Riedstadt-Goddelau

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-64560 Riedstadt-Goddelau (He., Lks. Groß-Gerau, ca. 12 km WSW von Darmstadt im Hessischen Ried). Herr Dr. Fritzsche schreibt am 16.07.13: "wieder einmal bin ich auf einer meiner Fahrten fündig geworden, diesmal in Riedstadt Goddelau.+'''64560 Riedstadt-Goddelau''' (He., Lks. Groß-Gerau, ca. 12 km WSW von Darmstadt im Hessischen Ried). Herr Dr. Fritzsche schreibt am 16.07.13: "Wieder einmal bin ich auf einer meiner Fahrten fündig geworden, diesmal in Riedstadt Goddelau.
In Goddelau wurde 1535 die Reformation eingeführt. Zu dieser Zeit bestand hier die Kapelle "Zum Heiligen Kreuz", vermutlich noch aus dem 11. Jahrhundert. Diese musste Anfang des 17. Jahrhunderts wegen Baufälligkeit abgebrochen werden. An gleicher Stelle entstand 1606/07 die heute noch stehende Kirche, unter teilweiser Verwendung älteren Baumaterials. Laut Dehio (Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Hessen II, Regierungsbezirk Darmstadt, S. 373) zählt dazu auch ein "rechteckiger Sturz mit Ritzzeichen vom mittelalterlichen Vorgängerbau" am Westportal. Ob dazu auch die beiden seitlichen Gewände zählen, ist nicht ersichtlich. Insgesamt handelt es sich um eine Vielzahl von Rillen, überwiegend über Türklinkenhöhe. Ob die Reparaturstelle im rechten Stein ein ausgebessertes Näpfchen oder Schadstelle ist, konnte ich nicht erkennen. Beim abermaligen Betrachten des Bildes ist mir noch etwas aufgefallen: die beiden sichtbaren Innenkanten der seitlichen Gewände weisen neben den Rillen auch Kuhlen oder Dellen auf."<br> In Goddelau wurde 1535 die Reformation eingeführt. Zu dieser Zeit bestand hier die Kapelle "Zum Heiligen Kreuz", vermutlich noch aus dem 11. Jahrhundert. Diese musste Anfang des 17. Jahrhunderts wegen Baufälligkeit abgebrochen werden. An gleicher Stelle entstand 1606/07 die heute noch stehende Kirche, unter teilweiser Verwendung älteren Baumaterials. Laut Dehio (Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Hessen II, Regierungsbezirk Darmstadt, S. 373) zählt dazu auch ein "rechteckiger Sturz mit Ritzzeichen vom mittelalterlichen Vorgängerbau" am Westportal. Ob dazu auch die beiden seitlichen Gewände zählen, ist nicht ersichtlich. Insgesamt handelt es sich um eine Vielzahl von Rillen, überwiegend über Türklinkenhöhe. Ob die Reparaturstelle im rechten Stein ein ausgebessertes Näpfchen oder Schadstelle ist, konnte ich nicht erkennen. Beim abermaligen Betrachten des Bildes ist mir noch etwas aufgefallen: die beiden sichtbaren Innenkanten der seitlichen Gewände weisen neben den Rillen auch Kuhlen oder Dellen auf."<br>
Dazu das folgende Foto:<br> Dazu das folgende Foto:<br>

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64560 Riedstadt-Goddelau (He., Lks. Groß-Gerau, ca. 12 km WSW von Darmstadt im Hessischen Ried). Herr Dr. Fritzsche schreibt am 16.07.13: "Wieder einmal bin ich auf einer meiner Fahrten fündig geworden, diesmal in Riedstadt Goddelau. In Goddelau wurde 1535 die Reformation eingeführt. Zu dieser Zeit bestand hier die Kapelle "Zum Heiligen Kreuz", vermutlich noch aus dem 11. Jahrhundert. Diese musste Anfang des 17. Jahrhunderts wegen Baufälligkeit abgebrochen werden. An gleicher Stelle entstand 1606/07 die heute noch stehende Kirche, unter teilweiser Verwendung älteren Baumaterials. Laut Dehio (Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Hessen II, Regierungsbezirk Darmstadt, S. 373) zählt dazu auch ein "rechteckiger Sturz mit Ritzzeichen vom mittelalterlichen Vorgängerbau" am Westportal. Ob dazu auch die beiden seitlichen Gewände zählen, ist nicht ersichtlich. Insgesamt handelt es sich um eine Vielzahl von Rillen, überwiegend über Türklinkenhöhe. Ob die Reparaturstelle im rechten Stein ein ausgebessertes Näpfchen oder Schadstelle ist, konnte ich nicht erkennen. Beim abermaligen Betrachten des Bildes ist mir noch etwas aufgefallen: die beiden sichtbaren Innenkanten der seitlichen Gewände weisen neben den Rillen auch Kuhlen oder Dellen auf."
Dazu das folgende Foto:

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