 80 km südwestl. v. Breslau an der Glatzer Neiße).  
- "In Glatz fand ich am Hause Böhmische Straße Nr. 13 ein Sandsteinportal schlichter  
- Form aus dem Jahre 1618, dessen oberste Quader unter den Kämpfern zu beiden  
- Seiten des Einganges, also etwa in Gesichtshöhe, eine Reihe von Rillen aufwiesen." (Q:  
- Hellmich, mit Skizze) 
- „Wetzrillen auf Sandstein, Haus Böhmische Str. 13.“ (Q: Hellmich, 1938. bei K.-F.  
- Haas) 
-PL Gleinitz/Glinica (ehem. Niederschlesien, Kreis Glogau). "Wetzrillen an einem Bildstock vor dem  
- Dorf." (Q: Hellmich, 1918, bei K.-F. Haas) 
-PL Gleiwitz/Gliwica (ehem. Schlesien, südöstl. von Breslau/Wroclaw). "Zahlreiche Näpfchen an der  
- kath. Pfarrkirche Allerheiligen." (Q: Bülow, 1878, Lutsch, 1894, bei K.-F. Haas) 
-96274 Gleußen (BY, Ofr., Gem. Itzgrund). Lindenplatz 4, westl. Hofeinfahrt zwischen 2 Sandstein- 
- Pfeilern: 3 S zur Durchfahrt (re. Pfeiler) hin, 5 S zur Straße hin (lk. Pf.). (Dieser eigene  
- Fund [04.06.2000; Foto GLEU 1; 20.10.2002] ist wohl gleichzusetzen mit dem  
- Fund A. Leistners: „Haus Nr. 45, Anwesen Dinkel. ... Die Hofeinfahrt wird von zwei  
- vierkantigen Sandsteinpfeilern flankiert, in die 8 Wetzrillen eingeschliffen sind.“) 
- „Haus Nr. 48, ehem. Brauerei und Gasthof Sperber. Nach der Inschrift im  
- Scheitelstein der Türrahmung wurde das Haus im Jahre 1815 erbaut. Türrahmen  
- und Nordwestwand tragen Wetzrillen.“ Q: A. Leistner 
- „Haus Nr. 32, früher Gasthaus Schuhmann. ... Der Hof wird nach Norden von  
- einer Toreinfahrt abgeschlossen, die zwei vierkantige Sandsteinpfeiler flankieren.  
- Der östliche Pfeiler trägt drei Wetzrillen.“ Q: A. Leistner 
- „Haus Nr. 42 – Anwesen Pohla (früher Gockel) ... Die den Hof nach Nordwesten  
- abschließende Sandsteinbalustrade gehört in das 18. Jh. Die Baluster ... tragen  
- insgesamt 15 Wetzrillen, wovon 10 mit Mörtel verputzt sind.“ Q: A. Leistner 
- Ev. Dorfkirche, Chorturmbau, südöstl. Eck des Turms, 2. Eckquader von unten, nach  
- Süden 2 S und nach Osten 4 kleine und eine große S, unter Tünche (Bilder Gleußen 2  
- und 3). Nördl. Turmportal, S rechts a.d.L. (Bild Gleußen 4, 27.09.2009). 
-17179 Gnoien (MV, ca. 40 km oso von Rostock). „Schabungsfunde am Ziegelmauerwerk von  
- St. Marien“. (Q: W. Urban; 27.09.1994) „Schälchen an der Stadtkirche zu Gnoien“  
- (Q: Himmelstierna) 
-91728 Gnotzheim (BY, West-Mfr., Lks. Weißenburg-Gunzenhausen, ca. 7 km SSW von  
- Gunzenhausen an der B 466). Wetzrillen an der kath. Pfarrkirche St. Michael",  
- Spielbergerstr. 22 (Q: Seidl, 1993, bei K.-F. Haas) 
-97340 Gnötzheim (BY, Mfr., Gemeinde Martinsheim, ca. 10 km südöstl. Ochsenfurt). "Wetzrillen  
- am Hauptportal der evang. Pfarrkirche." (Q: Wößner, 1992, Funk,  
- 1941, bei K.-F. Haas) 
-97469 Gochsheim (BY, Mfr., südöstl. Vorort von Schweinfurt). "Schabemale am Tor des alten  
- Kirchhofs." (Q: K.-F. Haas) 
-76831 Göcklingen (Rhld.-Pf., südl. Weinstraße, ca. 6 km südwestl. Landau/Pfalz). „Wetzrillen am  
- Dorfbrunnen“. (Q: W. Eitelmann, S. 63, Abb. 29, 30) 
-76829 Godramstein (Rhld.-Pfalz, nordwestl. Vorort von Landau/Pfalz). „Alte Wetzrillen an der  
- Kirche“. (Q: W. Eitelmann, S. 266, Abb. 878, 879)  
- Bild 878 zeigt eine Kirche mit spitzbehelmten Sandsteinquaderturm, evtl. eine  
- Chorturmkirche (PS). 
-31157 Gödringen (Ns, ca. 12 km nordwestl. Hildesheim). „Wetzrillen an der Kirche“. (Q: W.  
- Eitelmann, S. 266, Abb. 876, 877) 
-23992 Goldberg (M-V, bei Wismar). „Eigenartige, durch ihre Gleichmäßigkeit auffallende Rillen“  
- (sc. an der Kirche. PS). (Q: Himmelstierna) 
-95497 Goldkronach (BY, Ofr., bei Bad Berneck), im MA. durch Bergbau auf Gold und Silber  
- reichgewordener Ort, 1365 zur Stadt erhoben, nach Stadtbrand von 1836 größtenteils  
- neu errichtet. Ev. Stadtpfarrkirche (ehem. St. Erhard), neugot. (1851/52), neg. 
- Berneckerstr. 3, zweigeschossiger Sandst.-Quaderbau (1840; ehem. Metzgerei),  
- rechts und links der Haustür mehrere zugeschm. S über dem Sockelsims. 
- Berneckerstr. 1, zweigeschossiger Putzbau, je zwei gut ausgeprägte S re. und  
- lks. i.d.L der Haustür. 
- Sickenreutherstr. 3, ev. Pfarramt, zweigeschossiger traufseitiger Sandst.- 
- Quaderbau um 1840. Rechts des Eingangs 4 S (20/90°/30 über Sockelsims)  
- Sickenreutherstr. 1, zweigeschossiger Putzbau. Haustür: 2 S lks. i.d.L.,  
- 2 S re. a.d.L. 
- Kirchplatz 3, zweigeschossiger Sandsteinquaderbau, beidseits a.d.L. der Haustür  
- und in der Hauswand re. daneben viele zugeschmierte S (Foto Goldkronach 1; 04.01). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Goldkronach  
-67307 Göllheim (Rhld.-Pfalz, am NW-Rand des Pfälzer Waldes). „Wetzrillen rechts und links am  
- Haupteingang der Kirche“. (Q: W. Eitelmann, S. 266, Abb. 880 – 882)  
- „Alte Wetzrillen an der Rathaustür“. (Q: W. Eitelmann, S. 299, Abb. 1735 –  
- 1737) 
- „Wetzrillen am Kerzenheimer Tor“. (Q: W. Eitelmann, S. 314, Abb. 1996, 1997) 
-PL Gollnow/Golenjow (ehem. Pommern, nordöstl. von Stettin). "Früher sehr viele Näpfchen auf dem  
- Ziegelmauerwerk der Kirche St. Katharina." (Q: Bülow, 1878, Lemcke, 1912, bei K.-F.  
- Haas) 
-02826 Görlitz (Sa., an der Lausitzer Neiße, östlichste Stadt Deutschlands). Im Westen der Nikolai-Vorstadt  
- liegt das „Heilige Grab, eine Nachbildung des Heiligen Grabes in Jerusalem,  
- erbaut1461-1504). „... und habe dort an der Außenwand gekratzte  
- Rundvertiefungen in größerer Zahl gesehen, die gewiss auf Pilger aus katholischer  
- Zeit zurückgehen.“ (Q: Univ. Prof. Dr. phil. Wolfgang Brückner  
- [wolfgang.brueckner@mail.uni-würzburg.de] . Mitteilung an PS vom 03.06.2002.) 
- Hierzu eigene Bilder Görlitz 6 und 7 vom 24.05.2005) 
- „Bei der Peterskirche 9, ehem. Priesterhaus, nach Zerstörung durch Brand 1525 neu  
- erbaut. Im Erdgeschoss ... ein ehemal. Außenportal mit Wetzrillen“. (Q:  
- www.denkmalschutz.görlitz.de/tag_des_offenen_denkmals) 
- „Mehrere S in 1,20 – 1,40 m Höhe am Reichenbacher Turm am Görlitzer  
- Obermarkt.“ (Q: Klaus Drechsler, Dresden, telefon. Mitteilung am 22.02.2005) 
- Eigener Befund am 24.05.2005: Im Torweg, zur Feldseite hin gehend, Ritzen links  
- neben und im stadteseitigen Torbogen, rechts im Torweg vor dem äußerem Bogen. 
- (Bilder Görlitz 1, 2, 3) 
- Bürgerhaus Peterstr. 8, bezeichnet 1528, Renaissance-Rundbogenportal, 3 schmale  
- R lks. a.d.L. (Bild Görlitz 4, 24.05.2005) 
- St. Nikolai (jetziger Bau 1452 – 1520), Südportal: unter der linken Säulenbasis  
- einige S., eingetieft in die vorgegebenen Furchen des plastischen Schmucks. R lks.  
- an der Schräge der Laibung. (Foto Görlitz 5, 24.05.2005)  
- „Näpfchen an der Peterskirche auf Bruchstein, Rillen und Näpfchen an der 
- Nikolaikirche, Südportal, auf Sandstein.“ (Q: Bülow, 1878, Golitschek, 1979, Bild 67,  
- bei K.-F. Haas) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/G%C3%B6rlitz  
-14478 Gortz (Brandenbg., ca. 12 km nordöstl. von Bandenburg a. d. Havel). Ev. Dorfkirche, Saalbau in  
- Feldsteinmauerwerk aus dem 15. Jh., Kanten und Rahmungen in Backstein. "Am  
- Südportal im Ziegelgewände sind einige Näpfchenstrukturen (ca. 17 Stück) eingetieft  
- worden." 
- Q: http://userpage.fu-berlin.de/engeser/potsdam-mittelmark/gortz/gortz.html  
-38615 Goslar (Ns., am Nordrand des Harzes). Jakobikirche, got. Hallenkirche mit Westwerk aus d.  
- 11.Jh. „S an der gesamten Außenfront“ (Q: R. Wilms. Bild bei J. Jünemann).  
- „S an der Vorhalle (um 1150) des Doms“. (Q: R.Wilms ; W. Urban 11.09.93) 
- (Dazu zwei Fotos unter www.raymond-faure.com/Goslar) 
- „Ähnlich wie in Lorsch ist auch in Goslar vom alten Dom gegenüber der Kaiserpfalz  
- nur die Vorhalle erhalten geblieben. Heilige Wetzrillen in deren Torgewänden ...“  
- (Q: Karl Josef Minst) 
- „Oberbaurat Grimm in Dresden stellt Einschürfungen an den Pfeilern der Vorhalle  
- beim Rathaus in Goslar fest.“ (Q: Die Denkmalpflege, Berlin, Nr. 16/1901, S.  
- 126). 
- „Wetzrillen an Jakobskirche, Südportal; Dom (Vorhalle); Rathaus; St. Ulrichskapelle;  
- Kaiserpfalz, Hauptportal; Heilig-Kreuz-Krankenhaus.“ (Q: Kohlstock, Jünemann e.a. bei  
- K.-F. Haas) 
- Von Frau Dr. Christahl-Günther stammen die Fotos Goslar 1, Goslar 2, Goslar 3 (vom  
- Juli 2008) von der Domvorhalle.  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Goslar  
-92681 Gössenreuth (BY, Opf., ca. 3 km südl. von Erbendorf, am südl. Rand des Steinwalds). "Wetzrillen  
- an einem Steinkreuz.“ (Q: Schmeissner, 1977, bei K.-F. Haas) 
-76857 Gossersweiler-Stein (Rheinld.-Pfalz, Lks. Südliche Weinstraße, ca. 8 km südwestl. Annweiler). "Kath.  
- Pfarrkirche St. Cyriakus. Am Turm über dem zugesetzten Eingang (Glasbeton) Inschrift  
- im Schluss-Stein: DEO DUCE/MDCCLXVII/TURRIS ERECTA/EST, darüber Heiligennische  
- mit St. Cyriakus. Links am Sockel des Portals eine Wetzrille." (Mitteilung und zwei Fotos  
- von Wolfgang Wild, 04. Juni 2010) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Gossersweiler-Stein  
-91327 Gößweinstein (BY, Oberfr., i. d. Fränk. Schweiz). Balthasar-Neumann-Str. 4, kath.  
- Wallfahrtsbasilika und Pfarrkirche SS. Trinitatis, monumentaler Sandsteinquader- 
- Barockbau von 1730-39. Chorschluss: lks. des Epitaphs flache S und N. N-Portal:  
- re.i.G. 3 S, re.a.G. 1 S. 
-99867 Gotha (Thür., vor den Nordausläufern des Thüringer Waldes). „S an der Vorhalle zum Kreuzgang  
- des Augustinerklosters (13./14.Jh.)“ (Q: C.J.H. Villinger bei R.Wilms; K.Kohlstock) 
-37073 Göttingen (Ns., an der oberen Leine). „Am Westportal links der Sankt-Jakobi-Kirche in Göttingen,  
- erbaut in der Zeit von 1361-1402, befinden sich am Torbogen in 90cm Höhe 22 Rillen  
- bis zu 26cm lang und bis zu 1,5cm tief ausgeschürft. Dazwischen sind 27 Näpfchen von  
- 1,5-2 cm Durchmesser. Auch am Nordportal derselben Kirche befinden sich 33 Rillen  
- und drei Näpfchen ...“  
- An gleicher Stelle erwähnt der Autor an der vom Deutschen Ritterorden erbauten  
- St.-Marien-Kirche (erb. 1290) „im Westportal wenigstens 5 Rillen und 3  
- Näpfchen, im Nordportal 10 Wetzrillen.“ 
- „Die um 1300 entstandene St.-Johannis-Kirche zeigt im Nordportal 25 Rillen ...“ 
- „Die St.-Albani-Kirche aus dem Jahre 1447 weist an einem der östlichen Pfeiler 
- abgewetzte Kanten und 9 Wetzrillen auf.“ (Q: J.Jünemann) 
- „Auch das Grabmal des Professors Dr. Christian Gottlob Heyne auf dem St.- 
- Bartholomäus-Friedhof beim Weendertor in Göttingen zeigt auf der 1812  
- eingemeißelten Inschrift 13 Wetzrillen und ein Näpfchen auf dem Sockel. Auf der  
- Rückseite sind 10 kräftige Wetzrillen zu sehen.“ Aufgrund ausgewiesener Lichtbilder  
- des Grabmals können diese Rillen erst zwischen 1940 und 1955 entstanden sein. (!)  
- J. deutet dies als Relikt des inzwischen in Vergessenheit geratenen Brauchs des  
- Steinstaub-Medizin-Schabens. (Q: J. Jünemann) 
- Außer den o.g. Funden finden sich bei K.-F. Haas (zit. nach mehrern Autoren): 
- „Wetzrillen am Rathaus, an der Nikolaikirche (später Universitätskirche), am Grabmal  
- „Der große Christoffel“ auf dem St. Andreas Friedhof.“ 
- Eigene Funde und Fotos v. 26./27.12.2006): Zum Heyne-Grab Fotos  
- Göttingen Friedhof1 und Göttingen Friedhof2. 
- St. Jacobi (erb. 1361-1400 über Vorgängerbau aus dem 12. Jh.; dreischiffige  
- Halle mit westl. Einturmfassade): S und N links an der Basis des Westtorgewändes  
- (Foto GöttingenSt.Jakob1). Nordportal: R links i.G, R rechts a.G. (Fotos  
- GöttingenSt.Jakob2a, GöttingenSt.Jakob2b). Südportal: R rechts a.G., R und N  
- links a.G. (Fotos GöttingenSt.Jakob3a, GöttingenSt.Jakob3b). 
- St. Marien (dreischiffige Halle, in der Basis des Glockenturms befindet sich das  
- alte Tor zur Neustadt; Ende 13.Jh.; ehem. Deutschritterordenskirche) Zum  
- Westportal Foto Göttingen St.Marien1.  
- St. Albani (got. Halle aus dem 15. Jh. , Westtürme über roman. Vorgängerbau).  
- R am südöstl. Strbpf. des Chors (Foto Göttingen St.Albani1); 2 S rechts und links  
- i.G. des Portals eines südlichen Anbaus am Chor (Foto Göttingen St.Albani5); R  
- und zugeschm. S am Strbpf. rechts des Südportals Foto Göttingen St.Albani2). 
- St.Johannis (Rats- und Stadtkirche, dreischiffige Halle, ungleiches westl.  
- Doppelturmpaar, roman. Nordportal; erbaut 1300 – 1344). Die gesamte Kirche  
- außer dem Chor eingerüstet und mit Bretterwänden umgeben, somit nicht  
- einsehbar. Der Chor von Buden des Weihnachtsmarktes eng umstellt, die Wände  
- und kaum einzusehen. Keine Funde.  
- St. Nikolai: R rechts am Nordportal (Foto Göttingen St.Nikolai) und am südöstl.  
- Strbpf. des Chors. Außenbau stark ausgebessert. 
- Rathaus (1369 – 1443, Kernbau um 1270; reizvolle Laube vor dem Ratssaal);  
- einige R am Gewände des Portals in der Laube (Foto Göttingen Rathaus) und an  
- der Umrahmung der Nische rechts daneben; R auch an den Arkadenpfeilern. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/G%C3%B6ttingen  
-91322 Gräfenberg (BY, Ofr., Fränk. Schweiz, 15km s-östl. Forchheim). Ev. Pfarramt (neben der ev.  
- Pfarrkirche St. Peter), im 19. Jh. aus feinkörnigem, gelben Sandstein erbaut. Ca. 7 S an  
- der oberen Quaderreihe des Sockels lks. vom Treppenaufgang (10/90°/100).  
- (25.07.2002) 
-31188 Grasdorf (Ns, ca. 15 km OSO von Hildesheim). „Wetzrillen an der Kirche.“ (Q: W. Eitelmann, S.  
- 268, Abb. 922 – 924) 
- „Rillen und Näpfchen an der Kirche." (Q: Zobel, 1926, bei K.-F. Haas) 
-PL Graudenz/Grudziadz (ehem. Westpreußen, südl. von Danzig). "Schabemale an der Kirche." (Q:  
- Wankel, 1884, bei K.-F. Haas) 
-PL Greifenberg/Gryfice (ehem. Pommern, südwestl. von Kolberg/Kolobrzeg). "Näpfchen auf dem  
- Ziegelmauerwerk der Pfarrkirche St. Marien, Südseite des Langhauses." (Q: Lemcke,  
- 1914, Dydynski, 1885, bei K.-F. Haas) 
-17489 Greifswald (Vorpommern). St. Marien-Kirche, Backsteingotik, 13. Jh. Südportal: 5 S lks. a.  
- G. (6/90°/70). (Foto Greifswald 1 [01.08.01])  
- Einige weitere unter dem Sims am Langhaus westl. des Südportals. Viele Stellen  
- am Außenbau stark ausgebessert. (Möglicherweise gingen durch diese  
- Ausbesserungen auch diejenigen Näpfchen verloren, von denen Bächtold-Stäubli  
- im HdA unter „Schalensteine“ handelt.) (W. Urban: „8 Schälchen nach N, 3 nach S;  
- 4 Scharten nach S.“) 
- „An der Marienkirche in Greifswald hat man in den ausgegrabenen Näpfchen  
- Spuren von Fett gefunden. ...“ (Q: Himmelstierna) 
- Dom St. Nikolai, Backsteingotik, 13. – 15. Jh. Südseite: zwischen den Portalen  
- ein Backstein mit S (5 – 6/90°/100) (Foto Greifswald 3). Links des westlichen  
- Portals viele N, teilweise zugeschm. (2 - 3/100). Viele N auch an der Nordwand des  
- Schiffes (2 – 3/100). Sämtliche Portalgewände stark ausgebessert. 
- St. Jakob, Backsteingotik, 13./14. Jh., N und schräge S an der Südseite des  
- Schiffes (Foto Greifswald 5 [01.08.2001]).  
- W. Urban: 1 Schälchen nach N, 50 nach O, 26 nach S, 2 nach W; 8 Scharten nach S 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Greifswald  
-17498 Gristow (M-V, am Greifswalder Bodden). „Wetzrillen und Näpfchen an der Kirche;  
- Ziegelmauerwerk.“ (Q: Friedel, 1877, Bülow, 1878, bei K.-F. Haas)  
-66501 Großbundenbach (Rhld.-Pf., ca. 8 km nordöstl. Zweibrücken). „Vorkommen [sc. von  
- Wetzrillen] im kirchlichen Bering.“ (Q: K. Rug).  
- „Wetzrillen an der Kirche in Gr.“ (Q: Niessner).  
- „Wetzrillen an der evang. Pfarrkirche, ehem. St. Martin." (Q: Liessem, 1878, Dehio,  
- 1972, bei K.-F. Haas) 
- „ev. Kirche, W an Eckstein“. (Q: W. Rauch). 
- „An der Kirche in Großbundenbach sind Rillen und andere Spuren zu finden (hier auch  
- an der Friedhofsmauer und an der Burgruine).“ (Q: Hans Cappel, S. 42) 
- "Wetzrillen an einem früheren Kirchenbau." (Q: R. Wilms, zit. bei W. Weiter) 
- Ein Foto von Rudolf Wild (Annweiler) zeigt waagrechte Rillen an der Kirche in  
- Großbundenbach. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Großbundenbach  
-36132 Großentaft (He., Eiterfeld-Großentaft, Kr. Fulda). „Sandsteinkreuz in der Nähe eines  
- Fußgängerstegs über die Taft. Heute ist der Kopf abgeschlagen. Die Bruchstelle  
- ist durch Wetzstellen ausgeschliffen.“ (Q: Heinr. Riebeling, 1977) 
-96237 Großgarnstadt (BY, Ofr., ca. 10 km südöstl. Coburg). Pfarrkirche, anstelle eines Vorgängerbaus  
- 1660 – 1690 errichtet. „An der südlichen Außenmauer sind 13 Wetzrillen zu finden.“  
- Q: A. Leistner. Eigener Befund (19.12.2004): Chorturmkirche mit charakteristischem  
- Pickelhauben-förmigem Helm. An der Südseite des massigen Turms zwei Gruppen  
- von je 5 S (15-20/90°/60), Fotos Großgarnstadt 1, 2); in dem südöstl. Winkel zwischen  
- Schiff und Strebepfeiler direkt über dem Boden 2 (3?) S (Foto Großgarnstadt 3). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Gro%C3%9Fgarnstadt  
-38277 Groß Heere (Ns, ca. 8 km südl. Salzgitter, bei Baddeckenstedt). "Wetzrillen an der  
- Kirche." (Q: Zobel, 1926, bei K.-F. Haas) 
-96269 Großheirath (BY, Ofr., ca. 15 km südwestl. Coburg). „Längsrillen an der Kirche“. (Q:  
- Oelenheinz, Mitteilung an Schulz [s.d.], 1901 
-74523 Großkomburg (B-W, südl. Schwäbisch Hall, mittelalterliche Klosteranlege auf dem  
- Gelände einer vorigen Burg). "Rillen und Näpfchen bei den Arkaden der St.  
- Michaels-Kirche." (Q: Seidl, 1993, bei K.-F. Haas) 
-PL Groß-Krebs/Rakowiec (ehem. Ostpreußen, gleich östlich von Marienwerder/Kwidzyn in  
- der Woiwodschaft Pommern). "N an der evang. Dorfkirche (14. Jh.) auf  
- Ziegelmauerwerk." (Q: Bülow, 1878, bei K.-F. Haas) 
-A Großkrut (Niederösterreich, ca. 60 km nördl Wien) „Näpfchen und Rillen am Chor  
- der südlichen Seitenkapelle der Pfarrkirche“ (Q: Karl Lukan) 
-97320 Großlangheim (BY, Ufr., Winzerort ca. 5 km östl. Kitzingen). „Wetzrillen an den Kirchen 
- St. Jakobus und St. Antonius.“ (Q: W. Eitelmann, S. 268, Abb. 937 – 942) 
-18445 Groß-Mohrsdorf (M-V, ca. 8 km nordwestl. Stralsund). Klaus Drechsler, September 2005:  
- „Kirche Groß Mohrsdorf (Ziegelbau) ca. Augenhöhe Ostwand links 2  
- Näpfchen, ca. 3,5 cm; links vom Haupteingang könnte ein Näpfchen  
- sein. Wand rechts um die Ecke vom Haupteingang 2 – 3 Näpfchen,  
- zusätzlich ab und zu unscharfe, fragliche (sc. Näpfchen, P.S.) – könnten  
- auch Verwitterungen sein.“  
-63762 Großostheim (BY, Mfr., ca. 10 km südwestl. Aschaffenburg). „Wetzrillen an der Stadtkirche zu  
- Großostheim“ 
- (Q: www.evangelisches-gundernhausen.de/geschichte/merkwürdig.htm) 
-39218 Groß Salze/Schönebeck (S-A, ca. 15 km südl. von Magdeburg, an der Elbe, im Salzlandkreis SLK). 
- "Wetzrillen an der Kirche und an einem Stationsbild (Sandstein)." (Q: Kohlestock, 1932,  
- Veckenstedt, 1891, bei K.-F. Haas) 
-64823 Groß-Umstadt (He, ca. 20 km östl. Darmstadt). „Wetzrillen und Näpfchen an der Stadtkirche“. (Q:  
- W. Eitelmann, S. 268, Abb. 943 – 946) 
-96484 Großwalbur (BY, Ofr., bei Coburg). Haus Nr. 25, ehem. Herzogliches Kammergut, jetzt besitz der  
- Fam. Bauersachs. „An der Südwand des Hauses befinden sich links und rechts des  
- Hauseingangs im Sandstein 34 Wetzrillen.“ (Q: A. Leistner) 
-39319 Großwulkow (Wulkow; S-A, Krs. Genthin, ca. 10 km östl. Tangermünde). Dorfkirche,  
- Backsteinbau.  
- „Das südliche Außenmauerwerk des Saales enthält zahlreiche Rillen- und  
- Näpfchenschürfungen in etwa 1,00 m Höhe.“ (Q: R. Naumann) 
-35305 Grünberg-Queckborn (He., ca. 20 km östl. Gießen a.d. Lahn). „... ist die Südseite (sc. der  
- Dorfkirche), deren Ursprünge aus der roman. Zeit stammen, noch gut erhalten. Dort  
- befinden sich 2 heute vermauerte Rundbogentüren, bzw. die sichtbaren Frontseiten  
- der Gewände, aus Sandstein und Basaltstein. An dem östl. Gewände sind an einem  
- Sandstein auf der linken Seite ... 3 größere Rillen ca. 15 – 20 cm lang, 2 cm breit  
- und ca 2 cm tief, sowie ... mindestens 4 kleinere und auch flachere Rillen. Zwischen  
- den Rillen ... kreisrunde Vertiefungen von ca. 2,5 cm Durchmesser und 1 cm Tiefe.“  
- (Q: Heinz P. Probst, mit Foto) 
-97947 Grünsfeldhausen (B-W, ca. 8 km östl. Tauberbischofsheim). „N an der Kirche St. Achatius.“ 
- (Q: H. Seidl, 1933) 
-03172 Guben (Br., im SO von Brandenburg, südlich von Frankfurt/Oder, an der Neiße. Der östl. der  
- Neiße gelegene Stadtteil ist polnisch und heißt Gubin.) "Wetzrillen und Näpfchen an der  
- Südostseite der Stadtpfarrkirche auf Ziegelmauerwerk." (Q: versch. Autoren bei K.-F.  
- Haas) 
-34281 Gudensberg (He., ca. 6 km nordöstl. Fritzlar). „Sandsteinkirche. An Süd- und Westseite 35  
- Scharten. Gebäude nicht an allen Seiten zugänglich. Foto am 30.06.2003).“  
- (Q: W. Urban, Mitteilung v. 25.08.2003) 
-F - Guebwiller/Gebweiler (Elsass, Dept. Haut Rhin, am Flüsschen Lauch, am Fuß der südl. Vogesen  
- gelegen, seit 1920 zu Frankreich gehörend). "An vielen Kirchen, Domen und Münstern  
- in Deutschland, wie u.a. in Gebweiler, findet man, meistens an den Portalen,  
- tiefeingeschnittene Furchen und Rinnen, die ... durch das Schleifen harter Klingen  
- entstanden sind ..." (Gemeint ist wohl die Kirche St. Leodgar/St. Léger, Baubeginn 1182,  
- Spätromanik. Q: Schau ins Land, 9. Jg. 1882. Hinweis von J. und U. Pietrzak,  
- 13.09.2009) 
-64380 Gundernhausen (He., ca. 15 km östl. Darmstadt). „Wetzspuren an den Sandsteinumrahmungen  
- der Türen zum Kirchenschiff und besonders ausgeprägt am gotischen Westfenster im  
- Kirchturm (sc. der evang. Chorturm-Dorfkirche, PS). Weitere Wetzrillen befinden sich  
- in Gundernhausen auch noch an einer Hofmauer in der Nordhäuser Straße.“ 
- Q: www.evangelisches-gundernhausen.de/geschichte/merkwürdig.htm 
-91710 Gunzenhausen (BY, Mfr., a.d. oberen Altmühl; urkundl. 823 als Gunzinhusir genannt). Ev.  
- Stadtkirche St. Marien (unterer Teil des Turmes 12.Jh., Langhaus 14.Jh., Chor  
- 15.Jh.) Vorhalle des N-Portals, mehrere S i. und a.G. (25/90°/80); 6 S 
- (3 zugeschm.) am 3. nördl. Strbpf., 9 S und 2 N am letzten nördl. Langhausjoch,  
- 5 zugeschm. S am 1.Joch des Chors (nach N), 3 S an der südöstl. Schräge des 
- Chors, mehrere S und N an der südl. Chorwand. Mehrere, teils zugeschm. S an  
- den südl. Seiten von Sakristei, Turm und Langhaus. „Im Turmsockel ein Grabmal,  
- auf stark verwittertem Relief erscheint Christus einer knienden Figur (1484).  
- Schürfrillen haben die Inschrift weitgehend zerstört“. (Q: Sieghardt/Malter)  
- (05.10.1999; Foto Gunzenhausen 1 [12.99]). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Gunzenhausen  
-A Gurk (Nordkärnten, im Gurktal, alter Bischofssitz, roman. Dom v. 1140-1200). „Wetzspuren  
- am „Hemmastein“ im Dom zu Gurk“  
- (Q: http://www.keltendorf.at/Teutates/index.php/kraftorte/47-dom-zu-gurk unter  
- „Dom zu Gurk“) 
-18273 Güstrow (M-V). Stadtkirche St. Marien (vierschiffige got. Backstein-Hallenkirche, 16. Jh.). Soweit  
- einsehbar keine N oder S (11.08.2001).  
- „6 Schälchen nach S hin“ (Q. W. Urban) 
- „... an der Pfarrkirche zu beiden Seiten des südl. Eingangs etwa 12 Rundmarken von  
- gewöhnlicher Größe." (Q: Krüger) 
- Dom St. Maria, St. Johannes Evangelista und St. Cäcilia (roman.-got. Backsteinbau,  
- 13./14. Jh.). An der östl. Außenwand des nördl. Querhauses einige gut ausgeprägte  
- (Foto Güstrow1). Viele N in der Wand beiderseits des N-Portals. N auch rechts  
- Südportals. (11.08.2001) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/G%C3%BCstrow  
- „Der zu Anfang des 13. Jh. erbaute Dom hat an der Nordseite zu beiden Seiten des  
- Eingangs etwa 25 Rundmarken von mittlerer Größe." (Q: Krüger) 
-91468 Gutenstetten (BY, Mfr., m Steinachtal, nördl. Neustadt/Aisch). Ev. Dorfkirche St. Johannis, Chor  
- 15. Jh. Turm und Haus 17. Jh., Westfassade 1902. Im Sockel links des Südportals ein  
- Sandsteinquader mit 5 S (15-20/80°/50). Möglicherweise beim Neubau des  
- Kirchenschiffes als Spolie an diesen Ort gekommen. (03.10.2002. Foto Gutenstetten 1) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Gutenstetten  
-17506 Gützkow (M-V, Südl. Greifswald. an dem Flüsschen Swinow). "Wetzrillen und Näpfchen an der  
- frühgot. (13. Jh.) Pfarrkirche St. Nikolai (Bruchstein- und Ziegelmauerwerk)." (Q:  
- Wankel, 1884, Friedel, 1877, Dehio, 1908, Bülow, 1878, bei K.-F. Haas) 
-34302 Guxhagen (HE, an der Fulda südl. Kassel). Ehemal. Benediktinerabtei Breitenau (gegr.  
- 1113 von Hirsau aus. Klosterkirche in Teilen erhalten, Baubeginn 1120. Die Abtei  
- wurde 1527 aufgelöst und profaniert. Heute dient sie als Sozialeinrichtung und  
- Gedenkstätte). 
- W-Portal: 1 R re.i.G. (25/90°/150). 
- Portalnische südl. am Westwerk: ca. 7 R lks. i.d.L. (30/90°/50). 
- Querschiff, Südseite: 3 S (25/90°/60); 2 S (15/90°/60); 2 S (15/90°/120) –  
- teilweise stark ausgewittert. 
- Nördl. Nebenapsis: ca. 15 N (?), ungewöhnlich genau in gleicher Höhe (ca. 40 cm  
- über Grund), gleichem Abstand und gleicher Größe (ca. 3 cm). (19.08.2000) 
-F Haguenau (Unterelsaß, ca. 30 km nördl. Straßburg). „Alte Wetzrillen an der Kirche St. Georg“.  
- (Q: W. Eitelmann, S. 269, Abb. 951 – 958) 
-90552 Haimendorf (BY, Mfr., östlich von Nürnberg). "senkrechte und annähernd waagrechte Rillen in  
- verschiedenen Höhen auf Sandstein an einem Schuppen von Haus 3."  
- (Q: Hörmann, Korrespondezblatt des Gesamtvereins, 7,8 1919, Sp. 154) Lt. Hörmann  
- "dienten und dienen sie dazu, um Wetzsteine zu reinigen und wiederzuschärfen ..." 
-6833 Hakenberg (Brdbg., Krs. Ostpriegnitz-Ruppin, ca. 30 km westl. v. Oranienburg, an der Straße nach  
- Fehrbellin). Dorfkirche, Backstein, Schiff 19. Jh., Turm in Teilen mittelalterlich. Herr Dr.  
-Zott hat WR und N auf Ziegeln und Sandstein gefunden (29.05.2011) und  
-fotografiert. (In der Dorfkirche werden Fundgegenstände gezeigt von der nahebei geschlagenen "Schlacht bei Fehrbellin" {1675}, zwischen brandenburgischen und schwedischen Truppen.) 
-http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Hakenberg  
-38820 Halberstadt (SA, ca. 13 km nordwestl. Quedlinburg), „S am Dom St.Stephanus (1239-1491)“  
- (Q: C.J.H. Villinger bei R. Wilms; K. Kohlstock; W. Urban) 
- „Schabungsfunde am Mauerwerk von St. Katharinen“ (Q: W. Urban;  
- 06.09.1993) 
- Eigene Befunde vom 27.04.2004: 
- Martinikirche (got. Halle, 14. Jh., Südseite Kalkstein, Nordseite Sandstein über  
- Kalksteinsockel). Sandsteinepitaph an der Südseite des südl. Westturms: einige S  
- (Bild HBS 1). S an der Ostwand des nördl. Seitenschiffs. Zugeschmierte S am nördl.  
- Querschiff, rechts des Portals. Viele S über die gesamte Länge der Nordseite  
- verstreut. 
- Dom St. Stephanus und St. Vitus (got. Basilika, erbaut ab 1236 über ottonischem  
- Vorgängerbau). S am Sandstein-Treppenhäuschen am südöstl. Eck des Kreuzgangs.  
- Die vom alten Kapitelsaal nach O hin vorspringende Stephanuskapelle: am südöstl  
- Strbpf. S und R nach allen Seiten. 
- Palais Domplatz 34 (gegenüber nördl. Querhausarm des Doms, erbaut 1754;  
- Sandstein; ehem. Dechanei, später Medizinschule, heute Berufsaufbauschule). An  
- der Straßenseite des östl. Pavillons 3 S. 
- Liebfrauenkirche (roman. Basilika, erbaut etwa ab 1100). Kreuzgang: S, N und R  
- über die geamte Länge der Innenwände des östl. und westl. Kreuzgangsflügels  
- (Ostwand Bild HBS 2). Keine Funde an den Innenwänden des N- und Südflügels. 
- An der östl. und südöstl. Außenwand der dem Kreuzgang im Osten angegliederten  
- Kapelle (neben dem Südportal der Kirche) S und N in 2,5 bis 3 m Höhe (HBS 5). 
- Petershof (curtis episcopalis, curia S. Petri; ehem. Wohn- und Amtssitz der Bischöfe,  
- der Liebfrauenkirche im NW direkt angegliedert; erbaut 11. Jh., heutiger Bestand  
- aus dem 16. Jh.). An den um den Innenhof gruppierten Gebäuden S, N und R. 
- Bild HBS 3 von S i. d. L. eines bodennahen Fesnsters im Nordflügel. Der östl. an den  
- Petershof angrenzende Bau (ehem Peterskirche, heute Stadtbibliothek)ist an der  
- gesamten Südseite übersät mit S und N (Bild HBS 4). S auch in der an den Bau  
- rechtwinkilg nach Süden anschließenden Außenmauer des Petershofes und am  
- Gewände des spitzbogigen Tores in dieser Mauer. 
- Durch zwei Sandsteinpfeiler gebildete Zufahrt zum Anwesen Bei den Spritzen 33  
- (kath. Pfarramt St. Katharina u. St. Barbara): 5 S am re. Pfeiler zur Durchfahrt hin. 
- St. Katharinen (turmlose got. Halle mit Dachreiter, 14. Jh.; Sandstein). An der  
- gesamten zur Straße weisenden Südseite und an deren Strebepfeilern sehr viele S  
- und N. S und N auch an den Strbpf. des Chors und an der Wand des im Norden  
- anschließenden Gebäudes. 
- Aufgrund der Tatsache, dass 80 % der Bauten der Altstadt einem Terrorangriff  
- alliierter Bpmber kurz vor Kriegsende zum Opfer gefallen sind, kann nur vermutet  
- werden, dass viele der untergegangenen Gebäude ebenfalls Schürfmale getragen  
- haben. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Halberstadt  
-06108 Halle/Saale. (Sachsen-Anhalt). Moritzburg, ehemaliges Kastell der Magdeburger Erzbischöfe  
- (überwiegend Kalk-, wenig Sandstein). Torbau: rechts am inneren Gewände, unter einer  
- Nische, 3 tiefe, einige kleinere S (30.04.01; Fotos HALS 1, 2).  
- Nördl. Westflügel: rechtes der beiden spitzbogigen Tore, N re. a. G. (Foto) 
- Keine Funde an Dom (soweit einsehbar), Neuer Residenz (jetzt geolog. Institut  
- der Uni), Rotem Turm (Erdgeschoss-Umbauung abgegangen) und Marktkirche  
- (kaum zugänglich, da ringsum eingerüstet). (30.04.01) 
- „Wetzrillen an der St. Ulrichskirche“, vom Autor gedeutet im Zusammenhang mit  
- altem Rechtsbrauch. Q: www.jura.uni-halle.de/download/lueck/forsch/rechts.pdf 
- „künstliche Einschürfungen an der St. Ulrichskirche in Halle“ (Q: Veckenstedt, mit  
- Zeichnung. Veröffentlicht 1891) 
- „In Halle/Saale sahen wir Spuren (sc. WR) an einem Eingang, zwischen Dom und  
- Luther-Uni.“ (Q: K. Drechsler, Dresden, Mitteilung v. 15.05.2005) 
- „“Rillen und Näpfchen auf Sandstein an Marienkirche, Ulrichskirche, Moritzkirche.“  
- (Q: Bülow, 1878, Veckenstedt, 1891 (mit Bild). bei K.-F. Haas) 
- Frau Romy Tretropp fand R und N an der Sandstein-Rahmung einer Hausdurchfahrt an  
- dem Eckhaus "Kühler Brunnen"/"Kleine Klausstraße" (Bilder Halle/S/RTr 3 und 4;  
- Mitteilung v. 08.10.2008). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Halle/Saale  
-96103 Hallstadt (BYX, Ofr., b. Bamberg). Marktplatz 2, ehem. Rathaus, dreigeschossiger Sandsteinbau  
- (16. Jh.). Nordseite (zum Markt hin): 3 S (20/90°/50) und 1 S (20/90°/70). 
- Marktplatz 6, kath. Pfarrkirche St. Kilian (14./15. Jh.).Westfront: Unter dem in ca.  
- 10 m Höhe (!) verlaufenden Fries ca. 10 S, links davon und über dem Fries  
- ca. 20 S. Einige m darüber etwa mittig im Giebeldreieck ein Kluster von 11 S,  
- wieder einige m höher und weiter rechts einer von ca. 6 S. (Fotos HAST 1a, 1b, 1c;  
- 01.01.) Die Quader könnten sowohl nach der Erstellung des Kirchenschiffes („in 
-situ“) beschliffen worden sein, als auch schon früher, etwa am Vorgängerbau, und sind dann – quasi als Spolien – an ihrem heutigen Ort vermauert worden. Letzteres  
-ist wahrscheinlicher, da die Westfront erst 1933 durch Verlängerung der Halle um zwei Joche nach Westen neu errichtet wurde.  
- An der Südseite – besonders an und zwischen den Strbpf. lks vom Südportal –  
- sehr viele S und N. Ebenso an Strbpf. des Chors und an der Chor-Ostwand. S und  
- N auch am Turm, besonders nach Norden hin. Nur wenige S an der Nordseite des  
- Schiffs. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Hallstadt  
-31785 Hameln (Ns). „Wetzrillen und Näpfchen an der Münsterkirche St. Bonifatius und an der  
- Marktkirche St. Nikolai“. (Q: W. Eitelmann, S. 270, Abb. 987 – 994)<br> 
- „Wetzrillen am ehem. Hochzeitshaus“. (Q: W. Eitelmann, S. 300, Abb. 1742, 1743) 
-)7762 Hammelburg (BY, Mfr., nordwestl. von Schweinfurt). "Wetzrillen an der Kirche St. Johannes der  
- Täufer, Nordseite." (Q: Seidl, 1996, bei K.-F. Haas) 
-91093 Hannberg (BY, Mfr., ca. 6 km nördl. Herzogenaurach) Hervorragend erhaltene Kirchenburganlage  
- (Mariae Geburt und Katharina) des 15./16. Jh. in Sandsteinquader-Bauweise über  
- annähernd quadrat. Grundriss, Torbau, Ecktürme. Kirche mit Fünfknauf-Turm. Haus  
- bez. 1721, UG des Turms bez. 1486. 1 S an der Südseite des Turms, 2.  
- Quaderreihe über Sockel, 5. Quader v. re. (20/90°/100). Viele Quader mit Putz  
- glattgestrichen. (17.06.01) 
-30169 Hannover (Ns.) „Neustädter Friedhof, W an einem Grabmal“. (Q: W. Rauch)  
- „Grabstein des „Großen Christoph“ (Chr. Münster). An beiden Seiten des hohen Deister  
- Sandsteins, sogar auf der Vorderseite mit dem Bilde des verstorbenen Kriegsmannes sind  
- Schleifspuren deutlich erkennbar.“ (K. Kohlstock bei  
- www.suehnekreuz.de/geschichte24.html ) 
- "Wetzrillen am südlichen linken Portal der Ägidienkirche, Backstein." (Q: K.-F. Haas,  
- 1999 "nur ca. 7 "Schwertrillen" senkrecht und ca. 3 waagrecht. Ca.25 cm.  
- Unbedeutend.") 
-30659 Hannover-Bothfeld (Ns.) „Am Portal der ehemaligen kath. Pfarrkirche St. Nicolai ..., gelegen im  
- Westturm, können am rechten äußeren Gewände Wetzrillen festgestellt werden;  
- Turm Mitte 14.Jh.“ (Q: G. Dehio e.a. bei U.Liessem) 
-23936 Hanshagen (M-V, ca. 15 km südöstl. von Greifswald). "Rillen und Näpfchenan der Kirche."  
- (Q: Wankel, 1884, Friedel, 1877, Bülow, 1878, Dydynski, 1885, bei K.-F. Haas)  
-37181 Hardegsen (Ns, ca. 15 km nordöstl. von Göttingen). "Schabemale an der Kirche."  
- (Q: Fahlbusch, 1955, bei K.-F. Haas) 
-37581 Harriehausen (Ns., südöstl. Stadtteil von Bad Gandersheim, westl. an der A 7, Ausfahrt Seesen).  
- "Schleifrillen an der St. Remigiuskirche." (Q: F. Zobel, 1926) 
-06493 Harzgerode (SA, ca. 25 km südl. Quedlinburg). Stadtkirche St. Marien (got., überwiegend  
- Bruchsteinmauerwerk aus Hart- und Kalkstein; Strbpf. in Sandsteinquadern).  
- Südseite: 3. Strbpf. von W her S und R nach W hin. Nordseite: nördöstl. Strbpf., S  
- und R nach W hin (Bild HZG 1, 26.04.2004). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Harzgerode  
-14823 Haseloff (Brandenbg., ONO von Niemegk an der B 102 in Richtung Treuenbrietzen). Ev.  
- Dorfkirche, 12./13. Jh., Feldsteinbau mit einigen vermauerten großformatigen  
- Backsteinen. "In der Stirnseite der Apsis, zwischen dem mittleren und nördl. Apsisfenster  
- befindet sich eine Näpfchenstruktur (ca. 5 cm im Durchmesser) in einem der  
- Feldsteinquader, eine Rarität im Fläming.) 
- Q: http://userpage.fu-berlin.de/engeser/potsdam-mittelmark/haseloff/haseloff.html  
-97437 Haßfurt (BY, Mfr., am Main). Kath. Pfarrkirche St.Kilian, Kolonat und Totnan. Seitl. des Chors  
- eingestellte spitzbehelmte Türme. Erbaut ab 1390. Putzbau, Strebepf. u.  
- Gewände SSt. Mauern bes. bis 3m Höhe stark ausgebessert. 
- Marien- oder Ritterkapelle, Nachfolgebau der ersten Pfarrkirche Haßfurts.  
- Grundsteinleg. des Chors um 1390, Langhaus 1603/05 erhöht und gewölbt.  
- Turmloser Hallenbau mit neugot. Dachreiter. 
- Friedhofskapelle mit Karner im EG (um 1450). 
- Heilig-Geist-Spitalkapelle, Spätgotik. Von der ehem. Kirche ist nur der Chor  
- erhalten, das Langhaus wurde Ende des 16.Jh. abgebr. 
- An den genenannten Kirchen wie auch an Rathaus und Bamberger Tor nach eigener  
- Feststellung keine S. 
- „Auch in Haßfurt an der Stadtkirche treten Rillen auf. Man kann sie hier an fast allen  
- Pfeilern und Türgewänden finden, meist in Meterhöhe, an der Westtür reichen sie bis  
- zu 2 Meter hoch hinauf.“ (Q: Oelenheinz, Mitteilung an Schulz [s.d.], 1901) 
- "Wetzrillen an der Kirche St. Kilian, Kolonat und Totnan, Sandstein." (Q: Oelenheinz,  
- 1901, Skizze, Seidl, 1933, Wehrhahn 1911, bei K.-F. Haas) 
-96145 Hattersdorf (BY, Ofr., Seßlach) „Gutshaus des Klosters Langheim ... im Jahre 1630 erbaut, ...  
- Die Hofmauer rechts der Haustüre und die Sandsteinpfosten des Hoftores tragen  
- Wetzrillen.“ (Q: A. Leistner)  
-25856 Hattstedt (S-H, ca. 5 km nördl. Husum). „Schabungsfunde am Ziegelmauerwerk der  
- Dorfkirche.“ (Q: W. Urban; 14.09.2002) 
-39539 Havelberg (S-A, Lks. Stendal). „An der Stadtkirche ... wurde 1459 an der Westseite des Turmes ein  
- Anbau angesetzt. An der Südseite des Anbaus 4 Schälchen in 1,30 m Höhe, 35 mm  
- Durchmesser.  
- An der Westseite des Anbaus (heutige Eingangsseite) 2 Schälchen, 35 mm Dm., in  
- 1,30 m Höhe, unterhalb des Sandsteinreliefs rechts vom Eingang. Im unteren Teil  
- des Reliefs (=Sühnestein) von 1458 oder 1459 1 Schälchen und 5 senkrechte  
- Scharten.“ (Q: W. Urban, schriftl. Mitteilung v. 6.2.2002) 
- „Havelberg, Kreuzgang, kl. Tür zum Dom, auf Stein links und rechts mehrere  
- Schleifspuren, senkrecht. Zum Teil ca. 25-30cm." (Q: K. Drechsler, Mitteilung v.  
- 04.08.2010) 
-PL Haynau/Chojnów (ehem. Niederschlesien, nordwestl. Liegnitz). „Schleifspuren am Portal der  
- Haynauer Pfarrkirche.“ (Q: Hellmich, mit Foto) Bei der Kirche handelt es sich um einen  
- Backsteinbau, errichtet ab 1468 (PS). 
-73630 Hebsack (B-W, ca. 20 km östl. Stuttgart). „Rillen an der gotischen Kirche“. (Q: Oelenheinz,  
- Mitteilung an Schulz [s.d.], 1901) 
-91180 Heideck (BY, Mfr., ca. 15 km nord-östl. Weißenburg). „Kapelle. Ostwand an Stützpfeiler 11 WR  
- rechts, 10 WR links.“ (Q: Mey bei HS, mit 1 Foto). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Heideck  
-69117 Heidelberg (B-W, am Neckar). Alle bed. Gebäude (einschl. Schloss) in Putz und rotem SSt., neg. 
- Ausnahmen: St. Peterskirche, spätgot. Halle, heutige Gestalt von 1490. Wenige  
- Näpfchen am Strebepfeiler östl. des westl. Nordportals (SSt.). 
- Brückentor am südl. Fuß der Alten Brücke. Mehrere N re u. lks i.d. Laibung des  
- wasserseitigen Torbogens (SSt.). 
-74072 Heilbronn (B-W, am Neckar). „Rillen an der Kilians- und Nikolaikirche“ Q: Oelenheinz (Mitteilung  
- an Schulz, s.d.; 1901).  
- „Wetzrillen und Näpfchen an der Außenmauer der Stadtkirche St. Kilian“ . 
- (Q: W. Rauch, mit Foto, aufgenommen am 24.06.2000) 
- Die Altstadt von Heilbronn wurde am 4. Dez. 1944 durch  
- Fliegerbomben gänzlich zerstört, die Kilianskirche brannte aus, die Nikolaikirche  
- wurde stark beschädigt (s. Ehrenhalle im Innenhof des Rathauses).  
- Eigener Befund am 16.08.2005: Keine Funde an St. Kilian. Mauerwerk  
- großflächig ausgebessert, Südseite wegen Bauarbeiten abgeschrankt und verhängt.  
- Keine Funde an St. Nikolai, Mauerwerk – besonders an der Südseite – erneuert. 
- Wolfgang Rauch fand – ausweislich eines Fotos, datiert vom 24.06.2000 – „Wetzrillen  
- und Näpfchen an der Außenmauer von St. Kilian.“ Sollten diese zwischenzeitlich - i. e.  
- bis zum 16.08.2005, dem Datum meines Besuchs - "ausgebessert" worden sein? 
-91332 Heiligenstadt (BY, Ofr., Fränk. Schweiz; früher Halderstadt, Hallstadt). Steinbrücke über den  
- Leinleiterbach (erbaut 1669, erneuert laut Bezeichnung 1843), nördl.  
- Sandsteinbrüstung, von Osten her 2. Quader der oberen Reihe: 6 S (12/90°/100).  
- (08.08.2004) 
-37308 Heiligenstadt Thüringen (Th., ca. 23 km südöstl. von Göttingen, im Lks. Eichsfeld). "Wetzrillen an  
- St. Ägidien (Neustädter Kirche), St. Marien (Altstädter- oder Psopsteikirche), St. Martin  
- (Berg- oder Stiftskirche. Jeweils auf Sandstein." (Q: Wilms, 1978, Herbst, 1926, Zobel,  
- 1926, bei K.-F. Haas) 
- "Ca. 150 S an der kath. Pfarrkirche St.Ägidien (14.Jh.), weniger an der ev. „St. Marien  
- und St. Martin-Kirche“ (1304- 
- 1487), stets an der Südseite und in der Nähe der Kircheneingänge.“ (Q: J.Müller bei  
- R.Wilms) 
- „Wetzrillen an St. Marien, St. Aegidien und St. Martin“. (Q: W. Eitelmann, S. 271, Abb.  
- 1011 – 1026) 
- Klaus Drechsler (Mitteilung v. 16.09.2009): „St. Marien, über 20 schräge, gut sichtbare  
- Schleifspuren rechts und links an der Basis des Haupteingangs.“ 
- „Wetzrillen an der Stadtmauer“. (Q: W. Eitelmann, S. 308, Abb. 1895 – 1897)  
- Wetzrillen an St.Ägidien (14.Jh.), weniger an der ev. „St. Marien und St. Martin-Kirche“  
- (1304-1487), „Stets an der Südseite und in der Nähe der Kircheneingänge.“  
- (Q: J.Müller bei R.Wilms) 
-91560 Heilsbronn (BY, Mfr. zw. Nürnberg u. Ansbach). Spitalgasse 6, ehem. Kloster-Spitalskapelle  
- (1266), profaniert, mit Fachwerkaufbau v. 1708. Südseite, spitzbogiges Tor: 7 S lks.  
-I.G., 1 S re. i.G. - Rechts daneben an Strebepf. und Wand insges. 10 S i.G. 
-(30/90°/100). (05.10.1999; Foto H.S.) 
- An der Rückseite ca. 13 R (zu letzteren Q u. Foto: H.S.) 
- Am Postberg 1, barockes Stadttor in Form zweier Sandstein-Pfeiler: lks. i.d.L 2 S  
- (30/90°/50), re. i.d.L. 8 S (30/90°/50) und 2 S (25/90°/80). (05.10.1999) 
- “Münster St. Marien und Jakobus [ev.] 1 WR am Ostchor unter Gedenktafel für  
- Johann Ludwig Horker, 30 cm lang in 1 m Höhe, und 1 Näpfchen.” (Q: HS) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Heilsbronn  
-71296 Heimsheim (B-W, ca. 20 km südöstl. Pforzheim). „Wetzrillen und Näpfchen am Tor zum Alten  
- Schloss“. (Q: W. Eitelmann, S. 317, Abb. 2050 – 2052) 
-95500 Heinersreuth (BY, Ofr., b. Bayreuth). Schlossplatz 10 (benannt nach einem 1800 abgegangenen  
- Schloss der Herren von Weiher), Gartentor flankiert von Sandsteinpfeilern (wohl  
- sicher von wo anders her stammend): lk. Pfeiler, zum Durchtritt hin, knapp über  
- dem Boden mehrere gut ausgeprägte S. (05.06.01) 
-98663 Heldburg (Th., ca. 20 km südl. Hildburghausen). Got. Pfarrkirche Unsere Liebe Frau (1502 –  
- 1537, ev.), S (an allen Seiten, teils zugeschmiert) an dem Strbpf. rechts des  
- Südportals. Am Strbpf. rechts des Westportals 2 S nach Süden, 1 S nach Norden.  
- An einem nordöstl. des Chors gelegenen Nebengebäude zwei Sandstein-Quader  
- mit 2 bzw. 4 S (Spolien?) (12.03.2000; bei einem Besuch am 05.03.2003 waren  
- diese Rillen wegen der weichen Beschaffenheit des weißlichen Sandsteins weitgehend  
- ausgewittert.) 
- Untere Vorstadt 94, Wohnhaus, EG Sandstein-Quader, OG Fachwerk. 
- Rundbogentor: 6 S rechts a.G., 2 S rechts i.G.; 1 S lks. i.G. (zugeschmiert).  
- (05.03.2003) 
-38350 Helmstedt (Niedersachsen, östlich von Braunschweig) „Schleifrillen ... am Juleum in Helmstedt.“  
- Q: G. Kiesow (Juleum = Gebäude im Stil der Spätrennaissance, zur ehem. Universität  
- „Juleum“ gehörend; Gründer war Herzog Julius von Braunschweig; 1576. PS). 
- „Wetzrillen an der Kirche des Klosters Marienberg.“ (Q: Edel, 1928, bei K.-F. Haas) 
- 34346 Hemeln (Süd-Niedersachsen): „Das Südportal des romanischen Turms der Sankt-Marien-Kirche  
- .... zeigt 9 Wetzrillen von 30 -35 cm Länge und alte Schabekanten. Die  
- stärksten Wetzrillen sind 2-3 cm tief und zeigen bräunliche Steinpatina.“ (Q:  
- J. Jünemann) (zu Hemeln auch bei K. Brethauser) 
- "Wetzrillen und Näpfchen an der St. Marienkirche." (Q: Jünemann, 1977, bei K.-F.  
- Haas) 
-91334 Hemhofen (BY, Mfr., Krs. Erlangen-Höchstadt). Schulgasse 1, Barock-Schloss v. 1715. Torpfeiler:  
- lks. 17 S (20/90°/100); re. ca. 16 S (20/90°/80), jeweils zur Straße hin. 
-69502 Hemsbach (B-W; OT von 74706 Osterburken, ca. 30 km nördl. Heilbronn).“Wie Wetzstellen am Schaft des heute am Eingang der Kirche aufgestellten Weihwasserbehälters und an der Mittelstrebe des Ostfensters am Langhaus und an den Eckkanten des Turmes ausweisen, maß man auch in Hemsbach dem vom Stein abgeschabten Staub, das (sic!) man unter das Viehfutter mischte, große Heilwirkung zu. Auch hat man den Wetzstein vor dem Gang auf die Felder daran aufgeraut, weil man glaubte, den Segen des Kreuzes damit auf die Ernte übertragen zu können.“ (Q: Museumsverein Buchen: „Museum und Geschichte“, S. 97. Gefunden und mitgeteilt von W. Frenzl, 19.06.03.) 
- Die Kirche war ursprünglich St. Mauritius, später auch den Hl. Drei Jungfrauen gewidmet; zu den Letzteren entstand im 13./14. Jh. eine bedeutende Wallfahrt. (Der Verf.) 
-91239 Henfenfeld (BY, Mittelfranken, ca. 2 km südl. Hersbruck). Ev. Kirche St. Nikolaus, Erbaut ab 13. Jh. An der nach Osten weisenden Wand der Sepultur im Winkel zwischen Chor und Turm: 2 kreisförmige Ritzungen, Durchm. ca. 10 bzw 20 cm. (12.06.2005, Foto Henfenfeld 1) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/H-N  
-64646 Heppenheim (Hessen, an der Bergstraße), St. Peters-Kirche, „links des Westportals ca 50 WR.“  
- (Q: I. u. U. Mey bei HS). Die heutige kath. Pfarrkirche St. Peter („Dom der Bergstraße“) 
- entstand 1900-1904 in neoroman. Stil, vom Vorgängerbau aus dem 13. Jh. existiert nur  
- noch der untere Teil des Nordturms. Die von Meys gefundenen WR – links des  
- Westportals – sind wohl dort zu suchen. Die gleichen „Längsrillen und Rundmarken an  
- der Kirche zu Heppenheim“ beschreibt und illustriert E. Marx. 
-„Wetzrillen und Näpfchen an der kath. Pfarrkirche.“ (Q: Marx, 1880, Dehio, 1950, Weiler, 1971, Fröhlich, 1938, Roeschen, 1913, bei K.-F. Haas) 
- "Wetzrillen und Näpfchen am Dom zu Heppenheim." (Q: Rudolf Wild, mit zwei Fotos und einer Repro nach Julius Naeher) 
-http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Heppenheim  
-32049 Herford (NRW, ca. 15 km nordöstl. von Bielefeld). 
- Zuschrift von Herrn Michael Koch (22.06.2011):  
- "Anbei vier Fotos von S. an der ev. Münsterkirche in Herford, Kreis Herford, ehemals St.  
- Marien und Pusinna. Erste Kirche und Stift 790 gegründet noch zur Zeit der fränkischen  
- Eroberung (karolingischer Bau und Friedhof ergraben), nachfolgend ottonische Kirche  
- (ebenfalls ergraben). 
- Heutige Kirche kompletter Neubau um 1220 begonnen bis 1270-80 fertiggestellt.  
- Südseite ist prachtvoll als Schauseite gestaltet, u.a. mit Paradies. 
- Kirche erster monumentaler Westfälischer Hallenbau der (Spät-)Romanik mit Formen der  
- Romanik bis Frühgotik. Weitere Ergänzungen und Umbauten von der Spätgotik bis ins  
- 19. Jahrhundert. 
- S an den Gewänden des Portals zur Kirche im Paradies (3 Fotos). S an einem weiteren  
- Portal (1 Foto; zu erkennen bei Vergrößerung die S. an den nach innen gerichteten  
- Seiten der Gewände). 
- Daten zur Kirche: Dehio. Westfalen. A.a.O. 1969" 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Herford  
-64853 Hering (He, unter der Burg Otzberg, ca. 15 km OSO von Darmstadt). "Wetzzrillen an der kath.  
- Pfarrkirche, westl. Tür. Sandstein." (Q: Wörner, 1881, bei K.-F. Haas) 
-90562 Heroldsberg (BY, Mfr., südwestl. Erlangen) „Rillen an der Tormauer des Geuder-Schlösschens in  
- Heroldsberg“ (Q: Schulz [mit 5 Abb.], 1901) 
-76332 Herrenalb (B-W, Bad H.; Schwarzwald). “Klosterruine, W im Innern der Ruine”. (Q: W. Rauch)  
-91567 Herrieden (BY, Mfr., ca. 10 km südwestl. von Ansbach). "kaum sichtbare Schabemale an  
- Blasiuskapelle, an der Stiftskirche St. Vitus." (Q: Hacker, 1985, bei K.-F. Haas) 
-91217 Hersbruck (BY, Mfr., 20 km n-östl. v. Nürnberg), ma. Städtchen mit Schloss aus dem 16./17.Jh.,  
- keine eigenen Funde.  
- K.-F. Haas: „In Hersbruck, in der Nähe des Spitals, finden sich  
- ... Rillen an einer sehr tief gelegenen Stelle einer Toreinfahrt (Turmgasse 3). Wetzrillen  
- auch an der Toreinfahrt zum Schloß“ 
- Heinz, Walter: „Am Haus Nr. 1, einem früheren Bauernanwesen (sc. im Ortsteil  
- Weiher von Hersbruck), befinden sich an der Südwest-Kante fünf vortrefflich  
- erhaltene senkrechte Wetzrillen. Weitere Wetzrillen, jedoch nicht so deutlich  
- ausgeprägt, sind an der steinernen Fensterbank links neben der Haustür zu  
- erkennen.“ (mit 2 Fotos) 
-36251 Hersfeld s. Bad Hersfeld 
-16835 Herzberg/Mark (Mark Brandenburg, Lks. Ostprignitz-Ruppin, ca. 10 km OSO von Neuruppin).  
- "Zahlreiche Schalen und Schleifspuren auf dem Ziegeltor zum Kirchhof." (Q: K.  
- Drechsler, mit 3 Fotos.) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Herzberg/Mark  
-91074 Herzogenaurach (BY, Mittelfranken). Kath. Pfarrkirche St.Maria-Magdalena, 14./15.Jh. (Breiter  
- Saalbau mit eingezogenem geosteten Chor und Steindachreiter über der W- 
- Front.) Nordportal: lks. daneben in der Wand 6S (10 – 20/90°/80), 2N; re.  
- daneben 1S 25/90°/80), 2N. An der nach NO hin am Chor angelehnten Sakristei  
- 1S. Viele Quader ausgebessert. (04.10.1999)  
-31840 Hessisch Oldendorf (Ns., zwischen Hameln und Rinteln, an der Weser). "Wetzrillen an der Kirche,  
- südl. Tür." (Q: Schuster, 1913, Wehrhahn, 1911, 1913, bei K.-F. Haas) 
- 48529 Hestrup (Ns, Emsland, ca. 5 km südöstl. Nordhorn an der Vechte). „Sandstein-Kreuz, Standort:  
- Engdener Straße, zwischen Engden und Nordhorn-Brandlecht, gegenüber dem Abzweig  
- „Hörstweg“ im Wäldchen, bei einer Sitzbank das „Hestruper Kreuz“ mit mehreren  
- Wetzrillen“. (Q mit Fotos: www.suehnekreuz.de/nieder/hestrup.htm ) 
-95359 Heubsch (BY, Ofr., b. Kasendorf). Ehemalige Papiermühle, gelegen am Friesenbach östl.  
- Heubsch, Sandstein-Walmdachbau von 1767. 1 S re. am Gewände der Haustür. 
-29594 Heuersdorf (Sa., ca. 8 km westl Borna). Unter „Die Teufelskratzen an Heuersdorfs Emmaus- 
- Kirche“ schreibt Dr. H.-J. Ketzer im Internet (www.suedraum-archiv.de): „Unweit der  
- Ecke des Heuersdorfer Gotteshauses, rechts von seinem Eingang, finden sich einige  
- Kratzspuren und runde Vertiefungen im Stein.“  
-98646 Hildburghausen (Th.) Ev. Christuskirche (früher St. Lorenz; erbaut 1780-1785),  
- Nordportal: am Sockel des lk. Säulenpaares nach Norden hin 4 flache aber  
- deutliche, glatt ausgeschliffene S in der 3. Quaderreihe (10 – 15/90°/100).  
- (19.06.2003).  
- Neustädter Kirche (Apostelkirche; 1755 – 1835; heute profaniert), neg. 
-31137 Hildesheim (Ns., an der Innerste). Andreaskirche (11./12.Jh.) „S am Portalsockel.“  
- (Q: K. Kohlstock) 
- „Baurat Moormann hat in Hildesheim außer an den Kirchen auch an Profanbauten  
- Einschürfungen festgestellt, deren Länge von 0,1 bis 0,6 m bei einer Breite von 2 bis  
- 3 cm wechseln.“ (Q: Die Denkmalpflege, Berlin, Nr. 16, 18. Dez. 1901, S. 126) 
- "Wetzrillen und Näpfchen am Südportal der Andreaskirche, an der St. Michaelskirche,  
- Wetzrillen an der St. Martinskirche und an der Domkirche St. Mariae". (Q: Kohlstock,  
- Wehrhahn 1911 (Foto), bei K.-F. Haas) 
-99735 Himmelgarten (Th., südl. Nordhausen). „An der Straße zwischen Himmelgarten und  
- Leimbach, etwa 900 m westl. von Leimbach, ein Sandsteinkreuz mit einem  
- abgeschlagenen Arm. An dem erhaltenen Arm sind mehrere Wetzrillen zu  
- erkennen“. (Q: www.ris-nt.de) 
-95502 Himmelkron (BY, Ofr., ursprünglich Brezendorf, seit der Klostergründung nach diesem „Corona  
- Coeli“ genannt), St. Maria, ev. Ehemals Kirche eines Zisterzienser- 
- Nonnenklosters.  
- Einschiffige Anlage mit säulengetragener Nonnenempore. Turm südl. des Chors.  
- Achteckiger Dachreiter. Erbaut bald nach 1269 bis Mitte 14.Jh. Reste eines  
- spätgot. Kreuzgangs von 1473. Inneres 1699 barockisiert. Mehrere S in ca. 
- 2,50 m Höhe an der westl., dem Hof zugewandten Kirchenseite. S und runde  
- Wetzspuren (?) an der nördl. Chorschräge. 
- Am östl. Ende des erhalten gebliebenen Kreuzgangsflügels in der Kirchenwand 4 S  
- (15-20/3x90°,1x60°/100). (11.08.2002) 
- Am Bauhof 15, Sandstein-Wohnhaus (einstöckig, Giebeldach, ca. 1850). Am  
- südöstl. Hauseck, nach Osten hin, eine Serie von S (15/90°/80). An der südl.  
- Hauswand, etwa in gleicher Höhe, mehrere S, teils zugeschmiert. (Foto Himmelkron 1;  
- 16.06.01) 
- An der Straße von Himmelkron nach Trebgast, auf halber Länge und auf einer 
- Straßenkuppe, über der südl. Straßenseite, ein Sandsteinkreuz und ein aus  
- mehreren Sandsteinen zusammengesetztes Marterl (evtl ehem Kreuzwegstation;  
- das stark verwitterte Relief könnte den Kreuztragenden Christus und einen Helfer  
- darstellen). Mehere S am Schaft (Fotos Himmelkron 2a, 2b; 16.06.01). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Himmelkron  
-97204 Höchberg (BY, Ufr., bei Würzburg). „... Rillen .. auf Stufen, so vor einer Kapelle und vor einem  
- Stationsbilde bei der Pfarrkirche ...“ (Q: Schulz [mit Abb.], 1901) 
- „Merkwürdig ist es, die Rillen auch auf Stufen ... bei der Pfarrkirche in Höchberg 
- zu sehen.“ (Q: Schulz in Die Denkmalpflege, Nr. 9. 1901, S. 65)  
-91315 Höchstadt a.d. Aisch (BY, Mfr.) Kath. Stadtpfarrkirche St. Georg, 14.Jh. Dreischiffige Anlage mit  
- eingezogenem Chor und Chorflankenturm. Südseite des Langhauses (1728-30):  
- An der Schmalseite des ersten Strbpf. nach der stützpfeilergleich vorspringenden  
- W-Wand 1S (15/80°/100), an dessen östl. Fläche 1 S (25/80°/120). 
- Am zweiten Strbpf.: nach W 12 S(20/90°/60); nach S 4S (20/90°/60), 1S  
- (25/40°/60), 6R (20/90°/120); nach O 12R (25/90°/120); an der Wand  
- daneben 4S (15/90°/40). Viele Quader ausgebessert. (04.10.1999) 
-34369 Hofgeismar (He, ca. 22 km NNW von Kassel). "Wetzrillen an der Altstädter Kirche." (Q: Rösner,  
- 1932, bei K.-F. Haas) 
-F Hohbarr (Unterelsaß, bei Zabern). „Schabemale an der Burgkapelle“ (Fehn, 1909, bei K.-F.  
- Haas) 
-01945 Hohenbocka (Brbg., Lks. Oberspreewald-Lausitz, ca. 10 km südl. von Senftenberg). Ev.  
- Dorfkirche, in der zweiten Hälfte des 14. Jh. als Wehrkirche in Form einer got.  
- Saalkirche erbaut. Eingangsportal datiert auf 1360 - 1380. Im 16. Jh. erhielt die Ki  
- einen Fachwerkturm, im 17. Jh. wurde sie im barocken Stil umgebaut. "... Eine  
- Besonderheit an diesem Portal sind die an der linken Seite vorhandenen Wetz- und  
- Schleifrillen. ..." (Q: http://kirche-hosena-hohenbocka.de/8.html ) 
-04539 Hohendorf (Sa., ca. 9 km südöstl. Groitzsch). „ ... Kratzspuren und runde Vertiefungen im  
- Stein. Ähnliche Male befanden sich auch an der Hohendorfer Kirche ...“ (Q: Dr. H.- 
- J. Ketzer, <www.suedraum-archiv.de/projekte-mitglieder/mitglieder/ketzer> 
-F Hohengoeft/Elsaß. (Haufendorf im Departement Bas-Rhin, gelegen an der D 25 zwischen  
- Woellenheim im NW und Wasselonne im SO.) "Wetzrillen an einem Kreuz von 1698 in  
- einem Privatgarten." (Q: W. Rauch, mit Foto) 
-PL Hohensalza/Inowrazlaw (nordöstlich von Posen/Poznan). "Näpfchen an der Kirche." (Q: Wankel,  
- 1884, Schwartz, 1879, Dehio, 1906, bei K.-F. Haas) 
-96142 Hollfeld (BY, Ofr., Fränk. Schweiz), Kirchplatz 2, kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt, 1778-82,  
- Saalbau mit eingezogenem Chor und s-östl. Portalturm. An dem Gedenkstein lks.  
- des Portals in der Turmfront1 S (Fotos Hollfeld 1, 2; 23.10.2004). An  
- dem korrespondierenden Gedenkstein rechts des Portals an gleicger Position 1 S (?). 
- Marienplatz 10, St. Gangolf, 12.-16.Jh., Saalbau mit östl. Apsis und westl.  
- Turm. Schiff Bruchstein-MW, Eckpfeiler und Fenstergewände Sand-Hausteine.  
- Turm verputzt. (Der Bau ist aufwenig restauriert und dient heute der ev. Gemeinde  
- als Gottesdienst- und Veranstaltungssaal.) An dem modern eingehausten  
- Nordportal: R und N re. in bzw. an der Laibung (Fotos Hollfeld 3, 4; 23.04.2004).  
- Bahnhofstr. 20, Wallfahrtskirche St. Salvator, Saalbau mit eingez. Chor und  
- Dachreiter. 1704. Keine S. 
- Marienplatz 18, Altes Rathaus, dreigeschossiger Giebelbau, im Kern 17.Jh. An  
- dem rundbogigen ehem. Tor in der Südfassade re.a.G. 14, re.i.G. 3, lks.i.G. 1 S 
- (20cm/90°/50) (Foto Hollfeld 5. 23.10.2004) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Hollfeld  
-34576 Homberg/Efze (He., ca. 15 km südwestl. von Melsungen). “Pestrillen an der Kirche St. Marien in  
- Homberg/Efze.“ (Q: Wiki/Pestrille) 
- „Zwischen Westportal und Brautportal findet man an einigen Stellen Schleifspuren ...“ 
- (Q: http://en.wikipedia.org/wiki/User:Noebse/sandbox ) 
-35315 Homberg an der Ohm (He., Vogelsbergkreis). „ Friedhofskapelle, spätgotischer Fachwerkbau mit  
- schlankem Türmchen. WR (in Brusthöhe, 2 links und 3 rechts) an nördlichem  
- Turmeingang.“ (Q: HS) 
-F-Hombourg-Haut (ca. 40 km westl. Metz). „Wetzrillen an der Kirche“. (Q: W. Eitelmann, S. 272,  
- Abb. 1043 – 1046) 
- Wetzrillen an der „Kirche St.Stephan/St. Etienne, rechts vom Haupteingang.“ (Q: W.  
- Weiter) 
-67317 Höningen (Rhld.-Pf., Pfälzer Wald, westl. v. Kallstadt a.d. Weinstr.) Ruine eines 1120 gegründeten  
- Augustiner-Klosters. Nördliches Torhaus: an der südl. Innenwand mehrere  
- schräge R. An der gegenüberliegenden Wand mehrere R, teils schräg, sowie  
- einige N. (23.04.2000) 
-66851 Horbach (Rhld.-Pf., Südwestpfalz). „Wetzrillen an der Kirche“. (Q: W. Eitelmann, S. 272, Abb.  
- 1047 – 1050) 
-66500 Hornbach, (Rhld.-Pf.) Klosterkirche (ev., im 18 Jh. über einer ma. Klosterkirche erbaut), Steine  
- mit S beiderseits des klassizist. Portals in gleicher Höhe eingebaut. 
- Fabianskapelle, S „an der re. Außenseite des Portals, das zum Kreuzgang  
- führt, sowie im Mauerwerk des Querschiffs, dem Kreuzgang zugewandt“ sowie „am  
- Eck“ „fünf Rinnen wie von fünf Fingern“ („Teufelskrallen“). (Q: R.Wilms) 
- “Wetzrillen beids. am Gewände der vermauerten Tür der Klosterkirche”. (Q: W.  
- Rauch, mit Fotos) 
- "Hornbach, Prot. Kirche, erbaut 1785/86. Detailansicht Seitenportal rechts; gleiche 
- Gestaltung des Seitenportals links.“ (Foto von Martin Baus bei Hans Cappel, S. 43,  
- Abb. 3) 
- "Rillen und andere Spuren an der prot. Kirche und am Fabianstift, weitere 'verdächtige'  
- Spuren an Privatgebäuden, z.B. Türgewände Hauptstraße 16." (Q: Hans Cappel, S. 42) 
-59555 Hörste (NRW, Kreis Soest, Dorf im nordöstl. Stadtkreis von Lippstadt). Zuschrift von Herrn Michael  
- Koch (24.06.2011): 
- "Anbei Fotos von S an der kath. Pfarrkirche St. Martin in Lippstadt-Hörste, Kreis Soest. 
- Daten zur Kirche: Ort im 9. Jh. genannt, Kirche erst 1197. Heutiger Bau noch fast  
- vollständig romanisch in allen Teilen. 
- Heutige Kirche: Westturm, roman. dreischiffige Basilika im gebundenen System:  
- Wechsel von Pfeiler und Doppelsäule. Eine der beiden Doppelsäulchen rund im  
- Querschnitt, die andere oktogonal. Dazu gespaltene Doppelkapitelle mit blockförmigen  
- Zwischenstücken, z.T. mit Darstellung "umfassender Hand" (Hand Gottes?  
- Segenshand?). Säulchen wechseln pfiffigerweise: Einmal Oktoganalsäule im Norden,  
- dann im Süden zu beiden Seiten der Seitenschiffe. 
- Verzierungen mit Tauornamenten und "Lilien" werden im Innern und an den  
- Portalgewänden durchzitiert. Einige Gewändesäulchen der Portale wahrscheinlich  
- ebenfalls oktogonal, soweit der Erhaltungszustand diese Aussage noch zulässt. Kirche  
- ohne Querhaus und mit gerade schließendem Chor. Kirchentyp in der Nachbarschaft  
- noch zwei mal kopiert! Jeweils auch in kleinen, heute unscheinbaren Dörfchen. Gleiches  
- Alter, ähnliche Ausführung. 
- S. am Gewände bzw. an der Mauerseite zum Gewände des westlichen Südportals hin.  
- Früher (s. Foto) zugeschmiert worden, nun wieder freigelegt, wie ganz Kirche 
- nun ohne Verputz. 
- Daten zur Kirche: Dehio. Westfalen. A.a.O. 1969. 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/H%C3%B6rste  
-31157 Hotteln (Ns, nördlich von Hildesheim, bei Sarstedt). "Wetzrillen an der evang. Pfarrkirche, Tür."  
- (Q: Wehrhahn,1911, bei K.-F. Haas 
-CZ Hrensko (deutsch Herrnskretschen, gelegen im Norden Tschechiens, direkt an der Grenze zu  
- Deutschland, wo das Flüsschen Kamenice (Kamnitz) in die Elbe mündet, etwa 8 km  
- südöstl. von Bad Schandau). Von Rudolf Wild (Annaberg) stammen drei Bilder, die er  
- 1998 an einer Sandstein-Felswand neben einer die Kamnitz begleitenden Straße  
- machte. Die blaue Plastikschachtel im Vordergrund hat eine Kantenlänge von 5 cm. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Hrensko  
-95349 Hutschdorf (BY, Ofr., ca. 6 km WSW von Kulmbach) St. Johannes der Täufer, ev. Saalkirche mit  
- Chorturm, wohl 2.Hälfte 16. Jh., Umbauten 1729. Frühere Kirchhofummauerung  
- wahrscheinlich. 16. Jh. S a.d. Süd-Seite des Schiffes, nach 1.u.3. Fenster. 
-NL Ijsselstein (ca. 10 km südl. Utrecht). „Utrechtsestraat – Stadhuis: detail ingang (1608), dagkant 
- met diuvelskrassen“  
- (Q: mit Bildbeleg: (Q: Jean Penders, mit Bildbeleg: 
- http://www.documentatie.org/uds4/zoekpagina3t.asp?search=Duivelskrassen Bild 9) 
-61194 Ilbenstadt (He, nördlich von Frankfurt/M.) "Wetzrillen am sog. Wetterauer Dom". (Q: Roeschen,  
- 1915, bei K.-F. Haas) 
-66557 Illingen (Saarland, am AK Saarbrücken). „Vorkommen [sc. von Wetzrillen] an Stadttoren und  
- Burgen [hier: an Burg Kerpen]). Q: K. Rug 
-97346 Iphofen (BY, Ufr., ca. 10 km südöst. von Kitzingen, am Fuß des Steigerwalds). Eines der  
- Königsgüter, die Karlmann 741 dem neugegründeten Bistum Würzburg stiftete. Gut  
- erhaltener Bering mit Mauer- und Tortürmen. Kath. Stadtpfarrkirche St. Veit.  
- Fachwerkhäuser. 
- Einersheimer Tor, Feldseite, re. u. lks. des Torbogens N und R, 1 R i. G. 
- Rödelseer Tor, äußerer Torbau, Feldseite re. a.d.L. einige R. (02.06.2000) 
-96215 Isling (BY, Ofr., b. Lichtenfels). Kohlbauerplatz 13, r.k. Pfarrkirche St. Johannes Baptista,  
- Chorturmkirche um 1300, Langhaus 1654, einheitliche Neugestaltung 1724. Einige  
- R u. S (5 – 20 cm) an der nördl. Lisene der Westfront nach Norden hin (Foto  
- Isling4), an der südl. Lisene der Wesrfront R und S nach Westen hin; mehrere S an  
- den drei Pfeilern des Ölbergs auf der Südseite (Fotos Isling 1-3, 02.07.2005). Die  
- letztgenannten S erscheinen nicht glatt ausgeschliffen sondern zackig ausgehauen;  
- möglicherweise waren sie mit Zement ausgestrichen und sind beim groben  
- Aushauen in dieser Weise verunstaltet worden. 
- Zur Kreuzkapelle 1, r.k. Friedhofskapelle, Putzbau mit Sandsteingliederung und  
- Dachreiter, 1745, drei kleine S (6cm, bei 30°) an der östl. Chorwand unter dem  
- Fries. An den Chorwänden Gaunerzinken (?) mit Rötel oder mit Ziegelstein  
- gezeichnet (2 F). Dazu Inschrift in altertümlichen Buchstaben mit Zahl I80II  
- (1802?). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Isling  
-07743 Jena (Th). „Wetzrillen an der Stadtkirche“. (Q: W. Eitelmann, S. 272, Abb. 1059 – 1061). Bild  
- 1059 zeigt einen Kirchturm mit Spitzhelm und Ecktürmchen (PS). 
- "In Jena fand ich am Historischen Rathaus an den Rundbogenarkaden links und rechts  
- senkrechte Schleifspuren (Fingerlänge). Auf der Rückseite des Baues (auch am  
- Torbogen) rechts 4 kleine Näpfchen und eines von ca. 4 cm Ø." (Q: Klaus Drechsler) 
-39319 Jerichow (Brandenburg, südwestl. Stendal). Ehem. Prämonstratenser-Chorherrenstift.  
- Klostergebäude großenteils, Münster hervorragend erhalten. Spätroman.  
- Backsteinbau des 12. Jh. An der nördl. Nebenapsis 3 S nach Nordwesten hin  
- (12. 08. 2001; Foto Jerichow 1). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Jerichow  
- Stadtkirche (am Ortsausgang Richtung Genthin). Saalbau, Backstein. „An den  
- östlichen Mauerecken [des Chores] sind mehrere Näpfchen und Rillenschürfungen  
- zu beobachten.“ (Q: R. Naumann) 
-52428 Jülich (NRW, ca. 50 km westl. Köln). Die Stadt ist 1944 fast zur Gänze zerstört worden. Zitadelle  
- mit Renaissance-Schloss teilweise erhalten. Im südlichen Torgang der Zitadelle befindet  
- sich, einwärts rechts nach dem äußeren Torbogen, eine sandstein-gerahmte Nische mit  
- einigen S lks. a.d.L. (03.06.2006, Bild Jülich 1). An der darauffolgenden Sandstein- 
- Führung des Fallgatters beidseits R und S. Am inneren Torbogen des südl. Torgangs  
- burgeinwärts re. einige R (Bild Jülich 2). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/J%C3%BClich  
-CZ Jungfernteinitz s. Panensky Tynec 
-96176 Junkersdorf (BY, Ufr., an der B 279 nördl. Bamberg, zw. Ebern und Maroldsweisach). S an der  
- Straßenseite der Hofmauer von Anwesen Hauptstr. 45: 5 S links der Toranlage,  
- 2 S an dem rückspringenden Mauerschenkel am lk. Eck. (20.09.2003; 2 Fotos) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Junkersdorf  
-14913 Jüterbog (Brandenburg). „Nikolaikirche, viele S und N am Außenbau“. (Q: Klaus Drechsler,  
- telefon. Mitteilung v. 03.06.2005; Fotos JüterbogDR 1 - 6) 
- „Schabemale am Portal der Barfüßerkirche (Zisterzienser-Nonnen.)“  
- (Q: Vossische Zeitg., 1932, bei K.-F. Haas)  
- Eigene Feststellungen (05.06.2011): Nikolaikirche (dreischiffige got. Hallenkirche mit  
- westl. Turmpaar). Rillen am Südportal auf Sandstein. (Bild Jueterbog PS 2) 
- Rathaus (13. - 16. Jh., Backsteinbau mit Satteldach, Ziergiebeln und Gerichtslaube).  
- Nordseite (zur Töpfergasse hin), Rillen und Näpfchen links auf der Sandsteinrahmung der  
- Pforte (Bild Jueterbog PS 3). 
- Mönchenkloster-Kirche (ehem. Franziskanerklosterkirche, dreischiffige spätgot.  
- Backsteinhalle mit Dachreiter, 15./16. Jh.), Rillen rechts und links der Westpforte über  
- Nischensitzen auf Sandstein. (Bilder Jueterbog PS 4, 5, 5a) 
- Kloster Zinna, Westfassade der Kirche, in einem abgegangenen Arkadengang, durch  
- welchen die Laienmönche in die Kirche gelangten: N ab der Stirnseite des Konsolsteins  
- (Bilder Jueterborg PS 7, 8) 
- Abtshaus: N im Ziegelmauerwerk links neben der Pforte (Bild Jueterbog PS 9)  
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/J%C3%BCterbog  
-07768 Kahla (Thüringen, ca. 12 km südl. von Jena an der Saale), Margaretenkirche (erb. 1411/55,  
- Umbauten 1793, 1906, 1955). Rechts des Westportals 1 S, 1 S (zugeschm.) An der  
- Westseite des Turms, bündig mit der Westfassade des Schiffs, mehrere S. Alle ca. 75cm  
- über Grund. Südportal: S re und lks i.G.  
- Haus Jenaische Str. 24, ehem. Metzgerei (bez. 1693), 2 S (10/90°/75) re. i.G. des  
- Rundbogentors. (28.02.2000) 
-91085 Kairlindach (BY, Mfr., ca. 7 km nördl. Herzogenaurach). Chorturmkirche, Sandsteinquader, an 
- der Südseite des Turms in 3 – 4 m Höhe auf drei Quadern je eine Serie von S.  
- (17.06.01, Fotos Kairlindach 1, 2) 
- „Haus Nr. 33, neben Judenhaus mit Mikwe, Einfahrt Stall.“ (Q: Heller, 1933, bei K.-F.  
- Haas) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Kairlindach  
-67655 Kaiserslautern (Rhld.-Pf.) „An den Außenmauern der alten Stiftskirche ein Mauerstein mit vier  
- länglichen Wetzrillen und sechs Näpfchen. Darunter ein Mauerstein mit einem  
- Näpfchen“ (Q: R.Wilms) 
- „teils zugeputzte Näpfchen an den Außenmauern der Stiftskirche“. (Q: W. Rauch,  
- mit Fotos) 
-91720 Kalbensteinberg (BY, Mfr., Krs. Gunzenhausen). Ev. Pfarrkirche St. Maria u. Christophorus,  
- spätgot. Bau (1464-88), „S rechts vom Kirchenportal.“ (Q: H.Thiel: Bild 12) 
-90562 Kalchreuth (BY, Mfr., nördl. v. Nürnberg) „WR an der Schlossmauer“ (Q: Horst M. Auer) 
- „WR an der Mauer des alten Forsthauses.“ (Q und ein Foto Horst M. Auer) 
-59602 Kallenhardt (NRW, ca. 5 km westl von Warstein). „St. Clemens-Kirche (kath.) 18. Jh., 
- Wehrturm 13. Jh. WR in der Türfüllung beiderseits der Türe zum Wehrturm an  
- Südseite.“ (Q: HS) 
- "Das Portal des spätromanischen Westturmes mit seinen meterdicken Mauern weist  
- zahlreiche Wetzrillen auf ..." (Q: http://www.kallenhardt.de/node/299 ) 
-01917 Kamenz (Sa, ca. 35 km nordöstl. Dresden). Marienkirche (14. Jh.), vierschiffige Halle mit  
- nordwestl. Ins Langhaus eingestelltem Turm. Im Winkel zwischen Südwand des  
- Chors und Ostwand der Halle befindet sich die Sakristei. An deren Südwand, unter  
- der Piscine und über dem Sockelabsatz mehrere N (Foto Kamenz 1, 22.05.2005).  
- Die Marienkirche zeigt an den unverputzten Flächen viel Granit und wenig  
- Sandstein. Die N finden sich ausschließlich auf Sandsteinquadern. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Kamenz  
-PL Kamien Pomorski s. Cammin 
-17506 Kammin (M-V, ca. 12 km südl. Greifswald). „Schabungen auf dem Ziegelmauerwerk der  
- Kirche. Mitteilung und Bilder am 15.04.1994 von Herrn Bünning, Reinbek.“ (Q: W.  
- Urban, Schreiben v. 24.05.2003) 
-16845 Kampehl (Brandenburg, bei Wusterhausen an der Dosse, südöstlich von Kyritz.) „Näpfchen an der  
- Kirche." (Q: Albrecht, 1901, bei K.-F. Haas) 
-IL Kaparnaum (Israel, im Norden, nahe der syr. Grenze). „Schabungsfunde an der Synagoge,  
- festgestellt und fotographiert durch Herrn Thurau, Lüneburg, 19.05.1995.“  
- (Q: W. Urban, Mitteilung v. 24.05.2003) 
-SK Kaschau (slow. Kosice, ungar. Kassa). „schmale und tiefe Eintiefungen ... in der Nähe des ...  
- Kapelleneingangs St. Michael.“ (Q: Jozsef Liszka) 
-95359 Kasendorf (BY, Ofr., ca. 12 km südwestl. von Kulmbach). Kirchstr. 3, ehem. markgräfl. Rentamt,  
- stattlicher Sandsteinbau mit Walmdach (1730), S beiders. am Portal (Fotos  
- Kasendorf1, Kasendorf2; 06.07.2006), weitere in Hüfthöhe a.d. Straßenseite  
- zum östl. Hauseck hin, sowie in gleicher Höhe an der West- und Ostfront – fast  
- sämtlich zugeschmiert Bild Kasendorf3).  
- Kirchstr. 9, zweigeschossiger Sandsteinquaderbau, bez. 1807; Straßenfront: 2 
- zugeschmierte S über der Sockelkante (Bild Kasendorf4). 
- Kirchstrasse Nr. 6, ehem. Pfarrhaus, angebaut an das Tor zum Kirchhof, 3 S  
- über der Sockelkante (unter dem 2. Fenster von rechts; Bild Kasendorf5). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Kasendorf  
-34117 Kassel (Hessen, an der Fulda.) "Näpfchen an ca. 12 Grabsteinen, Altstäder Friedhof bei der  
- Lutherkirche (1734-1738". (Q: Wehrhahn, 1912, Herbst, 1926, Bürner, 1913, bei K.-F.  
- Haas) 
-91466 Kästel (BY, Mfr., zwischen Gerhardshofen und Weisendorf). Sandsteinkirche St. Mauritius  
- (12. Jh.). Chorturmanlage. Am südöstl. Turmeck (hinter Büschen versteckt)  
- 2 S nach Osten, eine Serie von ca. 10 S nach Süden. (2 Fotos; 17.06.01)  
-63628 Katholisch-Willenroth (He., Bad Soden-Salmünster, Main-Kinzig-Kreis). An der Chorwand der  
- Kirche, Steinkreuz, Roter Sandstein. „Im Schaft befindet sich eine Anzahl  
- Wetzrillen.“ (Q: Heinr. Riebeling, 1977) 
-56349 Kaub (Rhld.-Pf., am Mittelrhein) „Pfalz, W am Türgewände der Innengalerie“. (Q: W. Rauch, mit  
- Foto) 
-96164 Kemmern (BY, Ofr., b. Bamberg). Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul, südl. Strebepfeiler am Chor:  
- 1 S (und mehrere zugeschmierte N ?). Beide Flanken des Schiffs mit Neubauten  
- verstellt. (11.03.01) 
-95478 Kemnath (BY, Obpf.), Stadtplatz 40, ehem. kurfürstl. Kastenamt (bez. 1573 u. 1582), jetzt  
- Polizei: SSt.-Strebepf. lks. des Portals, nach Westen hin 5 S (15 - 20/90°/150), in  
- ca. 4 m Höhe (!) 4S nach Osten hin und 2 S nach Norden. (Bilder KMN1, KMN2,  
- 18.05.2003) 
- Kath. Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt, Mitte 15. Jh. S-westl. eingest. Turm  
- diente als östl. Torturm der Stadt. Dreischiffige Halle mit Rundpfeilern und 
- innenliegenden Strebepfeilern, an denen viele ausgebesserte (zugeschmierte)  
- Stellen zu sehen sind, die N gewesen sein könnten. 
- Kammerloherplatz 11, einstöckiger Sandstein-Eckbau: 1 S lks. am Torgewände.  
- Mauersockel nachträglich mit Steinplatten verblendet. 
- Friedhofskapelle St. Magdalena, 1604, barocker Putzbau mit Dachreiter. Keine S. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Kemnath  
-66706 Keßlingen (Saarland, ca. 6 km westl. der großen Saarschleife, halbwegs zwischen Mettlach an der  
- Saar und Remich an der Mosel). „An einem der dachförmigen Decksteine der  
- Kirchhofsmauer (sc. der Dorfkirche) unweit der Pforte findet sich nur eine einzige  
- Rille ...“ (Q: K. Rug ) 
- "An der Kapelle keine Wetzrillen festgestellt." (Q: W. Weiter) 
-79346 Kiechlinsbergen (B-W, am Kaiserstuhl, ca. 23 km nordwestl. Freiburg/Br.) “Viele Wetzscharten am  
- Torbau” (sc. der Wehrkirche). (Q: news.webshots.com/photo) 
-67271 Kindenheim (bei Grünstadt/Rheinld.-Pfalz). St. Martinskirche. „Die Wetzrillen befinden sich  
- auf der rechten Seite des spätgotischen Portals vom Jahre 1514.“ (Q: A.Tröscher 
- b. R.Wilms) 
- „an der ehem. Burgkapelle St. Nikolaus (sc. der hiesigen Burg der Grafen von  
- Leiningen) kommen alle Arten von Rillen und Näpfchen vor.“ (Q: Niessner) 
-95491 Kirchahorn (BY, Ofr., ca. 15 km südwestl. Bayreuth). St. Michael und Jakobus, erste Erwähnung  
- 12. Jh., Barockbau von um 1451, Grablege der 1742 ausgestorbenen Herren von  
- Rabenstein. 1731 barockisiert. Kirchhofportal von 1591, Sandstein: mehrere S links  
- i.d.L., mehrere S re. in und an der L. (11.12.2005, Fotos Kirchahorn 1 – 3)  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Kirchahorn  
-74592 Kirchberg (B-W, an der Jagst, ca. 20 km ONO Schwäbisch Hall). St. Stephanus: „Links und rechts  
- an der Seite des Spitzbogentors befinden sich sog, Wetzscharten ...“  
- (Q: www.kirchberg-jagst.de/data/lendsiedel.php - 22k -) 
-95469 Kirchenlaibach (BY, Ofr., ca 15 km OSO Bayreuth, bei Speichersdorf). Kath. Pfarrkirche St.  
- Ägidien, neuromanisch, erb. 1859 über älterem Vorgängerbau. Südseite, östl. des  
- Portals: in der ersten Quaderreihe über dem Sockel drei Quader mit Serien von S (5- 
- 20/90°/50), zugeschmiert (Foto Kirchenlaibach1). In der gleiche Quaderreihe links des  
- Portals eine nicht verschmierte S.  
- Bayreutherstr. 42, einstöckiger Sandsteinquaderbau: rechts der Haustür, in der ersten  
- Quaderreihe über dem Sockel drei Serien von zugeschmierten S (5-15/90°/80). 
- Bayreutherstr. 56 (? gegenüber Einmündung Friedhofstraße), verlassener Bauernhof,  
- Wohnstallhaus in Sandsteinquader-Bauweise, giebelständig. Auf zwei Quadern der  
- ersten Reihe über dem Sockel8 S (5-20/90°/100)(Foto Kirchenlaibach2). 
- Hinter dem Anwesen Bayreutherstr. 62, zu einer unbenannten Gasse hin gelegenes  
- einstöckiges Wirtschaftsgebäude: 3 schöne S auf Sandsteinquadern; wohl  
- Sekundärvermauerung, da das untere Ende einiger Rillen fehlt (Fotos Kirchenlaibach3,  
- Kirchenlaibach4, Kirchenlaibach5). 
- (Befund vom 01.10.2006) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Kirchenlaibach  
-91281 Kirchenthumbach (BY, Opf., zwischen Pegnitz und Grafenwöhr), Maria-Zell, Wallfahrtskapelle auf  
- einer Erhebung über der Stadt. 7 N am mittleren Wandpfeiler der südl.  
- Außenwand, in ca. 1,5 - 1,8 m Höhe, 5cm und 3 cm im Durchmesser.  
- (05.01.2000) 
-73467 Kirchheim am Ries (B-W, ca. 6 km WNW von Nördlingen). "WR am Südportal der St. Martins- 
- Kapelle im Ortsteil Unterkirchheim." (Q: Peter Ziegler, Kulmbach; 0kt. 2009) 
-99334 Kirchheim (Th, ca. 10 km nordöstl. Arnstadt). Mönchsgasse 81, ehem Torbau eines  
- Klosters, heute der Feuerwehr gehörend. Je 5 S re. und lks. in der Torlaibung. 
-97318 Kitzingen (BY, Ufr., am Main). „Wetzrillen an der Johanniskirche.“ (Q: W. Eitelmann, S. 273, Abb.  
- 1069 – 1072) 
-RO Klausenburg (rumän. Cluj-Napoca, ungar. Kolozsvar; Hauptstadt des Bezirks Cluj in  
- Siebenbürgen, drittgrößte Stadt Rumäniens). “Kürzlich konnte ich im  
- Siebenbürgischen Klausenburg am Portal der reformierten, ursprünglich gotischen  
- Kirche zwei Rillen forografieren.“ (Q: Dr. Jozsef Liszka) 
- Frau Dr. Christahl-Günther sandte zwei Bilder von der got. Franziskanerkirche  
- (KlausenbgCG1 und KlausenbgCG2) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Klausenburg  
-95349 Kleetzhöfe (BY, Ofr., ein Weiler am Nordtrauf der fränk. Alb bei Thurnau). An dem nach W  
- abgehenden befestigten Ernteweg (ehem. Altstraße; in 90° Rechtskurve geradeaus  
- gehen) nach ca 900 m ein altes Steinkreuz (Sandstein) mit drei „Bohrlöchern“  
- („Seelenlöcher“?) (Foto KLEE 1; 08.00) 
-74523 Kleincomburg (B-W, bei Schwäbisch Hall, gegr. 1108). Die ehem. Klosterkirche St. Ägidien – eine  
- flachgedeckte Basilika im Stil der Hirsauer Schule – ist sei der Gründungszeit 
- fast unverfälscht erhalten. Kalktuff-Bruchstein; Eckquader, Gliederungen und  
- Gewände aus Sand-Haustein. Näpfchen: Lisene am s-östl. Schluss des  
- Chorquadrats, in 8 – 10 m Höhe 6 flache N von ca. 5cm Durchmesser. 
- Querbau, westl. Eckquader, nach W: in 0-2,5 m Höhe 35 N, in 7-10 m Höhe 40  
- N; nach S: in 10 m Höhe 4 N. 
-SK Kleinfraukirchen (slowak. Boldog, ungar. Boldogfa). „Rillen am Portal der romanischen Kirche in  
- Kleinfraukirchen.“ (Q: Dr. Jozsef Liszka) 
-38277 Klein Heere (Ns.; ca. 10 km westl. Bad Salzgitter). „Alte Wetzrillen an der Kirche“. (Q: W.  
- Eitelmann, S. 273, Abb. 1073, 1074) 
-96260 Kleinziegenfeld (BY, Ofr.) Schloss, mauerumschlossener zweiflügeliger Putzbau zu zwei  
- Geschossen, 16.Jh. Soweit einsehbar neg.  
- An der Einmündung der Straße von Kleinziegenfeld her in die Straße von  
- Kasendorf nach Würgau: Steinkreuz und zwei steinerne Marterln. S in der lk.  
- Schmalseite, mehrere S an der Oberseite des rechten Marterls. 
-01998 Klettwitz (Brandenbg., Lks. Oberspreewald-Lausitz, westl. v. Senftenberg). Ev. Kirche,  
- 1370 als Kapelle erbaut, Langhaus aus dem 16. Jh. Die ursprüngliche Kapelle ist  
- heute als Eingangsportal gestaltet. "Unter der Orgelempore befindet sich eine  
- kleine Pforte. Sie ist der mittelalterliche Westzugang zur Kirche. An dieser Pforte  
- sind für die Niederlausitz typischen Näpfchen und Spalten eingeschliffen."  
- (Q: < http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Kirche_Klettwitz#Geschichte >)  
-PL Kletzko/Klecko (nordöstl. von Posen/Poznan). "Rillen und Näpfchen an der Marienkirche auf der  
- Dominsel. (Ziegelstein)." (Q: Schwartz, 1879, Eberstadt, 1916, Hockenbeck, 1885, bei  
- K.-F. Haas) 
-96250 Kleukheim (BY, Ofr., zwischen Scheßlitz und Ebensfeld) Kirche St. Wolfgang, erbaut aus  
- heimischem Sandstein, nördl. eingestellter Chorflankenturm mit hohem spitzem Helm  
- und vier Scharwachttürmchen, erbaut Mitte 16. Jh. - 1 S und 1 N (?) auf einem  
- Quader am Südwesteck nach Süden hin. (26.04.2009, 1 Foto)  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Kleukheim  
-96215 Klosterlangheim (BY, Ofr., b. Lichtenfels). Reste eines 1132 von Bischof Otto von Bamberg  
- gegründeten und von Mönchen aus Ebrach besiedelten Zisterzienser-Klosters,  
- 1802 durch Brand weitgehend zerstört, 1803 aufgehoben. 
- Katharinenkapelle, romanischer Bau aus der ersten Hälfte des 13.Jh., verwahrlost  
- und profanisiert. Viele kleine Näpfchen. 
- Abteistr. 15, r.k. Filialkirche St.Maria, Petrus und Bernhard. Ehemalige  
- Friedhofskirche und Grablege (Sepultur), nachgot. rundgeschlossener Saalbau  
- (um 1626) mit Dachreiter über einem St.Michael zugewidmeten Vorgängerbau  
- des 13.Jh. Mehrere ca. 40cm lange S vom Typ a („Schwertrillen“) lks u. re v.  
- nördl. Chorfenster und links in dessen Gewände. (Foto Klosterlangheim 2; 08.99). 
- Abt-Mösinger-Str. 1, südwestl. Eckpavillon des ehem. Konventshauses von  
- 1739/42, reich geschmückte Prachtfassade. 13 S links vom westl. Portal, 3 S 
- rechts davon (Fotos Klosterlangheim Konventshaus 1 und 2 v. 10.07.2005). 
- Abteistr. 8, in der Mitte der sich an den ehem. Torbau anschließenden Front des  
- Ökonomiehofs 3 flache S. 
- Abteistr. 20, Südfront des Ökonomiehofs, äußerer Torbogen der westl  
- Tordurchfahrt, 1 S re id.L (von außen gesehen). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Klosterlangheim  
-56077 Koblenz (Rhld.-Pf., am Zusammenfluss von Rhein und Mosel). „An der Alten Burg in Koblenz findet  
- man sie (i.e. die Wetzrillen; d.Verf.) am Eingang und an der Eckverquaderung des  
- Treppenturms [um 1550].“ (Q: U. Liessem) 
-PL Kolberg/Kolobrzeg(Woiwodscheft Westpommern). "Wetzrillen und Näpfchen an der Marienkirche  
- (13. Jh., Ziegelstein)." (Q: Wehrhahn, 1912, Fromme, 1913, bei K.-F. Haas) 
-66346 Köllerbach (Saarland, ca. 10 km östl Saarlouis). „Wetzrillendenkmalstein.“  
- (Q: W. Eitelbach, S. 292, Abb. 1599) 
- "Wetzrillenstein bei der Kirche St. Martin in Köllerbach." (Q mit Fotos:  
- http://www.saarchaeologie.de/galerie/wetzrillen.htm )  
- "In Kölln (Ortsteil von Köllerbach) bei der Kirche St. Martin steht auf einem Podest in der  
- alten Friedhofsanlage der "Bartenstein (sc mit Rillen). Der Stein war ehemals in die  
- Friedhofsmauer eingepasst". (Q: Hans Cappel S. 42) 
- "Ein Wetzrillenstein, als Rest einer Gerichtssäule in den Anlagen vor dem Haupteingang  
- der Martinskirche." (Q: R. Wilms zit. bei W. Weiter) 
-67435 Königsbach Rhld.-Pf.). „Wetzrillen an der Kirche“ . (Q : W. Eitelmann, S. 273, Abb. 1075 – 1077) 
-97486 Königsberg/Franken (BY). Ad Sanctam Mariam (Baubeginn 1397, geweiht 15.Jh., 1640  
- zerstört, nach provisorischem Wiederaufbau 1897-1904 in der heutigen, der 
- ursprünglichen entsprechenden Gestalt wiederhergestellt) Mehrere S u. R rechts vom  
- Südportal. Foto Köbg. 1, 07.02.2004). Außenwände z.T. aus schlechtem Sandstein,  
- ringsum an vielen Stellen ausgebessert.  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/K%C3%B6nigsberg/Bayern  
-PL Königsberg/Chojna (in der ehem. Neumark, Woiwodschaft Westpommern, ca. 60 km südlich von  
- Stettin). Näpfchen im Innern des Rathauses und an der Marienkirche." (Q: Voigt, 1961  
- bzw. Bülow, 1878, Bergau, 1885, bei K.-F. Haas) 
-38 154 Königslutter am Elm (Ns., am Nordrand des Elm, ca. 22 km östlich von Braunschweig).  
- „Wetzrillen an der Stiftskirche (12. Jh.).“ (Q: Wehrhahn, 1912, Wrassmann, 1912, bei  
- K.-F. Haas) 
-01824 Königstein (Sa., Festung über dem gleichnamigen Ort an der Elbe, ca. 30 km östl. Dresden). „Auf  
- der Festung Königstein fand ich ausgesprochen viele Näpfchenschalen (über 100) ...  
- auf zwei Steinen sehr geballt ca 30! Alle auf der Brüstungsmauer zum Lilienstein (alter  
- Kultberg!) hin. ... Durchschnittsgröße 2,5 – 3 cm, man kann zumeist den Daumen in der  
- Vertiefung drehen. ... An der Festungskirche sind Schleifspuren im Sockelbereich  
- (Fundament). Die Außenwand vom Altarraum-Südseite zeigt die Spuren. Vor dem  
- Schatzhaus der Festung steht ein Eckstein mit einer Schleifspur obenauf (rechte Ecke vom  
- Eingang her gesehen)“. (Klaus Drechsler, Mitteilung v. 05.06.2006, mit 4 Fotos) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/K%C3%B6nigstein  
-90427 Kraftshof (BY, Mfr., am Nordostrand von Nürnberg). Wehrkirche St. Georg, erb. 1305-1315,  
- erweitert im 15.und 16. Jh., zerbombt 1943, 1952 nach Restaurierung wieder  
- geweiht. S außen in der Ringmauer re. und lks. des Torbogens. Rechts: 2 S  
- (10/90°/50), darüber 4 S (25/90°/70). Links. 3 S (20/90°/100), darüber einige flache,  
- ausgewitterte. Links in der Torlaibung 2 S (10/90°/90), in der anschließenden  
- Wandfläche ca. 15 verschieden große S.  
- Am NW-Eck des Torhauses nach Norden 1 S (25/90°/150, zugeschm.), nach W 4 S  
- (20/90°/100). 
- „Wetzrillen an der Kirchhofmauer St. Georg (Wehrkirche), Eingangstor, und an einem  
- Nebengebäude von Hauptstr. 162.“ (Q: Hirschmann, 1970 bzw. Seidl, 1996, bei K.-F.  
- Haas) 
-96176 Kraisdorf (BY, Ufr., Gemeinde Pfarrweisach, ca. 6 km nordwestl von Ebern): "WR an dem  
- Backhaus der Familie Kneuer in Kraisdorf."  
- (Q: < http://www.familie-schwappach.de/ruckblick_2008.html > ) 
-99448 Kranichfeld (Thür., ca. 18 km südöstl. von Erfurt, an der Ilm). "Wetzrillen am Oberschloss, hinter  
- dem Eingang der Küche." (Q: Wehrhahn, 1912, bei K.-F. Haas) 
-16766 Kremmen (Brandenburg, ca. 30 km nordwestl. Berlin, Höhe Oranienburg; bis 1894 Cremmen).  
- "Rillen und Näpfchen an der Nikolaikirche (Ziegelstein; Südportal)." (Q: Bülow, 1878,  
- Albrecht, 1901, Bergau, 1865, bei K.-F. Haas) 
- Herr Dr. A. Zott fand "sehr viele" WR und N (Bilder Kremmen AZ 1-3, 15.09.2006), die  
- dort als "Fieberlöcher" bezeichnet werden. (Die spätroman. dreischiffige Kirche stammt  
- aus dem 12. Jh. und ist in Feldsteinmauerwerk errichtet, mit Anbauten aus  
- Ziegelmauerwerk.) 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Kremmen  
- Bei http://www.kirche-im-swr.de/mprint.php?id=1346 werden die besagten Näpfchen  
- an der Kremmener Kirche als „Fieberlöcher“ bezeichnet. 
-52372 Kreuzau (NRW, ca. 7 km südl. Düren an der Rur gelegen). Der Ort wurde 1945 fast völlig zerstört.  
- Pfarrkirche St. Heribert: roter Sandstein, Einschussnarben am gesamten Außenbau,  
- Oberfläche stark ausgebessert. An dem südl. der Kirche mit der Schauseite zur Kirche  
- hin aufgestellten Kreuzstein einige N (31.05.2006, Bild Kreuzau 1). Auch am  
- Kirchenäußeren viele glatt ausgedrehte Grübchen, die als N gedeutet werden können  
- (Bild Kreuzau2).  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Kreuzau  
-14715 Kriele (Brdbg., ca. 15 km ONO von Rathenow). „Dorfkirche: mehrere Näpfchen in Backsteinen  
- an der Chorwand im Osten des Baus. 07.05.2011.“ (Q: Jörg Müller, Mitteilung v.  
- 21.09.2011) 
-03099 Krieschow (Brandenburg, ca. 14 km westl. Cottbus). "Näpfchen an der Kirche". (Q: Veckenstedt,  
- 1891, Bülow, 1878, Friedel, 1877, Dydynski, 1885, bei K.-F. Haas) 
-96317 Kronach (BY. Ofr.), Melchior-Otto-Platz 8, Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptista, r.k.; Chor nach  
- OSO (frühes 14.Jh.), Turm zu sechs Geschossen mit Spitzhelm an der nordöstl. Ecke  
- des Langhauses (sechs Geschosse, Spitzhelm; bis zum 4.Geschoss erste Hälfte  
- 14.Jh., obere Geschosse 1551-58). Der ganze Bau in feinkörnigem „Kronacher  
- Sandstein“. Langhaus 1404 eingestürzt, 1406 Arbeit an einer neuen,  
- dreischiffigen Halle. Anfang 16.Jh. hochaufragender Westbau mit nachgotischem  
- Gewölbe. Bemerkenswert das Johannes-Portal an der N-Seite (1498).  
- S: Südseite des Langhauses, an Wandflächen und Strebepfeilern beiderseits des  
- Portals ca 15; an der Ostseite der Sakristei sowie an der S-Seite des Chors ca 57.  
- Anschließend bis zum vorletzten Strebepfeiler vor dem Turm nur noch ca. 19.  
- (Zus. ca. 91 Stück.) (Fotos KC6, KC7, KC8, 28.04.2003) 
- Marienplatz/Ecke Bahnhofstr (derzeit Bayer. Hypoth.- und Wechselbank),  
- Barockportal an der Front zum Platz hin, 1 S (25/90°/20) lks. u. a.d.L. 
- Melchior-Otto-Platz 7, Anna-Kapelle, r.k., östl. der Johanneskirche in die  
- Stadtbefestigung integriert. Ursprünglich Friedhofskapelle mit Beinhaus im UG.  
- 1512 in nachgot. Stil umgebaut. Sandsteinquaderbau mit Satteldach, Dachreiter  
- und westl. Doppelportal. Keine S. 
- Melchior-Otto-Pl. 2. Giebelhaus, dat. 1593, EG und 1.OG Sandsteinquader- 
- Sichtmauerwerk, 2.OG und Giebel verputzt. 1 markante S links i.d.L. des  
- Torbogens (jetzt Schaufenster) an der nord-östl. Flanke. 
- Judengasse: S auf 21 Quadern der talseits gelegenen Mauer, gegenüber der Nr. 3- 
- 9, ca. 45 S, im wesentlichen auf zwei Gruppen (gegenüber Nr. 9 u.3) verteilt.  
- Teilweise in recht grobkörnigem Sandstein. (Fotos KC4, KC5, 28.04.2003) 
- Festung Rosenberg: südl. Zwinger, kugelbekrönter Pfeiler (Sandstein) am Fuße einer  
- Rampe (bez. 1700) nach W hin 9 S (10 – 30/90°/100). (Foto KC 1; 03.07.2000) 
- Anlässlich eines Besuchs am 31.01.04 musste ich feststellen, dass die Kugel am  
- Hals abgebrochen und entfernt worden ist. 
- Südl. Tor zum westl. Burghof: an der Laibung der Pforte re. im Torweg 2 R  
- (20/80°/170) (Foto KC 2) 
- Östl. Tor zum inneren Burghof: am inneren Torbogen re (nördl) 2 S (20/90°/60). 
- Nord-östl. Torturm im Burghof: 8 paarweise übereinander angeordnete S  
- (10/90°/100). (Foto KC 3) 
- „Wetzrillen an St. Petri (17. Jh.), Ostseite.“ (Q: Seidl, 1996, bei K.-F. Haas) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Kronach  
-61476 Kronberg im Taunus (He., Reg. Bez. Darmstadt, ca. 12 km nordwestl. Frankfurt/M.) 
- "Schabespuren am Westportal der Johanniskirche .... im linken Gewände. ... sie sind  
- bemerkenswert dünn und flach, nur wenige Millimeter, jedoch 30 - 40 Zentimeter lang."  
- (Q: Dr. Wolfgang Fritzsche, Mitteilung vom 25. 10.2009, mit zwei Fotos von Norbert  
- Stork WR-Kronberg 1 und 2. Die heutige ev. Pfarrkirche wurde im 15. Jh. über einem  
- durch Brand zerstörten Vorgängerbau errichtet.) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Kronberg_im_Taunus  
-RO Kronstadt (rumän. Brasov, gelegen im gleichnamigen Bezirk in Siebenbürgischen  
- Karpatenbecken).  
- Fotos von Frau Dr. Christahl-Günther (CG) zeigen viele Rillen und einige Näpfchen an  
- der Südvorhalle, am West- und am Südwestportal der Schwarzen Kirche (Bilder  
- Kronstadt CG1 bis Kronstadt CG13). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Kronstadt  
-17440 Kröslin (M-V, ca. 25 km östl. v. Greifswald). „Schabungen an der Dorfkirche. Mitteilung von  
- Herrn Schneppe, Rostock, am 23.02.1995.“ (Q: W. Urban, Schreiben v.  
- 24.05.2003) 
-90402 Krottenbach (BY, Mfr., südwestl. von Nürnberg, zwischen Stein und Schwabach). "eine Wetzrille an  
- der Toreinfahrt rechts zu dem Bauernhof Krottenbacherstr. 85." (Q: K.-F. Haas) 
-86381 Krumbach (Schwaben) (BY, bayr. Schwaben, etwa halbwegs zwischen Günzburg und Mindelheim).  
- OT Niederraunau, ca. 2 km südöstl. von Krumbach: "... findet sich an der B 16 ein  
- wohl spätmittelalterliches Sühnekreuz mit Wetzrillen." 
- (Q: http://www.stadt-krumbach.de/index.php?id=0,218 ) 
-73329 Kuchen (B-W, ca. 15 km südöstl. Göppingen). „Rillen an St. Jakob“. (Q: Oelenheinz, Mitteilung  
- an Schulz [s.d.], 1901) 
-98547 Kühndorf (Südthüringen, ca. 7 km nordöstl. v. Meiningen). Johanniterburg, nördlich der Ortschaft  
- gelegen, 1315 über einem Vorgängerbau der Grafen von Henneberg aus dem 13. Jh.  
- errichtet. Die Burg ist eine der wenigen und die einzige erhaltene Burg des Ordens in  
- Deutschland. 
- Klaus Drechsler berichtet (31.08.11): "Am Eingangstor links vier senkrechte  
- Schleifspuren, ca. 20 cm." 
-95326 Kulmbach (BY, Ofr.) St. Petri, ev. Kern 13.Jh., sonst nach 1493. Umbauten 16. u. 19. Jh. S an  
- einem südl. Strebepfeiler des Chors. Direkt daneben kreisrunde, napfförmige  
- Ausschabungen (Foto KU 1 [12.99])  
- An dem nach Süd-Ost weisenden Strbpf. des Kirchenschiffs: einige zugeschm. N und  
- 2 flache S nach O hin. 
- Weitere S am Turmportal re in der abgeschrägten Fläche (über die Fuge zum  
- darunterliegenden Quader hinweggehend) und im Quader darunter. S auch an der  
- „Kirchwehr“ genannten Stützmauer (Ecke Kirchwehr-Festungsberg).  
- Kirchwehr 14 , Sandsteinbau mit Walmdach, bez. 1747 (Kirchengemeindeamt),  
- Hinterhof nach Süden, an der Außenmauer (Sandsteinquader) einige S (Foto,  
- 10.05.2006)  
- Spitalkirche Hl.Geist, Sandsteinquaderbau im Markgrafenstil (1738-39, Turm  
- 1749). 11 S und 3 N (zugeschmiert) an der südl. Straßenseite des  
- Turmsockels (Fotos KU 8, 8a ) 
- Nikolaikirche, Pestalozzi-Str., ehem. Spitalkirche. Südportal: flache S beids. i.d.L.,  
- möglicherweise in Tilgungsabsicht verschliffen.  
- Buchbindergasse 1. lks.i.G. des Portals 2S (20/90°/150), re i.G. 4S (20/90°/50,  
- 100), a.G. 2N. 
- Fischergasse 22. Steilgiebelhaus mit verschiefertem Giebeldreieck (16.Jh.). An  
- den Abfasungen im unteren Drittel der Laibung des Rundbogentores je ein tiefes 
- Schiffchen (Fackellöscher?). (Fotos Kulmbach 2a, 2b [12.99]) 
- Fischergasse 21 (Gasthaus „Fischerklause“, traufständiger eingeschossiger  
- Sandstein-Quaderbau (18. Jh.?); an der Giebelseite, zum Pörbitscher Weg hin:  
- zugemauerte Tür., re. u. lks. an deren Gewände je 1 S (15/90°/80); re. mit  
- scharfem mittigen Grat. 
- Fischergasse 5, „Haus zum blauen Bock“ (17./18.Jh.) S (25/90°/50,  
- zugeschmiert) lks. i.d. Türlaibung  
- Fischergasse zwischen 10 und 12 (Mälzerei (Q: R. Lenker). Febr. 2001: EG völlig  
- neu gestaltet (mit Steinplatten verblendete Arkaden). 
- Fischergasse 30 (1779), Türfutter (Q: R. Lenker). Febr. 2001 nicht mehr  
- auffindbar. 
- Grabenstraße (östl. Eckhaus Langgasse). Wappenschild der Stadt Kulmbach. In dem  
- unteren schwarzen Feld des Hohenzollern-Wappens zwei glatt ausgeschliffene N von  
- ideal-kugelförmiger Gestalt. (Foto KU5, 29.09.2003) 
- Kalte Marter 4 (bez. JBM 1802) (Q: R. Lenker). Febr. 2001: Haus durch Neubau 
- ersetzt. 
- Kalte Marter 14. (Q: R. Lenker). Febr. 2001: Febr. 2001: Fassade und Türfutter  
- mit Eternitplatten verkleidet. 
- Marktplatz 3 (Q: R. Lenker). Febr. 2001: nichts mehr zu finden (ausgefugt und  
- übertüncht ?) 
- Obere Stadt 9, giebelständiges Wohnhaus mit verschiefertem Giebeldreieck (wohl  
- 16.Jh., Gastw. i. EG). Rundbogiges Sandsteinportal, lks 1, re 2 S i.G. (Foto KU 3  
- [12.99]) (Möglicherweise bestehende Schmuckplastikformen als Anfang benutzend.) 
- Obere Stadt 14, zweigeschossiges Giebelhaus (16.Jh., Umbauten 1741), 2  
- zugeschm. S in der Laibung des rundbogigen Sandsteinportals  
- (25, 15/90°/100). 
- Oberhacken 8, dreigeschoßiges Eckhaus (derzeit Bauamt). Rundbogiger  
- Kellerzugang lks. vom Hauptportal: 1 S re. i.d.L. (Bei geschlossener Tür nicht  
- sichtbar.) 
- Oberhacken 17, WR am lk. Türfutter. (Q: R. Lenker). Febr. 2001: nichts mehr zu  
- finden (ausgefugt und übertüncht ?). 
- Schießgraben 17, Türfutter (Q: R. Lenker). Febr. 2001: Türfutter mit Holz  
- ausgekleidet (wegen der störenden S?) 
- Spiegel 11, ehem. Bierkeller (später Firma August Schneider. Erb. Ca.1880).  
- Erdgeschoss aus Sandsteinquadern. Am re. Torgewände und rechts daneben in der  
- Mauer insgesamt 10 S (12-15/90°/70), eine davon zugeschmiert. (Fotos KU 4, 4a  
- [16.06.01]) 
- Spitalgasse 28, „Weißer Turm“, fünfgeschoßiger Sandsteinquaderturm mit  
- geschweifter Haube. Im Kern Anfang 14.Jh., 1553 erneuert. S i.d. Sandstein- 
- Laibung des Tores links vom Turm (lk. Seite, 11 Stück in zwei Reihen, in ca.  
- 1,20-1,70 m Höhe) (Foto KU 7, 7a, 7b [12.99]) 
- Trendelstr. 13 (Q. R. Lenker). Febr. 2001: Haus (Neubau ?) gänzlich mit Holz  
- verkleidet. 
- Waaggasse 5 (evang. Jugendzentrum, ehem. Burggut). Innere Toröffnung des  
- Torwegs: 1 S lks. i. G.  
- Webergasse 9, S im Türfutter (Q: R. Lenker). Februar 2001: EG völlig neu  
- gestaltet. Keine S mehr zu finden. 
- Plassenburg: S am Mauerschenkel bergwärts lks nach dem inneren Torbogen  
- unter dem 1744/45 errichteten Kommandantenhaus (am drittletzten und  
- vorletzten Quader straßenwärts, am Eckquader dreiseitig). Das 
- mittlere Schmuckglied der Mauer dat. 1787 und ist möglicherweise jünger als die  
- Mauer selbst. (Fotos KU 6, 6a, 6b [12.99]) 
- S auch s-westl. am unteren Rondell (Niveau Wendehammer), ca. 2m über der  
- Grasnarbe. Der Stein wurde mit einiger Sicherheit bei Ausbesserungsarbeiten  
- dorthin gebracht (Foto KU 9). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Kulmbach  
-95362 Kupferberg (BY, Ofr., Frankenwald), St. Veit, rk. Pfarrkirche, spätgotische dreischiffige Halle mit  
- Netzgewölbe; eingezogener Chor mit Turm. (Vorgängerb. v 1280/90, 1430 stark  
- beschädigt, 1511 entstand Das heutige Schiff, 1757 Neubau des Turms.) S: Ritzen  
- an den südwestl. Eckquadern in 3-4m Höhe, sämtlich etwa 80° geneigt; an den  
- südöstl. Eckquadern, in ca. 3m Höhe, ebenfalls geneigt; am untersten Eckquader  
- der südöstl. Turmkante nach O und S zu jeweils ein senkr. Schiffchen (25 cm lg.). 
- Marktplatz, Rathaus (dat 1751) mit Dachreiter. Mittlere Durchfahrt und südl.  
- Torbogen, in der oberen Hälfte neu. In der re. u. li. Laibung des südl. Torbogens,  
- in ca. 80 cm Höhe, je ein ca. 20 cm langes Schiffchen. 
- Marktplatz 13, Bürgerhaus, links am Pfosten der Haustür in ca. 30 cm Höhe 2  
- ca.39 cm lange senkr. S. 
- Schlossweg 15-17, Walmdachbau, verputzt mit Sandst.-Leibungen (1701). Soweit  
- einsehbar keine S. 
- Kulmbacher-Str. 28, Spital mit r.k. Spitalkirche Zum Hl.Geist und St.Katharina.  
- 1738-41 über einem Vorgängerbau von 1331/37 errichtet. Soweit einsehbar 
- keine S. 
-96328 Küps (BY, Ofr., Lks. Kronach, St. Jakob, ev. Spätgot. geosteter Bau mit Mauerring, einem den  
- Chor südl. flankierenden Turm, daran Renaissance-Treppenturm mit v. Redwitzschem 
- Wappen angelehnt (1611). Pfarrstelle erstmals für 1335 belegt, Vorgängerbau  
- durch Ortsbrand 1533 vernichtet, 1600 Umbau, 1898 neuerliche Umgestaltung.  
- Viele zugeschmierte S an der S-Seite von Turm und Langhaus.  
- S in einem Quader der Außenseite der südl. oberen Umfassungsmauer, nicht  
- zugeschmiert. 
- Am Plan 14, Hinteres (Neues) Schloss der Familie von Redwitz, 1730 über sma.  
- Kern erbaut. 2 S re i.d. Sandstein-Laibung des mittleren Torbogens im n-westl. 
- Torbau. Ca. 30 S in Kniehöhe am Sockel des nord-östl. Park-Ecktürmchens  
- (frühes 17.Jh., Sandstein-Quaderbau mit Figurenschmuck). 
-45721 Kusenhorst (NRW, Ruhrgebiet, ca. 9 km südwestl. Haltern). „Sandsteinkreuz, vor Haus Dorstener  
- Straße 730, eingefügt in eine Staudenhecke, ..., 3 sehr starke, ca. 60 cm lange  
- Wetzrillen, 2 Näpfchen im Schaft links und rechts.“  
- (Q. mit Foto: www.suehnekreuz.de/nrw/kusenhorst.htm) 
- Der Fund dürfte ausweislich der Abbildungen identisch sein mit dem von [[Lippramsdorf]]  
- (s.d.). 
-PL Kwidzyn s. [Marienwerder/Kwldzyn]] 
-54655 Kyllburg (Rhld.-Pf., Eifel, im Tal des Kyll, ca. 7 km nördl. Bitburg). Auf dem höchsten Punkt des  
- Burgbergs gelegene St. Marien geweihte Stiftskirche, gegr. 1276, erbaut ais  
- Sandstein. Mehrere R am 6. Strebepfeiler (von Westen her) der südl. Außenwand  
- des Kreuzgangs (2 – 20/90°/60), nach Süden hin. Viele N (2 – 3 cm Durchm.) an  
- der Westfront, am Glockenturm und an dem benachbarten Treppenturm.  
- (27.08.2004) 
-CZ Kynsperg „Wallfahrtskloster-Kirche in der Nähe von Kynsperk (Königsberg), seitlicher Eingang,  
- Südseite der Kirche, eine kräftige Schleifspur, ca. 15 cm, 4-5 cm breit.“  
- (Q: Klaus Drechsler; August 2005) 
-31840 Lachem (NS, ca. 8 km nordwestl. Hameln). „Schwertrillen an der Kirche zu Lachem.“ 
- (Q: suehnekreuz.de/geschichte24.html) 
-96274 Lahm/Itzgrund (BY, Ofr., ca. 18 km südwestl. von Coburg. ) Barockschloss (mit  
- Sandsteingliederungen), Schlosskirche in Sandstquadern (strenger Spätbarock). Das  
- Ensemble stammt aus der 1. Hälfte des 18. Jh. Keine eigenen Funde. 
- „Ehem. Amtshaus Schlossplatz 2. Der Hof des während der Jahre 1728 und  
- 1732 erbauten Amtshauses wird nach Osten von einer Toreinfahrt begrenzt, die  
- zwei vierkantige Sandsteinpfosten flankieren. Der linke Pfeiler trägt zwei  
- Wetzrillen.“ (Q: A. Leistner) 
-76829 Landau (Rhld.-Pfalz). „Alte Wetzrillen und Näpfchen am Tor der ehem. Roten Kaserne in der  
- Mauergasse“. (Q: W. Eitelmann, S. 303, Abb. 1823 – 1828)<br> 
- „Wetzrillen lks. und re. am Galeerenturmtor“. (Q: W. Eitelmann, S. 311, Abb. 1947 –  
- 1959) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Landau  
-23769 Landkirchen auf Fehmarn. „St. Petri. Je ein Schälchen nach S und W.“ (Q: W. Urban) 
-37136 Landolfshausen (Ns, ca. 15 km östl. Göttingen). „Wetzrillen an der Kirche“. (Q: W. Eitelmann, S.  
- 273, Abb. 1085 – 1088) 
-06188 Landsberg (S-A, ca. 20 km östl. Halle/Saale). „Wetzrillen an der Doppelkapelle St. Crucis.“ (Q:  
- W. Eitelmann, S. 273, Abb. 1069 – 1092) 
-86899 Landsberg am Lech (BY, direkt südl. der A 96, ca. 50 km westl. von München). "Rillen am  
- Eingangsportal der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt." (Der ursprüngl. got. Bau wurde  
- Anfang des 18. Jh, barock umgestaltet.) 
- (Q: http://www.suche-kostenlos.de/article/Wetzrille ) 
-PL Landsberg a. d. Warthe/Gorzow Wielkopolski (ehem. Neumark, nordöstl. von Frankfurt/Oder).  
- "Rillen und Näpfchen an der evang. Marienkirche." (Q: Riehl und Scheu, 1861, Bülow,  
- 1878, bei K.-F. Haas) 
-74595 Langenburg (B-W, über dem Jagsttal, östl. v. Künzelsau). Got. Stadtkirche aus gelbem  
- Sandstein, 16./17. Jh., ev. Am südl. und südöstl. Strbf. des Chors 2 bzw. 12 S  
- (15/90°/175). 
- Ehem. Scheuer an der N-Seite des Schlossplatzes (heute Automobilmuseum): 
- Großes Rundbogentor aus gelbem Sandstein, 1 S re. i.d. Laibung (20/90°/70).; 
- Rechteckige Tür an der Staffel re. daneben: re. u. lks. an und in der Laibung  
- insges. 25 S verschiedener Größe, einige davon schräg. (26.04.2000) 
-95512 Langenstadt (BY, Ofr., Gemeinde Neudrossenfeld), Unsere Liebe Frau, ev., Saalkirche mit  
- Ostturm, 1398 als Filialkirche von Neudrossenfeld erwähnt, got. Umbau um 1500,  
- Turm dat. 1721, Barockisierung (Kanzelaltar) um 1750. Ca. 20 S am Sockel der  
- Langhaus-S-Seite, etwa in Kniehöhe, in drei Serien; an einem s-östl. Eckquader 
- des LH, südl. am Turmsockel. Mauerumwehrter Kirchhof. 
- Tanzlinde (abgeg.) vor Haus-Nr. 8, vom Unterbau des ehem. Tanzbodens  
- übriggebliebenes Rondell aus 8 toskan. SSt.-Säulen (bez. 1784). Daran folgende  
- S-Funde, vom Eintritt aus im UZS: 1) 12 S, 2) 3 S, 3) 16 S, 4) 4 S, 5) bis 8) keine.  
- (Fotos LAST 1, 2, 3; 02.2000) 
- Haus Nr. (Frackdachhaus, wohl 18. Jh.) Haustür, 1 S re. a. d. L. (Bild Langenstadt4,  
- 02.05.2006) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Langenstadt  
-90579 Langenzenn (BY, Mfr., an der Zenn, ca. 24 km westl. von Nürnberg).  
- Hindenburgstr. 7, Sandstein-Torbogen zum Spitalhof 19 S re.a.G. (1  
- zugeschm.), 5 S re.i.G.; lks.a.G. 14S (1 zugeschm; in manchen S Reste von  
- Zuschmierung), 5 S i.G. Rechts des Haustores 3 S, weiter re. noch 1 S.  
- (04.10.1999, Fotos LGZ 1, 2) 
- Ev. Stadtkirche St. Trinitatis (ehem. Augustinerchorherrenstiftskirche; dreischiffig  
- basilikales Langhaus mit eingez. Chor und Chorseitenkapellen, 15.Jh.). Sakristei, nach  
- N hin, 12 S (20/90°/110). W-Fassade des Schiffs, lks d.Portals: 1 S (20/90°/150),  
- 1 S (25/90°/190). An der stark ausgebesserten S-Seite des Schiffs, Portalvorbau,  
- W-Wand außen 2 N (4 u. 7/160). (04.10.1999) 
- Ev. Pfarramt, Südseite 2 S (20/90°/150, zugeschm.) (04.10.1999) 
- „Spitaltor, Nürnberger Strasse WR beiderseits sowohl innen als auch aussen,  
- Steine 1 – 4 von unten [23 links und 16 rechts].“ (Q: HS) 
- „Trinitatiskirche [ev.] WR an Nordwand des Chors in der ersten Steinreihe über  
- dem Sims und neben dem Westportal unter dem Turm.“ (Q: HS) 
- Nach K.-F. Haas finden sich überdies Schabemale, sämtlich auf Sandstein: am Rathaus,  
- an den Häusern Friedrich-Ebert-Str. 9, 11 und 19, am Haus Hindenburg-Str. 13, am  
- Augustiner-Kloster (Pfeiler), am Haus Nürnberger-Str. 2. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Langenzenn  
-66894 Langwieden (Rhld.-Pf., ca. 6 km südwestl. des BAB-Kreuzes Landstuhl). „Rillen und andere  
- Spuren an Kirchen der pfälzischen Umgebung u.a. in Langwieden.“ (Q:  
- Hans Cappel, S. 42) 
-95502 Lanzendorf (BY, Ofr., an der A 9 bei Himmelkron, am Weißen Main gelegenes Kirchdorf).  
- Wohngebäude eines ehem. landwirtschaftl. Anwesens, Am Main 15, einstöckiger  
- Sandsteinquaderbau, bez. 1819. Links an der Türrahmung etwa in Kniehöhe 1 S; auf  
- einem Quader am südwestl. Hauseck nach Süden hin sieben S; alle senkrecht, ca.  
- 15 - 20 cm lang. (27.10.2010) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Lanzendorf  
-L Larochette (ca. 5 km nörl. Luxembourg). „Wetzrillen und Näpfchen an vielen Stellen der Burg“.  
- (Q: W. Eitelmann, S. 317, Abb. 2056 – 2063) 
-17440 Lassan (M-V, ca. 14 km südöstl. von Wolgast, am Peenestrom). "Rillen und Näpfchen an der  
- Stadtkirche (13. Jh.), Ziegelmauerwerk." (Q Wankel, 1884, Friedel, 1877, Bülow,  
- 1878, bei K.-F. Haas) 
-06636 Laucha/Unstrut (Sachsen-Anhalt). Obere Hauptstraße 12: traufständiger palaisartiger  
- Wohnbau, bez. 1720 (renov.), am äußeren Torbogen lks. 1 S an und 3 S in der  
- Laibung, am inneren Torbogen viele S re. u. lks. a. d. L. (29.04.01; Foto Laucha 1) 
- Obere Hauptstraße 37, bez. 1623, Renaissance-Portal, re. 11, lks. 9 S im  
- Gewände über Sitzkonsolen. (29.04.01; (Foto Laucha 2) 
- Schulhaus neben Kirche, bez. 1615, Renaissance-Portal, re ca. 12, lks. 7 S am  
- Gewände über Sitzkonsolen. (29.04.01; Foto Laucha 3) 
- Kirche (Kalk- und Sandstein), viele S an zwei Strebepfeilern und der Südwand des  
- südl. Kapellenanbaus. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Laucha/Unstrut  
-91207 Lauf a.d.Pegnitz (BY, Mfr.) St. Leonhard (Ruine seit 1553). „Insgesamt ca. 400 S (von 1382) und  
- Näpfchen.“ (Q: K.-F.Haas) - „Im Hersbrucker Umland scheinen nur einmal,  
- nämlich an der äußeren Chorwand der Kirchenruine St. Leonhard zu Lauf, diese  
- Reibschälchen vorzukommen. An gleicher Stelle finden sich auch auffalend tiefe  
- Wetzrillen ...“ (Q: Heinz, Walter; mit Foto) 
- „S am Glockengießer- (Heilig-Geist-) Spital“ (Q: H.S.; gemeint ist die St. Leonhards  
- Ruine) 
- Eigener Befund v. 12.06.2005: an der Ostfassade der Kirchenruine (derzeit  
- Baustelle) viele S und N (Fotos LAUF 1 und 2); an der Nordseite einige S und N. 
- St. Johannis: Strebepfeiler re. d. N-Portals 1 gr. (20 cm) und mehrere kl. S 
- Gewände des N-Portals ausgebessert. Lks. daneben 1 S (zugeschm.) 
- Am Chor mehrere S nach O und SO, vor allem aber nach S (Foto LAUF 3, vom  
- 12.06.05, betr. Südöstl. Strbpf. Am Chor). 
- Beids. des S-Portals und am Strbpf. Re. Daneben N und S. (03.04.2000; Fotos  
- LAUF 4, 5); Viele Quader ausgebessert. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Lauf_a.d._Pegnitz  
-90402 Laufamholz (BY, Mfr., am westl. Stadtrand von Nürnberg). Wetzrillen an einer alten  
- Sandsteinmauer." (Q: K.-F. Haas) 
-74348 Lauffen am Neckar (B-W, südwestl. Heilbronn). „Rillen an der Martinskirche“ (Q: Oelenheinz,  
- Mitteilung an Schulz [s.d.], 1901) 
- Eigener Befund v. 25.09.2005: Ev. Stadtkirche St. Regiswaldis, erbaut ab 1300 über  
- Vorgängerbau, früher St. Martin: N an der Pforte links des Westportals (Fotos  
- Lauffen 1, 2);  
- Randschliff und Ritzen am untersten nordwestl. Eckquader und beiderseits des  
- Westportals (Foto Lauffen 3 von der rechten Seite) 
- Friedhofskapelle mit ehem. Karner (13. Jh.) neben St. Regiswaldis: N an der  
- Westseite, vor allem auf einem Quader am nördl. Eck (Foto Lauffen 4). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Lauffen_am_Neckar  
-89415 Lauingen (Donau) (BY, bayr. Schwaben, ca. 3 km westl. von Dillingen). "Herbergstraße 8, 16./17.  
- Jahrhundert, zweigeschossiges Giebelhaus mit drei Fenstern im Erdgeschoß.  
- Obergeschoß auf drei ungleichen Stichbögen zwischen verschiedenen Konsolen und  
- über Eckvorlage vorkragend. Neben dem Eingang kleiner Sitzstein mit Wetzrillen." 
- (Q: Werner Meyer, Die Kunstdenkmäler von Schwaben: Lks. Dillingen a.d. Donau,  
- S. 625) 
-56332 Lehmen (Rhld.- Pf., ca. 10 km südwestlich von Koblenz an der Untermosel). S am Sandst.-Portal  
- der ehem. kath. Pfarrkirche (12.Jh.): „fast bis zur Unkenntlichkeit durch Mulden  
- und Rillen zerstört.“ (Q: U.Liessem) 
- "Rillen und Näpfchen am Kirchturm der ehem. kath. Pfarrkirche. Sandstein." (Müller- 
- Veltin, 1994, Dehio, 1972, bei K.-F. Haas)  
-91227 Leinburg (BY, Mfr., östl. Nürnberg, südl. Röthenbach a.d. Pegnitz). „Wetzrillen an der  
- Kirchhofbefestigung, Sandstein." (Q: K.-F. Haas) 
-67347 Leiselheim (Rhld.-Pf., ca. 3 km westl. Worms). „Eine Interessengemeinschaft, ..., veranlasste im  
- Jahr 1998 den Bau einer Rathaus-Gedenkmauer auf dem alten Rathausplatz. Die in die  
- Wand eingebauten historischen Steine sollen an das älteste Dorfrathaus erinnern“. „Ein  
- Sandsteinquader an der Südwestecke hatte so genannte Wetzrillen, die davon künden,  
- dass hier im Mittelalter Gerichtssitzungen und andere öffentliche Handlungen  
- stattfanden“. (Q: Wormser Zeitung, 26.07.2006, Serie: Das vergessene Denkmal) 
-PL Lekno (ca. 60 km NNO von Posen/Poznan, bei Wagrowiec ). "Rillen und Näpfchen an der  
- Pfarrkirche (16. Jh.). Ziegelmauerwerk." (Eberstadt, 1916, et al. bei K.-F. Haas) 
-66969 Lemberg (Rhld.-Pfalz, ca. 3 km südöstl. Pirmasens). Burg Lemberg: „Am Burgkellereingang große  
- Wetzrillen“. (Q: W. Eitelmann, S. 318, Abb. 2064 – 2067) 
-49838 Lengerich (Ns., 15 km östl. der Ems und der Stadt Lingen). "S am rechten Gewände des  
- Südportals der Kirche St. Benedikt." (Q: Jean Penders, mit Foto) 
-19406 Lenzen (M-V, ca. 12 km südwestl. von Güstrow), „St. Katharinen. 23 Schälchen nach N hin.“  
- (Q: W. Urban) 
-PL Leobschütz/Glubczyce (in der Woiwodschaft Oppeln, ca. 50 km südl. Oppeln). "Näpfchen an der  
- Kirche Mariae Geburt (12. Jh.) und an der Heidenkirche (auch Übergangskirche,  
- 1445)." (Q: Lutsch, 1894, bzw. Bülow, 1878, bei K.-F. Haas) 
-06198 Lettewitz (S-A, ca. 20 km nordwestl. Halle/Saale). „Wetzrillen an der Kirche und im Alten Friedhof“.  
- (Q: W. Eitelmann, S. 273, Abb. 1093 – 1096) 
-SK Leutschau (slow. Levoca, ungar. Löcse) „schmale und tiefe Eintiefungen .... an der Wand der  
- Minoritenkirche“ Q: Jozsef Liszka 
-91586 Lichtenau (BY, Marktfl. in Mfr., mit bestens erhaltener barocker Festung). Pfarrgasse 3, Ev.  
- Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit, Saalbau mit Westturm, 1724; am äußeren Chorrund  
- 8 S (20/90°/80). 
- Hindenburgplatz 1, Brauereiwirtshaus, zweigeschossiger Quaderbau, ca. 1750,  
- Am re. Eck der Vorderfront 3 S (10/90°/100), an der Schmalseite zum Tor hin 4  
- S (10/90°/100). (05.10.1999) 
-09638 Lichtenberg (Sachsen, Erzgebirge, ca. 10 km südöstl. Freiberg/Sa.) „Sandsteinkreuz, 100 m östl.  
- des Erbgerichts auf einem kleinen Platz. ... Auf der sSw-Seite fünf kleine Löcher  
- (Rundmarken).“ (Q mit Foto: www.suehnekreuz.de/sachsen/lichtenberg.htm) 
-96215 Lichtenfels (BY, Ofr., am Main). Kirchplatz 2, r.k. Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt, Kern  
- 15.Jh., Erweiterungen und Umbauten 16., 17., und 18. Jh. Eingezogener, nach NO  
- weisender Chor, Turm mit spitzem Helm und Scharwachttürmchen an der  
- Südflanke angelehnt. S: an der südl. Chorschräge, über dem Turmfundament, an  
- der Westfassade (ca 72 Stück beids. des Portals und an den Strebepfeilern re u.  
- lks davon), eine S am Strebepfeiler re des N-Portals, fünf an dem nördl. Anbau  
- und eine am nördl. Strebepfeiler des Chors. Insgesamt etwa 90 Stück. 
- Reitschgasse, Sandsteinfassade gegenüber Nr.5 (=Rückansicht eines Hauses an  
- der Inneren Bamberger Straße): 3 S lks unten. 
- Marktplatz 42, Oberer Torturm, vierstöckiger Sandsteinquaderbau mit  
- Schieferhaube, 14.Jh., Keine S. 
- Innere Bamberger Str. 19, Bamberger (Unteres) Tor, viergeschossiger  
- Sandsteinquaderbau, 14./16. Jh. Keine S. 
-04924 Liebenwerda, Bad- (Brdbg., Lks. Elbe-Elster, ca. 60 km nordwest. v. Dresden, an der Schwarzen  
- Elster). Herr Klaus Drechsler schreibt (15. 06. 2011): "an der Nikolai-Kirche,  
- Strebepfeiler Nord-Ost, ein Ziegel mit drei Schalen, Ø 3 - 3,5 cm, in Kniehöhe." 
-15888 Lieberose (Brandenburg, ca. 25 km NNW von Cottbus). "Näpfchen an der Stadtkirche (16.Jh.,  
- Ziegelmauerwerk)." (Q: Bergau, 1885. bei K.-F. Haas) 
- Eigener Befund: an der Ruine der ehem. Stadtkirche (spätgot. dreischiffiger Hallenbau  
- mit Umgangschor, 1945 zerstört, Außenmauern und Turm erhalten), an der Südseite  
- viele Näpfchen in Gruppen (Bilder Lieberose PS 1 - 3) 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Lieberose  
-99510 Liebstedt (Th, ca. 10 km nordöstl. Weimar). An der Ortsdurchfahrt Richtung Sachsenhausen  
- an der rechten Straßenseite, Hoftor und –tür (bez. Nr. 22) eines bäuerlichen  
- Anwesens in reich gegliedertem Sandstein. Sitznischen beiderseits der Tür: rechts 1  
- S, 1 R; lks. 3 S, etliche R (Fotos Liebstedt1, 2; 16.06.2003). Das Tor soll um 1610 in  
- dem benachbarten 06648 Eckartberga entstanden und nach 1700 hierher überführt  
- worden sein. (Q: Wanderungen um Weimar, Weimarer Schriften, 46/1, S. 85) 
- Die Deutschordensburg (ehem. Wasserburg) in Liebstedt war derzeit nicht zu  
- besichtigen. Zur Ordensburg schreibt Klaus Drechsler (16.09.2009): "Zahlreiche  
- senkrechte Schleifspuren rechts und links in der Durchfahrt des Torturms." 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Liebstedt  
-28865 Lilienthal (Ns., ca. 5 km nordöstl. von Bremen). "Scbleifspuren an der St. Jürgenskirche."  
- Die Kirche ist ein spätroman. Bau etwa aus dem Jahre 1190. 
- (Q: < http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Schleifspuren-St._Juergen.JPG > mit einem  
- Foto, das waagrechte Rillen auf einem Sandstein--Eckquader des im übrigen verputzten  
- Kirchenschiffs zeigt.) 
-66459 Limbach (Saarland, ca. 5 km südwestl Homburg). „Vorkommen [sc. von Wetzrillen] im  
- kirchlichen Bering.“ Q: K. Rug. 
- „Limbach, Prot. Kirche. Rillen am Sockel des Kirchenschiffs an der Straßenseite“.  
- (Foto von Martin Baus bei Hans Cappel, S. 43, Abb. 4) 
- Wetzrillen an der "ehemaligen kath. Kirche, heute Gemeindesaal." (Q: W. Weiter) 
-65549 Limburg a. d. Lahn (He). „Wetzrillen am Dom“. (Q: W. Eitelmann, S. 274, Abb. 1097 – 1100) 
-95349 Limmersdorf (BY., Ofr., b. Thurnau, ev. Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, Chor 1510-42, Turm  
- im nördl. Chorwinkel 1729 erhöht. Am Kirchenbau keine S. 
- Kirchhofummauerung (SSt, z.T. 16.Jh.). S an dem spitzbogigen nördl.  
- Kirchhoftor: innen re neben dem Tor, außen beidseits (re. ca. 12 S, ca. 3 N; 
- lks. ca. 25 S, ca. 4 N). (Fotos Limmersdorf 2 , 3; 01.02.2005) 
- Am Platz nördl. des Kirchhofs Tanzlinde, im Achteck umstellt von oktogonalen  
- Säulen. S vom Eintritt aus im UZS an den Säulen 3, 5, 7 (jeweils mehrere);  
- Säulen 1, 2, 4, 6, 8 erneuert. (Foto Limmersdorf 1; 01.02.2005) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Limmersdorf  
-F Limoges (im Limousin). "ca. 12 Werzrillen an der kath. Kirche Ste. Michelle, Tür links, am Turm."  
- (Q: K.-F. Haas) 
-73525 Lindach (B-W, bei Schwäbisch Gmünd). „Rillen an der Nikolaikirche“. (Q: Oelenheinz, Mitteilung  
- an Schulz [s.d.], 1901) 
-88131 Lindau/Bodensee (gelegen am nordöstlichen Ufer des Bodensees, teilweise auf einer Insel, im  
- bayer. Reg. Bez. Schwaben). Auf der Insel, Schmiedgasse 18, langgestrecktes Gebäude,  
- Hospital zum Heiligen Geist, (erste urkundliche Erwähnung 1237 als Domus Hospitalis  
- Lindaugiensis). Biforienfenster mit Würfelkapitell am eingestellten Säulchen, wohl aus  
- denkmalpflegerischer Absicht in die Mauer zur Straße hin eingefügt. Zwei grobe  
- Scharten (Schleifrillen?) übereinander re. an der Laibung. (27.07.2010, mit Foto)  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Lindau/Bodensee  
-95473 Lindenhardt (BY, Ofr., b. Creußen: ev. Pfarrkirche St. Michael (vor der Reformation St. Marien  
- geweiht. Saalbau mit eingez. Chor u. Westturm, 14./15.Jh.; Turmobergeschosse 
- 1860/61). Lks. des Südportals: 1 S (20/90°/120), 3 S (15/90°/110) mit Resten  
- einer weißen Füllung (Tünche?) am Grund. Weitere S re. des Südportals in der  
- Südwand und an den Strebepfeilern, durchwegs bei 120 cm Höhe, größtenteils  
- zugeschm. Chorwände verputzt. Am n-westl. Strebepfeiler des Schiffes: 2 S  
- (20/90°/100, zugeschm.) Winkel zw. Treppenturm und s-westl. Strebepfeiler 1 
- S (20/90°/80, zugeschm.) 
- Haus Nr. 10, Pfarrhaus, Sandsteinquaderbau mit Walmdach, 1765. Westfassade:  
- 5 S (10/90°/120) lks der Tür. Ostfassade, lks. der Tür 1 S i.d.L, re. je 1 S i.d.L  
- und a.d.L. (20/90°/100). Hofeinfahrt: am lk. Sandsteinpfeiler 2 S (25/90/100,  
- zugeschm.) 
- Haus Nr. 15, zweites Pfarrhaus, einstöckiger Sandstein-Quaderbau mit  
- Walmdach, 1835. Südfassade: lks der Tür 1, re 3 S (10/90°/50). 
- Haus Nr. 17, Sandsteinquaderbau mit Walmdach, 1767. Ehem. Mesner-, später  
- Schulhaus (im Kirchhof nord-östl. d. Kirche). An der Westfront, unterhalb der  
- Fensterbänke: ca. 30 S (20/90°/100).  
-49308 Lingen a. d. Ems (Ns., am Dortmund-Ems-Kanal). "Wetzrillen an der Reformierten Kirche, früher St.  
- Walburgis." (Q: "Niedersachsen" 1911/1912, bei K.-F. Haas)  
-52441 Linnich (NRW, an dem Eifelflüsschen Rur, ca. 10 km nordwestl. Jülich). Pfarrkirche St. Martin (1.  
- Hälfte 15. Jh.); am unteren südwestl. Sandstein-Eckquader des Turms eine Serie von R  
- und S nach Westen hin (03.06.2006, Bild Linnich 1). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Linnich  
-16833 Linum (Brdbg., Lks. Oberhavel, Gem. Fehrbellin, ca 25 km westl. Oranienburg). Dorfkirche, gegr.  
- wahrscheinlich im 12, Jh. als got. Backsteinbau, von dem nur das Mittelschiff und der  
- Turm erhalten ist; Anbau der Seitenschiffe 1867/68). 
- Herr A. Zott fand "sehr viele" WR und N neben der Tür, teilweise zugeputzt (Bilder v.  
- 29.05.2011). 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Linum  
-45721 Lippramsdorf (NRW, Krs. Recklinghausen, ca. 12 km westl. v. Haltern): „Das Steinkreuz aus  
- Sandstein von 110 x 60 x 20 cm südwestlich von L. ... zeigt drei 60 cm lange  
- tiefe Rillen und drei Näpfchen von 3-4 cm Durchmesser, vorn, hinten und an der  
- Schmalseite.“ (Q u. Foto Lippramsdorf: J.Jünemann) 96170 Lisberg (BY, Ofr., westl. von Bamberg). Älteste, nie zerstörte Burg des Steigerwaldes. 2 S lks. im  
- inneren Torweg (Richtung Hochburg). (12.02.2000) 
-CZ Littau/Litovel (im ehem. Mähren, ca. 20 km nordwestl. Olmütz/Olomouc ). "viele Rillen und  
- Näpfchen an der Georgskapelle." (W: Wankel, 1884, bei K.-F. Haas) 
-96123 Litzendorf (BY, Ofr., östl. Bamberg). Kath. Pfarrkirche St. Wenzeslaus, Bau aus gelben,  
- feinkörnigen Sandsteinquadern, Schiff barock (1715-18), Chorturm got. (15.Jh.)  
- Schmale Ritzen am südl. Außenbau (3 – 25/90° und schräg/60 – 100) am Turm  
- oberhalb des Sockels nach O hin. Südl. am Schiff auch einige zugeschmierte S.  
- (16.01.2000) 
- Am Turm und in der südl. anschließenden Mauer viele eingeritzte Namen, Initialen  
- und Zeichen (Bilder Litzendorf 1, 2 vom 18.03.2005) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Litzendorf  
-ES Lluchmayor (Mallorca). “Pfarrkirche S. Miguel. 18. Jh. 6 WR rechts von der Seitentüre“. (Q:  
- Mey bei HS, April 2000). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Lluchmayor_%28Mallorca%29  
-31547 Loccum (Ns., OT von Rehburg, Krs. Nienburg) Ehem. Zisterzienserkloster, gegr. 1163;  
- NS) „S am Klosterportal“. (Q: C.J.H. Villinger bei R. Wilms) 
- "Wetzrillen am Kloster-Portal, äußeres Tor, am Kornhaus und am Pilgerhaus." (Q:  
- Kohlstock, Wehrhahn, 1911 (Foto), Uhlhorn, 1912, bei K.-F. Haas) 
-96123 Lohndorf (BY, Ofr., Fränk. Schweiz, zwischen Bamberg und Hollfeld). Kath. Filialkirche Mariae  
- Geburt, Langhaus aus feinkörnigen, gelben Sandsteinquadern (17. Jh.). Südseite, am 
- 1. und 2. Strbpf. von Westen her und an der Mauer dazwischen etliche R (2 – 20/teils  
-schräg/100). An der Ostwand der südl. des Chorturms (15. Jh.) eingestellten Kapelle einige R und N (?). Mauerwerk des Turms großflächig verputzt, Einritzung der Fugen. 
-Ellertalstr., Scheune zu Nr. 21; EG aus feinen gelben Sandsteinquadern; lks. vom Tor 6 S (5 – 20/90°, eine schräg/100). (25.07.2003) Foto vom 18.03.2006 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Lohndorf  
-SK Loipersdorf (ungar. Csaloközcsütörtök, slow. Stvrtok na Ostrove, gelegen auf einer Donauinsel  
- am Südrand des slowenischen Teils der Kleinen Ungarischen Tiefebene). „S im  
- romanischen Portal der Kirche auf der Großen Schüttinsel in Loipersdorf“. (Q mit  
- Foto: Jozsef Liszka; das Foto (Loipersdorf 1) zeigt gut ausgeprägte N und S. Die roman.  
- Kirche mit einer westl. Doppelturmfassade stammt aus dem 13. Jh.)  
- An anderer Stelle schreibt Liszka: „... findet man da (sc. am Portal der genannten  
- Kirche) 44 auffallende, vorwiegend senkrechte, 4 teilweise senkrechte, 43 längliche  
- und relativ tiefe Rillen, bzw. fast regelmäßige, halbkugelförmige Näpfchen und  
- Ausreibungen.“ 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Loipersdorf_%28SK%29  
-CZ Loket (dt. Elbogen). „CZ-Hrad, rechts unten am Eingangstor (Foto) und links davon senkrechte  
- Schleifspuren und Näpfchen.“ Q und ein Foto Klaus Drechsler (August 2005) 
- Eigener Befund vom 04.09.05: Stadt und Burg (Hrad; in den ältesten Teilen 12. Jh.)  
- fast ausschließlich aus heimischem Granit erbaut. Äußeres Portal: beidseits in den  
- schmückenden Furchen der Torlaibung und rechts unten in der Laibung R bzw. S  
- (Fotos Loket 1, 2). 
- Spitzbogiges Fenster in der Westwand des Zwingers: R lks. a. d. L. (Fotos Loket 3)  
- Burghof: zugemauertes Fenster in der Nordwand des Markgrafenbaus: R lks. u. re.  
-a.d. L. (Foto Loket 4) 
-http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Loket/Elbogen  
-54340 Lunguich (von longus vicus; Rhld.-Pf., ca. 6 km moselabwärts von Trier). Gut ausgeprägte S  
- an einem Mauerstreifen. Leider ist dem Foto von Dr. G. Schweier (bei W. Eitelmann,  
- S. 322, Abb. 2147) keine Fundstellenangabe zu entnehmen. 
-64653 Lorsch (Rhld.-Pf., ca. 18 km OSO von Worms). „S an der karoling. Torhalle der ehem.  
- Benediktinerabtei“ (gegr. 764, 1621 durch Feuer zerstört). (Q: U. Liessem, R.  
- Wilms) 
- „WR an mehreren Säulen in Brusthöhe, sowie an den Eingängen von der Halle in  
- das Gebäude.“ (Q: HS) 
- „WR sehen wir in der Lorscher Königshalle an Türgewänden und Pfeilern in  
- reichlicher Menge.“ (Q: Karl Josef Minst, mit 2 Bildern) 
-15907 Lübben (sorbisch Lubin; Brandenbg., Spreewald, Lks. Dahme-Spreewald). "Bei Untersuchungen an  
- der Paul-Gerhard-Kirche seien sogenannte Näpfchen gefunden worden .... Die Löcher  
- müssten vor 1675 entstanden sein, denn dann habe das Gebäude einen Anstrich  
- erhalten und mit dem Bohren sei es vorbei gewesen."  
- (Q: http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCbben_(Spreewald)#Kultur_und_Sehensw.C3.BCrdigkeiten ) 
-23552 Lübeck (S-H). „Ehem. St. Annenkloster – jetzt Museum – alte Wetzrillen im Innenbereich“. (Q: W.  
- Eitelmann, S. 305, Abb. 1819 – 1822). Die Bilder zeigen lange Rillen an  
- Säulenschäften (PS). 
-I Lucca (Toskana) „Chiesa S. Paolo (Kalkstein), 23 lange und schmale Scharten (15 – 40 cm 
- lang, 0,5 – 1 cm breit) an der Nordseite. Derartige Scharten auch an den Kirchen  
- S. Giusto (Südseite, beids. des Portals) und S. Michele (Westseite).  
- (Q: telefon. Mitteilung von W. Urban am 22.11.2003). Luccheser Bauten sind außer  
- aus Marmor (Dom S. Martino, S. Michele) auch aus Ziegelmauerwerk und rotem  
- Sandstein erbaut (wie S. Giusto). 
-29439 Lüchow (Ns., Wendland). „Backsteinkirche. 17 Schälchen an der Westwand.“ (Q: W. Urban) 
-15926 Luckau (Br., im Spreewald, ca. 50 km westl. Cottbus). “Schabungen am Ziegelmauerwerk von 
- St. Nikolai, 1998, Mitteilung und Bilder v. Herrn Voß, Mölln.” Q: W. Urban,  
- Schreiben v. 24.05.2003  
- Die ev. Nikolaikirche ist eine dreischiffige Backstein-Hallenkirche mit fünfseitigem  
- Chorpolygon uund Umgangschor sowie einem gedrungenen westl. Turmpaar (der  
- "größte umbaute mittelalterliche Raum im heutigen Land Brandenburg"). Sie wurde  
- zwischen der ersten Hälfte des 13. Jh. (Feldsteinunterbau des Turmpaares) und ca.  
- 1440 errichtet, überstand mehrere Brände und erlebte mehrere An- und Umbauten.  
- 1373 erhielt die Kirche von Kaiser Karl IV. die von diesem in Lucca erworbene  
- Kopfreliquie des (legendären) hl. Paulinus, wodurch sie in den Rang einer  
- Wallfahrtkirche gelangte. (d.Verf.) 
- Eigener Fund am 01.06.2011: An der Sandstein-Laibung des Südostportals  
- (Chorportal) viele Rillen und Näpfchen; N auch an der Sandstein-Laibung einer  
- vermauerten Tür und am Sandstein-Fundament eines Srebepfeilers an der Südseite des  
- Chors (Bilder WR-Luckau 1-5). 
- s. http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Luckau  
-25774 Lunden (S-H). Geschlechterfriedhof an der Kirche. „ ... am Weg, der von Süden her über  
- den Kirchhof führt, 3. Grabplatte lks. (Sandstein), mindestens 30 Schälchen von 14  
- bis 30 mm Durchmesser.“ (Q: W. Urban) 
-F Lützelburg/Lutzelbourg (im Herzen der Nordvogesen, ca. 15 km östl. von Sarrebourg im Kanton  
- Phalsbourg). Hans Cappel machte anlässlich einer Exkursion nahe der Burg über dem  
- gleichnamigen Ort einen Rillenfund: "Im Burgbezirk - auf einem vom Begehen  
- geglätteten Sandsteinfels - fanden sich am Rande Rillen ..." (Dazu ein Foto Lutzelbourg  
- HC) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/L%C3%BCtzelburg/Lutzelbourg  
-39104 Magdeburg (S-A). Dom St. Mauritius und St. Katharina (Sandsteinbau, 1209 – 1520).  
- Kreuzgang, südöstl. Eckpfeiler der Fensterwand, 3 R nach Süden (14.08.2001;  
- Foto: Magdeburg 1) „Dom, Sandsteinblock im Kreuzgang und Epitaph der Sabine  
- Elisabeth Berling, 22.11.2001.“ (Q: W.Urban, Schreiben v. 24.05.2003) 
- „Sockel des „Magdeburger Reiters“ ringsum mit Wetzrillen besetzt.“ (Q: HS, Nov.  
- 2001) 
- “Schabungen an der Petrikirche, 22.11.2001.” (Q: W. Urban, Schreiben v.  
- 24.05.2003) 
- “Schabungen an der Wallonerkirche, 22.11.2001.” (Q: W. Urban, wie vor) 
- “Schabungen an der Johanniskirche, 22.11.2001.” (Q: W. Urban, wie vor) 
- "nur 1 Wetzrille an der Kirche St. Sebastian, Westeingang." (Q: K.-F. Haas) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Magdeburg  
-27318 Magelsen (Ns, im Hoyer Land, ca. 6 km südwestl. Verden/Aller). „ ... dass einige der in den  
- Turmfundamenten der Magelser Kirche verbauten Feldsteine neben den typischen  
- Wetzrillen, ..., auch so genannte Steinnäpfchen aufweisen ...“<br> 
- (Q und ein Foto: www.berndohm.de/ortsname_und_gruendung.html) 
-97350 Mainbernheim (BY, Ufr., zwischen Kitzingen und Iphofen, seit 1382 Stadt). Teile der  
- Stadtbefestigung mit Mauer- und Tortürmen. 
- „Oberes Tor“ (Torturm mit oktogonalem Aufsatz und Mansarddach, um 1400):  
- Stadtseite, N re. vom Torbogen. 
- „Unteres Tor“ (Torturm mit Satteldach, Fachwerkvorbau, um 1400): Stadtseite:  
- an der Laibung lks. ca. 20 R und S an zwei Quadern sowie 4 N. Rechts a.d.L. ca.  
- 8 R (teilweise über Fuge hinweg). S in der Laibung lks. u. re. Viele R und S  
- beidseits im inneren (stadtseitigen) Teil des Torwegs. (04.06.2000) 
-96264 Maineck (BY, Ofr., ca. 8 km westl. von Kulmbach). Allerheiligen, rk. Erster Bau um 1200.  
- Bemerkenswerte Bauplastik aus dieser Zeit an der Außenwand der Apsis  
- (Rundbogenfries, Jahreszahl, Köpfe). Das Haus wurde 1600 umgestaltet, 1705  
- verlängert und erhöht. Am Rundchor, nach NO hin, in ca. 3 m Höhe: ca. 10 S,  
- teilw. zugeschm. (Foto Maineck 1, 29.03.2003) 
- An der Kirchhofmauer, außen, nach Norden hin: 1 und 7 S (15/90°/100).  
- (14.03.2001) 
- „Toreinfahrt zu Hs. Nr. 26 und Kirchhofmauer“. (Q: R. Lenker) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Maineck  
-96224 Mainroth (BY, Ofr., ca. 6 km westl. von Kulmbach). Kirchplatz 6, rk. Pfarrkirche St. Michael. Chor  
- und Turm um 1680, Langhausneubau 1745. An der Südseite, in der ersten  
- Quaderreihe über dem Sockel: je 1 S am Eckquader und ca. 50 cm re daneben. 
- Kirchplatz 2, ehem. oberes Gemeindehaus, davor Bräu- und Schulhaus, EG  
- Sandstein-Quaderwerk (über Türbogen 1733 [37?] datiert), OG Fachwerk,  
- Mansarddach, Dachreiter. Straßenseite: mehrere S im Mauerwerk der Straßenfront,  
- rechts und links des rundbogigen Tors, je 1 S re. u. lks. i.d.L. des Rundbogentors,  
- an und rechts neben der rechteckigen Tür. Rückseite: etliche fast waagrechte S. S  
- auch links an der östl. Schmalseite. (14.03.2001) (Fotos Mainroth 1 – 5, 19.01.2005) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Mainroth  
-55028 Mainz (Rhld.-Pf., am lk. Rheinufer gegenüber der Mündung des Mains). S am Dom (10.-19. Jh.,  
- roter Sandstein) An der Seite gegenüber dem Ausgang zum Kreuzgang, also nach dem  
- letzten (östl.) Joch des südl. Seitenschiffes, an der lk. Viertelsäule neben einem  
- vergitterten Rundbogendurchgang, insgesamt ca. 18 S. (22.04.2000) 
- „Wetzrillen am Eisentorturm“. (Q: W. Eitelmann, S. 312, Abb. 1953 – 1956) 
- „Wetzrillen am Dom, südl. Treppenniedergang und neben dem Ostchor im Inneren."  
- (Q: Dehio, 1972, Hennicke, 1901, bei K.-F. Haas) 
- Hierzu Fotos von CG: Mainz CG 1 und Mainz CG 1a. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Mainz  
-17139 Malchin (M-V, ca. 15 km östl. Teterow). „... Stadtkirche zu Malchin, wo die Schälchen und  
- Rillen zu Hunderten auftreten“. (Q: Himmelstierna) 
-23714 Malente (Schlesw.-Holst.) Kirche Maria-Magdalena. Gegründet im 13. Jh. Backstein-Westturm  
- um 1900 erbaut. An den Rundstäben des Westportals re. und lks. Ausschabungen  
- im feinkörnigen Ziegelstein. Zum Schaben könnten die seitlich angelenkten Arme der  
- Türflügelhalter benutzt worden sein. Möglicherweise entstanden die Ausschabungen  
- dann nur aus Spielerei und nicht, um Staub zu gewinnen. Auch ein unbeabsichtigtes  
- Zustandekommen durch zufällige Bewegungen der Türflügel – und damit der  
- Haltestangen auf dem Mauerwerk – ist denkbar. (31.08.2002, Fotos MAL 1, 2) 
-S Malmö (Südschweden, Westküste, gegenüber Kopenhagen am großen Belt). "Schabemale an der  
- Hauptkirche." (Q: Friedel, 1817, bei K.-F. Haas) 
-90571 Malmsbach (BY, Mfr., ca. 9 km NNO v. Nürnberg, bei Schwaig). "Wetzrillen am Eingangstor zum  
- Schloss. Sandstein." (Q: K.-F. Haas) 
-39524 Mangelsdorf (S-A, Großmangelsdorf, Krs. Havelberg, ca. 7 km östl. Tangermünde). Dorfkirche,  
- Backsteinbau. „Am Außenmauerwerk befinden sich zahlreiche Rillen- und  
- Näpfchenschürfungen, besonders an der Chor-Südseite sowie am Nordportal des  
- Saales.“ (Q: R. Naumann)  
-95326 Mangersreuth (BY, Ofr., südl. Stadtteil von Kulmbach). Ehemalige Wallfahrtskirche Unsere Liebe  
- Frau, ev, erbaut um 1720 über spätgot. Fundamenten. Saalkirche mit quadrat. Chor  
- (jetzt Abstellraum hinter dem Altar). Ca. 8 S an der Westseite des Chors. (Die Kirche ist  
- annähernd gesüdet.) (Foto Mangersreuth 1; 01.01.) 
- „Wetzmarken am Türfutter von Haus Nr. 5, bereits vor 1740 als Wirtshaus  
- bekannt.“ (Q: R. Lenker) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Mangersreuth  
-71672 Marbach am Neckar (B-W, Kreis Ludwigsburg). „Rillen an der Wendelinskapelle“ (Q: Oelenheinz,  
- Mitteilung an Schulz [s.d.], 1901) 
-35035 Marburg/Lahn (He.) Elisabethkirche (1235 - 1340), S am ganzen Bau, „gehäuft an der  
- Wandfläche der Westfassade“. „Die größten Vorkommen sind jedoch in der  
- Kirche festzustellen, und zwar an den beiden östlichen Kredenztischen im  
- nördlichen und südlichen Seitenschiff“. „in der Marburger Elisabethkirche 
- [verbunden] mit dem Signet HP GAECKLER 1731“. (Q: U. Liessem) 
- „In Marburg finden sie (sc. die Wetzkerben; d. Verf.) sich außerdem am Kilian [der  
- St. Kilianskirche? d. Verf.], an der Pfarrkirche, am St. Jakobs-Hospital, einer  
- Pilgerherberge in (dem Altstadtteil) Weidenhausen, und auch am Schloss.“ (Q:  
- Helmut Siefert) 
-95352 Marienweiher (BY, Ofr., Lks. Kulmbach). „Der Längsbalken eines Steinkreuzes bei Marienweiher  
- ... trägt ein großes Rundnäpfchen (5 cm Æ, 2,5 cm tief), das im Volksmund  
- „Seelenloch“ heißt.“ (Q: A. Leistner) 
- Kath. Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariae Heimsuchung, 1718-21, Westturm in 
- Sandstein, Haus verputzt. An dem südl. am Schiff gelegenen Ölberg, findet sich an  
- der rechten Laibung eine ca. 30 cm lange senkrechte S (mit Putz übertüncht, daher  
- fraglich, ob eine Fuge gekreuzt ist). (30.04.2002) 
-PL - Marienwerder/Kwidzyn (ehem. Provinz Ostpreußen, am Fluss Liwa, ca. 60 km süd-östl. von Danzig).  
- "Näpfchen an der Domkirche St. Marien und Johannis (14. Jh., Backstein)." (Q: Wankel,  
- 1884, Bülow, 1878, bei K.-F. Haas) 
-56338 Marksburg üb. Braubach am Rhein (Rheinl.-Pf, ca. 5 km südl. Koblenz; entst. im 12.Jh.) „Rillen  
- und Mulden an drei hintereinanderliegenden Toren (Fuchstor, Schartentor, Eisernes  
- Tor)“ (Q: U. Liessem) 
-55606 Marksburg in Brauweiler (NRW, ca. 5 km westl. Köln). „Schleifrillen ... an der Marksburg in  
- Brauweiler“. Q: G. Kiesow, „Kulturgeschichte sehen lernen“, S. 88 
-97340 Marktbreit (BY, Ufr., an der Mündung des Breitenbachs in den Main, oberh. Ochsenfurt). Altes  
- Weinstädtchen, Baubestand im wesentlichen aus dem 16. Jh. Renaissance- 
- Rathaus, ev. Stadtkirche St. Nikolaus, barockes Stadtpalais am Maintor,  
- Fachwerkhäuser. Keine eigenen Funde. (31.05.2000) 
- N an der Mauritiuskapelle (Q: H. Seidl). 
-91459 Markt Erlbach (BY, Mfr., ca. 10 km westl. Langenzenn). St. Kilianskirche (ev.), ehem Kirchenburg,  
- um 1340 – 50. Erneuerung des Langhauses nach Brand 1632. Turm etwas von der  
- nördl. Chorwand abgesetzt. Südseite, zum Westeck hin, 5 S (4 zugeschm  
- [20/90°/100], 1 [20/90°/130]) und viele N. Ein Cluster von N auch re. neben dem  
- Südportal. (20.04.2002)  
-95352 Marktleugast (BY, Ofr., Frankenwald; 1329 erstmals als Lubigast im Besitze des Klosters Langheim  
- erwähnt). St.-Antonius-Weg 29, kath. Filialkirche St. Bartholomäus und Martin,  
- Putzbau mit Sandsteingliederungen, eingezogenem Chor, eingestelltem 
- W-Turm (1768). 3 R (10/90°/ca. 150) an dem lisenenartigen nord-westl.  
- Eckquader-Streifen nach W hin. (30.04.2002) 1 S rechts i.d.L. des Südportals  
- (11.09.2011). 
- Pfarrer-Schott-Str. 25 (Zahnarztpraxis Evelin Schuster), Stattlicher Putzbau mit  
- Sandsteingliederungen und Walmdach, 19. Jh. 1 R am untersten Quader des  
- Südwestecks nach W hin. (30.04.2002) 
-95509 Marktschorgast (BY, Ofr.) Marktplatz 3, kath. Pfarrkirche St. Jacobus d. Ä., zweischiffiges Langhaus  
- (im Kern vor 1109, im SMA. Wehrkirche), mit querrechteckigem Chor und  
- Nordwestturm (um 1500 neu erbaut). S: Ein Wetzrillenstein an der 
- Schräge des südl. Ecks der Westfassade ist absichtlich vom Putz, nicht jedoch  
- vom Kalkanstrich freigehalten (Sand-St.-Quader) (Foto MKTSG 1;08.99) 
- Bei einem Besuch nach Restaurationsarbeiten 2008 fanden wir besagten Wetzrillenstein  
- sandsteinfarben aus dem neuen Anstrich leuchtend. (Foto Marktschorgast2; 05.09) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Marktschorgast  
-96275 Marktzeuln (BY, Ofr.) Am Flecken 50 r.k. Pfarrkirche St. Michael, eingez. Chor des 14.Jh., südl.  
- daneben der Turm von 1541. Langhaus im Kern v. 1541, Umbau 1701. Keine S. 
- Alte Gasse 12, sog. Koppenhof; Untergeschoss in Sandsteinquadern (starke  
- Hanglage) von 1607. Darüber Fachwerkgeschoss. S re u. li am rundbog. Tor der  
- östl. Schmalseite des UG sowie 3 weitere S in der Wand lks daneben (Foto  
- Marktzeuln, 02.07.2005). 
- Am Flecken 29, Rathaus. 1690 über einem Sockel des 16.Jh. errichteter  
- zweigeschossiger Fachwerkbau mit seitl. Treppenturm. Am unteren Ende der an  
- der W-Front hangabwärts verlaufenden Gasse 8 S, ca 80cm über jetzigem Niveau. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Marktzeuln  
-53947 Marmagen (NRW, ca. 10 km südöstl. Schleiden in der Eifel). Pfarrkirche St. Laurentius; vom  
- spätgot. Vorgängerbau ist nur der Chor erhalten, erbaut aus Kalk-Bruchsteinmauerwerk;  
- auf den Sandsteinquadern der Strebepfeiler am Chor nach NNO, NO, und SO viele S  
- (10-30/90°/50-180, teils zugekittet, teils wieder freigekratzt (Bilder Marmagen 1 – 3). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Marmagen  
-34431 Marsberg-Obermarsberg (NRW, Hochsauerlandkreis, an der Diemelhalbwegs zwischen Brilon  
- und Warburg an der B 7). Herr Michael Koch schreibt (21.06.2011): 
- "Kirche: Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul. Kirche 785 gegründet als Ersatz für eine  
- noch ältere Kapelle (Zeit der fränkischen Eroberung), angeblich durch Karl d. Großen  
- und ebenfalls an der Stelle einer sächsischen Burg und der Stelle der Irminsul. Älteste  
- Kirchenüberreste ergraben, zeitlich aber schwer anzusetzen. Tatsächlich über lange Zeit  
- inmitten einer Burg, die immer wieder, u.a. im 12. Jh. sowie im 30jährigen Krieg,  
- schwer umkämpft war. In Folge der Kriegshandlungen schwerste Zerstörungen an den  
- jeweiligen Kirchengebäuden. Heutige Kirche in der Krypta romanisch, Chor und Apsis  
- Gotisch (Ende 13. Jh.), andere Kirchenteile Spätgotik und vor allem aus der Zeit nach  
- 1669. Romanische Spolien zu unterschiedlichen Zeiten in den Kirchenraum  
- verbaut. 
- S. an Steinen rund um die Apsis in verschieden Starken Ausprägungen und an  
- unterschiedlichen Höhen zu sehen." 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Marsberg-Obermarsberg  
-66894 Martinshöhe (ca. 7 km nord-östl. Homburg/Saar). „Wetzrillen am Menhir“  
- (Q: www.saararchaeologie.de/galerie/wetzrillen.htm)  
-75433 Maulbronn, ehem. Zisterzienserkloster im engen Tal der Salzach (B-W, zwischen Stuttgart und  
- Bruchsal), gegr. 1147. Weitgehend erh. Anlage mit starker Befestigung, Bauten 
- in roman., got. Stil sowie in Ren. und Bar. Bruch- und Hausteinmauerwerk in  
- sandfarbenem und braunem SSt. N-Funde: am Fruchtkasten (Klosterhof 6;  
- achtgeschossiger Bau von 1580 über einem abgebrannten Vorgängerbau des 
- 13.Jh.) ca. 20 N re u. lks in der Wand neben dem Tor in der s-westl. Schmalseite.  
- Klostertor: N re u. lks i.d. Laibung des äußeren Torbogens. 
-96484 Meeder (BY., Ofr., b. Coburg). „Pfarrkirche – ehem. St. Laurentius (ev.-luth.). In den Ostwandteil  
- des Langhauses sind 10 Wetzrillen und ein Rundnäpfchen eingeschliffen, eine nicht  
- mehr feststellbare Zahl beider Arten sind mit Mörtel verputzt. Auffällig sind  
- zahlreiche flache Schliffe an der Südseite des Chors, die als Wetzrillen in der  
- Anfangsphase bezeichnet werden können.“ Q: A. Leistner  
-06463 Meisdorf s. Burg Falkenstein 
-01662 Meißen (Sa.). „Schabungen am Domherrenkreuzgang, Mitteilung und Fotos von Herrn  
- Beranek, Siek, 07.07.1995.“ (Q: W. Urban, Schreiben v. 24.05.2003) 
- "Schabemale an der Stadtkirche, am Domkreuzgang und am Schloßplatz." (Q: Wankel,  
- 1884, Steche, 1883, bei K.-F. Haas) 
- Im westl. Teil des Kreuzgangs, links in der Wand vor der jetzigen Glastür zum  
- Kassenraum, N und R; an der Mauer unmittelbar nach der Glastür rechts einige S.  
- (PS, 15.11.2003) 
-39524 Melkow (ca. 12 km östl. Tangermünde, S-A). Dorfkirche mit querrechteckigem Westturm. „Das  
- Außenmauerwerk zeigt an Chor und Saal-Südseite zahlreiche Näpfchen- und  
- Rillenschürfungen“ (Q: R. Naumann, mit Bild) 
-17429 Mellenthin (M-V, auf der Insel Usedom, ca, 9 km nordöstl. von der Stadt Usedom). "Rillen und  
- Näpfchen an der Dorfkirche (14. Jh.)." (Q: Dehio, 1906, Friedel, 1877,  
- Virchow/Jentsch, 1879, Dydynski, 1885, bei K.-F. Haas) 
-CZ Melnik (ca. 30 km südl. Prag über dem re. Elbeufer, gegenüber der Moldaumündung).  
- „Propsteikirche Peter und Paul (15. Jh.), Schleifspuren und Näpfchen am  
- Hauptportal“ (Q: K. Drechsler, mit 3 Fotos)  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Melnik  
-34212 Melsungen (Hessen), Fuldabrücke („Bartenwetzerbrücke“, 1595-96) Zwei muldenförmige  
- Wetzspuren an der Steinbrüstung der Brücke (Fotos Melsungen 1, 2 [08.00]). Die  
- oberen Quader der Brüstung sind beidseits weitgehend durch neue ersetzt. 
- Ev. Stadtkirche (ehem. Marienkirche, erb. 1415/25, dreischiffige Hallenkirche mit  
- eingez. Chor und Turm einer roman Vorgängerkirche um 1200). Südseite, westl.  
- Strbpf. am Chor: ca. 6 S nach S hin, ca. 4 S nach O hin. Kirche wegen  
- Reparaturarbeiten weitgehend eingerüstet und zugehängt. 
- Vor der Ostwand des Chors 1 ca. 1 m hoher Rillenstein (Foto Melsungen 3 [08.2000[). 
- „Südseite (sc. der Kirche) auf einem Sandsteinblock des Stützpfeilers rechts (südl.)  
- vom Portal ca. 10 Schälchen. 30.06.2003.“ (Q: W. Urban, Schreiben vom 25.  
- 08.2003) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Melsungen  
- 06642 Memleben (Sachsen-Anhalt) Klosterruine, ehem. Kaiserpfalz (von letzterer keine  
- Spuren erhalten). An der dem Parkplatz zugewandten Mauer (Mischmauerwerk  
- aus Kalk- und Sandsteinbrocken, evtl. Rest der Wand des südl. Seitenschiffes der  
- abgegangenen Klosterkirche aus dem 10. Jh.) einige Sandsteinbrocken mit  
- jeweils einer Serie von S. (29.04.01; Foto Memleben 1) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Memleben  
-96117 Memmelsdorf (BY, Ofr., bei Bamberg; bekannt durch das barocke Schloss Seehof der Bamberger  
- Bischöfe). Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (im Kern14./15.Jh., im 18.Jh. 
- barockisiert): An der O- und Südseite des Turms wie an der O-Seite der Sakristei  
- N und S. (16.01.2000) 
-96190 Memmelsdorf (BY, Ufr., Gem. Untermerzbach, ca 5 km nördl. von Ebern) „Noch einige Fragen  
- gibt die Memmelsdorfer Synagoge auf ... Was zum Beispiel bedeuten die Rillen an der  
- Außenmauer ...?“ (Q: Monumente, Okt. 2004, S. 94-96, 2 Fotos) 
- Eigener Befund v. 10.10.2004: An dem 1728 errichteten barocken Sandsteinbau  
- aus teils recht grobkörnigem Sandstein finden sich an der östl., zur Gasse hin  
- gelegenen Front (Bilder Memmelsdorf 1, 2) und an der südl Eingangsfront (Bilder  
- Memmelsdorf 1a, 1b) viele senkrechte Rillen, von denen einige die Mauerfuge  
- überschneiden.  
- Hauptstr. 17, Wohnhaus, an dem nordwestl. Hauseck, zur Straße und zur Einfahrt  
- hin etliche Rillen am Sandsteinsockel (Bilder Memmelsdorf 3_2, 3_3).  
- An der ev. Dorfkirche St. Bartholomäus (Chorturmkirche, Sandsteinquaderbau, ca.  
- 16. Jh., Befund vom 27.09.2009) finden sich S im Mauerwerk rechts und links (hier  
- zugeschmiert) des Südportals (Fotos Memmelsdorf 6, 7) und an der südöstl. Flanke des  
- Kirchenschiffs (Foto Memmelsdorf 8). Die Rillen erscheinen flach und undeutlich und  
- sind z. T. ausgeschmiert. 
- Bei K-F. Haas findet sich ein Zitat nach Seidl, 1993: "Wetzrillen an der kath.  
- Pfarrkirche. (Sandstein)." (Die Kirche ist evangelisch, d. Verf.) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Memmelsdorf/Ufr.  
-95349 Menchau (BY, Ofr., OT von Thurnau, an der Kreisstraße Thurnau – Wonsees gelegen). An der  
- genannten Straße, im Ortsrandbereich Menchau bergaufwärts rechts gelegen, ein  
- verfallenes Bauernanwesen (Wohnstallhaus; bez. 1799) in Sandsteinquader- 
- Bauweise. Je eine offene und zugeschmierte S lks. a.d.L. der straßenseitigen  
- Haustür. (Foto Menchau 1; 16.01.2005) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Menchau  
-91732 Merkendorf (BY, bei Heilsbronn/Mfr.) Ev. Stadt(!)kirche „Unserer lieben Frauen“, spätgot.  
- Sandsteinquaderbau mit Turm am N-Eck der W-Fassade, Treppenturm nördl. des  
- eingez. Chors, 15./16. Jh., mehrmals – zuletzt 1945 – zerstört und wieder  
- aufgebaut. Am Treppenturm 2 N, 1 S. An den Wandflächen re u. lks des S-Portals  
- sowie an den re u. lks benachbarten Strbpf. insges. 30 S (20/90°/120).  
- (05.10.1999) 
-06217 Merseburg (S-A). Kreuzgang (13.- 15. Jh.) am Dom St. Johannes d. T. und St. Laurentius:  
- Viele S, einige R und N an den Pfeilern der Arkaden aller drei Flügel (West-, Süd-,  
- Nord-) sowie am Zugang zur Kreuzgangskapelle. (Die Klausur – und damit auch der  
- Kreuzgang – diente nach der Reformation der Unterbringung des Merseburger  
- Domgymnasiums. Sollten die Zöglinge Urheber der S gewesen sein? Die Vorhalle  
- war zur Zeit meines Besuchs als Lager benutzt und nicht zu betreten.) (Fotos  
- 30.04.01 [Kreuzgang] Merseburg 1 - 3)  
- Keine weiteren Funde an Dom, Schloss und den wenigen erhalten gebliebenen  
- histor. Gebäuden der Altstadt (fast ausschließlich Kalkstein). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Merseburg  
-66663 Merzig (Saarland, ca. 30 km nordwestl. Saarbrücken, an der Saar). „Das Rillenvorkommen an der  
- Kirche St. Peter, das hier auf einer Aufnahme aus dem Jahre 1955 noch sichtbar ist, ist  
- heute verschwunden und beseitigt bei der letzten Renovierung. Es fand sich an der  
- Kirchenecke an etwa drei Quadern nahe der roman. Pforte. ... an 30 senkrechte  
- Rillen ...“ (Q: K. Rug, mit Foto) 
- „In Merzig gibt es Rillen neben dem Seitenportal der Kirche St. Peter.“ (Q: Hans Cappel,  
- S. 42) 
- Wetzrillen "an der Kirche St. Peter, an drei Eckquadern, nahe der kleinen romanischen  
- Pforte. Bei einer Renovierung beseitigt." (Q: W. Weiter) 
- Bilder dazu bei : http://www.saarchaeologie.de/galerie/wetzrillen.htm#merzig  
-35041 Michelbach (He., Ortsteil von Marburg), ev. Pfarrkirche (Anfang 13.Jh.): „Geradezu übersät ist  
- das Gewände am Portal ... sowohl mit Rillen als auch mit Mulden“.  
- (Q: U. Liessem) 
-PL Mieszkowice s. Bär(en)walde 
-52538 Millen (NRW, Gemeinde Selfkant, unweit der niederländischen Grenze). Pfarrkirche St. Nikolaus,  
- die am weitesten im Westen gelegene Pfarrkirche Deutschlands, Altar und Chor aus  
- vorroman. Zeit. "An den senkrechten Steinpfeilern der (zugemauerten) Tür (in der  
- Südseite des Chors) sieht man tief eingefurchte Rillen. Man schliff ... zum Antritt in den  
- Krieg die Waffen an der Pforte des Gotteshauses." 
- (Q: http://www.millen.de/foerderkreis/kirche.htm ) 
-66424 Mimbach (Saarland, jenseits der Blies bei Blieskastel). „S beidseits des Westportals in und an der  
- Laibung.“ (sc. der Kirche)  
- (Q: < http://www.saarchaeologie.de/galerie/wetzrillen.htm#mimbach >  
- „An den Kirchen von .., Mimbach und ... sind sie (sc. die Rillen) sehr ausgeprägt." (Q:  
- Hans Cappel, S 42. Auf S. 47 dazu Fotos von Martin Baus; Untertext: "Das schöne  
- Portal ist auf beiden Seiten sehr stark mit besonders großen Rillen verwetzt".) 
- Bilder dazu bei: http://www.saarchaeologie.de/galerie/wetzrillen.htm#mimbach  
- "Wetzrillen am Tor der Pfarrscheuer." Gemeint ist die zum Pfarrhaus in der Breitfurter  
- Straße gehörige imposante ca. 300 Jahre alte Scheune. Im Kopfteil des  
- sandsteingerahmten Tores ist eine Lutherrose eingemeißelt. Die Scheune wurde, als die  
- Kirche wegen Baufälligkeit vorübergehend geschlossen war, für Gottedienste benutzt.  
- Q: http://www.pfaelzischer-merkur.de/region/saarpfalz/blieskastel/art27514,3073578  
- und Martin Baus (MB, Foto unten) in Jahrbuch Saarpfalz 2010, S. 144, vermittelt von  
- Herrn Thomas Mersch, Breitfurt.)  
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Mimbach  
-95511 Mistelbach (BY, Ofr., bei Bayreuth). Ev. Pfarrkirche St. Bartholomäus (vorreformat. St. Martin) in  
- Mauerumwehrtem Kirchhof. Turm, Südseite, viele zugeschmierte runde Löcher (N?). 
- (09.07.2000) 
-96215 Mistelfeld (BY, Ofr., bei Lichtenfels, Leo-Veth-Str. 1, r.k. Pfarrkirche St. Petrus und St. Andreas,  
- Chorturm mit Pyramidenhelm und Kern des Langhauses 1319/1346, heutiges Langhaus  
- v. 1866. Verputzt. Westteil des Langhauses auf hohem Fundament. Südl. am  
- Turmsockel 3 S (20/90°60); 05.01.2000) 
-95490 Mistelgau (BY, Ofr., bei Bayreuth). Schulstr. 6, ev. Pfarrhaus. Sandstein-Rundbogentor zum Hof  
- (bez.1783): lks. i.d.L. 2 + 2 R (15/90°/50 + 70), re. i.d.L. 1 S (15/100°/25), 1 S  
- (10/90°/60) zugeschmiert (Foto 19.04.2006). 
- Ev. Pfarrkirche St. Bartholomäus, Chorturmkirche 15. Jh. Turm: nach Norden  
- einige S, nach O viele S und N. Südportal (bez. 1736) 1 S lks.i.d.L., 1 S  
- zugeschm. re.i.d.L. Westportal re.i.d.L. wenige R, an beiden Portalsäulen S.  
- (09.07.2000; Fotos 19.04.06) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Mistelgau  
-96129 Mistendorf (BY, Ofr., östl. Bamberg), Kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt, Chorturm 15.Jh.,  
- Langhaus um 1700 umgestaltet. S an der Außenseite der südl. Kirchhofsmauer  
- und an der Laibung des zugemauerten Rundbogenportals in der Nordwand des 
- Kirchenschiffs. (16.01.2000) 
-66851 Mittelbrunn (Rhld.-Pfalz, ca. 5 km süd-westl. Landstuhl). „Wetzrillen am Menhir von  
- Mittelbrunn“ (Q: http://www.saarchaeologie.de/galerie/wetzrillen.htm ) 
-96260 Modschiedel (BY, Ofr., Frankenalb, zw. Weismain und Hollfeld), kath. Pfarrkirche St. Johannes  
- Baptista. Chorturmkirche, Langhaus im Kern sma., Chor und Turm von  
- 1491/1508, eingez.Chor. Keine S.  
- ca. 1km südl des Ortes, an der Einmündung der Straße von Modschiedel her in  
- die Kreisstr. Kasendorf-Würgau, eine Gruppe aus zwei Martern (1693, 1662) u.  
- einem Sandsteinkreuz (1534). An letzterem mehrere S.  
-90402 Mögeldorf (BY, Mfr., nördl. Stadtteil von Nürnberg). "Wetzrillen, ziemlich verwittert, am evang.  
- Pfarrhaus und an den Stützen der Mauerumfassung des Kirchofs(Ziegengasse)."  
- (Q: K.-F. Haas) 
-91096 Möhrendorf (BY, Mfr., ca. 6 km nördl. von Erlangen, an der Regnitz). "Wetzrillen auf Sandstein,  
- Kleinseebacher-Str. 61/63 (ca. 17 , in der Mauer rechts vom Eingang) und  
- Möhrendorfer-Str. 6 (mit Backofen, ca. 41). (Q: Fehn, 1909, bei K.-F. Haas) 
-PL Mohrungen/Morag (ehem. Ostpreußen, heute im NW der Woiwodschaft Ermland-Masuren,  
- zwischen Elblag/Elbing und Olsztyn/Allenstein). Stadtkirche St. Peter und Paul,  
- Backsteinbau aus der ersten Hälfte des 14. Jh. "Zu beiden Seiten des Westeingangs  
- befanden sich näpfchenartige Vertiefungen in den Backsteinen. ... In Mohrungen wurde  
- erzählt, dass aus diesen Näpfchen herausgeschabtes Ziegelmehl ... für Heiltränke  
- benutzt wurde." 
- (Q: < www.mohrungen.de/moh_mod/Assets/zu.../96.%20Ausgabe.pdf >) 
-F Monswiller (Unter-Elsaß, nördl. von Zabern/Saverne ). „Wetzrillen an der Kirche“ (Q: W.  
- Eitelmann, S. 276, Abb. 1181 – 1184) 
- „Wetzrillen an der kath. Kirche (17. Jh.), Langhaus, auf Sandstein.“ (Q: Fehn, 1909,  
- bei K.-F. Haas“ 
-55234 Monzernheim Rhld.-Pf., bei Worms, „S an der kath. Kirche.“ (Q: C.J.H.Villinger bei R.Wilms) 
-17406 Morgenitz (M-V, auf der Insel Usedom, ca. 10 km nordöstl. der Stadt Usedom). "Rillen und  
- Näpfchen an der Dorfkirche (16. Jh., Ziegelmauerwerk." (Q: Friedel, 1877,  
- Bülow, 1878, Dydynski, 1885, bei K.-F. Haas) 
- "Dorfkirche, Südseite, Mittelfenster: 1 Näpfchen Ø 2,5-3 cm; Ostseite: 8-10  
- Näpfchen Ø 1,5 cm (auf rotem Ziegel). (Q: K. Drechsler, Mitteilung v.  
- 04.08.2010) 
-37186 Moringen (Niedersachsen, ca. 20 km nördl. Göttingen). „Alte Wetzrillen an St. Martin“. (Q: W.  
- Eitelmann, S. 277, Abb. 1189 – 1192) 
-95336 Motschenbach (BY, Ofr., bei Mainleus, LKS Kulmbach), St. Maternus, rk, Chorturmkirche. Turm im  
- Kern 13.Jh., Obergeschosse wohl sma., Helm um 1781. Chorgewölbe und  
- Langhaus um 1617 in nachgot. Form. Ostwand des Turmes, 2. Quaderreihe, 1.  
- und 2. Quader von lks, 4 bzw 2 S. Eckquader am süd-östl Turmeck 
- rundgewetzt (?).  
- An der alten Straße, auf halbem Weg zwischen Motschenbach nach Buchau lks  
- unter Bäumen, eine Gruppe von vier Sühnesteinen. 3 mit Schauseite nach Süden,  
- 1 mit Schauseite nach W. An Letzterem 1 N (?). 
-F Moutherhouse/Muterhausen (Elsaß). “W an der Stirnseite der Kapelle”. (Q: W. Rauch) 
-CZ Mrazov „(zwischen Marienbad und Kloster Tepla) ein Steinkreuz (ca 160 cm) mit einem  
- Näpfchen.“ Q mit Skizze Klaus Drechsler (August 2005)  
-06198 Mücheln (S-A, a.d. Saale, ca. 15 km nordwestl. Halle/Saale). „Sehr alte Rillen an der  
- Templerkapelle“. (Q: W. Eitelmann, S. 277, Abb. 1200 – 1202) 
-84453 Mühldorf am Inn (BY, halbwegs zwischen München und Passau). "Wetzstein am Stadttor."  
- (Q: http://www.xing.com/net/geomantie/heilige-landschaft-512623/sammlung- wetzsteine-und-kratzrillen-30157202/31008670/ ) 
-15374 Müncheberg (Br., ca. 36 km nordwestl. Frankfurt/Oder). „Im Eingangsbereich (sc. der Kirche)  
- Näpfchen und Rillen.“ (Q: www.stadt-müncheberg.de) 
- „22 Rillen und 266 Näpfchen an der Pfarrkirche St. Marien (Ziegelmauerwerk.“  
- (Q: Bergau, 1885, bei K.-F. Haas) 
- "WR und N auf Ziegel und Sandstein" (Q: Dr. A. Zott, mit fünf Bildern v. 26.04.2008:  
- Müncheberg AZ 1 - 5) 
- (Die ev. Stadtpfarrkirche St. Marien - ursprünglich eine Zisterziensergründung aus dem  
- 13. Jh. - ist eine got. Backsteinhalle, der Turm entstand nach Plänen von Schinkel.  
- Zerstörung 1945, Wiederaufbau ab 1992) 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/M%C3%BCncheberg  
-81545 München-Harlaching (BY, Obb.) Fotos, die mir von Frau Ariane de Bortoli überlassen wurden,  
- zeigen nach deren Angabe Steine der Kirchhofsmauer nahe dem St. Anna Kircherl in  
- München-Harlaching. Bodennahe Sandstein (?)-Quader in der Bruchsteinmauer weisen  
- Serien rillenartiger Kerben auf, die Ähnlichkeit mit unseren „Wetzrillen“ haben. (Fotos  
- vom Mai 2008) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/M%C3%BCnchen-Harlaching  
-35117 Münchhausen (Nordhessen, ca. 20 km nordwestl. Marburg). Ca. 3 km östl. der Ortschaft liegt  
- auf dem Christenberg die roman. Martinskirche aus dem 12. Jh. „Romanische  
- Kirche mit gotischem Chor (wohl älteste Kirche Nordhessens). Die Kirche ist  
- Friedhofskirche für mehrere umliegende Orte. An einem Pfeiler an der Südseite 1  
- Schälchen. Foto 4.7.2003. ....“ (Q: W. Urban, Schreiben vom 25.08.2003). 
-67728 Münchweiler (Rhld.-Pf., an der Alsenz, ca. 15 km nordöstl. Kaiserslautern). „Große Wetzrille links  
- in der Laibung der Pforte der Kirche.“ (Q: W. Eitelmann, S. 277, Abb.1200 – 1202) 
-97702 Münnerstadt (BY, Unterfranken, 14 km nordöstl. von Bad Kissingen gelegen). Stadtpfarrkirche St.  
- Maria-Magdalena, in Teilen aus dem 12./13. Jh., im 15. Jh. got. umgestaltet. Mit  
- wertvollen Ausstattungsstücken (holzsichtiger Flügelaltar v. Tilman Riemenschneider,  
- Tafelbilder von Veit Stoß).  
- Mitteilung von Klaus Drechsler (31.08.11): "im Vorraum (romanisch) in allen Ecken  
- "gebündelte" Säulen, in drei Ecken Schabespuren verschiedener Größen (bis Handgröße)  
- in <Schiffsform>." 
-48143 Münster (NRW-Westfalen, am Schnittpunkt A 1 - B 51 - B 54 - B 219). "Wetzrillen auf  
- Ziegelmauerwerk an Haus Roggenmarkt 1, Haus Roggenmarkt 6 und an der  
- Dominikanerkirche St. Joseph." (Q: Weiland, 1972, bei K.-F. Haas) 
- Von Dr. Frank Schultze (FS) stammen 5 Fotos zu Haus Roggenmarkt 10 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/M%C3%BCnster_%28Westfalen%29  
-37696 Münsterbrock (NRW, Kreis Höxter, OT von Marienmünster, ca. 12 km WNW von Höxter). 
- Mitteilung von Herrn Michael Koch (21.06.2011): 
- "Anbei Foto von S in der kath. Pfarrkirche St. Jakobus d.Ä. und Christophorus in  
- Münsterbrock-Marienfeld, Kreis Höxter. 
- Kirche ehem. Benediktinerkloster. Gegründet 1128, Kirche als dreischiffige Basilika in  
- sächsischem Stützenwechsel mit Westbau, oktogon. Vierungsturm und Ostquerschiff  
- Mitte des 12. Jh. erbaut. 
- Aus der Romanik heute nur noch Chorquadrat und Vierungsturm erhalten. Rest der  
- Kirche nach schwersten Zerstörungen im 30jährigen Krieg nach 1661 erneuert. 
- S am südlichen Schaft der Säule des romanischen Triumphbogens. Einziges mir 
- bekanntes Beispiel von S an dieser Stelle. 
- Daten zur Kirche: Dehio. Westfalen. A.a.O. 1969. 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/M%C3%BCnsterbrock  
-55902 Münstereifel (NRW, zur ehem. Grafschaft Jülich gehörende Stadt an der Erft, mit großartiger  
- roman. Stiftskirche, in Kalkstein erbaut). Rathaus-Westflügel (etwa von 1550): an  
- Pfeilern der Arkaden viele S, teilweise schräg. (01.06.2006, Bilder Münstereifel 1, 2) 
- Zu Münstereifel auch Fundbericht und Bilder von R. Tretropp, 08.2006: Rathaus,  
- Heisterbachertor, Orchheimertor, Steinfeldertor, Tor an der Schlosspforte, Tor in der  
- Nähe vom Steinfeldertor. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/M%C3%BCnstereifel  
-35516 Münzenberg (He, südl. von Gießen, im südöstl. Winkel des Autobahnkreuzes A 5 / A 45).  
- "Wetzrillen am inneren und am äußeren Tor der Burgruine." (Q: Lang, 1929, bei K.-F.  
- Haas)  
-96179 Mürsbach (BY, Ofr., Itztal, ca. 7 km nördl. Baunach). St. Trinitatis, spät- (nach-?)gotische Kapelle  
- St. Trinitatis, Westportal bez. 1716. An der Nordseite des Hauses 5 S (10 –  
- 20/90°/70), davon (v. lks.; Bild MÜR 1)) 3 zugeschmiert, 1 zur Hälfte  
- zugeschmiert, 1 offen. Viele N am Chor, z. T. zugeschmiert. 
- Haus am Markt (nördl. Nachbar von Nr. 8). EG Sandstein, OG Fachwerk.  
- Sandsteintafel über der Tür bez. von oben nach unten: HIS – Abbildung einer  
- Brezel – 1757. Südwestl. Hauseck, zweiter Eckquader v. unten: 1 S nach  
- Westen, 3 S nach Süden. 
-67435 Mußbach/Weinstraße (Rhld.-Pf.) Herrenhof: Am Torgewände finden sich „sog.Wetzrillen, die  
- Zeichen dafür sind, daß hier einmal öffentlich Gericht gehalten wurde.“  
- (Q: < http.//www.mussbach.de/herrenhof/geschichte/geschichte2htm > ).  
- Nach eigenem Befund sind am großen Tor der Hofeinfahrt des Herrenhofs lks. und re.  
- im und am Gewände sowie links im Gewände der benachbarten Pforte (von außen  
- gesehen) etliche ca. 30 cm lange schmale Rillen. (25.04.2000) 
- „Laut Dr. Sartorius befinden sich am sogenannten „Siebenbauernhof“ an den  
- Torgewänden Wetzrillen“ (Q: R. Wilms). Der „Siebenbauernhof“ ist ein ehem.  
- Kloster.  
- W. Rauch berichtet (mit Fotobelegen) von „W am Gewände der alten  
- Toreinfahrt“ (sc. zum Siebenbauernhof) und von „W an den Torgewänden“ (sc. des  
- Herrenhofs).  
-19406 Mustin (M-V., bei Sternberg). „An der alten Gutsschmiede befinden sich links von der  
- Tür in 90 cm Höhe zwei Schälchen, die wie die ausgeschabten Kirchenschälchen  
- aussehen.“ (In Ziegelmauerwerk) (Q: W. Urban) 
-92507 Nabburg (BY, Opf., LKS Schwandorf). „Viele Wetzrillen an St. Nikolaus und an der Ruine der  
- Spitalkirche“. (Q: W. Eitelmann, S. 277, Abb. 1203 – 1209) 
-SK Nagyhind (slow. Velke Chyndice) „Gleiche schmale und tiefe Eintiefungen wie in  
- Kleinfraukirchen sind an der Wand der Kirche in Nagyhind zu beobachten.“  
- (Q: Jozef Liszka) 
-91344 Nankendorf (BY, Ofr., b. Hollfeld), Hs.-Nr. 45, kath. Pfarrkirche St. Jakob und Martin, Saalbau mit  
- eingezogenem Chor und Portalturm, Putzbau mit SSt.-Gliederungen und -  
- -Gewänden. N-S-Ausrichtung. 1746-48. Reste einer sma. Kirchofbefestigung.  
- Südl. Portalfront: insgesamt 46 S (unterschiedl. lang und tief, teilweise  
- zugeschmiert) und 3 N. Nach O zu mehrere kurze R, 10 kl. N; an der re 
- Laibung des O-Portals eine zugeschm. S. Die Kirche wird gegenwärtig (Juli 99)  
- am Außenbau intensiv renoviert. Vor allem werden die Sandsteine großflächig  
- durch neue ersetzt. Es ist fraglich, wieviele S dabei verlorengegangen sind und  
- noch verloren gehen werden. (Fotos Nankendorf 1a, 1b; 07.99) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Nankendorf  
-14641 Nauen (Brandenburg, ca. 33 km westl. von Berlin). "Schabemale an der Kirche St. Jacobi."  
- (Q: Bülow, 1878, bei K.-F. Haas) 
-06618 Naumburg (S-A, a.d. Saale). „Wetzrillen und Näpfchen am Dom St. Peter und Paul“.  
- (Q: W. Eitelmann, S. 278, Abb. 1210 – 1217) 
- „Wetzrillen am Ratskellertor“. (Q: W. Eitelmann, S. 306, Abb. 1848 – 1850) 
- „Wetzrillen (auf Sandstein) am Haus Marienstr. 11 (?) Eingang rechts und links, sowie  
- am Haus Marienstr 27 (?), ehem. „Zum güldenen Elephanten“, beiderseits am  
- Eingang.“ (Q: K.-F. Haas) 
-95497 Nemmersdorf (BY, Ofr., bei Goldkronach/Fichtelgebirge). Ev. Pfarrkirche Unserer Lieben Frau,  
- Ostturm (ehem. Chorturm, Bruchsteinmauerwerk) 14.Jh., Westturm 15./16. Jh.,  
- Langhaus dazwischen 1753/54 (beide aus Sandsteinquadern). Von der ehem.  
- Kirchenburg ist nur noch das Torhaus erhalten. An der Ostseite des Ostturms auf  
- einem Quader 4 S (10/90°/200). An einem südl. Eckquader der gleichen  
- Turmseite nach O hin 1 S und 1 S zugeschm., nach S hin 4 S und 1 S zugeschm. 
- Plattenweg, bergwärts von Nr. 9a, Sandsteinmauer. An deren unterem Ende auf  
- einem Quader (Spolie?) mehrere S. (03.03.2001) 
-17033 Neubrandenburg (M-V, , nördl. von Berlin).) „Schälchen am Treptower Tor.“ (Q: W. Urban,  
- 22.09.1993) 
- “Schabungsfunde am Ziegelmauerwerk der Johanniskiche”. (Q: W. Urban,  
- 22.09.1993) 
- “Schabungen an der Kapelle St. Georg, Mitteilung und Bild von Herrn Hartmann,  
- Ratzeburg, 30.09.1995 und <Mecklenburg-Magazin> der Schweriner Volkszeitung  
- vom 06.09.1996 von Herrn Stutz, Gadebusch/Meckl.” (Q: W. Urban, Schreiben v.  
- 24.05.2003) 
- „Näpfchen an der Marienkirche (Stadtkirche), auf Ziegelmauerwerk.“ (Q: Dehio, 1906,  
- bei K.-F. Haas) 
-95512 Neudrossenfeld (BY, Ofr., nörfl. von Bayreuth). Schlossplatz 100, Heilige Dreifaltigkeit, ev.,  
- spätbarocke Sandstein-Saalkirche (1753-61, Kanzelaltar) mit Ostturm, über einem  
- Vorgängerbau von 1485. S an der nördl. Lisene der O-Seite und re neben der südl.  
- Lisene der gleichen Seite.  
- Mehrere S in der Sandsteinfassung des westl. und des östl. Kirchhof-Portals, sowie  
- links innen an der Mauer neben dem östl. Kirchhofportal. 
- Kulmbacher Str.11, Ev. Pfarrhaus, gegliederter Sandsteinquaderbau über hohem  
- Kellergeschoss, mit hoher Freitreppe. An deren unterem, zur Kirche weisenden 
- Pfeiler allseits S (insges. ca. 40). Beidseits a.d. Laibung des rundbogigen Tores  
- unter der Freitreppe mehrere S. Am sw. Hauseck, zur Straße hin, 11 S. 
- Bergmühlgasse, an der Straßenfront des hangwärts vor der Mühle gelegenen  
- Wirtschaftsbaus 2 S (Spolie?). 
- Bergmühlgasse, nach der Mühle, am Stützpfeiler der unteren Stützmauer der  
- Schlossterassen 2 S, 1 Näpfchen. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Neudrossenfeld  
-PL Neuenburg/Nowe (ehem Ostpreußen, Woiwodschaft Kujawien-Pommern, nördl. von  
- Graudenz/Grudziadz). "Rillen und Näpfchen an der kath. Pfarrkirche." (Q: Wankel,  
- 1884, Bülow, 1878, bei K.-F. Haas) 
-59505 Neuengeseke (NRW, OT Bad Sassendorf, ca. 4 km östl. Soest). Herr Michael Koch übermittelt  
- folgenden Fund an der ehemaligen kath. Pfarrkirche St. Johannes d. T.  
- (24.06.2011): 
- "Kirche/Pfarre erstmals spät um 1280 genannt. Bestehender Kirchenbau noch fast  
- komplett romanisch. Turm nach 1100, Kirchenbau selbst um 1220 als spätromanische  
- Hallenkirche aus sog. Grünsandstein (ein harter Mergel, typisch bei Kirchen im Raum  
- Soest und am ehem. Hellweg) errichtet. Ältere Kirche nach 1100 wie Turm  
- nachgewiesen, wahrscheinlich schlichte 3-schiffige kleine Pfeilerbasilika die mit dem  
- Turm im Verbund gemauert wurde und Wehrcharakter aufgewiesen haben kann.  
- Gewölbe in der romanischen Halle bereits spitzbogig. 
- Nordseite etwas prächtiger ausgeführt mit zwei Portalen. 
- S: Leichte S an der Auflage des Gewändes eines des Norportale. Interessant 
- dabei: eine der S befindet sich an der Stelle der ehemaligen Gewändesäulenbasis, die  
- später entfernt wurde (Bild 1). Keines der Portale hat noch seine Gewändesäulchen –  
- alle wurden zu unbekannter Zeit entfernt – es verblieben nur die im Verbund gemauerten  
- Kapitelle, die wie freischwebend wirken. Die Entfernung der Säulchen mag  
- auf die starke Verwitterung zurückzuführen sein, denn "Grünsandstein" ist extrem weich  
- und kann Witterungseinflüssen kaum widerstehen. An einigen Kirchen in Westfalen 
- blieben diese Gewändesäulchen stehen und haben an Durchmesser und Umfang stark  
- verloren - Die schwerfälligen rom. Kapitellen sitzen nun auf dünnen  
- Stöckchensäulchen auf. 
- Daten zur Kirche: Dehio: Westfalen. A.a.O. 1969." 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Neuengeseke  
-17498 Neuenkirchen (M-V, ca. 4 km nördl. von Greifswald). "Rillen und Näpfchen an der Dorfkirche."  
- (Q: Friedel, 1877, Bülow, 1878, bei K.-F. Haas) 
-39307 Neuenklitsche (S-A, Krs. Genthin). Spätroman./frühgot. Dorfkirche. „An der Südseite des  
- Chores befinden sich zahlreiche Rillen- und Näpfchenschürfungen bis zu 5,0 cm  
- Durchmesser und 4,0 bis 5,0 cm Tiefe.“ (Q: R. Naumann) 
-91347 Neuhaus (bei Aufseß) (BY, Ofr., fränk. Schweiz). „Schabemale an der Kirche." (Q: K.-F. Haas) 
-91257 Neuhof (BY, Ofr., Fränk. Schweiz, ca. 3 km östl. Pegnitz). „Wetzrillen und Näpfchen an der  
- Kirche“. (Q: W. Eitelmann, S. 278, Abb. 1234 – 1237) 
-17154 Neukalen (M-V, ca. 18 km ONO v. Teterow) „Wenige Schälchen an der Kirche“ (Q:  
- Himmelstierna) 
-23992 Neukloster (M-V, ca. 15 km westl. Wismar). „Schabungsfund an Ziegelmauerwerk der  
- Klosterkirche“. Q: W. Urban, 08.06.1993 
-67271 Neuleiningen (Rhld.-Pf., bei Grünstadt). „... Rillen am Portal der Burg (1238/41), am  
- Westturm der aus der Burgkapelle hervorgegangenen Pfarrkirche St. Nikolaus  
- (Anfang 16. Jh) und am westl. Stadttor (gegen 1450 erneuert)“ (Q: U. Liessem) 
-92318 Neumarkt/Opf (BY, Oberpfalz, ca.30 km südöstl. vpn Nürnberg). "ca. 65, meist kleine Wetzrillen  
- an der Johanniskirche. Sandstein." (Q: K.-F. Haas) 
-96479 Neundorf (BY, Ofr., Gemeinde Weitramsdorf b. Coburg). „Pfarrkirche Mariä Geburt (röm.-kath.)  
- „... An der rechten und linken Leibung des Mauerdurchgangs (durch die wehrhafte  
- Friedhofsmauer, PS) und am äußeren Südteil der Mauer sind 19 Wetzrillen in den  
- Sandstein geschliffen.“ (Q: A. Leistner) 
-91484 Neundorf (BY, Mfr., im Steigerwald, ca. 25 km WSW von Ochsenfurt am Main). "Schabemale an  
- der Kirchhofmauer." (Q: K.-F. Haas)  
-91207 Neunhof (BY, Mfr., ca 6 km nordwestl. von Lauf bei Nürnberg). "Wetzrillen an der evang. Kirche."  
- (Q: Seidl, 1993, bei K.-F. Haas) 
-95466 Neunkirchen am Roten Main (BY, Ofr., Lks. Bayreuth), ev. Pfarrkirche, verputzter Saalbau mit SSt.- 
- Quader-Chorturm, 15. Jh.: re u. lks am Westportal je 1 S (25cm, 90°, 1,5m) 
- i.d.SSt.-Laibung. 
-91077 Neunkirchen am Brand (BY, Mfr., ca. 6 km nordöstl. Erlangen) „WR an der Mauer des ehemaligen  
- Klosters“ (Q: Horst M. Auer) 
- „Rillen und Näpfchen an der Kapelle St. Katharina (Sandstein, 15. Jh., 1804 profaniert),  
- Rillen an der kath, Pfarrkirche St. Michael (Sandstein, 15. Jh.).“ (Q: K.-F. Haas) 
-91567 Neunstetten (BY, Mfr., ca. 10 km südwestl. von Ansbach). „ca. 4 unbedeutende Rillen an der  
- Kirche (Sandstein." (Q: K.-F. Haas) 
-16816 Neuruppin (Br.) „St. Trinitatis. 20 Schälchen und 10 Scharten an der Nordseite des Kirchenschiffs,  
- vor allem am alten Treppenturm.“ (Q: W. Urban) 
-SK Neusohl (slow. Banska Bystrica, ungar. Besztercebanya). „An der Wand der örtlichen  
- Burgkirche (deutschen Kirche) ... sind mehrere Rillen zu sehen.“ (Q: Jozsef Liszka ) 
-95514 Neustadt am Kulm. (BY, Opf.) Marktplatz 1 (bez. Nr. 130), 1-stöckiger, traufständiger, reich mit 
- Sandsteinprofilen gegliederter Putzbau. An der Lisene lks. des Rundbogentors 3 S  
- (10, 15, 20/90°/150); an der Lisene rechts des Tores 2 S (15/90°/150); an der re.  
- (südwestl.) Ecklisene 3 S (10, 10, 5/90°/70); am Sandsteinsockel der südl.  
- Schmalseite 30 S (10 – 20/90°/60, 80). (Foto NST/K1) 
- Marktplatz 3. 1-stöckiger traufständiger Sandsteinbau. 1 S am lk. (östl.) Hauseck 
- (15/90°/60) 
- Marktplatz 4 (Bez. Nr. 42). 1-stöckiger, traufständiger Sandsteinbau, 2 flach  
- ausgewitterte S lks. des Rundbogentors (10/90°/60); 1 tiefe S re. vom Tor  
- (15/90°/60). 
- Marktplatz 16 (bez. Nr. 36). 1-stöckiger, traufständiger Sandsteinbau. An der Lisene  
- re. des Rundbogentors 1 S (10/90°/60) 
- Marktplatz 18 (bez. Nr. 35). 1-stöckiger, traufständiger Sandsteinbau. am lk. (westl)  
- Eck 4 S (10 – 15/90°/60); lks des Rundbogentors 5 S (10 – 20/90°/70). Rechte  
- Torlaibung stark ausgebessert. 
- Marktplatz 22 (bez. Nr. 33). Stattlicher 1-stöckiger Sandsteinbau. An der westl.  
- Ecklisene auf dem 2. und 3. Quader über dem Fundamentstreifen le 1 flache S; re.  
- des Rundbogentores 1 zugeschm. S (20/90°/60) 
- Marktplatz 42 (bez. Nr. 23). 1-stöckiger, traufständiger Putzbau mit  
- Sandsteingliederung. An der westl. Ecklisene auf 3 Quadern ca. 10 zugeputzte S. An  
- der östl. Ecklisene am untersten Quader über dem Fundamentstreifen 4 – 6  
- zugeputzte S. 
- Pfarrgasse 6. Einstöckiger, traufständiger Sandsteinbau. An der re. (nördl.) Ecklisene  
- 2 S (15/90°/60) 
- Evang. Stadtkirche. Got. Sandsteinquaderbau (Chor und Turm bis Glockenhaus ca.  
- 14/15 Jh., Rest jünger). Am östl. Strbpf. des Chors, nach Süden hin 2 S (15/90°/45)  
- und 1 S (15/90°/100). Am Fundamentstreifen des Chors nach Osten hin 4 S (10 –  
- 20/90°/100); am südöstl. Strbpf. des Chors 1 ausgewitterte S (20/90°/100). 
- (alle Funde 10.05.2003) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Neustadt_am_Kulm  
-31535 Neustadt am Rübenberge (Niedersachsen): „... über 75 kreisrunde Näpfchen und über 150  
- teilweise sehr tief ovalförmig ausgeschabte Rillen rund um die Sankt-Petrus- 
- Kirche.“ (Q: J.Jünemann) 
- Die genannte St.-Petrus-Kirche ist auch als Liebfrauenkirche bekannt: „... Im  
- Mittelalter hatte die Kirche den Namen „Kirche unserer lieben Frau“. Es folgte dann  
- der Name Petrikirche. In den 50er Jahren d.v.J. wurde der Ursprungsname  
- „Liebfrauenkirche“ wieder angenommen. ... finden sich an den Sandsteinen auf der  
- Südseite der Kirche tiefe „Rillen und Näpfchen ...“  
- (Q: < http://www.ruebenberge.de/historisches/liebfrauenkirche.html >) 
-91413 Neustadt an der Aisch (BY, Mfr.) Zehentplatz Ecke Schmiedgasse, alte Scheune mit  
- Sandsteinquader-Mauerwerk, bez. 1522. Sandstein-Rundbogentor: re. a.d.L. 4  
- S (15/90°/150) 
- Ev Stadtpfarrkirche St. Johannes der Täufer (14. Jh.): südöstl. Schmalseite des 
- Schiffes 4 S (?) über eine Fuge hinweg (10/90°/160). (20.08.2000)  
- „In Neustadt an der Aisch finden sich an der Stadtkirche etwa in der Mitte zwischen  
- Turm und Südportal an zwei Steinen etwa 15 Wetzrillen nebeneinander, etwa 40 cm  
- über dem .... Pflaster. .... 20 Rillen im Torhaus des Nürnberger Tores  
- ...“ (Q: Dr.W. Funk) Eigener Befund am 03.11.2004: Stadtkirche ringsum gelb  
- getüncht (Laibungen weiß) und z.T. – so an den Stellen, wo vormals S zu sehen  
- waren – unter Vortäuschung von Quadermauerwerk mit Putz überzogen. Nicht eine  
- einzige S mehr auszumachen. 
- Eigener Befund am Oberen oder Nürnberger Tor: im südl. Torgang, stadtauswärts  
- an der linken Seite, 2 gut ausgeprägte S in der geschwärzten Sandsteinmauer  
- (03.11.2004; Foto Neustadt/Aisch 1). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Neustadt_an_der_Aisch  
-67429 Neustadt a.d. Weinstr., (Rhld.-Pf.) Stiftskirche (14.Jh.), „einzelne Näpfchen“ (Q: H.S.) 
- Ich selbst konnte nichts finden (23.04.2000). 
-19306 Neustadt-Glewe (M-V, ca. 10 km nordöstl. von Ludwigslust). „St. Marien. 78 Schälchen nach S,  
- 32 nach W; 11 Scharten nach S, 1 nach W.“ (Q: W. Urban) 
-35279 Neustadt/Hessen (b. Stadtallendorf). „Kathol. St. Johanneskirche, Sandstein. An Stützpfeilern  
- an der Südseite der Kirche insgesamt 24 Schälchen und 50 Scharten. Besonders viele  
- an einem Block eines der Pfeiler. Fotos 4.7.2003.“ (Q und 2 Fotos: W. Urban,  
- Zuschrift v. 25.08.2003) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Neustadt/Hessen  
- „Stadtpfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit, erbaut 1462, an der Außenseite der Kirche gibt  
- es sog. Teufelskratzer“ (Q: stefan.thiel@gmx.at , auch unter  
- www.zugchefa.de/nst/index) 
- „Rillen und Näpfchen an der Kirche, sehr viele Rillen an der Friedhofmauer.“  
- (Q: Kraft, 1989, Weiler, 1971, bei K.-F. Haas) 
-PL Neustadt/Wejherowo''' (ca. 40 km nordwestl. von Danzig/Gdansk, ehem. dt. Provinz  
- Westpreußen, heute Woiwodschaft Pommern/pomorskie). "Näpfchen an der Kirche  
- (Kapelle?)." (Q: Wankel, 1884, bei K.-F. Haas) 
-95488 Neustädtlein am Forst, (BY, Ofr., ca. 10km WNW von Bayreuth). Ev. Dorfkirche und schlossartiger  
- Barockbau neg.  
- An mehreren der Sandsteinpfeiler des Zauns um den Garten östl. am „Gasthof zur  
- Linde“ je mehrere S (Fotos Neustädtlein 2, 3; 01.02.2005). 
- Am talseitigen Sandstein-Sockel des Hauses Nr. 15 eine gut ausgeprägte S ca. 3 m  
- rechts vom oberen Eck (15/90°/110). (04.05.2002) 
- Haus Nr. 14, mehrer gut ausgebildete S am Eck der Sandsteinmauer lks. der  
- Hofzufahrt. (04.05.2002) 
- Ehem. Backofen gegenüber Haus Nr. 16: zwei Sandsteinquader mit vielen N in der  
- Wand rechts des Tors. (Auswitterungen?) (Fotos Neustädtlein 1a, 1b; 04.05.2002) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Neust%C3%A4dtlein_am_Forst  
-06198 Neutz (heute Neutz-Lettewitz, S-A, ca. 20 km nordwestl Halle/Saale). „Wetzrillen und Näpfchen an  
- der Friedhofskirche“. (Q: W. Eitelmann, S. 278, Abb. 1242 – 1245) 
- "(Schabespuren) an der Kirchtür zu Neutz im Saalekreis." (Q: K. Kohlstock) 
- "Näpfchenstein an der Dorfkirche in Neutz." (Q: Wernfried Fieber und Reinhard Schmitt) 
-F Neuwiller-les-Saverne (Elsaß, ca. 40 km nordwestl. Straßburg). „Alte Wetzrillen an der Kirche“.  
- (Q: W. Eitelmann, S. 279, Abb. 1246 – 1249) 
-52385 Nideggen (NRW, auf einem Sandstein-Bergstock hoch über dem Tal der mittleren Rur gelegene  
- Burg und Stadt, gegründet in der 2. Hälfte des 12. Jh.) Kath. Pfarrkirche St. Johann  
- Baptist im Burgareal, roman. Basilika aus einheimischem roten Sandstein: R am  
- Gewände des Südportals (26.05.2006, Bilder Nideggen 1, 2). Zülpischer Stadttor:  
- stadtauswärts gesehen re. a.d.L. des äußeren Torbogenseinige R (Bild Nideggen 3). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Nideggen  
-66482 Niederauerbach (Rhld.-Pf., Stadtteil v. Zweibrücken). Ev. Pfarrkirche („Zwinglikirche“), 12./13.Jh.,  
- mehrfach umgebaut. „Eine Häufung von Wetzrillen“ an der Innenseite der  
- Laibung eines heute zugemauerten Portals. R.Wilms vermutet Spolien, vermauert  
-1755. (Q: R. Wilms) 
-56112 Niederlahnstein (Rhld.-Pf., ca. 10 km südöstl. von Koblenz, OT von Lahnstein). "Schabemale am  
- Portal der Kirche St. Johannes (12. Jh.)". (Q: Müller-Veltin 1994 (?), bei K.-F. Haas) 
-86381 Niederraunau s. Krumbach (Schwaben) 
-97996 Niederstetten (BY, Mfr., ca. 20 km westl. v. Rothenburg o. T.) Fotos von Dr. G. Schweier bei W.  
- Eitelmann (S. 322, Abb. 2148, 2149) zeigen gut ausgeprägte S auf Steinquadern;  
- Fundstellen leider nicht beschrieben. 
-37186 Nienhagen (Ns, ca. 30 km nordwestl. Göttingen). “Wetzrillen, teils verputzt, an der  
- Johanniskirche.” (Q: W. Eitelmann, S. 279, Abb. 1254 – 1257) 
-97956 Niklashausen (B-W, an der Tauber, zw. Tauberbischofsheim und Wertheim). Ev. Kirche (16. Jh.,  
- spätgot.). Roter und gelber Sandstein, stark ausgebessert. Turm, nordwestl.  
- Kante, an den zwei unteren Eckquadern viele N (2 – 3 cm, Foto Niklashausen 1).  
- Weitere N am übrigen Außenbau. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Niklashausen  
-49527 Nordhorn (Ns, nahe der niederländ. Grenze an der Vechte). „Pestrillen an der Kirche.“ 
- (Q: wiki/Pestrille) 
-37154 Northeim (Ns, ca. 20 km nördl. Göttingen). Ev. Stadtkirche St. Sixti (got. Hallenkirche, 15. Jh.): R  
- und flache S an den Strebepfeilern beiderseits des östl. Nordportals (Fotos Northeim1,  
- Northeim1a; 28.12.2006) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Northeim  
-01683 Nossen (Sa., ca. 20 km südl. Meißen). Kloster Altzella: Reste eines bedeutenden roman.  
- Zisterzienserklosters aus dem 12. Jh. Rundbogentor in der Westfront der  
- „Schreiberei“: R rechts und links in den Portalnischen (Fotos; 15.11.2003) 
- Klaus Drechsler (Mitteilung vom 16.09.2009, mit Fotos Altzella 1 - 3): "senkrechte  
- Schleifspuren rechts und links am Abtshausportal (an der Schreiberei, mit Sitzkonsolen,  
- war vorher in Roßwein!). Dazu drei Bilder Altzella KD 1 – 3. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Nossen  
-90403 Nürnberg (BY, Mfr.) St. Sebald, nördl. Sakristei: S und Näpfchen in der N- und O-Wand. An der  
- Südwand der Kirche: lks vom östl. Portal S (eine davon 45°) und N. (PS; Foto  
- Nürnberg Sebaldskirche1a von der Ostwand der Sakristei; 04.10.2003) 
- Frauenkirche: neg. (PS; 04.10.2003)) 
- Lorenzkirche, Nordseite, lks vom Portal (zum Ölberg hin) S und N, teils  
- zugeschmiert. Südseite, re vom Nebenportal S (zugeschm) und N. Im Gehäuse  
- des Hauptportals re und lks N, teils zugeschmiert. (PS)  
- S am Spittlertor-, Frauentor-, Laufertor- und Neutorturm (Q: K.-F. Haas) und an  
- der Moritzkapelle (Q: Th. Stettner).  
- Jakobskirche (ev.) Einige S lks. des Westportals (PS, 04.10.2003) 
- Nassauer Haus, „Karolinenstrasse Ecke Königstrasse. Romanisches Turmhaus 
- aus dem 12./13. Jh. 8 WR auf einem Stein rechts neben Eingang zum Nassauer  
- Keller“. (Q: HS) 
- „Rillen am Katharinenkloster“ (Q: Schulz, 1901) 
- „Maxtormauer, W am Mauerturm“. (Q: W. Rauch)  
- 
- Eigene Beobachtungen am 30. und 31. Juli 2006: 
- Links neben dem an der Brücke über den Frauentorgraben gelegenen Tor zum  
- Waffenhof in ca. 2,50 m Höhe 1 gut ausgeprägte S (Foto Waffenhof). 
- Frauentormauer, stadtseitig: S am 2. und 3. Arkadenpfeiler rechts vom Zugang  
- zum Skulpturenhof (Foto Frauentormauer1).  
- Frauentormauer, stadtseitig: S an zwei benachbarten Arkadenpfeilern gegenüber Eck  
- Kartäusergasse (Fotos Frauentormauer2, Frauentormauer3). 
- Deutsches Nationalmuseum, ehemaliger Hof des Kartäuserklosters (heute überdacht),  
- westl. Hofwand: je mehrere S an den 3., 4. und 6. Fenstersäule (hofseitig von rechts  
- gezählt). (Fotos Klosterhof1, Klosterhof2, Klosterhof3) 
- Deutsches Nationalmuseum, an der zur „Straße der Menschenrechte“ hin gelegenen  
- Westwand der ehem. Klosterkirche, links des Portals, mehrere S (15-20/90 °/160) und  
- N (?). (Foto Klosterkirche). 
- Frauentormauer, stadtseitig2. Arkadenpfeiler rechts von Turm Nr. 23: S auf fünf  
- benachbarten Quadern (15-30/90°/180-230). (Foto Frauentormauer4) 
- Mauer-Turm am Färbertor, Südseite: ca. 5 S (30/90°/250); weitere S an  
- mehreren Arkadenpfeilern der Frauentormauer bis zu deren Ende am Spittlertor. 
- Spittlertormauer: mehrere S-Funde stadtseitig an Quadern der Mauer, der  
- Arkadenpfeiler und der Mauertürme Nr. 15 und 17. 
- Marientormauer, Turm Nr. 17: S rechts und links des Tors (10-30/90°/195, 210). 
- (Foto der S links des Tors Marientormauer1). 2. Arkadenpfeiler nördl. von Turm Nr. 17:  
- S auf 2 Quadern (Foto Marientormauer2). Weitere S auf dem 5. und 6. Arkadenpfeiler  
- nördl. von Turm Nr. 17. – Je 1 S beidseits am Krakauer Turm (straßenseits).  
- Kasemattengang am Nordufer der Hinteren Insel Schütt: auswärtsgehend einige einzelne  
- S lks. in der Mauer.  
- Laufertormauer: schräge S am 6. Arkadenpfeiler nördlich des Hübnerturms (Foto 
- Laufertormauer). 
- Sankt Sebaldskirche: S und N am Nordosteck der Sakristei nach Osten und Norden hin  
- (Foto Sebaldskirche1), S nach Norden hin (Foto Sebaldskirche2). Südseite: 2. Mauerfeld  
- östl. des Weltgerichtportals, S und N (Foto Sebaldskirche3). 
- Sankt Lorenzkirche: S und N an der Nordseite (Foto Lorenzkirche). 
- Schloss Oberbürg (OT 90482 Lautamholz, Wasserschloss, Ruine, 13 – 18 Jh, im 2.  
- Weltrieg zerbombt). „S an einem runden Mauertortürmchen“ (Q: Hannes Schels) 
- Weißgerbergasse, Haus Nr. 10 (früher Nr. S 207) links an der Straßenfront mit Farbe  
- übermalte S&N (Bild: WR-Nürnberg Weißgerbergasse 10, v. 21.08.11) 
-  
- Bei K.-F. Haas finden sich zudem folgende Funde (auch dritter Autoren): 
- Haus Mögeldorfer Hauptstr. 59 (fr. Taverna, Tetzelsche Erbschenkenstatt); 
- Karthäuserkirche (Q: Heerwagen 1917); 
- Haus Tetzelgasse 10 (Q: Enslin, 1923); 
- Weinstadel (Q: Schulz); 
- Doktorshof (Frauentormauer 46) (Q: Schulz, 1901); 
- Laufertorturm, rechts v. Eingang; 
- Neutorturm, rechts v. Eingang; 
- Spittlertorturm; 
- Frauentorturm;  
- Zeughaus;  
- Klarakirche, rechts vom Eingang; 
- Wohnhaus Bönerstr. 9 (Q: Stremel, 1926; Haas: nichts gefunden). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/N%C3%BCrnberg  
-95519 Oberbibrach (BY, Ofr., Gemeinde Vorbach, ca. 30 km. südöstl. v. Bayreuth). Kath. Krche St.  
- Johannes Evangelist; Rokokobau, 1761 anstelle einer spätgot. Saalkirche  
- errichtet. Südseite, Rundbogentor, 2 senkrechte S i.d. linken Laibung, zugeputzt.  
- (30.10.2010) 
-99718 Oberbösa (Th., im Thüringischen Kyffhäuserkreis). „Am Ortsausgang nach Niederbösa steht auf  
- der linken Seite ein 98 cm hohes Steinkreuz aus heimatlichen roh behauenem  
- Kalkstein.... Wetzrillen und näpfchenförmige Vertiefungen...“  
- (Q: Otto Busch, http://www.oberboesa.de/ex_libris/steinkreuz.htm ) 
- auch bei: http://www.suehnekreuz.de/PHP/kr_detail.php?ID=543  
-50189 Oberembt (NRW, ca. 5 km westl. von Bergheim). "Am ehemaligen Südportal des Turmes befinden  
- sich tiefe WR im Sandsteingewände der Kirche St. Simon und Judas Taddäus." (Q: <  
- www.kirche-elsdorf.de/oberembt/?seite=st >) 
-F Oberhomburg s. Hombourg-Haut  
-96199 Oberleiterbach (BY, Ofr. Lks. Bamberg). Laurentiusring 2, kath. Filialki. St. Laurentius,  
- Chorturmki. 15. Jh., Langhaus 1514 und 18. Jh. Verputzt. Keine S.  
- Kirchhofummauerung mit Torturm, 15./16.Jh. An der südl. Außenwand der Mauer  
- (Sandstein) ca. 20 N. 
-96190 Obermerzbach ( BY, Ofr., 30 km NNO von Bamberg nahe der B 4). St. Michael, ev. Spätroman.  
- Chorturmkirche des 13. Jh. (Sandsteinquaderbau). Südportal-Umrahmung: S, N und  
- R an beiden Seiten. (Foto Obermerzbach 2; 20.10.2002) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Obermerzbach  
-F Obermorschwihr (Oberelsaß/Haut-Rhin, bei Colmar). "ca. 5 kleine "Schwertrillen" am Haus Place  
- de la Republique, 1733." (Q: K.-F. Haas) 
-95490 Obernsees (BY., Ofr., Gemeinde Mistelfeld, westl. Bayreuth-Eckersdorf, an der Abzweigung nach  
- Frankenhaag). In Einzellage ev. Rupertuskapelle, um 1080 von dem Bamberger Bischof  
- Ruprecht über einem Quellheiligtum errichtet, von Wallfahrern als Gnadenort bei  
- Krankheiten vieler Art besucht. - Putzbau mit Sandstein-Gliederungen und – 
- Strebepfeilern. 
- Chor von 1479, barockes Langhaus von 1710, barocker Dachreiter. Am nord-östl.  
- Strebepfeiler des Chors i.UZS 3S-2S-3S von 15cm in 50cm Höhe; am süd-östl.  
- Strebepfeiler des Chors im UZS 0-1N-2S (16.02.2003).  
- Am linken Sandstein-Pfeiler des Kirchhoftors mehrere N zum Durchgang hin.  
- St. Jakob, ev., mauerumschlossene Chorturmanlage, Turm mit Zwiebelhaube und  
- Laterne. Barockisierung im 18.Jh. Keine S (16.02.2003). 
-33154 Oberntudorf (NRW, Kreis Paderborn, südöstl. Stadtteil von Bad Salzkotten). Von Herrn Michael  
- Koch stammt folgende Mitteilung (mail v. 25. 06.2011, mit Fotos MK 1 - 4):<br> 
- Kirche St. Georg: roman. Saalkirche um 1200 errichtet, Westturm und quadratischer  
- Chor. Nach Schäden 1663 renoviert. Ein Portal aus Spolien neu gebaut. Vielleicht nach  
- 1663 zusammengefügt. Kirche nach Süden in der 1930er Jahren ausgebaut. 
- S an den Wänden eines der beiden Nordportale (nicht das neu zusammengestellte). S  
- liegen zum Teil sehr hoch. 
- Daten: Dehio. Westfalen. 1969. a.a.O. 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Oberntudorf  
-76889 Oberotterbach (Rhld.-Pfalz, Südl. Weinstraße). „Wetzrillen und Näpfchen an der Dorfkirche“.  
- (Q: W. Eitelmann, S. 280, Abb., 1270 – 1273) 
-74423 Obersontheim (B-W, ca. 15 km südöstl. Schwäb. Hall). „Rillen an St. Cyriacus“. (Q: Oelenheinz,  
- Mitteilung an Schulz [s.d.], 1901) 
- Oberweimar s. Weimar 
-95326 Oberzettlitz (BY., Ofr., im Rotmaintal, ca. 6 km südl. Kulmbach), Haus Nr. 8 (drittes Haus vom  
- westl. Dorfeingang her), nördöstl. Hauseck, 2 seichte S auf einem Sandstein-Eckquader  
-i.d. 2. Reihe über Fundament) nach Osten hin. (Foto Oberzettlitz 1, 03.2003) 
-http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Oberzettlitz  
-97199 Ochsenfurt (BY, Ufr.) Auf ein Kloster am gegenüberliegenden Ufer (s. Kleinochsenfurt)  
- zurückgehend, Befestigung aus d. 14. – 16. Jh. Spätgot. Neues Rathaus (um  
- 1500), drei Tore, vier Mauertürme. St. Michaels Kapelle mit Sepultur (1440). Sämtl.  
- neg.  
- Kath. Pfarrkirche St. Andreas (Weihe 1288): An der zwischen Nordwand des  
- Chors und Ostwand des Turms eingestellten Kapelle und an dem angrenzenden  
- Strbpf. 6 R (10/90°/150). 
- Östliches Nordportal: lks. 6 R a. G. und 3 R i. G.; re. 3 R i. G.  
- Westliches Nordportal: mehrere R re. u. lks. i. G.  
- Süd-östl. Strbpf. des Chors: mehrere R. 
- Westl. Südportal: R re. u. lks., zugeschmiert. (02.06.2000) 
-HU Ocsa (Südöstl. von Budapest). „Die Kirchenwand der heutigen reformierten Kirche ist von  
- Dutzenden senkrechten bzw. waagerechten Rillen verziert.“ (Q: Jozsef Liszka)  
-91336 Oesdorf (BY, Ofr., Gem. Heroldsbach, Krs. Forchheim) Kath. Filialkirche St. Veit. Kleiner  
- Sandsteinquaser-Bau, 15. Jh. Viele Näpfchen am 5/8 geschlossenen Chor, 2  
- zugeschm. S re. des Südportals. Nördl. Außenwand wegen Verbauung nicht  
- einsehbar. (20.04.2002) 
-55234 Offenheim (Rhld.-Pf., ca. 6 km WSW von Alzey). "Wetzrillen an einem Steinkreuz." 
- (Q: Jünemann, 77, bei K.-F. Haas) 
-31170 Offensen (Ns., ca. 7 km SSO von Uslar). "Wetzrillen an der Kirche." (Q: Zobel, 1926, bei K.-F.  
- Haas) 
-74613 Öhringen (B-W, ca. 20 km nordöstl. Heilbronn). „Rillen an der Kirche St. Peter und Paul und am  
- Haus des Stiftspredigers.“ (Q: Oelenheinz, Mitteilung an Schulz [s.d.], 1901) 
- Eigener Befund v. 25.09.2005 an St. Peter: zugeschmierte S lks. (Foto Öhringen 1)  
- und re. i.d.L. des Westportals. Der ganze Außenbau ist stark ausgebessert. 
- Marktplatz 15, östl. Nebenbau (bez. Kellerei) des Residenzschlosses (erb. 1611-16),  
- rechts neben Rundbogentor 1 Rundschliff (Æ 12 cm, in 175 cm Höhe; Foto  
- Öhringen 2) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/%C3%96hringen  
-23758 Oldenburg/Holstein (aus slaw. Starigard = alte Burg). Bischofskirche. „2 Schälchen nach O.“  
- (Q: W. Urban) 
-31840 Oldendorf s. Hessisch Oldendorf 
-NL Oldenzaal (gleich hinter der deutschen Grenze, ca. 75 km östl. Apeldoorn). „Sint- 
- Plechelmuskerk, zuidsijde, duivelskrassen en graffiti“ (Q: mit 2 Bildbelegen:  
- Wdh018.nt4all.nl/uds4/dbdropdownvolgende.asp?search )  
- Dazu bei Jean Penders unter:  
- http://www.documentatie.org/uds4/zoekpagina3t.asp?search=Duivelskrassen Bild 7 
-53937 Olef (NRW, am gleichnamigen Flüsschen ca. 2 km nördl. Schleiden). Markt- oder Gerichtssäule  
- auf dem Marktplatz, Sandstein, Schauseite nach Norden, ca. 3 m hoch, von einem  
- Kreuz bekrönt: je eine große S an jeder der vier Seiten des quadratischen Schaftes,  
- mehrere N am Mittelteil nach Osten hin. (08.06.2006, Bilder Olef 1, 2). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Olef  
-CZ Olmütz (tschech. Olomouc; Stadt in Nordmähren, östl. von Prag, an der March). „Rillen in (sic!)  
- der St-Mauricius-Kirche.“ (Q: Jindrich Wankel, bei J. Liszka) 
-NL Ootmarsum „Simon-en-Judaskerk, zuiderportaal, rechter portaalswang, duivelskrassen“. (Q:  
- mit Foto Jean Penders s. 
- http://www.documentatie.org/uds4/zoekpagina3t.asp?search=Duivelskrassen  
- Bild 5) 
-55276 Oppenheim (Rhld.-Pf.) „S an der Katharinenkirche (1262-1470).“ (Q: C.J.H. Villinger bei  
- R. Wilms) 
-07788 Orlamünde (a. d. sächs. Saale, ca, 12 km ONO von Rudolstadt). „WR am Westtor der Burg“.  
- (Q: O. Mühlmann) 
-99510 Oßmannstedt (Th., ca. 7,5 km ONO Weimar). „Kurz vor dem Ort O., befindet sich etwa 300  
-Meter nördl. der Bahnstrecke eines der interessantesten thüringischen Steinkreuze: ... Das Mal stamm aus dem 13. Jh. ... Verborgen von Buschwerk und Bäumen, sind auf der einen Seite des über zwei Meter hohen Malteserkreuzes aus Keupersandstein ein Schwert, auf der anderen Seite eine Waffendarstellung und darüber ein Kreisornament herausgearbeitet. Tiefe Wetzrillen sind auf dem gesamten Kreuz entstanden, als man daran Waffen und Erntegeräte anschliff, um ihnen eine besondere magische Kraft zu verleihen. ...“ (Q: Wanderungen um Weimar, Weimarer Schriften 46/1991, S. 45) 
-39606 Osterburg (Brandenburg, südl. Wittenberge). St. Nikolai (spätgot. Backsteinhalle, 14./15.  
- Jh., hochreichende Feldsteinmauerteile). N re und lks am Südportal, daneben  
- waagrechte und schräge S (Fotos OSTB 1, 2 [12.08.2001]). S und N auch am  
- südöstl. Strbpf. des südl. Seitenschiffs. Sämtlich auf Backsteinen.)  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Osterburg  
- Hierzu Klaus Drechsler (Mitteilung vom 16. Sept. 2009): "Nikolaikirche, Südportal, links  
- 7 Schleifspuren (schräg) und drei Schalen, rechts 9 Schalen, 5 Schleifspuren." 
-73483 Ostheim (BY, Mfr., zwischen Gunzenhausen und Oettingen). "Schabemale an der evang.  
- Pfarrkirche (Kirchturm) und an einem Grabstein." (Q: Schötz, 1991, bei K.-F. Haas) 
-91242 Ottensoos (BY, Mfr., ca. 6 km westl. Hersbruck). "ca. 20 Rillen und einige Näpfchen an der  
- Kirchhofmauer (Sandstein)" (Q: K.-F. Haas) 
-67697 Otterberg (Rhld.-Pf., 10 km nördl. Kaiserslautern) „Steinzeichen an der Abteikirche.“  
- (Q.: F. Zillien). (Die Abteikirche – Weihe 1254 – gilt nach dem Speyrer Dom als  
- bedeutendstes kirchl. Bauwerk der Pfalz.) 
-F Ottmarsheim (Elsaß, östl. Mulhouse). „Alte Wetzrillen und Näpfchen an der Kirche“. (Q: W.  
- Eitelmann, S. 280, Abb. 1278 – 1281) 
-B Oudenaarde (östl. von Ypern, südl. von Gent). S an der Burg. (Q:Wößner, Beyschlag bei K.-F.  
- Haas) 
-33098 Paderborn (NRW, alte Kaiser-, Bischofs- und Hansestadt). „Alte Wetzrillen am Dom und an der  
- Busdorfkirche“. (Q: W. Eitelmann, S. 280, Abb. 1282 – 1285) 
- „Wetzrillen am Rathaus“. (Q: W. Eitelmann, S. 300, Abb. 1754 – 1757) 
- Zur Busdorfkirche Bilder von Michael Koch: 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Paderborn  
-ES Palma de Mallorca. „Kirche S. Francisco. An der Außenwand links des Portals 3 große WR,  
- rechts 7 kleine WR.“ (Q: Mey bei HS, April 2000) 
- „An der ehem. Börse La Lonja, einem Bau aus dem 15. Jh., viele WR an der nach  
- Osten (zum Marktplatz hin) weisenden Front. Die Rillen (20-30/90°/60) waren  
- hauptsächlich am Portalgewände und in der Mauer beiderseits des Portals gelegen  
- (Fotos Mallorca 1 – 3).“ (Q: D. Kraatz, Sept. 2004) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Palma_de_Mallorca_%28ES%29  
-CZ Panensky Tynec (Jungfernsteinitz; Stadt im NW. Tschechiens, an der Staatsstraße 7 zwischen  
- Louny und Slany, ehemals Handelsplatz an der Fernstraße von Prag nach Leipzig). "Die  
- ganze Kirche ist mit Wetzrillen und Näpfchen übersät." (Q: Arne Franke, mit sechs  
- Fotos). Es handelt sich wohl um die kath. Pfarrkirche St. Georg (Sv. Jiri), deren  
- Bausubstanz größtenteils aus dem 18. Jh. stammt. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Panensky_Tynec  
-06543 Pansfelde (Harz). (S-A, OT von Falkenstein/Harz, ca. 15 km südöstl. von Quedlinburg). Evang. St.  
- Johanniskirche, 16. Jh., Bruchsteinbau (Grauwacke). "Neben den Mauersteinen aus  
- Grauwacke befinden sich an der Nordostecke der Kirche einige Sandsteine, die offenbar  
- von einem Vorgängerbau stammen. Diese weisen so genannte Wetzrillen auf, die in  
- nachmittelalterlicher Zeit eingeritzt wurden ..." 
- (Q: http://pansfelde.org/Pansfelde6.html ) 
-19370 Parchim (M-V, ca. 36 km südöstl. von Schwerin). „St. Georgen, 312 Schälchen nach S, 121  
- nach W; 171 Scharten nach S, 37 nach Westen.  
- St. Marien, Schälchen und Scharten fast ausschließlich nach S hin.“ (Q: W. Urban)  
- “In Parchim [sc. an einer der dortigen Kirchen; PS] fand ich einen Stein mit einem  
- Schälchen, das eindeutig erst nach 1908 eingekratzt wurde ...” (Q: Himmelstierna) 
- „An der Süd- und Westseite der St. Georgen-Kirche sind im Mauerwerk viele  
- ausgechabte Rund- und Strichmarken zu sehen. ... Derartige Marken sind auch an  
- der St. Marien-Kirche und an vielen nderen Kirchen im weiten Umkreis vorhanden.“  
- (Q und 1 Foto: www.parchim-land.de/wbpch ) 
-F Parthenay (ca. 50 km westl. Poitiers). „Alte Wetzrillen an Ste. Croix“. (Q: W. Eitelmann, S. 280,  
- Abb. 1290 – 1293) 
-15926 Paserin (Brandenburg, ca. 7 km westl. von Luckau). "Näpfchen an der Kirche, Turmportal und  
- Südportal. Granit." (Q: "Brandenburg", 1926, Albrecht, 1901, Bergau, 1885, bei K.-F.  
- Haas) 
-07422 Paulinzella (Thüringen, etwa auf halber Strecke zwischen Bad Blankenburg und Stadtilm).  
- „Näpfchen an der Klosterkirche.“ Q und drei Fotos: Klaus Drechsler  
- (August 2005) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Paulinzella  
-95359 Peesten (BY, Ofr., ca. 6 km südwestl. von Kulmbach). St. Maria, ev. Saalkirche mit Turm im nördl.  
- Chorwinkel. Neubau von 1873. Kern und Turm älter (erste Nennung der Kirche  
- 1398). Eine einzelne S (zugegipst) a.d. Nord-Seite des Turms.  
- „WR an Nordseite des Turms in 100 cm Höhe und auf dem ca. 45 Grad  
- abfallenden Sims zu beiden Seiten der Süd-Ost-Ecke.“ (Q: HS)  
- Mehrere S lks. i.d.L. des Turmportals (Foto Peesten 1, 04.01). 
- „Hinter der Kirche am Kopfteil einer Marter mit Künßbergwappen“. (Q: R. Lenker) 
- Das Marterl war (am 08.02.01) nicht mehr aufzufinden. 
- Tanzlinde zwischen Kirche und Straße (1. Hälfte 18. Jh.). Stützsäulen und  
- Wendeltreppe (jeweils in SSt) des ehemaligen Tanzbodens erhalten. Von den  
- insges. 12 Säulen umstehen 8 (alle viereckig) das äußere Quadrat, in dessen  
- Innerem vier Säulen (je viereckig mit Abfasungen) ein weiteres Quadrat bilden. An  
- der nord-östl. der vier inneren Säulen allseitig S. 
- Gräflich von Giechsches Amtshaus, sog. „Schloss“ (zweigeschossiger  
- Sandsteinquaderbau mit dreigeschossigem Mittelrisalit und hohem  
- Mansarddach, bez. 1725): S re. an und lks. in der Laibung des Portals. 
- Backofen unterhalb der ehemaligen Schule (jetzt Töpferei Trommler): ca. 40 sehr  
- gut ausgeprägte S an der Südseite, in ca. 60 cm Höhe (Foto Peesten 2; 04.01). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Peesten  
-91257 Pegnitz (BY, Ofr., an der A 9, südl. Bayreuth). Rosengasse 43, ev. Pfarramt u. Dekanat St.  
- Bartholomäus, Sandsteinquaderbau mit Halbwalmdach, 1825-29: 3 S lks. a.d.  
- Straßenfront, 15cm, 90°, in 60cm Höhe. (Es dürfte sich bei den betreffenden Steinen  
- nicht um Spolien handeln, da die S sich geringfügig über die Fuge in den  
- darüberliegenden Quader fortsetzen. Einige zugeschmierte S ? (Bild Pegnitz,  
- 15.05.2005) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Pegnitz  
-19348 Perleberg (Brandenburg, nordwestl. Wittenberge). St. Jacobikirche (Backsteinhalle 13. –  
- 15. Jh.) In den Strbpf. des Chors sind neben den vorherrschenden Hartstein-  
- auch Sandstein-Findlinge verbaut. Nur auf letzteren finden sich viele S und N  
- (Foto Perleberg 2). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Perleberg  
- Sandstein-Roland am Marktplatz (erstmals erwähnt 1490, Socklehöhe ca. 1,70  
- m, Höhe der Figur allein ca. 4 m)). Am nördlichen Halbrund des oberen  
- Sockelrandes finden sich Ritzungen. (12.08.2001) 
-96264 Pfaffendorf (BY, Ofr., b. Altenkunstadt). Lichtenfelser Str. 25, Filialkirche St. Georg, r.k., im frühen  
- 18.Jh. als Wallfahrtkirche erbaut, geosteter eingezogener Chor, verputzt. S an 
- einem nördl. Eckquader des Chors. 
-F Pfaffenheim(Oberelsaß, an der elsäss. Weinstraße, ca. 14 km südwestl. Colmar). „Sehr viele  
- Wetzrillen an der Kirche“. (Q: W. Eitelmann, S. 281, Abb. 1294 – 1297). Auf den  
- Bildern ist eine roman. Chorpartie in Sandsteinquader-Bauweise zu sehen; es dürfte sich  
- um die Kirche St. Martin handeln, erbaut ab ca. 1220 im roman.-got. Übergangsstil. 
- Das nichtssagende Kirchenschiff in neugotischem Stil stammt aus dem Jahr 1898, noch  
- jünger ist der Turm (d. Verf.).  
- "Sehr viele (ca. 430) Rillen und Näpfchen an der Kirche (St. Martin ?; Sandstein)". (Q:  
- Fehn, 1909, bei K.-F. Haas) 
-s.a. http://www.alsace.lib-expression.fr/site/site_alsacien.php?pSitId=FRAL68PFAF&sSitLib=Pfaffenheim  
-s.a. mit eindrucksvollen Bildern: http://www.martineschnoering.com/article-21581925.html  
-s.a. http://www.an1000.org/forum/613_0-les-griffes-du-diable.html  
-s.a. http://www.alsace.lib-expression.fr/site/site_alsacien.php?pSitId=FRAL68PFAF&sSitLib=Pfaffenheim  
-96176 Pfarrweisach (BY, Ufr., im Haßgau, ca. 6 km nördl Ebern). Kath. Pfarrkirche St. Kilian (dreischiffige  
- Hallenkirche mit eingez. Chor, 1516/19, Turm an der N-Seite 1449). Vorbau  
- des Südportals: re. i. d. Wand 11 S (20/90°/60 u. 80). An der re. Wand 1 S nach  
- Süden weisend (zugeschm.), 2 S nach Osten hin. Am südwestl Strbpf. des Schiffs  
- 1 S nach SW hin. Am zugemauerten ehemaligen Nordportal der Kirche rechts  
- lange R: 8 (35/90°/100) und 2 (20/90°/150). Am östl. Tor zum Kirchhof finden  
- sich re. u. lks. i.d.L zugeschm. S. (04.06.2000) 
-67551 Pfeddersheim (Rhld.-Pf., bei Worms). „S am Turm der Kirche“ (Q: C.J.H. Villinger bei R. Wilms) 
- „In einem Quader an der .... Südostecke fallen mehrere tiefe, senkrechte  
- Schleifrillen auf, ...“  
- (Q: http://www.pfeddersheim.de/tourismus/rundgang/kircheninf.htm  
- [05.05.01]) 
-91738 Pfofeld (BY, Mfr., ca. 6 km östl. von Gunzenhausen). "Schabemale an der Heilig-Kreuz-Kirche  
- (Ruine, Sandstein), 1,5 km vom Ort." (Q: Gröber und Mader, 1937, bei K.-F. Haas) 
-66953 Pirmasens (Rh.-Pf.) „Lutherkirche, W am Hauptportalgewände li. + re. unten“. (Q: W. Rauch) 
-01796 Pirna (Sa). „Im Zollhof von Pirna gibt es eine erkennbare senkrechte Schleifspur in der Einfahrt  
- zur Zollstation (… auch ein paar schwache) … Auf der rechten Torseite (ca. 60 – 80  
- cm hoch) sitzt die Ritzspur.“ (Q: K. Drechsler, Dresden, Mitteilung v. 15.05.2005). 
- Eigener Befund vom 29.05.2005: Im „Zollhof“ hinter der Klosterkirche St. Heinrich:  
- Rundbogentor in der Westfassade der Hofumbauung, 1 S lks. a.d.L. (Foto Pirna 2).  
- Dominikaner-Klosterkirche St. Heinrich (zweischiffige got. Halle von ca. 1300), an  
- der Schmalseite des nordöstl. Eckstrebepfeilers: ca. 11 schmale S (10-20/90°/40;  
- Foto Pirna 1).  
- Bürgerhaus Barbiergasse 10, Renaissance-Rundbogenportal: lks. an der Schräge der  
- Laibung 2 S, rechts 1 S (Foto Pirna 3). 
- Stadtkirche St. Marien, spätgot Hallenbau in einheimischem Sandstein: Nordseite,  
- erster schräggestellter Strbpf. des Chors, 1 S nach Osten hin (15/90°/80). Die  
- Außenflächen der Kirche sind an vielen Stellen ausgebessert. 
- „S am Tetzelhaus“ Schmiedestr. 19 (Q: K. Drechsler, telefon. Mitteilung am  
- 02.06.2005) 
- „Schleifspuren zu beiden Seiten am Portal Haus Schmiedestr. 41 mit gut  
- erkennbaren Vertiefungen im unteren Bereich“ (Q: K. Drechsler, Mitteilung v.  
- 15.06.2005) 
- Klaus Drechsler, September 2005:  
- Schössergasse Haus Nr. 4 rechts, 3 senkrechte Schleifspuren (mit Farbe überzogen)  
- ca 30 cm. 
- Schössergasse Nr. 6, Rundbogentür rechts und links (kräftig, ca 30 cm) senkrechte  
- Schleifspuren, z.T. mit Putz und Farbe.  
- Lange Straße Nr. 31, breite Tür (Ruine) links und rechts, außen Schleifspur ca. 30  
- cm, senkrecht. 
- Lange Straße Nr. 15 (alte Nr. 235) Tor links, innen breite über schmalen  
- Schleifspuren senkrecht, viele Monogramme und Zahlen. 
- Lange Straße Nr. 38a, Spitzbogen, rechts und links je eine senkrechte Schleifspur 10  
-- 20 cm, in den Kehlen über den Sitzsteinen. 
-Badergasse 5, 1700 (alte Nr. 230) rechts außen zwei senkrechte, links eine senkrechte, verputzt, Schleifspuren. 
-Töpfergasse 1, Tür, links innen und außen, zwei große Schleifspuren 30 und 50 cm, zugeputzt.  
- Niedere Burgstraße, Ruine, alte Nr. 278, neben Hotel, links innen und außen  
- senkrechte Schleifspuren, ca. 25 cm, etwa Kniehöhe 
- Schmiedestraße 19 Tetzel Haus, rechts an der Tür drei senkrechte Schleifspuren. 
- Schmiedestraße 41, rechts u. links senkrechte Schleifspuren, jetzt dick verputzt (trotz  
- Einspruch), vergleichbar mit den Spuren vom Engelserkerhaus. 
- Schmiedestraße 47, rechts drei senkrechte Schleifspuren, 15 – 20 cm,  
- zugeputzt – sichtbar, links eine senkrechte Schleifspur, ca 15 – 18 cm. 
- Badergasse 5 (alte Nr. 230) 1700; rechts außen zwei, links eine senkrechte  
- Schleifspur, verputzt. 
- Markt 3, spätgot. Portal, (Baumeisters Haus, Peter-Ulrich Haus – baute Marienkirche  
- 15. – 16. Jh.), rechts in der Sitzkehle zwei zugeputzte senkrechte Schleifspuren 25 –  
- 30 cm. 
- Markt 9, 1673, an der Säule mit viel Schmuck, zwischen Basis und Fruchtschmuck,  
- links sieben waagrechte Einschnitte (Charakter eines Sägeschnittes), ca in der Höhe  
- von 160 – 180 cm (... für mich etwas fraglich – aber vielleicht doch möglich).  
- Löwenapotheke am Markt, am Portal sind sicher auch verputzte senkrechte  
- Schleifspuren, es gibt Zeichen von Wasserschäden; (Haus) jetzt noch leestehend,  
- vom Hochwasser stark geschädigt. 
- Kirche St. Marien (s.o.), Ostwand außen, am rechten Strebepfeiler6 Näpfchen in  
- kreisförmiger Anordnung, links 10 Näpfchen, etliche um die Ecke; nochmals links  
- am Strebepfeiler eine Streumuster-„Linie“, ca. 6 – 7 Näpfchen (sieht fast wie ein  
- Sternbild aus, Tendenz waagerecht); kleine Pforte rechts und links verkittete Stellen,  
- je zwei, senkrecht.  
- Klaus Drechsler, Sept. 2009: "Schuhgasse 22, Torbogen bez. 1472, rechts außen 4  
- große Schleifspuren, rechts innen 2 große Schleifspuren in Kniehöhe (durch neuerliche  
- Freilegung)." 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Pirna  
-19395 Plau (MV, am Plauer See). „Schälchen und Rillen an der Kirche zu Plau“. (Q: Himmelstierna) 
-99338 Plaue (bei Arnstadt/Thür.) Liebfrauenkirche, Turm roman., Chor und Haus gotisch,  
- Haube barock. R und N an einem südwestl. Eckquader in 1,50 m Höhe  
- (Fotos Plaue 1, 2 [14.08.2000]). Nordseite: R rechts und links am Gewände des 
- zugemauerten Portals. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Plaue  
-70327 Plieningen (B-W, südlichster Stadtbezirk von Stuttgart, an der Autobahnausfahrt Stuttgart- 
- Degerloch). Wetzrillen an der Kirche." (Q: Oelenheinz, 1901, bei K.-F. Haas) 
-95491 Poppendorf (BY, Ofr. i.d. Fränk. Schweiz). Haus Nr. 16, ehem. Pfarrhaus, einstöck. Sandstein- 
- Quaderbau mit Walmdach, um 1800. W-Fassade (zur Kirche hin): Kanten der  
- Türlaibung abgeschliffen, lks a.d.L. 2 zugeschm. S, re. a.d.L. 1 R (11.12.2005, Bild  
- Poppendorf 1).  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Poppendorf  
-90765 Poppenreuth (BY, Mfr., Ortsteil v. Fürth). S außen an der Kirchhofsmauer: nach Osten hin auf  
- mehreren Quadern (Foto Poppenreuth), nach Südwest hin auf einem Quader  
- (16.09.2006). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Poppenreuth  
-07381 Pößneck (Thüringen, größte Stadt in der Orlasenke, gelegen zwischen Neustadt an der Orla und  
- Saalfeld). W. Fritzsche mailt unterm 28.01.2010: "... an der evangelischen Stadtkirche  
- befindet sich ein Vielzahl schiffchen- oder kahnförmiger Ausschabungen. ... Die  
- Stadtkirche St. Bartholomäus war ursprünglich ein schlichter romanischer Bau. Etwa  
- 1290 wurde an der Südseite der noch heute erhaltene Turm angebaut, um 1400 das  
- romanische Kirchenschiff durch ein größeres gotisches ersetzt. Zwischen 1474 und 1476  
- errichtete man einen neuen Chor mit Sterngewölben. Alle Ausschabungen befinden sich  
- an und zwischen Pfeilern an der Südostwand des ... Chores." 
- Von W. Ftritzsche stammen auch drei Fotos: Pößneck Stadtkirche WF 1 – 3 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/P%C3%B6%C3%9Fneck 
-91218 Pottenstein (BY, Ofr., Fränk. Schweiz, ca. 10 km westl. Pegnitz). „Wetzrillen am Tor zum Friedhof“.  
- (Q: W. Eitelmann, S. 294, Abb. 1647 – 1650) 
-PL Poznan/Posen. (hier: ehem. Provinz Posen) „H. Hockenbeck berichtet von Näpfchensteinen an  
- den Pfarrkirchen von Kletzko, Lekno, Rogasen und Wongowitz“ (Q: Die  
- Denkmalpflege, Berlin, Nr. 16/1901, S. 126)  
- Regierungsbaumeister Fust berichtet von „Näpfchen in ungezählter Menge an der  
- Backsteinkirche in Pudewitz, Provinz Posen.“ (Q: Die Denkmalpflege, Berlin, Nr.  
- 15/1901, S. 119) 
-PL Poznan/Posen (hier: die Stadt Posen, östl. von Frankfurt/Oder). „Schabemale an der  
- Marienkirche, Backstein.“ (Q: Oelenheinz, 1901, Schwartz, 1879, 1880, bei K.-F.  
- Haas) 
-CZ Praha/Prag „An der linken Seite der der Brücke zugewandten Front des hohen Kleinseitener  
- Brückenturms viele S“. (Q und zwei Fotos Frau Ingrid Drechsler, Dresden. Mitteilung  
- vom 26.04.2005).  
- „... Schleifspuren ... auf dem Vysehrad am Tor und im Durchgang des Tores an den  
- senkrechten Stützpfeilern, sowie am Ruinenstumpf „Gotisches Tor Spicka (gut sichtbare  
- u. z.T. schwächere Spuren, Längen verschieden, überwiegend Handspanne).“ (Q: Klaus  
- Drechsler, Mitteilung vom 16.06.2006) 
- „Wetzrillen und Näpfchen an der Karlsuniversität (WR-PragKarol.RT19 ... WR- 
- PragKarol.RT24), an der Kirche St. Giles“ in der Goldenen Gasse (WR- 
- PragSt.GilesRT01 ... WR-PragSt.GilesRT11) und an der Teynkirche (WR-  
- PragTeynki.RT26 ... WR-PragTeynki.RT34) (Q: Romy Tretropp; 22.10.2006) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Praha/Prag_%28CZ%29 
-PL Prausnitz/Prusice (Woiwodschaft Niederschlesien, ca. 10 km nordwestl. Trzebnica).  
- "zahlreiche Näpfchen an der kath. Pfarrkirche St. Jakob (Ziegelmauerwerk)".  
- (Q: Lutsch, 1889, bei K.-F. Haas)  
-CZ Prelouc/Pschelautsch (Tschechien, östl. v. Prag, Region Pardubice). "roman Außenpfeiler der  
- Pfarrkirche St. Jakob; der dortige Wetzrillenbestand ist sehr umfangreich; außerdem dort  
- sehr umfangreiche Felder von näpfchenförmigen Einkerbungen." 
- (Q: http://www.suche-kostenlos.de/article/Wetzrille ) 
-17291 Prenzlau (Brandenbg.., ca. 30 km südöstl. Neubrandenburg). „Schabungsfunde am  
- Ziegelmauerwerk der Marienkirche.“ (Q: W. Urban; 23.09.1993) 
- „Wetzrillen und Näpfchen an der Hauptpfarrkirche St. Maria Magdalena (Q: Wankel,  
- 1884; Bergau, 1885; Friedel, 1877; Dydynski, 1885; bei K.-F. Haas);  
- "Ev. Kirche St. Marien (Nordwand), rechts vor dem Eingang 4 Näpfchen ca. 3,5 cm Ø;  
- am ersten Pfeiler 4 Näpfchen Ø ca. 3,5 cm; am 2. Pfeiler 3 Näpfchen Ø ca. 3,5 cm;  
- an der Pforte in der Südwand ca. 15 Näpfchen, am kleinen Portal 2-3- Näpfchensteine,  
- alles auf rotem Ziegel." (Q: K. Drechsler, Mitteilung v. 04.08.2010); 
- Wetzrillen an der St. Nikolaikirche, Turm (Portal).“ (Q: K.-F. Haas) 
-06922 Prettin (S-A, LKS Wittenberg, a.d. Elbe). „Wetzrillen am Sandsteingewände einer Pforte der Kirche“.  
- (Q: W. Eitelmann, S. 281, Abb. 1314 – 1317). 
-91362 Pretzfeld (BY, Ofr., bei Forchheim). Kath. Pfarrkirche St. Kilian, barocker Bau (1739-61) anstelle  
- einer ma. Vorgängerkirche, ehemals befestigter Kirchhof. S re. neben dem Gew. des 
- Turmportals (Foto Pretzfeld 1) und an der Basis des Pilasters re. daneben. S re. am und  
- im Gew. sowie lks. im Gew. des südl. Kirchhoftores. (12.02.2000) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Pretzfeld  
-97357 Prichsenstadt (BY, Ufr., zwischen Kitzingen und Gerolzhofen). Sehr ansprechende Weinbauernstadt  
- (Stadtrecht seit 1367) mit Befestigung, Tortürmen, barocker Kirche, Rathaus und  
- Fachwerkhäusern – zumeist aus dem 17. Jh. Luitpoldstr. 20 (Gästehaus Heinr  
- Kohles), rundbogige, sandsteingefasste Toreinfahrt: 7 S lks. i.d.L., 1 S re. i.d.L. 
- Stadtturm (14. Jh., zw. Alt- und Neustadt): zum Karlsplatz hin viele S rechts in und an  
- der Laibung (25/90°/180). (04.06.2000) 
-16928 Pritzwalk (Brandenbg., auf halbem Weg zwischen Perleberg und Wittstock a. d. Dosse). "Näpfchen  
- an der Pfarrkirche St. Nikolaus und Maria (um 1500)." (Q: Bülow, 1878, bei K.-F Haas;  
- Haas: "1999 nichts gefunden")  
-18445 Prohn (M-V, ca. 5 km nordwestl. Stralsund). Ev. Pfarrkirche, stattlicher Backsteinbau aus dem  
- 13. Jh., Chor im spätroman. Stil, Schiff spätgot., Turm 19. Jh. „ ... über Augenhöhe  
- Ostwand an Stützpfeilern links 8 – 9 Näpfchen Æ ca. 4,5 – 5,5 cm; am Mittelfenster  
- ein Ziegel mit 4 kleinen Näpfchen Æ ca. 1,5 – 2 cm.“ (Q: Klaus Drechsler,  
- September 2005) 
-66346 Püttlingen (Saarland, ca. 5 km nordwestl. Saarbrücken). „Vorkommen [sc. von Wetzrillen] im  
- kirchlichen Bering“. (Q: K. Rug) 
- "An der äußeren Südseite des Chors der Kreuzkapelle ist das Fragment eines Rillensteins  
- eingemauert." (Q: Josef Gillet, zit. bei W. Weiter)1 
-PL Putzig/Puck (Woiwodschaft Pommern, Hafenstadt an der Danziger Bucht, ca. 30 km nördl.  
- Gdingen/Gdynia). "Schabemale an der kath. Kirche St. Peter und Paul (Backstein,  
- Granit, 13. Jh.)" (Q: Wankel, 1884, bei K.-F. Haas) 
-PL Pyritz/Pyrzice (Woiwodschaft Pommern, ca. 48 km südl. von Stattin/Szczecin). "Näpfchen an der  
- Moritzkirche, Kirchturm (14. Jh., Backstein, Granit)." (Q: Wankel, 1884, et. al., bei 
- K.-F. Haas) 
-06484 Quedlinburg (S-A). Der Wappenschild des Rolands ist von Schürfmalen (R?,S?, N?) „arg  
- mitgenommen.“ (Q: J. Jünemann [2]) 
- „Schabungsfunde an der Stiftskirche St. Servatius, an St. Nikolai in der Neustadt, an  
- der St.-Blasius-Kirche und an der Stadtkirche St. Severin (wohl St. Benedicti! d.  
- Verf.). 12.12.2002.“ (Q: W. Urban, Schreiben v. 24.05.2003) 
- Eigene Befunde (26.04.2004): 
- Rathaus(Renaissance-Fassade, 1615-19): Auf der Sockelschräge des Türmchens am  
- Südwesteck und im Mauerwerk darüber viele kurze S. Am Wappenschild des  
- benachbarten steinernen Rolands (15. Jh.) keine Schürfmale; die Oberfläche des  
- Schilds ist völlig glatt, so als ob das eigentliche Wappenzeichen entfernt worden  
- wäre (vgl. Jünemann). 
- St. Blasii (Turmunterbau um 1000, got. Ostgiebel, Haus achteckig, Sandstein,  
- Barock [18. Jh.]). Gut asgeprägte N und S re. u. lks. in der Mauer neben dem  
- Südportal (Bilder QLB 1, 2) 
- Marktkirche St. Benedicti (Sandstein, got.) N und S an Mauern und Strbpf. der S-  
- und W-Seite (Bild QLB 3). 
- St. Ägidii (spätgot. Halle). Viele N und S an der gesamten Länge der S-Seite und am  
- Chor, etwas weniger zahlreich an der N- und Westseite (Bilder QLB 4, 5). 
- Schreckensturm (in der nordwestl. Stadtbefestigung, 14. Jh.) Stadtseitig an Turm und  
- Mauerwerk re . (nördl.) daneben viele N und S bis in 2,5 m Höhe (Bild QLB 6). 
- Wohnhaus Neuendorf 20, einstöckiger Fachwerkbau über Sandsteinfundament.  
- Links am Fundament 2 gut ausgeprägte S (30/90°/30). 
- St. Nikolai (in der Neustadt, got. Halle, 15. Jh. über basilikalem Vorgängerbau,  
- Sandstein). Sehr viele S, N, und R an der gesamten Südseite (Bild QLB 7). Kaum  
- Schürfmale am Chor, wieder mehrere an N- und W-Seite. 
- Haus Blasii-Str. 11 (Deutsches Fachwerkzentrum). Im Kalksteinsockel (!) der  
- Straßenfront, re. vom Torgang, 12 gut ausgeprägte, aber materialbedingt schartige  
- S (10-25/90°/60). Dies ist mein einziger Fund von S auf Kalkstein; es handelt sich  
- möglicherweise um einen Streich der Praktikanten des Fachwerkzentrums. 
- Haus Schlosskrug (im Hof des Stifts St. Servatius, ehem. Jägerhaus, Fachwerk über  
- - straßenseitig - hohem Sandsteinsockel, 16./17. Jh.) Zur Straße hin eine Serie von  
- S (Bild QLB 9). 
- Stiftskirche St. Servatii (Gründungsbau geweiht 1021, heutiger Bau im wesentl. aus  
- dem 11. und späteren Jh. Flachgedeckte kreuzförmige Basilika). Am Chor nach NO  
- hin in 1,9 m Höhe 4 S (teils schräg) und 2 N (Bild QLB 8-). Von den Außenwänden  
- waren zu derZeit nur die N-Seite des Schiffs und die N- bis O-Seiten des Chors  
- einsehbar.  
- An dem offen liegenden Sandsteinfels rechts entlang des von SW her  
- ansteigendenden Schlossbergwegs sehr viele S unterschiedlicher Größe und Neigung  
- (Bild QLB 10). Im Fels re. vor dem unteren Tor der Schlossanlage viele S  
- (Bild QLB 11). S an vielen Steinquadern der relativ jungen Sandsteinmauer zwischen  
- den vorgenannten Fundstellen (Bild QLB 12). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Quedlinburg  
-76855 Queichhambach (OT von Annweiler). "Rille oder Schleiffläche im rechten Torgewände der ev.  
- Kirche (bez. 1739), (30/90°/90, Tiefe 0,8cm) wurde anscheinend zugeschmiert und mit  
- Farbe überstrichen, daher bisher noch nicht aufgefallen und nur bei schräg stehender  
- Sonne sichtbar." (Q. Rudolf Wild, mit Bild Queichhambach RW)  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Queichhambach  
-06268 Querfurt (Sachsen-Anhalt, 30 km südwestl. Halle, Stadt und gleichnamige Burg).  
- Pfarrkirche St. Lamberti (Kalksteinmauerwerk, Gewände, Simse und Strebepfeiler  
- aus Sandstein): viele S (teilweise zugeschmiert) an den beiden ersten westl.  
- Strebepfeilern der Südseite. 
- Kirchplatz 5, klassizist. Sandstein-Türrahmung, 1 S re. unten a.d.L. 
- Burg Querfurt: Keine Funde (fast ausschließlich Kalkstein). (29.04.01) 
-14778 Radewege (Brandenburg, Lks. Potsdam-Mittelmark, nördl. von Brandenbuurg a. d. H., am  
- Beetzsee). Ev. Dorfkirche, got. Feldsteinbau, Gebäudeecken und Ummauerung der  
- Öffnungen in Backstein. "Am Turmportal in der Südwand sind etliche Näpfchen in die  
- Ziegel gebohrt worden. Auch am Südportal finden sich einige Näpfchen." 
- Q: http://userpage.fu-berlin.de/engeser/potsdam-mittelmark/radewege/radewege.html 
-66798 Rammelfangen (Saarland, ca. 15 km westl. von Saarlouis, kurz vor der franz. Grenze). 
- "Wetzrillen am alten Brunnen"  
- Q. mit Bild bei : http://www.saarchaeologie.de/galerie/wetzrillen.htm#rammelfangen  
-PL Ratibor/Raciborz (ehem. Oberschlesien, Woiwodschaft Schlesien, an der oberen Oder, ca. 60 km  
- südwestl. von Kattowitz). "Näpfchen an der Pfarrkirche (14. Jh., Ziegelmauerwerk) und  
- Näpfchen an der Curitial- oder Jungfrauenkirche (um 1300, Sandstein)". (Q: Bülow,  
- 1878, bei K.-F- Haas) 
-96179 Rattelsdorf (BY, Ofr., ca. 15 km nördl. Bamberg). Kath. Pfarrki. St. Peter u. Paul, Chor um 1490,  
- Langhaus 14./15.Jh., 1747-55 umgebaut. Turm im Kern 13.Jh., Turmoberbau 1819.  
- Turm, EG: Ost-Seite 5 S (30cm, 90°, 1,80m) Süd-Seite 1 S (20cm, 90°, 1,00m).  
- Strebepfeiler östl. des Südportals 2 S (20cm, 90°, 1,00m). 
-23909 Ratzeburg (Schlesw.-Holst., Hzgtm. Lauenburg). Dom (12./13. Jh., Backstein-Romanik). An der  
- Apsis nach Südosten hin auf zwei Backsteinen je zwei Rillen (5/90°/200 bzw. 250).  
- (29.08.2002, Foto Ratzeburg 1a) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Ratzeburg  
-35282 Rauschenberg (He., ca. 15 km nordöstl. von Marburg/Lahn). "Schabemale an der Stadtkirche (12.  
- Jh., Sandstein), rechts vom Eingang." (Q: Handschuh, 1984, bei K.-F. Haas) 
-I Ravenna „Wetzkerben am Sarkophag der Galla Placida [weström. Kaiserin, um 390 – 450; d.  
- Verf.] aus dem 5. Jh. in Ravenna.“ (Q: Helmut Siefert) 
-39319 Redekin (S-A, Kreis Genthin, ca. 10 km südöstl. Tangermünde). Dorfkirche, Backstein-Saalbau.  
- „Die Südseiten der Apsis und des Chores zeigen ... zahlreiche Rillen und  
- Näpfchenschürfungen im Mauerwerk.“ (Q: R. Naumann) 
-96257 Redwitz an der Rodach (BY, Ofr., zwischen Kronach und Lichtenfels). Kirchberg 7, Ev. Pfarrkirche  
- St. Aegidius, urspr. Schlosskirche. Langhaus 1914/19, fünfgeschossiger Turm von  
- 1637, Sandsteinquaderbau mit Renaissance-Tor. In dessen Laibung - über je einer  
- Sitzkonsole (vgl. Thurnau, Altes Schulhaus) - re u. lks je 6 gut ausgeprägte S  
- (Schiffchen). Seitl. des Tors in der Wand 3 S lks und 2 S re.  
- Kirchberg 9, Schloss der Herren von Redwitz (drei- und zweigeschossiger  
- Sandstein-Quaderbau, erstmals erwähnt 1248, heutiger Baubestand 14. - 17.Jh.)  
- Gegenwärtig in leicht verwahrlostem Zustand. Keine S. 
-90402 Reichelsdorf (BY, Mfr., südwestl. Stadtteil von Nürnberg, an der Redwitz). "Wetzrillenfunde: am  
- Backofen zu Haus Schalckhauserstr. Nr. 28., an den Häusern Schalckhauserstr.  
- 24 und 26, an der Schloßscheune, jeweils auf Sandstein." (Q: K.-F. Haas) 
-91244 Reichenschwand (BY, Mfr., ca. 2 km westl. Hersbruck). Friedhofsportal (Barock) zum  
- Kirchhof von St. Alban: am Pilaster des linken Pfeilers 4 S (10-15/90°/80), am  
- Pilaster rechts 3 S (wie vor). (12.06.2005, Fotos Reichenschwand 1, 2) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Reichenschwand  
-53520 Reifferscheid (NRW, in der Nordeifel, Burgdorf auf einem steilen Bergrücken ca. 5 km nordwestl.  
- Adenau). Matthias-Tor, Bruchstein, Torlaibungen aus Sandstein. Äußerer Torbogen: re.  
- und lks. viele S i.d.L. (08.06.2006, Bilder Reifferscheid 1, 2). Im Torgang, einwärts links  
- in ca. 3 m Höhe, S auf zwei Quadern (Bild Reifferscheid 3). Tor zum unteren Burghof: S  
- und R einwärts lks. i.d.L. (5 – 15/90°/150). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Reifferscheid  
-99894 Reinhardsbrunn (Th., Stadtteil von Friedrichroda Krs. Gotha), Benediktinerkloster  
- 1085-1525, Hauskloster der Landgrafen von Thüringen. „S am Klostereingang.“ 
- (Q: C.J.H. Villinger bei R. Wilms) 
-01768 Reinhardtsgrimma (Sa., ca. 15 km südl. von Dresden). „Schalen, außen (Wand vom Altar) im  
- Fensterbogen." (sc. der ev. Pfarrkirche; Q: K. Drechsler, Mitteilung vom 16. 09. 2009,  
- mit Foto). Die Kirche wurde um 1200 gegründet, 1550 gotisch erweitert, 1742  
- barockisiert. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Reinhardtsgrimma  
-37130 Reinhausen (Ns., Gleichen-Reinhausen, b. Göttingen). „In die steile und hohe Sandstein- 
- Felswand des ‘Bielstein’ im Ort Reinhausen .... sind 2 unterschiedlich große  
- Scheibenkreuze eingemeißelt. .... Zwischen und unter den Scheibenkreuzen sind  
- Wetzrillen und Näpfchen eingetieft.“ (Q: Heinr. Riebeling, 1977) 
- „Am Bielstein, einer direkt an der Straße angrenzenden Felsklippe, findet man 2  
- mittelalterliche Scheibenkreuze, Wetzrillen und Nischen ...“ Q:  
- http://www.feierabend.de/Goettingen/Gruppentreffen/Wohnorte/Reinhausen-31266.htm  
-64354 Reinheim-Überau (He., Odenwald, ca. 15 km westl. Darmstadt). „Auf der rechten Seite des  
- Kirchenaufgangs in der Wilhelm-Leuschner-Straße ist in der Stützmauer das sog.  
- ‹Wersauer Türchen› zu sehen ... das leider zugemauert wurde, sowie die Wetzrillen  
- ...“ Q mit 3 Fotos (REIN1 – 3):  
- http://home.germany.net/bertrams/ueberau/kirche_1.htm. 
-35447 Reiskirchen-Winnerod (He., ca. 15 km östl. Gießen, an der A 5). „Die Kirche ... von Winnerod ist  
- ein kleiner 1830 stark veränderter Baus aus got., möglicherweise bereits aus roman.  
- Zeit. An der Südseite sind sowohl am Kirchenschiff wie auch am Chor, jeweils an  
- den Eckquadern ... Rillen aber auch starke Abtragungen über Eck sichtbar.“  
- Q: Heinz P. Probst, mit Grundriss. 
-96184 Rentweinsdorf (BY, Mfr., an der B 279 5 km südl. Ebern). Rentweinsdorferstr., hangabwärts  
- gelegener Rundpavillon, Überdachung auf 8 Sandsteinsäulen. Je 1 S an den  
- Säulen 5 und 8, vom Eingang her im UZS bezeichnet. 
- Haus am Marktplatz, über der Tür bez. HIS – darunter (Brezel – Bäckerzeichen?)  
- – darunter 1752. An der Sandsteinlaibung der Haustür: lks. 1 S, re. 3 S  
- übereinander. (Ausgebesserte Stellen in der Laibung.) Am Eckquader rechts  
- daneben: 1 S. (11.06.01) 
-18230 Rerik (M-V, Ostseebad ca. 10 km WSW von Kühlungsborn). „Auch an der St. Johannes  
- Kirche in Rerik befinden sich am Vorbau des Südportals, dem jetzigen Haupteingang,  
- auf der rechten Seite merkwürdig deformierte Ziegelsteine (die sogenannten  
- Löffelsteine), die wohl kaum auf eine natürliche Verwitterung zurückzuführen sind“.  
- (Q: Thomas Köhler, schriftliche Mitteilung v. 04.12.2003; die Ablichtung einer betr.  
- Fotografie leider unbrauchbar.)  
-33378 Rheda-Wiedenbrück (NRW, ca. 7 km südwestl. von Gütersloh, an der Ems). "Pestrillen an der  
- Kirche St. Aegidius." (Q: wiki/Pestrille) 
- (s.a. http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Rheda-Wiedenbr%C3%BCck-Pestrillen- St._Aegidius-Kirche_.jpg , mit Bild) 
-DK Ribe „Schabungen am Königsdom, 23.11.2000.“ (Q: W. Urban, Schreiben v.  
- 24.05.2003) 
-30159 Ricklingen (Ns., südl. Vorort von Hannover). "Wetzrillen an der Kirche und am  
- Bildenstein, Schutzdach." (Q: Wehrhahn, 1911 bzw. Jünemann, 1980, bei K.-F.  
- Haas) 
-38100 Riddagshausen (Ns, östl. Vorort von Braunschweig). "Wetzrillen am Tor der  
- Zisterzienserabtei (12.Jh.)." (Q: Wehrhahn, 1911 et al. bei K.-F. Haas) 
-24354 Rieseby (S-H, 10 km nördl. Eckernförde). „An der spätroman. Backsteinkirche (1220/30) befinden  
- sich am linken Gewände des zugemauerten Nordportals (Bischofsportal) in 1,60 m  
- Höhe 3 Eintiefungen von je 22 mm Durchmesser nebeneinander. Sie unterscheiden  
- sich von allen Schälchen dadurch, dass sie nicht drehrund sind, sondern wohl durch  
- Kratzen eingebracht wurden.“ (Q: W. Urban) 
-66509 Rieschweiler (Rh.-Pf., zw. Pirmasens und Zweibrücken). „ev. Kirche, W am Turmsockel“. (Q: W.  
- Rauch) 
- Wetzrillen "an der protestantischen Kirche, nicht mehr vorhanden." (Q: W. Weiter) 
-33397 Rietberg (NRW, ca. 12 km südl. Gütersloh). Kath. Pfarrkirche St. Johannes Baptist. Spätgot  
- Hallenkirche (1483). Putzbau, Sandstein-Eckquader und Gewände. Westturm: R an den  
- Eckquadern - lks. ca. 4, re ca. 20 (alle 10/90°/60). (18.08.2000) 
-64668 Rimbach (He., ca. 12 km OSO von Heppenheim, an der Weschnitz). "Wetzrillen und Näpfchen im  
- Bereich des einstigen Friedhofs." (Q: Weiler, 1971, bei K.-F. Haas) 
-31737 Rinteln (Ns., an der Weser, ca. 24 km nordwestl. von Hameln). "Näpfchen an der Nikolaikirche  
- (13. Jh.), Portal, Südseite ." (Q: Gieffers, 1913, Herbst, 1926, Schuster, 1913, bei K.-F.  
- Haas) 
-17207 Röbel (M-V, an der Müritz). „Schabungsfunde an dem Ziegelmauerwerk der Nikolaikirche.“ (Q:  
- W. Urban, 25.05.1994). „Schälchen und Rillen an der Kirche zu Röbel“. (Q:  
- Himmelstierna) 
-53520 Rodder (Rhld.-Pf., in der Hohen Eifel, ca. 6 km WNW von Adenau; ca. 27 km südöstl. von  
- Mechernich). "Schabemale an einem Tuffkreuz." (Q:K.-F. Haas) 
-66740 Roden s. Saarlouis-Roden 
-PL Rogasen/Rogozno (Woiwodschaft Großpolen, ca. 40 km nördl. von Posen/Poznan, am Rogaser  
- See). "Rillen und Näpfchen an der Pfarrkirche (Ziegelmauerwerk, 16. Jh.)" (Q: Eberstadt,  
- 1916, Hockenbeck, 1885, bei K.-F. Haas) (s. Poznan/Provinz Posen) 
-98530 Rohr (Thür., ca. 7 km östl. v. Meiningen, an dem Flüsschen Hasel gelegen). Ursprünglich Kloster-,  
- seit dem SMA. Wehrkirche St. Michael, in Teilen auf karoling. Zeit zurückgehend.  
- Von Klaus Drechsler stammt die folgende Mitteilung (31.08.11): "Im Ein-/Durchgang  
- des Wehrturms im Befestigungsring rechts 4-5, links 5 senkrechte Schleifspuren ca. 18- 
- 20 cm lang. An dem zugesetzten Westtor der Kirche links 4 Schleifspuren, senkrecht,  
- etwas verwittert, in Handspannengröße. Südseite, Eingangstor, links ca. 10  
- Schleifspuren, senkrecht, Handspannengröße (zw. 18 - 21 cm). Alle Funde etwa in  
- Hüfthöhe." 
-98631 Römhild (Thür., 7km westl. Hildburghausen). Schloss Glücksburg, innerer Schlosshof, got.  
- Spitzbogenportal (nach SW hin): 6 Ritzungen (vgl. Zeilfeld) lks. i. G. 
- Stiftskirche: an den östl. 2 Strbpf. des Chors viele Ritzungen. (12.03.2000) 
-36329 Romrod (He., Vogelsbergkreis, ca. 3 km südwestl. von Alsfeld, direkt an der A 5). 
- Schlosskirche (erbaut 1676-1680, Weihe 1690), Saalbau aus unverputzten  
- Bruchsteinen, mächtiger Westturm (1694). (... einige wenige Rillen am westlichen  
- Strebepfeiler der Südwand. Sie sind zwischen 10 und 20 cm lang." (Q: W. Fritzsche,  
- Mitteilung v. 19.09.2010 mit Fotos RomrodWF1, RomrodWF2)  
- s. http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Romrod  
-30592 Ronnenberg (Ns., ca. 6 km südl. von Hannover). "Wetzrillen an der Kirche." (Q: Wehrhahn, 1911  
-- nach Umbau verschwunden ?" (Q: Wehrhahn, 1911, bei K.-F. Haas) 
-PL Rosenberg in Westpreußen s. Susz/Rosenberg (Westpreußen) 
-35119 Rosenthal (He., Krs. Waldeck-Frankenberg He; ca. 12 km südöstl. Frankenberg a. d. Eder). „An  
- der ev. Pfarrkirche, die einen Chor aus dem 14. Jh. aufweist, finden sich .... Wetzrillen  
- ...“ (Q: Heinz P. Probst). „An der Kirche in Rosenthal, an ihrem Südeingang, (kann  
- man) in ungewöhnlich großer Zahl tiefe, lang oder kurz gezogene Rillen erblicken  
- ...“ (Q: Heinr. Röser, mit Foto, 1962) 
-52156 Rosenthal (Rheinld.-Pf., b. Monschau). „Dorf und altes Kloster; Wetzrillen an Tür und Fenster eines  
- Klostergebäudes.“ (Q: W. Eitelmann, S. 282, Abb. 1338 – 1341) 
-F Rosenweiler/Rosenwiller (Unterelsaß, bei Rosheim). "Schabemale an der Kirche (ehem.  
- vielbesuchte Wallfahrtskirche, 14. - 17. Jh.)" (Q: K.-F. Haas) 
-F Rosheim (Elsaß, ca. 20 km südwestl. von Straßburg). „Pfarrkirche St. Peter und Paul,  
- Wetzrillen im Mauerwerk neben dem Ostportal.“ (Q: D. Geil b. R.Wilms) 
- Hierzu s. a. W. Eitelmann, S. 282, Abb. 1346 – 1353. 
- „Wetzrillen am Steinernen Haus“. (Q: W. Eitelmann, S. 307, Abb. 1865 – 1868)  
- „Wetzrillen und Näpfchen an zwei Stadttürmen“. (Q: W. Eitelmann, S. 313, Abb. 1972  
- – 1977) 
- „Wetzrillenfunde an der Pfarrkirche St. Peter und Paul, neben dem Ostportal; am Turm  
- des 1. Stadttores; am Schulhaustor; am 3. Stadttor; am „Heidenhaus“ (Jagdschloß)“.  
- (Q: Wilms, 1978, Bürner, 1913, Fehn, 1909, Brunner, 1949, bei K.-F. Haas) 
- 39307 Roßdorf (S-A, 4 km nordöstl. Genthin). Dorfkirche, Backstein-Saalbau. „An den südl. Ecklisenen  
- des Chores sowie am Südteil der Apsis befinden sich in etwa 1,00 m Höhe zahlreiche  
- Rillen- und Näpfchenschürfungen im Mauerwerk, bis zu 7 cm Durchmesser und 3,5  
- cm Tiefe.“ (Q: R. Naumann) 
-90574 Roßtal (Markt, BY, Mfr., LKS Fürth; Name wahrsch. von sächs. horsadal, möglicherweise ein  
- Hinweis auf eine sächs. Zwangsansiedlung unter Karl d.Gr.). Ev. Pfarrkirche St. 
- Laurentius, ehem. Kirchenburg. Hallenkirche (14.Jh.,Hallenkrypta 11.Jh.), SSt.  
- An der S-Seite von Schiff und Chor viele S (15-30/90°/80-150). An der N-Seite  
- von Schiff und Turm einige wenige S (20/90°/50-80). 
- Kirchhof-Ringmauer, W-Seite, innen: 7 S (15/90°/40; Spolie?)  
- Kirchhof 6, Mesnerhaus, Tür (nach N): 2 S re.a.d.L. (20 u. 10/90°/120). 
- Nördl. Torhaus (bez.1494): Innen, lks. i.d.L. 4S, re. a.d.L. 10 S. Am re. Eck 5 S.  
- In der Mauer daneben ca. 55 S in 4 Reihen. (05.11.1999) 
- „Wetzrillen am Haus neben Gasthaus „Zur Kanne“ (1510, Sandstein). “ Q: Stremel,  
- 1930, Funk, 1941, bei K.-F. Haas) 
-18055 Rostock (Mecklenburg-Vorpommern). Kröpeliner Tor, St. Marien, Nikolai-Kirche,  
- Petrikirche, Reste der Stadtmauer in Backstein-Gotik. Keine eigenen Funde.  
- (03./09.08.2001). 
- „In Rostock (Nikolaikirche) sind 2 Schälchen an unterschiedlichen Stellen.“ (Q:  
- W. Urban, schriftl. Mitteilung v. 06.02.2002). „Rostock, St. Nikolai (nur ein  
- Schälchen), 7.12.2001“. (Q: Mitteilung von Herrn Stutz, Gadebusch/Meckl. an W.  
- Urban). 
-36199 Rotenburg a. d. Fulda (He., ca. 50 km südöstl. Kassel) „Jacobskirche am Markt. An der Ecke  
- Markt/Hauptstraße ein Schälchen im Buntsandstein, ca. 5 cm Durchmesser. Foto  
- 2.7.2003.“ (Q: W. Urban, Mitteilung v. 25.08.2003) 
-91154 Roth b. Nürnberg (BY, Mfr.) Kirchplatz 1, Ev. Pfarrkirche Zu unserer Lieben Frau (Erb. 1510 unter  
- Verwendung älterer Chorteile; 1732-38 zur barocken Saalkirche umgestaltet,  
- Turm nach Brand von 1878 neu errichtet.) Südportal: lks. a.G. und in der Wand  
- daneben (in einem Feld von 100 x 60) ca. 20S und 15N, re. a.G. 4S und 3N. (Dazu 1  
- Foto von H.S.; Die S sind z.T. quer zur Längsachse grob geriffelt, vielleicht, um einer  
- Ausschmierung besseren Halt zu geben [vgl. Kirche Thurnau]). Am nw Strbpf. 5 S (4 S  
- 10/90/100 nach NW, 1 S [20/90°/100, zugeschm. nach NNW]). 
-90530 Röthenbach s. Wendelstein 
-02929 Rothenburg an der Neiße (Sa., Oberlausitz, an der dt.-poln. Grenze, Lks. Görlitz). 
- "In der Kirche eine jetzt aufrecht an der Wand stehende, ursprünglich unter dem Altar  
- liegende Steinplatte von ca. 2,0 x 80/90 cm Größe; darauf ein Flachreliefkreuz, dessen  
- Querbalken auf der linken Seite 3 etwa 15 cm lange gut sichtbare senkrechte  
- Schleifspuren zeigt." (Q: Klaus Drechsler, Mitteilung vom 16. 09. 2009, mit Skizze.) 
-91541 Rothenburg o.T. (BY, Mfr.) Gebäude überwiegend in Kalkstein-Mauerwerk; Eckquader, Laibungen  
- und Zierglieder in Sandstein)  
- Altes Rathaus (1240-1500), Rundbogentor in der Turmfassade (zur  
- Herrengasse hin), R re. i.d. SSt.-Laibung (10-40/90°/150). (04.11.2004, Foto  
- Rothenburg 1). 
- St.-Jakobs-Kirche (gew. 1485), an N-Seite des südl. der beiden nach NO  
- weisenden Strebepf. des Chors in zwei Gruppen mehrere R nach SW hin  
- (5-15/schräg/180-220). (04.11.2004, Foto Rothenurg 2) 
- Spitalbastion, äußerer Torbau: an der Mauer zw. Mannloch und Torbogen 2 S.  
- (26.04.2000) 
- Reichsstadt-Museum (ehem. Dominikanerinnenkloster, 13. Jh.) Ostseite des  
- Museumsbaus (zum Klosterhof hin), rechteckiges Fenster rechts neben dem Portal: S  
- und R rechts und links an und in der Laibung (04.11.2004, Foto Rothenburg 6)  
- Siebersturm am Plönlein: an der Westflanke, knapp über dem Bodenniveau, eine  
- Gruppe von S, bis 40 cm lang, teilweise die Fuge überschneidend. (04.11.2004,  
- Foto Rothenburg 7). 
- Kobolzeller Kirche (spätgot. Wallfahrtskirche Unser Lieben Frauen, um 1500; Name  
- Kobolzell wahrscheinl. von cella Jacobi; 1525 durch Bilderstürmer verwüstet,  
- seitdem profaniert). R lks. i. G. des Westportals. (03.11.2004) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Rothenburg_o.T.  
-96215 Rothmannsthal (BY, Ofr., auf der Fränk. Alb südl. Lichtenfels). Sandstein-Marterl im südwestl.  
- Winkel der Straßenmündung Fichtenau/Zum Hohenberg, nahe der Kirche. Ca. 6  
- S am Schaft (Bild Rothmannsthal0 06.07.2003). 
- Chorturmkirche, kath, Turm Kalkstein, Haus verputzt, Tür- und Fensterlaibungen  
- Sandstein. Neg. (27.05.2002) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Rothmannsthal  
-78628 Rottweil (B-W, alte Reichsstadt an einem Osthang über dem Neckartal. Viele histor. Bauten (sehr  
- heller Sandstein, Kalk). Heilig-Kreuz-Münster (wegen Steinzerfall stark ausgebessert,  
- derzeit im Westen eingerüstet und abgeschrankt). Nordseite: einige R und N in der  
- Wand lks. des westl. Eck-Strebepfeilers (Fotos Rottweill 2) und am 2. Strbpf. von W  
- (nach W hin). Kapellenkirche: 1 R an der N-Seite des Turms. (23.05.2002) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Rottweil  
-F Rouffach (Rufach, Elsaß). „In Rufach befinden sich oberhalb des Chorsockels (sc. der Kirche)  
- eine große Anzahl dieser Zeichen (sc. der Rillen), worunter mehrere unten und oben  
- mit eingebleiten Eisenstückchen versehen sind, welche wahrscheinlich die  
- Vergrößerung derselben verhüten sollten.“ (Q: C. Winkler, 1877) 
- „Wetzrillen an der Pfarrkirche St. Arbogast (13. Jh., Sandstein)“ (Q: Fehn, 1909, bei K.- 
- F. Haas) 
-90607 Rückersdorf (BY, Mfr., zw. Nürnberg und Lauf a.d. Pegnitz). „S an Haus Schlossgarten 5 (1609)“  
- (Q: K.-F. Haas)  
-74582 Rückershagen (B-W, ca. 30 km südwestl. Rothenburg/o.T.). Dorfkirche, Mauerwerk aus Sand- 
- Bruchstein, Eckquader und Laibungen aus Sand-Haustein. 3 R auf einem Eckquader  
- des nordwestl. Kirchenecks. (05.11.2004)  
-99628 Rudersdorf (Th., ca. 12 km nordwestl. Apolda). Dorfkirche. Im Vorbau des Südportals steht  
- rechts und links je eine Sitzbank aus Sandstein, deren Sitzflächen Ausschabungen  
- zeigen (Foto RUD1). An der Sandsteinrahmung des Zugangs zum Vorbau finden sich  
- kleine näpfchenartige Vertiefungen (Lochauswitterung?). (Foto Rudersdorf 1;  
- 16.06.2003).  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Rudersdorf  
-19374 Ruest (M-V, ca. 25 km nördl. Parchim). „Schabungsfunde am Ziegelmauerwerk der Dorfkirche.“  
- (Q: W. Urban; 11.03.1994) 
-91749 Ruffenhofen, (BY, Mfr., zw. Dinkelsbühl und Wassertrüdingen):  
- „S neben Kirchenportal.“ (Q: H.Thiel, Foto); 
- St. Nikolaus, (Mitte 14. Jh.), „WR an der Außenmauer“  
- (Q: www.sonntagsblatt-bayern.de/region/mittelfranken/2003 );  
- „Eine seltsame Häufung von Wetzrillen weist das Kirchlein in Ruffenhofen am  
- Sockelgesims, und zwar rings um die Kirche auf. ...“ (Q: Friedrich Schemm) 
-95365 Rugendorf (BY, Ofr., ca. 18 km nordöstl. von Kulmbach). St. Erhard und Jakob, ev, spätgot.,  
- jetziger Bau im wesentl. von 1550, über älterem Kern. S verschiedener Art an den  
- südwestl. Eckquadern des Turmsockels. 
- Südwestl. neben der Kirche und an den Kirchhof angrenzend das ehem. Schloss,  
- dreigeschossig, um 1555 in Kalkbruchstein errichtet. Eckquader und Gewände  
- aus Sandstein. Neg, 
-59602 Rüthen (NRW, ca. 10 km nord-westl. Warstein). „Nikolauskirche (kath.) romanische  
- Hallenkirche, 13. Jh. Rüthener Grünsandstein. WR:  
- 1. an Südportal (zugeschmiert), viele WR an der Südseite des Turms in drei  
- Steinreihen und im Sockel, auch Teufelskrallen. Ferner WR an der Südseite des  
- Choranbaus und an Chorpfeiler.  
- 2. an Westseite (=Turm), auch dort in 3 Steinreihen und im Sockel, stark  
- verwittert. Portal selbst neg.  
-3. an Nordseite am Turmaufgang und an Choranbau, und an Ostseite (Choranbau).“  
-(Q: HS) 
- Von Herrn Michael Koch stammt die Mitteilung (24.06.2011): 
- "Anbei S an der kath. Pfarrkirche St. Nikolaus in Rüthen, Kreis Soest.<br> 
- Daten zur Kirche: rom.-frühgotische Kirche im Ort, der 1200 planmäßig als Grenzfeste  
- angelegt wurde. Kirche nach Dehio erst spätes 13. Jh. Müsste aber dennoch früher  
- entstanden sein (vgl. Ortsgründung und Informationen auf der Tafel an der Kirche),  
- zumindest der Turm. An Turm, an/in Halle und Chor rundbogige bis spitzbogige  
- Formen, Südportal prächtiger und deutlich gotisch geprägt. Kirche aus Sandstein und  
- "Grünsandstein" gebaut. 
- S. an der Südwand des Westturmes. 
- Vgl. Dehio. Westfalen. A.a.O. 1969 sowie Informationstafel am Kirchengebäude." 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/R%C3%BCthen  
-07318 Saalfeld (Thür.) Ev. Stadtpfarrkirche St. Johannis (spätgot. Hallenkirche, erb. Ende 14.Jh.  
- bis 1514). In den Gewändenischen des Westportals: lks. 19 S, re. 21 S. (zu Portal re. 1  
- Foto von Frau Drechsler, übermittelt 19.06.2006) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Saalfeld  
- Ehem. Franziskaner-Klosterkirche (zweischiffiger Bau, um 1300). An der  
- Straßenseite des Schiffs 6 – 8 zugeschmierte S. (28.02.2000) 
- "im Stadtteil Gerndorf: 1 Näpfchen an einem Sühnekreuz (1429)." (Q: K.-F. Haas) 
-66119 Saarbrücken-Stadt, Stiftskirche St. Arnual (13.Jh.). „S an der westl. Umfassungsmauer des  
- Kreuzganges (wahrsch. aus der ersten Hälfte des 14.Jh.), teilw. zugeschmiert.“  
- (Q und Bild: odin@handshake.de; erwähnt auch bei R. Wilms) 
- "Im Saarland sind weitere Spuren (sc. Wetzspuren) bekannt: In St. Arnual rechts neben  
- der Stiftskirche an einer Ruinenmauer und ... an Kanten von Stützpfeilern an der  
- Nordwestseite der Kirche (gut ausgeprägt und zahlreich)." (Q: Hans Cappel, S. 42) 
- Bilder dazu bei: http://www.saarchaeologie.de/galerie/wetzrillen.htm#stiftskirche  
- und bei: 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Saarbr%C3%BCcken-Stadt  
-54439 Saarburg (Rhld.-Pf., ca. 10 km südl. der Mündung der Saar in die Mosel bei Konz). „Es ist nur ein  
- geringes Vorkommen von 5 Rillen nebeneinander an der stadtseitigen Langseite der  
- Kirche tief unten am Wasserschlag.“ Q: K. Rug 
- Bilder dazu bei: http://www.saarchaeologie.de/galerie/wetzrillen.htm#saarburg  
-66740 Saarlouis-Roden (Saarland). "Bei der Freilegung des Kreuzsockels entdeckte man an diesem starke  
- Wetzrillen." Es handelt sich um den Sandstein-Sockel eines abgegangenen Wegekreuzes  
- bei Mühlenstraße 66 im Stadtteil Roden. (Q: www.oiv-saarlouis-roden.de , mit Bild.) 
-F Saarwerden s. Sarrewerden  
-91623 Sachsen bei Ansbach (BY, Mfr., ca. 9 km WSW von Ansbach. an der Fränk. Rezat). "ca. 12  
- unbedeutende Wetzrillen an der evang. Pfarrkirche (14. Jh.)" (Q: Seidl, 1933, bei K.-F.  
- Haas) 
-31061 Sack (Ns, Lks. Hildesheim, an der Straße von Alfeld nach Hildesheim, 3,8 km von Alfeld entfernt).  
- Dorfkirche, barocker Neubau des 17. Jh. über altem Vorgängerbau. "In einer  
- Beschreibung aus dem Jahre 1928 wird von einer Spitzbogentüre mit Schleifrillen ...  
- berichtet." 
- (Q: http://www.alt-alfeld.de/ortsteile/sack/index.html ) 
-18551 Sagard (M-V, auf Rügen, ca. 6 km westl. von Saßnitz). "Rillen und Näpfchen an der Pfarrkirche St.  
- Michael (13. Jh., Ziegelmauerwerk)." (Q: Wankel, 1884, Friedel, 1877, Bülow, 1878,  
- Dydynski, 1885, bei K.-F. Haas) 
-38226 Salzgitter (Ns., ca. 24 km südwestl. von Braunschweig). "Wetzrillen an der Marien-Jakobuskirche  
- (11. Jh.)" (Q: Zobel, 1926, bei K.-F. Haas) 
-38259 Salzgitter Bad s. Bad Salzgitter 
-31020 Salzhemmendorf (Ns., ca. 30 km WSW von Hildesheim). "Wetzrillen an Kirche, Kreuzstein  
- (1397)." (Q: Jünemann, 1977, bei K.-F. Haas) 
-33154 Salzkotten-Thüle (NRW, LKS Paderborn, südwestl. Ortsteil von Salzkotten) Pfarrkirche St.  
- Laurentius, 11. Jh., Putzbau. "Ein Beweis für das Alter des Nordportals sind die  
- eigenartigen Rillen ... im Sandstein der Türfassung."  
- (Q: www.schuetzenbruderschaft-Thuele.de/pages/geschichte) 
- Die folgende Beschreibung samt 4 Bildern (MK 1 - 4) stammt von Herrn Michael Koch  
- (mail v. 25.06.2011): 
- « Kirche: gewölbte Saalkirche aus der Zeit um 1200. Westturm und Langhaus noch  
- romanisch mit z.T. wiederhergestellten roman. Rundbogenfenstern. Portale prächtiger  
- zum Norden hin. Ein Portal zugemauert, das andere mit originalen Teilen, jedoch auch  
- zu unbestimmter Zeit verändert. Erweiterung des Chorsquadrats nach 1600, im Süden  
- Schiff nach 1898. Bau vergleichbar mit der Kirche in ®[[Oberntudorf]]. Auch hier  
- (allerdings im Innern) primitive Masken. 
- S an den Seiten des noch erhaltenden Portals aus roman. Zeit. 
- Daten zur Kirche: Dehio. Westfalen. 1969. a.a.O. 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Salzkotten-Th%C3%BCle  
-29410 Salzwedel (S-A, nordöstl. von Wolfsburg). „St. Katharinen, 138 Schälchen und 15 Scharten,  
- ausschließlich nach Süden hin.  
- Mönchskirche, Schälchen und Scharten, zumeist nach S hin.“ (Q: W. Urban) 
-PL Samter/Szamotuly (bei Posen/Poznan). "Näpfchen an der Pfarrkirche (15. Jh., Ziegelmauerwerk)".  
- (Q: Hockenbeck, 1886, bei K.-F. Haas) 
-39524 Sandau (S-A, an der Elbe, ca. 5 km südl. Havelberg). „Die Nikolaikirche ... trägt etliche  
- Schabungen, vor allem am Chorteil.“ (Q: W. Urban, schriftl. Mitteilung v. 6.2.2002) 
-25776 Sankt Annen (S-H, Norderdithmarschen, ca 12 km südl. Husum). „St. Anna. 2 Schälchen nach O.“ 
- (Q: W. Urban) 
- Sankt Arnual s. Saarbrücken-Stadt 
-67487 Sankt Martin (Rhld.-Pf., am Ostrand des Pfälzerwaldes, ca. 6 km südwestl. Neustadt/Weinstr.)  
- „Wetzbrunnen, Ritterstein Nr. 243. Am oberen Oberlauf des Brunnentroges findet  
- man Rillen eingewetzt. ... Über die wirkliche Enstehung dieser Wetzrillen, die man  
- auch andernorts finden kann, wurde schon viel geschrieben und gerätselt.“  
- (Q: W. Eitelmann) 
-66606 Sankt Wendel (Saarland, südl. des Hunsrück). „Vorkommen [sc. von Wetzrillen] im kirchlichen  
- Bering.“ Q: K. Rug 
- "ehemalige Magdalenen-Kapelle, Balduinstr. 38. Wetzrillen am Türgewände der  
- Eingangsseite zum vorgelagerten Kirchhof und nahem Pfeiler." (Q: versch. Autoren bei  
- W. Weiter) 
-ES Santanyi (Mallorca). „Pfarrkirche S. Andres Apostol. 2 WR an der Nordseite der Kirche, 1 WR  
- an der Südseite. Am alten Pfarrhaus gegenüber der Kirche (Calle Sol) rechts und  
- links der Haustüre 2 – 3 WR.“ (Q mit Foto: Uli Mey bei HS, April 2000) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Santanyi_%28Mallorca%29  
-ES Santiago de Compostela “Schabungen am Sockel eines Pilgerkreuzes, Mitteilung und Foto von  
- Herrn v. Hennigs, Bad Oldesloe, am 03.11. 1995.” (Q: W. Urban, Schreiben v.  
- 24.05.2003) 
-F Sarrebourg (deutsch Saarburg, an der oberen Saar, Dep. Moselle). "an der Südseite der  
- ehemaligen Stiftskirche St. Stephan einige verwitterte Wetzrillen und  
- Steinmetzzeichen." (Q: W. Weiter) 
-F Sarrewerden (deutsch Saarwerden, Elsaß, Dep. Bas-Rhin). "Wetzrillen an der südlichen  
- Chorseite" (sc. der Kirche). (Q: W. Weiter) 
-31157 Sarstedt (Ns., ca. 10 km NNW von Hildesheim). " Schabemale an der evang. Pfarrkirche  
- St. Nikolaus (15.Jh, Bruchstein und Ziegelstein)." (Q: Wehrhahn, 1912, bei K.-F.  
- Haas) 
-53894 Satzvey (NRW, zwischen Euskirchen und Mechernich). Wasserburg nahe dem  
- gleichnamigen Ort: am inneren Torbogen des Torgangs, einwärtsgehend links,  
- flächige Abschabungen und 2 R i.d.L. (01.06.2006, Bild Satzvey). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Satzvey  
-04895 Saxdorf (Brdbg., Lks. Elbe-Elster, kleines Dorf ca. 6 km. westl. von Bad Liebenwerda, an  
- der Bahnstrecke Riesa - Jüterbog). Herr Klaus Drechsler berichtet von einem Fund  
- (15. 06. 2011, mit Bild): "Dorfkirche (13. Jh.), über zehn gut sichtbare  
- Schleifspuren (senkrechte, waagrechte und Diagonale Verläufe) auf Ziegeln,  
- sowie zwei Schalen, Ø ca. 2,5 cm, Kniehöhe und darüber, an der Nord-West  
- Ecke des Kirchenschiffes außen." 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Saxdorf  
-CH 8200 Schaffhausen. Im ehem. nellenburgischen Eigenkloster (gegr. 1049), dem heutigen  
- Museum zu Allerheiligen, "... markante Kratzspuren ... an den sandsteinernen  
- gotischen Fensterstöcken im sog. Winterrefektorium, in dem nach der  
- Reformation bis zum mittleren 19. Jh. die Deutsche Schule untergebracht war."  
- (Q: Peter Bretscher an Ute Pietrzak; dem Verfasser mitgeteilt am 08.10.2009;  
- das Winterrefektorium dürfte um 1500 entstanden sein.) 
-96528 Schalkau (Thür., an der B 89 zw. Sonneberg und Eisfeld), Johanniskirche (erb. 13.Jh.,  
- spätgot. Chor von 1516, Neubau nach Brand 1700). Viele S am südöstl. und an  
- den 2 südl. Strbpf. des Chors. (Die S am südöstl. und dem folgenden südl. Strbpf.  
- des Chors verschwinden teilweise unter Kriegergedenktafeln; Foto Schalkau 1  
- 19.06.2003).  
- 2 S rechts des Südportals (10, 20/90°/150) sowie eine Serie von 12 zugeschm. S  
- lks. neben dem Südportal. (12.03.2000; Foto Schalkau 2, 19.06.2003) An der  
- Nordwand der Kirche mehrere, teils zugeschm. S. Am Turm 3 S nach Norden hin  
- (15/90°/150). 
- Markt 6, Rundbogentor (Sandstein), 3 S lks. a. G., 4 S re. a. G. (19.06.2003) 
- Marktstr. 14, Rundbogentor (Sandstein), R rechts und links in den Sitznischen (Foto  
- Schalkau 4; 19.06.2003) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Schalkau  
-RO Schäßburg (rumän. Sighisoara, ungar. Segesvar, lat. Castrum Sex, mlat. Saxoburgum, 1280  
- Schespurch; gelegen im Bezirk Mures in Siebenbürgen). Wetzrillen und einige  
- Näpfchen an dem Nordportal der Bergkiche. (Q. mit 3 Fotos und einer Abb. von Frau  
- Dr. Christahl-Günther, Sommer 2008) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Sch%C3%A4%C3%9Fburg  
-37127 Scheden (Südniedersachsen, ca. 6 km nordöstl. Hannoversch Münden). „Wüstung Wetenborn,  
- W an Kapelle“. (Q: W. Rauch) 
-96253 Scherneck (BY, Ofr., b. Coburg-Untersiemau). Ev. Pfarrkirche. Chorturmkirche (ehem  
- Wehrkirche?), Haus barock (um 1700), Turm älter. Am Chorturm nach O hin an der  
- ersten und zweiten Quaderreihe über dem Sockel in drei Gruppen insgesamt  
- 13 S (10 – 20/90°/60) und ein N (3cm). Kirchhof ummauert. (10.03.2002) 
- Langer Weg 2 (Gaststätte Scheidmantel), am lk. Eck der südl. Straßenfront auf 2  
- Sandstein-Quadern 3 und 5 zugeschm. S (10 – 20/90°/90). (16.07.2000) 
-96110 Scheßlitz (BY, Ofr., i. J. 805 als Scheheslice in Würzburgischem Besitz beurk.)  
- Wilh.-Spengler-Str. 1, kath. Pfarrkirche St. Kilian. Dreischiffige spätgot Staffelhalle mit  
- eingez. Chor (1400) und Spitzhelmturm (1641 nach Brand wiederhergestellt). Langhaus  
- erste Hälfte 15.Jh. S, R und N am Außenbau. S 5 - 25 cm lang, teils brutal 
- ausgeschliffen, meist bei 90°, vereinzelt schräg oder waagrecht (!). R zw. 5 und  
- 20 cm, schmal, meist senkr. N etwa 3cm, häufig direkt neben S. Alle Funde in 1 – 
- 1,50m Höhe. ( Bild HS) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Sche%C3%9Flitz  
- West-Seite: 19 S. Süd-Seite: 137 S u. R bis zum Chor 29 N bis zum Chor. Am Chor:  
- 9 S u. R, 1 N 
- Nord-Seite: 13 S, 3 N 
- Keine S am Elisabethen-Spital, an Burg Giech, an der Wallfahrtskapelle Gügel, an  
- den Kirchen in den nahegelegenen Dörfern Ludwag und Herzogenreuth.  
- (02.04.2000) 
-95336 Schimmendorf (BY, Ofr., Gemeinde 95336 Mainleus) „Haus Nr. 13 (erb. um 1800)“.  
- Q: R. Lenker) 
- Laut Auskunft des vormaligen Bürgermeisters K. Wagner/Schimmendorf wurde  
- das Haus (ehemals) Nr. 13 zwischenzeitlich abgebrochen. 
-07907 Schleiz (Thür., im thür. Vogtland, an der Wisenta, einem Nebenfluss der Saale). Wetzrillen am  
- Portal der evang. Bergkirche (15. Jh.). "Wetzrillen in der Nische, unter der rechten Säule  
- des äußeren Bogens." 
- (Q: www.kirche-in-schleiz.de/evangelisch/gemeindebrief.pdf ) 
-98553 Schleusingen (Th). St. Johannis-Kirche. Sandstein, barockes Haus, got. Chor. Am Chor: südl.  
- Strbpf. ca. 8 S nach Westen hin (5 – 35/90°/160); südöstl. Strbpf. 2 S nach Norden  
- hin; nördöstl. Strbpf. 2 S nach Norden hin; nördl. Strbpf. 1 S nach Osten hin  
- (25/90°/170); nördöstl. Strbpf. 1 S nach Norden hin (25/90°/180). (14.08.2000,  
- 19.06.2003) 
- Spätgot. Friedhofskirche (1601) neg. (14.08.2000) 
-36110 Schlitz (He., ca. 20 km nordwestl. Fulda. Stadtkirche, gegr. 9.Jh., Neu- und Umbauten 13. – 18.  
- Jh.) „Wetzspuren an der Schlitzer Stadtkirche“  
- (Q: www.schlitzerbote.de/SBLokales.nsf )  
-36110 Schlitz-Oberwegfurth (He., an der Fulda, ca. 8 km nördl. von Schlitz). „Westlich von Schlitz- 
- Oberwegfurth liegt der sog. Hollebrunnen, ein Sandsteinblock über und über  
- bedeckt mit Rinnen und Mulden.“ (Q: Heinz P. Probst) 
-55606 Schloss Dhaun (Rhld.-Pf., Schloss im Kreis Bad Kreuznach). Rillen rechts im inneren Torbereich und  
- „An dem kleinen Pförtchen, das in den das Obertor [dat.1526] flankierenden Turm  
- führt, finden sich Wetzrillen nahe des Scheitels. Sie liegen so hoch, daß man  
- annehmen kann, sie seien von erhöhter Warte, von einem Reittier (oder Gefährt)  
- gemacht worden.“ (Q: U. Liessem) 
-64720 Schloss Fürstenau (He., b. Michelstadt i. Odenwald). „... an einem Stein an einer Gebäudeecke  
- (sc. des Schlosses) ... 7 Stück (S; d. Verf.), ca. 3 cm lang, unten-oben spitz, ca. 1,5  
- cm breit und 2 bis 3 mm tief. ... sie scheinen nicht allzu alt zu sein.“ (Q:  
- Walter Frenzl, Beob. v. 01.04.2002)  
-90482 Schloss Oberbürg s. Nürnberg  
-95326 Schloss Steinenhausen s. Steinenhausen 
-34513 Schloss Waldeck s. Waldeck 
-96158 Schlüsselau (BY, Ofr., ca. 8 km südwestl. Hirschaid an der Reichen Ebrach). Ehem.  
- Zisterzienserinnen-Kloster, 1280 von Eberhard von Schlüsselberg gegründet,  
- 1525 niedergrebrannt, 1553 aufgehoben. Klosterkirche und Hauptbau erhalten.  
- Am ersten südl. Strbpf. des Chors 1 S (an der Südseite des Chors viele kleine  
- näpfchenartige Vertiefungen. Bilder 3, 4). An der reichgegliederten Toreinfahrt  
- zum Hauptgebäude (bez. 1608) 4 S (zugeschm, Bilder 1, 2) lks. a.u.i.d.L. (15- 
- 25/90°/60). (11.03.2001, 18.10.2003; Bilder v. 25.09.2011) 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Schl%C3%BCsselau  
-98574 Schmalkalden (Thüringen, Kurort im Thüringer Wald, Lks. Schmalkalden-Meiningen). „Wetzrillen  
- an der Stadtkirche St. Georg“. (Q: W. Eitelmann, S. 284, Abb. 1394 – 1397) 
- "Stadtkirche St. Georg, erbaut 1437-1507. Hier findet sich eine Vielzahl an Rillen und  
- Schabespuren. Besonders eindrucksvoll sind die am Eingang in der Südwand (WR- 
- SchmalkaldenWF05 linkes Gewände und WR-SchmalkaldenWF06 rechtes Gewände).  
- Hier sind sie nicht nur auf flachen Wandsteinen angebracht, sondern auch zwischen den  
- Halbsäulen des Säulenportals. Diese Rillen sind bis zu 4 cm tief. Etwas weniger  
- eindrucksvoll sind die Rillen auch im Gewände des Eingangs in der Nordseite  
- eingebracht (WR-SchmalkaldenWF07 und WR-SchmalkaldenWF08). Auch am  
- Hauptportal und am Strebepfeiler zwischen Schiff und Chor der Südwand sind einige  
- wenige, vergleichsweise unauffällige Marken eingebracht (WR-SchmalkaldenWF01 am  
- Strebepfeiler)." 
- (Q: W. Fritzsche, Mitteilung vom 19.09.2010) 
- s. http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Schmalkalden  
-14715 Schmetzdorf (Br., ca 14 km südwestl. Rathenow). Dorfkirche, Backstein-Saalbau. „Am  
- Außenmauerwerk sind ... zahlreiche Näpfchen- und Rillenschürfungen in Sockelhöhe  
- (besonders Südseite) zu erkennen. Am westl. Teil [dess Chores] und am Westportal  
- zahlreiche Rillen- und Näpfchenschürfungen. Die Südseite der Apsis enthält  
- zahlreiche Näpfchen- und Rillenschürfungen“ (Q: R. Naumann) 
-98711 Schmiedefeld am Rennsteig (Th., ca. 12 km östl. von Suhl). "Wetzspuren aus vorreformatorischer  
- Zeit in der Wandung des Brautportals." 
- (Q: http://downloads.morassina.de/oli/etappe_5_internet.pdf ) 
-91289 Schnabelwaid (BY, Ofr., an der B2 zwischen Pegnitz und Creußen). Hauptstr., gegenüber  
- Anwesen Nr. 58: ebenerdiger, in Sandsteinquadern errichteter Bauteil einer Scheune:  
- viele S an der straßenseitigen Front lks. sowie an den beiden Flanken. (15.05.2005,  
- Fotos Schnabelwaid 1 und 1a)  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Schnabelwaid  
-91220 Schnaittach (BY, Mfr., ca. 20 km nordöstl. Nürnberg). Kath. Pfarrkirche St. Kunigund. Westturm  
- und Ostchor etwa 13. – 15. Jh.; Sandsteinquader. Neues genordetes Schiff (ca.  
- 1960), verputzt. Am Turmsockel, nach Süden hin, 1 S (20/45°/150). An einem  
- Sandsteinquader nahe dem Südwesteck des Sandsteinsockels des neuen Schiffes  
- nach Süden hin 1 N und 4 N zugeschmiert. (23.09.01). Befund am 26.07.2002  
- (gesamte Südseite wegen Renovierung eingerüstet und verhängt): am besagten  
- Quader ca. 10 N, keines zugeschm.), N auch an einem Quader lks. des  
- Portals.  
- „Rillen und Näpfchen an der kath. Pfarrkirche St. Kunigund (Stein im Heimatmuseum).“  
- (Q: Seidl, 1933, bei K.-F. Haas) 
- „Rillen an der ehem. Farbmühle (1717).“ (Q: K.-F. Haas) 
-66996 Schönau/Pfalz. Burgruine Blumenstein (ehem. Ganerbenburg der Ritter von Dahn), ca. 2 km  
- westl. von Schönau im Pfälzer Wald. „viele Wetzrillen in der Felswand vor dem  
- oberen Eingang.“ (Q: www.deutsche-wein-strasse.de/panorama/dahn ) 
-39524 Schönhausen (S-A, a.d. Elbe, ca. 15 km östl. von Stendal), „an der alten Kirche zu S.a.d.E., 
- wo auf fünf Mauersteinschichten 33 runde Näpfchen und 12 kurze Schliffe eingekratzt  
- sind.“ (Q. K. Kohlstock) 
- W. Urban: „an der alten Dorfkirche 2 Schälchen nach N, 22 nach O, 560 nach S,  
- 2 nach W; 3 Scharten nach N, 18 nach O, 291 nach S, 2 nach W.“ 
- R. Naumann: „... Weihe 1212 durch Bischof Sigebodo von Havelberg. ... Am  
- gesamten Außenmauerwerk des südlichen Seitenschiffes finden sich in übergroßer  
- Menge Rillen- und Näpfchenschürfungen, mit Rillen bis zu 20,0 cm Länge und  
- Rundnäpfchen bis zu 7,0 cm Durchmesser und 3,0 cm Tiefe. ... [an der Apsis]  
- mehrere Rillen- und Näpfchenschürfungen.“  
- " ... Dorfkirche in Schönhausen an der Elbe ... spätromanischer Bau, ... 1212 geweiht.  
- ... an der Außenseite der Südwand in etwa Sockelhöhe zahlreiche, teils längliche, teils  
- runde glatt ausgeschliffene kleine Rillen und Vertiefungen." (Q: Prof. Gg. Stuhlfauth in  
- Blätter für Pfälz. Kirchengeschichte 1927, III. Jg. Heft 1S. 30) 
-73614 Schorndorf (B-W, ca. 30 km östl. Stuttgart). „Rillen an der Marienkirche“. (Q: Oelenheinz,  
- Mitteilung an Schulz [s.d.], 1901) 
-26419 Schortens (Ns, Ostfriesland, ca. 5 km westl. Wilhelmshafen). St. Stephanus-Kirche, erbaut 1153 –  
- 75, aus gespaltenen Granitfindlingen, aus der Eifel importiertem Tuff, Backstein und  
- Sandstein-Werkstücken. „Wo immer Sandstein im Gebäude verarbeitet wurde, sieht  
- man Wetzrillen. Dort haben sich in katholischer Zeit die Gläubigen etwas von dem  
- am Tag der Kirchweihe geweihten Stein abgeschabt und als Reliquie mit nach Hause  
- genommen.“ ( www.schortens.de/freizeit/st-stephanus.htm  
- http://www.ev-kirche-schortens.de/91-0-Wetzrillen-an-der-St-Stephanus-Kirche-.html ) 
-96274 Schottenstein (BY, Ofr., Gemeinde Itzgrund). Ev. Pfarrkirche St. Pankratius, 15. Jh., 1703  
- umgestaltet. „1 S und 1 N (zugeschm.) im Gewände des Sandsteinportals in der  
- Turmhalle. Der Portalbogen ist der östl. Bogen des gewesteten Chorraums der  
- Vorgängerkirche. 3 W am Gewände des äußeren Westportals. 10 Wetzrillen an  
- der Nordmauer des Langhauses.“ (Q: A. Leistner)  
-18258 Schwaan (M-V, ca. 20 km südl. Rostock). „Rillen an der Kirche von Schwaan“. (Q:  
- Himmelstierna) 
-91126 Schwabach (BY, Mfr., ca. 15 km südl. Nürnberg). St. Johannis und St. Martin. Spätgot.  
- Hallenkirche, 1469-95 neu erbaut. „Ca. 150 S und 20 Näpfchen.“ 
- (Q: K.-F. Haas);  
- „teilweise in 2 m Höhe.“ (Q: Th. Stettner). 
- „nur wenige Wetzrillen an der Spitalkirche.“ (Q: K.-F. Haas)  
- Fotos Schwabach 1 und 2, Q: Dr. Herbert Schels 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Schwabach 
-73525 Schwäbisch Gmünd (B-W, Ostalbkreis, im oberen Remstal). Bemerkenswert die spätroman.  
- Johanniskirche und das got. Heilig-Kreuz-Münster (letzteres an der N-Seite  
- eingerüstet, an der S-Seite weitgehend von Marktbuden verstellt). Kalkstein. Keine  
- eigenen Funde. (14.04.01). 
- "In Schwäbisch-Gmünd (Münster) hätten aber die damals Zuständigen durchgesetzt,  
- dass die betroffenen (sc. von Schleifspuren) Steine nicht ersetzt wurden." (Feststellung  
- von Schmidt-Thome, Freiburg; mitgeteilt von Ute Pietrzak, Okt. 2009) 
- „Rillen an Heilig Kreuz-, Franziskanerkirche, Rinderbacher Tor und jetziger  
- Frauenarbeitsschule“ (Q: Oelenheinz, Mitteilung an Schulz [s.d.], 1901) 
-74523 Schwäbisch Hall (B-W, am Kocher). ev. St. Michaelskirche, 1156 als roman. Bau geweiht,  
- 1427 bis 1493 wurden Schiff und Chor im gotischen Stil neu und größer gebaut  
- (Hallenkirche mit Chorumgang). Eindrucksvolle Freitreppe (1507) zum tiefer liegenden  
- Marktplatz. An den Wänden des Turmsockels (1156), besonders nach S und W  
- hin, in bis zu 1,50m Höhe ca. 100 S, teilweise mit deutlicher Rille am Grund.  
- Weitere Baulichkeiten der Stadt neg.: Tore, Brücken, Brunnen, Johanniterkirche,  
- Urbanskirche, „Der Neubau“, Langenfelder Tor. (s.a. Groß- und Kleincomburg) 
-90571 Schwaig (BY, Mfr., östl. Nürnberg). Schloss, bestehender Bau wohl wesentl. Aus dem 17. Jh.  
- Südseite, nach Osten hin 5 S (zugeschm.), nach Westen hin ca. 10 S (zugeschm.),  
- je (20/90°/80). (23.09.01) 
-95336 Schwarzach (BY, Ofr., ca. 6km west. Kulmbach), St. Johannes der Täufer, ev. Flachgedecktes  
- Langhaus 1610-12, neugot. Chorturm (um 1893). Keine S. 
- Alte Str. 8, ehem. Backofen aus Sandsteinquadern. Zur Straße hin 2 S. 
-76889 Schweigen (Rhld.-Pfalz, ca. 7 km südl. Bad Bergzabern). „Wetzrillen an der Kirche“ (Q: W.  
- Eitelmann, S. 285, Abb. 1410 – 1413) 
-97421 Schweinfurt (BY, Ufr., am Main). Martin-Luther-Platz 1, ev. Stadtpfarrkirche St. Johannis,  
- Baubeginn um 1200, Umbauten bis 18.Jh. Dreischiffige Basilika mit einschiffigem  
- Chor, zweischiffigem Querhaus, nördl. Chorturm, Westfront mit Treppentürmen.  
- Neubau des Chors 1411 geweiht, Langhaus (Staffelhalle) um 1460 erweitert.  
- 21 S unterschiedlicher Größe und Tiefe (90°, in 50cm Höhe) lks. des westl.  
- Südportals. Turm, Nordwand, EG, ca. 50 N unterschiedlicher Größe. 
- Ev. Kirche Sancti Salvatoris Mundi, 1717-19 anstelle der Liebfrauenkirche (gew.  
- 1412, erh. Chor u. Sakristei). Keine S. 
- „Rillen an der Johanniskirche“. (Q: Schulz, 1901)  
- Klaus Drechsler belegt R und S an der Johanniskirche mit 6 Fotos. (Sept. 2009)  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Schweinfurt  
- Ev. Kirche Sancti Salvatoris Mundi, 1717-19 anstelle der Liebfrauenkirche (gew.  
- 1412, erh. Chor u. Sakristei). Keine S. 
-35260 Schweinsberg (He, ca. 15 km südöstl Stadtallendorf). „Stephanskirche (ev.), erbaut  
- 1506, 1635 mit der ganzen Stadt abgebrannt. 1657/64 Wiederaufbau der  
- Stephanskirche, 3 WR an zugemauertem Portal an Westseite.“ (Q: HS) 
-99195 Schwerborn (Thür., ca. 7 km nördl. von Erfurt). "Schabemale an einem Sandsteinkreuz." 
- (Q: Köber, 1960, bei K.-F. Haas) 
-19053 Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern). Dom St. Maria und St. Johannes (Backsteinbasilika,  
- 1280 – 1420). N an der Südseite, am südöstl. Strebepfeiler des Chors und an der  
- Ostwand des südl. Seitenschiffes. (Fotos Schwerin 1, 2 [10.08.2001]).  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Schwerin  
- „Hier sitzen die Schälchen versteckt an der Ostwand der (südlichen) Sakristei und  
- zwischen den eng stehenden Stützpfeilern des südlichen Chorteiles ...“ (Q: W.  
- Urban)  
-64342 Seeheim-Jugenheim (He., ca. 10 km südl. Darmstadt).“WR an der Tür zur Sakristei der St.  
- Laurentius-Kirche in Seeheim.“ (Q: www.dike.de/Ev-Kirche-Seeheim/index.htm) 
-91550 Segringen (BY, Mfr., westl. von Dinkelsbühl). "Rillen in einem Relief in der Kirchenmauer."  
- (Q: K.-F. Haas) 
-96450 Seidmannsdorf (BY, Ofr., b. Coburg). Ev. Pfarrkirche Unserer lieben Frau. Bau 15. Jh., 1934  
- erneuert. Westportal, lks.i.G. einige 10-20cm lange senkr. R. 
- R auch am südöstl. Strebepfeiler des Chors. (16.07.2000) 
-14641 Selbelang (Brdbg., ca. 12 km westlich von Nauen). „St.-Nikolai Kirche: mehrere große Wetzrillen  
- und Näpfchen in Backsteinen an der Kirchen-Nordwand (links und rechts am  
- zugemauerten Eingangsportal, sind zT. früher mal übermörtelt worden), sowie an der  
- Chorwand im Osten. 20.09.2011.“ (Q: Jörg Müller, Mitteilung v. 21.09.2011) 
-90602 Seligenporten (BY, Opf., ehem. Zisterzienserinnen-Klosters Felix Porta, gegr. 13.Jh.)  
- Klosterkirche „Mariä Aufnahme in den Himmel“, großartige got. Saalkirche mit 
- dachreiterartigem Turm über der Westfront. Keine S. 
- Torturm der Klosterbefestigung: S re. i.d.L. der Pforte und re daneben in der  
- Wand zum Torbogen. In der Wand re. vom Tor S und N, teilweise ausgeschm. Am  
- Inneren Torbogen lks. 5 S. 
-55278 Selzen (Rhld.-Pf., ca. 15 km südl. Mainz). Ev. Kirche; von dem Vorgängerbau aus dem 12. Jh. ist  
- nur noch der Turm erhalten, der ursprünglich frei neben der Kirche stand. An einem  
- alten Portal in der Südwand des Turmes, das 1997 bei Bauarbeiten freigelegt wurde,  
- „Wetzrillen am linken Gewände“. (Q: www.selzen.de/kirche) 
-67681 Sembach (Rhld.-Pf., ca. 10 km nordöstl. Kaiserslautern). „Schabemale an der prot.  
- Kirche“ (Q : W. Rauch) 
- "Auch an der protestantischen Kirche zu Sembach befinden sich solche Rillen  
- und zwar an an den Gewänden der Haupteingangstür, über den Sockeln."  
- (Q: Pfr. Ph. Stock in Blätter für Pfälzische Kirchengeschichte, 1926, Heft 2, S. 32) 
-01968 Senftenberg (Br., an der Schwarzen Elster, 37 km südwestl. Cottbus). „S an der spätgot.  
- Pfarrkirche.“ (Fund und Fotos U. und I. Mey, 2001). 
-54455 Serrig (Saarland, an der Saar, ca. 5 km. südl. Saarburg). „Mitten im Friedhof erhebt sich ... ein  
- alter Chorturm einer ehemaligen romanischen Kirche. ... An der Rückseite zeigt der  
- Turm eine Tür mit Oberlicht. ... An dem rechten weißen Gewändestein der Tür eine  
- heute mit Mörtel gefüllte Wetzrille.“ (Q: K. Rug) 
- Bilder dazu bei: http://www.saarchaeologie.de/galerie/wetzrillen.htm#serrig  
-96145 Seßlach (BY, Ofr., zweitkleinste Stadt Bayerns am lk. Ufer der Thüringer Rodach mit fast völlig  
- erhaltener ma. Ummauerung; „Das Rothenburg Oberfrankens“. Im 9. Jh. als Seza  
- Laha = Sitz am Wasser fuldaischer Besitz). 
- Kath. Stadtpfarrki. St. Johannes Baptista (13./14.Jh.); got. Staffelhalle In SSt.- 
- Quaderbauweise mit stark eingez. Chor und viergeschossigem spitzbehelmtem  
- Turm an der Süd-Flanke des Chors. (Ursprüngl. Chorturmkirche.) An den  
- Strebepfeilern des Chors 42 S, 27 N, 5 R (einige S und N zugeschmiert; Foto  
- SeßlachKirche v. 10.07.05); am EG des Turms nach O 3, nach S 7 S. An der S- 
- Seite des Schiffs 9 S. An der Westfront: Strpf. re. des Portals 7 S; Wand re. des  
- Portals 7 S; Wand lks. des Portals 7 S; am nord-westl. Eckpfeiler 22 S (davon einige  
- quer scharriert) und 8 N. N-Seite: am ersten Strpf. nach dem westl. Eckpfeiler 7 S  
- und 9 N (Befund und Foto Seßlach 1 vom 10.03.2002); die Ausschabungen scheinen  
- erst kürzlich von Putz oder Ausschmierung befreit worden zu sein; die  
- Bearbeitungsspuren sind noch hell, wie eben erst gemacht). 
- Hattersdorfer Torturm (SSt-Quaderbau, Halbtonnen-Dach, 15./16.Jh.):  
- stadtseitig, rechts des Torbogens 4 S (10cm, 90°, 1,00m). 
- Rothenburger Torturm, zur Rodachbrücke führend (viergeschossiger SSt.-Bau mit  
- Pyramidendach; 14.Jh., 1610 aufgestockt): feldseitig lks. i. u. a.d.L. je 1 S. 
- Geiersberger Torturm (viergeschossiger SSt.-Quaderbau, 1343, 1551  
- aufgestockt): außen u. innen neben dem Torbogen sowie im Torgang insges. 8 S. 
- Flenderstr. 95, Gasth. Zum Roten Ochsen. Rundbogenportal 16.Jh.: re.i.G.3,  
- lks.i.G. 5 S (je in der Rückenrundung über über Sitzkonsole). 
- Flenderstr. 94, Giebelhaus mit FW-OG, 18.Jh. Links am Torgewände 2 S. 
- Flenderstr. 80 (Altenheim; ehem. Spital; langgestr. Mansarddachbau, bez. 1764):  
- Tor, re. i.u.a.L. 6S (teilw. zugeschm.) 
- Luitpoldstr. 31, Satteldachhaus, Fachwerk, 17./18.Jh, SSt.-Rundbogentor: re.i.L  
- 11 S, re.a.L. 12 S (Fotos Seßlach 2a, 2b; 10.03.2002). 
- Marktplatz 14, SSt.-Rundbogentor: re.i.G 1 S, lks.i.G. 4 S. 
- Maximiliansplatz 104, ehemal. fürstbischöfl. Amtsmagazin (17.Jh.). Tor in der  
- straßenseitigen Gartenmauer (SSt., 1714): lks.i.d.L. 5 S. 
- Kirchplatz 12, Altes Schulhaus, Rundbogentor mit Sitznischen. Lks. 5, re. ca. 12 S. 
- (Fotos Seßlach 3a, 3b;10.03.2002) 
- Pfarrgasse, Altenheim, Rundbogentor, S rechts unten a.d.L. (10.07.2005, Foto) 
- Sandsteinbrücke über die Rodach, von der Stadtseite her gesehen linke  
- Brückenmauer: S an der Schmalseite (10.07.2005).  
- 
- Bei A. Leistner finden sich darüber hinaus noch: 
- „Judengasse, Wirtschaftsgebäude zum Wohnhaus Flenderstr. 37: „Das vermauerte  
- Rundbogenportal mit dem Profil eines eindrucksvollen Männerkopfes im  
- Scheitelstein trägt acht Wetzrillen.“ (dazu Foto SeßlachJudengasse v. 10.07.05) 
- Leopoldstr. 14, Halbwalmdachhaus, erbaut 1558, erneuert 1604. „Im Gewände  
- des Rundbogentors links fünf Wetzrillen, rechts eine. Am Rundbogen des  
- Kellereingangs an der Südseite des Hauses vier Wetzrillen.“ 
- Rathaus: „An der zweiarmigen Podesttreppe aus dem Jahre 1796 ... lagert ein  
- Löwe aus Sandstein, der im Rücken vier Wetzrillen zeigt.“ (Dazu eigene Fotos  
- Seßlach Rathaus 1 und 2 v. 10.07.05)“ 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Se%C3%9Flach  
- „Wetzrillen am ehem. Fürstbischöflichen Amtsmagazin, Luitpoldstr. 7 (1714).“ (Q:  
- Leistner, auch: Seidl,1996, bei K.-F. Haas) 
-96146 Seußling (BY, Ofr., Siusilingun, an der Regnitz südl. Hirschaid). Pfarrkirche St. Sigismund (eine der  
- karlischen Slawenkirchen, interessante Krypta), neg.  
- Westl. angrenzend Pfarrhof Regnitzsztr. 27 (1624-27). Rundbogen-Toreinfahrt in  
- der Ummauerung (bez. 1625): 1 S lks. a.d.L., 1 S weiter links in der Mauer.  
- (11.03.01) 
-75038 Sickingen (B-W, im Kraichtal, an der badischen Weinstraße, ca. 15 km OSO von Bruchsal). "An  
- einem Strebepfeiler des Chores der St. Magdalenenkirche findet sich noch ein  
- Steinmetzzeichen und danaben die typischen Wetzrillen ..." (Q: Pietschmann, mit Bild  
- http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/image/show/Image-heidicon_kb- 4f0d6559117f8b1aae018980b6fd30b3413556e8  
-26419 Sillenstede (Post Schortens, Ns., ca. 6 km westl. von Jever). "Auch in der Sillensteder Kirche, am  
- Glockenturm rechts vor der Eingangstür, ist noch ein Stein Mit Teufelskrallen aus der  
- Vorgängerkirche erhalten." 
- (Q: www.genealogie-forum.de/ostfrld/kirchen/schortens.htm ) 
-67729 Sippersfeld (Rh.-Pf., ca. 20 km nordöstl. Kaiserslautern). „prot. Kirche, W im oberen Teil des  
- Südportals“. (Q: W. Rauch) 
-99610 Sömmerda (Th., ca. 20 km NNO von Erfurt). Kirche St. Peter und Paul, Sandsteintor in der  
- Kirchhofummauerung aus Kalkstein: ca. 7 S lks. i. d. L. (5 – 10/90°/160) (Foto  
- SÖM1; 16.06.2003). Kein Zutritt zu Kirchhof und Kirche. 
- Rathaus (16.Jh.), Rundbogentor zum Ratskeller an der Marktfront: viele Rillen re.  
- und lks. in den Sitznischen (Foto Sömmerda 2). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/S%C3%B6mmerda  
-96242 Sonnefeld, (BY, Ofr., bis 1889 „Hofstädten“) Krs. Coburg, Klosterhof 1, ev. Pfarrkirche, ehem.  
- Kirche des Zisterzienserinnen-Klosters. Hochgot. Chor d. 14.Jh., 1856 neugot.  
- umgestaltet. Dachreiter. Am südl. Strebepfeiler des Chors 5 S. Westfront: 1 S in  
- der Sockelschräge lks des Portals. Nordseite: 1 S ca 1m re. d. westl. Portals,  
- mehrere S a.d. Strebepfeilern beiders. d. östl. Portals. 
- Klosterhof 3, ehem. Dormitorium und Kapitelsaal, im Kern 14.Jh. Keine S. 
- Brunnenberg 12, Friedhofskirche St.Moritz, ev., Chorturmkirche von 1654. „An Süd- 
- Seite 4 S und 2 Näpfchen (1 N zugeschmiert und 1 Näpfchen offen).“  
- (Q Brunnenberg: HS). 
-PL Sorau/Zary (Woiwodaschaft Lebus, im poln. Teil der Niederlausitz, ca. 140 km nordwestl. von  
- Braslau). "Rillen und Näpfchen an der Pfarrkirche St. Marien (Portale), Näpfchen an der  
- Innenseite der Stadtmauer." (Q: Veckenstedt, 1891, Bergau, 1885, Hockenbeck, 1885,  
- bei K.-F. Haas) 
-66625 Sötern (Saarland, ca. 35km nördl. Saarbrücken). „Wetzrillen an einem Portal der ev. Kirche,  
- für das beim Wiederaufbau 1745/65 mit Wetzrillen versehene Portalpfeiler des  
- Vorgängerbaus verwendet wurden.“ (Q: H. Kuhn b. R. Wilms; K. Rug) 
- "In Sötern an einer südlichen Seitenwand der kath. Kirche sind Rillen mehrfach und  
- deutlich." (Q: Hans Cappel, S. 42) 
-HR Spalato/Split (Hafenstadt in der kroatischen Gespanschaft Split-Dalmatien, an der Adriaküste).  
- "Schabemale am Dom." (Q: Wehrhahn, 1911, Uhlhorn, 1912 (Photo), bei K.-F. Haas) 
- "... Im 17. oder 18. Jahrhundert wurde, da der Bau bis dahin nur eine Haupttür besaß,  
- noch eine Seitentür nach Süden angelegt. An der Säule des Umgangs, die nun dieser  
- Tür und der zu ihr hinaufführenden Treppe zunächst steht, finden sich , wie die  
- Abbildung zeigt, deutliche, etwa 30 cm lange und 1 cm tiefe, vertikal verlaufende  
- Einschürfungen. ... Genannte Säule ist ein Monolith aus grauem ägyptischen  
- Granit." 
- (Q: W. Uhlhorn in Hannoversche Geschichtsblätter 1912, Jg. 15, S. 290/291)  
-91174 Spalt (BY, Mfr., ca. 15 km südwestl. Roth). Die ursprüngliche Kirche stammte aus dem 12. Jh.; der  
- heutige Bau ist wesentlich einer Umgestaltung des 17. Jh. zu verdanken. Er  
- erscheint als dreischiffige kreuzförmige Basilika mit zwei Westtürmen.  
- „St. Emmeram Westportal links und rechts in 3. Steinreihe viele WR. St. Nikolai:  
- An Südseite und kleiner Tür ca. 40 – 50 WR“ (Q: Mey bei HS, mit einem Foto).  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Spalt  
- „WR und N beids. des Hauptportals von St. Emmeram, WR und N nahe dem  
- Hauptportal von St. Nikolaus.“ (Q: H. Seidl). 
- „Wetzrillen am Arrestturm.“ (Q: K.-F. Haas) 
-34286 Spangenberg (He.). Ev. Pfarrkirche St. Johannes (13. – 15. Jh.). Südliches Portal am Chor  
- (sic!), re. a. d. L. 8 R (30/90°/60). Westportal: lks. a.d.L. S, re.a.d.L. N.  
- (16.08.2000) 
- „Burg Spangenberg, oberhalb der Stadt, äußeres Sandsteintor: rechts mindestens 14  
- Schälchen, links 5 Schälchen. Fotos am 30.06.2003.“ (Q: W. Urban, Schreiben v.  
- 25.08.2003) 
-92676 Speinshart (BY, Opf., ca. 24 km südöstl. von Bayreuth). Prämonstratenserkloster, gegr. 1145,  
- heutiger Baubestand 18. Jh.  
- Klosterhof: süd-östl. Eckbau (Kapelle?); Portal (nach Westen hin): lks. 4 S i.d.L. An  
- der Tür des re. (nördl.) angrenzenden Gebäudes: je 1 S re. und lks. i.d.L. 
- Klosterhof 19, Tordurchfahrt: hofseitig ca. 4 S re. i.d.L.; feldseitig: lks. (nach außen  
- gehend) ca. 13 S i.d.L. auf 3 Quadern (5 – 15/90°/30 – 80) (Foto Speinshat 1) 
- Nördl. Torbau, Innenfront, je 1 schmales Fenster re. und lks. des Tores; linkes  
- Fenster: je 1 tiefe S re. und lks. i.d.L.; rechtes Fenster: 3 tiefe S übereinander re.  
- i.d.L.; 5 S lks. i.d.L (Foto Speinshatz 2, 10.05.2003). Tür, nach außen gehend re. im  
- Torweg: 1 S lks. a.d.L.  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Speinshart  
-67346 Speyer (Rhld.-Pf.) Dom (erb. 1030-1061, im 12., 18. und 19.Jh. in Teilen erneuert. „Näpfchen  
- an der Apsisaußenwand.“ (Q: H.S. Ich selbst konnte – 23.04. 2000 – nichts  
- finden.) 
-31832 Springe (a. Deister, Niedersachsen). „Einschürfungen an der Sandsteinkirche.“ Q: Curt  
- Wehrhahn b. W. Urban. 
- „Rillen und Näpfchen an der evang. Pfarrkirche St. Andreas.“ (Q: Werland, 1972, bei  
- K.-F. Haas) 
-54538 Springiersbach, Karmelitenkloster: s. Bengel 
-16766 Staffelde (Brdbg., Lks. Oberhavel, ca. 20 km WSW von Oranienburg). Dorfkirche von 1450,  
- spätgot. Feldstein-Backsteinbau. Dort fand Dr. A. Zott "einige N am Tor und in der  
- Mauer". Drei Bilder dazu vom 22.05.2011 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Staffelde  
-96231 Staffelstein (BY, Ofr., bei Lichtenfels). Kirchgasse 12: Kath. Pfarrkirche St. Kilian, Spätgot.  
- Hallenbau nach 1473 über Kern des 13.Jh., Umbauten 18. u. 19.Jh. Spitzbehelmter  
- Turm mit Scharwachttürmchen nördl. neben dem geosteten Chor. Neg. 
- St. Anna-Kapelle an der Bamberger Str. Spätgot. Neg. 
- Bambergerstr. 25: Stadtturm. Fünfgeschossiger Sandsteinquaderbau 16./18.Jh.  
- Neg. 
- Marktplatz 1: Rathaus. Fachwerkobergeschoß, steiles Satteldach. 1685/87 nach  
- einem Brand (1684) über einem sma. steinernen Untergeschoß errichtet.  
- Barocker Dachreiter. An der südl. Marktplatzseite ein rechteckiges Tor, flankiert  
- von zwei Torbogen. Östl. Torbogen: re.i.d.L. 1 + 5 + 7 S, lks.i.d.L. 4 + 7 S. Westl.  
- Torbogen: re.i.d.L. 2 + 6 S, lks. i.d.L. 2 + 7 S. 
- Lichtenfelserstr. 9. Ehem. Amtsbau des Bamberger Domkapitels (1717/20);  
- verputzter Barockbau. Sandsteinportal. Neg. 
- Staffelberg, kath. Wallfahrtskapelle St. Adelgundis, 1653/54 über älterem Kern,  
- geosteter Chor, Westturm. Neg. 
-PL Stargard/Starogard Gdanski (Stadt in der Woiwodschaft Pommern, östlich von Stettin). "Näpfchen  
- auf Ziegelmauerwerk an der Marien- und an der Johanniskirche."  
- (Q: Bülow, 1878, bei K.- F. Haas) 
-90762 Steinach (BY, Mfr., am nördl. Stadtrand von Nürnberg, an der A 73). "Wetzrillen am Schloss  
- (Sandstein)." (K.-F. Haas) 
-36396 Steinau an der Straße (an der Kinzig im Naturpark Hessischer Spessart). „Alte Wetzrillen an der  
- Pforte der Kirche“. (Q: W. Eitelmann, S. 286, Abb. 1442 – 1445) 
-74523 Steinbach (B-W, bei Schwäbisch Hall, im Tal zwischen Groß- und Kleincomburg). St. Johannes,  
- ev. Pfarrkirche aus dem 11. Jh. Chorturmkirche aus Kalkbruchstein, mit Sandstein-  
- Eckquadern und -Gewänden. Kreisrunde, flach-schalenförmige Näpfchen von ca.  
- 5cm Durchmesser, sämtlich etwa 30cm über OK Fundament, also etwa 50cm 
- über Bodenniveau. Süd-Seite Schiff: 45; West-Seite Querbau: 11; Süd-Seite Querbau:  
- 15;  
- am Halbrund der Apsis: 25; Nord-Seite Schiff: 100; West-Seite Schiff (bis zum Anbau):  
- 5 N. 
-95326 Steinenhausen (BY, Ofr., OT von Melkendorf bei Kulmbach) Hs.Nr.1/2, ehem Schloss, später  
- staatl. Altenheim, jetzt Landesamt für Umweltschutz. Auf einer Anhöhe über dem  
- Zusammenfluss von Rotem und Weißem Main. Der ursprüngliche Steinbau aus  
- dem 13.Jh. wurde 1430 von den Hussiten zerstört und 1535 wiederaufgebaut.  
- Neubau 1720-24 (v. Guttenberg). Dreiflügeliger, nach Osten offener Bau  
- (Südportal 1512, Nordportal 1535). Innerer Hof mit Mauer und Prunkportal  
- gegen den von Wohnflügeln umbauten Vorhof abgeschlossen. Am Portal des  
- Vorhofs 1 S (25cm, am 3. Quader, in der L.) 
-33142 Steinhausen (Büren) (NRW, Lks. Paderborn, größter OT der Stadt Büren, ca. 30 km südwestl. von  
- Paderborn). Folgender Bericht stammt von Herrn Michael Koch (MK, mail v. 3.06.2011,  
- Bilder Steinhausen MK 1 - 3): 
- "Anbei Fotos zu S. an der kath. Pfarrkirche St. Antonius in Büren-Steinhausen, Kreis  
- Paderborn. 
- 1243 wird das Dorf als Pfarrei erwähnt, der Gründung aber liegt im Dunkeln der  
- Geschichte. Allem Anschein nach war St. Antonius zunächst eine adlige Eigenkirche.  
- Fraglich auch, ob sie zu früheren Zeiten schon das Antonius-Patrozinium trug. 
- Der untere Teil des Westturmes ist noch romanisch, vielleicht stammt er aus der ersten  
- Hälfte des 13., vielleicht noch aus dem 12. Jahrhundert. Er weist keinerlei Gliederung  
- auf. Der vorhandene Turmeingang ist späteren Datums. 
- S: Wie schon bei den nahe gelegenen Kirchen in Brilon, Büren und Büren-Brenken  
- wurde auch in Steinhausen eifrig »gewetzt«. Die unverputzten Turmaußenwände weisen  
- trotz starker Verwitterung einige der typischen Kerben auf. Anscheinend würden einige S  
- zugeschmiert. Über den romanischen Kirchenbau ist nichts bekannt. Die Schlichtheit und  
- die geringe Größe des Turms lassen eine einfache Saalkirche erwarten. Alle heutigen  
- Teile der Kirche sind späteren Datums. Interessant: Bis Anfang des 20. Jahrhunderts  
- wurde aus Grünsandstein ein Kirchengebäude in neugotische Formen »mitten« durch  
- das ältere, kleine gotische Kirchenschiff gebaut, so dass neben der ursprünglichen West- 
- Ost-Ausrichtung noch eine Nord-Süd-Achse hinzukam. 
- Die Kirche ist im "alten" Dehio nicht erfasst. Wahrscheinlich war früher der neogotische  
- Bau einfach zu uninteressant und der untere romanische Turmteil noch nicht  
- bekannt. 
- Habe andere Quellen benutzt für den Text, habe diese aber im Moment noch nicht  
- organisiert." 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Steinhausen_%28B%C3%BCren%29  
-98749 Steinheid (Thüringen, Saalfeld Landkreis, zw. Eisfeld und Neuhaus am Rennweg). Kirche,  
- „Schwertrillen am Chor.“ (Q: K. Kohlstock) 
- „Rillen und Näpfchen am Lutherschen Haus am Marktplatz“.  
- (Q: < http://www.suehnekreuz.de/geschichte24.html > ) 
-32839 Steinheim (Ns., ca. 20 km WNW von Höxter). "Wetzrillen an der Kirchentür (Sandstein)."  
- (Q: Wehrhahn, 1911, Gieffers. 1913, bei K.-F. Haas) 
-16278 Steinhöfel (Brandenburg, ca. 12 km nordwestl von Angermünde). "Näpfchen an der Kirche." 
- (Q: Bergau, 1885, bei K.-F. Haas) 
-39576 Stendal (Sachsen-Anhalt). Pfarrkirche St. Marien (im wesentl. 15.Jh., Backsteingotik. Am  
- Sandsteinfries über Feldsteinsockel: am südl. Eck der Westfassade S nach  
- Westen und Norden hin (13.08.2001; Foto STDL 1) 
- Rathaus (Backsteingotik, 14. Jh., Renaissance-Anbau). Am Sandstein- 
- Renaissanceportal auf der Westseite, R rechts und lks am Gewände  
- (13.08.2001; Foto STDL 2) 
- "Rillen und Näpfchen an der Kirche St. Jakobi (Sandstein- und Ziegelmauerwerk)."  
- (Q: Steche, 1883, 1889, bei K.-F. Haas) 
- "Marienkirche, Turmsockel, rechts im schwarzen Profilstein Schleifspur(en), links 3  
- Näpfchen, ca. 1,5-2 cm Ø, 14 Schleifspuren senkrecht (und ein paar sehr schwache)."  
- (Q: K. Drechsler, Mitteilung v. 04.08.2010) 
- "Stendal, Rathaus am Marktplatz neben dem "Kaffeekult", am verzierten  
- Rundbogenportal rechts und links mehrere Schleifspuren, senkrecht, ca. 15 cm." (Q: K.  
- Drechsler, Mitteilung v. 04.08.2010) 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Stendal  
-19406 Sternberg (Mecklenburg-Vorpommern, zw. Schwerin und Güstrow). Stadtkirche St. Maria  
- und St. Nikolaus (Backsteingotik, 13./14. Jh.). Am Gewände des Südportals viele  
- N (Fotos Sternberg 1, 2). Einzelne N am gesamten Außenbau. Serien von Ritzen auf  
- zwei Backsteinen eines südl. Strbpf. (Foto Sternberg 3 [11.08.2001]) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Sternberg  
-PL Stettin (poln. Szczecin, an der Odermündung, ehem. Pommern). "An einzelnen Kirchen, z.B. ...an  
- der Jacobikirche in Stettin ... kommen nur Rundmarken vor." (Q: Krüger) 
-91338 Stöckach (BY, Ofr., ca, 15 km östl. Erlangen). Kath. Pfarrkirche St. Ägidius, Chor 15. Jh.,  
- Langhaus und Turm 15. Jh., Turmobergeschoss und Helm 1895. Am südöstl Strbpf.  
- des Chors an beiden Flanken je 1 zugeschmierte S (20/90°/100). Am Chorschluss 3  
- kleinere S, eine davon zugeschm. (25.07.2002) 
-PL Stolp/Stupsk (Woiwodschaft Masowien, ca. 98 km nördl. von Warschau/Warsaw). "Näpfchen an  
- der Marienkirche (14. Jh.). (Q: Bülow, 1878, bei K.-F. Haas) 
-17268 Storkow/Uckermark (Bra., ca. 12 km südwestl. v. Templin) Von Herrn Dr. A. Zott stammt die  
- Mitteilung (zugesandt am 04.10.2011) über Näpfchen an der Dorfkirche (Bilder Storkow  
- 1, 3) und auf Ziegelsteinen der südl. Kirchhofsmauer (Bild Storkow4; Bilder vom  
- 31.05.2011) 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Storkow/Uckermark  
-18539 Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern, am Strelasund, gegenüber der Insel Rügen).  
- St. Marienkirche, Backsteingotik (1360 – 1380). Weitgehend eingerüstet und verhängt.  
- Soweit einsehbar keine Funde. 
- Dominikanerkloster St. Katharina, Backsteingotik, heute Museum. Nordöstl.  
- Strbpf. des Chors: 5 N nach Nordwesten hin (3/100) (Foto Stralsund 1). 
- Jakobi-Kirche (Backsteingotik, 13. Jh.). Nordseite: viele N, besonders an dem  
- Strebepfeiler rechts des westl. Nordportals (Foto Stralsund 2). Südseite: viele N,  
- besonders am Strbpf. rechts des östl. Südportals.  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Stralsund  
- Rathaus (Backsteingotik, 13. Jh.) mit großartiger Schaufassade. In der  
- Gerichtslaube achteckige schlanke Säulen aus schwed. Kalkstein. Eine davon  
- zeigt etliche ca. 30 cm lange Rillen.  
- Klaus Drechsler, September 2005: „ Rathaus Stralsund (vom Alten Markt aus  
- gesehen) Säule rathausdurchgang-Mitte, 2 Schleifspuren senkrecht (unscharf  
- evemtuell drei Näpfchen); Säule links auch zwei Schleifspuren, senkrecht.“ 
- Nikolaikirche (Backsteingotik, 1270 – 1360). Einzelne N ringsum am Außenbau. 
- (05.08.2001) 
- Von Dr. Albrecht Zott stammen Bilder von den Stralsunder Kirchen St. Marien  
- (Marienkirche 3, 6, 7, 8, 9), St. Nikolai (Nikolai 5 - 17) und St. Jakobi (Jakobi 5 - 18;  
- örtlich als Gewehrkugeleinschläge bezeichnet; Bilder v. 18.08.2011)  
-17335 Strasburg/Uckermark (M-V, ca. 30 km östl Neubrandenburg). „Schabungen an der Pfarrkirche  
- St. Marien, Mitteilung und Foto von Frau Reinhold, Ratzeburg, im Mai 1993.“ (Q:  
- W. Urban, Schreiben v. 24.05.2003) 
-F Strasbourg (Unterelsaß)'''. „Wetzrillen an der Pforte des Münsters“. (Q: W. Eitelmann, S. 286, Abb.  
- 1450 – 1453) 
- "Rillen an der Alte Jung-St. Peter Kirche (12. Jh.)." (Q: Fehn, 1909, bei K.-F. Haas); 
- "Rillen an der St. Thomaskirche (13. Jh.)." "(Q: Fehn, 1909, bei K.-F. Haas); 
- "Rillen an dem Oktroihäuschen vor dem Metzgertor. (19 Jh. !)“. (Q: Fehn, 1909,  
- bei K.-F. Haas); 
- "Rillen am Portal des Stadtturms beim Bad Mathiss." (Q: Fehn, 1909, bei K.-F. Haas) 
-01796 Struppen (Sa., ca. 4 km östl. Pirna an der Elbe). „Kirche Struppen hat auch Schleifspuren“ (Q:  
- Klaus Drechsler, Mitteilung v. 01.01.2006) 
-PL Strzegom/Striegau (seit 1945 zur poln. Woiwodschaft Niederschlesien gehörend, am Fluss  
- Strzegomka und an der Straße von Breslau nach Jelenia Góra gelegen). Stadtpfarrkirche  
- St. Peter und Paul, 1280 - 1390 von Johannitern erbaut, Türme unvollendet,  
- aufgehendes Mauerwerk aus heimischen Granit- und Basaltbruchsteinen, Zierglieder  
- aus Sandstein. Größte Kirche Schlesiens. 
- "Zu beiden Seiten des westlichen Portals sowohl Näpfchen als auch Wetzrillen." 
- (Q: Ingrid Drechsler, mit zwei Fotos vom Mai 2010, die linke und rechte Seite des westl.  
- Portals zeigend) 
-96231 Stublang (BY, Ofr., ca. 5 km östl. Staffelstein in einem Seitental des Maintales). St. Sebastian, kath.  
- Filialkirche, Barock, goldgelber, feinkörniger Sandstein. R lks. i. G. des Westportals.  
- Einige kleine R an der Schürze unter dem vermauerten Fenster nach SW. 2 R an dem  
- Pilaster re. nb. d. Südportal. 3 lange R an der südöstl. Schräge des Hauses.  
- Etliche R an der Ostseite des Chors (Bild Stublang; 06.07.2003).  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Stublang  
-F Stürzelbronn (Elsaß). „3 W li. vom Pranger in der Steinmauer, 2 dünne W am großen Tor  
- Richtung Kirche.“ (Q: W. Rauch) 
-29556 Suderburg (Ns., ca. 10 km südwestl. Uelzen). St. Remigius Kirche, „8 senkr. WR am Turm in  
- einer Gedenktafel.“ (Q: I. u. U. Mey bei HS)  
-46354 Südlohn (NRW, Reg. Bez. Münster, Krs. Borken, nahe der niederländ. Grenze). Spätgot.  
- Hallenkirche St. Vitus. "Der Sockel des Mittelpfeilers (am Nordportal des  
- Langhauses ?) weist deutlich tiefe, senkrechte Schleifrillen auf ..."  
- (Q:  
-http://www.muensterland.de/magazin/artikel.php?artikel=45657&type=&menuid=967&topmenu=864&objectid=0&objecttype= ) 
-55286 Sulzheim (Rhld.-Pf., an der Nahe, ca. 15 km östl. von Bad Kreuznach). "Wetzrillen an einem  
- Steinkreuz." (Q: Jünemann, 1977, bei K.-F. Haas) 
-PL Susz (ehem. Rosenberg in Westpreußen, heute zur Woiwodschaft Ermland-Masuren  
- gehörend). Gut ausgeprägte Näpfchen und Rillen an einem Portal der Backstein- 
- Kirche St. Antonius (13. Jh.). 
- (Q mit Bild: http://www.tmzs.pl/cms/libraries/media/skarbiec_1/2_tajemnicze-znaki.pdf ) 
-HU Szamostatarfalva (Nordost-Ungarn). “Über ähnliche Angaben (sc. zu Rillen) verfüge ich zu dem  
- gotischen Kirchenportal in Szamostatarfalva“. (Q: Jozsef Liszka) 
-HU Szentendre (Stadt am re. Donauufer, ca. 20 km nördl. Budapest). „Kath. Kirche auf  
- Hügel in Ortsmitte. WR [sc. R; PS] am Turmeingang (an der Westseite des Turms),  
- am linken Pfeiler unter einer Sonnenuhr aus dem 13. Jh.“ (Q: mit Foto; HS) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Szentendre_%28HU%29  
-39590 Tangermünde (Sachsen-Anhalt). St. Stefanskirche, spätgot. Backsteinbau. Südseite: 1.  
- Strbpf. von Westen her: 2 N (3 cm, glatt ausgeschabt) und 1 zugeschm. N , alle  
- nach Süden hin. 2. Strbpf. von Westen her: 2 N nach Westen. Links am Südportal  
- 2 N. (13.06.2001) 
- "Stephanskirche, 1. Seiteneingang mehrere Schleifspuren." (Q: K. Drechsler, Mitteilung v.  
- 04.08.2010) 
-I Taormina, „N an einem Profanbau“ (Q: HS) 
-17268 Templin (Brandenburg, ca. 60 km nördl. Berlin). „Schabungsfunde am Ziegelmauerwerk der  
- Georgskapelle, 14. Jh.“ (Q: W. Urban; 24.09.1993) 
-99955 Tennstedt s. Bad Tennstedt 
-NL Termunten „Herv. kerk: sacrofaagdeksel in portaal met duivelskrassen“ (Q: mit Foto Jean  
- Penders s.: 
- http://www.documentatie.org/uds4/zoekpagina3t.asp?search=Duivelskrassen  
- Bild 8) 
-17166 Teterow (M-V, ca. 25 km östl. Güstrow). „Schabungen am Backsteinmauerwerk von St. Peter  
- und Paul. 27.09.1994“. (Q: W. Urban, Schreiben v. 24.05.2003) „Schälchen und  
- Rillen an der Kirche von Teterow. ... In Teterow [fand ich] sehr viele Beispiele [sc. von  
- Schälchen; PS] wo Krüger noch vor 100 Jahren ausdrücklich keine Zeugnisse  
- findet.“ (Q: Himmelstierna) 
- "An der östl. Außenwand der Peter Pauls Kirche fand ich Näpfchen (ca. 30 cm Ø) und  
- senkrechte Schleifspuren (über 10)." (Q: Kl. Drechsler) 
- Die Stadtkirche St. P & P, Backsteinbasilika, erbaut zwichen 1215 und ca. 1420 in  
- spätroman. (Chor, Sakristei) und got. Stil (Langhaus, Turm). 
-15755 Teupitz (Brdbg., LKS Dahme-Spreewald, gelegen auf einer Halbinsel am gleichnamigen See, 40  
- km südl. Berlin nahe der A 13, Ausfahrt 5a). Heilig-Geist-Kirche, got. Backsteinbau aus  
- dem 13. - 16. Jh. Viele Näpfchen und einige Rillen beidseits des Südportals, Näpfchen  
- am gesamten Außenbau (08.06.2011, Bilder Teupitz 1 - 3). 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Teupitz  
-66987 Thaleischweiler-Fröschen (ca. 10 km westl. Zweibrücken, Rhld.-Pf.) „An der ehemaligen 
- Totenpforte (sc. der Kirche), dem Portal an der Südseite des ehemaligen  
- Chorraumes, heute rechts neben dem „Thaleischweilerer Eingang“ zu sehen, findet  
- sich eine Besonderheit: Auffallende Wetzrillen im Türgewände, parallel verlaufend,  
- lang und schmal – keine Seltenheit in mittelalterlichen Kirchenportalen, gibt es  
- dennoch keine Quellen, die diesen Brauch belegen.“ Angebotene Deutungen:  
- rechtsliturgisches Schärfen von Schwertern, Abkratzen von Heilstaub, Feuerschlagen  
- „mit Hilfe eines mit Eisen beschlagenen Holzrades“.  
- (Q: http://www.uffdroht.de/thaleischweiler-fröschen/ev-Kirche; K. Rug) 
-54424 Thalfang (Rhld.-Pf., ca. 20 km östl. Trier). „Vorkommen [sc. von Wetzrillen] im kirchlichen Bering“.  
- (Q: K. Rug) 
-66871 Thallichtenberg (Rhld.-Pf., Lks. Kusel). Ruine der Burg Lichtenberg: "... Im Torgewände befinden  
- sich intentional angebrachte Wetzrillen ..." 
- (Q: http://www.heimat-pfalz.de/index.php/november-burg-lichtenberg.html ) 
-01737 Tharandt (Sa, ca. 10 km südwestl. Dresden). „Burgruine, 2. Fenster links, Schleifspuren  
- gut sichtbar innen auf dem Fensterstein (waagrecht) 10 – 12 (davon 3 – 4 kleine  
- Spuren, ansonsten bis zu 15 cm, auch recht tiefe!)“. (Q: K. Drechsler, Mitteilung  
- mit Skizze am 11.09.2006) 
-91433 Thierberg (BY, Mfr., b. Scheinfeld). Wohnhaus Nr. 13 an der Durchgangsstraße. Giebelständiger  
- eingeschossiger Bau, 18./19. Jh. An dem als Eckpfeiler gestalteten lk. Hauseck 4 S  
- (15/90°/100), mit Farbe überstrichen. (03.10.2002, Foto Thierberg 1) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Thierberg  
-90402 Thon (BY, Mfr., Vorort im Norden von Nürnberg). "Rillen an einem Backofen (?) des Anwesens  
- Äußere Bucher Str. 31 (1733, Sandstein)". (Q: Bild von 1914 vorhanden [H. Bäuerlein],  
- bei K.-F. Haas) 
-PL Thorn/Torun (ehem. Westpreußen, Woiwodschaft Kujawien-Pommern, gelegen an der Weichsel,  
- ca. 180 km nordwestl. von Warschau). "Schabemale an Kirche (an welcher?)." (Q:  
- Wankel, 1884, Dehio, 1906, bei K.-F. Haas) 
-33154 Thüle s. Salzkotten-Thüle 
-CH Thun (Kanton Bern, am Ausfluss der Aare aus dem Thuner See). "Näpfchen an der Kirche auf dem  
- Schlossberg (Sandstein)." (Schwartz, 1879, Wankel, 1884, bei K.-F. Haas) 
-95349 Thurnau, Kirchplatz 1, St. Laurentius, ev. Aus spätgot. Zeit nur der geostete Chorturm erh.  
- Langhaus (Saalbau) 1701-06 neuerbaut. Sandstein. S ringsum am Außenbau (ca.  
- 90 Stück), bes. am Chor. Die S sind teilweise auffällig quer zur Hochachse gerieft.  
- (etliche Fotos Thurnau Kirche) 
- Marktplatz 1: Schloss derer von Giech (ursprüngl. „Hus uf deme stein“ der  
- Förtsche). SSt. Oberschloss (Dreiflügelanlage v. 16./17.Jh. über Kernbau des 
- 14./15.Jh.) S an der Wand rechts vom inneren Portal des östl. Torgangs,  
- überlagert von den Initialen CCVG und der Jahreszahl 1658 (Bild ThuSchloss HS, 
- Bild ThuSchloss PS ). 
- Oberes Schloss, Westflügel (Giech´scher Bau, bez. 1729 – 51); südl. Tor:  
- Laibung beids. Flach ausgeschliffen, rechts zusätzlich einige R; nördl. Tor: Laibung  
- lks. flach ausgeschliffen. 
- Unterschloss (Vierflügelanlage v. 15./16.Jh. über Kernbau v. 1239. S außen re.  
- in der Laibung des Westportals im „Künßberg-Bau“ (bez. 1675): 7 in oberer, 11 in  
- unterer Reihe, zugeschmiert; lks. i.d.L.: 4 S, nicht [mehr?] zugeschmiert; Foto 6b).  
- Am selben Torweg, von der Hofseite kommend: lks. im äußeren Bogen  
- 8 S (10 – 20/90°/50; Fotos THU 21, 21a); re. in der Laibung des Torbogens 2 S  
- (7, 15/90°/70; 07.12.2004). 
- Gerichtsdieners- oder Henkershaus, Anbau am südwestl. Eckturm („Zehntturm“),  
- nach Süden hin: lks. am Hauseck mehrere schräge S. (Foto THU 19; 16.10.2003) 
- Hangaufwärts vom Henkershaus, Zufahrt zum hinteren Schlossgarten, flankiert von  
- zwei Sandsteinpfeilern: am lk. Pfeiler 1 S zum Weg hin. 
- Auf den Quadern um eine Schlüsselscharte in der Mauer östll. des nordwestl.  
- Rundturms, also zum Marktplatz hin, mehrere N (Foto THU 20; 16.10.2003) 
- Kirchplatz 12, Töpfereimuseum, ehem. Schulhaus, SSt. Renaissance-Giebelfront mit  
- schönem Portal (1598/99. S über den Sitzkonsolen am Portalgewände: re 1 tief,  
- 1 ausgeschmiert, lks 1 flach) (Foto THU 10 [1999]).  
- Portal an der Rückseite des oberen Baus (zum Seidelsberg hin) re 3 S, lks 1 S u. 2  
- zugeschm. S. Einsehbare Seitenfront des oberen Baus: 2 S re. nb. Fenster.  
- An der Stegersgasse oberh. des Töpfermuseums: Rundbogengartentor aus Sandstein  
- bez. 1628 (lks. nb. Haus Nr. 46 mit Treppengiebel): re 20, lks 1 S i. u. a. d.L. 
- (Foto THU 15 [01.01]). S auch an den Sandsteinpfeilern der links angrenzenden  
- Toreinfahrt. 
- Sandsteinpfeiler südl. (rechts) neben Stegersgasse Nr. 13 eine gut ausgeprägte S. 
- Kirchplatz 10 (bez. 1534), re u. lks a. d. Laibung je 3 S, Rückseite (zum  
- Seidelsberg) 2 Quader mit S sichtbar (Spolien?). 
- Kirchplatz 8 (heute „Antikhaus“; bez. 1568), a. d. Laibung des Rundbogenportals  
- lks. und re. mehrere teils tiefe S (Foto THU 11 [2002]); in der Laibung des  
- Rundbogenfensters lks 3, re 1 S; in den Laibungen der Fenster lks vom Portal je 1 S  
- (? schlecht einsehbar). 
- Oberer Markt 2, teilerneuertes Eckhaus, Sandstein, 16./17.Jh. Treppengiebel  
- 19.Jh. Spitzbogige Pforte in der nördl. Schmalseite des EG: S re und lks i.d.L. 
- Oberer Markt 4, Sandstein-Quaderbau. 1 zugeschm. S lks. an der Straßenfront. 
- Oberer Markt 6, Sandst.-Quaderbau, (talseitige) Schmalseite des Stiegenpodests,  
- rechter Stein der untersten Quaderreihe: 5 S (20/90°/5); das Straßenniveau lag  
- früher wohl wesentlich tiefer. (16.02.2003) 
- Oberer Markt 20, Sandsteinquaderbau, 1778 und 1791: unterhalb des lk. Fensters  
- in der Straßenfront zugeschmierte S. 
- Oberer Markt 22 (ehem. Kindergarten), am rückwärtigen, s-östl. Eck 13 S (15cm,  
- 90°, in 30 und 60cm Höhe). Rechter Sandst.-Pfeiler der Toreinfahrt nb. d. n- 
- westl. Hauseck: 1 S (15/100°/80).  
- Gartenmauer, an der süd-östl. Seite von Nr. 22 anschließend, nach NO hin:  
- 70 - 80 S (15-20/90°/in ca.60cm Höhe). (Fotos THU 12, 13, 14) 
- Marktplatz 2, Sandsteinbau, bez. 1778; lks. an der Tür je 1 S (zugeschm.) am und  
- im Gewände. (10.04.2003) 
- Marktplatz 3, giebelständiger Putzbau, bez. Hs. Nr. 93; wohl um 1748:  
- Sandsteintürumrahmung, je 1 S (zugeschm.) lks. und re. i. G. (10.04.2003) 
- Marktplatz 5, Sandsteinbau, bez. 1430 (!); lks. an der Türrahmung je 1 S i. und a.  
- G.; re. 1 S. a. G. (10.04.2003) 
- Marktplatz 9, Eckhaus, verputzt, Mansarddach; am Tor dat. 1600. 3 S und 1  
- zugeschm. S im zweituntersten re. Laibungsquader des rundbogigen Tors. 4 S  
- am rechten äußeren Fundamentquader der Straßenseite, direkt über heutigem  
- Gehwegniveau (Spolie?). 
- Marktplatz 10, Doppelhaus mit verschiefertem OG: zugeschm. S an den Ecklisenen  
- (lks. 2, re.1) 
- Jägerstraße 1, Breitgelagertes Eckhaus, Erdgeschoss bez. 1747: an dem nordöstl.  
- Eck des stadtauswärts neben Nr. 1 gelegenen Wirtschaftsgebäude 4 S nach Norden  
- hin. 
- Jägerstr. 21 (ehem. Mühle, gen. „Parthey-Mühle“, stattl. Sandsteinquaderbau)  
- bez. 1628, Portal, re u. lks i.d. Laibung je 1 S. 
- Friesenstraße, Ludwigshof (Villa aus den 70er/80er Jahren in einem parkartigen  
- Grundstück), Einfahrt flankiert von zwei ca. 3m hohen, gegliederten Sandstein- 
- Säulen, je von einer Kugel bekrönt (wahrscheinl. 19. Jh., wohl von anderem  
- Standort hierher versetzt). S beids. an und in der Laibung. 
- Bahnhofstraße, Sandsteinquadermauer bergauf rechts, Zugang zu Haus Nr. 12  
- (Haus bez. 1706): an dem lk. Torpfeiler 2 S i.G. (15/90°/70) und 3 S a. G.  
- (15/schräg 75°/70) 
- Bahnhofstr., Toreinfahrt gegenüber Haus Nr. 6: re. Sandsteinpfeiler 10 S a.G., 4 S  
- darunter, 6 S i.G.; lk. Sandsteinpfeiler 1 S i.G.. (Fotos THU 16, 17, 18 [11.2002]) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Thurnau  
-96123 Tiefenellern (BY, Ofr., Fränk. Schweiz, ca. 15 km östl. Bamberg). Kleine Dorfkapelle in  
- feinkörnigem gelben Sandstein. Westportal: einige S lks i G., einige zugeschmierte S re.  
-im Gewände (18.03.2006, Bilder) 
-http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Tiefenellern  
-36469 Tiefenort (Th, an der Werra, ca. 6 km westl. Bad Salzungen). „Wetzrillen an der Pforte von St.  
- Peter“. (Q: W. Eitelmann, S. 287, Abb. 1474 – 1477) 
-91330 Tiefenstürmig (BY, Ofr., Fränk. Schweiz, ca. 8 km nordwestl. Ebermannstadt). Barocke Dorf-Kirche  
- (Wallfahrts-?) „Kreuzauffindung“ (1726) mit Turmfassade, Mauerwerk aus  
- Kalksteinquadern, bis 2 m Höhe stark ausgebessert (verputzt). An der lk. Lisene des  
- Nordportals (Sandstein) einige R. (26.07.2003) 
-56841 Traben-Trarbach (Rhld.-Pf., Luftkurort beiderseits der mittleren Mosel). „Rote Göttin“ auf dem von  
- der Mosel umflossenen Mont Royal oberhalb Rißbach. Der stark abgewitterte und  
- verunstaltete Menhir stellte wohl ursprünglich eine Fruchtbarkeitsgöttin dar. An der  
- Schauseite sind links einige S zu sehen. (Q mit Foto und Zeichnungen: Datenbank der  
- Kulturgüter in der Region Trier auf dem Server des Freilichtmuseums Roscheider Hof,  
- Konz, mail: kulturdatenbank@web.de ) 
-36145 Traisbach (He., ca. 6 km nordöstl. Fulda). „Von der alten Kirche blieb in der Dorfmitte der alte  
- Glockenturm aus dem 15. Jh. erhalten. An der NO Seite befinden sich ...  
- Wetzrillen.“ Q: Heinz P. Probst 
-06231 Treben (Sa, ca. 20 km nordöstl. Weißenfels.) „An der Apsis der Kirche zu Treben Kr. Weißenfels  
- sind R und N zu sehen.“ (Q: http://www.suehnekreuz.de/geschichte24.html ) 
-95367 Trebgast (BY, Ofr., ca. 9 km südöstl. von Kulmbach). St. Johannes, ev, Saalkirche mit Chorturm  
- (1742 - 44 über älterem Kern), S (eine einzige) rechts am östl. Turmsockel. 
- Kirche und Friedhof ummauert, auf der Nordseite Rochuskapelle (vermutl.  
- 1.Viertel 16.Jh., später Beinhaus, mit Wohnung überbaut) mit westl.  
- anschließendem Torhaus. Ca. 13 S i.d. östl. Laibung des Torbaus, d.h. in der  
- Westwand der Rochuskapelle (16.Jh.; Fotos Trbg.1, Trbg.2). Ebenfalls mehrere S  
- i.d.lk. Laibung des östl. Zugangs zur Mesnerswohnung über der Kapelle und in der  
- Laibung des südwestl. Spitzbogenfensters der Kapelle (lks. ca. 5 S, re. 2 S, 1 N). 
- „Pfarrhaus neben St. Johannes: 2 WR links vom Portal“. (Q: H.S.) 
- „(Wetzmarken an) Haus Trebgast Nr. 58, Bauinschrift von 1816.“ (Q: R. Lenker) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Trebgast  
-99830 Treffurt (Th., an der Werra, ca. 15 km südwestl. von Mühlhausen). St. Bonifaz, 1230 aus Kalkstein  
- im roman.-got. Übergangsstil erbaut. Sandstein nur am Nordportal und mitunter an  
- Eckpfeilern. An- und Umbauten des 16., 18. und 19. Jh. N-Portal: Laibung lks.  
- ca. 8 R (20/90°/150, 170), re. ca. 10 R (10 – 15/90°/150, 170). (der Portalvorbau ist  
- im übrigen stark ausgebessert (Fotos TRFT 1, 2 [08.2000]). Westl. Eckquader des nördl.  
- Querhauses: nach N hin 2 R (20/90°/150). (08.2000; 18. 06.2003) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Treffurt  
-18569 Trent (M-V, Insel Rügen). „Näpfchen am Backsteinmauerwerk der Katharinenkirche“. (Q: W.  
- Eitelmann, S. 287, Abb. 1478 – 1481) 
-14929 Treuenbrietzen (Brandenburg, ca. 20 km westl. von Luckenwalde). "Näpfchen an der Kirche (13.  
- Jh.)" (Q: Wehrhahn, 1912, Wrasmann, 1912, bei K.-F. Haas) 
-34613 Treysa (He., OT von Schwalmstadt, ca. 30 km ONO von Marburg/Lahn, an der Schwalm). "Rillen  
- an der ehem. Dominikanerkirche, Stadtkirche (14. Jh.). (Q: Kraft, 1969, bei K.-F. Haas)  
- Jh.)" (Q: Kraft, 1989, bei K.-F. Haas) 
-18465 Tribsees (M-V, Lks. Vorpommern-Rügen, ca. 45 km östl. Rostock an der B 110, gelegen an dem  
- Flüsschen Trebel). Die St. Thomaskirche, benannt nach Thomas Becket, Erzbischof von  
- Canterbury, wurde im 13. Jh. als spätroman. Basilika mit massigem Turm erbaut. Von  
- diesem Bau sind nach einer Umgestaltung im 15. Jh. nur noch Reste des Langhauses  
- und der Turm erhalten. Die Kirche hatte Bedeutung als Station auf dem von der Ostsee  
- kommenden Jakobsweg (Via baltica). 
- Herr Dr. A. Zott fand an St. Thomas "einige WR und N" (18.08.2011). 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Tribsees  
-54292 Trier (Rhld.-Pf., an der Mosel, nahe der Grenze zu Luxemburg). “Wetzrillen an der im 11. Jh. in  
- die Porta Nigra eingebauten Simeonskirche (Apsis).“ (Q: A. Leistner) 
- „Wetzrillen an der Rückseite des Doms“. (Q: W. Eitelmann, S. 288, Abb. 1482 – 1485) 
- Eigener Befund v. 29.08.2004: stadtseitig an den beiden mittleren Halbsäulen links  
- des westl. Torgangs je 1 S (20/90°/300), an der 1., 2. und 3. Halbsäule rechts des  
- östl. Torgangs mehrere S gleicher Größe in gleicher Höhe (Foto Trier 3). An  
- dem von Westen her 2. und 3. Strebepfeiler der östl. Apsis mehrere R (20 –  
- 30/90°/200).  
- Feldseitig am Ostturm, 3. Halbsäule vom östl. Torgang her, 3 S (25/90°/400).  
- Die mit 3 bis 4 Metern sehr hoch gelegenen S-Fundstellen sind wegen der  
- plastischen Gestaltung des Gebäudesockels unschwer zu erreichen. Zudem war im  
- Mittelalter das Bodenniveau künstlich erhöht worden.  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Trier  
-95488 Tröbersdorf (BY, Ofr., bei Bayreuth-Eckersdorf, direkt südl. an der B 22 nach Bamberg). Ev. Kirche  
- St. Laurentius, 15. Jh., 1636 durch die Bambergischen niedergebrannt, Langhaus und  
- Turm-OG im 18. Jh. in nachgotischem Stil wiederaufgebaut. Turm, 3. südöstl.  
- Eckquader von unten, 4 S und 2 N nach Süden hin. (09.08.2010, 1 Foto)  
- Unerklärlicherweise habe ich am 16. Februar 2003 für Tröbersdorf eine Fehlmeldung  
- verzeichnet. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Tr%C3%B6bersdorf  
-91257 Trockau (BY, Ofr., südl. Bayreuth). Marktplatz 9, ehem. Schulhaus, einstöck. Sandstein- 
- Quaderbau mit Halbwalmdach, um 1800. Tür zum Marktplatz: lks i.d.L. 1 S, re je 1 S  
- i.d.L und a.d.L. (10/90°/50). Am NW-Eck, nach W hin: 2 S (20/90°/50).  
- Schloss Privatbesitz der Baronin Groß von Trockau, kein Zutritt. 
-95349 Trumsdorf (BY, Ofr., b. Hollfeld, Fränk. Schweiz), ev. Pfarrkirche St. Michael, verputzte Saalkirche  
- mit Chorturm, 14./15.Jh, Änderungen 1708). Keine S.  
- Der freistehende Epitaph vor dem N-Portal ist an allen vier Kanten ellipsenförmig 
- ausgeschliffen. (21.05.2000) 
-72070 Tübingen (B-W, am Neckar). Jakobuskirche (auch Spitalkirche genannt. Roman. Bau 12. Jh.,  
- 1500-20 gotisch erweitert): „Man sieht Schleifspuren vom Schleifen der Messer.  
- Das Schleifen brachte Glück!“ Q: http://www.jakobusgemeinde.de (05.05.01) 
- « … in Tübingen am Convict, früherem Collegium Illustre, finden sich Rillen ». (Q:  
- Oelenheinz, Mitteilung an Schulz [s.d.], 1901) 
-66693 Tünsdorf (S, Kreis Merzig-Wadern, OT von Mettlach). "runde Eintiefungen - Näpfchen - an den  
- Türgewänden des Hauses Ecke Linde - Martinsstraße in Untertünsdorf. ... Das sehr alte  
- Haus ist wahrscheinlich ein Gerichts- oder Gemeindehaus des ältesten Ortsteils von  
- Tünsdorf gewesen. (Q: W. Weiter)  
-64254 Überau s. Reinheim/Odenwald 
-88662 Überlingen (B-W, am Bodensee). „Alte Wetzrillen an der Jodokuskapelle“. (Q: W. Eitelmann, S.  
- 288, Abb. 1490 – 1493) 
- „Schleifspuren am Portalgewände der Pilgerkapelle St. Jodokus.“ (Q: Ute Pietrzak) 
- „Rillen auf Sandstein am Steinhaus des Heilig Geist Spitals (Franziskanerstr.), an der  
- Jodokkirche (rechts und links am Eingangsportal)" (Q: H. Bäuerlein, bei K.-F. Haas) 
- „Schleifspuren am Portalgewände der Pilgerkapelle St. Jodokus.“ (Q: Ute Pietrzak, Fotos  
- ÜberlingenUP1 und ÜberlingenUP2) 
- Zu den Rillen am Steinhaus auch eine Aufnahme von U. Pietrzak (ÜberlingenUP3). Die  
- Aufnahme zeigt eine Sandsteinquaderreihe mit gut ausgeprägten Rillen, die von Putz  
- freigehalten und unter Glas gelegt wurde.  
- http://u0028844496.user.hosting- agency.de/wetzrillen/index.php/%C3%9Cberlingen_%28am_Bodensee%29  
-91486 Uehlfeld (BY, Mfr., zw. Höchstadt/Aisch und Neustadt/Aisch). Burghaslacher Str., rechts vom  
- Gasthof Zwanzger abzweigende Gasse: In der die Gasse links begrenzenden maroden  
- Sandsteinmauer finden sich einige Quader mit S (03.11.2004, Foto Uehlfeld 2). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Uehlfeld  
-49843 Uelsen (Niedersachsen, an der Grenze zum Kgr. der Niederlande). „An einigen Stellen (sc. der  
- Reformierten Kirche) kann man so genannte „Pestrillen“ entdecken. In früheren Zeiten  
- wütete oft die Pest. In ihrer Not gingen die Menschen zu den Kirchen und schabten  
- Steinstaub ab. Sie tranken mit Wasser vermischt als Heilmittel.“  
- (Q: http://gbiu.de/Sachgeschichten/Kreis-neu/kreis-160.html- ) 
- (s.a. http://www.grafschafter-geschichte.de/1635-Pest/pest.htm ) 
-29525 Uelzen (Ns., an der Ilmenau in der Lüneburger Heide, am Elbe-Seitenkanal). „Pestrillen an der  
- Kirche.“ (Q: http://de.wikipedia.org/wiki/Pestrille ) 
-97900 Uissigheim (BY, Ufr., ca. 15 km südöstl. v. Wertheim am Main). „Wetzrillen am Grabstein des  
- Ritters Arnold v. Uissigheim in der Laurentiuskirche“. (Q: W. Eitelmann, S. 297, Abb.  
- 1699 – 1701) 
-98663 Ummerstadt (Thür., ca. 12 km westl. Coburg, im südlichsten Zipfel des Lks. Hildburghausen.  
- 837 in Fuldaer Urkunden als „villa Untrangeuui“ erwähnt; „Ummerstadt“ erstmals  
- 1223; Stadtrecht vor 1290. Die Stadt wurde 1632 durch Wallensteinische Truppen  
- verwüstet).  
- Ummauerte Bergkirche St. Andreas (1437). Sandsteinquader-Bau, ebenso wie die  
- Ringmauer und der turmartige Bau (ehem. Gefängnis, 16. Jh.) neben dem Tor  
- zum Kirchhof. An dem genannten Bau ca. 8 S zum südwestl Eck hin, am südöstl. Eck  
- nach zwei Seiten hin viele tiefe, teils schräge S. Tiefe S auch in der Mauer lks. vor  
- dem Tor. Rechts am Tor einige S a. und i. G. Innen am Tor lks. S a. und i. G.  
- (05.03.2003, 2 Fotos) 
- Kirchhofweg 25, Wohnhaus zum Marktplatz hin, rundbogige Türrahmung aus  
- übermaltem Sandstein, bez. 1540. Links 3 S a. G., ca. 6 S i. G.; rechts 4 S i. G.  
- (05.03.2003, Foto) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Ummerstadt  
-91347 Unteraufseß (BY, Oberfr., Fränkische Schweiz, Schloss nahe der Ortschaft Aufseß). "Näpfchen an  
- der Schlosskirche (Sandstein)." (Q: Seidl, 1993, bei K.-F. Haas) 
-72070 Unterjesingen (B-W, westl. Vorort v. Tübingen). „WR an der südwestl. Stützmauer der Kirche.“ (Q:  
- www.pm-weber.de) 
-96199 Unterleiterbach (BY, Ofr., Michael-Küchel-Str. 6, kath. Friehofskapelle St.Valentin. Barocker  
- Zentralbau 1738/39. Sandstein. Keine S. Gaunerzinken (?) an der gesamten  
- Ostwand, rot (Ziegelabrieb? Vgl. Friedhofskapelle Isling) 
- St.-Magdalenen-Weg 3, kath. Filialki. St. Maria-Magdalena. 14.-18.Jh., eingez.  
- Chor, Turm dat 1461. Putzbau, neg. Kirchhofummauerung, Sandst. An der 
- Innenwand, lks. nb. d. östl. Tor, 3 S. 
- Schlossstr.1, Schloss der Schaumberg (heute im Besitz von Margot und Peer  
- Heiss), barocker Putzbau mit Sandst.- Gliederungen, Mansarddach (1737-39),  
- Sandst.-ummauerg, Nebengebäude (18.Jh.). Keine S. 
- S an einem außerhalb der Ummauerung (Torseite) stehenden Sandstein-Marterl.  
- (10.12.2006, mit Fotos WR-Unterleiterb.1.jjpg, WR-Unterleiterb.2.jpg)) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Unterleiterbach  
-91093 Untermembach (BY, Mfr., ca. 6 km NNO von Herzogenaurach, an der A 3). "Wetzrillen an  
- einem Bildstock." (Q: Seidl, 1933, bei K.-F. Haas) 
-07548 Untermhaus (Thüringen, gegenüber Gera am linken Ufer der Weißen Elster). „An der aus  
- Sandsteinquadern erbauten Kirche zu Untermhaus schälchenartige Vertiefungen von 2  
- bis 5 cm Durchmesser.“ (Q: Krüger) 
-96253 Untersiemau (BY, Ofr., ca. 6km südl. Coburg). Leopoldstr. 12, Unteres Schloss (13.-20.Jh. , nicht  
- einsehbar. Am Torturm keine S. 
- Kirchplatz 4, ev. Pfarrkirche, Ostturm um 1500, Langhaus modern. Am Turm  
- keine S. 
- Lichtenfelser Str. 10, Oberes Schloss (16./17.Jh.), keine S. 
- Bei A. Leistner findet sich: 
- „Lichtenfelser Str. 3, an der dazugehörenden Scheune von 1824 mit überdachtem  
- Kellereingang; 3 Wetzrillen an der Südmauer, 4 Wetzrillen rechts am  
- Kellereingang.“ 
-95369 Untersteinach (BY, Ofr., ca. 5 km nordöstl. von Kulmbach). St. Oswald, ev, Saalkirche mit  
- Chorturm. Langhaus- und Turmfundamente um 1363, Umbau 4.Viertel 15.Jh.  
- Chorturm 1713-17. Eine S. am nördl. Eckpilaster der Ostseite des Kirchturms  
- (20/90°/90). 
- Südl. Torhaus könnte auf frühere Umwehrung hindeuten. An dessen äußerem  
- Torbogenr: re. a.d.L. 3 S, lks. i.d.L. 1 S (je ca. 20/90°/50). 
-S Upsala (gelegen an dem bis hierher schiffbaren Flüsschen Fyrisa, Sitz der ältesten Universität  
- Nordeuropas [gegr. 1477]). "Rillen und Näpfchen an der Landgemeindekirche." 
- (Q: Friedel, 1877, bei K.-F. Haas) 
-37170 Uslar (Niedersachsen, ca. 35 km nordwestl. v. Göttingen). „Alte Wetzrillen an der  
- Johanniskapelle“. (Q: W. Eitelmann, S. 288, Abb. 1498 – 1501) 
-CZ Ustek / Auscha (Tschechien, Nordböhmen, Bezirk Litomerice/Leitmeritz; auf einer Sandsteinklippe,  
- welche den Umriss der Altstadt bestimmt, und über einem Bach erbaut; Mitte 11. Jh.  
- gegründet, 1361 zur Stadt erhoben). "Am Ausgang des Marktes zur Straße des 1. Mai,  
- drei Giebelfronten mit drei Bögen. Senkrechte Schleifspuren seitlich in der Laibung der  
- Bögen; ca. 18 cm hoch und ca 4 cm breit." (Q: Klaus und Ingrid Drechsler, Mitteilung  
- vom November 2009, mit Fotos Ustek KD 1 - Ustek KD 5.) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Ustek/Auscha  
-16727 Vehlefanz (Brdbg., Lks. Oberhavel, Gem. Oberkrämer, ca. 15 km südwestl. von Oranienburg, an  
- der Ausfahrt 30 der A 10). Evang. Dorfkirche, Feldsteinbau des 15, Jh, im 18. Jh. zu  
- kreuzförmigem Grundriss erweitert. Herr Dr. A. Zott hat am Mauerwerk der Kirche "ein N  
- durch Putz und Ziegel" gefunden (14.11.2011). 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Vehlefanz  
-95336 Veitlahm (BY, Ofr., ca, 5 km nordwestl. von Kulmbach). St. Veit, ev (Name v. slaw. loma =  
- Windbruch; Künßbergsche Patronatskirche, Chorturmkirche aus dem 15.Jh.  
- über älterem Kern; Änderungen 16. und 17.Jh.) S am süd-westl. Treppenturm.  
- Oberdorf 17, am Sandsteinsockel des zum Anwesen gehörenden Schuppens  
- straßenseitig mehrere unterschiedlich ausgeprägte S (Spolien?). 
-91235 Velden (BY, Mfr., ca. 15 km nordöstl. Hersbruck). „Hier steht an der Bergstraße, etwas unterhalb  
- von Haus Nr. 4 ein altes Steinkreuz. An der zur Straße weisenden Seite sind in dessen  
- Kopfteil drei senkrechte Wetzrillen noch deutlich ausgeprägt, während die Rillen auf  
- der Dachfläche, sowie auf der rückwärtigen Seite stärker ausgewittert – und daher  
-49828 Veldhausen (Ns., ca. 12 km nordwestl. von Nordhorn). „Pestrillen an der Kirche.“  
- (Q: http://de.wikipedia.org/wiki/Pestrille ) 
- (s.a. http://books.google.de/books?id=YEfj-u4dMwoC&pg=PA85&lpg=PA85&dq=Pestschaben&source=bl&ots=HZjGaxWCPu&sig=OzvKBQpTs0hagZF7D9dM9- ) 
-38458 Velpke (Ns, ca. 5 km östl. Wolfsburg). „Die drei Velpker Kattensteine sind die schönste erhaltene  
- Gruppe mittelalterlicher Steinkreuze im Landkreis Helmstedt. ... aus Sandstein gefertgt  
- ... Auffällig sind die zahlreichen napfartigen Vertiefungen auf den Kattensteinen.  
- ...“ 
- (Q mit einem Foto „Die Kattensteine im Velpker Volkspark“: www.velpke.de) nur  
- noch schwach zu erkennen sind.“ (Q: Heinz, Walter; mit Foto) 
-F Verneuil sur Avre (ca. 100 km westl. Paris). „Sehr alte Wetzrillen an der Kirche“. (Q: W.  
- Eitelmann, S. 288, Abb. 1502 – 1505): Bild 1502 zeigt den Turm einer offenbar  
- größeren got. Kirche (PS). 
-98660 Veßra (Thür., Klosterruine im Tal der Schleuse, zw. Schleusingen und Themar). „Schabungsfunde  
- an der Klosterruine, 1998, Mitteilung und Bilder von Herrn Voß, Mölln.“ (Q: W. Urban,  
- Schreiben v. 24.05.2003) 
- Eigene Erhebung am 19.06.2003 und 20.09.2003: Auf dem rötlichen Sandstein  
- des südwestl. Vierungspfeilers nach Norden hin 4 N (3 cm Durchm.) und 2  
- zugeschm. N. (Foto VSSR 2a). Die Näpfchen erscheinen an der Oberfläche  
- dunkelbraun enkrustiert (Fotos VSSR 1, 2, 2a); dies, die ungewöhnliche Lage der  
- Fundstelle im Innenraum und der Umstand, dass sich solche N auch auf einer  
- Bruchfläche des nordwestl. Vierungspfeilers finden, lassen vermuten, dass es sich  
- um Auswitterungen von kugelförmigen Einschlüssen handeln kann. – An vielen  
- Stellen des Mauerwerks finden sich in unterschiedlichen Höhenlagen auf grauem  
- Sandstein näpfchenförmige Vertiefungen von ca. 0,5 bis 1,5 cm Durchmesser  
- (Fotos VSSR 3, 4). Ich halte diese Eintiefungen für die Folge natürlicher Verwitterung  
- (Lochverwitterung ist typisch für grauen Buntsandstein). Dies umsomehr, als manche  
- der Vertiefungen seitlich unter überstehenden Stein eingetieft sind.  
- Keine Funde an anderen Bauten, etwa am Torbau, an der Torkapelle oder an der  
- Henneberger-Kapelle. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Ve%C3%9Fra  
-03226 Vetschau (Brandenburg, ca. 18 km westl. von Cottbus, an der A 15). "Näpfchen an der Kirche."  
- (Q: Wankel, 1884, Rabenau, 1875, Friedel, 1877, Bülow, 1878. Dydynski, 1885, bei  
- K.-F. Haas) 
-53879 Veynau (NRW, Wasserschloss ca. 5 km westl. Euskirchen). Nach NNO gerichtete Toranlage des  
- heutigen Wirtschafthofes, ehemals wohl Vorburg: an der Sandsteinlaibung des inneren  
- Torbogens, einwärts links, eine Serie von S (01.06.2006, kein Foto, Beobachtung durch  
- Torspalt).  
-F Vic-sur-Seille (Lothringen, Dep. Moselle, östlich von Metz). Wetzrillen "an der Südseite der  
- spätgotischen Basilika." (Q: W. Weiter) 
-68519 Viernheim (He., Kreis Bergstraße, ca. 7,5 km nordöstl. von Mannheim). Berliner Ring 28, Garten  
- des Heimatmuseums, Wappenstein des Ritters Konrad Reich aus rotem Sandstein (13.  
- Jh.): "Rillen auf der Rückseite." 
- (Q: http://www.suehnekreuz.de/hessen/viernheim.htm ) 
-19386 Vietlübbe (M-V, zw. Parchim und Plauer See). „Backstein-Dorfkirche. Schälchen mit  
- geschwungenem Querschnitt an der Südseite des Südflügels.“ (Q: W. Urban) 
-78050 Villingen (B-W, V.-Schwenningen, am Westrand des Schwarzwalds). Schöne Altstadt  
- (Gründungsstadt der Zähringer), gut erhaltene Stadtbefestigung, Tortürme. Münster  
- “Unserer Lieben Frau”, roter Sandstein: einige R am südl. Außenbau, besonders am  
- roman. Südportal (23.05.2002; Foto Villingen 1) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Villingen  
-92249 Vilseck (BY, Opf.) Kath. Stadtpfarrkirche St. Ägidius, Haus barock, Chor gotisch. Wandnische an  
- der Nordseite: re. a. G. 2 S, lks. i. G. 4 zugeschm. S. (18.05.2003) 
- An zwei nach Südosten gerichteten Strebepfeilern und an dem anschließenden, nach  
- Süden gerichteten Strbpf. des Chors viele S u. N (Bild Vilseck 1, 18.05.2003). An der  
- südwestl. Ecklisene, in der dritten Quaderreihe am Sockel, 2 S. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Vilseck  
- Burg Dagestein, sog. “Kasten” an der südwestl. Hofseite, Kalksteinbau,  
- Eckquader, Fensterlaibungen und Torrahmung aus Sandstein, etwa um 1650  
- erbaut. Viele N an den Fenstern re. u. lks. des Tores, am äußersten linken Fenster  
- des ersten Stocks und an den Quadern des linken Hausecks; davon die meisten in  
- mehr als 3m Höhe.  
-66957 Vinningen (Rhld.-Pf., ca. 6 km südwestl. von Pirmasens). "Rillen und andere Spuren an der Kirche  
- in Vinningen." (Q: Hans Cappel, S. 42) 
-97332 Volkach (BY, Mfr., östl. von Würzburg am Main). Bekannter mainfränk. Weinort, 906 erstmals  
- erwähnt. Renaissance-Rathaus, Fachwerkhäuser, Reste der Befestigung.  
- Kirchgasse 1, Kath. Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus und St.Georg. (Baubeginn  
- des Chors 1413, Langhaus 1472, Turm 1513). Das Nordportal befindet sich in  
- einem kleinen Vorbau zwischen zwei Strbpf. Darin lks. 5 S (10 – 20/90°/70), einige  
- R darüber, re. einige R. Strebepfeiler und Eckquader am ganzen Bau stark  
- ausgebessert. (31.05.2000) 
-76857 Völkersweiler (Rhld.-Pf., zwischen Annweiler am Trifels und Bad Bergzabern). „Wetzrillen an einem  
- kleinen Wegekreuz vor der Kirche von Völkersweiler.“ (Q: mit Fotos bei Eitelmann, Abb.  
- 10 und 11, S. 60) 
-34471 Volkmarsen (He., bei Kassel). Pfarrkirche (um 1300): viele S an der Außenwand und an  
- Strebepfeilern (Q: U. Lindgren [Hg.] „Europäische Technik im Mittelalter“, Berlin:  
- Mann Verlag, 1996, S. 90, Abb. 2) 
-67157 Wachenheim (Rheinld.-Pf., an der Weinstraße). „Wetzrillen an einem Hoftor.“ 
- (Q: W. Eitelmann, S. 308, Abb. 1884 – 1887. Leider ohne nähere Bezeichnung; die  
- Bilder zeigen die Straßenfront eines Hauses mit angrenzender Mauer (Weinbauerngut?);  
- in dieser ein rundbogiges Tor mit Rillen links in der Laibung.) 
-91344 Waischenfeld i.d. Fränk. Schweiz, Schlossberg 81, kath. Pfarrkirche St. Johannes der Täufer.  
- Kirchenhaus (Putzbau) 1750-56, nördl. Chor (SSt.Quaderbau) von 1550.  
- Dachreiter über der südl. Portalfront. An den SSt.-Strebepf. und an der 
- Außenwand des Chors viele N, S und R verschiedener Größe, teilweise  
- zugeschmiert. 
- Schlossberg 82, Beinhaus und St.-Anna-Kapelle, um 1500, neg. 
- Sutte 133, kath. Stadtkapelle St.Michael u. Laurentius, Saalbau mit eingez. Chor,  
- Dachreiter über dem geosteten Chor, Saalbau, Putz. Keine S. 
-74626 Waldbach (B-W, ca 15 km WSW von Heibronn). "Rillen an einem Backhaus." (Q: Deutsche  
- Gaue, 1925, bei K.-F. Haas)  
-15926 Walddrehna (Brandenburg, Lks. Dahme-Spreewald. Feldsteinbau des 13. Jh. Wegen der offenen  
- Halle im Turmuntergeschoss eine der bemerkenswertesten Kirchen der Niederlausitz).  
- "Näpfchen ... an den Südost- und Südwestecken des Gotteshauses." 
- (Q: http://www.altekirchen.de/Artikel08/080825.htm ) 
-34513 Waldeck (NRW, am Ederstausee). „Schloss Waldeck ... : Abgang durch Burgmauer in der  
- Südseite der Umfassungsmauer des Burghofs: WR zu beiden Seiten des Abgangs  
- (sternförmig, horizontal bis vertikal). (Q: HS) 
-96260 Wallersberg (BY, Ofr., ca. 6 km südl. Weismain). Marter (Sandsteinsäule, 17. Jh.) nordöstl. der  
- Wallfahrtskapelle St. Katharina. Die Säule ist ringsum abgeschliffen, sodass sie geradezu  
- „tailliert“ erscheint. (23.04.2006, 2 Fotos)  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Wallersberg  
-PL Wambierzyce (früher Albendorf/Niederschlesien in der Grafschaft Glatz). Der Ort, erstmals  
- erwähnt 1330 als Alberti villa, liegt am nord-östl. Fuß des Heuscheuergebirges und ist  
- seit dem 16. Jh. als Ziel einer Marienwallfahrt bekannt. „In dem Wallfahrtsort befindet  
- sich eine Straße (Gasse) mit Kreuzwegstationen. An der Station Nr. 20 Dom Armasza,  
- rechts von der Tür, im Sockel sah ich sechs schräge Schleifspuren.“ (Q: Klaus  
- Drechsler, Mitteilung v. 03.10.2006, 1 Foto) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Wambierzyce_%28PL%29  
-48231 Warendorf (NRW). Kath. Kirche St. Laurentius („Alte Kirche“, Hallenkirche des 13. Jh. mit  
- schönem westfäl. Westwerk. Bauwerk aus Kalk, Zierglieder teils aus Sandstein):  
- N-Seite, 2. Strbpf. von W: 6 zugeputzte S (15 – 20/90°/80) nach drei Seiten hin  
- (Foto). 
-91174 Wasserzell (BY, bei Spalt/Mfr., an der fränk. Rezat). „S an der Stephanuskapelle“ (Q: H. Heller) 
-67319 Wattenheim (Rheinland-Pfalz). „Wetzrillen an der alten Mauer am Krümmpfad, die  
- vermutlich einmal Friedhofsmauer war“. (Q: W. Eitelmann, S. 64, Abb. 35, 36  
- und S. 310, Abb. 1926 - 1929) 
-96110 Weichenwasserlos (BY, Ofr., nordwestl. Scheßlitz). Kath. Pfarrkirche St. Martin, im wesentl. wohl  
- 18.Jh. über Vorgängerbau aus dem 12.Jh. Kleine S, teilw. zugeschm., rings am  
- ganzen Bau. (Foto WWL von R auf einem Quader des südwestl. Haus-Ecks nach W  
- und S hin; 06.07.2003) 
- An dem der Kirche westl. vorgelagerte Bau (wohl 19. Jh., jetzt Kindergarten, vorher  
- Schule?): einige kl. S am südöstl. Eck nach S hin (5 – 10/90°/60). (21.05.2000) 
-07570 Weida (Thüringen, südl. Gera). "An der aus Sandsteinquadern erbauten und der spätgot.  
- Bauperiode angehörigen Kirche zu Weida schälchenartige Vertiefungen von 2 bis 5 cm  
- Durchmesser ... ." (Q: Krüger) 
-72175 Weiden bei Dornhan (B-W, Lks. Rottweil, am Rande der Dornhaner Platte über dem  
- Neckartal)."Romanische Kirche ... Eckstein mit Wetzspuren."  
- (Q: < http://www.dornhan.de/2311_DEU_WWW.php >) 
-95466 Weidenberg (BY, Ofr., ca. 10 km östl. Bayreuth) Obere Marktstr. 1, gegliederter Sandsteinbau,  
- bez. JWV 1776; re. Tür.: lks. a. u. i.d.L. je 1 S, re. i.d.L 1 S (zugeschm.)  
- (Bild Weidenberg 1, 18.05.2003) 
- Rathausplatz 9, Alte Apotheke, jetzt Verwaltungsbau, Sandsteinbau d. 19.Jh., 
- lks. d. Tür 2 S (zugeschm.) 
- Ev. Pfarrkirche St. Stefan, Westturm 15.Jh, Schiff 1770. Spitzbogiges Turmportal  
- nach S: lks. a. u. i. d. L. mehrere S, teils zugesch. Re. a. d. L. 2 S, zugeschm. 
- Südportal des Schiffs: re. u. lks. i. u. a. d. L. mehrere S, teils zugeschm. (Bild  
- Weidenberg 2, 18.05.2003) 
- Altes Schloss, außen am linken Mauerschenkel der Einfahrt 2 S (20/90°/50). 
- Haus Obere Marktstr. 14, einstöckiger Sandsteinbau, 1 S lks. an der Türlaibung 
- (30/90°/30) 
- Haus Obere Marktstr. 10, einstöckiger Sandsteinbau, 1 S lks. an der Türlaibung 
- (20/90°/60) 
- Haus Obere Marktstr. 11, einstöckiger Sandsteinbau, in der Mauer rechts der Tür 3  
- S (15/90°/120) in der Quaderreihe über dem Fundament. In der mittleren S ist eine  
- Halterung des Handlaufs eingelassen. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Weidenberg  
-35075 Weidenhausen (He., ca. 8 km südwestl. Marburg a. d. Lahn, bei Gladenbach).  
- "Wetzrillen an der Pilgerherberge." (Q: Siefert, 1972, bei K.-F. Haas) 
-91217 Weiher (BY, Mfr., ca. 4 km südl. von Hersbruck). "Wetzrillen auf Sandstein an Haus 1, bez. 1823,  
- (rechts von Haus 18)." (Q: K.-F. Haas) 
-97990 Weikersheim (B-W, im Taubertal) „S an Schloss (um 1600) und Kornhaus (1712).“ (Q: K.-F.  
- Haas) 
- „S an der St. Georgskirche (1419), am Gartentor von Schloss Weikersheim und am  
- Türstock der 1712 vorgesetzten Marktfassade des Kornhauses.“ (Q: H. Heller) 
- „S am Portal der Kirche im Weikersheim.“ (Q mit Foto WKH: Dr. Jozsef Liszka)  
- (zu Weikersheim s. a. bei W. Rauch, mit Fotos zur Kirche, zum Kornhaus und zum  
- Schloss, außerdem 1 Foto zu „W am Türgewände Weinkeller“) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Weikersheim  
-35781 Weilburger Schloss (Weilburg in Hessen, zwischen Limburg und Wetlar, an der Lahn). „S an der  
- „Torhalle des Westflügels (erbaut ab 1538/40)“ (Q: U. Liessem) 
-71263 Weil der Stadt (B-W, ca. 12 km nordwestl. Böblingen). „Wetzrillen an der Spitalkapelle“.  
- (Q : W. Eitelmann, S. 289, Abb. 1528, 1529) 
-73235 Weilheim a.d. Teck (B-W, ca. 40 km südöstl. Stuttgart). „Peterskirche, spätgot. Bau (1489-1522)  
- über Vorgängerbau (geweiht 1089); Wetzrillen an den Portalen der Südseite“ 
- (Q: www.weilheim-teck.de/internet_stadt_weilheim ) 
-99423 Weimar (Th). „Rillen und wenige Näpfchen an den Stützpfeilern der Stadt- oder Herderkirche“ 
- (Q: W. Urban, telefon. Mitteilung am 13.06.2003) 
- Eigene Beobachtung am 15.06.2003: Südseite der Stadtkirche (spätgot.  
- dreischiffiger Hallenbau, Widmung St. Peter und Paul): 2. Strbpf. von Westen her:  
- ca. 8 S nach Osten hin; 3. Strbpf. ca. 6 S nach Westen hin; 5. Strbpf. ca. 25 S nach  
- Westen hin (Foto Weimar1) und 4 S nach Süden hin.  
- Zu einer Kirche "St.-Peter-und-Paul" im Weimaraner OT Oberweimar (1922 nach  
- Weimar eingemeindet) schreibt Klaus Drechsler:  
- "Wetzrillen senkrecht und waagrecht, Näpfchen (?) in einem südöstlichen Pfeiler des  
- Chores bis ca. 1 m Höhe." (Mitteilung vom November 2009, mit Fotos Weimar KD 1 –  
- Weimar KD 3. Die Kirche ist nicht identisch mit der Weimaraner Stadtkirche.)) 
- „Schleif-Ritzspuren an der Bastille (einer Durchfahrt durchs Gebäude) zu beiden  
- Seiten. Auf der Schlossseite in der Höhe ca. 120 – 180 cm viele senkrechte Spuren,  
- überstrichen mit Ockerfarbe. Auf der Einfahrtsseite (in der Umgebung von  
- plastischen Arbeiten) viele Vertiefungen in senkrechter und schrägen Lagen (4 Fotos).  
- Am Wittumspalais gibt es ein schönes barockes, zweiteiliges Eisengittertor, an der  
- rechten Seite, in der Höhe von ca. 50 – 100 cm, gut sichtbare Spuren in  
- Schräglage (1 Foto) ... Viele Belegfotos an der Herderkirche gemacht.“ (Q: Klaus  
- Drechsler, Dresden; Mitteilung und 5 Fotos zugesandt am 15.05.2005)  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Weimar  
-67256 Weisenheim am Sand (Rhld.-Pfalz, ca. 15 km südwestl. Worms). "Wetzrillen und Näpfchen an der  
- Kirche”. (Q: W. Eitelmann, S. 290, Abb. 1542 – 1545) 
-96260 Weismain (Witzmuone, BY, Ofr. ) St. Martin, rk. Dreischiffige Staffelhalle, Sandst., Schiff und  
- Seitenschiffe von 1889/91, Chor und Turm um 1500 (über Vorgängerbau aus  
- karoling. Zeit). Im Hussitenkrieg bis auf Reste zerstört, um 1620 wieder  
- aufgebaut. Eine S am ersten Strbpf. der S-Seite des Chors nach W hin.  
- Kastenhof von 1702: Am westl. Tor drei S lks i.d.L., 15cm, in 1m Höhe.  
- Burgkunstadter-Str., gegenüb. Hs.Nr. 3, Sandstein-Wehrmauer, nördl an Hs.  
- Am Markt 16 anschließend, ca. 50 cm nach Hausfuge, acht 10cm lange S in  
- 1,5m Höhe. 
- Stadtmauer: 6m östl. des Oberen Tor-Turmes in 1,5m Höhe acht 10cm lange S  
- bei 10-20°. 
- Am Markt 19 (Rathaus, einst Neyendeckersches Haus, erbaut 1543; Traufseitenhaus  
- mit Treppengiebel und Dachreiter.): Portal, re a.d.L. und i.d.L je 1 S in 1m Höhe.  
- Lks i.d.L. 4 S in 50cm Höhe über Schwelle (Foto Weismain Rataus 26.05.2005) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Weismain  
-91781 Weißenburg (BY, Mfr., an der Straße von Nürnberg nach Augsburg, über einer Römersiedlung  
- gewachsene Reichsstadt). Ellinger Tor: am lk. Eckturm des Außenwerks 6 S  
- (10/80°/180). 
- Ev. Stadtpfarrkirche St. Andreas (14./15.Jh.; dreischiffige Langhausanlage,  
- Hallenchor v. 1440, Ostturm 1520 vollendet): Westportal, lks. i.G. 1 S 
- (10/90°/100), 1 N (3/110); re i.G. 3 S (1 zugeschm.), a.G. 2 S, 1 N. An der  
- Südseite der Kirche eine Vielzahl von S und N (große Teile der Kirche im  
- Nov.1999 nicht einsehbar, da wegen Renovierungsarbeiten zugehängt). Dazu 1 Foto  
- von H. S. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Wei%C3%9Fenburg  
- „.. Rillen .. an der Andreaskirche in Weißenburg a. Sand; doch dürften sich derartige  
- Einschürfungen an den meisten übrigen massiven oder mit massivem Sockel versehenen  
- Kirchen nachweisen lassen, sofern sie nicht durch Einsetzen neuer Steine vernichtet oder  
- ausgemörtelt und dicht übertüncht sind.“ (Q: Schulz in Die Denkmalpflege Nr. 9 1901,  
- S 65) 
- F Weißenburg (Wissembourg, Unterelsaß). „W am Portalgewände (sc. eines Hauses) in der Rue des  
- Bouchers.“ (Q: W. Rauch, mit Foto) 
-06667 Weißenfels (S-A, ca. 10 km nordöstl. Naumburg). „S an Haus Jüdenstraße 19“.  
- (Q: Romy Tretropp, Manuskript) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Wei%C3%9Fenfels  
-91367 Weißenohe (BY, Ofr., bei Gräfenberg; ehem. Wizenaha). Einst bedeutendes Benediktinerkloster;  
- die erhaltene Kirche (St. Bonifaz, Wunibald und Walburga) und der flankierende  
- Flügel des einstigen Klosterbaus stammen von einem Neubau des 17./18. Jh.  
- Gelber, feinkörniger Sandstein. Viele schmale S an der Westfassade der Kirche (10 –  
- 20/90°/100); die breiten S sind zugeschm. An der rechten, freistehenden Säule des  
- Portikus viele, teils schräge S; die lk. Säule ist im unteren Drittel erneuert. Stark  
- ausgebessert auch die Mauer am hangseitigen Untergeschoss. (26.07.2002) 
-95163 Weißenstadt (BY, Ofr., im Fichtelgebirge). Ev. Stadtpfarrkirche St. Jakob (bzw. Zwölf Boten, früher  
- Unserer Lieben Frau), got./spätgot., erbaut aus heimischem Hartstein, an den  
- Strebepfeilern auch Quader aus Sandstein. Viele S (150/90°/15, teilw.  
- zugeschmiert) am 5., 6. und 7. Strebepf. (gezählt von W) der südl.  
- Langhausflanke sowie am südl., südöstl. und nordöstl. Strebepfeiler des Chors. 
- (Fotos Weißenstadt 1, 2 [06.06.01]) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Wei%C3%9Fenstadt  
-PL Weitenhagen/Grzezno (Woiwodschaft Westpommern, ca. 60 km östl. von Stettin/Szczecin, ca. 5  
- km westl. Daber/Dobra Nowogardzka). "Näpfchen an der Kirche." (Q: Bülow, 1878,  
- Veckenstedt, 1881, Lemcke, 1912, bei K.-F. Haas) 
-96479 Weitramsdorf (BY, Ofr., ca. 6 km WSW von Coburg). "Wetzrillen an der Kirche Mariä Geburt."  
- (Q: Seidl, 1966, bei K.-F. Haas) 
-90530 Wendelstein (BY, Mfr., am südl. Nürnberger Stadtrand). Ev. Dorfkirche mit Resten früherer  
- Umwehrung. S und N in etwa 1,5 m Höhe außen am südl. Türbau (wenige lks.,  
- viele rechts vom Tor). 
- Röthenbach, OT von Wendelstein: „An der östl. Wand des Schuppens des  
- Krämerhauses befinden sich 8 Sandsteine mit sog. Wetzrillen ...“ (Die Quader stammen  
- wahrscheinlich von der 1732 vom Hochwasser völlig zerstörten Wolfgangskapelle.)  
- (Q: Wikipedia, Röthenbach bei Sankt Wolfgang) 
- „Rillen und Näpfchen am Tagelöhnerhaus bzw. Bürgerbegegnungsstätte an ser Straße  
- Nürnberg-Schwabach.“ (Q: K.-F. Haas) 
-30974 Wennigsen (Ns., ca. 15 km südl. Hannover am Deister gelegen). "... Schleifrillen am  
- Grabenmauerstein der Brücke ..." Besagte Brücke findet sich nahe dem Feuerwehrplatz,  
- dem ehemaligen Zentrum des Klosterdorfes Wennigsen. 
- (Q: www.wennigsen.de/gemwen/PDF-Files/Inhalt.pdf ) 
-16515 Wensickendorf (Brdbg., Lks. Oberhavel, OT von Oranienburg, ca. 10 km östl. davon an der B  
- 273). Feldstein-Dorfkirche über rechteckigem Grundriss mit Westturm (OG aus  
- Backstein-Mauerwerk) und geradem Chorschluss, erbaut in der ersten Hälfte des 15.  
- Jh. 
- Befund von Dr. A Zott (06.07.2011): "1 N auf Ziegel, 11 auf Sand- oder Kalkstein." 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Wensickendorf  
-03096 Werben (Brandenburg, Spreewald, ca. 12 km WNW von Cottbus). "Rillen und Näpfchen an der  
- spätgotischen Kirche (Backstein)." (Q: Veckenstedt, 1891, Bülow, 1878, bei K.-F. Haas) 
-30615 Werben (S-A, an der Elbe, ca. 30 km südöstl. von Wittenberge, ehem. Hansestadt) 
- "Salzkapelle, gotischer Bau, Rillen und Näpfchen."  
- (Q: Klaus Drechsler, Fotos Werben KD 1 und Werben KD 2) 
-34560 Werkel (Fritzlar-Werkel, He.). „Ca. 500 m südlich vom Ortsausgang an der B 3. Steinkreuz,  
- Sandstein ... Der Kopf ist sattelförmig durch Schleifspuren gerundet.“ (Q: Heinr.  
- Riebeling, 1977) 
-95336 Wernstein, Schloss derer v. Künßberg: Am Unterschloss (erbaut 15./16.Jh.) nach Osten  
- vorspringender runder Treppenturm: mehrere S lks. der Pforte (Foto Wernstein 2  
- 03.2003).  
- Am äußeren Torbogen zum unteren Hof: re. a.d.L. ca. 4 R, lks. i.d.L. ca. 8 R. In der  
- Wand links vom Tor ca. 20 S und 20 N (Fotos Wernstein 1, 1a; 03.2003).  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Wernstein  
-17255 Wesenbarg (M-V, Lks. Mecklenburgische Seenplatte, ca, 12 km südwestl. v. Neustrelitz). Got.  
- Stadtkirche St. Marien, errichtet im 13.-15. Jh. in Feldstein- (Chor u. Turm- 
- Untergeschoss) und Ziegelmauerwerk. 
- Herr Dr. A. Zott fand am 10.05.2011 WR und N auf "3 vom Putz freigehaltenen  
- Ziegeln." 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Wesenberg  
-48683 Wessum (NRW, Westmünsterland, Reg. Bez. Münster, Lks. Borken, OT von Ahaus, Zufahrt von der  
- A 31 über Abfahrt 31 oder 31). Spätgot. Gebetshaus (Oratorium) "Zum Leiden Christi",  
- gelegen am Kirchplatz, erbaut 1510, seit 1920 als Kriegergedenkstätte genutzt. "...  
- senkrechte Schleifrillen am Mittelpfeiler des Oratoriums von Wessum ..." 
- (Hinweis bei: http://www.senioren-suedlohn.de/index.php?id=93 ) 
-98663 Westhausen (Thür., ca. 15 km südl. Hildburghausen). Dorfkirche, N re und lks i. G. des  
- Westportals. Strebepfeiler des Chors jüngst stark ausgebessert. (12.03.2000) 
-37127 Wetenborn bei Scheden (Süd-Ns., ca. 7 km nordöstl von Hannoversch Münden). „Wüstung,  
- Wetzrillen an der 1974-76 ausgegrabenen Kapelle.“ (Q: Jünemann, 1977, bei K.-F.  
- Haas) 
-35083 Wetter (He., ca. 14 km nordwestl. von Marburg a. d. Lahn). "Schabemale an der Kirche."  
- (Q: Siefert, 1972, bei K.-F. Haas) 
- Anm. d. Verf.: Es handelt sich um die ehemalige Stiftskirche, jetzt evangel Pfarrkirche St.  
- Maria, eine kreuzförmige Hallenkirche aus dem 13. Jh., Westturm von 1506. 
- "Rillen an der Stiftskirche in Wetter ... Sie befinden sich in unmittelbarer Nähe des an die  
- nordwestliche Ecke angebauten Rundturms."  
- (Q: W. Fritzsche. Hinweis auf < http://kirchspiel-wetter.de >) 
-06198 Wettin (Sa., a.d. sächs. Saale, ca. 20 km nordwestl. Halle/Saale). „Wetzrillen an der Kirche“. (Q:  
- W. Eitelmann, S. 290, Abb. 1550 – 1553). Das Bild 1550 zeigt eine got. Kirche mit  
- geradem Chorschluss und westfäl. Westwerk (PS). 
-35578 Wetzlar (He, an der Lahn, unterhalb der Mündung der Dill).„S an der Stiftskirche St. Maria“  
- (Q: C.J.H. Villinger bei R. Wilms). 
- Eigener Befund vom 09.06.2006: Stifts- und Pfarrkirche Unsere Liebe Frau, genannt  
- Dom (obgleich nie Bischofskirche). Baubeginn im frühen 13. Jh. (roman.), Bauabbruch  
- im 15. Jh., Westwerk unvollendet. An dem Strebepfeiler westl. des Nordtores zur  
- geplanten Vorhalle: Serien von S (15-30 cm, senkr.; Foto Wetzlar 1) auf drei Sandstein- 
- Quadern nach N hin und auf einem Quader nach O hin; Schräge S auf einem  
- Eckquader der Johanniskapelle (Südseite, zwischen Südportal und südl. Querbau, Bild  
- Wetzlar 2).  
- Von Frau Dr. Christahl-Günther (CG) stammen Fotos aus dem Eingangsbereich des  
- romanischen Westbaus des Doms (Wetzlar CG 1a, 1b, 1c). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Wetzlar  
-66538 Wiebelskirchen (Saarland, ca. 5 km nordl. von Neunkirchen). "Schabemale an der  
- Wallfahrtskirche (Bartstein)." (Q: Kuhn, 1965. bei K.-F. Haas) 
- "Bartenstein an der Kirche." (Q: W. Weiter) 
-33378 Wiedenbrück (NRW, Krs. Rheda-Wiedenbrück, ca. 30 km südwestl. von Bielefeld). 
- Zuschrift v. Herrn Michael Koch (19.06.2011): 
- "Die Pfarre als Urpfarre im Bistum Osnabrück gegründet (9. Jh.?). Die 
- bestehende Kirche St. Ägidius in den ältesten erhaltenen Teilen nach 1250 
- errichtet (Querhaus). Südseite prächtiger ausgeführt. Am Querhaus Frühgotik 
- mit deutlicher spätromanischer Formensprache gut erkennbar. Schiff als 
- westfälische Halle augeführt nach 1500, Turm 19. Jh. 
- Die gesamte Kirche ist weiß verputzt. Portale aus Sandstein wurden nicht 
- verputzt. Ebenso wurde einige Steinquader der Halle absichtlich unverputzt gelassen,  
- vielleicht genau wegen der Schleifrillen. Anbei dazu das Foto (Nordseite der Halle). Ob  
- noch weitere Steine S aufweisen ist daher nicht mit Sicherheit festzustellen. Die  
- Portale/Gewände weisen keine S auf.  
- Daten zur Kirche: Dehio. Westfalen a.a.O. 1969." 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Wiedenbr%C3%BCck  
-91369 Wiesenthau (BY, Ofr., Fränk. Schweiz). Kath. Pfarrkirche St. Matthäus, genordeter  
- Sandsteinquaderbau, Südturm und Fassade spätgot., Haus im Kern 16. Jh., 1846  
- umgebaut und 1901 erweitert. In der Schmalseite des Schiffes lks. vom Turm, in  
- 1 m Höhe ein Quader mit einer großen und einer kleinen senkrechten S und  
- einer schrägen S. Links vom Ostportal, verdeckt von einem Schaukasten,  
- mehrere S. 
- Rundbogenportal in der Sandsteinmauer gegenüber Kirchtor (in der.  
- Schlossmauer): re. und lks. je 1 S an einem breiten Laibungsquader. 
- Schloss Wiesenthau (Dreiflügelbau mit Ecktürmen, 16. Jh. über mittelalterl.Kern).  
- Rechts außen neben dem kleineren.Mauertor (heutigentags wohl permanent  
- verschlossen) 2 S (10 bzw. 5/90°/150) 
- In der rechten Schmalseite des als Zufahrt zum Hof angelegten  
- Mauerdurchbruchs 3 S (20/90°/180). Spolie? (Die betreffende Quaderseite war  
- vordem im Mauerwerk gelegen.) 
- Eckbau der Schlossummauerung (ehem. Pförtnerhaus, 16. Jh.): am talseitigen  
- SW-Eck und an dem gewachsenen Sandstein darunter viele S (Fotos Wiesenthau 1, 2). 
- Schloss, Südfassade, ca. 4 m rechts neben dem westl. Rundturm 2 tiefe S  
- (20/90°/150). (13.05.01) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Wiesenthau  
-96224 Wildenroth (BY, Ofr., Stadt Burgkunstadt, zum Ortsteil Gärtenroth gehörendes Dorf und Schloss).  
- Mehrere S (ca. 15/90°/100) in dem gewachsenen Sandstein neben den oberhalb  
- von Anwesen Nr. 8 (am alten Gärtenrother Berg) gelegenen ersten beiden  
- Felsenkeller-Toren. (Fotos Wildenroth 1, 2, 3; 20.09.2004) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Wildenroth  
-27793 Wildeshausen (Ns., an der A1, ca. 30 km südwestl. Bremen). „Wetzrillen an der Alexanderkirche in  
- Wildeshausen.“ (Q: www.neundorfer-ulf.de/kirche-berne/wetzrillen.htm  
- Erwähnung ohne Bild; 17.01.2005) 
- Bei Jean Penders, mit Bild: "S am Westportals der Stftskirche St. Alexander. " 
- (s. http://www.documentatie.org/uds4/zoekpagina3t.asp?search=Duivelskrassen  
- Bild 11) 
- Die ev. St. Alexanderkirche, eine spätromanische Basilika, wurde Mitte des 13. Jh. als  
- Stiftskirche gebaut. 
-92540 Willhof (BY, Opf., ca. 6 km südöstl. von Nabburg, östl. an der A 93). "Wetzrillen an einem  
- Steinkreuz." (Q: Schmeissner, 1977, bei K.-F. Haas) 
-99102 Willroda (Post Erfurt/Egstedt, Thür., ca. 6 km südöstl. von Erfurt, an der Straße zwischen Egstedt  
- und Schellroda). Ehem. Kapelle (roman.) einer abgegangenen Wasserburg, 13. Jh. "In  
- dem ... Sandsteinpfosten der Tür befinden sich Rillen." 
- (Q: www.willroda.de/geschichte.htm ) 
-19336 Wilsnack s. Bad Wilsnack 
-74206 Wimpfen am Berg (BW, auf einem Bergsporn über dem Neckar, ca. 10. km nördl. Heilbronn). 
- Ehemals staufische Kaiserpfalz und Freie Reichsstadt, hervorragend erhaltene histor.  
- Altstadt. Burgviertel: von Sandsteinpfeilern flankiertes Hoftor zum Anwesen Nr. 30: 
- Ca. 15 S am lk. Pfeiler, rechter Pfeiler Replikat (Fotos Wimpfen-B 1 – 3;  
- 25.09.2005). 
- Altes Spital: großes Rundbogentor in der nach Süden weisenden Rückfront, je 1 R  
- rechts u. links a.d.L. (Fotos Wimpfen-B 4, 5; 17.08.2005). 
- Marktplatz 6, Geschäftshaus, Kantenschliff lks. an der Sandsteinlaibung der Ladentür 
- (Foto Wimpfen-B 6; 25.09.2005)). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Wimpfen_am_Berg  
-74206 Wimpfen im Tal (B-W, am Neckar, ca. 10 km nördl. Heilbronn). Friedhofskapelle St. Cornelien  
- („Tilly-Kapelle“, erb. 1476): an einem Eckquader des südöstl. Kirchenecks nach 
- Osten hin 4 – 6 Ritzen (Foto WimpfenT1);  
- viele N am südl. Außenbau; Fotos WimpfenT2 und 3 : N am Strebepfeiler links  
- (östl.) des Südportals (bemerkenswerte Hochwassermarken!). R auch am  
- südwestl. Eckstrebepfeiler nach SO hin.  
- Keine Funde an der großartigen Ritterstiftskirche St. Peter. (27.09.2005) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Wimpfen_im_Tal  
-95326 Windischenhaig (BY, Ofr., südwestl. Ortsteil von Kulmbach). Haus Nr. 22, ehem. Bauernhaus,  
- Wohn-Stallhaus), heute Wohnhaus. Rechts an der Sandsteinrahmung der Tür zwischen  
- Flur und Küche im EG (also im Hausinneren!) Rillen und kreisförmige dunkle Stellen.  
- (Fotos Windischenhaig 3, 4; 18.09.2003) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Windischenhaig  
-91438 Windsheim s. Bad Windsheim 
-71364 Winnenden (B-W, ca. 20 km nordöstl. Stuttgart). „Wetzrillen an der Schlosskirche St.  
- Jakobus“. (Q: W. Eitelmann, S. 290, Abb. 1558, 1559) 
-35447 Winnerod (He., südöstl. im Autobahndreieck Reiskirchen). "Wetzrillen an der Kirche,  
- Südseite des Chors und des Schiffes." (Q: Roeschen, 1913 und 1914, bei K.-F.  
- Haas) 
-95339 Wirsberg (BY., Ofr., ca. 14 km östl. von Kulmbach). St. Johannes der Täufer, ev. Saalkirche mit  
- westl. Dachreiter. 1634 über älterem Kern wiederaufgebaut. 1743-46 Neugestaltung.  
- Direkt unter dem Kirchhof zwei Sandsteinpfeiler (wohl 18.Jh.) mit quadrat. Querschnitt,  
- Einlass zum Anwesen Kirchplatz 16; der linke Pfeiler trägt a.d. Torlaibung in ca. 50 cm  
- Höhe 11 S. (Denkbar auch als Fallen für einen Riegel?)  
-23966 Wismar (M-V). „Schälchen an der Marienkirche“ (Q: Himmelstierna) 
- „Nikolaikirche, Portal der südl. Vorhalle, linke Flanke, Teufelskratzen in Backstein“ 
- (Q: mit Bildbeleg: wdh018.nt4all.nl/uds4/dbdropdownvolgende.asp?start) 
-16909 Wittstock a. d. Dosse (Br., ca. 90 km nordöstl. Berlin). „Stadtkirche St. Marien. 2 Schälchen nach  
- O, 111 nach S; 19 Scharten nach S.“ (Q: W. Urban). 
- “… an der Heiliggeistkapelle viele Schälchen und Schabungen … an allen 4  
- Seiten.” (Q: W. Urban, schriftl. Mitteilung v. 6.2.2002) 
- „Näpfchen an der Heilig Geist Kirche, Rillen und Näpfchen an der Domkirche.“ (Q:  
- Bülow, 1878, bei K.-F Haas) 
-37217 Witzenhausen-Ziegenhagen (Ns., an der Werra, ca. 15 km südöstl. von Hannoversch-Münden)  
- „Durch Schleifspuren im oberen Bereich gerundeter Scheibenkreuzstein ...“  
- (Q: Heinrich Riebeling bei Karlfritz Saalfeld) 
-06642 Wohlmirstedt (S-A, ca. 30 km nnöstl. Weimar, ca. 3 km südwestl. Memleben). "Mitten im Dorf in  
- einer kleinen Grünanlage, gegenüber Allerstedter Straße 5 zwei Sandsteinkreuze mit  
- Wetzrillen und Näpfchen". (Q mit Fotos: www.suehnekreuz.de/anhalt/wohlmirstedt.htm) 
-37176 Wolbrechtshausen (NS, LKS Northeim, ca. 15 km nordwestl. von Göttingen, an dem Flüsschen  
- Espolde, einem linken Zulauf der Leine gelegen, OT von Nörten-Hardenberg). Ev.  
- Kapelle (urspr. Wehrturm) aus der ersten Hälfte des 14. Jh., Bruchsteinmauerwerk,  
- Eckquader aus Buntsandstein, "teilweise mit Wetzrillen".  
- (Q: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kapelle_Wolbrechtshausen.jpg ) 
-PL Woldenberg (Dobiegniew, Woiwodschaft Lebus, an der Straße 22 von Gorzow Wielkopolski nach  
- Elblag). Die Stadtkirche ist eine dreischiffige gotische Hallenkirche in Backsteinbauweise.  
- " ... näpfchenartige Vertiefungen regellos über die Ziegel verstreut ... Durchmesser  
- zwischen zwei und fünf cm ... nie höher, als ein normal gewachsener Mannmit  
- ausgestrecktem Arm reichen kann. Meist beginnen sie etwa einen Meter über dem  
- Erdboden." 
- (Q mit Foto:  
- http://www.khd-research.net/Heimat/W/Ex/Woldenberg_Dies&Das_03.html#Kirche ) 
-91639 Wolframs Eschenbach (BY, Mfr., zw. Gunzenhausen und Roth; früher Obereschenbach), kath.  
- Pfarrkirche („Münster“) Mariae Himmelfahrt, 11.Jh., älteste got. Hallenkirche 
- Deutschlands. An der Südseite, auch an den Wänden der angebauten Kapelle,  
- viele S und N. Auch am und re. neb. dem südl. Westtor einige S.  
- (Eigenes Foto: Wolframs Eschenbach 1 [05.11.99. 
- Abbildung aus „Liebfrauenmünster Wolframs- Eschenbach“, Kirchenführer, Verlag  
- Schnell & Steiner, Regensburg, S. 5) 
- Nur wenige S und N an der N-Seite, an der Sakristei und am östl. Chorschluss. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Wolframs_Eschenbach  
- Wolfram-v.-Eschenbach-Platz 1, Deutschordensschlösschen, Südfront, an der  
- oberen Abfasung des Fundamentstreifens 11 S (10/90°/50). 
- Altes Rathaus (15.Jh.), Rundbogen-Portal nach W: 3 S lks i.d.L., 2 S re i.d.L. 
- Nördl. Stadtmauer, innen, gegenüber Haus Schulgässchen 1, 10 S in versch.  
- Höhe und unterschiedlicher Größe. (05.11.1999) 
- bei K.-F. Haas: „Rillen in der Ordens-Vogtei, innen !!“ 
-17438 Wolgast (M-V, am Peenestrom, ca. 27 km östl von Greifswald). „St. Petri. 1 Schälchen nach N,  
- 37 nach S; ca. 5 Scharten nach S.“ (Q: W. Urban) 
- „Rillen und Näpfchen an der Kapelle Vor der Stadt.“ (Qfriedel, 1877, Bülow, 1878, bei  
- K.-F. Haas) 
-52385 Wollersheim (NRW, südlich von Düren und ca. 6 km östl. von Nideggen gelegenes Dorf). Jetzige  
- Friedhofskapelle , ehemals wohl Wehrkirche, erbaut in Bruchsteinmauerwerk aus Kalk-  
- und Sandstein: südl. am Turm eine Serie von R (25.05.2006, Bild Wollersheim 1). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Wollersheim  
-PL Wollin (Stadt auf der gleichnamigen Insel nördlich von Stettin, in der Woiwodschaft  
- Stettin/Szczecin). „Näpfchen an der Kirche.“ (Q: Bülow, 1878, bei K.-F. Haas) 
-54636 Wolsfeld (Rhld.-Pf., in der Eifel, ca. 7 km südwestl. von Bitburg).“Rillen an der St. Hubertuskirche,  
- Südpfeiler.“ (Q: Lehmann-Brauns, 1994, bei K.-F. Haas) 
-37099 Woltershausen (Ns., südl. von Hildesheim, ca. 9 km östl. von Alfeld/Leine). Rillen an der  
- Marienkapelle.“ (Q: Zobel, 1926, bei K.-F. Haas) 
-PL Wongrowitz/Wagrowiec (ca. 50 km nördl von Posen/Poznan). „Wetzrillen an der Ostseite der  
- Pfarrkirche (Ziegelmauerwerk; 1575 geweiht). (W: Eberstadt (ca. 820 Näpfchen!),  
- 1916, Forster, 1914, Bülow, 1878, Hippauf, 1880, Hockemnbeck, 1885, bei K.-F.  
- Haas) 
-96197 Wonsees (BY, Ofr., Fränk. Schweiz). St. Laurentius, ev. Saalkirche mit spätgot. Westturm,  
- Langhaus 1725-29 umgebaut (Kanzelaltar), Putz; angebautes Beinhaus 15.Jh.  
- Keine S. 
- Marktplatz, Sandsteinsäule vor Haus Nr. 8, als Denkmal in die Platzgestaltung  
- einbezogen (ehem. Pranger?), viel S nach allen Seiten hin. (Fotos Wonsees 1a, 1b;  
- 02.04.2000) 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Wonsees  
-37339 Worbis (Th., LKS Nordhausen, ca. 25 km nördl. Mühlhausen) „Wetzrillen an der Rochuskapelle“.  
- (Q: W. Eitelmann, S. 291, Abb. 1570 – 1572) 
-67547 Worms (Rhld.-Pf.). „S am Dom, an der St. Pauluskirche, der St. Martinskirche und der  
- Liebfrauenkirche.“ (Q: C.J.H. Villinger bei R. Wilms) 
- Andreaskirche: am – vom Innenhof her gesehen – linken Eck des erhaltenen Teils  
- des Kreuzgangs ca. 11 S auf 3 Sandsteinquadern. Gefunden am 11.08.2002 auf  
- einer Fotografie, gez. „Meißner, 1973“, in der Ausstellung zu Kreuzgängen der  
- Zisterzienser im Kloster Himmelkron. 
- Eigener Fund (22.04.00): Dom St. Peter und St. Paul, roter Sandstein,  
- spätroman. Bau mit vier Rund- und zwei Kuppeltürmen, erbaut 1130-81: Am  
- südöstl. Rundturm 9 S (20/90°/150 über Basis) und 1 N (3/150). Links davon  
- im Eck 2 S. Das Mauerwerk der ganzen Südseite ist stark ausgebessert.  
- Nordseite: An und re. neben der - von W her - 2. Lisene insgesamt 9 S (20- 
- 30/90°/200). An der 4. Lisene ca. 10 S (20/90°/300). 
- Von Rudolf Wild (Annaberg) stammt ein Bild zu Wetzrillen am Dom in Worms,  
- aufgenommen 1999. s. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Worms  
-12269 Wriezen (Brandenburg, ca. 50 km nordwestl. von Frankfurt/Oder). „ 7 Näpfchen an der  
- Pfarrkirche St. Marien (Ziegelmauerwerk.“ (Q: Bülow, 1878, bei K.-F. Haas) 
-91224 Wüllersdorf (BY, ca. 20 km westl. von Amberg/Opf.) „Östlich des Ortes steht am früheren 
- Fürnrieder Weg ein alter Grenzstein. .. aus harten Keupersandsten ... Auf seiner  
- Dachfläche sind noch deutlich, wenn auch etwas verwittert, einige Wetzrillen zu  
- erkennen.“ (Q: Heinz, Walter; mit Foto) 
-31515 Wunstorf (Ns., ca. 25 km westl. Hannover). „Rillen und Näpfchen an der Stadtkirche (17. Jh.)  
- und an der Stiftskirche (13. Jh.).“ (Q: Wehrhahn, 1912, Schuster, 1913, Dehio, 1972,  
- bei K.-F. Haas) 
-97070 Würzburg (BY, Ufr.) Die Altstadt wurde durch einen verheerenden Luftangriff im März 1945 völlig  
- zerstört. Keine S am Dom St. Kilian, an dem anliegenden Kreuzgang und der  
- Neumünsterkirche, an der got. Marienkapelle, am Alten Rathaus (13.-18.Jh.) und  
- an der Alten Mainbrücke. (20.04.2000) 
- „WR und N am Hauptportal der Deutschhaus-Kirche, WR und N am Krypta- 
- Brunnen des Doms“ (Q: H. Seidl). 
- „Rillen an der Marienkapelle“ (Q: Schulz, 1901) 
- „Rillen und Näpfchen an der Kirche St. Burkhard, Südeingang, Ölberg u. Grabmal; 
- Rillen an der Franziskanerkirche, Haupt- und Seitenportal.“ (Q: Oelenheinz, 1901, bei  
- K.-F. Haas) 
-39524 Wust (S-A, zwischen Tangermünde und Rathenow). Dorfkirche, Backstein-Saalbau. „An mehreren  
- Stellen des nördl. und südl. Außenmauerwerks befinden sich Rillen- und  
- Näpfchenschürfungen, Näpfchen mit einem Durchmesser bis zu 6,5 cm.“  
- (Q: R. Naumann) 
-16868 Wusterhausen a. d. Dosse (Brandenburg, ca. 30 km westl. Neuruppin). „Rillen und Näpfchen an  
- der Pfarrkirche St. Peter und Paul.“ (Q: Bülow, 1878, Albrecht, 1901, bei K.-F. Haas) 
- Dr. A. Zott stellte am 08.04.2008 "einige WR und N" fest. 
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Wusterhausen  
-A Ysper (Niederösterreich, ca. 15 km nördl Ybbs a. d. Donau). „Fingerkuppengroße Schablöcher  
- in einem romanischen Scheibenkreuzstein an der Südwand der Pfarrkirche.“  
- (Q: K. Lukan) 
-F Zabern /Saverne (Unterelsaß, nordwestl. von Straßburg) . „ Wetzrillen an der kath.  
- Stadtpfarrkirche (fr. Kollegialkirche, Sandstein, 14. Jh.)“. (Q: Fehn, 1909, bei K.-F.  
- Haas)  
-79199 Zarten (BW, ca, 12 km östl. v. Freiburg im Dreisamtal, an der B 31) Wetzspuren an einem  
- Sandstein-Sühnekreuz neben der Gichter-Kapelle beim Reesenhof in Zarten. Der  
- Sühnestein stammt etwa aus dem 16. Jh. und weist keine Inschrift auf. 
- (Q: http://www.frsw.de/littenweiler/wegekreuze.htm#Das%20S%C3%BChnekreuz%20in%20Zarten )  
-98646 Zeilfeld (Thür., ca. 5 km westl. Hildburghausen). Kirche, Turm got., Schiff 1734 erneuert.  
- Fenster lks. des Südportals: 7 S auf der Fensterbank, 1 S re. a. G., 2 S 
- am südwestl. Eckpfeiler des Schiffes (nach W hin). Alle S nur etwa 10cm lang,  
- seicht und ca. 1cm breit. (12.03.2000) 
-36329 Zell (Romrod-Zell, He., an der A 5, ca. 6 km westl. Alsfeld). „Die jetzige Kirche geht ... auf einen  
- spätroman. Neubau zurück. An der Westseite is das abgetreppte Rundbogenportal  
- ... noch erhalten. An 3 (?) übereinander liegenden Steinen des äußeren Gewände  
- finden sich außen an der Wandfläche und an der Laibung 10 – 15 Rillen und ...  
- Abschleifungen über Eck ... teilweise ... über die Steinfuge hinweg.“  
- (Q: Heinz P. Probst) 
-38678 Zellerfeld, Clausthal (Niedersachsen, südl. von Goslar). „Einschürfungen an der Sandsteinkirche.“  
- (Q: Curt Wehrhahn b. W. Urban. 
- „Rillen an der Kirche (17. Jh.), östl. Portal .“ (Q: Werland, 1972, Herbst, 1926,  
- Wehrhahn, 1912, bei K.-F. Haas) 
-39261 Zerbst (S-A, ca. 40 km. oso von Magdeburg). „Rillen an der Kirche, Südeingang (Sandstein).“  
- (Q: Veckenstedt, 1891, bei K.-F. Haas; Haas konnte nichts finden)  
-34289 Zierenberg (He., ca. 8 km nordwestl. Kassel, im Naturpark Habichtswald). Rudolf Wild (Annweiler)  
- übersandte das folgende Foto von Volker Rupf (Ebsdorfergrund) mit der Anmerkung:  
- "Zierenberg (KS) An der ev. Stadtkirche (1293-1343 erbaut)".  
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Zierenberg  
-39638 Zienau (S-A, Ortsteil von Gardelegen). Kirchhof mitten im Ort gelegen, Sandsteinkreuz in dessen  
- nordwestlicher Ecke: „Auf der Westseite befinden sich zwei tiefe Wetzrillen, auf der  
- Ostseite 5 und auf dem Kopf eine Kerbe.“  
- (Q: http://www.suehnekreuz.de/anhalt/zienau.htm ) 
-34289 Zierenberg (He., ca. 8 km nordwestl. Kassel, im Naturpark Habichtswald). Rudolf Wild (Annweiler)  
- übersandte das folgende Foto von Volker Rupf (Ebsdorfergrund) mit der Anmerkung:  
- "Zierenberg (KS) An der ev. Stadtkirche (1293-1343 erbaut)". 
- [[Bild: http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Zierenberg ]] 
-14913 Zinna s. Jüterbog (Kloster Zinna) 
-02763 Zittau (Sa., größte Stadt der sächsischen Oberlausitz). Heilig-Kreuz-Kirche (zweischiffiger spätgot  
- Bau des 15. Jh.; zur Zeit unseres Besuchs – 27.05.2005 – ist im Chor das „Große  
- Zittauer Fastentuch“ ausgestellt). Chor, Südseite, 1. (westl.) Strebepfeiler: nach  
- Osten hin 12 S (10 – 30/90°/100; Foto Zittau 1); 2 oder 3 S nach Westen hin. Am  
- nächstfolgenden2. (südöstl.) Strbpf. nach NO hin einige S und R. R auch an den  
- beiden östl. Strbpf. des Chors (Foto Zittau 2). 
- Ehem. Franziskaner-Klosterkirche (St. Peter und Paul; spätgot.): am südöstl. Strbpf.  
- des Chors R und S nach SW und SO hin (Foto Zittau 3). R, teils schräg, am südöstl.  
- Strbpf. des Chors nach O hin (Foto Zittau 4), Große Teile der Mauerflächen und der  
- Eckquader unter Putz. 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Zittau  
-53909 Zülpich (NRW, am Nordostrand der Eifel, ca. 38 km südwestl. von Köln). „An der Zülpicher Burg  
- sind die Wetzrillen mit der Inschrift Johannes Wernerus 1659 verbunden.“  
- Q: W. Bornheim bei U. Liessem) 
- Eigener Befund vom 01.06.2006: In Sandstein errichtetes Burgtor der kurkölnischen  
- Landesburg, gelegen Am Mühlenberg: äußerer Torbogen, burgeinwärts re. i.d.L., R auf  
- drei Quadern. Innerer Torbogen, re. und lks. i.d.L viele R (Fotos Zülpich 1, 2). 
- http://u0028844496.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Z%C3%BClpich  
-74639 Zweiflingen (B-W, ca. 7 km nördl. von Öhringen). „Schabemale an der Kirche.“  
- (Q: Dt. Gaue, 1923, bei K.-F. Haas) 
-08056 Zwickau (Sa). Ev. Stadtkirche St. Katharina, (Sandsteinbau, um 1200 als Klosterkirche  
- erbaut, nach Zerstörung durch Brände im 15./16. Jh. als spätgot. Halle neu  
- errichtet). Südseite, re. des Portalvorbaus auf 3 Quadern 7 + 6 + 2 S (10 –  
- 15/90°/120). Strbpf. an der östl. Schmalseite des südl Seitenschiffs nach Norden hin  
- ca 16 S (10 – 20/90°/150). Chor, Südseite, westl. Strbpf., nach Westen hin 8 S (8 –  
- 12/90°, 120°/50) und einige N; nach Osten hin viele S und N. In der nach Osten  
- hin folgenden Wand viele S; S auch am südöstl. Strbpf. des Chors nach Westen hin.  
- An der Nordseite des Chors einige zugeschm. S. (16.11.2003)  
- Keine Funde an der großartigen spätgot. Hauptpfarrkirche St. Marien. 
- „Rillen und Näpfchen am Dom (Marienkirche, Sandstein, 14. Jh.).“ (Q: Hahn, 1939,  
- Steche, 1889, bei K.-F. Haas) 
-64673 Zwingenberg (He., ca. 7 km nördl. von Heppenheim). „Wetzrillen an der evang. Pfarrkirche,  
- Südtür (Sandstein, 13. Jh., 1706 erweitert.“ (Q: Wörner, 1881, bei K.-F. Haas) 
- 
- 
- 
- 
-Städte und Dörfer, in denen ich keine Schabespuren (Schleifrillen, Näpfchen) finden konnte 
-(womit nicht behauptet wird, dass an den genannten Orten nicht doch S oder N zu finden sein könnten): 
- 
- 
-73099 Adelberg (ca. 6 km südwestl. v. Schwäbisch Gmünd). Ortschaft und Kloster Adelberg.  
- Überwiegend Kalkstein. Keine Funde. (13.04.01) 
-91325 Adelsdorf (an der Aisch, östl. Höchstadt. Name von Otlohesdorf). Bibrasches  
- Schloss (16. Jh.), neg. soweit einsehbar (23.10.2000) 
-96482 Ahorn b. Coburg, Hauptstr. 48, Schloss (16.-19.Jh.), keine S. Hauptstr. 48, ev. Pfarrkirche,  
- Turm mit Altarhaus und Sakristei 1.Hälfte 15.Jh., Langhaus 17./18.Jh. Keine S. 
-90584 Allersberg. Keine Funde 
-04600 Altenburg (TH). Keine Funde am Schloss un d in der Altstadt. (Hausteine fast  
- ausschließlich Porphyr). 
-09456 Annaberg (Sachsen). Keine Funde. (29.12.2000) 
-99510 Apolda (Th), außer der Martinskirche (Kalkstein; got., barock überformt) keine nennenswerten  
- historischen Bauten. Keine Funde. (14.06.2003. Sehenswert das Glockenmuseum.) 
-97332 Astheim (bei Volkach am Main). Kartäuserkloster, kath. Pfarrkirche St. Johannis. Keine  
- Funde. (31.05.2000) 
-86150 Augsburg. Keine Funde (10.03.01) 
-95359 Azendorf (bei Kasendorf, Lks. Kulmbach). Ev. Pfarrkirche St.Kilian, als spätroman.  
- Chorturmkirche angelegt (wahrscheinlich als Wehrkirche), Langhaus und  
- Obergeschoss des Turmes spätgot. Putzbau, rot gefaßte Sandsteinlaibungen. 
- Keine S. 
-71522 Backnang (ca. 30km nordöstl. Stuttgart, an der Murr). Überwiegend Kalkstein. Keine  
- Funde. (14.04.01). 
-56864 Bad Bertrich (Südeifel). Keine erwähnenswerte histor. Bausubstanz. Neg. (03.09.2004) 
-97769 Bad Brückenau (BY, zwischen Rhön und Spessart; 24.05.2006) 
-18209 Bad Doberan (Mecklenburg-Vorpommern). Ehemal. Zisterzienserabtei, Erhalten ist das  
- großartige Münster in hochgotischer Backsteinbauweiese (1295 – 1368). Keine  
- Funde (03.08.2001) 
-97631 Bad Königshofen im Grabfeld. Erstmals 822 als Königshof erwähnt. Histor. Gebäude  
- großenteils Kalkstein, zum geringeren Teil aus aus grauem Sandstein, der –  
- besonders im Spritzwasserbereich bis ca 1 m über Bodenniveau – stark zu  
- Auswitterung neigt. Sandsteinmauerwerk daher an vielen Stellen überputzt, wobei  
- man die Quader durch Fugenstriche zu imitieren sucht. Keine Funde, -  
- möglicherweise wegen der großflächigen Ausbesserungen. Der „Kornstein“ auf dem  
- Marktplatz, datier 1525, ist ein spätmittelalterl. Eichmaß für Getreide, geeicht auf  
- Maße zu ¼, ½, ¾ und 1/1 Metzen (Fotos 23.04.2005).  
-99947 Bad Langensalza (TH), äußerst sehenswerte und sympathische Altstadt, viel Fachwerk und  
- Kalkstein. Keine Funde (16.06.2003). 
-02953 Bad Muskau (Sachsen, an der Neiße gelegen) Keine Funde (23.05.2005). 
-97616 Bad Neustadt a. d. Saale. Überwiegend Kalkstein- und verputztes Mauerwerk. Keine Funde  
- (23.04.2005). 
-95138 Bad Steben. Keine Funde (17.03.2001) 
-58802 Balve (NRW, Südwestfalen, Märkischer Kreis; im Tal der Hönne; ca. 40 km südöstl. von  
- Dortmund; im 9. Jh. als villa Ballova belegt). Kath. Pfarrkirche St. Blasius, roman.  
- Hallenkirche aus dem 12. Jh. Ritzen (R) an einer Säule des Portals am südlichen  
- Querhaus.  
- Q (mit einem Hinweis auf Ablichtungen in dem Buch "Balve und sein romanisches  
- Erbe" von Werner Ahrens): Bernhard Felix Schulte 
-02625 Bautzen (Sachsen). Schleifspuren an keinem der vielen histor. Bauten. Vorherrschendes  
- Baumaterial einheimischer Hartstein (Granit). (26.05.2005) 
-72074 Bebenhausen (ca. 4km nördl. Tübingen, hervorragend erhaltene ehemal.Zisterzienserabtei).  
- Überwiegend Kalkstein. Keine Funde. (12.04.01) 
- (Befund v. 10.03.2002)  
-95463 Benk, ev. Pfarrkirche, Saalbau mit Chorturm, 1741-48, Friedhofsmauer mit östl. Torhaus,  
- dat. 1703. Keine S. 
-16775 Bergsdorf, Feldsteinkirche, neg, (AZ, 05.08.2011) 
-95349 Berndorf (b. Thurnau), St. Georg, ev, 1764-66, Saalkirche mit Ostturm, westl. Chor.  
- Kirchhofummauerung wohl 16./17Jh. Keine S. 
-74354 Besigheim, am Zusammenfluss von Neckar und Enz. Alle bed. Bauten neg.: ev. Stadtkirche  
- St.Cyriakus (1382 gew., Langhaus von 1448), Rathaus (Fachwerkbau; urspr.  
- Kaufhaus mit Fruchtkasten und Gerichtslaube, 1459), Waldhornturm (um 
- 1220), „Steinhaus“ (um 1220), Schochenturm (um 1220). überwiegend  
- Kalkstein, daneben auch Lettenkohlen-Sandstein. 
-88631 Beuron, barockes Kloster (Erzabtei der Beuroner Kongregation) und Wallfahrtskirche an der  
- oberen Donau. Putzbauten. Keine Funde. (12.04.01) 
-16356 Birkholz, keine Funde (AZ, 07.07.2011) 
-96120 Bischberg (b. Bamberg). Kath. Pfarrkirche St. Markus. Neg. (11.03.2001) 
-53945 Blankenheim (Quellort der Ahr in der Eifel; 01.06.2006) 
-17268 Boitzenburg, Klosterruine, St. Marien auf dem Berge (AZ, 21.08.2011) 
-04552 Borna (bei Leipzig). Keine eigenen Funde. 
- "Keine Funde an der Stadtkirche." (Q: W. Fritzsche, Mitteilg. v. 19.09.2010) 
-16321 Börnicke (AZ, 07.07.2011) 
-23714 Bosau (am gr. Plöner See, Schlesw.-Holst.) Kirche St. Petri, 12. Jh., wohl älteste Missionskirche  
- in Ost-Holstein. Feldstein-Mauerwerk, ursprünglich mit Gips verputzt. Keine Funde.  
- (31.08.2002) 
-91257 Bronn (bei Pegnitz), ev. Pfarrkirche St.Jakobus, Barocker Umbau einer Kirche aus der  
- ersten Hälfte des 13.Jh. Von diesem Bau ist ein roman. Portal mit  
- Säulengewänden und einem Zackenfries im Rundbogen erhalten. Keine S.  
- (05.01.2000) 
-97877 Bronnbach (a.d. Tauber, ca. 8 km südl. Wertheim), ehem. Zisterzienserkloster, keine  
- Funde. 
-98673 Brünn (bei Eisfeld/TH). Friedhofskirche von 1671, Putzbau mit Dachreiter über Westfront,  
- Sandstein-Gewände. Neg. 
-96352 Burggrub (ca. 10 km südöstl. Sonneberg/Thür. an der B 89; 20.09.2003) 
-96328 Burkersdorf bei Küps, Lks. Kronach. St.Maria, ev. Chorturmanlage, v.Redwitz'sche  
- Patronatskirche. Vorgängerbau häufig verändert, Umbau 1706, Turm im 19.Jh.  
- aufgestockt. Keine S. 
-75365 Calw (ca. 30km WSW v. Stuttgart). Roter Sandstein. Keine Funde. (13.04.01) 
-94413 Cham (Oberpfalz). Hartstein. Keine Funde (26.10.2001). 
-16230 Chorin (Brandenburg). Ehem. Zisterzienserkloster, Gotik, 13. Jh., Backsteinbauweise,  
- Kirche und erhaltene Bauten neg.(30.07.2001) 
-56812 Cochem (a.d. Mosel). Roter SSt., Schiefer. Keine Funde (23.08.2004) 
-97993 Creglingen, ev. Stadtkirche St.Georg, um 1300, 1508 gotisiert. Nur Gewände und Maßwerk  
- in SSt., sonst Kalkstein und Putz. Neg.  
- Ev. Herrgottskirche (1380-90), got. Wallfahrtskirche mit reicher Ausstattung  
- (Marienaltar!). Kalkstein, Eckquader, Gewände und Maßwerk SSt. Neg. 
-91462 Dachsbach (zwischen Höchstadt/Aisch und Neustadt/Aisch). Reste einer Wasserburg aus  
- dem 13. Jh. Weitere historische Bauten, Keine Funde. (03.11.2004) 
-54550 Daun (Eifel). Im 2. Weltkrieg stark zerstört. Vulkangestein, roter Sandstein, Schiefer. Keine  
- Funde. (Aug. 2004) 
-94469 Deggendorf (an der Donau, Niederbayern) Keine Funde (23.10.2002). 
-97337 Dettelbach a. Main. Spätgot. Rathaus, kath. Stadtpfarrkirche St.Augustinus (1444),  
- Befestigungsring mit Türmen und Toren. Wallfahrtskirche St.Maria auf dem Sand  
- (16./17.Jh.) Keine Funde. (20.04.2000) 
-69151 Dilsberg, Bergfeste bei Neckargemünd, erstmals erwähnt 1208 als Dilighesberch, 1368  
- Stadterhebung. Burg, kath. Kirche und Stadttor neg. 
-78166 Donaueschingen. Nur wenige histor. Bauten. Putz und Kalkstein. Keine Funde (20.05.2002). 
-86609 Donauwörth (an der Mündung der Wörnitz in die Donau). Die Stadt (im MA. Schwäbisch  
- Wörth) wurde 1945 zu 70% zerstört. Histor. Bauten in Backstein oder Kalkstein,  
- z.T. verputzt. Keine Funde (09.04.01). 
-01067 Dresden (SA, Altstadt). Keine eigenen Funde. (30.12.2000) vgl. Dresden-Neustadt (K. Drechsler) 
-52349 Düren (Ende des Weltkriegs II. völlig zerstört; 03.06.2006) 
-97500 Ebelsbach (zw. Hassfurt und Bamberg). Wasserschloss und Schlosskirche in Sandstein.  
- Keine Funde. 
-96250 Ebensfeld am Obermain zw. Lichtenfels und Bamberg), Kirchgasse 10, kath. Pfarrkirche  
- Mariae Verkündigung. 1653/57 über Vorgängerbau, Turm 1696. 1911 in barocker  
- Form erweitert. Putzbau. Keine S. 
-91320 Ebermannstadt (a.d. Wiesend, Fränk. Schweiz). Kein Fund. (12.02.2000) 
-96179 Ebing (b. Bamberg). Kath. Pfarrkirche St. Jakobus. Neg. (11.03.2001) 
-96157 Ebrach. Ehem. Zisterzienserkloster am gleichnamigen Bach, etwa auf halber Strecke  
- zwischen Bamberg und Würzburg gelegen. Abteikirche St.Marien, gegr. 1200,  
- erbaut im frühgot. Stil. Im Inneren barockisiert. Aus dem Barock sind auch die  
- erhaltenen Klosterbauten. Keine Funde. (20.04.2000) 
-96528 Effelder (ca. 6 km nord-west. Sonneberg/Thür. an der B 89; 20.09.2003) 
-91349 Egloffstein (Fränk. Schweiz, ca. 15km östl. Forchheim). Kein Fund. (12.02.2000) 
-98646 Eicha (ca. 15 km südwestl. Hildburghausen; 20.09.2003) 
-91792 Ellingen, Barockstadt mit Schloss und anderen Bauten des Deutschritterordens (16.- 
- 18.Jh.). Keine S. 
-91448 Emskirchen (Krs. Neustadt/Aisch). Ev. Pfarrkirche, ehem. St. Kilian. Spätroman.  
- Chorturmanlage, Turmobergeschoß 1648, Langhaus 1788-92. Keine S. 
-95233 Enchenreuth (bei Helmbrechts im Frankenwald). „St. Jakobuskirche [kath.] 1885 als 5.  
- Kirche an dieser Stelle erbaut. Verputzt. Neg,“ (Q: HS) 
-96114 Erlach (BY, Ofr., OT von Hirschaid Krs. Bamberg). Neg. (25.09.2011) 
-06463 Ermsleben (SA, ca. 15 km südöstl. Quedlinburg). Konradsburg, Reste eines Klosters  
- (Augustiner-Chorherren) an der Stelle einer mittelalterlichen Burg. Kalkstein. Keine  
- Funde. (28.04.2004) 
-B Eupen (keine Funde, 30.05.2006) 
-23701 Eutin (Schlesw.-Holst.) Histor. Bauten – z.B. die spätroman. St. Michaeliskirche – in Backstein.  
- Keine Funde (29. 08.2002) 
-16775 Falkenthal, Feldsteinkirche (AZ, 05.08.2011)  
-09599 Freiberg (SA). Keine Funde. Dom an der Außenseite, speziell am Chor, in der in  
- Betracht kommenden Höhe an vielen Stellen neu ausgebessert (30.12.2000). 
-96142 Freienfels (b. Hollfeld). Kath. Pfarrkirche zur Hl. Dreifaltigkeit (1693, früher Schloßkapelle) 
- Keine S. Ebensowenige am Tor zu dem Schloß Freienfels der Herren von Aufseß 
- (erbaut um 1280, Befestigungsanlagen 17.Jh.heute im Besitz des Bayer.  
- Staates.) (21.05.2000) 
-97252 Frickenhausen am Main. Keine Funde. (31.05.2000) 
-78120 Furtwangen (im Schwarzwald). Keine Funde (21.05.2002) 
-63571 Gelnhausen. Marienkirche (großartig roman./got. Bauwerk, 12./15.Jh.), St.-Peters-Kirche  
- (Stadtpfarrkirche, gegr. 13.Jh.), Reste einer Kaiserpfalz, verschiedene ma.  
- Gebäude, darunter ein roman. Amtshaus von ca. 1180. Mauerwerk aus Kalkstein  
- und rotem Buntsandstein. Keine Funde. (21.04.2000) 
-53937 Gemünd (NRW, 6 km nördl. Schleiden), 08.06.2006, keine Funde 
-97737 Gemünden am Main. 1945 zu 65% durch Bombeneinwirkung zerstört. An erhaltenen und  
- wiedererrichteten Bauten (Kalkstein, roter Buntsandstein) keine Funde (11.06.2004). 
-06507 Gernrode (SA, ca. 8 km südl. Quedlinburg). Stiftskirche St. Cyriakus, erbaut ab 961; Kalkstein.  
- Keine Funde. (26.04.2004) 
-54568 Gerolstein (Eifel). Im 2. Weltkrieg stark zerstört. Putzbauten. Zierglieder an Altbauten roter  
- Sandstein. Keine Funde (24.08.2004). 
-17268 Gerswalde, Feldsteinkirche (AZ, 05.08.20)  
-95496 Glashütten (BY, Ofr., süd-westl. Bayreuth, unterm Nordtrauf der Fränk. Alb). Viele Sandstein- 
- Quader-Bauten. Ev. Kirche mit dreizipfliger Haube über rechteckigem Turm  
- (16./17.Jh.). Keine Funde. 
-76835 Gleisweiler (Rhld.-Pf., ca. 5 km südwestl. Edenkoben). „kath. Pfarrkirche St. Stephanus ...1760  
- errichtet. Soweit ich um die Kirche herumgehen konnte (nicht vollständig) waren keine  
- Rillen/Schabespuren zu sehen. Gegenüber die 1954 erbaute evangelkische Kirche.  
- Soweit ich um die Kirche herumgehen konnte (nicht vollständig) waren keine  
- Rillen/Schabespuren zu sehen. Kleine Kalmit: 270 m hohe Erhebung am Ostrand des  
- Pfälzer Waldes. Hier steht außerhalb der Ortslage eine Mitte des 19. Jhd. erbaute  
- Kapelle ohne Rillen und Schabespuren“ “ (Q: Dr. W. Fritzsche, Mitteilung vom  
- 08.04.2010) 
-95460 Goldmühl (bei Bad Berneck). „Humboldhaus“ (ehem. Wohnhaus der Goldmühle ?), 18.Jh.  
- gegliederter zweigeschossiger Sandsteinquaderbau. Neg. (03.03.2001) 
-96369 Gössersdorf (bei Weißenbrunn). Ev. Filialkirche St.Ägidius, Chorturmkirche 1450/60 über  
- älterem Kern. versch. Umbauten (1650. 1748,1913). Putzbau. Keine S. 
-95356 Grafengehaig (Markt im Frankenwald), Haus-Nr. 36, ev. Pfarrkirche Hl.Geist, dreischiffiger  
- Hallenbau mit eingez. Chor und W-Turm. Im Kern 13./14.Jh., Umbauten 16. -  
- 18.Jh. Friedhofsbefestigung mit Torturm. Keine S. (Q: H.S.) 
-92655 Grafenwöhr (Opf.). Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt, Rathaus, Zehntkasten. Keine Funde  
- (18.05.2003) 
-18507 Grimmen (Mecklenburg-Vorpommern). St. Marien.Kirche und Rathaus, beide in got.  
- Backsteinbauweise. Keine Funde (01.08.2001). 
-39397 Gröningen (SA, ca. 20 km nördl. Quedlinburg). Ev. Kirche St. Vitus, Rest einer Benediktiner- 
- Klosterkirche, erb. Anfang 12. Jh. Ursprünglich St. Maria, St. Stephan und St. Vitus  
- geweiht. Bruchsteinmauerwerk, überwiegend Hart- und Kalkstein. Keine Funde  
- (27.04.2004). 
-74523 Großcomburg b. Schwäbisch Hall. 1078 und 1081 aus der Ganerbenburg der Grafen von  
- Comburg durch Schenkung hervorgegangenes Benediktiner-Kloster auf einem  
- Umlaufberg des Kochers. Bewehrt durch Ringmauer, Wehrtürme, Zwinger und  
- Torbau. Bauteile aus dem 12. bis 18.Jh. Kalktuffstein und Sandstein. Neg. 
-17268 Groß Friedenwalde, Feldsteinkirche (AZ, 05.08.2011)  
-63920 Großheubach (am Main, südl. Klingenberg). Histor. Gebäude aus Kalkstein und rotem  
- Buntsandstein). Keine Funde (09.06.2004). 
-16244 Groß Schönebeck (AZ, 05.08.2011, Ziegel starke Erosion)  
-16831 Großzerlang (AZ, 12.05.2011) 
-96271 Grub am Forst (b. Coburg). Obere Kirchgasse 2, ev. Pfarrkirche, Chorturmbau, im Kern  
- mittelalterlich, Haus 16. Jh., verputzt. Turm älter. Keine Funde. (16.07.2000) 
-16775 Grüneberg, Feldsteinkirche (AZ, 05.08.2011) 
-14621 Grünefeld (AZ, 13.06.2011) 
-74831 Gundelsheim (ca. 20 km neckarabwärts von Heilbronn) Kalkstein, nur Zierglieder in Sandstein.  
- Neg. (28.09.2005) 
-95358 Guttenberg. Kirchweg 1. Ev. Pfarrkirche St.Georg (dat. 1800) über einem verfallenen  
- Vorgängerbau von 1379. Putzbau über Hausteinsockel, Walmdach mit  
- Dachreiter. Soweit einsehbar keine S. 
- Schloßallee 1. Schloß derer von Guttenberg, die ehem. Burg Neu-Guttenberg  
- (gegr. 1315). Sow. einsehb. k. S. 
- Kirchweg 2, ev. Pfarrhaus, Walmdachbau mit Eckquaderung und Sandst.- 
- gliederungen, 1590 mit Erneuerungen des 17. und 18.Jh. S.e.k.S. 
- Am Bienengarten 2, ehem. äUnters Schloßä, fr. 18.Jh. S.e.k.S. 
- Kirchweg 6, ehem. „Mittleres“ oder „Grünes Schloß“. 1819 über älterem Kern.  
- S.e.k.S. 
- Breitenreuth, Gemarkung Guttenberg. Rittergut 1746-50. S.e.k.S. 
-88709 Hagnau (B-W, Winzerort am Nordufer des Bodensees, zwischen Meersburg und Friedrichshafen).  
- Keine Funde am ehem. Klosterhof und an der got. Kirche (25.07.2010). 
-67434 Hambach (südl. Neustadt/Weinstraße und Schloß Hambach (Maxburg): Keine Funde.  
- (24.04.2000) 
-97762 Hammelburg und Schloss Saaleck; Kalkstein und roter Buntsandstein. Keine Funde  
- (12.06.2004). 
-17268 Hammelspring (AZ, 31.05.2011) 
-95499 Harsdorf (nördl. Bayreuth), An der Kirche 9, ev. Pfarrkirche St. Lorenz. Saalkirche mit  
- Ostturm (1629), Langhaus (1765 erneuert, im Kern spätgot. Verputzt). 
- Kirchhofummauerung bez. 1763. Keine S. 
-91353 Hausen (südl. Forchheim). St. Wolfgang, Rokoko über Vorgängerbau aus dem 15. Jh. 
- Sandsteinbau. Neg. (23.10.2000) 
-19909 Heiligengrabe (Kloster-Anlage (AZ, 02.10.2011) 
-52396 Heimbach (NRW, an der mittleren Rur im Nationalpark Eifel; keine Funde auch an dem  
- benachbarten Kloster Mariawald; 25.05.2006) 
-96158 Herrnsdorf (BY, Ofr., Krs. Bamberg, OT v. Frensdorf). Neg. (25.09.2011) 
-91336 Heroldsbach (südwestl. Forchheim). Kleines Renaissance-Schlösschen. Keine Funde.  
- (23.10.2000) 
-91332 Herzogenreuth (BY, Ofr., Fränk. Schweiz, ca. 5 km südöstl. Scheßlitz). Keine Funde (02.04.2000). 
-91355 Hiltpoltstein (BY, Fränk. Schweiz, a.d. B2). Kein Fund. (12.02.1999) 
-16798 Himmelpfort, Klosterkirche (AZ, 15.09.2010) 
-54534 Himmerod (Eifel), Zisterzienserabtei, barocke Klosterkirche 18. Jh. (turmloser Bau mit  
- Dachreiter), nach Säkularisierung und Verfall !952-60 wiedererbaut. Keine Funde  
- (04.09.2004).  
-17268 Hindenburg, Feldsteinkirche (AZ, 05.08.2011) 
-75365 Hirsau (ca. 4km nördl. Calw). Ruinen einer ehem. bedeutenden Zisterzienserabtei im Tal  
- der Nagold. Überwiegend roter Sandstein. Keine Funde. (13.04.01) 
-96272 Hochstadt am Main (östl Lichtenfels), Hauptstr. 18, r.k. Kuratiekirche Mariae Himmelfahrt.  
- Chor 14.Jh., Turm und Langhaus 1922 in gotisierenden Formen. Keine S. 
- Hauptstr. 13, ehemal. Amtshaus und Wirtshaus des Klosters Langheim, 1605,  
- Sandsteinquaderbau mit Satteldach und Eckerkern. Soweit einzusehen keine S. 
-97461 Hofheim (in den Haßbergen zwischen Schweinfurt und Coburg). Teilweise erhaltene  
- Stadtbefestigung (fünf Rundtürme, 3 Tortürme), Fachwerkhäuser. Keine Funde.  
- (04.06.2000) 
-95691 Hohenberg an der Eger. Burg, im frühen 13.Jh. angelegt; der 1945 zerstörte und  
- anschließend wiederhergestellte umfangreiche Baubestand mit Vorburg,  
- Hochburg, Torhäusern, Wehrgängen und -türmen stammt aus dem SMA. 
- Keine S. 
-01920 Horka (ca. 10 km östl. Kamenz i.d. Oberlausitz). Wehrkirche mit vollständig erhaltener  
- Ringmauer und Torbau. Neg. (23.05.2005) 
-97348 Hüttenheim (ca. 12 km östl Ochsenfurt). Eindrucksvolle Kirchenburg (ab 1340) mit  
- vollständig erhaltenem Bering. Keller und Gaden werden derzeit (02.06.2000)  
- großzügig restauriert. Kirche St. Johannis wohl 16. Jh. Keine Funde. 
-98693 Ilmenau (TH). Alte Bergbaustadt (Kupfer, Silber). Ev. Pfarrkirche St. Jakobus. Schiff spätbarock,  
- Chor gotisch. keine Funde. (14.08.2000) 
-74249 Jagsthausen. Ev. Jakobskirche (bis zur Reformation 1560 St.Marien), Anfang 14.Jh. erbaut,  
- 1646 abgebrannt, 1650 Neubau. Achteckiger Turm in der Breite des Schiffs. 
- Putz, an Eckquadern und Gewänden Kalk- und Sandstein. Neg.  
- „Götzenschloß“, soweit einsehbar neg. 
-07743 Jena (gelegen auf und umgeben von Kalkgestein). An keinem der erhaltenen histor. Bauten  
-- sämtlich fast ausschließlich aus Kalkstein erbaut - konnte ich S finden.  
- Allerdings war (28.02.00) die ev. Stadtpfarrkirche St.Michael (1380 - 1557) im  
- westl. Teil wegen Einrüstung und Verhängung nicht einsehbar. (28.02.2000) 
-56759 Kaisersesch (Eifel). Bemerkenswert St. Pankratius mit spiralartig gedrehtem Turmhelm. Keine  
- Funde (28.08.2004) 
-97753 Karlstadt am Main. Keine Funde. (21.04.2000) 
-06537 Kelbra (TH, nördl. das Kyffhäusers in der Goldenen Aue gelegen). Mauerwerk aus  
- grobkörnigem, roten Sandstein. Keine Funde (30.04.2004). 
-91356 Kirchehrenbach (b. Ebermannstadt/Fränk. Schweiz, am Fuße der Ehrenbürg [“Walberla“]).  
- Kath. Pfarrkirche (Turm um 1200, Langhaus 1766, Sandsteinquader) und  
- benachbarte Sandsteinquaderbauten: keine Funde. 
-95466 Kirchenpingarten (BY, Ofr., ca. 6 km südöst. von Weidenberg. Keine Fund (15.08.2010) 
-91241 Kirchensittenbach (Mittelfranken, ca. 7 km nördl. Hersbruck). St. Bartholomäus, malerische  
- Kirchenburg. Kalkstein, wenige Dekorsteine aus Sandstein, Putzflächen. Keine  
- Funde. (12.06.2005) 
-73230 Kirchheim unter Teck. (ca. 25 km südwestl. Stuttgart.) Überwiegend Kalkstein. Keine  
- Funde. (13.04.01) 
-96224 Kirchlein, Gem. Burgkunstadt, Mariae Himmelfahrt, rk. Gewesteter neugot. Bau (1907),  
- wahrscheinlich über älterem Kern, barocke Epitaphien an der S-Seite des Chors,  
- Turm an dessen Nordseite. Keine S. 
-95326 Kirchleus, St.Maria-Magdalena, ev, (1249). 1354 als Pfarrei erwähnt. Im Kern spätgot.  
- Chorturmkirche, 1774-76 barockisiert. Keine S. 
-96199 Kirchschletten (b.Zapfendorf), kath. Pfarrkirche St.Johannes der Täufer. Chorturmkirche  
- (Turm roman, 12./13.Jh., barockes Kirchhaus v. 1706). Turm S.St.-Quaderbau, 
- Kirchhaus verputzt. Friedhofsmauer ma. Keine S. 
-97318 Kitzingen am Main. Bauten vom 15.Jh. an. Keine Funde. (20.04.2000) 
-97199 Kleinochsenfurt (rechtsmainischer Ursprungsort des gegenüberliegenden Ochsenfurt). 
- Kirche mit roman. Bauteilen westl im Schiff. Keine Funde. (03.06.2000) 
-16831 Kleinzerlang (AZ, 09.05.2011) 
-65250 Kleukheim (zw. Ebensfeld und Scheßlitz, vormals Klucowa). Kath. Pfarrkirche St. Wolfgang. 
- Chor und Turm nachgotisch (17. Jh.), Langhaus 18. Jh. Neg. (23.10.2000) 
-16348 Klosterfelde (AZ, 06.07.2011) 
-50667 Köln (die Altstadt westl. des Rheins wurde im 2. Weltkrieg fast völlig vernichtet; einige historische  
- Bauten wurden wieder hergestellt. An den von mir am 04.06.2006 besuchten histor.  
- Bauwerken konnte ich keine S oder N finden (Dom, St. Andreas, Groß-St.-Martin, St.  
- Gereon, St. Maria im Kapitol, Rathaus) 
-96167 Königsfeld, als fränk. Königshof und Kolonisationsstützpunkt angelegt.  
- Jakobsberg 5, kath. Pfarrkirche St.Jakobus d.Ä. und Katharina (urspr. St.Jakob  
- und Kilian). Wehrkirche aus roman. Zeit. Chorturm 15.Jh., Turmaufbau um 1600,  
- Langhaus 18.Jh. Kalksteinbau, verputzt. Kirchhofsummauerung mit Torbau (16.- 
- 18.Jh.) An der Mauer eine St.Anna-Kapelle von 1664. Keine S. 
-01824 Königstein (Festung [Sandsteinquaderbauten], Sächs. Schweiz). Keine eigenen Funde.  
- (30.12.2000). Vgl. Königstein (K. Drechsler) 
-78464 Konstanz (am Bodensee). Keine Funde an histor. Bauten der Altstadt (24.05.2002). 
-52062 Kornelimünster (auf karolingische Gründung zurückgehende Abtei südl. Aachen; 30.05.2006) 
-17268 Kuhz, Feldsteinkirche (AZ, 21.08.2011)  
-95508 Kulmain (BY, Ofr., westl. von Kemnath), keine Funde (15.08.2010) 
-97900 Külsheim (südl. Wertheim). Interessantes Schloss, Bergfried aus stauf. Zeit. Keine Funde.  
- (Fotos) 
-74653 Künzelsau. Keine Funde. (26.04.2002) 
-76829 Landau (i.d.Pfalz) Keine Funde. (24.04.2000) 
-84026 Landshut. Einschließlich Burg Trausnitz keine Funde (25.10.2001). 
-88085 Langenargen (24.07. - 01.08.2010). Zumeist Putzbauten, keine Funde. 
-95502 Lanzendorf am jungen weißen Main nahe Himmelkron. Kirchenring 1, ev. Pfarrkirche  
- St.Gallus. Spätgot. Bau, um 1750 umgestaltet. Saalkirche mit viergeschossigem  
- Turm. Verputzt mit Ausnahme des Turms. Keine S. 
- Kirchenring 4, ehem. Schloß, dat. 1625, soweit einsehbar keine S. 
-35321 Laubach (Hessen, am Westrand des Vogelsberges; 24.05.2006) 
-90579 Laubendorf (bei Langenzenn/Mfr.). „Chorturmkirche (ev.) 14. Jh. Neg.“ (Q: HS) 
-95326 Lehental, neugot. Kirche (1998-1900), ev, über älterem Vorgängerbau, von dem nur noch  
- im Turm in der NO-Ecke des Langhauses Reste erh. sind. Keine S. 
-14797 Lehnin (Brandenburg), ehem. Zisterzienserkloster. Backsteinbauweise, Gotik, 13. Jh.,  
- Klosterkirche und erhaltene Baulichkeiten neg. (29.07.2001) 
-04103 Leipzig (Sa). "Keine Funde an Thomas- und Nikolaikirche." (Q: W. Fritzsche, Mitteilg. v.  
- 19.09.2010) 
-96247 Lettenreuth. Weidhausener Str. 19, Kath. Pfarrkirche St. Laurentius, Barockbau von 1753  
- mit dreiteiliger Westfassade und Dachreiter. Keine Funde. (16.07.2000) 
-35423 Lich (Hessen, ca. 10 km südöstl. Giessen; keine Funde auch in der etwa 4 km südlich von Lich  
- gelegenen Klosterruine Arnsburg; 24.05.2006)  
-96176 Lichtenstein (Lks. Haßberge).Eine der schönsten, interessantesten und besterforschten  
- Burgruinen Bayerns, gegr. 13.Jh., seit dem 16.Jh. in Teilen (Nordburg) ruinös.  
- Keine Funde. (04.06.2000) 
-65549 Limburg a.d. Lahn, hervorragende spätroman. Stiftskirche St. Nikolaus, seit 1827 Dom.  
- Andere ma. Bauten. Keine Funde. (21.04.2000) 
-02708 Löbau (Sachsen, ca. 18 km südöstl. Bautzen). Neg. (24.05.2005) Bauten und Bauteile in  
- einheimischem Granit. 
-73547 Lorch. Stadt und nahegelegenes ehem. Benediktinerkloster, b. Schwäbisch Gmünd).  
- Überwiegend Kalkstein. Keine Funde. (14.04.01). 
-16775 Löwenberg, Feldsteinkirche (AZ, 05.08.2011) 
-15907 Lübben (sorb. Lubin, Brdbg., Spreewald).Paul-Gerhard-Kirche, dreischiffige Halle mit  
- querrechteckigem Westturm, Backsteinbau d. 15./16. Jh. Keine Funde (01.06.2011). 
-23552 Lübeck. Alle histor. Gebäude – zumeist nach Zerstörung im 2. Weltkrieg wiederaufgebaut – in  
- Backstein-Bauweise. Keine Funde (01.09.2002). 
-96110 Ludwag bei Scheßlitz. Kath. Pfarrkirche St.Johann Baptist (urspr. der Hl.Dreifaltigkeit  
- gew.). Chorturmkirche mit spitzem Helm und vier Ecktürmchen. 15.Jh. über  
- roman. Kern (13.Jh.), Langhaus 1923. Kalksteinbau, verputzt. Neg. (02.04.2000) 
-95364 Ludwigschorgast, St.Bartholomäus, rk, intime dreischiffige Hallenkirche mit Chorturm, um  
- 1500 bis 1511 über Kern aus dem 13.Jh. Dachreiter 1564. Turm 1810. Keine S. 
-B Malmedy (keine Funde, 30.05.2006)  
-54531 Manderscheid (Eifel). Im 2. Weltkrieg stark zerstört. Keine Funde, auch nicht an der  
- nahegelegenen Burgruine Niederburg (24.08.2004). 
-96257 Mannsgereuth (zwischen Marktgraiz und Mitwitz), Tanzlinde, Sandsteinstützen des (ehem.)  
- Tanzbodens, keine S. 
-97702 Maria Bildhausen (in einsamer Tallage ca. 15 km nordöstl. Bad Kissingen). Ehemal.  
- Zisterzienserabtei, heute zur St. Josephskongregatin Ursberg gehörig. Die erhaltenen  
- Reste des ehem. Baubestands gehören der Renaissance an. Keine Funde  
- (23.04.2005). 
-56653 Maria Laach (Eifel), Großartige roman. Abteikirche, braungelber Tuff vom Laacher See, weißer  
- Kalkstein aus Lothringen, roter Sandstein von der Kyll, graugelber Tuff und grau- 
- schwarze Basaltlava aus der Eifel. Keine Funde (23.08.2004). 
-02829 Markersdorf (sächs. Oberlausitz, ca. 5 km westl. Görlitz) Hartstein. Neg. (24.05.2005) 
-96257 Marktgraiz an der Mündung der Steinach in die Rodach. Kirchplatz 11, r.k. Pfarrkirche Zur  
- Hl. Dreifaltigkeit. Chor 15.Jh.; nach einem Brand am 23.02.1958 wurde das  
- Schiff völlig zerstört. Anschließend Neubau unter Einbeziehung des alten Chors  
- und Neugestaltung des Turms. Keine S. 
-95615 Marktredwitz (Ofr.) Ev. Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus, Haus und Chor gotisch, Turm  
- von 1615; wie das histor. Rathaus 1384 auf dem Gelände eines abgegangenen  
- Schlosses errichtet. Fund weder hier noch an anderen histor. Bauten. 
-96126 Maroldsweisach (Haßberge, an der B 279). Ev. Kirche, barocker Putzbau um 1725; hier und  
- an anderen histor. Gebäuden keine Funde (23.04.2005). 
-56727 Mayen (Eifel). Im 2. Weltkrieg stark zerstört, teilweise – wie z.B. die Pfarrkirche St. Clemens mit  
- dem gedrehten, „schiefen“ Turmhelm – restauriert. Keine Funde (25.08.2004). 
-98617 Meiningen (TH, an der Werra gelegen). Histor. Mauerwerk überwiegend in Kalkstein. Keine  
- Funde (30.04.2004). 
-95326 Melkendorf, St. Ägidius, ev, Chorturmkirche 1554-59 über Kern des 15.Jh., nach  
- Zerstörung im Hussitenkrieg 1559 wieder aufgebaut. Ehemals vierseitige  
- Kirchhofbefestigung mit Ecktürmen aus der 1. Hälfte des 15.Jh. Keine S. 
-96247 Michelau (b. Lichtenfels). Kirchplatz 2, ev. Pfarrkirche St. Anna. Sandsteinkirche von 1817. 
- reigeschossiger Turm mit Kuppelhaube. Keine Funde. (16.07.2000) 
-91275 Michelfeld (Pfarrdorf zwischen Auerbach und Pegnitz), St.Leonhard, 1732 über  
- Vorgängerbau aus dem 11.Jh. errichtet, keine S.  
- Zu Michelfeld gehörendes stark bewehrtes Benediktinerkloster, nach  
- Zerstörungen im Hussiten- und Dreißigjährigem Krieg in barockem Stil wieder 
- aufgebaut. Keine S. 
-64720 Michelstadt im Odenwald. Alle bed. Gebäude in Putz, Fachwerk, oder Haustein (roter SSt.)  
- neg., so auch die ev. Stadtkirche, St.Michael und St.Kilian, (geweiht 1490), 
- spätgot. Halle, der Diebsturm, das untere Tor, das alte Rathaus (1484) und der  
- Marktbrunnen. (s.a. Steinbach, Schloss Fürstenau) 
-63897 Miltenberg (am Main). Roter Sandstein. Keine Funde. 
-17268 Mittenwalde, Feldsteinkirche (AZ, 05.08.2011) 
-96268 Mitwitz b. Kronach, Kirchplatz 2, ev. Pfarrkirche, östl. Turm erbaut 1572-1602, die unteren  
- beide reigesch über quadrat, die folgenden zwei über oktogonal. Grundriß, 
- schieferged. Haube. Langhausnordwand roman., Chor um 1450, Langhaus  
- 1572/74 erweitert. Keine S.  
- Unteres Schloß 5. reigeschossiger Vierflügelbau mit Satteldächern und vier  
- Ecktürmen, von wassergefülltem Graben umgeben ab 1525 über älterem Kern  
- errichtet. Dazu Tor-, Verwaltungs- und Stallgebäude. Keine S. 
-23873 Mölln (Schlesw.-Holst., Hzgtm. Lauenburg). Got. St. Nikolai-Kirche, Rathaus und andere histor.  
- Gebäude in Backstein. Keine Funde. (30.08.2002) 
-91096 Möhrendorf (an der Regnitz zw. Erlangen und Forchheim). Schönes Renaissance-Schloss.  
- Keine Funde. (23.10.2000) 
-97346 Mönchsondheim (bei Iphofen). Das wohl bedeutendste und besterhaltene Beispiel einer  
- Kirchenburg in Bayern. Erbaut 14. – 18. Jh., Kirche 1688 über Vorgängerbau neu  
- errichtet. Führungen und Ausstellungen. Keine Funde. (02.06.2000) 
-56729 Monreal (Eifel). Idyllisches historisches Fachwerkstädtchen. Keine Funde (25.08.2004) 
-52156 Monschau (NRW, an der oberen Rur nahe der belg. Grenze; Bauten aus heimischem Granit;  
- 27.05.2006) 
-99974 Mühlhausen (TH). Äußerst sehenswerte histor. Altstadt. Bauten in Kalkstein (Travertin) und  
- Fachwerk/Putz. Keine Funde (16.06.2003).  
-95652 Münchenreuth b. Waldsassen. Kath. Pfarrkirche St.Emmeram.Chorturmkirche mit  
- einfacher Halle. Verputzter Granitbau. Aufs 13. Jh. zurückhehend. Keine S. 
-48143 Münster (NW). Im 2. Weltkrieg durch Bomben weitgehend zerstört. Erhaltene und  
- wiedererrichtete Bauten (Dom mit Anbauten, St. Lamberti, Überwasser-Kirche) in  
- Kalkstein. Neg. (19.08.2000) 
-56294 Münstermaifeld (Eifel). Großartige spätroman.-fühgot. Stiftskirche St. Martinus und St.  
- Servatius mit mächtigem Westwerk. Erbaut aus heimischem Bruchstein (Grauwacke),  
- Tuff und Trierer Buntsandstein. Keine Funde hier und an den übrigen histor.  
- Gebäuden des Ortes (25.08.2004) 
-71540 Murrhardt (ca. 12 km westl. Backnang, a.d. Murr.) Von der ehemals bedeutenden  
- Klosteranlage sind nur in der Stadtkirche Reste erhalten, so die roman.  
- Walterichkapelle. Kalk- und roter Sandstein. Keine Funde. (14.04.01). 
-96215 Nassanger, Gemarkung Trieb bei Lichtenfels, ringfrömig um einen elliptischen Innenhof  
- angelegter Wirtschafts- und Lagerhof des Klosters Langheim, erbaut 1692/93 
- wahrscheinl. nach Plänen von Leonhars Dientzenhofer. Putzbau mit  
- Sandsteingewänden. Soweit einsehbar keine S. 
-06618 Naumburg/Saale (Sachsen-Anhalt). In der Bürgerstadt und im Dombezirk keine Funde. 
- (Überwiegend Kalkstein).  
-74934 Neckarbischofsheim (ca. 35 km. westl. Heilbronn). Kalkstein, nur Zierglieder in Sandstein.  
- Neg. (28.09.2005) 
-69151 Neckargemünd, evang. Pfarrkirche, einstmals St.Ulrich geweiht, spätgot. Halle. Putz und  
- SSt.-Gew. Neg. 
-69239 Neckarsteinach, evang. Kirche von 1481-83, Chorquadrat im Turm, Chorschluß östl. am  
- Turm. Putzbau mit SSt.-Gew. und -Eckquadern. Neg. 
-91448 Neidhardswinden (Krs. Neustadt/Aisch-Bad Windsheim). Ev. Pfarrkirche, ehem. St. Johannes  
- Baptista.Im Kern 14. Jh., Turm wohl 15. Jh., spätere Erhöhungen, Haus 1726  
- umgebaut. Keine Funde. (20.04.2002) 
-96260 Neudorf (5km südwestl. Weismain auf der Jurahochfläche). Kirche mit Friedhof. Neg. 
-91325 Neuhaus (Aischgund, südwestl Höchstadt). Wasserschloss der Herren von Crailsheim und  
- Dorfkirche. (Putzbau) keine Funde. (20.04.2002) 
-23779 Neukirchen (b. Oldenburg/Holstein). Interessante Feldsteinkirche St. Johannis mit Rundturm  
- (roman., 12. Jh.). Vgl. Ratekau. Keine Funde. (31.08.2002) 
-91233 Neunkirchen am Sand (Niuwinkirchen; östl. Lauf b. Nürnberg). Kath. Pfarrkirche Mariae  
- Himmelfahrt, zweitürmiger Putzbau, 13. – 18. Jh., Sandsteinlaibungen,  
- ehemalige Wehranlage. Neg. (23.09.01) 
-01844 Neustadt in Sachsen (ca. 20 km östl. Dresden). Neg. (29.05.2005) 
-15898 Neuzelle (Brdbg., LKS Oder-Spree, zw. Guben und Eisenhüttenstadt). Kloster Neuzelle, gegr.  
- 1300, Klosterkirche ursprüngl. dreischiffige Hallenkirche in Backsteinbauweise, nach  
- Zerstörung während des Dreissigjährigen Krieges ab 1650 als barocker Putzbau mit  
- überreichlicher Innenausstattung wiedererrichtet. Keine Funde (07.06.2011). 
-16761 Nieder Neuendorf, Feldsteinkirche (AZ, 04.06.2011) 
-99734 Nordhausen (TH, südl. vom Harz an der Zorge gelegen). Dom „Zum heiligen Kreuz“,  
- Kalkstein, keine Funde. St. Blasii wegen Renovierung eingehaust und nicht  
- einsehbar. Altenstädter Kirche neg. Neben Kalk ist hier viel roter, grobkörniger  
- Sandstein verbaut worden. (30.04.2004) 
-53520 Nürburg (Eifel). Guterhaltene Ruine der höchstgelegenen Burg der Eifel. Keine Funde  
- (31.08.2004) 
-94327 Oberalteich (Kloster, 10 km nordöstl. Straubing, Niederbayern). Keine Funde (22.10.2002). 
-91097 Oberreichenbach (Krs. Erlangen-Höchstadt). Ev. Filialkirche. Got. Chorturmanlage. Neg. 
-96257 Obristfeld b.Burgkunstadt, Ebnether Weg 5, ev. PfarrkircheSaalbau 1707, verputzt,  
- viergeschoßiger östl. Turm. Keine S. 
-91238 Offenhausen (Mittelfranken, ca. 8 km südl. Hersbruck). Nikolauskirche, ab 14. Jh.,  
- Wehrkirche. Kalkstein, Putzflächen. Keine Funde (12.06.2005). 
-02899 Ostritz (auf halbem Weg zw. Görlitz und Zittau, an der Neiße gelegen) Kloster Marienthal.  
- Ältestes Zisterzienserinnenkloster auf deutschem Boden. Großartige Barockanlage.  
- Alle Bauten verputzt, Laibungen in Hartstein. Neg. (27.05.2005) 
-91242 Ottensoos (Mittelfranken, ca. 3 km östl. Lauf/Pegnitz). Veitskirche, vierschiffige Halle,  
- ehemalige Kirchenburg. Kalkstein, Putzflächen. Neg. (12.06.2005) 
-02797 Oybin (ca. 5 km südwestl. Zittau im Zittauer Gebirge gelegen). Großartige Ruine einer Burg-  
- und Klosteranlage auf einer senkrecht abfallenden Sandsteinklippe. Baumaterial ist  
- der örtlich anstehende grobkörnige Sandstein. Neg. (27.05.2005) 
-14621 Paaren Glien (AZ, 16.06.2011) 
-33098 Paderborn (NW). Infolge massiver Kriegseinwirkungen wenig alte Bausubstanz. Steinbauten  
- in Kalkstein. Dom St. Marien, St. Liborius und St. Kilian (11./13.Jh.),  
- Abdinghofkirche (erb. 11. Jh.), Gaukirche (12.Jh., Fassade Barock),  
- Theodorianum und Jesuitenkirche (Barock) Sämtlich neg. (18.08.2000) 
-01920 Pannschwitz-Kuckau (Oberlausitz): Kloster St. Marienstern, große Barockanlage; kein Fund  
- (22.05.2005) 
-94032 Passau. Keine Funde (23.10.2001). 
-14621 Pausin (AZ, 16.06.2011) 
-04523 Pegau (Sa, Lks. Leipzig, an der Weißen Elster, ca. 18 km nördl. Zeitz). "Keine Funde an der ev. St.  
- Laurentiuskirche." (Q: W. Fritzsche, Mitteilg. v. 19.09.2010) 
-08523 Plauen (Sachsen). Keine Funde. (28.12.2000) 
-91287 Plech (an der A9 zwischen Lauf und Pegnitz). Keine Funde (15.05.2005) 
-91278 Pottenstein i.d. Fränk. Schweiz, Kirchplatz 1, kath. Pfarrkirche St.Bartholomäus.  
- Zweischiffige Halle mit eingez. Chor und Chorflankenturm. 12.-14.Jh. Neg. 
-95355 Presseck (Frankenwald), Marktplatz 11, ev. Pfarrkirche Hl.Dreifaltigkeit (14.Jh., erneuert  
- 1645/50). Putzbau mit Sandsteingliederungen und spitzhelm. W-Turm. 
- Keine Funde (03.07.2000) 
-54595 Prüm (Eifel) Von der karoling. Reichsabtei ist nichts erhalten. Heute staht an deren Stelle eine  
- barocke Anlage. Die Stadt wurde im 2. Weltkrieg zu 80% zerstört. Keine Funde.  
- (04.09.2004) 
-23626 Ratekau (Schlesw.-Holst.) Bemerkenswerte roman. Feldsteinkirche mit Rundturm (vg.  
- Neukirchen). Keine Funde (01.09.2002) 
-93047 Regensburg. Viel Kalkstein. Keine Funde (28.10.2001) 
-78479 Reichenau (Insel im Bodensee). Kirchen St. Georg (Oberzell) und St. Peter und Paul  
- (Niederzell), Abteikirche St. Markus (Mittelzell). Putzbauten, wenig Sand- und  
- Kalkstein. Keine Funde (24.05.2002). 
-02894 Reichenbach (sächsische Oberlausitz, ca. 10 km westl. Görlitz). Hartstein. Neg. (24.05.2005) 
-92717 Reuth (b. Erbendorf/Obpf.) Schloß (im 18.Jh. über got. Vorgängerbau errichtet) und Kirche  
- (bez. 1717), Putzbauten mit Granitlaibungen. Keine S. 
-96476 Rodach b.Coburg, Kirchgasse, ev. Pfarrkirche St.Johannis; Saalbau 1755-58, Turm 15.Jh.  
- (bez.1471). Keine S. 
- Hildburghäuser Str. 17, ev. Friedhofski. St.Salvator, Saalbau mit Dachreiter,  
- 1742-49. Keine S. 
- Hildburghäuser Str., Kupferturm, sma. Stadtmauerturm, keine S. 
-96114 Röbersdorf (BY, Ofr., Krs. Bamberg, OT v. Hirschaid. 1109 erstmals erwähnt als Rodewinesdorf  
- /Dorf des Rodwin. Pfarrkirche v. 15. Jh.). Neg. (25.09.2011) 
-97348 Rödelsee (ca. 8 km westl. Kitzingen am Abhang des Steigerwaldes). Unbewehrter  
- Weinbauernort, keine erwähnenswerten Baudenkmale. Keine Funde. (04.06.2000) 
-02929 Rothenburg in Sachsen, an der Lausitzer Neiße gelegen. Keine Funde (23.05.2005) 
-91341 Röttenbach (ca. 10 km nordwestl. Erlangen). Kath. Pfarrkirche St. Mauritius. Von der ursprüngl.  
- Chorturm-Anlage des 15. Jh. nur der Turm erhalten. Haus 1844-50. Keine Funde.  
- (20.04.2002) 
-72108 Rottenburg (am Neckar, ca. 12 km südwestl. Tübingen, kath. Bischofssitz, Dom St. Martin).  
- Keine Funde (25.05.2002) 
-06526 Sangerhausen (SA., ca. 50 km südl. Quedlinburg). Vom 13. Jh. an bekannt durch Bergbau auf  
- Kupfer. Viele Fachwerkbauten. An Stein ausschließlich Kalkstein verbaut. Keine  
- Funde (28.04.2004). 
-96114 Sassanfahrt (BY, Ofr., OT v. Hirschaid; Name von einer Sachsensiedlung an einer Furt durch die 
- nahe Regnitz. Urkundlich erstmals 1124 als Sazenvare genannt). Keine Funde  
- (25.09.2011) 
-96524 Schierschnitz (ca. 8 km südöstl. Sonneberg/Thür. an der B 89; 20.09.2003) 
-24837 Schleswig. Roman.-got. Dom St. Petri. Backstein, Granit, Tuff. Keine Funde. (04.09.2002) 
-36381 Schlüchtern (Hessen, an der Kinzig am Westrand des hessischen Spessarts gelegen; 24.05.2006) 
-16515 Schmachtenhagen (AZ, 06.07.2011) 
-96328 Schmölz, Lks. Kronach, St.Laurentius, ev, v. Redwitz'sches Patronat. (Epitaphien im  
- geosteten Chor). Erste Kapelle an diesem Platz wahrsch. um 1200. Früheste  
- Nennung der (Wehr-?) Kirche 1335, 1690 spätgot. Neubau. Westl. Turm mit  
- spitzem Helm und Scharwachttürmchen. Keine S. 
- Unmittelbar östl. davon ein bemerkenswerter schlossartiger Bau mit zwei  
- Ecktürmen. Westflügel 1502, Südflügel 1855/57), derzeit im Besitz der  
- Frfr.v.Egloffstein. Wahrscheinl. in ma. Zeit zurückreichende Geschichte.  
- Keine S. 
-63936 Schneeberg b. Amorbach i. Odenwald. Ev. Pfarrkirche Mariae Geburt, Chorturmanlage des  
- 15.Jh. in rotem Sandstein. (An der Straßenfront St.Christophorus). Neg. 
-96215 Schney bei Lichtenfels (namensherkunft ungeklärt. 1000 Znvuia [v. slaw. niva = Feld,  
- Flur?], Cnewe; 1195 Sniwa, später Snie, Sneyt, Snaytt, Sneyhe usf., 1520  
- Schnaytt.) Schloßplatz 8: Schloß. Zweigeschoßiger Rechteckbau  
- (Hauptgebäude 1680/90, Ostflügel im Kern um 1700, Nordflügel Kern um 1378),  
- mit Prunkportal, starken Stützmauern und Nebengebäuden. Anstelle einer Burg  
- aus dem 14.Jh.) Soweit einsehbar keine S. 
- Schloßplatz 10: Ev. Kirche Pfarrkirche St. Maria, unterhalb des Schlosses  
- gelegen. Spätgot Chorturmkirche. Turm mit spitzem Helm (spätes 15.Jh.), 
- Langhaus v. 1839. Neg. 
- Ev. Friedhofskirche St. Antonius (erb. 1706/1773 über einem Kern von 1662).  
- Barocker Dachreiter, teilweise Putz bzw. Sandsteinquader. Neg. 
-96142 Schönfeld (b. Hollfeld), kath. Pfarrkirche Heilig Kreuz, nachgotischer Saalbau mit eingez.  
- Chor und Chorflankenturm, Putzbau, keine S. (21.05.2000) 
-16567 Schönfließ (AZ, 10.09.2011) 
-16321 Schönow (AZ, 07.07.2011) 
-74218 Schöntal („Speciosa Vallis“) a.d. Jagst, große, guterhaltene Klosteranlage, gegr. 1157 als  
- Filiation von Maulbronn. Zerstörungen im Bauernkrieg 1525 und im 30-jährigen 
- Krieg 1618-48. Barocker Wiederaufbau 1683-1732. Putz mit SSt.-Gliederungen  
- und Gewänden. Neg. 
-16348 Schönwalde (AZ, 07.07.2011) 
-14621 Schönwalde Glien (AZ, 13.06.2011) 
-63679 Schotten (Hessen, im Hohen Vogelsberg; Bauten vornehmlich aus heimischen Basalt; 24.05.2006) 
-96364 Seibelsdorf, St.Andreas, ev. Markgrafen-Barock (1735-60) in gelbem Sandstein,  
- Kanzelaltar. Keine S.  
- Im O angrenzend Reste einer ma. Wehranlage mit Kragsteinen und  
- Schießscharten. 
-72488 Sigmaringen (a.d. Donau) Keine Funde (11.04.01) 
-74889 Sinsheim (ca. 35 km westl. Heilbronn). Kalkstein, nur Zierglieder in Sandstein. Neg.  
- (28.09.2005) 
-97286 Sommerhausen (am Main zwischen Ochsenfurt und Würzburg). Weinbauernort, im 15./16.  
- Jh. ausgebaut und befestigt. (Außer durch seine Weine bekannt durch sein  
- Torturmtheater.) Ev. StadtkircheSt. Bartholomä, (Turm 13.Jh., Schiff 18. Jh.),  
- Renaissance-Schloß und –Rathaus. Befestigungsanlagen. Keine Funde.  
- (03.06.2000) 
-99706 Sondershausen (TH, am Südrand des Harz an der Wipper gelegen). Keine Schürfmale an  
- histor. Bauten (Schloss, St.-Trinitatis-Kirche). Vorherrschen Kalkstein und  
- grobkörniger roter Sandstein. Keine Funde (30.04.2004). 
-96515 Sonneberg (Thür.) Keine Funde (12.03.2000) 
-96187 Stadelhofen, kath. Pfarrkirche St.Peter und Katharina (ursprüngl. St.Peter und Paul).  
- Kalksteinbau, verputzt, eingezogener Chor und spitzbehelmter Turm. Anfang 
- 18.Jh. über einem verfallenen Vorgängerbau. Keine S. 
-95346 Stadtsteinach, St.Michael, rk, Neurokoko-Putzbau mit Sandsteingliederung 1904-05 über  
- einer Vorgänger-Kirche aus dem 14.Jh. Keine S. 
-75365 Stammheim (b. Calw). Roter Sandstein. Keine Funde. (12.04.01) 
-64720 Steinbach bei Michelstadt/Odenwald. Einhardsbasilika, Reste einer karoling. Kirche von  
- 815-827. Neg. 
- Schloss Fürstenau (erb. ab 1250, als Wasserburg, erstmals genannt 1317 als  
- castrum Fürstenawe. Roter Sandstein. Keine eigenen Funde. Beobachtung v. W.  
- Frenzl s. unter „Schloss Fürstenau“. 
-53925 Steinfeld, ehem. Prämonstratenserabtei, Basilika in romanischem Stil (erb. 1142-50), nahe dem  
- gleichnamigen Dorf in der Eifel, ca. 5 km südöstl. Schleiden. (06.06.2006)  
-96187 Steinfeld, kath. Pfarrkirche St.Martin. Chorturmkirche aus dem 15.Jh., 1704 erweitert und  
- barockisiert. Neg. (23.10.2000) 
- Ca. 1km südl. von Steinfeld die kath. Wallfahrtskapelle „Zum Hl. Kreuz“. Um  
- 1650 anstelle eines als wundertätig verehrten Kreuzes errichtet, 1702 erweitert  
- und mit barockem Dachreiter versehen. Kalksteinbau, verputzt. Neg. (21.05.2000) 
-98553 St. Kilian (b. Schleusingen; Putzbau, ca. 18. Jh.20.09.2003) 
-16540 Stolpe, Feldsteinkirche (AZ, 04.06.2011) 
-16348 Stolzenhagen (AZ, 06.07.2011) 
-54655 St. Thomas (Eifel, an der Kyll). Klosterkorche aus de. 12. Jh. (Einschiffige Saalkirche mit westl.  
- Nonnenempore.) Klosterbauten aus der Neuzeit. Keine Funde (27.08.2004). 
-94315 Straubing (an der Donau). Keine Funde (22.10.2001). 
-15859 Storkow/Mark (Brdbg., LKS Oder-Spree). Spätroman.-frühgot. Stadtkirche St. Marien,  
- Backsteinbau, keine Funde (31.05.2011). 
-96264 Strössendorf b. Altenkunstadt, Am Schloß 2, ev. Pfarrkirche St.Katharina, 16./17.Jh. über  
- älterem Kern, Schiff verputzt, Fassadenturm von 1744/52, unverputzt. Keine S. 
- Am Schloß 4, dreigeschoßige Vierflügelanlage 14./16.Jh., Teile aus dem 13.Jh.  
- Soweit einzusehen keine S. 
-98527 Suhl (TH). Wenig histor. Bausubstanz. Keine Funde (19.06.2003). Sehenswert das  
- Waffenmuseum. 
-92237 Sulzbach-Rosenberg. Keine Funde. (03.04.2000) 
-97941 Tauberbischofsheim. Roter Sandstein und Kalkstein. Keine Funde. 
-16775 Teschendorf, Feldsteinkirche (AZ, 05.08.2011) 
-98660 Themar (Zw. Hildburghausen und Meiningen an der B 89; 20.09.2003). Vorwiegend Sand-  
- und Kalkstein. Keine Funde. 
-95643 Tirschenreuth/Obpf. Kath. Stadtpfarrkirche (Ende 13. Jh., 1669 erneuert), Rathaus  
- (1582/83), Klettnersturm (1323-37, später aufgestockt) und versch.  
- Bürgerhäuser: Laibungen der Türen, Rundbogenportale u. Fenster aus 
- Granit. Keine S. 
-78098 Triberg (im Schwarzwald). Keine Funde (21.05.2002). 
-96215 Trieb bei Lichtenfels, Berghof 13, „Schloß“, ehemals Hofmeisterei des Klosters Langheim,  
- Sandsteinquaderbau mit Walmdach, 1727. Flügelbauten 1733 und 1745. Keine S 
- Von-Malsen-Ring 20, „Schlößchen“, Dreiflügelanlage von 1723/24, Sommersitz  
- der Langheimer Äbte. Putzbau. Keine S. 
-95488 Tröbersdorf b. Bayreuth-Eckersdorf. Ev. Kirche St. Laurentius, Sandst.-Quaderbau, Chor und  
- Turmuntergeschoß 15. Jh., Langhausneubau und Turmobergeschoß 18. Jh. Keine  
- Funde (16.02.2003) 
-89073 Ulm/Donau. Keine Funde. (11.04.01) 
-56766 Ulmen (Eifel). Vulkan. Eifelgestein, etwas roter Sandstein, Schiefer. Keine Funde (Aug. 2004). 
-96190 Untermerzbach. Idyllischer Landflecken nördl. Ebern, Fachwerkhäuser. Keine Funde.  
- (04.06.2000) 
-61250 Usingen am Ostrand des Taunus. Der Ort ist seit dem 8.Jh. bekundet. Keine Funde.  
- (21.04.2000) 
-90587 Veitsbronn (Krs. Fürth). Ev. Pfarrkirche, ehem. St. Veit. 2. Hälfte 14. Jh. Bis 1529  
- Wallfahrtskirche. Keine Funde. (20.04.2002) 
-03226 Vetschau (Brdbg., LKS Oberspreewald-Lausitz, etwa halbwegs zw. Lübben und Cottbus). Deursch- 
- Sorbische Simultankirche, 17. Jh., Turm Naturstein, Aufsatz mit Backstein verblendet,  
- Schiff Backstein unter Putz. Keine Funde (01.06.2011). 
-94234 Viechtach (Bayer. Wald, am Regen). Hartstein. Keine Funde (27.10.2001) 
-96215 Vierzehnheiligen bei Lichtenfels, kath. Wallfahrtskirche Mariae Himmelfahrt. 1743-72 über  
- Vorgängerbauten von 1456 und 1543 erbaut, Propstei von 1743-1746. An Kirche  
- und Propstei (ehem. Langheimisch, jetzt Franziskaner-Kloster; leuchtend gelber  
- Sandstein) keine Funde.  
-95491 Volsbach (Ofr., südwestl. Bayreuth). Pfarrkirche Mariä Geburt, schöne Sandsteinhäuser. Keine  
- Funde ; 19.04.2006) 
-74638 Waldenburg (am Nordabhang der Waldenburger Berge, östl. Heilbronn). Hervorragend am 
- Steilhang gelegene histor. Stadt mit Wehranlagen, Schloss und spätgot. Kirche.  
- 1945 durch Beschuss stark zerstört, daher nur wenige Bauten im Original erhalten.  
- Sandstein. Keine Funde. (20.05.2002) 
-95652 Waldsassen, Kath. Stiftsbasilika Mariae Himmelfahrt und Johannes Evangelist, 1681 - 1701  
- anstelle einer Vorgängerkirche von 1133. Putz auf Granit. Keine S. 
- Kath. Wallfahrtskapelle Kappel, 1645-48 anstelle einer verwüsteten  
- Vorgängerkapelle, gewidmet der Hl. Dreifaltigkeit. Putz auf Granit. Keine S. 
-74731 Walldürn (Wallfahrtsort im Odenwald. Roter Sandstein). Keine Funde 
-96346 Wallenfels. Kath. Pfarrkirche St. Thomas, neugotisch um 1880. Sandsteinquaderbau. Neg. 
- (03.07.2000)  
-88239 Wangen im Allgäu (B-W, Lks. Ravensburg). Keine Funde an St. Martin, Frauentor (auch  
- "Ravensburger Tor") und Rathaus (26.07.2010). 
-16621 Wansdorf (AZ, 13.06.2011) 
-96196 Wattendorf (nord-westl Scheßlitz). Kath. Pfarrkirche St.Barbara, Chorturmanlage 15.Jh,  
- Umbauten 19., 20.Jh.) Putzbau, keine S (21.05.2000) 
-96269 Watzendorf (ca. 10 km südwestl. Coburg). Chorturmkirche (ev., got Fresken im Altarraum). 
- Turm got., Haus barock. Keine Funde.  
-96260 Weiden bei Weismain, Haus Nr. 44, kath. Filialkirche St.Andreas, Chorturmkirche, Putzbau,  
- Sandsteinlaibungen. Turmuntergeschoss 12./13.Jh., Chorgewölbe sma.,  
- Langhaus 18.Jh. Kirchhof-Ringmauer und südl. Torbogen aus Kalkbruchstein.  
- Keine S. (03.04.2000) 
-92637 Weiden i. d. Opf. Rathaus (16. Jh.), Sebastianskirche (15. Jh.), Pfarrkirche St. Michael  
- (15.Jh., 1760 barockisiert), Oberes und Unteres Tor (ca. 15. Jh.). Fast  
- ausschließlich Hartsteinbauten. Keine S. 
-71263 Weil der Stadt (an der Würm). Roter Sandstein. Keine Funde. (13.04.01) 
-91085 Weisendorf (ca. 6 km westl der Ausfahrt Erlangen West der A 3). Keine Funde (05.02.2005). 
-02627 Weißenberg (Sachsen, etwa auf halber Strecke zwischen Bautzen und Görlitz). Hartstein. Neg.  
- (24.05.2005) 
-96369 Weißenbrunn (b. Kronach), Hl.Dreifaltigkeit, seit 1557 ev. Westturm 16.Jh. unverputzte  
- Sandsteinquader. Langhaus 1698 neu erbaut, verputzt, Eckquader. 
- Reichgegliedertes barockes Südportal unter Redwitzïschem Wappen, dat. 1698.  
- Keine S. 
- Kirchhofummauerung, oberes Tor dat. 1699. Keine S. 
-38855 Wernigerode (SA, am nrodöstl. Harzrand). Fachwerkstadt, Kalkstein. Keine Funde.  
- (27.04.2004) 
-17268 Wichmannsdorf, Feldsteinkirche und neuer Backsteinturm (AZ, 21.08.2011) 
-98667 Wiedersbach (zw. Eisfeld und Schleusingen/TH). Gotische Kirche (14.Jh.?), Bruchstein- 
- Mauerwerk, ehem. verputzt, Sandstein Laibungen. Neg. (20.09.2003) 
-95676 Wiesau (Opf.) Keine ma. Bauten. Tür-und Fensterlaibungen meist Basalt Keine Funde  
- (24.10.2004) 
-97353 Wiesentheid (ca. 15 km westl. Kitzingen). Ehem. Sommerresidenz der Grafen Schönborn.  
- Schloß 1576 begonnen, Anfang des 18.Jh. vollendet. Spätbarocke kathol.  
- Pfarrkirche St. Mauritius. Der verwendete Sandstein scheint von minderer  
- Qualität, da er mit einem Putzanstrich überzogen ist. Wo der Putz fehlt, zeigt  
- sich zerfallender Stein. Keine Funde. (04.06.2000) 
-91452 Wilhermsdorf (Krs. Fürth). Ev. Pfarrkirche, ehem. St. Marien und Martin. Neubau 1706-09.  
- Stattlicher barocker Putzbau. Keine Funde. (20.04.2002) 
-95336 Willmersreuth, St.Andreas, ev. Chorturmkirche, Kern spätroman., Barockisiert 1732,  
- Sanierung 1997, Künßbergsches Wappen über dem Portal. Keine S. 
-19336 Wilsnack s. Bad Wilsnack 
-74206 Wimpfen im Tal. Benediktiner-Klosterkirche St. Peter, zurückgehend auf ein Ritterstift des 10.  
- Jh. Roman. Westwerk, got. Neubau von Schiff und Chor seit 1269. Südseite wegen  
- Bauarbeiten z.T. nicht einsehbar. Keine Funde am Stift (17.08.2005), im Übrigen s.  
- http://u01151612502.user.hosting-agency.de/wetzrillen/index.php/Wimpfen_im_Tal.  
-97286 Winterhausen (linksmainisch zw. Ochsenfurt und Würzburg). Unbefestigter Weinbauernort. 
- Keine Funde. (03.06.2000) 
-17335 Wismar (Mecklenburg-Vorpommern). Turm der zerstörten Marienkirche (Backsteingotik,  
- 13. – 15. Jh.) . Soweit einsehbar keine Funde. 
- Nikolaikirche (Backsteinbasilika, 1380 – 1508), keine Funde. (W. Urban:  
- „Schälchen durch Restaurierung beseitigt, dies festgestellt am 25.08.2002.“) 
- Spitalkirche Heiligen Geist (Backstein, 13./14. Jh.) Keine Funde (09.08.2001). 
-95632 Wunsiedel. Maximilianstr. 30, ev. Pfarrkirche St.Veit u. St.Martin. Granitquaderbau ab  
- 1731 anstelle eines abgebrannten Vorgängerbaus, Turm 1770 vollendet. 
- Jean-Paul-Platz 1, ehem. Neues Beinhaus und „Liberey“, um 1515-21. OG und  
- Mansarddach spätbarock. 
- Sigmund-Wann-Str. 41, ev.Spitalkirche, 15.Jh. nach Bränden 1545 und 1732  
- erneuert. Putz auf Granit.  
- Spitalhof 2, ehem. Bürgerspital (im Kern spätgot.), heute Fichtelgebirgsmuseum.  
- Dazu mehrere Nebengebäude des 16./17.Jh. Sämtlich verputzt,  
- Granitrahmungen, teilw. Fachwerk. An allen genannten Gebäuden keine S. 
-96110 Würgau (Fränk. Schweiz) Keine Funde (02.04.2000) 
-16818 Wustrau (AZ, 29.05.2011) 
-96199 Zapfendorf, Hauptstr. 2, kath. Pfarrki. St.Peter u. Paul, 1734-36, 1948-49 nach  
- weitgehender Zerstörung 1945 erneuert und erweitert; Kirchhofummauerung  
- 18.Jh., Neg. 
-19246 Zarrentin (Meckl.) Ev. Pfarrkirche, Backstein-Gotik, keine Funde (29.08.2002) 
-16729 Zehdenick, Feldsteinkirche (AZ, 05.08.2011) 
-16515 Zehlendorf (AZ, 06.07.2011) 
-97475 Zeil am Main (BY, Unterfr., gelegen zwischen Hassfurt und Eltmann). Kath. Pfarrkirche St.Michael  
- (1714) mit Fünfknopfturm. St.Anna-Kap. (15.Jh.)  
- Kirche im OG, Karner im UG.  
- Rathaus (14.Jh., Obergeschoss 16.Jh.), Putzbau mit S.- St.-Gewänden, mit  
- Eckpranger und „Bamberger Elle“. 
- Oberer Torturm (14.Jh.) 
- Fürstbischöfl. Jagdschloss von 1695 (sow. einsehb.) 
- An keinem der Bauten S. 
-06712 Zeitz (an der Weißen Elster, Sachsen-Anhalt). Altstadt und Schloss Moritzburg (ehemals  
- Sitz der Bischöfe von Zeitz-Naumburg) mit Dom: keine Funde. 
-96364 Zeyern (Frankenwald, a.d. Rodach). St. Leonhard, Putzbau, Chor got., Schiff u. Turm  
- barock. Neg. 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 
- 

Version vom 09:19, 8. Okt 2011

Städte und Dörfer, in denen keine Schabespuren (Schleifrillen, Näpfchen) zu finden waren (womit nicht behauptet wird, dass an den genannten Orten nicht doch S oder N zu finden sein könnten):


73099 Adelberg (ca. 6 km südwestl. v. Schwäbisch Gmünd). Ortschaft und Kloster Adelberg. überwiegend Kalkstein. Keine Funde. (13.04.01)
91325 Adelsdorf (an der Aisch, östl. Höchstadt. Name von Otlohesdorf). Bibrasches Schloss (16. Jh.), neg. s. e. (23.10.2000)
96482 Ahorn b. Coburg, Hauptstr. 48, Schloss (16.-19.Jh.), keine S. Hauptstr. 48, ev. Pfarrkirche, Turm mit Altarhaus und Sakristei 1.Hälfte 15.Jh., Langhaus 17./18.Jh. Keine S.
95349 Alladorf (b. Hollfeld, Fränk.Schw.), ev. Filialkirche St. Nikolaus, Saalkirche mit Ostturm, 1742 mit sma. Kern. Kirchhofmauer 18.Jh. Keine S. (21.05.2000)
90584 Allersberg. Keine Funde
04600 Altenburg (Th). Keine Funde am Schloss un d in der Altstadt. (Hausteine fast ausschließlich Porphyr).
09456 Annaberg (Sachsen). Keine Funde. (29.12.2000)
99510 Apolda (Th), außer der Martinskirche (Kalkstein; got., barock überformt) keine nennenswerten historischen Bauten. Keine Funde. (14.06.2003. Sehenswert das Glockenmuseum.)
97332 Astheim (bei Volkach am Main). Kartäuserkloster, kath. Pfarrkirche St. Johannis. Keine Funde. (31.05.2000)
86150 Augsburg. Keine Funde (10.03.01)
95359 Azendorf (bei Kasendorf, Lks. Kulmbach). Ev. Pfarrkirche St.Kilian, als spätroman. Chorturmkirche angelegt (wahrscheinlich als Wehrkirche), Langhaus und Obergeschoss des Turmes spätgot. Putzbau, rot gefaßte Sandsteinlaibungen. Keine S.
71522 Backnang (ca. 30km nordöstl. Stuttgart, an der Murr). Überwiegend Kalkstein. Keine Funde. (14.04.01).
56864 Bad Bertrich (Südeifel). Keine erwähnenswerte histor. Bausubstanz. Neg. (03.09.2004)
97769 Bad Brückenau (BY, zwischen Rhön und Spessart; 24.05.2006)
18209 Bad Doberan (Mecklenburg-Vorpommern). Ehemal. Zisterzienserabtei, Erhalten ist das großartige Münster in hochgotischer Backsteinbauweiese (1295 – 1368). Keine Funde (03.08.2001)
97631 Bad Königshofen im Grabfeld. Erstmals 822 als Königshof erwähnt. Histor. Gebäude großenteils Kalkstein, zum geringeren Teil aus aus grauem Sandstein, der – besonders im Spritzwasserbereich bis ca 1 m über Bodenniveau – stark zu Auswitterung neigt. Sandsteinmauerwerk daher an vielen Stellen überputzt, wobei man die Quader durch Fugenstriche zu imitieren sucht. Keine Funde, - möglicherweise wegen der großflächigen Ausbesserungen. Der „Kornstein“ auf dem Marktplatz, datier 1525, ist ein spätmittelalterl. Eichmaß für Getreide, geeicht auf Maße zu ¼, ½, ¾ und 1/1 Metzen (Fotos 23.04.2005).
99947 Bad Langensalza (Th), äußerst sehenswerte und sympathische Altstadt, viel Fachwerk und Kalkstein. Keine Funde (16.06.2003).
02953 Bad Muskau (Sachsen, an der Neiße gelegen) Keine Funde (23.05.2005).
97616 Bad Neustadt a. d. Saale. Überwiegend Kalkstein- und verputztes Mauerwerk. Keine Funde (23.04.2005).
95138 Bad Steben BY, Ofr.) Keine Funde (17.03.2001)
02625 Bautzen (Sachsen). Schleifspuren an keinem der vielen histor. Bauten. Vorherrschendes Baumaterial einheimischer Hartstein (Granit). (26.05.2005)
72074 Bebenhausen (ca. 4km nördl. Tübingen, hervorragend erhaltene ehemal.Zisterzienserabtei). Überwiegend Kalkstein. Keine Funde. (12.04.01) (Befund v. 10.03.2002)
95463 Benk, ev. Pfarrkirche, Saalbau mit Chorturm, 1741-48, Friedhofsmauer mit östl. Torhaus, dat. 1703. Keine S.
95349 Berndorf (b. Thurnau), St. Georg, ev, 1764-66, Saalkirche mit Ostturm, westl. Chor. Kirchhofummauerung wohl 16./17Jh. Keine S.
74354 Besigheim, am Zusammenfluss von Neckar und Enz. Alle bed. Bauten neg.: ev. Stadtkirche St.Cyriakus (1382 gew., Langhaus von 1448), Rathaus (Fachwerkbau; urspr. Kaufhaus mit Fruchtkasten und Gerichtslaube, 1459), Waldhornturm (um 1220), „Steinhaus“ (um 1220), Schochenturm (um 1220). überwiegend Kalkstein, daneben auch Lettenkohlen-Sandstein.
88631 Beuron, barockes Kloster (Erzabtei der Beuroner Kongregation) und Wallfahrtskirche an der oberen Donau. Putzbauten. Keine Funde. (12.04.01)
96120 Bischberg (b. Bamberg). Kath. Pfarrkirche St. Markus. Neg. (11.03.2001)
53945 Blankenheim (Quellort der Ahr in der Eifel; 01.06.2006)
04552 Borna (Sa, Lks. Leipzig, ca. 20 km NNO v. Altenburg). Keine eigenen Funde.
"Keine Funde an der Stadtkirche." (Q: W. Fritzsche, Mitteilg. v. 19.09.2010)
23714 Bosau (am gr. Plöner See, Schlesw.-Holst.) Kirche St. Petri, 12. Jh., wohl älteste Missionskirche in Ost-Holstein. Feldstein-Mauerwerk, ursprünglich mit Gips verputzt. Keine Funde. (31.08.2002)
91257 Bronn (Ofr., bei Pegnitz), ev. Pfarrkirche St.Jakobus, Barocker Umbau einer Kirche aus der ersten Hälfte des 13.Jh. Von diesem Bau ist ein roman. Portal mit Säulengewänden und einem Zackenfries im Rundbogen erhalten. Keine S. (05.01.2000)
97877 Bronnbach (a.d. Tauber, ca. 8 km südl. Wertheim), ehem. Zisterzienserkloster, keine Funde.
98673 Brünn (bei Eisfeld/Th). Friedhofskirche von 1671, Putzbau mit Dachreiter über Westfront, Sandstein-Gewände. Neg.
96352 Burggrub (ca. 10 km südöstl. Sonneberg/Thür. an der B 89; 20.09.2003)
96328 Burkersdorf bei Küps, Lks. Kronach. St.Maria, ev. Chorturmanlage, v.Redwitz'sche Patronatskirche. Vorgängerbau häufig verändert, Umbau 1706, Turm im 19.Jh. aufgestockt. Keine S.
75365 Calw (ca. 30km WSW v. Stuttgart). Roter Sandstein. Keine Funde. (13.04.01)
94413 Cham (Oberpfalz). Hartstein. Keine Funde (26.10.2001).
16230 Chorin (Brandenburg). Ehem. Zisterzienserkloster, Gotik, 13. Jh., Backsteinbauweise, Kirche und erhaltene Bauten neg.(30.07.2001)
56812 Cochem (a.d. Mosel). Roter SSt., Schiefer. Keine Funde (23.08.2004)
97993 Creglingen, ev. Stadtkirche St.Georg, um 1300, 1508 gotisiert. Nur Gewände und Maßwerk in SSt., sonst Kalkstein und Putz. Neg. Ev. Herrgottskirche (1380-90), got. Wallfahrtskirche mit reicher Ausstattung (Marienaltar!). Kalkstein, Eckquader, Gewände und Maßwerk SSt. Neg.
91462 Dachsbach (zwischen Höchstadt/Aisch und Neustadt/Aisch). Reste einer Wasserburg aus dem 13. Jh. Weitere historische Bauten, Keine Funde. (03.11.2004)
54550 Daun (Eifel). Im 2. Weltkrieg stark zerstört. Vulkangestein, roter Sandstein, Schiefer. Keine Funde. (Aug. 2004)
94469 Deggendorf (an der Donau, Niederbayern) Keine Funde (23.10.2002).
97337 Dettelbach a. Main. Spätgot. Rathaus, kath. Stadtpfarrkirche St.Augustinus (1444), Befestigungsring mit Türmen und Toren. Wallfahrtskirche St.Maria auf dem Sand (16./17.Jh.) Keine Funde. (20.04.2000)
69151 Dilsberg, Bergfeste bei Neckargemünd, erstmals erwähnt 1208 als Dilighesberch, 1368 Stadterhebung. Burg, kath. Kirche und Stadttor neg.
78166 Donaueschingen. Nur wenige histor. Bauten. Putz und Kalkstein. Keine Funde (20.05.2002).
86609 Donauwörth (an der Mündung der Wörnitz in die Donau). Die Stadt (im MA. Schwäbisch Wörth) wurde 1945 zu 70% zerstört. Histor. Bauten in Backstein oder Kalkstein, z.T. verputzt. Keine Funde (09.04.01).
01067 Dresden (Ss., Altstadt). Keine eigenen Funde. (30.12.2000) vgl. Dresden-Neustadt (K. Drechsler)
52349 Düren (Ende des Weltkriegs II. völlig zerstört; 03.06.2006)
97500 Ebelsbach (zw. Hassfurt und Bamberg). Wasserschloss und Schlosskirche in Sandstein. Keine Funde.
96250 Ebensfeld am Obermain zw. Lichtenfels und Bamberg), Kirchgasse 10, kath. Pfarrkirche Mariae Verkündigung. 1653/57 über Vorgängerbau, Turm 1696. 1911 in barocker Form erweitert. Putzbau. Keine S.
91320 Ebermannstadt (a.d. Wiesend, Fränk. Schweiz). Kein Fund. (12.02.2000)
96179 Ebing (b. Bamberg). Kath. Pfarrkirche St. Jakobus. Neg. (11.03.2001)
96157 Ebrach. Ehem. Zisterzienserkloster am gleichnamigen Bach, etwa auf halber Strecke zwischen Bamberg und Würzburg gelegen. Abteikirche St.Marien, gegr. 1200, erbaut im frühgot. Stil. Im Inneren barockisiert. Aus dem Barock sind auch die erhaltenen Klosterbauten. Keine Funde. (20.04.2000)
96528 Effelder (ca. 6 km nord-west. Sonneberg/Thür. an der B 89; 20.09.2003)
91349 Egloffstein (Fränk. Schweiz, ca. 15km östl. Forchheim). Kein Fund. (12.02.2000)
98646 Eicha (ca. 15 km südwestl. Hildburghausen; 20.09.2003)
91792 Ellingen, Barockstadt mit Schloss und anderen Bauten des Deutschritterordens (16.- 18.Jh.). Keine S.
91448 Emskirchen (Krs. Neustadt/Aisch). Ev. Pfarrkirche, ehem. St. Kilian. Spätroman. Chorturmanlage, Turmobergeschoß 1648, Langhaus 1788-92. Keine S.
95233 Enchenreuth (bei Helmbrechts im Frankenwald). „St. Jakobuskirche [kath.] 1885 als 5. Kirche an dieser Stelle erbaut. Verputzt. Neg.“ (Q: HS)
96114 Erlach (BY, Ofr., OT von Hirschaid Krs. Bamberg). Neg. (25.09.2011)
06463 Ermsleben (SA, ca. 15 km südöstl. Quedlinburg). Konradsburg, Reste eines Klosters (Augustiner-Chorherren) an der Stelle einer mittelalterlichen Burg. Kalkstein. Keine Funde. (28.04.2004)
B Eupen (keine Funde, 30.05.2006)
23701 Eutin (Schlesw.-Holst.) Histor. Bauten – z.B. die spätroman. St. Michaeliskirche – in Backstein. Keine Funde (29. 08.2002)
09599 Freiberg (SA). Keine Funde. Dom an der Außenseite, speziell am Chor, in der in Betracht kommenden Höhe an vielen Stellen neu ausgebessert (30.12.2000).
96142 Freienfels (b. Hollfeld). Kath. Pfarrkirche zur Hl. Dreifaltigkeit (1693, früher Schloßkapelle) Keine S. Ebensowenige am Tor zu dem Schloss Freienfels der Herren von Aufseß (erbaut um 1280, Befestigungsanlagen 17.Jh., heute im Besitz des Bayer. Staates.) (21.05.2000)
97252 Frickenhausen am Main. Keine Funde. (31.05.2000)
78120 Furtwangen (im Schwarzwald). Keine Funde (21.05.2002)
63571 Gelnhausen. Marienkirche (großartig roman./got. Bauwerk, 12./15.Jh.), St.-Peters-Kirche (Stadtpfarrkirche, gegr. 13.Jh.), Reste einer Kaiserpfalz, verschiedene ma. Gebäude, darunter ein roman. Amtshaus von ca. 1180. Mauerwerk aus Kalkstein und rotem Buntsandstein. Keine Funde. (21.04.2000)
53937 Gemünd (NRW, 6 km nördl. Schleiden), 08.06.2006, keine Funde.
97737 Gemünden am Main. 1945 zu 65% durch Bombeneinwirkung zerstört. An erhaltenen und wiedererrichteten Bauten (Kalkstein, roter Buntsandstein) keine Funde (11.06.2004).
06507 Gernrode (S-A, ca. 8 km südl. Quedlinburg). Stiftskirche St. Cyriakus, erbaut ab 961; Kalkstein. Keine Funde. (26.04.2004)
54568 Gerolstein (Eifel). Im 2. Weltkrieg stark zerstört. Putzbauten. Zierglieder an Altbauten roter Sandstein. Keine Funde (24.08.2004).
95496 Glashütten (süd-wstl. Bayreuth, unterm Nordtrauf der Fränk. Alb). Viele Sandstein-Quader- Bauten. Ev. Kirche mit dreizipfliger Haube über rechteckigem Turm (16./17.Jh.). Keine Funde.
76835 Gleisweiler (Rhld.-Pf., ca. 5 km südwestl. Edenkoben). „kath. Pfarrkirche St. Stephanus ...1760 errichtet. Soweit ich um die Kirche herumgehen konnte (nicht vollständig) waren keine Rillen/Schabespuren zu sehen. Gegenüber die 1954 erbaute evangelkische Kirche. Soweit ich um die Kirche herumgehen konnte (nicht vollständig) waren keine Rillen/Schabespuren zu sehen. Annakapelle: Diese zwischen 1895 - 1897 erbaute Kapelle ist die dritte in Folge auf dem Teufelsberg über Gleisweiler und wird noch heute für Wallfahrten benutzt. Auch hier waren keine Rillen/Schabespuren zu finden. Kleine Kalmit: 270 m hohe Erhebung am Ostrand des Pfälzer Waldes. Hier steht außerhalb der Ortslage eine Mitte des 19. Jhd. erbaute Kapelle ohne Rillen und Schabespuren“ (Q: Dr. W. Fritzsche, Mitteilung vom 08.04.2010)
95460 Goldmühl (bei Bad Berneck). „Humboldhaus“ (ehem. Wohnhaus der Goldmühle ?), 18.Jh. gegliederter zweigeschossiger Sandsteinquaderbau. Neg. (03.03.2001)
96369 Gössersdorf (bei Weißenbrunn). Ev. Filialkirche St.Ägidius, Chorturmkirche 1450/60 über älterem Kern. versch. Umbauten (1650. 1748,1913). Putzbau. Keine S.
95356 Grafengehaig (Markt im Frankenwald), Haus-Nr. 36, ev. Pfarrkirche Hl.Geist, dreischiffiger Hallenbau mit eingez. Chor und W-Turm. Im Kern 13./14.Jh., Umbauten 16. - 18.Jh. Friedhofsbefestigung mit Torturm. Keine S. (Q: H.S.)
92655 Grafenwöhr (Opf.). Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt, Rathaus, Zehntkasten. Keine Funde (18.05.2003)
18507 Grimmen (Mecklenburg-Vorpommern). St. Marien.Kirche und Rathaus, beide in got. Backsteinbauweise. Keine Funde (01.08.2001).
39397 Gröningen (SA, ca. 20 km nördl. Quedlinburg). Ev. Kirche St. Vitus, Rest einer Benediktiner-Klosterkirche, erb. Anfang 12. Jh. Ursprünglich St. Maria, St. Stephan und St. Vitus geweiht. Bruchsteinmauerwerk, überwiegend Hart- und Kalkstein. Keine Funde (27.04.2004).
74523 Großcomburg b. Schwäbisch Hall. 1078 und 1081 aus der Ganerbenburg der Grafen von Comburg durch Schenkung hervorgegangenes Benediktiner-Kloster auf einem Umlaufberg des Kochers. Bewehrt durch Ringmauer, Wehrtürme, Zwinger und Torbau. Bauteile aus dem 12. bis 18.Jh. Kalktuffstein und Sandstein. Neg.
63920 Großheubach (am Main, südl. Klingenberg). Histor. Gebäude aus Kalkstein und rotem Buntsandstein). Keine Funde (09.06.2004).
96271 Grub am Forst (b. Coburg). Obere Kirchgasse 2, ev. Pfarrkirche, Chorturmbau, im Kern mittelalterlich, Haus 16. Jh., verputzt. Turm älter. Keine Funde. (16.07.2000)
74831 Gundelsheim (ca. 20 km neckarabwärts von Heilbronn) Kalkstein, nur Zierglieder in Sandstein. Neg. (28.09.2005)
67583 Guntersblum (Rhld.-Pf., an der B 9, ca. 6 km südl. von Oppenheim). "Weder an der evangelischen Kirche (Kirchstr. 2) noch an der katholischen (Alsheimer Str.) konnte ich Rillen oder Schabespuren entdecken." (Q: W. Fritzsche, Mitteilung vom 15.09.2010)
95358 Guttenberg. Kirchweg 1. Ev. Pfarrkirche St.Georg (dat. 1800) über einem verfallenen Vorgängerbau von 1379. Putzbau über Hausteinsockel, Walmdach mit Dachreiter. Soweit einsehbar keine S.
Schloßallee 1. Schloss derer von Guttenberg, die ehem. Burg Neu-Guttenberg (gegr. 1315). Sow. einsehb. k. S.
Kirchweg 2, ev. Pfarrhaus, Walmdachbau mit Eckquaderung und Sandst.-gliederungen, 1590 mit Erneuerungen des 17. und 18.Jh. S.e.k.S.
Am Bienengarten 2, ehem. "Unters Schloß", fr. 18.Jh. Soweit einsehbar keine S.
Kirchweg 6, ehem. „Mittleres“ oder „Grünes Schloß“. 1819 über älterem Kern. S.e.k.S.
Breitenreuth, Gemarkung Guttenberg. Rittergut 1746-50. S.e.k.S.
88709 Hagnau (B-W, Winzerort am Nordufer des Bodensees, zwischen Meersburg und Friedrichshafen). Keine Funde am ehem. Klosterhof und an der got. Kirche (25.07.2010).
67434 Hambach (südl. Neustadt/Weinstraße und Schloß Hambach (Maxburg): Keine Funde. (24.04.2000)
97762 Hammelburg und Schloss Saaleck; Kalkstein und roter Buntsandstein. Keine Funde (12.06.2004).
95499 Harsdorf (nördl. Bayreuth), An der Kirche 9, ev. Pfarrkirche St. Lorenz. Saalkirche mit Ostturm (1629), Langhaus (1765 erneuert, im Kern spätgot. Verputzt). Kirchhofummauerung bez. 1763. Keine S.
91353 Hausen (südl. Forchheim). St. Wolfgang, Rokoko über Vorgängerbau aus dem 15. Jh. Sandsteinbau. Neg. (23.10.2000)
52396 Heimbach (NRW, an der mittleren Rur im Nationalpark Eifel; keine Funde auch an dem benachbarten Kloster Mariawald; 25.05.2006)
96158 Herrnsdorf (BY, Ofr., Krs. Bamberg, OT v. Frensdorf). Neg. (25.09.2011)
91336 Heroldsbach (südwestl. Forchheim). Kleines Renaissance-Schlösschen. Keine Funde. (23.10.2000)
91332 Herzogenreuth (BY, Ofr., Fränk. Schweiz, ca. 15 km südöstl. von Scheßlitz). Keine Funde (02.04.2000). 91355 Hiltpoltstein (Fränk. Schweiz, a.d. B2). Kein Fund. (12.02.1999)
54534 Himmerod (Eifel), Zisterzienserabtei, barocke Klosterkirche 18. Jh. (turmloser Bau mit Dachreiter), nach Säkularisierung und Verfall !952-60 wiedererbaut. Keine Funde (04.09.2004).
75365 Hirsau (ca. 4km nördl. Calw). Ruinen einer ehem. bedeutenden Zisterzienserabtei im Tal der Nagold. Überwiegend roter Sandstein. Keine Funde. (13.04.01)
96272 Hochstadt am Main (östl Lichtenfels), Hauptstr. 18, r.k. Kuratiekirche Mariae Himmelfahrt. Chor 14.Jh., Turm und Langhaus 1922 in gotisierenden Formen. Keine S. Hauptstr. 13, ehemal. Amtshaus und Wirtshaus des Klosters Langheim, 1605, Sandsteinquaderbau mit Satteldach und Eckerkern. Soweit einzusehen Keine S.
97461 Hofheim (in den Haßbergen zwischen Schweinfurt und Coburg). Teilweise erhaltene Stadtbefestigung (fünf Rundtürme, 3 Tortürme), Fachwerkhäuser. Keine Funde. (04.06.2000)
95691 Hohenberg an der Eger. Burg, im frühen 13.Jh. angelegt; der 1945 zerstörte und anschließend wiederhergestellte umfangreiche Baubestand mit Vorburg, Hochburg, Torhäusern, Wehrgängen und -türmen stammt aus dem SMA. Keine S.
01920 Horka (ca. 10 km östl. Kamenz i.d. Oberlausitz). Wehrkirche mit vollständig erhaltener Ringmauer und Torbau. Neg. (23.05.2005)
97348 Hüttenheim (ca. 12 km östl Ochsenfurt). Eindrucksvolle Kirchenburg (ab 1340) mit vollständig erhaltenem Bering. Keller und Gaden werden derzeit (02.06.2000) großzügig restauriert. Kirche St. Johannis wohl 16. Jh. Keine Funde.
98693 Ilmenau (Th). Alte Bergbaustadt (Kupfer, Silber). Ev. Pfarrkirche St. Jakobus. Schiff spätbarock, Chor gotisch. keine Funde. (14.08.2000)
74249 Jagsthausen. Ev. Jakobskirche (bis zur Reformation 1560 St.Marien), Anfang 14.Jh. erbaut, 1646 abgebrannt, 1650 Neubau. Achteckiger Turm in der Breite des Schiffs.Putzbau, an Eckquadern und Gewänden Kalk- und Sandstein. Neg.
„Götzenschloß“, soweit einsehbar neg.
07743 Jena (gelegen auf und umgeben von Kalkgestein). An keinem der erhaltenen histor. Bauten - sämtlich fast ausschließlich aus Kalkstein erbaut - konnte ich S finden. Allerdings war (28.02.00) die ev. Stadtpfarrkirche St.Michael (1380 - 1557) im westl. Teil wegen Einrüstung und Verhängung nicht einsehbar. (28.02.2000)
56759 Kaisersesch (Eifel). Bemerkenswert St. Pankratius mit spiralartig gedrehtem Turmhelm. Keine Funde (28.08.2004)
97753 Karlstadt am Main. Keine Funde. (21.04.2000)
06537 Kelbra (Th, nördl. das Kyffhäusers in der Goldenen Aue gelegen). Mauerwerk aus grobkörnigem, roten Sandstein. Keine Funde (30.04.2004).
91356 Kirchehrenbach (b. Ebermannstadt/Fränk. Schweiz, am Fuße der Ehrenbürg [“Walberla“]). Kath. Pfarrkirche (Turm um 1200, Langhaus 1766, Sandsteinquader) und benachbarte Sandsteinquaderbauten: keine Funde.
95466 Kirchenpingarten (BY, Ofr., ca. 6 km südöst. von Weidenberg. Keine Fund (15.08.2010)
91241 Kirchensittenbach (Mittelfranken, ca. 7 km nördl. Hersbruck). St. Bartholomäus, malerische Kirchenburg. Kalkstein, wenige Dekorsteine aus Sandstein, Putzflächen. Keine Funde. (12.06.2005)
73230 Kirchheim unter Teck. (ca. 25 km südwestl. Stuttgart.) Überwiegend Kalkstein. Keine Funde. (13.04.01)
96224 Kirchlein, Gem. Burgkunstadt, Mariae Himmelfahrt, rk. Gewesteter neugot. Bau (1907), wahrscheinlich über älterem Kern, barocke Epitaphien an der S-Seite des Chors, Turm an dessen Nordseite. Keine S.
95326 Kirchleus, St.Maria-Magdalena, ev, (1249). 1354 als Pfarrei erwähnt. Im Kern spätgot. Chorturmkirche, 1774-76 barockisiert. Keine S.
96199 Kirchschletten (b.Zapfendorf), kath. Pfarrkirche St.Johannes der Täufer. Chorturmkirche (Turm roman, 12./13.Jh., barockes Kirchhaus v. 1706). Turm S.St.-Quaderbau, Kirchhaus verputzt. Friedhofsmauer ma. Keine S.
97318 Kitzingen am Main. Bauten vom 15.Jh. an. Keine Funde. (20.04.2000)
97199 Kleinochsenfurt (rechtsmainischer Ursprungsort des gegenüberliegenden Ochsenfurt). Kirche mit roman. Bauteilen westl im Schiff. Keine Funde. (03.06.2000)
65250 Kleukheim (zw. Ebensfeld und Scheßlitz, vormals Klucowa). Kath. Pfarrkirche St. Wolfgang. Chor und Turm nachgotisch (17. Jh.), Langhaus 18. Jh. Neg. (23.10.2000)
50667 Köln (die Altstadt westl. des Rheins wurde im 2. Weltkrieg fast völlig vernichtet; einige historische Bauten wurden wieder hergestellt. An den von mir am 04.06.2006 besuchten histor. Bauwerken konnte ich keine S oder N finden (Dom, St. Andreas, Groß-St.-Martin, St. Gereon, St. Maria im Kapitol, Rathaus)
96167 Königsfeld, als fränk. Königshof und Kolonisationsstützpunkt angelegt. Jakobsberg 5, kath. Pfarrkirche St.Jakobus d.Ä. und Katharina (urspr. St.Jakob und Kilian). Wehrkirche aus roman. Zeit. Chorturm 15.Jh., Turmaufbau um 1600, Langhaus 18.Jh. Kalksteinbau, verputzt. Kirchhofsummauerung mit Torbau (16.-18.Jh.) An der Mauer eine St.Anna-Kapelle von 1664. Keine S.
01824 Königstein (Festung [Sandsteinquaderbauten], Sächs. Schweiz). Keine eigenen Funde. (30.12.2000). Vgl. Königstein (K. Drechsler)
78464 Konstanz (am Bodensee). Keine Funde an histor. Bauten der Altstadt (24.05.2002).
52062 Kornelimünster (auf karolingische Gründung zurückgehende Abtei südl. Aachen; 30.05.2006)
95508 Kulmain (BY, Ofr., westl. von Kemnath), keine Funde (15.08.2010)
97900 Külsheim (südl. Wertheim). Interessantes Schloss, Bergfried aus stauf. Zeit. Keine Funde.
74653 Künzelsau. Keine Funde. (26.04.2002)
84026 Landshut. Einschließlich Burg Trausnitz keine Funde (25.10.2001).
88085 Langenargen (24.07. - 01.08.2010). Zumeist Putzbauten, keine Funde
95502 Lanzendorf am jungen weißen Main nahe Himmelkron. Kirchenring 1, ev. Pfarrkirche St.Gallus. Spätgot. Bau, um 1750 umgestaltet. Saalkirche mit viergeschossigem Turm. Verputzt mit Ausnahme des Turms. Keine S. Kirchenring 4, ehem. Schloß, dat. 1625, soweit einsehbar keine S.
35321 Laubach (Hessen, am Westrand des Vogelsberges; 24.05.2006)
90579 Laubendorf (bei Langenzenn/Mfr.). „Chorturmkirche (ev.) 14. Jh. Neg.“ (Q: HS)
95326 Lehental, neugot. Kirche (1998-1900), ev, über älterem Vorgängerbau, von dem nur noch im Turm in der NO-Ecke des Langhauses Reste erh. sind. Keine S.
14797 Lehnin (Brandenburg), ehem. Zisterzienserkloster. Backsteinbauweise, Gotik, 13. Jh., Klosterkirche und erhaltene Baulichkeiten neg. (29.07.2001)
04103 Leipzig (Sa). "Keine Funde an Thomas- und Nikolaikirche." (Q: W. Fritzsche, Mitteilg. v. 19.09.2010)
96247 Lettenreuth. Weidhausener Str. 19, Kath. Pfarrkirche St. Laurentius, Barockbau von 1753 mit dreiteiliger Westfassade und Dachreiter. Keine Funde. (16.07.2000)
35423 Lich (Hessen, ca. 10 km südöstl. Giessen; keine Funde auch in der etwa 4 km südlich von Lich gelegenen Klosterruine Arnsburg; 24.05.2006)
96176 Lichtenstein (Lks. Haßberge).Eine der schönsten, interessantesten und besterforschten Burgruinen Bayerns, gegr. 13.Jh., seit dem 16.Jh. in Teilen (Nordburg)ruinös. Keine Funde. (04.06.2000)
65549 Limburg a.d. Lahn, hervorragende spätroman. Stiftskirche St. Nikolaus, seit 1827 Dom. Andere ma. Bauten. Keine Funde. (21.04.2000)
02708 Löbau (Sachsen, ca. 18 km südöstl. Bautzen). Neg. (24.05.2005) Bauten und Bauteile in einheimischem Granit.
73547 Lorch. Stadt und nahegelegenes ehem. Benediktinerkloster, b. Schwäbisch Gmünd). Überwiegend Kalkstein. Keine Funde. (14.04.01).
23552 Lübeck. Alle histor. Gebäude – zumeist nach Zerstörung im 2. Weltkrieg wiederaufgebaut – in Backstein-Bauweise. Keine Funde (01.09.2002).
96110 Ludwag (BY, Ofr., Fränk. Schweiz, ca. 5 km südöstl. Scheßlitz). Kath. Pfarrkirche St.Johann Baptist (urspr. der Hl.Dreifaltigkeit gew.). Chorturmkirche mit spitzem Helm und vier Ecktürmchen. 15.Jh. über roman. Kern (13.Jh.), Langhaus 1923. Kalksteinbau, verputzt. Neg. (02.04.2000)
95364 Ludwigschorgast, St.Bartholomäus, rk, intime dreischiffige Hallenkirche mit Chorturm, um 1500 bis 1511 über Kern aus dem 13.Jh. Dachreiter 1564. Turm 1810. Keine S oder N.
B Malmedy (keine Funde, 30.05.2006)
54531 Manderscheid (Eifel). Im 2. Weltkrieg stark zerstört. Keine Funde, auch nicht an der nahegelegenen Burgruine Niederburg (24.08.2004).
96257 Mannsgereuth (zwischen Marktgraiz und Mitwitz), Tanzlinde, Sandsteinstützen des (ehem.) Tanzbodens, keine S.
97702 Maria Bildhausen (in einsamer Tallage ca. 15 km nordöstl. Bad Kissingen). Ehemal. Zisterzienserabtei, heute zur St. Josephskongregatin Ursberg gehörig. Die erhaltenen Reste des ehem. Baubestands gehören der Renaissance an. Keine Funde (23.04.2005).
56653 Maria Laach (Eifel), Großartige roman. Abteikirche, braungelber Tuff vom Laacher See, weißer Kalkstein aus Lothringen, roter Sandstein von der Kyll, graugelber Tuff und grau-schwarze Basaltlava aus der Eifel. Keine Funde (23.08.2004).
02829 Markersdorf (sächs. Oberlausitz, ca. 5 km westl. Görlitz) Hartstein. Neg. (24.05.2005)
96257 Marktgraiz (Ofr.) an der Mündung der Steinach in die Rodach. Kirchplatz 11, r.k. Pfarrkirche Zur Hl. Dreifaltigkeit. Chor 15.Jh.; nach einem Brand am 23.02.1958 wurde das Schiff völlig zerstört. Anschließend Neubau unter Einbeziehung des alten Chors und Neugestaltung des Turms. Keine S.
95615 Marktredwitz (Ofr.) Ev. Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus, Haus und Chor gotisch, Turm von 1615; wie das histor. Rathaus 1384 auf dem Gelände eines abgegangenen Schlosses errichtet. Fund weder hier noch an anderen histor. Bauten.
96126 Maroldsweisach (Haßberge, an der B 279). Ev. Kirche, barocker Putzbau um 1725; hier und an anderen histor. Gebäuden keine Funde (23.04.2005).
56727 Mayen (Eifel). Im 2. Weltkrieg stark zerstört, teilweise – wie z.B. die Pfarrkirche St. Clemens mit dem gedrehten, „schiefen“ Turmhelm – restauriert. Keine Funde (25.08.2004).br> 98617 Meiningen (TH, an der Werra gelegen). Histor. Mauerwerk überwiegend in Kalkstein. Keine Funde (30.04.2004).
95326 Melkendorf, St. Ägidius, ev, Chorturmkirche 1554-59 über Kern des 15.Jh., nach Zerstörung im Hussitenkrieg 1559 wieder aufgebaut. Ehemals vierseitige Kirchhofbefestigung mit Ecktürmen aus der 1. Hälfte des 15.Jh. Keine S.
96247 Michelau (b. Lichtenfels). Kirchplatz 2, ev. Pfarrkirche St. Anna. Sandsteinkirche von 1817. Dreigeschossiger Turm mit Kuppelhaube. Keine Funde. (16.07.2000)
91275 Michelfeld (Pfarrdorf zwischen Auerbach und Pegnitz), St.Leonhard, 1732 über Vorgängerbau aus dem 11.Jh. errichtet, keine S.
Zu Michelfeld gehörendes stark bewehrtes Benediktinerkloster, nach Zerstörungen im Hussiten- und Dreißigjährigem Krieg in barockem Stil wieder aufgebaut. Keine S.
64720 Michelstadt im Odenwald. Alle bed. Gebäude in Putz, Fachwerk, oder Haustein (roter SSt.) neg., so auch die ev. Stadtkirche, St.Michael und St.Kilian, (geweiht 1490), spätgot. Halle, der Diebsturm, das untere Tor, das alte Rathaus (1484) und der Marktbrunnen. (s.a. Steinbach, Schloss Fürstenau)
63897 Miltenberg (am Main). Roter Sandstein. Keine Funde.
96268 Mitwitz b. Kronach, Kirchplatz 2, ev. Pfarrkirche, östl. Turm erbaut 1572-1602, die unteren beide reigesch über quadrat, die folgenden zwei über oktogonal. Grundriss, schieferged. Haube. Langhausnordwand roman., Chor um 1450, Langhaus 1572/74 erweitert. Keine S. Unteres Schloss 5. reigeschossiger Vierflügelbau mit Satteldächern und vier Ecktürmen, von wassergefülltem Graben umgeben ab 1525 über älterem Kern errichtet. Dazu Tor-, Verwaltungs- und Stallgebäude. Keine S.
23873 Mölln (Schlesw.-Holst., Hzgtm. Lauenburg). Got. St. Nikolai-Kirche, Rathaus und andere histor. Gebäude in Backstein. Keine Funde. (30.08.2002)
91096 Möhrendorf (an der Regnitz zw. Erlangen und Forchheim). Schönes Renaissance-Schloss. Keine Funde. (23.10.2000)
97346 Mönchsondheim (bei Iphofen). Das wohl bedeutendste und besterhaltene Beispiel einer Kirchenburg in Bayern. Erbaut 14. – 18. Jh., Kirche 1688 über Vorgängerbau neu errichtet. Führungen und Ausstellungen. Keine Funde. (02.06.2000)
56729 Monreal (Eifel). Idyllisches historisches Fachwerkstädtchen. Keine Funde (25.08.2004)
52156 Monschau (NRW, an der oberen Rur nahe der belg. Grenze; Bauten aus heimischem Granit; 27.05.2006)
99974 Mühlhausen (TH). Äußerst sehenswerte histor. Altstadt. Bauten in Kalkstein (Travertin) und Fachwerk/Putz. Keine Funde (16.06.2003).
95652 Münchenreuth b. Waldsassen. Kath. Pfarrkirche St.Emmeram.Chorturmkirche mit einfacher Halle. Verputzter Granitbau. Aufs 13. Jh. zurückgehend. Keine S und N.
48143 Münster (NW). Im 2. Weltkrieg durch Bomben weitgehend zerstört. Erhaltene und wiedererrichtete Bauten (Dom mit Anbauten, St. Lamberti, Überwasser-Kirche) in Kalkstein. Neg. (19.08.2000)
56294 Münstermaifeld (Eifel). Großartige spätroman.-fühgot. Stiftskirche St. Martinus und St. Servatius mit mächtigem Westwerk. Erbaut aus heimischem Bruchstein (Grauwacke), Tuff und Trierer Buntsandstein. Keine Funde hier und an den übrigen histor. Gebäuden des Ortes (25.08.2004)
71540 Murrhardt (ca. 12 km westl. Backnang, a.d. Murr.) Von der ehemals bedeutenden Klosteranlage sind nur in der Stadtkirche Reste erhalten, so die roman. Walterichkapelle. Kalk-und roter Sandstein. Keine Funde. (14.04.01).
96215 Nassanger, Gemarkung Trieb bei Lichtenfels, ringfrömig um einen elliptischen Innenhof angelegter Wirtschafts- und Lagerhof des Klosters Langheim, erbaut 1692/93 wahrscheinl. nach Plänen von Leonhars Dientzenhofer. Putzbau mit Sandsteingewänden. Soweit einsehbar keine S.
06618 Naumburg/Saale (Sachsen-Anhalt). In der Bürgerstadt und im Dombezirk keine Funde. (Überwiegend Kalkstein).
74934 Neckarbischofsheim (ca. 35 km. westl. Heilbronn). Kalkstein, nur Zierglieder in Sandstein. Neg. (28.09.2005)
69151 Neckargemünd, evang. Pfarrkirche, einstmals St.Ulrich geweiht, spätgot. Halle. Putz und SSt.-Gew. Neg.
69239 Neckarsteinach, evang. Kirche von 1481-83, Chorquadrat im Turm, Chorschluß östl. am Turm. Putzbau mit SSt.-Gew. und -Eckquadern. Neg.
91448 Neidhardswinden (Krs. Neustadt/Aisch-Bad Windsheim). Ev. Pfarrkirche, ehem. St. Johannes Baptista.Im Kern 14. Jh., Turm wohl 15. Jh., spätere Erhöhungen, Haus 1726 umgebaut. Keine Funde. (20.04.2002)
96260 Neudorf (5km südwestl. Weismain auf der Jurahochfläche). Kirche mit Friedhof. Neg.
91325 Neuhaus (Aischgund, südwestl Höchstadt). Wasserschloss der Herren von Crailsheim und Dorfkirche. (Putzbau) keine Funde. (20.04.2002)
23779 Neukirchen (b. Oldenburg/Holstein). Interessante Feldsteinkirche St. Johannis mit Rundturm (roman., 12. Jh.). Vgl. Ratekau. Keine Funde. (31.08.2002)
91233 Neunkirchen am Sand (Niuwinkirchen; östl. Lauf b. Nürnberg). Kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt, zweitürmiger Putzbau, 13. – 18. Jh., Sandsteinlaibungen, ehemalige Wehranlage. Neg. (23.09.01)
01844 Neustadt in Sachsen (ca. 20 km östl. Dresden). Neg. (29.05.2005)
99734 Nordhausen (TH, südl. vom Harz an der Zorge gelegen). Dom „Zum heiligen Kreuz“, Kalkstein, keine Funde. St. Blasii wegen Renovierung eingehaust und nicht einsehbar. Altenstädter Kirche neg. Neben Kalk ist hier viel roter, grobkörniger Sandstein verbaut worden. (30.04.2004)
53520 Nürburg (Eifel). Guterhaltene Ruine der höchstgelegenen Burg der Eifel. Keine Funde (31.08.2004)
94327 Oberalteich (Kloster, 10 km nordöstl. Straubing, Niederbayern). Keine Funde (22.10.2002).
91097 Oberreichenbach (Krs. Erlangen-Höchstadt). Ev. Filialkirche. Got. Chorturmanlage. Neg.
96257 Obristfeld (BY, Ofr., bei Burgkunstadt). Ebnether Weg 5, ev. Pfarrkirche; Saalbau von 1707, verputzt, viergeschossiger östl. Turm. Neg.
91238 Offenhausen (Mittelfranken, ca. 8 km südl. Hersbruck). Nikolauskirche, ab 14. Jh., Wehrkirche. Kalkstein, Putzflächen. Keine Funde (12.06.2005).
02899 Ostritz (auf halbem Weg zw. Görlitz und Zittau, an der Neiße gelegen) Kloster Marienthal. Ältestes Zisterzienserinnenkloster auf deutschem Boden. Großartige Barockanlage. Alle Bauten verputzt, Laibungen in Hartstein. Neg. (27.05.2005)
91242 Ottensoos (Mittelfranken, ca. 3 km östl. Lauf/Pegnitz). Veitskirche, vierschiffige Halle, ehemalige Kirchenburg. Kalkstein, Putzflächen. Neg. (12.06.2005)
02797 Oybin (ca. 5 km südwestl. Zittau im Zittauer Gebirge gelegen). Großartige Ruine einer Burg- und Klosteranlage auf einer senkrecht abfallenden Sandsteinklippe. Baumaterial ist der örtlich anstehende grobkörnige Sandstein. Neg. (27.05.2005)
33098 Paderborn (NW). Infolge massiver Kriegseinwirkungen wenig alte Bausubstanz. Steinbauten in Kalkstein. Dom St. Marien, St. Liborius und St. Kilian (11./13.Jh.), Abdinghofkirche (erb. 11. Jh.), Gaukirche (12.Jh., Fassade Barock), Theodorianum und Jesuitenkirche (Barock) Sämtlich neg. (18.08.2000)
01920 Pannschwitz-Kuckau (Oberlausitz): Kloster St. Marienstern, große Barockanlage; kein Fund (22.05.2005)
94032 Passau. Keine Funde (23.10.2001).
04523 Pegau (Sa, Lks. Leipzig, an der Weißen Elster, ca. 18 km nördl. Zeitz). "Keine Funde an der ev. St. Laurentiuskirche." (Q: W. Fritzsche, Mitteilg. v. 19.09.2010)
08523 Plauen (Sachsen). Keine Funde. (28.12.2000)
91287 Plech (an der A9 zwischen Lauf und Pegnitz). Keine Funde (15.05.2005)
91278 Pottenstein i.d. Fränk. Schweiz, Kirchplatz 1, kath. Pfarrkirche St.Bartholomäus. Zweischiffige Halle mit eingez. Chor und Chorflankenturm. 12.-14.Jh. Neg.
95355 Presseck (Frankenwald), Marktplatz 11, ev. Pfarrkirche Hl.Dreifaltigkeit (14.Jh., erneuert 1645/50). Putzbau mit Sandsteingliederungen und spitzhelm. W-Turm. Keine Funde (03.07.2000)
54595 Prüm (Eifel) Von der karoling. Reichsabtei ist nichts erhalten. Heute staht an deren Stelle eine barocke Anlage. Die Stadt wurde im 2. Weltkrieg zu 80% zerstört. Keine Funde. (04.09.2004)
23626 Ratekau (Schlesw.-Holst.) Bemerkenswerte roman. Feldsteinkirche mit Rundturm (vg. Neukirchen). Keine Funde (01.09.2002)
93047 Regensburg. Viel Kalkstein. Keine Funde (28.10.2001)
78479 Reichenau (Insel im Bodensee). Kirchen St. Georg (Oberzell) und St. Peter und Paul (Niederzell), Abteikirche St. Markus (Mittelzell). Putzbauten, wenig Sand- und Kalkstein. Keine Funde (24.05.2002).
02894 Reichenbach (sächsische Oberlausitz, ca. 10 km westl. Görlitz). Hartstein. Neg. (24.05.2005)
92717 Reuth (b. Erbendorf/Obpf.) Schloß (im 18.Jh. über got. Vorgängerbau errichtet) und Kirche (bez. 1717), Putzbauten mit Granitlaibungen. Keine S.
96476 Rodach b.Coburg, Kirchgasse, ev. Pfarrkirche St.Johannis; Saalbau 1755-58, Turm 15.Jh. (bez.1471). Keine S.
Hildburghäuser Str. 17, ev. Friedhofski. St.Salvator, Saalbau mit Dachreiter, 1742-49. Keine S.
Hildburghäuser Str., Kupferturm, sma. Stadtmauerturm, keine S.
96114 Röbersdorf (BY, Ofr., Krs. Bamberg, OT v. Hirschaid. 1109 erstmals erwähnt als Rodewinesdorf /Dorf des Rodwin. Pfarrkirche v. 15. Jh.). Neg. (25.09.2011)
97348 Rödelsee (ca. 8 km westl. Kitzingen am Abhang des Steigerwaldes). Unbewehrter Weinbauernort, keine erwähnenswerten Baudenkmale. Keine Funde. (04.06.2000)
96269 Rossach (BY, Ofr. ca 15 km südl. von Coburg an der B4). Ev. Dorfkirche St. Oswald, neg. (27.09.2009)
02929 Rothenburg in Sachsen, an der Lausitzer Neiße gelegen. Keine Funde (23.05.2005)
91341 Röttenbach (BY, Mfr., ca. 10 km nordwestl. Erlangen). Kath. Pfarrkirche St. Mauritius. Von der ursprüngl. Chorturm-Anlage des 15. Jh. nur der Turm erhalten. Haus 1844-50. Keine Funde. (20.04.2002)
72108 Rottenburg (am Neckar, ca. 12 km südwestl. Tübingen, kath. Bischofssitz, Dom St. Martin). Keine Funde (25.05.2002)
06526 Sangerhausen (S-A., ca. 50 km südl. Quedlinburg). Vom 13. Jh. an bekannt durch Bergbau auf Kupfer. Viele Fachwerkbauten. An Stein ausschließlich Kalkstein verbaut. Keine Funde (28.04.2004).
96114 Sassanfahrt (BY, Ofr., OT v. Hirschaid; Name von einer Sachsensiedlung an einer Furt durch die nahe Regnitz. Urkundlich erstmals 1124 als Sazenvare genannt). Keine Funde (15.09.2011)
96524 Schierschnitz (ca. 8 km südöstl. Sonneberg/Thür. an der B 89); neg., 20.09.2003
95519 Schlammersdorf (BY, Opf., etwa halbwegs zwischen Creußen und Eschenbach/Opf.) Kath. Pfarrkirche St. Lucia (Sandsteinquaderbau von 1775/78). Keine Funde (30.10.2010)
24837 Schleswig. Roman.-got. Dom St. Petri. Backstein, Granit, Tuff. Keine Funde. (04.09.2002)
36381 Schlüchtern (Hessen, an der Kinzig am Westrand des hessischen Spessarts gelegen); nag., 24.05.2006
96328 Schmölz, Lks. Kronach, St.Laurentius, ev, v. Redwitz'sches Patronat. (Epitaphien im geosteten Chor). Erste Kapelle an diesem Platz wahrsch. um 1200. Früheste Nennung der (Wehr-?) Kirche 1335, 1690 spätgot. Neubau. Westl. Turm mit spitzem Helm und Scharwachttürmchen. Keine S. Unmittelbar östl. davon ein bemerkenswerter schlossartiger Bau mit zwei Ecktürmen. Westflügel 1502, Südflügel 1855/57), derzeit im Besitz der Frfr.v.Egloffstein. Wahrscheinl. in ma. Zeit zurückreichende Geschichte. Keine S.
63936 Schneeberg b. Amorbach i. Odenwald. Ev. Pfarrkirche Mariae Geburt, Chorturmanlage des 15.Jh. in rotem Sandstein. (An der Straßenfront St.Christophorus). Neg.
96215 Schney bei Lichtenfels (namensherkunft ungeklärt. 1000 Znvuia [v. slaw. niva = Feld, Flur?], Cnewe; 1195 Sniwa, später Snie, Sneyt, Snaytt, Sneyhe usf., 1520 Schnaytt.) Schloßplatz 8: Schloß. Zweigeschoßiger Rechteckbau (Hauptgebäude 1680/90, Ostflügel im Kern um 1700, Nordflügel Kern um 1378), mit Prunkportal, starken Stützmauern und Nebengebäuden. Anstelle einer Burg aus dem 14.Jh.) Soweit einsehbar keine S.
Schloßplatz 10: Ev. Kirche Pfarrkirche St. Maria, unterhalb des Schlosses gelegen. Spätgot Chorturmkirche. Turm mit spitzem Helm (spätes 15.Jh.),Langhaus v. 1839. Neg.
Ev. Friedhofskirche St. Antonius (erb. 1706/1773 über einem Kern von 1662). Barocker Dachreiter, teilweise Putz bzw. Sandsteinquader. Neg.
96142 Schönfeld (b. Hollfeld), kath. Pfarrkirche Heilig Kreuz, nachgotischer Saalbau mit eingez. Chor und Chorflankenturm, Putzbau, keine S. (21.05.2000)
74218 Schöntal („Speciosa Vallis“) a.d. Jagst, große, guterhaltene Klosteranlage, gegr. 1157 als Filiation von Maulbronn. Zerstörungen im Bauernkrieg 1525 und im 30-jährigen Krieg 1618-48. Barocker Wiederaufbau 1683-1732. Putz mit SSt.-Gliederungen und Gewänden. Neg.
63679 Schotten (Hessen, im Hohen Vogelsberg; Bauten vornehmlich aus heimischen Basalt; 24.05.2006)
96364 Seibelsdorf, St.Andreas, ev. Markgrafen-Barock (1735-60) in gelbem Sandstein, Kanzelaltar. Keine S. Im O angrenzend Reste einer ma. Wehranlage mit Kragsteinen und Schießscharten. Neg.
72488 Sigmaringen (a.d. Donau) Keine Funde (11.04.01)
74889 Sinsheim (ca. 35 km westl. Heilbronn). Kalkstein, nur Zierglieder in Sandstein. Neg. (28.09.2005)
97286 Sommerhausen (am Main zwischen Ochsenfurt und Würzburg). Weinbauernort, im 15./16. Jh. ausgebaut und befestigt. (Außer durch seine Weine bekannt durch sein Torturmtheater.) Ev. StadtkircheSt. Bartholomä, (Turm 13.Jh., Schiff 18. Jh.), Renaissance-Schloß und –Rathaus. Befestigungsanlagen. Keine Funde. (03.06.2000) 99706 Sondershausen (Th., am Südrand des Harz an der Wipper gelegen). Keine Schürfmale an histor. Bauten (Schloss, St.-Trinitatis-Kirche). Vorherrschen Kalkstein und grobkörniger roter Sandstein. Keine Funde (30.04.2004).
96515 Sonneberg (Thür.) Keine Funde (12.03.2000)
96187 Stadelhofen, kath. Pfarrkirche St.Peter und Katharina (ursprüngl. St.Peter und Paul). Kalksteinbau, verputzt, eingezogener Chor und spitzbehelmter Turm. Anfang 18.Jh. über einem verfallenen Vorgängerbau. Keine S.
95346 Stadtsteinach, St.Michael, rk, Neurokoko-Putzbau mit Sandsteingliederung 1904-05 über einer Vorgänger-Kirche aus dem 14.Jh. Keine S.
75365 Stammheim (b. Calw). Roter Sandstein. Keine Funde. (12.04.01)
64720 Steinbach bei Michelstadt/Odenwald. Einhardsbasilika, Reste einer karoling. Kirche von 815-827. Neg.
Schloss Fürstenau (erb. ab 1250, als Wasserburg, erstmals genannt 1317 als castrum Fürstenawe. Roter Sandstein. Keine eigenen Funde. Beobachtung v. W. Frenzl s. unter „Schloss Fürstenau“.
53925 Steinfeld, ehem. Prämonstratenserabtei, Basilika in romanischem Stil (erb. 1142-50), nahe dem gleichnamigen Dorf in der Eifel, ca. 5 km südöstl. Schleiden. Neg. (06.06.2006)
96187 Steinfeld, kath. Pfarrkirche St.Martin. Chorturmkirche aus dem 15.Jh., 1704 erweitert und barockisiert. Neg. (23.10.2000)
Ca. 1km südl. von Steinfeld die kath. Wallfahrtskapelle „Zum Hl. Kreuz“. Um 1650 anstelle eines als wundertätig verehrten Kreuzes errichtet, 1702 erweitert und mit barockem Dachreiter versehen. Kalksteinbau, verputzt. Neg. (21.05.2000)
98553 St. Kilian (b. Schleusingen; Putzbau, ca. 18. Jh.20.09.2003)
54655 St. Thomas (Eifel, an der Kyll). Klosterkorche aus de. 12. Jh. (Einschiffige Saalkirche mit westl. Nonnenempore.) Klosterbauten aus der Neuzeit. Keine Funde (27.08.2004).
94315 Straubing (an der Donau). Keine Funde (22.10.2001).
96264 Strössendorf b. Altenkunstadt, Am Schloß 2, ev. Pfarrkirche St.Katharina, 16./17.Jh. über älterem Kern, Schiff verputzt, Fassadenturm von 1744/52, unverputzt. Keine S.
Am Schloß 4, dreigeschoßige Vierflügelanlage 14./16.Jh., Teile aus dem 13.Jh. Soweit einzusehen keine S.
98527 Suhl (Th). Wenig histor. Bausubstanz. Keine Funde (19.06.2003). Sehenswert das Waffenmuseum.
92237 Sulzbach-Rosenberg. Keine Funde. (03.04.2000)
97941 Tauberbischofsheim. Roter Sandstein und Kalkstein. Keine Funde.
98660 Themar (Zw. Hildburghausen und Meiningen an der B 89; 20.09.2003). Vorwiegend Sand- und Kalkstein. Keine Funde.
95643 Tirschenreuth/Obpf. Kath. Stadtpfarrkirche (Ende 13. Jh., 1669 erneuert), Rathaus (1582/83), Klettnersturm (1323-37, später aufgestockt) und versch. Bürgerhäuser: Laibungen der Türen, Rundbogenportale u. Fenster aus Granit. Keine S.
78098 Triberg (im Schwarzwald). Keine Funde (21.05.2002).
96215 Trieb bei Lichtenfels, Berghof 13, „Schloß“, ehemals Hofmeisterei des Klosters Langheim, Sandsteinquaderbau mit Walmdach, 1727. Flügelbauten 1733 und 1745. Keine S und N.
Von-Malsen-Ring 20, „Schlößchen“, Dreiflügelanlage von 1723/24, Sommersitz der Langheimer Äbte. Putzbau. Keine S.
95488 Tröbersdorf b. Bayreuth-Eckersdorf. Ev. Kirche St. Laurentius, Sandst.-Quaderbau, Chor und Turmuntergeschoß 15. Jh., Langhausneubau und Turmobergeschoß 18. Jh. Keine Funde (16.02.2003)
89073 Ulm/Donau. Keine Funde. (11.04.01)
56766 Ulmen (Eifel). Vulkan. Eifelgestein, etwas roter Sandstein, Schiefer. Keine Funde (Aug. 2004).
96190 Untermerzbach. Idyllischer Landflecken nördl. Ebern, Fachwerkhäuser. Keine Funde. (04.06.2000)
61250 Usingen am Ostrand des Taunus. Der Ort ist seit dem 8.Jh. bekundet. Keine Funde. (21.04.2000)
90587 Veitsbronn (Krs. Fürth). Ev. Pfarrkirche, ehem. St. Veit. 2. Hälfte 14. Jh. Bis 1529 Wallfahrtskirche. Keine Funde. (20.04.2002)
94234 Viechtach (Bayer. Wald, am Regen). Hartstein. Keine Funde (27.10.2001)
96215 Vierzehnheiligen bei Lichtenfels, kath. Wallfahrtskirche Mariae Himmelfahrt. 1743-72 über Vorgängerbauten von 1456 und 1543 erbaut, Propstei von 1743-1746. An Kirche und Propstei (ehem. Langheimisch, jetzt Franziskaner-Kloster; leuchtend gelber Sandstein) keine Funde.
95491 Volsbach (Ofr., südwestl. Bayreuth). Pfarrkirche Mariä Geburt, schöne Sandsteinhäuser. Keine Funde ; 19.04.2006)
74638 Waldenburg (am Nordabhang der Waldenburger Berge, östl. Heilbronn). Hervorragend am Steilhang gelegene histor. Stadt mit Wehranlagen, Schloss und spätgot. Kirche. 1945 durch Beschuss stark zerstört, daher nur wenige Bauten im Original erhalten. Sandstein. Keine Funde. (20.05.2002)
95652 Waldsassen, Kath. Stiftsbasilika Mariae Himmelfahrt und Johannes Evangelist, 1681 - 1701 anstelle einer Vorgängerkirche von 1133. Putz auf Granit. Keine S. Kath. Wallfahrtskapelle Kappel, 1645-48 anstelle einer verwüsteten Vorgängerkapelle, gewidmet der Hl. Dreifaltigkeit. Putz auf Granit. Keine S.
74731 Walldürn (Wallfahrtsort im Odenwald. Roter Sandstein). Keine Funde
96346 Wallenfels. Kath. Pfarrkirche St. Thomas, neugotisch um 1880. Sandsteinquaderbau. Neg. (03.07.2000)
88239 Wangen im Allgäu (B-W, Lks. Ravensburg). Keine Funde an St. Martin, Frauentor (auch "Ravensburger Tor") und Rathaus (26.07.2010).
96196 Wattendorf (nord-westl Scheßlitz). Kath. Pfarrkirche St.Barbara, Chorturmanlage 15.Jh, Umbauten 19., 20.Jh.) Putzbau, keine S (21.05.2000)
96269 Watzendorf (ca. 10 km südwestl. Coburg). Chorturmkirche (ev., got Fresken im Altarraum). Turm got., Haus barock. Keine Funde.
96260 Weiden bei Weismain, Haus Nr. 44, kath. Filialkirche St.Andreas, Chorturmkirche, Putzbau, Sandsteinlaibungen. Turmuntergeschoß 12./13.Jh., Chorgewölbe sma., Langhaus 18.Jh. Kirchhof-Ringmauer und südl. Torbogen aus Kalkbruchstein. Keine S. (03.04.2000)
92637 Weiden i. d. Opf. Rathaus (16. Jh.), Sebastianskirche (15. Jh.), Pfarrkirche St. Michael (15.Jh., 1760 barockisiert), Oberes und Unteres Tor (ca. 15. Jh.). Fast ausschließlich Hartsteinbauten. Keine S.
71263 Weil der Stadt (an der Würm). Roter Sandstein. Keine Funde. (13.04.01)
91085 Weisendorf (ca. 6 km westl der Ausfahrt Erlangen West der A 3). Keine Funde (05.02.2005).
02627 Weißenberg (Sachsen, etwa auf halber Strecke zwischen Bautzen und Görlitz). Hartstein. Neg. (24.05.2005)
96369 Weißenbrunn (b. Kronach), Hl.Dreifaltigkeit, seit 1557 ev. Westturm 16.Jh. unverputzte Sandsteinquader. Langhaus 1698 neu erbaut, verputzt, Eckquader. Reichgegliedertes barockes Südportal unter Redwitzïschem Wappen, dat. 1698. Keine S. Kirchhofummauerung, oberes Tor dat. 1699. Keine S.
38855 Wernigerode (S-A, am nrodöstl. Harzrand). Fachwerkstadt, Kalkstein. Keine Funde. (27.04.2004)
98667 Wiedersbach (zw. Eisfeld und Schleusingen/TH). Gotische Kirche (14.Jh.?), Bruchstein- Mauerwerk, ehem. verputzt, Sandstein Laibungen. Neg. (20.09.2003)
95676 Wiesau (Opf.) Keine ma. Bauten. Tür-und Fensterlaibungen meist Basalt Keine Funde (24.10.2004)
97353 Wiesentheid (ca. 15 km westl. Kitzingen). Ehem. Sommerresidenz der Grafen Schönborn. Schloss 1576 begonnen, Anfang des 18.Jh. vollendet. Spätbarocke kathol. Pfarrkirche St. Mauritius. Der verwendete Sandstein scheint von minderer Qualität, da er mit einem Putzanstrich überzogen ist. Wo der Putz fehlt, zeigt sich zerfallender Stein. Keine Funde. (04.06.2000)
91452 Wilhermsdorf (Krs. Fürth). Ev. Pfarrkirche, ehem. St. Marien und Martin. Neubau 1706-09. Stattlicher barocker Putzbau. Keine Funde. (20.04.2002)
95336 Willmersreuth, St.Andreas, ev. Chorturmkirche, Kern spätroman., Barockisiert 1732, Sanierung 1997, Künßbergsches Wappen über dem Portal. Keine S.
19336 Wilsnack s. Bad Wilsnack
97286 Winterhausen (linksmainisch zw. Ochsenfurt und Würzburg). Unbefestigter Weinbauernort. Keine Funde. (03.06.2000)
17335 Wismar (Mecklenburg-Vorpommern). Turm der zerstörten Marienkirche (Backsteingotik, 13. – 15. Jh.) . Soweit einsehbar keine Funde. Nikolaikirche (Backsteinbasilika, 1380 – 1508), keine Funde. (W. Urban: „Schälchen durch Restaurierung beseitigt, dies festgestellt am 25.08.2002.“) Spitalkirche Heiligen Geist (Backstein, 13./14. Jh.) Keine Funde (09.08.2001).
95632 Wunsiedel. Maximilianstr. 30, ev. Pfarrkirche St.Veit u. St.Martin. Granitquaderbau ab 1731 anstelle eines abgebrannten Vorgängerbaus, Turm 1770 vollendet. Jean-Paul-Platz 1, ehem. Neues Beinhaus und „Liberey“, um 1515-21. OG und Mansarddach spätbarock. Sigmund-Wann-Str. 41, ev.Spitalkirche, 15.Jh. nach Bränden 1545 und 1732 erneuert. Putz auf Granit. Spitalhof 2, ehem. Bürgerspital (im Kern spätgot.), heute Fichtelgebirgsmuseum. Dazu mehrere Nebengebäude des 16./17.Jh. Sämtlich verputzt, Granitrahmungen, teilw. Fachwerk. An allen genannten Gebäuden keine S.
96110 Würgau (Fränk. Schweiz) Keine Funde (02.04.2000)
96199 Zapfendorf, Hauptstr. 2, kath. Pfarrki. St.Peter u. Paul, 1734-36, 1948-49 nach weitgehender Zerstörung 1945 erneuert und erweitert; Kirchhofummauerung, 18.Jh. Neg.
19246 Zarrentin (Meckl.) Ev. Pfarrkirche, Backstein-Gotik, keine Funde (29.08.2002)
97475 Zeil am Main (BY, Unterfranken, zwischen Hassfurt und Eltmann. Kath. Pfarrkirche St.Michael (1714) mit Fünfknopfturm. St.Anna-Kap. (15.Jh.) Kirche im OG, Karner im UG. Rathaus (14.Jh., Obergeschoss 16.Jh.), Putzbau mit Sandstein-Gewänden, mit Eckpranger und „Bamberger Elle“. Oberer Torturm (14.Jh.) Fürstbischöfl. Jagdschloss von 1695 (sow. einsehbar) An keinem der Bauten S.
06712 Zeitz (an der Weißen Elster, Sachsen-Anhalt). Altstadt und Schloss Moritzburg (ehemals Sitz der Bischöfe von Zeitz-Naumburg) mit Dom: keine Funde.
96364 Zeyern (Frankenwald, a.d. Rodach). St. Leonhard, Putzbau, Chor got., Schiff u. Turm barock. Neg.

'Persönliche Werkzeuge